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DE1572345A1 - Datenspeicherung - Google Patents

Datenspeicherung

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Publication number
DE1572345A1
DE1572345A1 DE19671572345 DE1572345A DE1572345A1 DE 1572345 A1 DE1572345 A1 DE 1572345A1 DE 19671572345 DE19671572345 DE 19671572345 DE 1572345 A DE1572345 A DE 1572345A DE 1572345 A1 DE1572345 A1 DE 1572345A1
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DE
Germany
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image
recording medium
naoh
radiation
steps
Prior art date
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Pending
Application number
DE19671572345
Other languages
English (en)
Inventor
Elliot Berman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Guidance and Electronics Co Inc
Original Assignee
Itek Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Itek Corp filed Critical Itek Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/01Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/705Compositions containing chalcogenides, metals or alloys thereof, as photosensitive substances, e.g. photodope systems
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/22Processes involving a combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/08Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being inorganic
    • G03G5/087Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being inorganic and being incorporated in an organic bonding material

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  • Inorganic Chemistry (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
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Description

Datenspeicherung
Die Erfindimg betrifft Datenepeichersyeteme, speziell solche, bei denen sich Informationen oder Werte mit verschiedenen tonlichen Eigenschaften verlässlich umd genau in dem gleichen strahlungeempfindlichen Mittel speichern und diesem wieder entnehmen lassen.
Die Erfindung stellt ein verbessertes Datenspeiohersyetem zur Verfügung, das insbesondere die Speicherung von Informationen oder Werten, sei es in Form der Druck- oder der bildlichen Darstellung, in genauer und verlässlicher Weise gestattet und bei dem weiter die Datenspeichermittel entwickelte, elektrostatische Aufzeichnungen oder Bilder wie auch entwickelte, metallhaltige Aufzeichnungen oder Bilder aufweisen können. Die Erfindung macht ferner .
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verbesserte Datenspeichermittel verfügbar, die sich besonders für die praktische Durchführung der Erfindung eignen, und schafft schllesslich eine neue Anordnung von Elementen, mit denen sich die Zwecke der Erfindung erreichen lassen. Weitere Vorteile und Zweckangaben der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Die Erfindung umfasst dementsprechend auch eine neue Zusammenfassung verschiedener Stufen in ihrer Anwendung auf bestimmte Datenspeichermittel in einer bestimmten Aufeinanderfolge und Beziehung zueinander wie auch eine neue Kombination von unter Verwirklichung der Zwecke dee vorliegenden Datenspei^b.ersystems zusammenwirkenden, strukturellen Elementen und Arbeitselementen,
Die Datenspeichermittel oder -medien gemäss der Erfindung v/eiaen zwei wesentliche Bestandteile auf, einen zweckentsprechenden Träger und eine strahlungsempfindliche Schicht mit einem photoleitfähigen Material als photoempfindlicher Komponente. Die Trägermaterialien sind vorzugsweise leitfähiger Natur, aber auch nichtleitfähige Träger lassen sich in zweckentsprechender Weise verwenden. Der Träger kann dementsprechend flexibel oder steif und aus Materialien in Art von Papier, Metallfolie oder dergleichen, wie sie heute für elektrophotographische Zwecke Verwendung finden, hergestellt sein·
Die besondere bevorzugten Mittel gemäss der Erfindung weisen
. 2 . Q09808/U36
etrahlungsempfindliche Schichten auf, die Zinkoxyd oder Titanoxyd und besonders deren Mischungen als photoleitfähige Materialien enthalten, aber auch strahlungsempfindliche Schichten mit einem Gehalt an anderen anorganischen, photoleitfähigen Materialien, wie Cadmiumsulfid, Indiumoxyd, Zinktellurid oder anderen Verbindungen eines Metalls und Element der Gruppe VI A und dergleichen, oder organische, photoleitfähige Stoffe enthalten, wie Benzidin, Anthracen oder eine heterocyclische Verbindung, wie Arylfurane, Arylthiophene oder Arylpyrrole, sind geeignet. Die strahlungsempfindliche Schicht kann auch andere photoleitfähige Stoffe oder Kombinationen derselben wie auch die obengenannten enthalten, um ihr speziell gewünschte Eigenschaften zu erteilen.
