DE1571643A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formkoks - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von FormkoksInfo
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Description
W. 12497/66 9/Hir
Consolidation Goal Company, Pittsburgh, Pennsylvania (V.St.A.)
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lOrmkoks
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Agglomerieren von getrennten oder diskreten kohlenstoffhaltigen Teilchen in einer Wälzzone (tumbling zone) einer
Drehretorte, und insbesondere auf ein Verfahren zur Rückführung eines Teils des Agglomerate oder Sinterprodukts
zu der Wälzzone der Retorte zwecks Agglomerierung mit anderen getrennten kohlenstoffhaltigen Teilchen.
Nach einem früheren Vorschlag werden teilchenförmige bituminöse Kohle und feinteilige Schwelkohle (char), d.h.
der feste kohlenstoffhaltige Rückstand von Kohle, die zwischen 427° und 7600C (800 - 14000F) destilliert worden
1st, in eine Wälzzone einer Drehretorte eingeführt. Zusammen mit der Kohle und der Schwelkohle kann auch Pech zu der
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Wälzzone der Drehretorte zugegeben werden, um. als SEssatslieb.es
Bindemittel zu dienen und die Ausbeute an lOrmkoks m ea?-
höhen. Geeignete Mengenverhältnisse der Bestandteil®,» die
in die Retorte eingeführt wurden, betrugen nach diesem
Yerfahrenavor schlag 30-60 Gewichtsteile backende Kable»
40 - 65 Gewichtsteile Schwelkohle (char) und Q - 2© öewAehtsteile
Pech. Die in der Betörte aufrechtzuerhaLtextäSfe Semper a—
tür lag im Bereich zwischen 399° und 440°C (750 ~ 825?*)·
Die gewünschte Temperatur des Gemischs wird in der Betört«
unter im wesentlichen adiabatisehen Bedingungen aufrechterhalten, d.h. die Rohmaterialien werden vorerhitztt bevor
sie in die Wälzzone der Drehretorte eingeführt wexden, um
im wesentlichen alle Wärme, die zur Erzielung der gewünschten
Temperatur in der Wälzzone erforderlich ist, als fffelbao?«1
Wärme zuzuführen. Die Betorte wird in Drehung gehalten, um
ein Wälmen und inniges Texmischen der Feststoff© herbeizuführen.
Wenn das Gemisch in der Betorte gewälst ward,
werden nach den dortigen Angaben getrennte Agglomerate gebildet
während"gleichseitig eine partielle Destillation der Kohle eintritt} hierdurch wird Teer freigemm@li%, dessen
Pechanteil, bei Rückführung, als weiteres Bindemittel für die Agglomerate dient, wenn die Zusammenstellung Pech umfaßt. Die Aufenthaltszeit <ler kohlenstoffhaltigen Feststoffe
in der Retorte beträgt im allgemeinen etwa 15-^0 Minuten. %
•Die heißen "grünen" Agglomerate werden aus der Retorte ge-
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wonnen und danach bei erhöhter Temperatur calciniert, z.B.
bei einer Temperatur zwischen 760° und 10380O (1400-190O0F),
wobei ein bevorzugter Bereich 843 - 9820C (1550-18000F)
betragt. Das calcinierte Agglomerat des früheren Verfahrensvorschlags stellt den als Produkt gewonnenen Formkoks dar;
dieser hat eine Dichte, Festigkeit und Abriebsbeständigkeit von herkömmlichem Hochofenkoks und tatsächlich ist die Festigkeit
im allgemeinen der von herkömmlichem Koks überlegen.
Für eine Verwendung als metallurgischer Koks in herkömmlichen
Hochöfen ist es anzustreben, daß der Fonnkoks
eine Größe nicht mehr als 76,2 mm (3") und vorzugsweise
zwischen 19 und 50,8 mm (3/4" bis 2") hat. Es wird der engstmögliche Größenbereich bevorzugt, jedoch ist ein
Größenbereich zwischen 19 und 50,8 mm (3/4" - 2") zufriedenstellend.
Die aus der Betorte gewonnenen rohen oder grünen Agglomerate haben ein gewisses Größenspektrum und
die Agglomerate gewünschter Größe wurden von den Agglomeraten mit Untergröße und Obergröße abgetrennt und bei erhöhter
Temperatur calciniert, um ein Formkoksprodukt des bei dem älteren Verfahrensvorschlag gewünschten Größenbereichs zu
erhalten. Vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt ist es äußerst wünschenswert, die grünen Agglomerate von Untergröße und
Übergröße als Teil des Einsatzmaterials zu der Wälzzone der Retorte zurückzuführen. Es wurde festgestellt, daß, wenn
die grünen Agglomerate von Untergröße ohne vorherige Verar-
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beitung zu der Retorte zurückgeführt v/erden, ein wesentlicher
Anteil der zurückgeführten grünen Agglomerate in der Wälzzone in Form von diskreten Teilchen erhalten bleibt und nicht
zusammen mit den anderen diskreten Teilchen des Einsatzmaterials an der Bildung homogener Agglomerate teilnimmt.
