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DE1572497A1 - Schalldaemmkoerper,insbesondere zur Kapselung von Maschinen - Google Patents

Schalldaemmkoerper,insbesondere zur Kapselung von Maschinen

Info

Publication number
DE1572497A1
DE1572497A1 DE19671572497 DE1572497A DE1572497A1 DE 1572497 A1 DE1572497 A1 DE 1572497A1 DE 19671572497 DE19671572497 DE 19671572497 DE 1572497 A DE1572497 A DE 1572497A DE 1572497 A1 DE1572497 A1 DE 1572497A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound insulation
shells
body according
insulation body
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671572497
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1572497A1 publication Critical patent/DE1572497A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/20Reflecting arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

  • Schalldämmkörper, insbesondere zur Kapselung von Maschinen Yaschinen erzeugen bekanntlich während ihres Betriebes Geräusche, die vielfach als sehr störend empfunden vrerden. Die abgegebenen Geräusche liegen je nach der Art der sie erzeugenden, Maschine in eineca bevorzuüten Frequenzbereich, der manchmal hauptsächlich tiefe, in anderen Fällen hauptsächlich hohe Frequenzen umfaßt. Ur: die Ge.c äuschabstrahlung nach außen hin zu verringern, ist es bekannt, Maschinen oder Maschinenteile abzukapseln oder sie auch mit einer Haube zu umgeben. Diese Kapselungen oder Hauben sind zur ;daschine und zur Umgebung körperschallisoliert. Die dadurch erzielbare Schalldämmung ist dem Produkt aus der flächenspezifischen Masse der Kapselung bzw. Haube und der Frequenz der zu dämmenden Geräusche proportional. Werden also von den Maschinen hauptsächlich tiefe Frequenzen erzeugt, vrie dies z.B. bei elektrischen Großmaschinen der Fall ist, bei denen die zumeist auftretenden Frequenzen bei 100 liz liegen, so ist für eine wirksame Schalldämmung eine verhältnismäßig große flüchenspezifische Masse der Haube bzvr. Kapselung erforderlich. Dies ist aber nachteilig für die Verwendung von Hauben, die bei großen Maschinen eingesetzt vrerden, da dann durch das entsprechend lohe Gevicht der :':ufj.Iand groß und die Handhabung der Haube schwierig wird, die Maschinen ihrerseits aber zu -artungszwecken leicht zugänglich sein müssen.
  • Auch bei Mascldien oder Iaschinenteilen, die höhere Frequenzen abstrahlen, z.B. bei Getrieben von elektrischen Fahrmotören,_ besteht die Aufgabe, eine Schalldämmung mit möglichst geringer hasse und bei gedrängten Einbauverhältnissen herbeizuführen.
  • Bei den von einfachen Kapselungen geleisteten Eämmungea wird das Verhältnis von aufgewandter blasse zu erzielter Geräuschminderung in diesen Fällen häufig als nicht hinreichend angesehen.
  • Es ist außeider: üblich, die Dämmung abgestrahlter Frequenzen durch eine zweischalige Konstr-_;ktion zu verbessern. Der für die Wirksamkeit für eine solche Anordnung wesentliche Abstand dieser Schalen ist durch ein Viertel der Wellenlänge der zu dämmenden tiefsten Frequenz begrenzt. Für die vorgenannten Frequenzen von 100 Hz bedeutet dies einen Abstand in der Größenordnung von 1 m. Dies sind im Maschinenbau im allgemeinen aus konstruktiven und wirtschaftlichen Gründen nicht zu verwirklichende Vierte. Die Erfindung zeigt ein neues Kortruktionsprinzip für Schalldämmkörper, die als Kapselungen bzw. Hauben eingesetzt werden können. Pür den Schalldämmkörper gemäß der Erfindung sind zwei getrennte, durch körperschallisolierende Teile gegeneinander auf Abstand gehaltene Festkörperschalen vakuumdicht miteinander verbunden und schließen einen luftleeren Raum ein. Die Schallübertragung von der einen Schale zu der anderen wird also durch die Verdünnung des übertragenden Mediums, nämlich der Luft, herabgesetzt bzw. verhindert. Es zeigt sich, daß die dadurch cizielte Schalldämmungsverbesserung proportional der Verminderung der Luftdichte ist. Man erreicht ungefähr pro Luftdruckverminderung einen Geräuschdämmungszuwachs in der Größenordnung von 10 dB. Dies ist eine außerordentlich große