Die strahlungsempfindlichen Schichten der Mittel gemäes der Erfindung können auch elektrisch isolierende, an sich bekannte Bindemittel enthalten. Wenn das photoleitfähige Material in Form eines teilchenförmigen Feststoffs vorliegt, arbeitet man vorzugsweise mit dem kleinsten, praxisgerechten Verhältnis von Bindemittel zu Peststoffen. Zu geeigneten Bindemitteln gehören die natürlichen, die modifizierten natürlichen oder die synthetischen polymeren Stoffe, wie sie normalerweise als Bindemittel Verwendung finden. Zu typischen natürlichen Bindemitteln gehören Gummi arabicum, mikrokristalline Wachse, Dommarharze, Manila Gum und andere. Zu typischen modifiaiert-nattirlichen Bindemitteln gehören Äthylcellu» lose, Cellulosediacetat, Äthylcellulosestearat, aodifzierte Kolo» phoniumharze, Cellulosetriacetat und dergleichen. Zu typischen
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BAD ORiGiKSAL
synthetischen Bindemitteln gehören die Polymeren und Misohpolyneren von Monoolefinen, wie die Polymeren von Äthylen, Styrol, Vinylacetat und dergleichen. Zu anderen, speziellen, synthetischen Bindemitteln gehören die Polyvinylacetat von Formaldehyd, Acetaldehyd oder Butyraldehyd, Polyaethylenglykolester, Diäthylenglykolpolyester, Polyacrylsäureester und Polymethacrylsäureester, Glycerylpolyester, Alkydharze und dergleichen.
Zu weiteren Stoffen, die in den Schichten eingesetzt werden können, gehören Weichmacher, wie Trikreeylphosphat, Triphenylphoephat oder dergleichen, in genügenden Mengen, um die gewünschten Eigenschaften der Schichten auszubilden. Auch andere, in der Beschichtungstechnik eur Verbesserung der Gesamtqualität der Schicht eingesetzte Stoffe können vorgesehen werden. Zu solchen Bestandteilen gehören Antioxydationsmittel und dergleichen Stabilisierungsmittel. Auch Farbstoffe oder andere senaibilisierende Stoffe können dem photoempfindlichen Material einverleibt werden, wobei sie zur Verbesserung oder Einstellung des spektralen Ansprechens des Materials dienen können.
In der Praxis lassen sich die Mittel gemäss der Erfindung bequem heroteilen, indem man das photoleitfähige Material und das Bindemittel und gegebenenfalls andere Bestandteile, wie die obengenannten f in einem Lösungsmittel für einen oder mehreren der Bestandteile löst oder dispergiert. Zu den Lösungsmitteln gehören Wasser und organische Stoffe, wie Benzol, Methylenchlorid, Dloxan, Di-
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methylformamid oder Glykolmonomethyläther oder Mischungen von zwei oder mehr Lösungsmitteln. Die ao erhaltene Lösung oder Dispersion wird gleichmässig ale dünne Schicht auf einem geeigneten Trägermaterial nach einer der an sich bekannten Beschichtungeteohniken, z. B. nach Sprits-, Burst- oder Walztechniken, ausgebreitet.
Die Arbeitsstufen gemäse der Erfindung sind nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert, die in schematischer Darstellung eine Anordnung einer but Durchführung der Erfindung geeigneten Vorrichtung zeigt.
