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DE1572091A1 - Lichtempfindliche Auskopier-Zusammensetzungen - Google Patents

Lichtempfindliche Auskopier-Zusammensetzungen

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Publication number
DE1572091A1
DE1572091A1 DE19661572091 DE1572091A DE1572091A1 DE 1572091 A1 DE1572091 A1 DE 1572091A1 DE 19661572091 DE19661572091 DE 19661572091 DE 1572091 A DE1572091 A DE 1572091A DE 1572091 A1 DE1572091 A1 DE 1572091A1
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DE
Germany
Prior art keywords
group
color
light
methyl
copy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661572091
Other languages
English (en)
Inventor
Haruo Hori
Shoichiro Hoshino
Hiroshi Tokura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Inc
Original Assignee
Konica Minolta Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Konica Minolta Inc filed Critical Konica Minolta Inc
Publication of DE1572091A1 publication Critical patent/DE1572091A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/72Photosensitive compositions not covered by the groups G03C1/005 - G03C1/705
    • G03C1/73Photosensitive compositions not covered by the groups G03C1/005 - G03C1/705 containing organic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

IL.
53-j
KONISHIROKU PHOTO INDUSTRY CO., LTD. Tokyo (Japan)
Lichtempfindliche Auakopier-Zusammensetzungen
Die Erfindung betrifft eine lichtempfindliche Auskopier- ™
Zusammensetzung, dxe eine photoaktivierbare Komponente, die unter der Einwirkung von Licht reaktionsfähig wird, und eine farbbildende Komponente enthält, die durch Reaktion mit der photoaktivierbaren Komponente in einem reaktionsfähigen Zustand Farbe entwickelt. Es ist ein Ziel der Erfindung, ein neues Material zu schaffen, das billig ist und leicht gehandhabt werden kann und ein klares und stabiles Farbbild mit hohem Auflösungsvermögen ergibt.
Als sogenannte Auskopier-Malerialien, die unter der Einwirkung von Licht Bilder lie/ern, sind bis jetzt photographische Sllber-Auakopierpapiere (POP-Papier), bei denen ein lichtempfindliches Silbersalz als Hauptkoinponente verwendet wird, Blaupauspapiere, bei denen ein lichtempfindliches Eisensalz als Haupi;komponente verwendet wird, Zusammensetzungen,
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bei denen organohalogenhaltige Verbindungen, die unter der Einwirkung von Licht freie Halogengruppen liefern, verwendet werden, wie sie in den US-Patentschriften 3 042 515-9 beschrieben sind, und Zusammensetzungen bekannt, die als lichtempfindliche Komponente ein Leukocyanid eines Triphenylmethanfarbstoffee enthalten, wie sie in der US-Patentsohrifc 2 676 88" beschrieoen aiod. Derartige herkömmliche bekannte Materialien vreiaen jedoch mehr oder weniger Nachteile auf, so sind sie realtiv teuer, die resultierenden Bilder sind instabil und es treten verschiedene Schwierigkeiten bei der Handhabung auf. Beispielsweise 3ind die photographischen Auakopierpapiere ausgezeichnet in der Tönungsqualität der Bilder, sind jedoch nicht nur teuer, sondern weisen auch eine niedrige Empfindlichkeit auf} und die Stabilität der resultierenden Bilder ist nicht befriedigend. In dem Falle der Blaupauspapiere weisen die resultierenden Bi.l der eine ausgezeichnete Stabilität auf, besitzen jedooh den Nachteil einer schlechten Tönungsqualitä'c, niedrigen Empfindlichkeit und geringem Auflösungsvermögen. Im Falle der Zusammensetzungen, die organohalogenhaltige Verbindungen enthalten, treten dahingehende Schwierigkeiten auf» daß die verwendeten photoaktivierbaren Bestandteile außerordentlich giftig und flüchtig sind, und daß deshalb scharfe Aufmerksamkeit bei der Handhabung von lichtempfindlichen Papieren, worin diese Massen verwendet sind, erforderlich 1st. öle erfindungsgeiaäßen Auskopier-Zusammenaetzungen weisen im
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SAD OBiGlNAL
Vergleich mit den herkömmlichen bekannten Auskopier-Iäaterialien weniger derartige Schwierigkeiten auf und sind ausgesprochen überlegen. D. h,t die erfindungsgemäßen' Auskopiermassen enthalten keine giftige Komponente und sind leicht su handhaben und die resultierenden auskopierten Bilder sind nicht nur hinsichtlich der Tönungaqualität befriedigend und zeigen ein hervorragendes Auflösungsvermögen, sondern weisen auch eine ausgezeichnete Stabilität auf.
Die lichtempfindlichen Auskopier-Zusammensetzungen der vor- g liegenden Erfindung enthalten eine photoaktivierbare Komponente aus der Gruppe der Verbindungen, dje durch die nachfolgend angegebene allgemeine Formel wiedergegeben werden, und eine farbbildende Komponente, die bei der Reaktion mit der in einen reaktionsfähigen Zustand gebrachten photoaktivierbaren Komponente Farbe entwickelt. Ein unter Anwendung der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung erhaltenes Auskopier-Material entwickelt direkt Farbe, wenn θβ einer aktiven Bestrahlung, beispielsweise mit ultraviolettem oder sichtbarem Licht, ausgesetet wird. Deshalb ist es raöglioh, ein klares, auskopie^tes Bild zu erhalten, des dann durch einen anschließenden Fixierungearbeitegang zu einem stabilen Bild gemacht werden kann, wenn das Material auf ein photographischee Negativ oder ein Original gebracht und unter Anwendung von derartigem Licht kopiert wird.