Weiterhin wurde festgestellt, daß ein wesentlicher Anteil
des zurückgeführten Agglomeratprodukts während des gesamten Wälzvorgangs die gleiche Größe behält und demgemäß als Teil
des Einsatzmaterials ungeeignet ist. Das Unvermögen, die Gesamtmenge
des aus dem gewünschten Größenbereich herausfallenden grünen Agglomeratprodukts bei Rückführung in die Wälzzone
in den Formkoks aufzunehmen, verringerte den technischen und wirtschaftlichen Anreiz des Verfahrens und führte zu.einer
beträchtlichen Erhöhung der Gesamtkosten des Formkoksprodukts mit dem gewünschten Größenspektrum.
Es kann angenommen werden, daß Agglomerate in der Wälzzone einer Drehretorte in der nachstehend angeführten
Weise gebildet werden; Die teilchenförmigen Bestandteile werden in der Wälzzone durch die Drehung der Drehretorte
während der Anfangsstufe der Agglomeratbildung innig gemischt und bilden eine locker zusammenhängende plastische Masse,
die zu verhältnismäßig feinen plastischen Teilchen aufbricht. Die plastischen Teilchen vereinigen sich bei fortgesetzter
Wälzung unter Bildung von größeren Teilchen oder "Keimen" (seed particles) nach einem der Bildung eines Schneebalis
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vergleichbaren Mechanismus. Wenn die Keime oder Impfteilchen
über die geneigte Oberfläche des in der Retorte gebildeten
Bettes herabrollen, haften die feinen plastischen Teilchen
an den Keimen und verursachen ein fortgesetztes Wachsen der Keime. Der Wachstumsvorgang setzt sich fort, bis die
Kohle hinreichend verschwelt oder verkokt (carbonizes), um ein Anhaften zu beseitigen, und das Bindemittel verliert
seine Plastizität als Folge der Temperatur und der Verweilzeit» Die Agglomerate erstarren dann und es tritt kein weiteres Agglomeratwachstum auf. Das aus der Retorte gewonnene
Agglomeratprodukt ist ein homogenes karbonisiertes Gemisch der Bestandteile, die der Retorte zugeführt wurden. Der Kohle-
und Pechanteil des Einsatzmaterials ist während des Wälzvorganges Verschweltemperaturen (carbonizing temperatures) ausgesetzt,
so daß das Agglomeratprodukt in vieler Hinsicht der durch Tieftemperaturkarbonisierung gebildeten diskretteilchenförmigen
Schwelkohle (char) ähnlich ist.
Wenn ein Teil des Agglomeratprodukts zu der Wälzzone
der Drehretorte zurückgeführt wurde, hat sich gezeigt, daß das rückgeführte Agglomeratprodukt, dessen Größe eine vor*-
herbestimmte Größe übersteigt, nicht an den in der Wälzzone gebildeten feinen plastischen Teilchen unter Erzeugung
größerer Agglomerate haftet, und daß die zurückgeführten größeren Agglomerate nicht an dem Agglomerierungsvorgang
teilnehmen. Weiter wurde. Folgendes festgestellt: Wenn das
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zu der Wälzzone der Drehretorte rüekgeführte Aggl©»ai?atprodukt
auf etwa die gleiche Größe wie die der &η&@ρ#Ε. der
Drehretorte zugeführten Bestandteile zerkleinert wjyed, bei
spielsweise auf eine Größe entsprechend eine® durch ein Sieb mit 6,35 mm OA") öffnungen, das
führte Agglomeratprodukt dann an dem teilnimmt, das zurückgeführte Agglomeratprodukt sich in
seinem Verhalten den anderen Bestandteilen angleicht und unter Bildung des gewünschten homogenen Agglomerate wäehst
oder sich zusammenballt.
Weiter wurde festgestellt, daß die Produktegglomerate nach Zerkleinerung auf eine Größe entsprechend eine» Durchgang
durch ein Sieb mit 6,35 bob (1/4") öffnungen erhöhten
Temperaturen unterworfen wenden können, u» einen feil der
für den adiabatischen Prozeß erforderlichen Wir»© iu liefern,
und zwar ohne nachteilige Beeinflussung Ätr Iigtsygshiften
des iOrmkoksprodukts.
Hauptaufgabe der Erfindung ist die Schaffung tines
Verfahrens zur Behandlung des aus de* gewünschten G-rößenbereich
herausfallenden i.gglomeratproduktB in sol eher Weise,
daß es zusammen mit anderen diskreten kohlenstoffhaltigen
fliehen la der Wälzzone einer Drehre-torte an dtr Bildung
homogener Agglomerate, dit sich zum Calcinieren zu Formkoks
gewünschter festigkeit und Sichte eignen, teilninmt. Weiterhin
bezweckt die Erfindung die Angabe eines Verfahrens zum
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Agglomerieren getrennter kohlenstoffhaltiger Teilchen, bei dem als ein Bestandteil Teilchen des vorausgehend in der
Wälzzone einer Drehretorte gebildeten Agglomeratprodukts zur Anwendung kommen·
Die Erfindung schafft ein Verfahren zur Herstellung
von Agglomeraten aus diskreten kohlenstoffhaltigen Teilchen, bei dem man das aus dem gewünschten Größenbereich herausfallende
und in die Wälzzone der Drehretorte eingeführte Ägglomeratprodukt derart zerkleinert, daß es mit den anderen
teilchenförmigen kohlenstoffhaltigen Bestandteilen an der Agglomeratbilduno teilnimmt.