Erhöhung der Schalldämmung, da man bisher durch eine Verdoppelung der T,iasse lediglich eine Verbesserung der Schalldämmung um ungefähr 5 dB erreicht. ' Der konstruktive Aufbau der erfindungsgemäßen Schalldämmkörper ist sehr einfach. Die gegensetitige Abstützung der beiden Schalen und ihre vakuumdichte Verbindung miteinander erfolgt über körperschallisolierende Elemente. Der Abstand zwischen den beiden Schalen mird in Abhängigkeit von der Steifigkeit der gegenüberstehendenFlächen derart gewählt, daß eine Berührung mit Sicherheit ausgeschlossen i.st. Ein Zwischenraum von wenigen Millimetern wird in vielen Fällen genügen. Es empfiehlt sich die form der gegenüberstehenden Schalen möglichst gleich zu wählen, d.h.
  • z.B. ebene Flächen oder Flächen gleicher Krümmung miteinander zu verbinden. Man kann aber auch die Steifigkeit der Flächen durch zusätzliche Maßnahmen erhöhen, «ie z.B. duj cii Rippen oder Sicken und dadurch den zwischen ihnen erforderlichen Abstand verringern.
  • Als Material für die Schalen kann Metallblech oder ein Kunststoff verwendet vrerden.
  • Die durch die Verminderung des Luftdrucites in dem Saum zwischen den beiden Schalen der Haube erreichte Schalldämmung kann weiterhin noch dadurch verbessert vierden, daß eine oder beide Schalen mit zusätzlichen Entdröhnungsmitteln versehen sind. Dadurch kann verhindert werden, daß evt. doch eintretender Körperschall die Schalen, insbesondere die äußere Schale, zu Schwingungen anregt. Der-artige zusätzliche Entdröhnungsmittel sind bekannt, z.B. kann eine oder beide Schalen aus je zwei Metallblechen bestehen, zwischen denen eine Kunststoffschicht angeordnet ist. Die konstruktive Ausbildung einer Kapselung bzw. :Laube von Maschinen oder Maschinenteilen erfolgt zweckmäßigerweise in enger Anlehnung an die äußeren Abmessungen des zu unihüllenden Körpers. Man kann mehrere Schalldämmkörper zu einer Kapselung bzw. Haube zusammenfügen. Die Verbindung mehrerer Schalldämmköi per untereinander bzw. ihre Befestigung an anderen Teilen erfolgt mit Vorteil nur über die körperschallisolierenden Teile. Man kann die Schalen des Schalldämmkörpers auch so ,formen, daß der Schalldämmkörper selbst als Kapselung oder Haube ausgebildet ist. Im folgenden sei die Erfindung an Hand der in den Figuren 1 bis 3 im Schema dargestellten Ausführungsbeispiele noch weiter erläutert.
  • Figur 1 zeigt schematisch im Schnitt einen Schalldämmköiper gemäß der Erfindung, der plattenförriig ausgebildet ist. hieser kann als E1errent z.B. für Kapselungen von Masci.inen verwendet werden. Die beiden Platten 1,2 aus Aluminiumblech werden entlang ihrer Ränder durch die körperschallisoliezenden, vakuumdichten Elemente 3 auf Abstand gehalten und miteinander verbunden. Der Raum 4. zrischen den Platten ist luftleer gepumpt, z.B. bis zu einem Druck von 10 2 Torr. Je nach den Abmessungen der Platten 1, 2 kann r#ian noch im Innern des Zwischenraumes Abstützrippen aus körperschallisolierendenlr:aterial vorsehen.
  • Figur 2 zeigt schematisch die Ausbildung des Sehalldämmkörpers gemäß der Erfindung als Schalldämmhaube 5 für eine auf einem Fundament 6 gelagerte elektrische Maschine 7.
  • Die Schalldämmhaube 5 ist über die Maschine 7 gesetzt und umgibt sie von allen Seiten. Sie besteht aus zwei Schalen 8 und 9 aus dämpfendem Kunststoff, wie z.B. vieichem Polyvinylchlorid. Beide Schalen sind gegeneinander durch die körperschallisolierenden, vakuumdichten Elemente 10 auf Abstand gehalten und miteinander verbunden. Das Material, aus dem die Elemente 10 bestehen, ist so getrählt, daß es dem auf die Schalen 8, 9 lastenden äußeren Luftdruck widerstehen kann. Die äußere Schale stützt sich über die Elemente 10 auf der inneren Schale 9 ab. Die innere Schale 9 ist ihrerseits über die körperschallisolierenden Elemente 10 auf dem Fundament 6 aufgestellt. Der Raum 11 zwischen den Schalen 8 und 9 ist luftleer gepumpt. Es bereitet in technischer Hinsicht keinerlei Schwierigkeiten, im Innern'der Haube z.B. nur einen Druck von 10 2 Ltt aufrechtzuerhalten, was