Beide oben erwähnten Komponenten, die in den ei-findungsgemäßen
BAkD
Zusammennetzungen verwandet werden, eirid nicht-to3:ische und stabile Substanzen und sind leicht erhältlich, so daß das daraus erhaltene Auskopier-Material nicht nur sicher bei der Handhabung, sondern auch -ausgezeichnet lagerbar iBt und mit niedrigen Kosten geochaffen werden kann.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung detaillierter erläuterte Die erstgenannten erfindungsgemäß verwendeten Bestandteile sind photofciktivierbare Komponenten, die unter der Einwirkung von licht in einen reaktionsfähigen Zustand gebracht werden können und die durch die allgemeine Formel
Y-
wiedergegeben werden, worin P. eine C1- bis C_-Alkylgruppe oder Aralky!gruppe, X eine C1- bis C.--Alkylgruppe, Aralkylgruppe oder Säuregruppe, Y eine anionische Gruppe, jedoch unter der Voraussetzung, daß X eine solche Gruppe sein kann, wo ein Anion an das Ende einer niedrlg-Alkylengruppe angefügt ist, um mit dem Stickstoff ein intramolekulares Salz z*o bilden, wobei Y in einem solchen-Fall unnötig iöi, und Z eine A'coragruppe bedeuten, die notwendig ist, um einen einfaohen oder komplexen heterocyol lachen King zusammen rai·": 0 unu N zu bil — den, der einen 5-frliedrii;e-.i oae:·.· 6- g] ic-drigen Subs ο. tuenden
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aufweisen kann. Beispiele derartiger photoaktivierbarer Bestandteile sind 2-Methylbenathiazol-methyl,jodid, 2-Methyl·· benzthiazol-äthyljodid, 2-Methylbenzthiazol-n-butyl;jodid, 2-Methylbenzthiazol-äthyl-p-toluolsulfonat, 2-Methylbenzthiazol-benzylbromid, 2-Methylbenssthiazol-äthyl-f luorborat, 2-Methylbenzthiazol-propionsäurebromid, 2-Methyl-5-ohlorbenzthiazol-äthyl-p-toluolsulfonat, 2-Methyl-6~äthylbenzthiazol-methyljodid, 2,6-Dimethylbenzthiazol-äthyl-fluorborat, 2-Methyl~6-äthoxybenzthiazol-propylbromid, 2-Methyl-5,6-diäthoxybenzthiazol-propylbromid, 2,5,6-Trimethylbenzthiazol-. äthyl-p-toluolsulfonat, 2-Methylnaphthothiazol-äthyl-fluor- ä borat, 2,4,5-Trimethylthiazol-äthyl-fluorborat, 2-Methyl-4,5-diphenylthiazol-methyljςyiid, 2-Methylbenzoselenazoläthylbromid, 2,5-Dimethylbenzoaelenazol-n-butyljodid, 2-Methyl-5-äthoxybenzoBelenazol-äthyl-p-toluolaulfonat, 2-Methylnaphthoselenazol-äthyl-p-toluolsulfonat, 2-Methyl-5-methoxybenzoxazol-äthyljodid, 2-Methyl-5-phenylbenzoxazol-äthylbroraid, N-Äthyl-2-methyl-5,6-dichlorbenzimidazol-methyljodid, 2~Methylpyridin-äthyljodid, 2-Methylpyridin-methyljodid, 2-Methylpyridin-methyl-p-toluolsulfonat, 2-Methylchinolinmethyljodid, 2-Methylchinolin-äthyl-jodid, 2-Äthylbenzthiazol-äthyljodid, 2-Benzylbenzthiazol-methyljodid, 2-Hienäthylbenzthiazol-äthyljodid, 2-Methyl-benzthiazol-n~ butyrosalton, 2,5,6-Trimethylbenzthiazol-n-butyrolacton, 2-Methylbenzthiazol-äthylsalton, 2-Methyl~5-äthoxy"benaoBelenazol-n-butyroaalton, 2-Methyl-benzthiazol-n-butyroaulton, 2-Methyl-benzthiazol-äthylaulton und 2-Methyl-5-äthoxy-
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benzselenazol-n-butyrosulton. Zusätzlich zu den genannten Verbindungen gibt es noch viele wirksame Verbindungen, die unter die allgemeine Formel fallen, und die in der vorliegenden Erfindung verwendbaren photoaktivierbaren Komponenten sind nicht auf die obigen Beispiele beschränkt. Die als erstgenannte Komponenten in der vorliegenden Erfindung verwendeten heterocyclischen Verbindungen entwickeln selbst bei der Einwirkung von Licht keine Farbe, sondern werden durch die Einwirkung von Licht in einen aktiven Zustand mit starker Reaktionsfähigkeit gebracht und reagieren mit den farbbildenden Bestandteilen unter Entwicklung der Farbe, wobei färbende Substanzen gebildet werden, wodurch die Bilder hergestellt werden..