liach dem Verfahren gemäß der Erfindung wird Formkoks
aus feinteiligen Kohleteilchen mit einem vorherbestimmten Größenbereich und feinteiligen kohlenstoffhaltigen Teilchen,
die vorausgehend einer Karbonisierung unterworfen wurden, gebildet, indem man die Kohleteilchen und die kohlenstoffhaltigen
Teilchen durch die Wälzzone einer Drehretorte leitet, um die Kohleteilchen teilweise zu karbonisieren
und gleichzeitig Agglomerate aus den Teilchen zu bilden, gefolgt von einer Calcinierung mindestens eines Teils der
aus der Drehretorte gewonnenen Agglomerate, wobei weiterhin die aus der Drehretorte gewonnenen Agglomerate einer Größentrennung
unterzogen und Agglomerate, die einen anderen vorherbestimmten Größenbereich aufweisen, einer Galcinierung
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unterworfen und mindestens ein Teil der Agglomerate, die eine aus dem anderen vorherbestimmten Größenbereich herausfallende
Größe haben, auf einen Größeribereich, der im wesentlichen
mit dem vorherbestimmten Größenbereich der Kohleteilchen
übereinstimmt, zerkleinert und in Form feinteiliger kohlenstoffhaltiger Teilchen zur Agglomeration mit den feinteiligen
Kohleteilchen zu der Wälzzone zurückgeführt werden.
Die Erfindung schafft weiterhin eine Vorrichtung zur Herstellung von Foinnköks mit einer Drehretorte, die
eine Wälzzone zur teilweisen Karbonisierung feinteiliger Kohleteilchen mit Nebenproduktgewinnung und Agglomeratbildung
in dieser Wälzzone der Drehretorte aufweist, und einer Calciniereinrichtung zur Fertigdestillation der Agglomerate
aus der Drehretorte mit Nebenproduktgewinnung, v/obei die feinteiligen Kohleteilchen einen vorherbestimmten
Größenbereich aufweisen, feinteilige kohlenstoffhaltige Teilchen vorausgehend einer Karbonisierung unterworfen
worden sind und die aus der Drehretorte gewonnenen Agglomerate in einen anderen vorherbestimmten Größenbereich fallen;
diese Vorrichtung umfaßt eine Korntrenneinrichtung zwischen der Drehretorte und der Calciniereinrichtung zur Trennung
der Agglomerate in Teilchen mit dem anderen vorherbestimmten •Größenbereich und Teilchen, die aus dem anderen vorherbestimmten
Größenbereich herausfallen, Leitungen zur förderung der Teilchen mit dem anderen vorherbestimmten Größenbereich
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zu der Calciniereinrichtung, einen Brecher oder eine andere
Zerkleinerungseinrichtung zur Zerkleinerung der Teilchen
mit einer aus dem anderen vorherbestimmten Größenbereich herausfallenden Größe auf eine Größe, die im wesentlichen
mit dem vorherbestimmten Größenbereich der Kohleteilchen übereinstimmt, Fördereinrichtungen zur Überführung der
Teilchen mit der aus dem anderen vorherbestimmten Größenbereich herausfallenden Größe von der Korngrößentrenneinrichtung
zu der Zerkleinerungseinrichtung, und Leitungen zur Wiederzurückführung der zerkleinerten Teilchen.
Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit
der anliegenden Zeichnung weiter erläutert; in der Zeichnung
ist ein schematisches Fließbild einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung und einer hierfür
geeigneten Vorrichtung dargestellt.
Gemäß der Zeichnung wird feinteilige backende
bituminöse Eohie in eine·Zerkleinerungseinrichtung 10 eingeführt,
in der sie auf eine Korngröße entsprechend beispielsweise 14 Maschen χ O Tyler-Standardsieb (14 mesh χ Ο Tyler
standard screen) zerkleinert wird. Die zerkleinerten Kohleteilchen werden durch einäLeitung 12 einem Kohletrockner
oder -vorerhitzer 14 zugeführt, wo die Kohleteilchen mittels eines Heißgases, das durch eine Leitung 16 zugebracht wird,,
einer Temperatur von etwa 31-6°O (60O0F) ausgesetzt werden.
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■ - ίο -
Die Dämpfe werden aus den Höhletrockner 14 durci- einen
Auslaß 18 abgezogen. Ein Strom vorerhltzter Kohle wird aus
dem Kohletrocitner oder -vorerhitzer 14 durch eine Leitung
abgeführt. Ein Teil der vorerhitzten Kohle wird durch eine Zweigleitung 22 au einem Tieftemperaturverkoker oder -verschweler
24 (low temperature carbonizer) gefördert* Die restliche vorerhitzte Kohle wird durch die Leitung 20 zu
der Wälzzone einer Drehretorte 26 geleitet.