Die Oberfläche des Aufzeichnungsmittel 21, das eine ein photoleitfähiges Material enthaltende, strahlungsempfindliche Schicht aufweist, wird zunächst mit entsprechenden Mitteln, z. B. einer Koronaentladung, wie mittels einer Telsa-Spule 25, positiv oder negativ gleichmässig elektrostatisch aufgeladen. Das so aufgela-' dene Aufzeichnungsmittel 21 wird dann einer Belichtungsvorrichtung 26 zugeführt, die bei der Belichtung mit einer aktivierenden, bildtragenden Strahlung ein latentes, elektrostatisches Bild liefert, wobei die Vorrichtung 26 eine Quelle 27 für die aktivierende Strahlung, entsprechende, optische Fokussiereysteme 29 und ein Transparent 28 aufweist, welches das zu speichernde Informationsbild enthält, das im allgemeinen Werte oder Informationen in Strichdarstellung (Line-Oopy-Form) aufweist, z. B. Druck oder eine Reihe von Linien. Nach der Bestrahlung wird das Aufzeichnungsmittel 21 dem Entwickler 30 zugeführt, der ein elektroskopisches Ma-
.,. "09808/1436——^·
terial enthält, welches das latente, elektrostatische Bild sichtbar zu machen vermag. Bei der praktischen Durchführung der Erfindung werden flüssige Toner bevorzugt. Flüssige Toner sind von der Slektrophotographie her bekannt und weisen feinteilige, gefärbte, elektroskopisohe Stoffe auf, die in einer elektrisch isolierenden Flüssigkeit vorliegen. Die feinteiligen, gefärbten, elektroskopiechen Stoffe können auch direkt auf das Aufzeichnungsmittel 21 in Form eines Aerosols oder durch einfaches Verstäuben der Stoffe über der belichteten Oberfläche des Aufzeichnungsmittels 21 aufgebracht werden. Nach dem Zusammenbringen des Aufzeichnungsmittels 21 mit einem elektroskopischen Material ist oft eine Fixage erforderlich. Man kann das Mittel 21 dementsprechend der Fixiervorrichtung 32 zuführen, die z. B. mit einer für licht abgeschirmten, elektrischen Heizspule 33 versehen sein kann. Die Spule 33 bildet eine Infrarot-Strahlungsquelle, die bei der praktischen Durchführung der Erfindung.sowohl das elektrostatische Bild auf dem Aufzeichnungsmittel 21 fixiert als auch gleichzeitig das photoleitfähige Material des Aufzeichnungsmittels 21 gleichmässig entaktiviert. Diese gleichmässige Entaktivierung ist bei der praktischen Durchführung der Erfindung erwünscht, da das Aufzeichnungsmittel 21 für eine zweite Quelle aktivierender Strahlung gleichmässig aufnahmefähig gemacht wird und hochwertige Bilder sichergestellt werden.
Das nunmehr ein entwickeltes und fixiertes, elektrostatisches Bild tragende Aufzeichnungsmittel 21 wird dann der Belichtungsvorrichtung
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34 zugeführt, die Bit einer Lichtquelle wie auch einem Transparent 28a versehen ist, das eine zweite Barstellung» z. B. eine in dem Aufzeichnungsmittel 21 zu speichernde bildliche Darstellung aufweist. Die zweite Belichtung des Aufzeichnungsmittel 21 kann zeitlich und bzw. oder räumlich getrennt von dem Punkt erfolgen, an dem das elektrostatische Bild entwickelt wird. Wie in der belgischen Patentschrift 655 384 beschrieben, werden die Aufzeichnungsmittel gemäss der Erfindung durch die Belichtung in den lichtaktivierten Teilen chemisch reaktiv gemacht. In dem Aufzeichnungsmittel wird auf diese Weise ein reversibles Bild erhalten. Zur Überführung dieses reversiblen Bildes in eine irreversible Form kann man das Aufzeichnungsmittel 21 einem zweiten Entwickler
35 zuführen, der ein Redox-System enthält, das in Berührung mit den lichtaktivierten Teilen des Aufzeichnungsmittels 21 eine bevorzugte Reaktion unter Abscheidung von Formen auf diesen zu ergeben vermag, die direkt oder anschliessend durch visuelle Wiedergabe (Read-Out) gelesen werden können.
Besonders bevorzugte Redox-Systeme bilden Lösungen mit einem Gehalt an Metallionen, die sich mindestens ebenso leicht wie Kupferionen reduzieren lassen. Demgemäss eignen sich Redox-Systeme, die Verbindungen des Kupfers, Silbers, Quecksilbers und Golds enthalten. Die Ionen werden im Kontakt mit den lichtaktivierten, chemisch reaktiven Teilen des Aufzeichnungsmittels 21 reduziert« wodurch ein irreversibles Bild entsteht. Das Bild kann in Abhängigkeit von der Stärke der Belichtungsvorrichtung 34 und der Be-
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BAD 0R'3?M.AL
liohtungedauer sichtbar oder latent sein. In der Mehrzahl der Fälle ist das Bild latent, wobei es durch eine Terstärkungsstufe sichtbar gemacht wird. Eine Verstärkung solcher latenter» irreversibler Bilder kann z. B. durch Zusammenbringen mit Entwioklersystemen erfolgen» wie den Systemen» die Silberion in Mischung mit einem entsprechenden Reduktionsmittel, wie Hydrochinon» enthalten. Entwicklersysteme dieses Typs tendieren auf einer Fläche» an der schon freies Metall vorliegt» zur Abscheidung von weiterem freiem Metall und Können für die Zwecke der Erfindung zur Verstärkung der irreversiblen 'Bilder Anwendung finden.