Die zweitgenannten in der vorliegenden Erfindung in Kombination mit den photoaktlvierbaren Komponenten, den erstgenannten Bestandteilen, verwendeten Komponenten sind farbbildende Bestandteile. Die farbbildenden Bestandteile entwickeln selbst unter der Einwirkung von Licht ebenso wie die photoaktivierbaren Verbindungen keine Farbe, sondern entwickeln Farbe durch Umaetsung mit den photoaktivierbaren Komponenten, die durch die Einwirkung von Licht in einen reaktionsfähigen Zustand gebracht worden sind, unter Bildung färbender Substanzen. Zu den farbbildenden Komponenten, die die erwähnten Eigenschaften aufweisen, gehören chemische Verbindungen eines ausgesprochen großen Kreises und sie können
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nicht βίβ Substanzen mit bestimmten Strukturen wiedergegeben werden.. Zu in der vorliegenden Erfindung verwendbaren fare bildenden Komponenten gehören alle Verbindungen, dia Farbe entwickeln, wenn eie in Kombination mit den oben erwähnten photoaktivierbaren Komponenten dem Licht ausgesetzt werden. Die Eignung einer Verbindung als farbbildende Komponente kann bestimmt werdent indem die Komponente zusammen mit einer etwa gleichen Menge einer ausgewählten photoaktivierbaren Komponente (beispielsweise 2-Methyl-benzthi&zol-methyljodid) gelöst, die Lösung als Überzug auf ein Papier aufgebracht und dann das Papier nach dem Trocknen dem Licht ausgesetzt wird. Wird Farbe entwickelt, kann die untersuchte Verbindung als geeignete farbbildende Komponente betrachtet werden. Nach enthaltenen Gruppen oder Bindungen klassifizierte Verbindungen, die sich nach der gena nten Testmethode als wirksam erwiesen haben, sind nachfolgend als Beispiele angegeben. Es braucht jedoch nicht betont zu werden, daß auch andere Verbindungen als die nachfolgend als Beispiele aufgeführten ebenfalls brauchbar sind, sofern gefunden wird, daß sie die farbentwickelnden Eigenschaften geraäQ dem genannten Teat besitzen, Su brauchbaren Verbindungen gehören Verbindungen mit Nitril-Gruppen, wie p—Hitrobenzonitril, Benzoylacetonitril, p-Nitrobenzyloyanid und p-Arainobenzoyl-aoetonitril, Verbindungen mit GarbonyIbindungen, wie Benzylaceton, ρ,ρ'-Tetrainethylaainobensophenon, Benzophenon, Phenylbenzylketon, 3-Pyridyl-4-ohinolylketon, fl-Naphthochinon, Benzoohinon, Anthrachinon
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und Phenanthrachinon, Verbindungen mil; Aldehyclgruppen, wie o-Phthalaldehyd, o-Phthalaldehydsaure, 2,4-Dihydroxybenzaldehyd, Terephthalaldehydsäure, 3-Hydroxy-4-methoxybenzaldehyd, fl-Naphthoaldehyd, cc-Naphthoaldehyd, 2,4-Dichlorbenzaldehyd, p-Nitrobensaldehyd, Salicylaldehyd, p-Hydroy-r_ benzaldehyd, m-Nitrobejisalc-ehyd, o-Nitrobenzaldehyd und 5-Bromsalicylaldehyd, Verbindungen mifc Nitrosogruppen, wie N-Nitrosodiphenylarain, Phenyl-2-naphthylnitrosamin, Natriura-1 Hitrosc-2"naphi;hol-'3f6-di8ulfonat, Verbindungen mit Aminogruppen und stickstoffhaltige Verbindungen, wie ß-Napht.hylamin, Ace^anllid, Dipheny.'.guanidin, Phenazin, Hexemethylentetratnin, Diphenylamin, Vinylcarbazol, Indole Phenyldiäthano.lamin, Tetraraethyldiamino-dipheny!methan, Ν,Ν'-Diphenyl-p-phenylendiamin, Diharnstoff (biurea), Salicyliden-p-toluidin, o~Nitrobenzal-ß-naphthylamin, Salicyliden-o-chloranilin, Salicylidenanilin, o-NitrobeüzdlisonicotiriBäurehydrazid, Salicyliden-ß-naphthylamin, p-Aniealphenylhydrazid, Salloyliden-o-anieidin, Benzalphenylhydrazid, o-Nitrobenzal-p'-anieidin, o-Nitrobenzal-pnitroanilan, Salicyliden-p'-brom&nilin lind rn-Bromsaliayliden« benzylidenamin. YUe oben be?*eits erwMhnt, sind nicht nur die obengenannten Verbindungen^ sondern auch die Verbindungen, die in dem oben erwähnten Test Farbe entwickeln, als farbbildende Komponenten in der vorliegenden Erfindung brauchbar.
Die lichtempfindliche Auakopier-Zuaammeneetzung der vorliegenden Erfindung enthält die oben genannten 2 Komponenten und ctie
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Empfindlichkeit der sich ergebenden Zusammensetzung und die Farbtönung der färbenden Substanz ändert sich und wechselt in Abhängigkeit von der Kombination des photoaktivierbaren Bestandteils und des farbbildenden Bestandteils. Beispielsweise sind die entwickelten Farbtönungen und die Empfindlichkeiten von Auskopier-Materialien, die aus Zusammensetzungen erhalten worden sind, die unter Verwendung von o-Phthelaldehydsäure (OPA) und Diphenylamin (DPA) als farbbildende Komponenten und durch Vereinigung dieser Komponenten mit verschiedenen photoaktivierbaren Komponenten hergestellt wurden, wie in der nachfolgenden Tabelle gezeigt, worin die Empfindlichkeiten der Stoffe durch die Zahl drr Stufen von Keilen ausgedrückt sind, die auakopiert werden, wenn die Stoffe einer gegebenen Lichtquelle durch optische Keile mit einer Stufendifferenz von 5,08 mm (0,20 inch) ausgesetzt werden.