Sofern gewünscht, kann die Rohkohle auf eine Größe entsprechend einem Durchgang durch ein Sieb mit 6,35 ^
(1/4") Öffnungen, nachstehend definiert als 6,35 ma χ Ο
(1/4" χ 0) Größenbereich, zerkleinert und zu dem Kohletrockner
14 geleitet werden. Each JLbzug aus dem Kohletrockner 14
können die Kohleteilchen in zwei Fraktionen unterschiedlicher Größe getrennt werden; die Fraktion höherer Korngröße wird
auf einem 14 Maschen Tyler-Standardsieb zurückgehalten und
hat einen Größenbereich zwischen 6,35 me (1/4b) und 14 Haschen,
und die Fraktion kleinerer Korngröße, d.h. die Fraktion, die durch das 14 Maschen Tyler-Standardsieb hindurchgeht (14 Maschen
χ 0), wird durch die Leitung,22 zu dem Yerschweler 24
gefördert.
Die Kohleteilchen werden in dem Terschwelear 24 auf eine Temperatur τοη etwa 482° C (9000F) erhitzt, vorzugsweise In einem Wirbelschichtbett dichter Phase. Der Betrieb
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einer derartigen Verschwelungszone ist bekannt und bildet
keinen wesentlichen Teil der Erfindung, mit der Ausnahme
äpvon, daß die in dieser Weise in einem Wirbelschichtbett
erzeugte Schwelkohle (char) besonders vorteilhafte und
wünschenswerte Eigenschaften als Bestandteil von Formkoks aufweist. Die in dem Verschweler 24 ausgetriebenen Teer-·
dämpfe werden durch eine Leituno 28 zu einem Kondensator
geführt. Andere Teerdämpfe, die in anderen Abschnitten des Verfahrens gebildet werden, können ebenfalls durch die
Leitung 28 au dem Kondensator 30 geleitet werden, wo die
nicht-kondensierbaren Gase durch eine Leitung 32 und das
Teerkondensat durch eine Leitung 34- gewonnen werden. Der
Teer wird in einer Fraktioniereinrichtung 36 fraktioniert;
eine Deεtillatfraktion wird durch eine Leitung 38 gewonnen,
während eine Pechfraktion durch eine Leitung 40 abgezogen wird. Die Pechfraktion kann durch die Leitung zu der Drehretorte
26 geführt werden, wie das später beschrieben wird.
Dem Vterschweler 24 wird durch Leitungen 42 und 44
Luft zugeführt, und die-heiße Schwelkohle wird aus dem Verschweler
24 durch eine Leitung 46 abgezogen und in einen Vorerhitzer 48 eingeführt, wo die Schwelkohle durch irgendwelche
geeigneten Maßnahmen auf eine Temperatur von etwa 5930O
(11000F) erhitzt wird. Wärme kann durch teilweise Verbrennung
der Schwelkohle in dem Vorerhitzergefäß 48 zugeführt werden.
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Das auf etwa 5930O (11000I1) erhitzte teilchenförmige kohlenstoffhaltige
Material wird dann durch eine Leitung 50 zu der Drehretorte 26 gefördert und in der Wälzzone der Drehretorte
26 mit den durch die Leitung 20 zugebrachten vorerhitzten Kohleteilchen vermischt. Pech kann durch, die Leitung 40
zugeführt werden. Es können auch Mittel vorgesehen sein, um jegliches zugesetzte Pech auf eine Temperatur von etwa
3710O (7000F) vorzuerhitzen. Die Vorerhitzungstemperaturen
für die Kohle, die Schwelkohle (char) und das Pech werden zweckmäßig in Übereinstimmung mit den relativen Mengenanteilen
der drei Komponenten angepaßt, um die gewünschte mittlere Temperatur des Gemische zu erzielen; diese kann
zwischen etwa 385° und 4400G (725 - 8250F)-liegen, je nach
den Eigenschaften des Beschickungsmaterials. Die Atmosphäre in der Retorte sollte nicht-oxydierend sein und jegliche in
dem Vorerhitzer verwendete Luft sollte vollständig verbraucht werden.
Die Retorte 26 hat ein Abschlußgefäß 52, das ihr Austrittsende umgibt, so daß die Agglomeration in der Retorte
26 unter im wesentlichen nicht-oxydierenden Bedingungen erfolgt. Das aus der Retorte 26 abgezogene Agglomeratprodukt
wird in drei Fraktionen klassiert oder gesiebt, nämlich eine übergrößenkornfraktion, in der sich alle Agglomerate
mit einer Größe von mehr als 57»1 mm (2 to 1/4") befinden,
eine Untergrößenkornfraktion, in der sich alle Agglomerate
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mit einer Größe kleiner als 22,2 nun (7/8") befinden,
und eine Mittelfraktion gewünschter Größe, in der sich
alle Agglomerate mit einer Größe kleiner als 57 »1 Em (2 to 1/4·")
und größer als 22,2 mm (7/8") befinden. Die Agglomerate werden
in die drei Fraktionen klassiert, indem das Agglomeratprodukt aus der Setorte 26 auf ein erstes Sieb 54- abgezogen
wird, das Öffnungen von 57,1 mm (2-1/4·") hat. Die .Fraktion
mit Übergröße, d.h. +57,1 mm (+2-1/4·"), bleibt auf dem Sieb 54· zurück. Die gewünschte Fraktion, d.h. 57 »1 bis
22,2 mm (2-1/4-" χ 7/8"), und die Unterkornfraktion, d.h.
