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DE1572225C - Verfahren zum Herstellen eines photo graphischen Silberbildes mit molekularer Auflösung - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines photo graphischen Silberbildes mit molekularer Auflösung

Info

Publication number
DE1572225C
DE1572225C DE1572225C DE 1572225 C DE1572225 C DE 1572225C DE 1572225 C DE1572225 C DE 1572225C
Authority
DE
Germany
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image
silver
producing
solution
binder
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Cash Register Co
Original Assignee
National Cash Register Co
Publication date

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Description

1 ' ■■'- 2 v ■■
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Her- Silberbild anschließend erst mit einer wässerigen stellen eines photographischen Silberbildes, bei dem Lösung eines Silbersalzes und dann mit einem Silbereine lichtempfindliche Schicht, die ein photolytisch halogenidentwickler entwickelt wird,
wirksames Halogenalkan/der Formel R-- CX3, . In der Praxis wird die Aminverbindung hierbei worin R Wasserstoff, ein Halogenatom oder ein 5 vorzugsweise so gewählt, daß sie mit der Halogengegebenenfalls halogensubstituierter Alkylrest und X verbindung in Gegenwart von Licht unter Erzeugung ein Halogenatom ist, und ein Triphenylmethyllacton, eines Produktes mit deutlicher oder sogar intensiver Michlers Hydrol, Rhodamin-B-Lactam, 2,5-Dichlor- Farbe reagiert, so.daß ein in ein Silberbild umzu-. N-phenylleukauramin, Diphenylamin, Benzidin, wandelndes molekular aufgelöstes Primärbild sicht-1-Naphthylamin, Tribenzylamin, p-Toluidin, Indol, Ίο bar wird. Braucht das Primärbild nicht sichtbar zu 4,4'-bis-(Dimethylaminophenyl)-methan, Hexylamin sein, dann wählt man Reaktionsteilnehmer so, daß und/oder Piperidin in einem Bindemittel dispergiert ein, farbloses oder latentes Primärbild entsteht. Es enthält, zunächst unter Ausbildung eines farbigen können deshalb bestimmte, ein nichtsichtbares, laten- oder farblosen, latenten Primärbildes belichtet und tes Bild ergebende lichtempfindliche Systeme, die in entwickelt wird. ... 15 den bisherigen Verfahren unbrauchbar waren, infolge
Es ist bekannt (USA.-Patentschrift 2 981 622), in der anschließenden Behandlung mit Silbersalzlösung
einem lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, das in vorteilhafter Weise zur Herstellung von Silber-,
eine Phosphorwolframsäure und eine Leukobase eines bildern hoher Auflösung verwendet werden. .
Triphenylmethan-Farbstoffes enthält, ein latentes Bild Beispiele für geeignete Aminverbindungen für ein
zu erzeugen, das durch Behandeln mit einer Silbersalz- 20 farbiges Primärbild vor einem farblosen Hintergrund
lösung und einem Halogensilber-Entwickler in ein sind folgende:
Silberbild umgewandelt wird ' u' -, Ä„ <in 3,3-bis-(p-Dimethylaminophenyl)- .
Es ist we,ter aus der USA -Patentschrift 1 658 510 6-dimelhylaminophthalid,
bekannt, in einem lichtempfindlichen em Halogen- 3,3-bis-(p-Diäthylaminophenyl)-phthalid,
alkan und em Bindemittel enthaltenden Aufzeich- 35 Michlers Hvdrol ■
nungsmaterial ein latentes Bild zu erzeugen und dieses Rhodamin B Lactam
durch Behandeln mit einer Silbersalzlösung in ein 25 Dichlor-N-phenylleukauramin
Silberbild umzuwandeln ,. -W , ™ «o sowie Mischungen dieser Verbindungen zu belie-
Ferner ist es aus der USA.-Patentschnft 3 042 519 bigen Teilen '
bekannt, in einer lichtempfindlichen Schicht, die ein 30 ' -
Halogenalkan und ein Amin enthält, ein latentes Bild Geeignete Aminverbindungen für ein Verfahren bei
zu erzeugen, das durch Wärmebehandlung in ein dem kein farbiges Primärbild erforderlich ist, sind:
sichtbares Bild umgewandelt wird. _.. , , ·
Schließlich ist es aus der deutschen Auslegeschrift ^ipnenyiamin,
1134 587 sowie aus der britischen Patentschrift 35 T^uw'rv .u 1 · u η *u
917 919 bekannt, lichtempfindliche Schichten zur 4,4-bis-(DimethylammoPhenyl)-methan,
Herstellung von Farbbildern zu verwenden, die ein _ wjapntnyiamin,
aromatisches Amin und eine Halogenverbindung ent- — .".?. ' }' "
halten. Diese Farbbilder werden durch eine Wärme- F", , ' l '
behandlung auf trockenem Wege fixiert. . 40 ' ' '
Nachteilig bei.. dies.en bekannten Verfahren ist Wenn kein sichtbares Primärbild gewünscht ,wird,
jedoch, daß die'5 durch sie erzeugten Bilder ein eignen sich als Aminkomponente auch aliphatische
begrenztes Auflösungsvermögen besitzen und — so- Amine, ζ. B. Hexylamin oder Piperidin. Es ist jedoch
weit die bekannten Verfahren die Herstellung von zu beachten, daß aliphatische Amine in Gegenwart
Silberbildern betreffen1— keine. sichtbaren Primär- 45 von Kohjenstofftetrabromid und Luftfeuchtigkeit (je
bilder hergestellt werden können. nach den Umgebungsbedingungen) mehr oder weniger
Aufgabe der Erfindung ist es, ein photographisches rasch das Aminhydrobromidsalz bilden, das bei der
Verfahren anzugeben, bei dem stabile Silberbilder mit Erfindungden Schleier des Bildhintergrundes erhöhen
extrem hohem Auflösungsvermögen hergestellt werden , würde. , .;,«.!■: ' c;..... 7 .
können und bei dem, falls erwünscht, sichtbare Pri- 50 Geeignete halogenierte Alkane sind:
märbilder erhalten werden können. Jodoform
Der Gegenstand der Erfindung geht deshalb von Kohlenstofftetrabromid, .
einem Verfahren zum Herstellen emesphotogra- Hexachloräthan,
phischen Silberbildes aus, bei dem eine lichtempfind- Kohlenstofftetrajodid ι -
liehe Schicht, die ein photolytisch wirksames Halogen- 55 , V ■ ■
alkan der Formel R — CX3, worin R Wasserstoff, , Das für das erfindungsgemäße Verfahren bevor-
ein Halogenatom oder ein gegebenenfalls halogen- zugte, in Wasser lösliche Silbersalz ist Silbernitrat;
substituierter Alkylrest und X ein Halogenatom ist, geeignete Reduktionsmittel sind: ' .
und ein Triphenylmethyllacton, Michlers Hydrol, p-Phenylendiamin oder ein beliebiger photo-
Rhodam.n-B-Lactam 2,5-Dichlor-N-phenylleukaur- 60 graphischer Entwickler oder ein beliebiges Reduk-
am.n Diphenylamin, Benzid.n, l-Naphthylamm, Tn- tionsmittel für Silbersalzbilder.
benzylamin, p-Toluidm, Indol, 4,4-bis-(Dimethyl-
aminophenyl)-methan, Hexylamin und/oder Piperidin Das für die Dispersion bevorzugte Bindemittel ist
in einem Bindemittel dispergiert enthält, zunächst Celluloseacetatbutyrat. Es können jedoch auch andere
unter Ausbildung eines farbigen oder farblosen, laten- 65 Bindemittel zur Verwendung kommen, die licht-
ten Primärbildes belichtet und entwickelt wird und durchlässig sind, die Reaktionsteilnehmer lösen oder
ist dadurch gekennzeichnet, daß die bildtragende als molekulares Dispersionsmittel wirken und die
Schicht zur Umwandlung des Primärbildes in ein Anwendung der Silbersalzlösutig zulassen, indem sie
ein Eindiffundieren der Silbersalzlösung und des Reduktionsmittels ermöglichen.
Beispiel!.
Eine Gußlösung wurde nach folgendem Rezept hergestellt: 20 g Celluloseacetatbutyrat einer Qualität, die eine Viskosität von einer halben Sekunde ergibt (getestet nach ASTM-D 817-64; eine 2,38-mm-Chromstahlkugel braucht 1I2 Sekunde, um in einer 20%igen Lösung des Polymeren 55 mm zu fallen, wobei das Lösungsmittel hauptsächlich Aceton ist), wurden in 40 g Toluol zu einem Brei aufgeweicht. Dieser Brei wurde in 28 g Methyläthylketon gelöst.
Zur Bildung der Farbstoff enthaltenden Polymerlösung wurden 0,8 g 2,5-Dichlorphenylleukauramin und 10 mg Rhodamin-B-Base in 3 ecm Toluol durch Erwärmen aufgelöst. Dieser Lösung wurden nach Abkühlung auf Zimmertemperatur 7 ecm der in der im vorangegangenen beschriebenen Weise bereiteten Celluloseacetatbutyratlösung und 2 g Kohlenstofftetrabromid zugesetzt. Diese Farbstoff-Polymerlösung wurde zu einer 0,1 mm dicken nassen Schicht auf ein 3,2 mm dickes Blatt aus Polymethylmethacrylat aufgegossen.
Nach dem Trocknen der Schicht wurde sie durch eine Kopiervorlage 1 Minute lang mit einer starken Metallfadenlampe, ζ. Β. einer Photolampe, belichtet, die in einem Abstand von etwa 45 cm angeordnet war. Das Blatt wurde dann in Äthylalkohol (95% Äthylalkohol und 5% Wasser) gewaschen, um überflüssigen Farbstoff und Kohlenstofftetrabromid zu entfernen. Nach dem Extrahieren des Lösungsmittels wurde das Aufzeichnungsmaterial in einem Luftstrom bei 6O0C getrocknet. Zu diesem Zeitpunkt des Verfahrens war das farbige Primärbild mit molekularer Auflösung klar sichtbar. .
Das nachfolgend getrocknete Aufzeichnungsmaterial wurde dann 3 bis 5 Minuten lang in eine 15 g Silbernitrat, 350 ecm destilliertes Wasser,. 50 ecm Äthylalkohol und einen Tropfen eines Netzmittels enthaltende Lösung eingeweicht. Nach der Behandlung mit Silbernitratlösung wurde das Aufzeichnungsmaterial dreimal mit frischem destilliertem Wasser abgespühlt und dreimal je 3 bis 5 Minuten lang mit frischem Äthylalkohol gewaschen. Das in ein Silberhalogenidbild umgewandelte Primärbild war nun sehr schwach, jedoch immer noch sichtbar.
Das Aufzeichnungsmaterial wurde dann in einer 0,3gewichtsprozentigen wässerigen Lösung von Natriumsulfit gewaschen, um gegebenenfalls noch vorhandenes Silbernitrat zu entfernen, und daraufhin zur bildmäßigen Reduktion des Silberbromids erst 1 Minute lang dem Licht der gleichen Photolampe ausgesetzt und dann unter Verwendung einer photographischen Entwicklerlösung (D-76 der Eastman Kodak Company, Rochester, New York, V. St. A) entwickelt. Das erhaltene Silberbild war braun.
B e i s ρ i e 1 2
Hier wurde als Schichtträger gehärtetes Filterpapier ohne Wasserzeichen verwendet. Zur Bildung der Farbstoff enthaltenden filmbildenden Lösung wurden 1,8 g 2,5-Dichlorphenylleukauramin und mg Rhodamin-B-Base durch Erwärmen in 19 ecm Toluol gelöst. Dieser Lösung wurden nach Abkühlen auf Zimmertemperatur 4 g Kohlenstofftetrabromid
ίο und 1 ecm der Celluloseacetatbutyratlösung nach Beispiel 1 zugesetzt. Das vorgenannte Filterpapier wurde in diese Farbstofflösung eingetaucht und dann getrocknet.
Abweichend vom Beispiel 1 wurde beim Belichten und Entwickeln ein Lösungsmittel in Form eines Systems, bestehend aus 50 Volumprozent Toluol in Petroläther, verwendet, das den Äthylalkohol als Waschlösungsmittel nach dem ersten Belichten ersetzte, außerdem ein aus 50 Volumprozent Äthylalkohol in Aceton bestehendes Lösungsmittelwaschsystem an Stelle des Äthylalkohols als Waschlösungsmittel nach der Behandlung mit Silbernitratlösung.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines photographischen Silberbildes, bei dem eine lichtempfindliche Schicht, die ein photolytisch wirksames Halogenalkan der Formel R — CX3 worin R Wasserstoff, ein Halogenatom oder ein gegebenenfalls halogensubstituierter Alkylrest und X ein Halogenatom ist, und ein
Triphenylmethyllacton,
Michlers Hydrol,
Rhodamin-B-Lactam,
2,5-Dichlor-N-phenylleukauramin,
Diphenylamin,
Benzidin,
1-Naphthylamin,
Tribenzylamin,
p-Toluidin,
Indol,
4,4'-bis-(Dimethylaminophenyl)-methan,
Hexylamin und/oder
Piperidin
in einem Bindemittel dispergiert enthält, zunächst unter Ausbildung eines farbigen oder farblosen, latenten Primärbildes belichtet und entwickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die bildtragende Schicht zur Umwandlung des Primärbildes in ein Silberbild anschließend erst mit einer wässerigen Lösung eines Silbersalzes und dann mit einem Silberhalogenidentwickler entwickelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel Celluloseacetatbutyrat verwendet wird.

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