Photo-aktivierbare Komponente
OPA
DPA
2-Methylbönzthiazol-methylp-toluolsulfonat
2-Methyl-5-chlorbenzthiazoläthyl-p-toluolsulfonat
2-Methylnaphthothiazoi-äthylp-toluolsulfonat
2,5-Dimethylbenzthiazolmethylfluorborat
2-Methylbenzthiazolpropionöäurebromid
Purpurn
Stufen
Braun
Stufen
Grün
Stufen
Purpurn
Stufen
bläulichpurpurn '
Stufen
Hellbraun
5 Stufen
Hellbraun
6 Stufen
Blau
8 Stufen
rötlibh-purpum 15 Stufen
rötlichpurpurn 13 Stufen.
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2~Methyl-6-äthoxybenisthiazolpropylbroraid
2-Methylbenzfchiazol-ätbyljodid
2-Methylbenzoselenazol-äthyljodid
2,5-Dimethylbenzo8elenaaolbutyljodid
Blau
15 Stufen
Purpurn
13 Stufen
Blau
10 Stufen
Blau
H Stufen
Braun 9 Stufen
Blau
11 Stufen
Blau
8 Stufen
Blau
9 Stufen
Wie oben bereits erwähnt, enthält die erfindungagemäße lichtempfindliche Auskopier -Zusammensetzung zwei Komponenten, die photoaktivierbare Komponente und die farbbildende Komponente, und ein unter Verwendung diesel1 Zusammensetzung hergestelltes Auskopiermaterial entwickelt direkt unter der Einwirkung von Licht, insbesondere von ultraviolettem Licht) Farbe, wobei sich ein klares Bild mit hohem Auflösungsvermögen ergibt. Es soll jedoch klar sein, daß weitere Komponenten, wie Sensibilisierungsmittel und Wärmefixierungsbeschleuniger, wenn nötig, eingearbeitet werden können, um die Eigenschaften der sich ergebenden Auskopier-Materialien weiter eu verbessern. Unter den Sensibilisierungsmitteln gibt es zwei Typen, wobei die einen die Sensibilität der vorliegenden lichtempfindlichen AuskopieT·-- Zusammenaetzungen selbst erhöhen, während die anderen die Sensibilität steigern, indem der Wellenlängenbereich des Lichte verbreitert wird9 de» die vorliegenden Zueamnensetzünden ausgesetzt werden. Als Seneibilisierungsmittel des ersten Type sind organische und anorganische Metallsalze und Ammoniumsalze wirksam. Beispiele dafür sind Natriumchlorid., Calciuachlorid, Kaliumbromid, Natriurafluorid, Aluminiumfluorid, Zinkfluorid, Bariumfluorid, Natriumsulfat, Zinklaktat, Blaisteara.t,
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das Natriurasalz der Brenztraubensäure, tfatriumhypophosphit, Amraoniumrhodanat und Amjnon.uincitrat. Außerdem sind auch heterocyclische Verbindungen, wie Benzthiazol- Benzoxazol, Pyridin und Chinolin wirksam. Wenn außerdem weiße Pigmente, wie Titanweiß, Zinkoxid oder Aluminiumoxid pulver* verwendet werden, bo absorbieren diese Pigmente dje gebildeten färbenden Substanzen, v/obei die entwickelte P^rbdichle augenscheinlich unter Steigerung der Empfindlichkeit auniramt. So zeigen weiße Pigmente die gleichen Y/irkungen wie Sensibllisierungsmittel. Als Sensibllisierurtgsmittel des letzteren λ
Typs, d.h. Sensibiliaierungamittel, die die Empfindlichkeit steigern, indem sie den Wellenlängenbereich des Lichts verbreitern, dem die vorliegenden Zusammensetzungen ausgesetzt werden, sind sensibilisierende färbende Substanzen, diu in der Fhotographie bekannt sind, wirksam, wozu Verbindungen der Cyanin-, Xanthen- und Acridinreihe gehören. Beispie'. . dafür sind Pinacyanol, Pinacryptolgelb, Eosin, Jodeosin, Rose Bengal, Auramin, Thioflavin-T, Erythrocin-B, Bromthyraol-Blau und Acridinoran^e. Bei der geeigneten Anwendung dieser Seneibilisierungsmittel könner die Empfindlichkexxen der vorliegenden Aus^opier-ZuBamnensfctzungen bis «um etv-e. 10-fachen gesteigert werden und unter Anwendung dieser Sensibilieierunp8mittel hergestellte Auskopier-Materialien werden nicht nur gegenüber Ultraviolett-Strahlen empfindlich, sondern aucli gegen sichtbare Strahlen. Daher wird es auch möglich, «ergrößerte Bilder durch Kopieren eines photographs sehen Negativs
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zu erhalten, wobei eine Glühlampe ale Lichtquelle verwendet wird.