-22,2 mm (-7/8"), gehen durch die 57,1 mm (2-1/4-") öffnungen
des Siebes 54- hindurch und gelangen auf ein Sieb 56. Das
Sieb 56 hat 22,2 mm (7/8") Öffnungen, und die gewünschte Fraktion, d.h. 57,1 bis 22,2 mm (2-1/4-" χ 7/8"), bleibt auf
dem Sieb 56 zurück, während die ünterkorngrößenfraktion,
d.h. -22,2 mm (-7/8"), durch die öffnungen des Siebs 56
hindurchgeht.
Die gewünschte Fraktion (57»1 bis 22,2 mm;
2-1/4·" χ 7/8") .wird von dem Sieb 56 durch irgendeine geeignete
fördereinrichtung, die in der Zeichnung schematisch mit 60 bezeichnet ist, in einen Schleusenbehälter 62 geführt.
Die Agglomerate werden von dem Schleusenbehälter 62 in eine Oalciniereinrichtung 64- geleitet, die für einen Betrieb
unter einem Druck zwischen etwa 0 und 21 kg/cm (0 - 500 psi)
und bei einer Temperatur zwischen 760° und 1038°0 (14O0-190O°F)
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ausgebildet ist. Ein heißes Gas, vorzugsweise ein reduzierendes
Gas, wird durch eine Leitung 66 in die Caleiniereinrichtung
64 eingeführt und fließt in Gegenstromwärmeaustausch zu dem sich abwärts bewegenden Strom von Agglomeraten
aufwärts durch die Oa^liniereinrichtung. In der GaI-ciniereinrichtung
64 wird die Erhitzungsrate zur Erzeugung von festen starken Formkoks geregelt. Der Betrieb der GaI-ciniereinrichtung
ist an sich bekannt und bildet keinen Y/esentlichen Seil der Erfindung. Die Agglomerate erfahren
in der Galciniereinrichtung 64 eine lineare Schrunipfunc
von etwa 12,5 /->y und der c al c inier te Formkoks, d.h. der air.
Produkt gewonnene Formkoks, der aus der Calciniereinrichtung
64 durch eine Leitung 63 abgezogen wird, hat ein Größenspektrun sv/ischen 50 »3 und 19 mm (2" bis 3/4-")·
Die Überkorngrößenagglomeratefraktion (+57»1 21m;
+2-1/4"), die auf dem Sieb 54 zurückbleibt, und die Unterkorngrößenagglomeratfraktion
(-22,2 mm; -7/8"), die durch das Sieb 56 hindurchgeht, werden beide auf ein Förderband
abgeführt und. einem Brecher oder einer Zerkleinerungseinrichtung 70 zugeleitet, wo beide Fraktionen auf eine Korngröße
zerkleinert werden, welche in der Lage ist, durch ein Sieb nit 6,35 TBm (1/4") öffnungen hindurclzugehen.
Die zerkleinerten Ober- und Unterkornagglomerate haben ein Größenspektrum aus Teilchen mit einer Größe kleiner als
6,35 mm (lA"), d.h. sie bilden eine Fraktion 6,35 mm χ 0
008882/0342 «down«.
-" χ O). Das zerkleinerte Agglomeratprodukt mit einem
Größenbereich von 6,35 mm χ C (1/4" χ 0) wird von der Zer-
>leineruncseinrichtung 70 durch eine Leitung 72 zu dem
Scuwelkoalevorerhitzer 48 gefördert, wo das zerkleinerte
A^lomeratprodukt mit der Schwelkohle aus der Karbonisiereinric"-.üun£
24 vermischt und auf eine Temperatur von etwa i?93°O (11000F) erhitzt wird., i/enn ein Vorerhitzer vom Wirbelschichtt;~p,
wie er zuweilen als Fluosolids-Vorerhitzer bezeichnet
wird, zur Anwendung komnt, werden die Über- und Unterkornaggloaierate auf einen Gröfienbereich aus Teilchen
mit einer Korngröße kleiner als 8 Maschen (8 U χ 0) gemahlen,
so daß die über- und Unterkornagglomerate und die Scmvelkohle
aus den Karbonisator 24 beide in dem Torerhitzer 45 in einen
cuasiflüssigen oder Wirbelschichtzustand gelangen. Das Gemisch
aus ächwelkohle und zerkleinerten Agglomeratprodukt wird
durch die Leitung 50 zu der Retorte 26 geführt.
Je nach den Betriebsbedingungen machte das überkorn- und Unterkornaggloiaeratprodukt zwischen 20 - 40 % des aus
der Retorte 26 gewonnenen Produkts aus. Die Tabelle I veranschaulicht
die Produktgrößen bei drei typischen Betriebsdurchführungen, wo eine backende bituminöse Kohle aus der
Pittsburgh-Lagerstätte und eine Schwelkohle, die durch Destillation
einer backenden bituminösen Kohle, ebenfalls aus der Pittsburgh-Lagerstätte, zur Anwendung kamen. Die Kohle hatte
eine Größe von 14 Maschen χ 0 und die Schwelkohle hatte eine
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Größe von 8 Maschen χ O. Die Produktgoße ist in der !Tabelle I
aufgeführt.