Zu anderen» für die praktische Durchführung der Erfindung besondere geeigneten Entwicklersystemen gehören die in der belgischen Patentschrift 662 491 beschriebenen.
Weitere, spezielle Entwicklersysteme, die sich für die praktische Durchführung der Erfindung eignen, nennt z. B. die USA-Patentschrift 2 750 292» die Verfahren und Materialien zur Bildung gefärbt ar Bilder durch Verstärkung latenter, von Metallen, wie Quecksilber, Silber, Sold und Platin, gebildeter Bilder beschreibt Diese Patentschrift beschreibt andererseits auch Techniken zur Direkterzeugung von Farbstoffbildern in situ mit latenten Metallbildern.
Für die vorliegende Erfindung ist die in Verbindung mit der Zeichnung beschriebene Folge von Arbeitssohritten keine Bedingung. Die
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bevorzugte Aufeinanderfolge nach der Zeichnung kann z. B. dahingehend abgeändert werden, dass man das Aufzeichnungemittel 21 zuerst mit der tonliche Beziehungen aufweisenden Darstellung be~ · lichtet. Das belichtete Mittel wird dann, wie in dem Entwickler 35, entwickelt Danach kann die belichtete Oberfläche des Mittels elektrostatisch aufgeladen, mit einer Strichdarstellung belichtet und in einer Entwicklungsvorrichtung ähnlich dem Entwickler 30 nach der Zeichnung entwickelt werden. Man kann das Aufzeichnungsmittel auch nacheinander mit einer Anzahl von Strichdarstellungen wie auch Anzahl von tonliche Beziehungen aufweisenden Darstellungen belichten, z. B. nacheinander mit zwei oder mehr Strichdarstellungen belichten und nach jeder Belichtung mit Tonern verschiedener Färbung entwickeln. Das Mittel kann dann nach den in der Zeichnung gegeigten Methoden mit einer tonliche Beziehungen aufweisenden Barstellung belichtet und entwickelt werden. Man kann auch die anscnlieseend als Metallbilder und als elektrostatische Bilder entwickelten Aufzeichnungen in einem Mittel gemäss der Erfindung mittels einer Belichtung speichern, d. h. es ist nicht immer erforderlich, die Belichtungen nacheinander durchzuführen. Ein Beispiel für diese Ausführungsform der Erfindung ist in Beispiel 4 erläutert.
Das Datenspeiohersystem gemäss der Erfindung ist eehr vielseitig» da das nit ihm schliesslich erhaltene Aufzeichnungsmittel entwickelte elektrostatische Bilder in Verbindung alt Metallbildern enthält. Darüberhinaus können die entwickelten, elektrostatischen
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Bilder des gesamten Metallbild oder auch nur einem Teil desselben tiberlagert oder über diesem angeordnet sein, überraschenderweise ist das metallhaltige Bild unter dem entwickelten, elektrostati=> sehen Bild leicht erkennbar· besondere bei Ausnutzung des bekannten "Halo-Effektes", der beim Entwickeln von elektrostatischen Bildern oft in Erscheinung tritt.
Sie folgenden Beispiele dienen der Erläuterung verschiedener Aueführungsformen der Erfindung» ohne daBS die Erfindung auf sie beschränkt ist.
Beispiel 1
Ein Datenspeiehermittel für die Zwecke der Erfindung wird wie folgt hergestellt: Man gibt 85 g Zinkoxyd mit einer durchschnittlichen Teilehengrösee von etwa 0,4 Mikron und 15g feinteiliges Titandioxyd mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von etwa 0,03 Mikron su einer Lösung von etwa 25 g Alkydharz von niederem ölgehalt ("Aroplax 6006 χ 50") in Aceton hinzu. Die Dispersion wird gut bewegt und dann auf ein herkömmliches, elektrostatisches Grundmaterial aufgebracht und getrocknet.
Die mit der βtrahlungsempfindIioben Schicht versehene Oberfläche des Aufzeichnungsmittel* wird mit einer 5000-V-Koronaentladung aufgeladen und mit Wolframlicht durch ein Transparent belichtet, das eine einer Reiht von Ordinaten entsprechenden Darstellung
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A1
aufweist. Das belichtete Mittel wird dann in einem roten Toner in Form von elektroskopisohem Rotpigment in Ligroin gewaschen« Das so erhaltene, elektrostatische Bild wird fixiert, indem man das Mittel mittels einer Infrarotlampe erhitzt.