Andere Komponenten, die erwünschtermaßen in die vorliegenden lichtempfindlichen Auakopier-Susaramensetaungen eingearbeitet werden, sind Wärmefixierungabeschleuniger« Aus den vorliegenden Auskopier-Zusammensetzungen hergestellte Auskopier-Materialien werden nach dem Kopieren fixiert, indem sie einer Wärmebehandlung urterworfen werden, wobei im allgemeinen " eine heiße Walze oder ähnliches verwendet wird, und werden danach gegenüber der Bestrahlung mit Licht stabil* In diesem Pail macht es die Zugabe von schwach reduzierenden Verbindungen, wie Nitriten, Sulfiten, Hydrazine*» und Hydroxylaminen' möglich, die Wärmefixierungseigenachafb und außerdem die Stabilität der sich ergebenden Bilder au verbessern.
Wie aug der obigen Darlegung klar hervorgeht, wird die erfiadungsgemäße lichtempfindliche AuBkopi^raaBaamensetzung her- ) gestellt, indem als Hauptbestandteile mindestens eine photoaktivierbare Komponente und mindesten?* eine farbbildcr.C.e Komponente Terwenciet werden und gegebenenfalls weitere Komponenten, wie ein Sensibilisierungorai^tel und ein Wärmefixierungsbeechlevmiger, eingearbeite'j werden. Ein braucauaree neues Auekopiermaterial kann erhalten werden, wenn eine derartige Zusammensetzung auf einen geeigneten Träger aufgebracht wird.
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Dae Auskopier-Material wird vorzugsweise hergestellt, Indem die Bestandteile in einem geeigneten lösungsmittel oder flüssigen Trägerstoff gelöst oder fein dispergiert werden und indem die Lösung oder Dispersion als Überzug auf e jen Träger aufgebracht und anschließend getrocknet wird. Ein Auakopier-Material mit verbesserten physikalischen Eigenschaften kann im allgemeinen erhalten werden, wenn als Bindemittel eine filmbildende Substanz mit hohem Molekulargewicht verwendet wird, die in der Überzugsflüasigkeit löslich ist. Zu derartigen Verbindungen mit hohem Molekulargewicht, die als wasserlösliche Bindemittel brauchbar sind, gehören Polyvinylalkohol, Carboxymethylcellulose, Hydroxyäthyloelluloee und Maleinsäureanhydrid-Miechpolymerieate, während bu Verbindungen, die für die Anwendung in organischen Lösungsmitteln geeignet Bind, Cellulosederivate, wie Celluloseacetat» Celluloseacetatbutyrat und Äthylcellulose, Vinyl-Polymerieate oder Mischpolymerisate von Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Vinylacetat, Acrylester und Styrol, Maleinsäureanhydrid-·Mischpolymerisate und synthetische Kautechuke, wie cyclieierter Kauteohuk, Acrylkautschuk und Butadien-Miechpolymerisate gehören. Zu brauch baren Lösungsmitteln und Trägeretoffen gehören aufler Wasser Alkohole, wie Methanol, Ithanol und PrοpanοI9 Ketone, wie Aceton und Methyläthylketon, Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, Hexan und Ligroin, halogeniert« Kohlenwasserstoffe, wie Methylenohlorid und Trichloräthylen, und Ester, wie Äthylacetat und Amylacetat. AuSerdea können
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Tetrahydrofuran, Dimethylformamid vmo. Cyclohexanon verwendet werden. Diese können auch in Jona von gemischten Lösungsmitteln, wie wasserhaltigem Methanol und Aceton/Me^hanol verwendet werden. Geeignete !Präger, auf die die vorliegenden Auskopier-Zusammensetesungen aufgebracht werden sollen, sind im allgemeinen Papiere, wio photographisohe Papiere, kunststoffüberzogene Papiere und Kopierpapiere. Jedoch sind auch Celluloseacetatfilme oder aus Polyäthylenterephthalat und Polycarbonat hergestellte Kunststoff-Folien bevorzugt. Weiterhin können auch Grlasfolien oder Metallfolien verwendet werden, was vom Zweck abhängt.