| Versuch Hr. | , Gew.-96 | 1 | 2 | 3 |
| Produktgröße | (βηκΙ.ΖοΙΐ) | |||
| ' mm | (+4") | |||
| +101,6 | (3 x 4") | 0,0 | 0,0 | ■~: 0,0 |
| 76 -101,6 | (2 χ 3") | 1,6 | 0,3 | 0,0 |
| 50,8-76,2 | (1-1/2 χ 2") | 14,4 | 15,0 | 3,0 |
| 38,1-50,8 | (1 χ 1-1/2") | 21,2 | 26,3 | 16,0 |
| 25,4-38,1 | (3/4 χ 1") | 27,8 | 34,6 | 41,2 |
| 19,1-25,4 | (1/2 χ 3/4") | 12,2 | 13,2 | 21,0 |
| 12,7-19,1 | (-1/2") | 10,7 | 7,9 | 13,9 |
| -12,7 | [total +3/4") | 12,1 | 2,7 | 4,9 |
| gesamt +19,11 | (3/4 χ 4») | 77,2 | 89,4 | 81,2 |
| 19,1-101,6 | (3/4 χ 3") | 77,2 | 89,4 | 81,2 |
| 19,1- 76,2 | (3/4 χ 2") | 75,6 | 89,1 | 81,2 |
| 19,1- 50,8 | mittlere Größe, mm | 61,2 | 74,1 | .78,2 |
| 32,2 | 35 3 | 28,2 | ||
| (Inches) | (1,27) | (1J9) | (1,11) | |
| ßchüttgewicht 4-19,1 mm | 31,7 | 32,7 | 32,5 | |
| (+3/4")lgglm. |
Der Gesamtgewichteprozentsats der gewünschten Größe
(19,1 - 50,8 mm; 3/4" χ 2") im Betriebslauf Nr. 1 betrug 61,2 Gew.-% des gesamten Porakoksprodukts. Im Betriebslauf
Hr. 3 lagen 78,2 Gew.-# dee Formkoksprodukte in dem gewünschten
Größenbereich. Die übergrößenfraktion des Betriebslaufs 1 machte 16 % aus, die Untergrößenfraktion des Formkoksprodukts
009882/0342 bad original.
•betrug 22,8 Gew.-%. Im Betriebslauf Nr. 3 bestand die
ÜbergroBenfraktion aus 3 Gew.-% des gesamten Pormkoksprodukts,
während. 18,8 Gew.-# des Gesamtprodukts aus Untergrößenformkoks
bestanden.
Um festzustellen, ob die zurückgeführten Agglomerate
zusammen mit den anderen kohlenstoffhaliiigen Materialien
an dem Agglomerationavorgang teilnehmen, wurden drei Betriebsläufe durchgeführt, bei denen 5 Gew.-# des kohlenstoffhaltigen
Materials, das der Drehretorte zugeführt wurde, aus einem radioaktiven Agglomeratprodukt bestanden.
Eine bituminöse Kohle wurde mit Neutronen bestrahlt (in den Brookhaven-Laboratorien) und hatte eine Hadioaktivität
von 0,2 Millicurie/g. Eine Schwelkohle (char) mit einer Radioaktivität von 0,2 Millicurie/g wurde aus der bestrahlten
Kohle gebildet und mit anderer bituminöser Kohle in der Wälzzone einer Drehretorte zur Bildung eines Agglomeratprodukts
vermischt. Die Untergrößettfralction der bestrahlten
Agglomerate wurde weiterhin in drei Fraktionen getrennt, nämlich 6,35 - 3,2 mm (1AB χ 1/8«), 12,7 - 6,35 mm
(1/2" χ 1A") und 19,1 - 12,7 mm (3A" x 1/2"). Es wurden
drei Versuchsläufe, in der nachstehenden Tabelle II als
Versuche 4, 5 und 6 bezeichnet, in im wesentlichen der
gleichen Weise wie vorstehend beschrieben durchgeführt.
009882/0342
Tabelle II Versuch Nr.
Größe der radioaktiven Agglomerate, die der Betorte zugeführt wurden
mm 3,2 - 6,35 6,35 -12,7 12,7-19,1 (Zoll) (1/4nx1/8K) (1/211XiA11 )(3A"x1/2n)
Radioaktive Agglomerate in den aus der Retorte erhaltenen Agglomeratproduktfraktionen
unterschiedlicher Korngröße, in*
Agglomeratproduktgröße mm (Zoll)
| 101,6-76,2 | (4 χ 3) . | 16 | 12 | _ |
| 76,2-50,8 | (3 x 2) | 18 | 24 | 0 |
| 50,8-25,4 | (2x1) | 18 | 6 | 0 |
| 25,4-19,1 | (1 x 3/4) | 16 | 4 | 8 |
| 19,1-12,7 | (3/4 χ 1/2) | 16 | 54 | 90 |
| 12,7- 6„35 | (1/2 χ 1/4) | 16 | 100 | Spuren |
| Summe | 100 | 98 | ||
Auf der Grundlage der Hadioaktivität des Stromes zurückgeführter
Agglomerate war es möglich, spezifische Ein-
satzmaterialfamktionen aufzuspüren und zu bestimmen, ob
zurückgeführte Agglomerate verschiedener Größe an dem Agglomerationavorgang teilnehmen. Aus der vorstehenden
Tabelle II ist ersichtlich, daß Agglomerate mit einer Größe von 12,7 - 19*1 ma (1/2W χ 3/4d) praktisch nicht an
dem Agglomerationsyorgang teilnehmen und aus der Drehretorte mit im wesentlichen der gleichen Größe abgezogen werden,
009882/0342 8^ 0Rle'NAL
wie sie der Wälzzone der Drehretorte zugeführt wurden.