Nach dem Erhitzen wird das Aufzeichnungemittel durch ein Transparent, welches die Sarstellung einer photographischen Luftaufnahme aufweist, mit einer 100-W-Queckeilberlampe der Bauart Hanovia belichtet und dann in eine gesättigte Lösung von Silbernitrat in Äthanol mit einem zusätzlichen Gehalt an Zitronensäure von etwa 5 g/l und hierauf in eine äthanolisohe Entwicklerlösung getaucht, die 10 g Phenidone/l Äthanol und Zitronensäure in einer Menge von 20 g/l enthält. Bann wird das Aufzeichnungsmittel in einem herkömmlichen Fixiermittel ("Kodak F-5") fixiert und' gewaschen.
Bas anfallende Aufzeichnungsmittel weist ein Silberbild mit kontinuierlicher Tonung auf, das einem elektrostatischen Bild überlagert ist. Auoh unter Verwendung von Aufzeichnungsmitteln mit anderen Mischungen von Zinkoxyd und Titandioxyd lassen sich brauchbare Ergebnisse erhalten. Zu solchen Mischungen gehören z. B. Gemische mit eimern Zinkoxydgehalt von etwa 5 bis 95 Gew.^, aber Mischungen mit einem Zinkoxydgehalt von etwa 50 bis 90 Gew.£ werden besondere bevorzugt.
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Beispiel 2
Han mischt etwa 60 g Zinkoxyd mit einem durchschnittlichen Teilchen durchmesser von etwa 0,1 Mikron mit einer Lösung von etwa 15 g te11carboxyliertem Polyvinylacetat-Bindemittel in Aceton.
Die den Photoleiter enthaltende Dispersion wird dann in einer Dicke von etwa 0,1 mm (etwa 4 mils) auf ein herkömmliches, elektrostatisches Grundmaterial aufgetragen und getrocknet.
Die Oberfläche des Aufzeichnungsmittels mit der strahlungsempfittdliohen Schicht wird mit einer 5000-V-Koronaentladung aufgeladen und auf diese Weise auf der gesamten Fläche für elektroskop!seheβ Material anziehungsfähig gemacht. Dann wird auf die geladene Oberfläche ein flüssiger Toner aufgebracht, der ein Grünpigment und Ligroin enthält, wobei das Grünpigment gleichmässig an der gesamten Oberfläche des Aufzeichnungsmittels haftet.
Man belichtet das Aufzeichnungsmittel dann durch ein Transparent mit einer tonliche Beziehungen aufweisenden Darstellung mit einer 100-W-Quecksilberlampe der Bauart "Hanovia". Nach der Belichtung wird das Aufzeichnungsmittel wie in Beispiel 1 entwickelt. Obwohl das elektroskopische Pulver die gesamte Oberfläche des Aufzeichnungsmittel bedeckt, ist das Bild mit kontinuierlicher Tonung leicht erkennbar.
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Al
Beispiel 3
Dieses Beispiel erläutert eine Methode zur Ausbildung von gefärbten Aufzeichnungen gemäss der Erfindung. Die Oberfläche eines Aufzeichnungsmittels ähnlich Beispiel 1 wird elektrostatisch mit einer 5000-V-Koronaentladung aufgeladen und durch ein Transparent, daβ die Darstellung einer photographischen Luftaufnahme eines Sees und des diesen umgebenden Landes aufweist, mit Wolframlioht belichtet. Das Transparent wird dabei jedoch so abgedeckt, dass beim Belichten in dem Aufzeichnungsmittel nur ein elektrostatisches Bild entsteht, das dem See entspricht. Das so belichtete Aufzeichnungsmittel wird dann in einem blauen Toner gewaschen, der ein elektroskopisches Blaupigment und Ligroin enthält. Das so erhaltene, elektrostatische Bild wird fixiert, indem man das Aufzeichnungsmittel mit einer Infrarotlampe erhitzt.
Nach dem Erhitzen wird das Aufzeichnungsmittel durch das gleiche Transparent mit einer 100~W-Quecksilberlampe der Bauart Hanovia belichtet, wobei in diesem Falle aber alle Teile des Transparente zur Belichtung verfügbar sind. Ferner wird die Relativlage von Aufzeichnungsmittel und Transparent so eingestellt, dass der das entwickelte, elektrostatische Bild enthaltende Teil des Aufzeichnungsmittel sich mit dem Transparent-Teil deckt, der die dem See entsprechende Darstellung aufweist. Nach dem Belichten wird das Aufzeichnungsmittel in eine gesättigte, äthanolische Silbemitratlöeung alt einem zusätzlichen Gehalt an Zitronensäure von 5 g/l '
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BAD ORiQJNAL
1-170 und μ
und hierauf in eine lösung getauoht, die 10 g Phenidone/l Äthanol und Zitronensäure in einer Menge τοη 20 g/l enthält. Sas Aufzeichnungsmittel wird dann fixiert und gewaschen. Das anfallende Aufzeichnungsmittel enthält ein Silberbild Bit kontinuierlicher Tonung, wobei aber sein den See entsprechender Zeil gefärbt ist. Ferner sind auf Grund des "HaIo-Bffektes" die Begrenzungen des Sees ausserordentlioh gut definiert.
Beispiel 4
Die beschichtete Oberfläche eines nach der Arbeitsweise von Beispiel 2 hergestellten Aufzeichnungen!tteis wird elektrostatisch alt einer 5000-V-Koronaentladung aufgeladen. Das Aufzeichnungsmittel wird dann durch ein eine Darstellung aufweisendes Transparent Mit einer 100-W-Queeksilberlampe der Bauart Hanovia belichtet.
Nan wäscht das Aufzeichnungsmittel dann in eine* roten Toner und entwickelt in den nicht belichteten Bereichen ein elektrostatisches Bild.
Das Aufzeichnungsmittel wird dann in eine gesättigte, äthanolische Silbernitratlösung mit eine» zusätzlichen Gehalt an Zitronensäure τοη etwa 5 g/1 getauoht und hierauf in eine Lösung, die 15 g PhenidoneA Methanol und Zitronensäure in einer Menge von 20 g/l enthält.
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Man fixiert dann das Aufzeichnungsmittel und wäscht, worauf in den nicht belichteten Bereichen ein entwickeltes, elektrostatisches Bild und in den belichteten Bereiohen ein Metallbild vorliegt.
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BAD O

Claims (1)

1-170 Λν 21, April 1967
Patentansprüche
Verfahren rum Speichern und ansohliessenden Wiederentnehmen einer Anzahl von AufBeiohnungen in ein und denselben Speichern! tt el, dadurch gekennzeichnet,
daee «an
a) auf der beschichteten Fläche eines Aufzeichnungsmittel« Bit einem Trägermaterial und einer strahlungsempfindliohen, ein photoleitfähigee Material enthaltenden Schicht ein elektrostatisches Bild ausbildet,
b) durch Zusammenbringen der Oberfläche mit einem elektroskopisohen Material ein dem elektrostatischen Bild entsprechendes t sichtbares Bild bildet,
c) durch Einwirkung bildtragender Strahlungsenergie auf die Oberfläche In dieser dem Strahlungebild entsprechende Gradienten unterschiedlicher, chemischer Reaktionsfähigkeit hervorruft,
d) durch Zusammenbringen der belichteten Oberfläche mit einem chemischen Redox-System ein sichtbares Bild des in (c) zugeftthrten Bildes bildet·
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als photoleitfähigee Material Zinkoxyd oder eine Mischung von Zinkoxyd und Titandioxyd verwendet.
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5. Verfahren naoh Anspruch 1 und bsw, oder 2, dadurch gekenn-
- Belohnet, dass man ein Redox-System mit einem Gehalt an einen Metallion verwendet* des mindestens ebenso leicht wie Kupferion reduaiert wird.
4. Verfahren naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Metallion Silber» Gold, Quecksilber, Kupfer oder Gemische derselben verwendet.
5· Verfahren nach Anspruch 3 und bsw. oder 4» dadurch gekennselohnet, dass man ein Redox-System mit einem Gehalt an einem Reduktionsmittel für das Metallion und einer Säure verwendet.
6. Verfahren naoh einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stufen (c) und (d) vor den Stufen (a) und (b) durchführt.
7. Verfahren naoh einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 t dadurch gekennzeichnet, dass man die Stufen (a) und (b) vor den Stufen (c) und (d) durchführt.
8. Verfahren naoh einem ocer mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekenneelehnet, dass man Stufe (o) vor Stuf$ (b) durchführt.
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9· Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche t bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Stufe (b) nach den Stufen (a), (o) und (d) durchführt.
10. Aufseichnungen, erhalten nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 bis 9.
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DE19671572345 1966-04-21 1967-04-21 Datenspeicherung Pending DE1572345A1 (de)

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