Die Aufbringung der vorliegenien lichtempfindlichen Auskopier-2usaramensetzungen auf die Träger wird an einem dunklen Ort gemäß den verschiedenen dafür bekannten Überzugsmethoden durchgeführt. Anstatt die Auskopiermaterialien durch Überziehen von Trägern mit den in der oben angegebenen Weise erhaltenen Überzüge-Zusammensetzungen herzustellen, können die Auskopier-Materialien jedoch auch in speziellen Fällen hergestellt werden, indem die jeweiligen Komponenten in die Form feiner Teilchen gebracht, diese feinzerteilten Partikel gemischt und die sich ergebende Mischung auf die Oberfläche eines Trägers aufgerieben werden, wobei eine Polierwalze (buff roll) oder dergl. verwendet wird, oder indem die Komponenten in das Paplensaterial während der Leimungsbehandlung eingearbeitet wtrden. Die Zusammensetzungen zur Herstellung der vorliegenden lichtempfind-
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lichen Auskapier-Materialien können im allgemeinen folgendermaßen aufgebaut sein:
CEewiehteteile Lösungsmittel 1000 Bindemittel (gegenbenenialls) 5 - 300
photoaktivierbare Komponente 10 - 100
farbbildende Komponente 10-100
Sensibilieterungemittel (gegebenenfalls) · 0.1-10
Wärmefixienmge-Besohleuniger (gegebenenfalls) 5 - 200
Wenn die unter Anwendung der eben erläuterten lichtempfindlichen Auskopier-Zueammensetiungen der Torliegenden Erfindung erhaltene A-akopier-llaterialien Ultraviolettetrahlen oder sichtbaren Strahlen ausgeset&t werden, entwickeln eich unmittelbar klare Farben, die Bilder ergeben. Deshalb werden klare Bilder erhalten, wenn die Auskopier-Materi&lien auf Originale oder photographieche Negative gebracht und diese eusanasengeseteten Gefüge Licht ausgesetzt werden. Für die Belichtung kann vorteilhafterweiee ein im Handel erhältlicher Kopierapparat für ' lichtempfindliche Papiere rom Diaeotyp, bei dem eine Queok-βüberlampe oder eine fluoreasenslampe als Lichtquelle ver^ wendet wird, Anwendung finden. Wenn es erwünscht ist, die Belichtung gemäB dem Reflexkopieren durchzuführen, kann ein Kopierapparat für da« Diffusions-Übertragunskopieren verwendet werden. Außerdem sind aus den vorliegenden Zusammensetzungen hergestellte, mit Sensibilisierungsfarbstoffen sensibillsierte
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Auskopier-Materialien von "beträchtlich höher Empfindlichkeit und deshalb können auch vergrößerte Kopien von photographischen Negativen erhalten werden, wobei ein Vergrößerungsapparat oder ein Lichtbildprojektor verwendet werden. Die belichteten Auekopiermaterialien bleiben lichtempfindlich, wenn sie unbelt andelt bleiben, und deshalb ist es erforderlich, die Bilder zu fixieren, damit sie stabil werden. Diese Fixierung wird in allgemeinen am einfachsten durch thermische Behandlung durchgeführt. Die thermische Fixierung wird leicht durchgeführt, indem die Aus» kopier-Materialien sswischen heiße Walzen mit einer Oberflächentemperatur von etwa 10O0C bis 1800C geleitet werden. Außerdem kann das Material zwischen heiße Platten eingebracht werden oder das Erhitzen kann unter Anwendung eines elektrischen Erhitzers bewirkt werden. Die Fixierung kann nicht nur durch das Erhitzen sondern auch durch Behandlung mit einem Lösungsmittel durchgeführt werden. Die Lösungsmittelbehandlung wird durchgeführt, indem das Auskopier-Materiftl nach den Kopieren in ein Lösungsmittel eingetaucht wird, das die durch die Belichtung gebildeten färbenden Substanzen nicht löst, jedoch die in den unbelichteten feilen verbliebenen Komponenten löst. Beispielsweise können im Falle eines Auekopier-Materiala, das aus einer lichtempfindlichen Auikopier-Zueammenseteung hergestellt ist, die 2-Methylbenzthiazol-methyl-p-toluolsulfonat und Diäthylainin enthält, die sioh ergebenden Bilder Bit Aceton, lfethyläthylketon oder Äthylaoetat löeun^emitttlfixiert werden. Die Verwendung eines Lösungsmittels der Alkoholreihe
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ist nicht erwünscht„ da die gebildeten färbenden Substanzen herausgelöst werden. Die lösungsaiittelfixisrung macht nicht immer die Anwendung organischer Lösungsmittel notwendig« sondern sie kann auch in Waeser oder in wässrigen lösungen, die geeignete anorganische Salze enthalten, durchgeführt werden. Ber thermischen fixierung oder der 2*ösungamittelfixierung in der obigen "Peise unterworfene Bilder sind gegenüber licht stabil und behalten klare Farbtönungen ohne Verfärbung bei, auch wenn sie mehrere fage direkte» Sonnenlicht ausgesetzt werden.
Die folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung weiter Teranschaulichsn, ohne sie wo. beschranke»»
Beispiel 1
40 g 2-Methyl-5-ätho3cyb©nzosele»aaol-p-toluoleulfonsit als pliotcaktivierbare Komponente und 60 g o-BithalÄldehyÄ-säure werden in 100 ml Wasser in einea dunklen Eau» unter Bildung einer lichtempfindlichen Auskopier-Zusseaeneetaung gelöst. Die so erhaltene Susameenseteung wird nach einem üblichen Verfahren als öberaug auf ein«« gewöhnlichen
photograptiisehan Grundpapiar mit einer Blcke τοη 45 ig/» aufgebracht und wird an einem dunklen Ort bei einer Temperatur unter 60°ö getrocknet, wobei ein Auekopier-Material . erhalten wird, Auf dieses Auskopier-lteterial wird ein photographischea HegatiT gebracht und das Busammengeaetjste
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Gefüge wird 5 Sekunden mit einer βΟΟ W Hochdruck-Queeksilberlampe aus einer Entfernung von 5 ca belichtet, wobei das Auskopier-Material unnittelbar Farbe entwickelt und sich ein tief biaugrüneB, klares Positi^bild auf weiße» Grund ergibt, Ea die unbelichteten feile dea Materials unter der Einwirkung von Licht farbe entwickeln, wenn das Material unbehandelt gelassen wird, wird das Bild fixiert, indes das Material »wischen heiße Tronaelwaleen alt einer Oberflachenteaperatur wan 160°ö geleitet wird· Durch diese Fixierangsbehandlung wird ein stabiles Bild erhalten, das eich nicht Terfärbt, auch wenn es direkt den Sonnenlicht ausgesetzt wird, Die maximale Dichte des Bildes betragt 1,40 und die Schleier Schwärzung beträgt 0,02· Bas erhaltene Bild ist ein positives Bild, das die Tönung des Originalnegatirs getreu wiedergibt,
Beispiel 2
50 g S-Methylbsnzthiasol-aethyljodid als photoaktiTierbar· Komponente und 50 g !-Bitrosodiphenylaain werden in 1000 al einer Aceton/Methanolmiechung 1:1 gelöst, wobei eine lichtenpfindliche Auskopier-Zusaaeensetaung erhalten wird, Sie so erhaltene Zusammensetzung wird nach einest üblichen Verfahren als Überzug auf ein photographisches Bariumoxidpapier aufgebracht und wird zur Herstellung eines Auskopier-Materiale getrocknet, Dieses Auskopier-Material entwickelt bei der Be-
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lichtung mit einer Quecksilberlampe unmittelbar Farbe, wobei eich ein tiefgrünes Bild auf einem weißen Hintergrund ergibt. Dae Bild wird dann fixiert, indem es mit Wasser gewaschen wird, wobei ein stabiles Bild erhalten wird.