Weiter ueht aus dem Versuch Hr. 5 der Tabelle II hervor, dai. ein wesentlicher Anteil der Agglomerate mit einer Größe zwischen 6,55 und 12,7 mm (1/4" bis 1/2") nicht an der
Agglomeration teilnimmt. Und zwar nahmen 54 % der ursprünglichen Agglomerate mit einer Größe zwischen 6,35 und 12,7 nun ' (1/4"■ cir 1/2") nicht an dem AgGlomerationsvorgang teil. Wenn die Agglomerate eine Größe zwischen 3,2 und 6,35 nun (1/3" bis 1/4") aufweisen, nehmen sie an dem Agglomerationsvorganij teil und werden gleichmäßig über das gesamte Agglomeratprodukt verteilt. Die Verteilung der Agglomerate, die der Wälszone der Drehretorte zugeführt wurden, wurde durch radiolo^ische Zählung ermittelt, und danach wurde der Prozentsatz der bestrahlten Agglomerate in feeler Größenfraktion bestimmt.
Weiter ueht aus dem Versuch Hr. 5 der Tabelle II hervor, dai. ein wesentlicher Anteil der Agglomerate mit einer Größe zwischen 6,55 und 12,7 mm (1/4" bis 1/2") nicht an der
Agglomeration teilnimmt. Und zwar nahmen 54 % der ursprünglichen Agglomerate mit einer Größe zwischen 6,35 und 12,7 nun ' (1/4"■ cir 1/2") nicht an dem AgGlomerationsvorgang teil. Wenn die Agglomerate eine Größe zwischen 3,2 und 6,35 nun (1/3" bis 1/4") aufweisen, nehmen sie an dem Agglomerationsvorganij teil und werden gleichmäßig über das gesamte Agglomeratprodukt verteilt. Die Verteilung der Agglomerate, die der Wälszone der Drehretorte zugeführt wurden, wurde durch radiolo^ische Zählung ermittelt, und danach wurde der Prozentsatz der bestrahlten Agglomerate in feeler Größenfraktion bestimmt.
Die nachstehende Tabelle III veranschaulicht die GröEe von IiOrmkoksprodukten aus drei typischen Betriebsdurchführungen, bei denen bituminöse Kohle, Schwelkohle,
die durch Destillation einer backenden bituminösen Kohle erhalten wurde, und zurückgeführtes Agglomeratprodukt in
der Wälzzone einer Drehretorte unter im wesentlichen den gleichen Bedingungen wie in den Betriebsdurchführungen
4-, 5 und B gemäß Tabelle II agglomeriert und danach calciniert wurden.
4-, 5 und B gemäß Tabelle II agglomeriert und danach calciniert wurden.
BAD
009882/0342 BA0
15716A3
Aus der Tabelle III ist ersichtlich, daß ein Formkoksprodukt mit dem gewünschten Größenbereich aus Bestand-.
teilen unter Einschluß von zurückgeführtem Agglomeratprodukt
hergestellt werden kann. Die Fraktion gewünschter Größe machte bei dem Versuchslauf 7 69»9 Gew.-% des Formkoksprodukts
aus. Die Übergrößenfraktion betrug 25 »2 Gew.-5»
und die Untergrößenfraktion betrug 2,8 Gew.-%. Bei 4-en
Betriebsdurchfuhrungen 8 und 9 machte die gewünschte Fraktion 82 Gew.-% bzw. 72,1 Gew.-% aus. Die Betriebsdurchführungen
7» 8 und 9 zeigen, daß geeignete und vorteilhafte Prozentsätze an Formkoksprodukt mit der gewünschten
Größenfraktion erhalten werden können, wenn die Größe des zurückgeführten Agglomeratprodukts geregelt wird.
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008182/0342
15716A3
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann auch zur Herstellung
eines Fonnkoksprodukts aus einer nicht-backenden oder
schwachbackenden Kohle Anwendung finden. Wenn Kohlen dieser Art verwendet werden, muß eine genügende Menge an Bindemittel,
wie 1SeBc od.dgl., benutzt werden, so daß die getrennten kohlenstoffhaltigen
Teilchen in der Betörte agglomerieren.
Das in der Drehretorte erzeugte Agglomeratprodukt ist
in vieler Hinsicht dem Schwelkohleprodukt, wie es bei der Tieftemperaturcarbonisierung von Kohle erhalten wird, ähnl h.