einer Erhöhung der Schalldämmung von 20 dB entsprechen würde. Die Außenform der Haube 5 entspricht den bisher bekannten Formen der Schalldämrr, hauben, jedoch läßt sich die gemäß der Erfindung ausgebildete Haube infolge ihres geringen Gewichtes wesentlich leichter bewegen, so daß die Zugänglichkeit der elektrischen Maschine verbessert ist. _ Figur 3 zeigt eine allseitig geschlossene Abkapselung 12 einer Yaschine 13, die aus mehreren Schalldämmkörpern zusammengesetzt ist. Die Maschine 13 ist mit Hilfe der Füße 14 auf dern Fundament 15 gelagert. Zwischen der Unterseite der Maschine 13 und dem Fundament 15 verläuft der Boden 16 der Abkapselung 12. Er besteht aus den Schalen 17 und 18, die an ihren Rändern über die vakuumdichten, körperschallisolierenden Elemente 19 verbunden sind. Der Boden 16 enthält außerdem Öffnungen20, durch welche die Füße 14 geführt sind. Die Ränder der Öffnungen 20 sind jecreils durch die_körperschallisolierenden, vakuumdichten Elemente 21 verbunden und abgeschlossen. Diese vakuumdichten Elemente 21 umgeben die Füße 14 ohne Spalt. Weiterhin ist der Boden 16 mit Hilfe der körperschallisolierenden Abstützungen 22 zu dem Fundament 15 in gleichbleibendem Abstand gehalten. Auf den Boden 16 ist das Oberteil 23 der Abkapselung 12 aufgesetzt, das seinerseits haubenartig ausgebtaltet ist und aus den Schalen 24 und 25 besteht, deren Ränder durch die körperschallisolierenden, vakuumdichten hlei:iente 26 verbunden sind. Der Raum 27 zwischen den Schalen 24 und 25 ist ebenso wie der Raum 28 zwischen den Schalen 17 und 18 des Bodens 16 luftleer gepumpt. Die Verbindung zwischen dem Boden 16 und dem Oberteil 23 der Abkapselung 12 erfolgt über die einander gegenüberstehenden körperschallisolierendeil Eleriente 19 Und '23. Diese Verbindung zwischen den Abkapselungsteilen kann jederzeit in einfacher Weise gelöst bzw. viieder hergestellt werden, so daß die allseitig abgekapselte Maschine ohne Beeinträchtigung des mischen den Schalen herrschenden Vakuums jederzeit leicht leicht zur Wartung zugänglich ist. Durch die besondere Formgebung der Kapselung sind jedoch in ` diesem Pall die körperschallisolierenden Elemente zwischen den Schalen von deri Luftdruck entlastet.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Schalldämmkörper, dadurch gekennzeichnet, darr zwei getrennte, durch körperschallisolierende Teile gegeneinander auf Abstand gehaltene Festkörperschalen (1,2; 8,9) vakuumdicht miteinander verbunden sind und einen luftleeren Raum (4; 11)einschließen.
  2. 2. Schalldätttmitörper nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schalldämmkörper (16,23) zu einer Kapselung (12) bzw. einer Haube von 1rlauchinen (1) oder lyiaschinenteilen zusariniengefügt sind.
  3. Schalldät:imkörper nach Anspruch 1, dadureti gekennzeichnet, daß die Verbindung mehrerer Schalldämmkörper (16,23) untereinander bzw. ihre Befestigung an anderen Teilen nur über die körperschallisolierenden Teile (19,26) erfolgt.
  4. 4. Schalldämmkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalldämmkörper als Kapselung bzw. als Haube (5) ausgebildet ist.
  5. 5. Sciialldämmkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (1,2) aus Metallblech bestehen.
  6. 6. Schalldämmkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .daß die Schalen (8,9) aus einem dämpfenden Kunststoff bestehen. 7.
  7. Schalldämmkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steifigkeit der Schalen durch besondere Maßnahmen erhöht ist. B.
  8. Schalldämmkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Schalen mit zusätzlichen Entdröhnungsriit;cln versehen sind.
  9. 9. Schalldämmkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Schalen aus zwei Blechen bestehen, zwischen denen eine Kunststoffschicht angeordnet ist.
DE19671572497 1967-06-27 1967-06-27 Schalldaemmkoerper,insbesondere zur Kapselung von Maschinen Pending DE1572497A1 (de)

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DE (1) DE1572497A1 (de)

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