. , · * ■ - ■
Die obigen Arbeitsweisen werden wiederholt, mit der Ausnahme, daß die photoaktivierbare Komponente durch die gleiche Mengt 2~Phenäthylbenzthiazol-methyljodid ersetzt wird, um eine Zusammensetzung zu erhalten. Aus dieser Zusammensetzung wird tin Auskopier-Material hergestellt und wird der gleiohen Behandlung i wie oben unterworfen, wobei eich ein klares und stabiles braunes Bild auf weißem Grund ergibt. .
Beispiel 5
Eine lichtempfindliche Auekopier-Zusammensetzung wird an einem dunklen Ort gemäß dtr folgenden Formulierung hergestellt!
2-Methylbenzthiftzol-äthylfluoborat 20g
Benzoylacetonitril 30 g
Cellulose-aoetat-butyrat 15 g
Methanol , 500 ml
Athylaoetat 500 ml
Die so hergestellte Zusammensetzung wird als Überzug in einer Dicke von 20 ml/m auf ein photographisohes Barlumoxidpapier mit tin er Dicke von 150 g/m aufgebracht, und wird, dann getrocknet, wobei ein Auskopier-Material erhalten wird. Wenn
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das AuBkopier-Material unter Anwendung einer Quecksilberlampe zum Kopieren herangezogen wird, entwickelt eich unmittel* bar Farbe, wobei sich ein klares, purpurfarbenes Bild auf weißem Grund ergibt. Das Auskopier-JSaterial hat etwa die 2-fache Empfindlichkeit eines in Handel erhältlichen lichtempfindliche^ Papiers vom Trocken-Diazotyp. Das Bild wird nach dem Kopieren durch Waschen mit Äthylacetat fixiert, wobei sich ein stabiles Bild mit hohem Auflösungsvermögen ergibt.
Die obigen Arbeitsweisen werden wiederholt, mit der Ausnahme, ™ daß anstelle des als farbbildende Komponente verwendeten Benzoylacetonitriis die gleiche Menge Salicyliden-ßMi&phthylamin zur Herstellung eines Auskopier-Katerials verwendet wird. Das so hergestellte Aualcopier-Material ergibt ein klares gelblich—braunes Bild Bit guter Auflösung auf weißem Grund.
Beispiel 4 Eine lichtempfindliche Auskopier-Zusanmeneetsung wird an einem
dunklen Ort gemäß folgender Formulierung hergestellt:
2-Phenäthylbenethlazol-methyljodid Diphenylamin
Methylvinyläther-Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisat
Aceton Methanol
Die so hergestellte Zusammensetzung wird als überzug an einem
dunklen Ort nach einem üblichen Verfahren auf eine photo-
809882/110·
50 g
50 β
15 g
300 ml
700 ml
graphische Celluloee-triacetat-Filingrundlage aufgebracht und wird"damn getrocknet, wobei ein Auskopierraaterial erhalten wird. Auf dieses Auskopiematerial wird ein Mikrofilranegativ gebracht und das zusammengesetzte Gefügte wird unter Verwendung einer Quecksilberlampe dem Kopiervorgang unterworfen, wobei das Material unmittelbar Farbe entwickelt.und sich ein braunfarbenes Bild auf klarer Filmgrundlage ergibt. Bas Bild wird fixiert, indea das Material durch heiße Walzen mit einer Oberflächentemperatur von UO0O geleitet wird, wobei ein Mikrofilmpositiv mit guter Auflösung erhalten wird, da» für die Projektion geeignet ist. Wenn das material in Verbindung mit einem photographischen legativ mit gewöhnlichem Halbton dem Kopierprogramm unterworfen wird, wird tin klare· transparentes Positiv mit ausgezeichneter Tönungequalitttt erhalten. Das Material dieses Beispiels ist weiterhin für ein Intermediär-Original beim Diabo-Kοpierverfahren geeignet.
Beispiel 5
50 g 2-Methylbenzthiazol-methylJodid werden in 1000 ml einer 3*igen wässrigen Gelatinelösung gelöst. Zu der Lösung werden 50 g Benzophenon und 30 g Aluainiumoxidpulver gtgt%«n und die Mischung wird 20 Stunden in einer Kugelmühle gemahlen, wobei eine lichtempfindliche Auskopler-Zueammeneetzunft erhalten wird, die eine mikrofeine Dispersion darstellt. Die so.erhaltene Zusammensetzung wird als Überzug an einem dunklen Ort gemäß einem üblichen Verfahren auf ein photographisohe· Bariumoxid-
soiiia/titi
BAD ORIGINAL
papier gebracht und wird dann getrocknet, wobei ein Auekopier· Material erhalten wird. Diesea Auskopier-IIaterial wird unter Anwendung einer Wuecksilberlarape einem Ko;>iervcrgang unterworfen, wobei das Material unmittelbar Farbe entwickelt und ein klares braunes Bild auf weißem Grund ergibt. Dieses Ej.Id kann durch Fixieren mit heißen Walzen zu einem stabilen Bild gemacht werden.
Beispiel 6
" An einem dunklen Ort werden zwei Flüssigkeiten A und B gemäß folgender Formulierung hergestellt j
Flüssigkeit A
2-ilethylbenzthiazol-methyljodid 40 g
Äatriuafluorid 40 g
Wasser 600 ml
Flüssigkeit B
o-I^ithalaldehydsäure 30 g
Acridin-Orange (2#ige Methanollösung) 5 ml
Wasser 400 ml
Die zwei Flüssigkeiten werden gemischt, wobei eine lichtempfindliche Auskopier-Zusaiamensetzung hergestellt wird. Die so hergestellte Zusammensetzung wird als Überzug nach' einem Üblichen Verfahren auf ein photographisches Barium» oxid-Papier aufgebracht und v/ird dann getrocknet, wobei
, ein Auakopier-Material erhalten wird. Diesee Auskopier-Materi&l
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BAD ORiGSNAL
hat eine extrem hohe Empfindlichkeit, da es das Farbeensibilisierungsmittel zusammen mit dem Seneibilisierungamittel !L.'jriumfluorid enthält und kann deshalb bei der Anwendung von sichtbarem Licht ein auskopiertes Bild ergeben. Es wird ein positives klares Bild mit 50-facher Vergrößerung auf dem Auskopiermaterial unter. Verwendung eines Mikrofilmbildeβ und eines 300 W Lichtbild-Projektors hergestellt. Wenn das Material «wischen heiße Walzen mit einer Oberflächentemperatur von 1600O geleitet wird, wird das Bild unter Ausbildung eines stabilen Bildes mit guter Auflösung fixiert, das sich nioht verfärbt, auch wenn es direkt Sonnenlicht auegesetzt wird.
Fei s pj el 7
Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wird an eine« dunklen Ort geaäe folgender Formulierung hergestellt ι
2-Ä6thylbenzoeelenazol-n-butyl;}odid 20 g
p-Kltrobenzaldehyd 30 g
Polyvinylacetat 20 g Kthylaoetat τ 00 ml Die so -erhaltene Zusammensetzung wird gernttfi einem üblichen
ο Verfahren als Oberzug in einer Dicke von 25 ml/m auf ein kunststoffüberzogenes Papier aufgebracht, das einer Oberflächenbehandlung mit Polyvinylalkohol unterworfen worden ist, und wird dann getrocknet, wobei ein Auekapier-Material
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hergestellt wird. Dienes AuBköpier-Material wird in der 'gleichen Weise wie in Beispiel 1 behandelt, wobei eich ein klares und stabiles gelblichbraunes Bild auf weißem Hintergrund ergibt. Die Empfindlichkeit des Materials ist etwa 1,6 mal höher als die des in Beispiel 1 erhaltenen Materials.
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BAD

Claims (1)

  1. lichtempfindliche Auskopier-Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß Bie eine photoaktivierbare Komponente, die unter der Einwirkung von Licht reaktionsfähig wird, ausgewählt aus der Gruppe der durch die allgemeine Formel
    \J
    ö - R
    wiedergegebenen Verbindungen, worin R eine C1- bis O«~Alkyl~ gruppe oder Aralkylgruppe, X eine C^- bie CL-Alkylgruppe, Aralkylgruppe oder Säuregruppe, Y eine anionisohe Gruppe,unter der Voraussetzung, dafl X auoh eine derartige Gruppe Bein kann, wo das Anion an das Inde einer niedrigen Alkylengruppe angefügt ist, wobei sich Bit dea Stickstoff ein intramolekulares Salz bildet, so dafl Y in einem derartigen Fall unnötig iet, und Z eine Atomgruppe bedeuten, die notwendig ist, um einen heterocyclischen Ring oder einen zusammengesetzten heterocyclischen Ring , gemeineaii ait C und H, zu bilden, der «inen 5-gliedrigen oder 6-gliedrigen Substituents aufweisen kann, und eine farbbildende loaponente tnthält, die Del der Uüsetsuae mit dtr eiöb
    BAD
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    157209V
    la eintm reaktionsfähig·» Zustand befindlichen photoaktivierbaren Koaponente Farbe entwlokalt.
    0 9 8 8 2/1503.
    BAD OfiiGJNAL
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