Wenn es gewünscht wird, ein Formkoksprodukt mit einem engen GrÖßeribereich zu erhalten, kann die durch Tieftemperaturcabonisierung
von Kohle gebildete Schwelkphle als Bestandteil fortgelassen
werden. Das Agglomeratprodukt, das wie in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zerkleinert worden ist, kann
an die Stelle dei4 Tieftemperaturachwelkohle treten. Bei dieser
Verfahrensweise wird dad Agglomeraiprodukt zu verhältnißaäßig
engen £<?rngrößen-frakt ionen ge siebt j a<$ d»i einra 6OJf de*
AggloÄferätprodukts als Über- ouer Unteiköinprodukt Insuaehen
siodj und dieses wird auf etwa den gleichen Örößfenfcireich wie
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zurückgeführt. Die H*uptiwi$fctttfg 4es Fschs besteht darin, b&i
chtn «^ Uef etn, bq 4*9 die
haben, -tun zu erweichen und ein Kleb- oder Bindemittel oder eine
klebrige Oberfläche zu ergeben, an der die kohlenstoffhaltigen Teilchen haften und Agglomerate bilden können, kann das Pech
in dem Verfahren fortgelassen werden.
009882/0342
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung von Formkoks aus Γeinteiligen
Kohleteilchen mit einem vorherbestimmten Größenbereich und feinteiligen kohlenstoffhaltigen Teilchen, die
vorausgehend einer Carbonisierung unterworfen worden sind, unter Hindurchleiten der Kohleteilchen und der kohlenstoffhaltigen
Teilchen durch die Wälzzone einer Drehretorte zur teilweisen Carbonisierung der Kohleteilchen und gleichzeitigen
Bildung von Agglomeraten aus den Teilchen, gefolgt von einer
Calcinierung mindestens eines Teils der aus der Drehretorte
gewonnenen Agglomerate, bei dem die aus der Drehretorte gewonnenen Agglomerate einer Größentrennung unterzogen und
Agglomerate, die einen anderen vorherbestimmten Größenbereich aufweisen, einer Calcinierung unterworfen werden und mindestens
ein Teil der Agglomerate, die eine aus dem anderen vorherbestimmten
Größenbereich herausfallende Größe haben, als feinteilige kohlenstoffhaltige Teilchen zur Agglomeriert^ mit
den feinteil igen Kohletellohen in die Wälz zone zurückgeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Agglomerat«, die
eine aus dem anderen vorherbestimmten Größenbereich herausfallende
Größe haben, auf einen Größenbereich verkleinert, .·* '*
der im wesentlichen mit dem vorherbestimmten'Größtabereich der
009882/0342 bad original
Kohleteilchen übereinstimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Teilchen des anderen vorherbestimmten Größenbereichs solche in Bereich von 22,2 bis 57,1 mm (7/8" bis 2-1/4·")
abtrennt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Gewonnenen Agglomerate, deren Größe den anderen vorherbestimmten Größenbereich über- oder unterschreitet,
zerkleinert.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch
gekennzeichnet, daß man die Zerkleinerung zur Erzeugung einer Teilchengröße kleiner als 6,35 hiei· (1/4-11) durchführt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die kohlenstoffhaltigen Teilchen vor der Einführung
in die Drehretorte vorerhitzt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß man die Kohleteilchen vor der Einführung
in die Drehretorte erhitzt,
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß man der Drehretorte mit den Kohleteilchen und den kohlenstoffhaltigen Teilchen Pech zuführt.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß
• einem der Ansprüche 1-7 mi* einer Drehretorte, die eine
Wälzzone zur teilweisen Carbonisierung feinteiliger Kohleteilchen mit Hebenproduktgewinnung und Agglomeratbildung in dieser
009882/0342
15716A3
Wäzzone der Drehretorte aufweist, und einer Calciniereinrichtunjj
zur Fertigdestillation der Agglomerate aus der Drehretorte mit Nebenproduktgewinnung, dadurch gekennzeichnet, daß an die
Drehretorte (26) eine Trenneinrichtung (54,56) und eine Zer*-
kleinerungseinrichtung (70) angeschlossen sind, welche zur
Abtrennung von Teilchen, die eine aus einem gewünschten vorherbestimmten Größenbereich herausfallende Größe haben, und
zur Zerkleinerung dieser Teilchen auf eine Größe, die im v/r sentlichen mit dem vorherbestimmten Größenbereich der Kohl· teilchen
übereinstimmt-, ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerungseinrichtung (7Q) zur Verringerung der
Teilchengröße auf weniger als 6,35 mm (1/4") ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung zwei Siebe umfaßt,
von denen ein erstes Sieb (54) Teilchen mit* einer Größe über
57,1 mn (2-1/4·") und das zweite Sieb (56) Teilchen mit einer
Größe über 22,2 mm (7/8M) zurückhält.
BAD ORIGINAL
009182/0342
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US436864A US3401089A (en) | 1965-03-03 | 1965-03-03 | Process for agglomerating carbonaceous materials |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=23734137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| US (1) | US3401089A (de) |
| DE (1) | DE1571643B2 (de) |
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Families Citing this family (17)
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| US4030982A (en) * | 1975-07-10 | 1977-06-21 | Consolidation Coal Company | Process of making formcoke from non-caking or weakly caking coals |
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Family Cites Families (6)
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-
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- 1966-02-25 GB GB8406/66A patent/GB1131433A/en not_active Expired
- 1966-03-02 DE DE1571643A patent/DE1571643B2/de active Granted
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |