DE1570986A1 - Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen Polyestern - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen PolyesternInfo
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Description
Monsanto Company
■ St. Louis, Missouri, USA
■ St. Louis, Missouri, USA
Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen.
■ ■ ■ Polyestern .
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur
Erzeugung von Polyestern mit -.hohem Molekül ar ge wicht, beispiels-.-
weise von derartigen Polyestern, die durch Kondensationsreaktionen von mehrwertigen Alkoholen und dibasisehen Säuren
oder reaktionsfälligen Derivaten derselben in Anwesenheit eines
Katalysators erhalten werden. Insbesondere betrifft die Erfindung die Vervrendung von Antimonylderivaten von mehrwertigen Phenolen,
die Ortho—Dioxygruppierungen enthalten, als Katalysatoren in
der Erzeugung von faserbildend.en Polyestern.
In der technischen Erzeugung von hochpolymeren Polymethyl enterephthalaten ist es der&eit üblich, als Ausgangsstoffe
ein Dialkylterephthalat und ein Glykol,'beispielsweise
Dimethylterephthalat und Ithylenglykol zu verwenden. Venn man "
ierephthalsäure von genügender Reinheit erhalten kann, ist es Jodoch möglich, das Dimethylterephthalat durch Terephthalsäure
zu eroetzeni, Die Serephthalsaure oder deren Diallqylester wird
der Veresterung oder dem Estertausch mit dem Glykol unterworfen,
vorzugsweise in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, und. gegobenenfallfs unter einem Überdruck. Auf diese Weise xferden
Bis-Oxyalkylterephthalat und niedere Polymere verwendet. Diese
Substanzen werden polykondensiert, vorzugsweise unter einem
ÖÖ9812/1738 -—
: ■ BAD
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Unterdruck und vorzugsweise in Anwesenheit einea Polykondensationskatalysators.
Auf diese Weise wird ein faden- und faserbildendes, hocripolymeres Polymethyl ent er ephthal at erhalten.
In der technischen Erzeugung von Polyestern ist es sehr zweckmäßig, einen Polykondensationskatalysator zu
verwenden, wenn man in kurzer Zeit ein faserbildendes
Polymer erzeugen will, das ein hohes Molekulargewicht hat und sich nicht verfärbt. Für die Verwendung in der Herstellung
von Polyestern sind viele Polykondensationskacalysatoren vorgeschlagen worden. Diese bekannten Katalysatoren haben
jedoch den Nachteil, daß entweder eine zu lange Polymerisationszeit
erforderlich ist, um ein Polymer zu erzeugen, das den gewünschten Polymerisationsgrad hat, oder daß ein verfärbtes
Polymer erzeugt wird. Es besteht daher ein Bedürfnis nach einem Katalysator, der die Erzeugung von Polyestern,
welche ein hohes Plolekulargewicht und wünschensvierte .Farbeigenschaften
haben, in relativ kurzer Zeit ermöglicht.
Die Erfindung bezvreckt die Schaffung eines verbesserten Verfahrens zur Erzeugung von Polyestern mit hohem
Molekulargewicht durch Polymerisation von reaktionsfähigen Zwischenprodukten, die aus G-lykol und Dicarbonsäuren oder
polyest.erbildenden Derivaten derselben erhalten worden sind.
Die Erfindung bezvreckt ferner die Schaffung eines neuen
und verbesserten Verfahrens zur Erzeugung von Polyäthylenterephthalat
unter Verwendung von neuartigen Katalysatoren, welche die polyesterbildenden Reaktionen beschleunigen.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung eines katalysierten Verfahrens zur Erzeugung von
polymeren Polyestern mit ausgezeichneten B1 arb ei genschaften.
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157QS86
Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor.
Die Zwecke der Erfindung werden dadurch erzielt, daß
die Erzeugung der Polyester mit hohem Molekulargewicht durch
Polymerisation der reaktionsfähigen Zwischenprodukte, die
von Glykolen und Dicarbonsäuren oder polyesterbildenden
Derivaten derselben erhalten worden sind, in Gegenwart von katalytischen Mengen eines Aritimönylderivates eines mehrwertigen
Phenols durchgeführt wird, das eine Ortho-Dioxygruppierung enthält.
Die Antimonylkatalysatoren gemäß der Erfindung können
erzeugt-werden,' indem ein beliebiges mehrwertiges Phenol,
das oine Ortho-Dioxygruppierung enthält, beispielsweise ein
Catechol oder ein Pyrogallol, mit Antimontrichlorid in Anwesenheit einer gesättigten Hatriumehloridlösuiig umgesetzt
.wird. Beispielsweise entsteht bei 'der.Reaktion einer-Lösung
von Antimontrichlorid in einer Salzlösung mit einer warmen
Lösung von Catechol, aucii einer Salzlösung, ein ο-Phenylenantimonat
.^111; und das ent s.p-re eilende Chlorid n-ach der
folgenden Gleichung -
-OH
+SbCl3
-OH
' ' (D (ID
Das erhaltene Gemisch kann durch Behänd!ung'mit konzentrierter
Salzsäure vollständig in das Chlorid verwandelt; -..-erden. Eine
vollständige Umwandlung in aas c—Phenylenan-eimonat- (III) kann ■
erhs.lten werden, verui das Reaktionsgemisch rdt Wasser aufgewärmt
wix-d. Die Erzeugung dieser Verbindungen ist in "Organic
Derivatives of Aiitinony" von W.G. Christiansen, in der ITr.2^-
der Reihe American Chemical Society Pionograph, Chemical
Catalog Co., Inc.. :7ev; York, '192=,"S. 'T9S bis 20Ϊ, be- :
0098 12/173 8 "
schrieben. Das Gemisch oder die einzelnen Verbindungen (I und II) können im Rahmen der Erfindung als Katalysatoren
verwendet werden. lerner kann der Benzolring dieser Katalysatoren gegebenenfalls Alkyl- oder Arylsubstituenten enthalten.
Beispiele von als Katalysatoren verwendbaren Antimonylderivaten von mehrwertigen Phenolen, die eine Ortho-Dioxygruppierung
enthalten, sind die Reaktionsprodukte von Antimontrichlorid und Pyrogallol, Catechol, p-Phenylcatechol,
4,ό-Dimethylcatechol, 4-Methylcatechol, 4-Methyl-6-tert.Butyl
catechol, 4-tert. Butylcatechol, 1,2-Dioxynaphthalin, 4-Chlor
catechol, Pyrogallolcarbonsäure, Gallensäure und dergleichen.
Der Antimonylkatalysator soll in einer Menge von
etwa 0,01-0,5 Gewichtsprozent, vorzugsweise von etwa 0,05-0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der verwendeten
Dicarbonsäure oder deren esterbildenden Derivats, verwendet werden. Die als Katalysator zu verwendende Antimonylverbindung
kann in jedem Zeitpunkt vor der Polymerisation der Reaktion zugesetzt werden.
"Vorteilhafterweise wird der Polyestermasse zusammen
mit dem erfindungsgemäßen Katalysator ein Farbstabilisator
zugesetzt, damit eine hohe Farbstabilität gewährleistet ist. Der Farbstabilisator soll in Mengen von etwa 0,03 bis 0,30
Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Gesamtmasse, vorhanden sein. Vorzugsweise wird eine phosphorhaltiger
Stabilisator verwendet. Bei "Verwendung mit zahlreichen Polyesterkatalysatoren
müssen diese phosphorhaltigen Stabilisatoren nach der Polymerisation zugesetzt werden, weil der
Stabilisator anscheinend die katalytisch^ Wirksamkeit der meisten Katalysatoren zerstört. Bei der Verwendung mit
den erfindungsgemäßen Katalysatoren können die Stabilisa-
009812/1738 ßAD owg-znal
1b70986
tor en dagegen in jedem Zeitpunkt der Erzeugung des Polyesters
zugesetzt werden, "beispielsweise zusammen mit den Ausgangs-Eeaktionspartnern,
vor der Polymerisation oder nach der Polymerisation.
Besonders wirksame Farbstäbilisatoren sind Verbindungen
der Klasse Phosphit-Pplyphosphonat-Verbindungen der !Formel
RO-P-
R1
Il
O - CH - P-
O - CH - P-
I I
Z R'
Z R'
Il
O - CH - P - R1
I I
Z R1
in der R ausgewählt ist aus der Klasse Alkyl-, Halogenalkyl-,"
Alkenyl-, Halogenalkenyl-, Aryloxyalkyl-, Alkoxyhalogenalkyl-
und Arylhalogenalkylradikale mit 1-12 Kohlenstoffatomen,
R/1 aus der Klasse -OR, aromatische Hydrocarbyl- und Halogen-,hydrocarbylradikale
mit 6-12 Kohlenstoffatomen, Z aus der Klasse Wasserstoff, Hydrocarbyl-, Halogenhydrocarbyl-,
Garbo-alkoxyhydrocarbyl-, Alkylthiohydrocarbyl-, Alkoxyhydrocarbylund
Cyanohydrοcarbylradikale mit 1-17 Kohlenstoffatomen, Furyl- und Thienylradikalen und η eine Zahl mit dem
Wert von mindestens 1 ist, ferner Polyphosphonate der Formel
Ii
R-P-
R-P-
| O | η | |
| Ii | ||
| O - CH | 11 | |
| I | ||
| Z | i | |
| R1 | ||
O
W
O- CH-P - R1
W
O- CH-P - R1
! 1 .
Z R1 ■■■■„
Z R1 ■■■■„
in der R ausgewählt ist aus der Klasse Halogenalkyl-, Halogenalkenyl-,
Alkoxyhalogenalkyl- und Aryloxyhalogenalkylradikale von 1-12 Kohlenstoffatomen, R' ausgewählt ist aus der Klasse
-OE, -O-Hydrocarbyl- und Hydrocarbylradikale mit 1-12 Kohlenstoffatomen
und aromatische Halohydrocarbylradikale mit 6-12 Kohlenstoffatomen, Z ausgewählt ist aus'der Klasse Wasserstoff,
Hydrocarbyl-, Halohydrocarbyl-, Gyanohydrocarbyl-, Carboalkoxyhydrocarbyl-,
Alkoxyhydrocarbyl- und Alkylthiohydrocarbyl-
' . 009812/1738 BADORiSIMAtT
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radikale mit 1-17 Kohlenstoffatomen, Thienyl- und Durylradikale
und η eine Zahl mit mindestens dem Wert 1 ist. Diese Verbindungen und ihre Herstellung werden in den USA-Patentschriften
3 014 und 3 014- 9^6 (Birum) besprochen, auf die hier ausdrücklich
Bezug genommen wird.
Die synthetischen linearen Kendensationspolyester, mit denen sich die Erfindung befaßt, werden aus Dicarbonsäuren
und Glykolen sowie aus Copolyestern oder Modifikationen dieser
Polyester und Copolyester gebildet. In einem hochpolymerisierten Zustand können diese Polyester und Copolyester zu
Fäden und dergleichen verformt und diese danach durch Kaltstrek ken bleibend orientiert v/erden. Die Polyester und Copolyester,
die im Rahmen der Erfindung besonders geeignet sind, sind jene
Polyester und Copolyester, die erhalten .werden, wenn man eines oder mehrere Glykole der Reihe HO(CIU) OH, in der η eine
ganze Zahl von 2 bis 10 ist, mit einer oder mehreren Dicarbonsäuren
oder deren esterbildenden Derivaten erhitzt. Zu den im Rahmen der Erfindung verwendbaren Dicarbonsäuren und
esterbildenden Derivaten gehören die 'Terephthalsäure, Isophthalsäure, Sebacinsäure, Adipinsäure, p-Carboxyphenylessigsäure,
Bersteinsäure, p,p'-Dicarboxybiphenyl, ρ,ρ'-Dicarboxycarbanilid,
p,p'-Dicarboxythiocarbanilid, ρ,ρ'-Dicarboxydiphenylsulfon,
p-Carboxyphenoxyessigsäure, p-Carboxyphenoxypropionsäure,
p-Carboxyphenoxybuttersäure, p-Carboxyphenoxyvaleriansäure,
p-Carboxyphenoxyhexansäure, p-Carboxyphenoxyheptansäure,
ρ,ρ'-Dicarboxydiphenylme-ühan, ρ,ρ'-Dicarboxydiphenyläthan,
ρ,ρ'-Dicarboxydiphenylpropan, ρ,ρ'-Dicarboxydiphenylbutan,
p,p'-Dicarboxydiphenylpentan, p,p'-Dicarboxydiphenylhexan,
p,p'-Dicarboxydiphenoxyäthan, p,p'-Dicarboxydiphenoxypropan,
p,p'-Dicarboxydiphenoxybutan, ρ,ρ'-Dicarboxydiphenoxypentan,
p,p'-Dicarboxydiphenoxyhexan, 3-Alkyl-4-(ß-carboxyäthoxyl)-benzoesäure,
Oxalsäure, Glutarsäure, Pimelinsäure, Suberinsäure, Azelainsäure und die Dioxysäuren
des Äthylendioxyds mit der allgemeinen Formel
. 009812/1738 Bad '
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HOOO - (CH2)n -O- GH2CH2 - O (OHg)n- COOH
in der η eine ganze Zahl von 1-4 ist, sowie die aliphatischen
und cycl ο aliphatischen Arylester "und Haltest er, Ammonium- und
Amminsalze und Säurehalogenide der vorstehend angegebenen Verbindungen und dergleichen. Beispiele der Glykole, die im
Rahmen der Erfindung verwendet werden können, sind Äthylenglykol,
Trimethylenglykol, Tetramethylenglykol, Dekamethylenglykol
und dergleichen. Polyäthylenterephthalat wird als Polyester bevorzugt, v/eil seine Ausgangssubstanzen Terephthalsäure und Äthyl englykol leicht erhältlich sind. Es hat ferner
einen relativ hohen Schmelzpunkt von etwa 250-2650C. Diese Eigenschaft
ist bei der Herstellung von Fäden für die Textil-' Industrie besonders zweckmäßig.
Zu den modifizierten Polyestern und Copolyestern, die
im Rahmen der Erfindung verwendbar sind, gehören die vorstehend
erwähnten Polyester und Copolyester, die mit Kettenendgruppen
modifiziert sind, welche hydrophile Eigenschaften haben, beispielsweise- die monofunktionellen esterbildenden Polyester
mit der allgemeinen Formel -
R-O-. ICH9) 0 . ^(CH5V - OH
2 m χ 2 η
2 m χ 2 η
in der R eine Alkyl'gruppe-mit 1-13 Kohlenstoff gruppen oder eine
Arylgruppe mit ό-10 Kohlenstoffatomen ist, η und η ganze Zkhlen
von 2-22 sind und χ eine ganze Zahl ist, die den Polymerisationsgrad angibt, d.h. eine ganze Zahl von 1 bis 100 oder mehr.
Beispiele diesei1 Verbindungen sind Methoxypolyäthylenglykol,
Äthoxypolyäthylenglykol, n-PropoxypοIyäthylenglykol, Isopropoxypolyäthylenglykol,
Butoxypοlyäthylenglykol, Phenoxypolyathylenglykol,
Methoxypclypropylenglykol, HethoxypolybutylenglykOl,
Phenoxypοlypropylenglykol,- Phenoxypolybutylenglykol, Methoxypolymethylenglykol
und dergleichen. Geeignete Polyalkylvinylr äther mit einer endständigen Hydroxylgruppe sind die '
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BAD ORIGINAL
Additionspolymere, die durch die Homopolymerisation von
Alkylvinyläthern erzeugt worden sind, deren Alkylgruppe
1-4 Kohlenstoffatome enthält. Beispiele derartiger Kettenbeendigungsmittel
sind Polymethylvinyläther, Po lyäthyl vinyl äther, Polypropylvinyläther, Polybutylvinyläther, Polyisobutylvinyläther
und dergleichen. Die Kettenbeendigungsmittel oder Kettenendverbindungen können bei der Herstellung der
modifizierten Polyester in Mengen von 0,05 Molprozent bis
4,0 Molprozent, bezogen' auf die in dem Reaktionsgemisch verwendete
Menge der Dicarbonsäure oder des Dialkylesters, verwendet werden. Wenn Kettenbeendigungsmittel allein, d.h.
ohne ein Kettenverzweigungsmittel, verwendet werden, beträgt ihr Maximalgehalt in dem Reaktionsgemisch 1,0 Molrpozent.
Überraschenderweise gestattet daher der Zusatz von gesteuerten Mengen von Kettenverzweigungsmitteln zusammen mit den Kettenbeendigungsmitteln
die Einführung der letzteren ind die Polymerkette in einer größeren Menge als wenn nur die Kettenbeendigungsmittel
verwendet werden.
Man erkennt ohne weiteres, daß der Gewichtsprozentsatz, in dem die Kettenbeendigungsmittel im Rahmen der Erfindung
verwendet werden können, von dem Molekulargewicht des Mittels abhängig ist. Im Rahmen der Erfindung können Kettenbeendigungsmittel
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 5OO-5OOO verwendet werden, vorzugsweise mit einem Molekulargewicht
von 1000-3p00.
Als Kettenverzweigungsmittel oder Vernetzungsmittel können zur Erhöhung der Viskosität oder des Molekülargewichtε
der Polyester beispielsweise die Polyole verwendet werden, deren Funktionalität höher ist als 2, d.h., die mehr als zwei
funktioneile Gruppen, beispielsweise Hydroxylgruppen enthalten. Beispiele von geeigneten Verbindungen sind Pentaerythritol,
009812/1738 ßAD öf*QiNAL
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ferner Verbindungen mit der Formel
E-(OH)n
in der R eine Alkylgruppe mit 3-6 Kohlenstoffatomen und η
eine ganze Zahl von 3-6 ist, beispielsweise Glycerin, Sorbitol,
Hexantriol-1,2,6 und dergleichen, ferner Verbindungen mit der
Formel ' - , ' .-.. "
: R-(OH2OH)5
in der E eine Alkylgruppe mit 2-6 Kohlenstoffatomen-ist,
beispielsweise Trimethyloläthan, Trimethylolpropan und dergleichen
Verbindungen bis zu Trimethylolhexan; sowie Verbindungen mit der Formel
(CH2)nOH]3
in der η eine ganze Zahl von 1-6 ist. Beispiele von Verbindungen
dieser Formel sind Trimethylolbenzol-1,3,5,
Triäthylolbenzol-1,3,5, Tripropylolbenzol-1,3,5, Tributylolbenzol-1,3,5
und dergleichen.
Ester von aromatischen pblyfunktionellen Säuren können ebenfalls im Rahmen der Erfindung als Kettenverzweigungsmittel
verwendet werden, insbesondere jene mit der Formel
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C-O - R"
§AD ORSGiNAL
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- ίο -
in. der R, R1 und R1 ' Alkylgruppen mit 1-3 Kohlenstoffatomen
sind und R''' Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-2
Kohlenstoffatomen ist. Beispiele von Verbindungen der vorstehenden
Formel sind Trimethyltrimesat, Tetramethylpyromellitat,
Tetramethylmellophanat, !Erimethylhemimellitat,
Tetramethyltrimellitat, Tetramethylprehnitat, und dergleichen.
Ferner können in der praktischen Synthese erhaltene Gemische der vorstehenden Ester verwendet v/erden. In den
meisten Fällen können bei der Herstellung von beliebigen Verbindungen der vorstehenden Formeln damit verwandte andere
Verbindungen, welche dieselbe Formel haben, in kleinen Mengen als Verunreinigungen vorhanden sein, ohne daß dadurch die
Funktion der Verbindung als Kettenverzweigungsmittel bei der Herstellung der modifizierten Polyester und Copolyester beeinträchtigt
wird, die hier beschrieben sind.
Die Kettenverzweigungs- oder Vernetzungsmittel können
bei der Herstellung der Polyester und Copolyester in Mengen von 0,05-2,4 Molprozent, bezogen auf die in dem Reaktionsge- ,
misch verwendete Menge der Dicarbonsäure oder deren Dialkylester
verwendet werden und werden im Rahmen der Erfindung vorzugsweise in einer Menge von 0,1-1,0 Molprozent verwendet.
Im Rahmen der Erfindung wird die dibasische Säure
oder deren Ester und das Glykol zu Beginn der ersten Stufe der
Veresterungsreaktion in das Reaktionsgefäß eingebracht. Die Reaktion schreitet wie bei jeder bekannten Veresterungsreaktion fort. Gegebenenfalls wird das fieaktionsgefäß zu
diesem Zeitpunkt auch mit den berechneten Mengen des Kettenbeendigungsmittels oder des Kettenbeendigungsmittels und des
Kettenverzweigungsmittels beschickt.
Bei der Erzeugung des Polyesters aus einem Ester, beispielsweise Dimethylterephthalat, wird die erste Stufe
009812/1738
der Reaktion bei etv/a 170-18Q°C und tinter einem Druck von
0-0,5 &^ü durchgeführt. Bei der Erzeugung des Polyesters aus
der Säure, beispielsweise Terephthalsäure, wird die erste Stufe der Reaktion bei etwa 220-2600C und unter einem Druck von
1,05-4,2 atir durchgeführt. Das während der ersten Stufe der
Reaktion entwickelte Methanol oder Wasser wird kontinuierlich durch Destillation entfernt. Nach der vollständigen Durchführung
der ersten Stufe wird ein etwa vorhandener Glykolüberschuß vor dem Eintritt in die zweite Reaktionsstufe abdestilliert.
In der zweiten Polymerisationsstufe wird die Reaktion
unter herabgesetzten Drücken und vorzugsweise in Anwesenheit eines Inertgases, beispielsweise Stickstoff durchgeführt,
um eine Oxydation zu verhindern. Dies kann erzielt werden,
indem man über den Reaktionspartnern eine Stickstoffdecke
aufrechterhält, die weniger als 0,003% Sauerstoff enthält.
Zur Erzielung bester Ergebnisse wird ein Druck in dem Bereich von weniger als 1 mm bis zu 5 mm Quecksilbersäule angewendet.
Dieser herabgesetzte Druck ist notwendig, um das freie Athylenglykol
zu entfernen, das während dieser Reaktionsstufe gebildet
wird. Das Äthylenglykol wird unter diesen Bedingungen verflüchtigt
und dann aus dem System entfernt. Die Polymerisation
erfolgt bei einer Temperatur im Bereich von 220°-p00°G. Diese
Reaktionsstufe kann in der flüssigen, sciraelzflüssigen oder
festen Phase durchgeführt werden. Besonders in der· flüssigen Phase müssen herabgesetzte Drücke angewendet werden, damit das
freie ÄthylenglykoX entfernt wird, das infolge der Kondensationsreaktion -aus des Polymer austritt.
Das örfindungsgemäße Verfahren kann zwar schrittweise
durchgeführt werden, eignet sich aber besonders zur Verwendung ·
in der kontinuierlichen Erzeugung von Polyester. Bei der Erzeugung
der beschriebenen Polyester wird die erste Reaktionsstufe in et v/a 3/^- bis 2 Stunden durchgeführt. Bei Verwendung -
009812/1733 bad
von Dimethylterephthalat als Ausgangsmaterial arbeitet man
zweckmäßig mit einem Estertauschkatalysator. Ohne einen Katalysator kann es bis zu 6 Stunden dauern, bis diese ©hase der
Reaktion vollständig durchgeführt ist. In der Polymerisationsstufe kann eine Reaktionszeit von etwa 1-4- Stunden verwendet
werden. Das Optimum liegt zwischen 1 und 3 Stunden. Diese Zeit ist von der Konzentration des Katalysators, der Temperatur,
der gewünschten Viskosität und dergleichen abhängig.
Die erfindungsgemäß hergestellten linearen Kondensationspolyester haben spezifische Viskositäten in einer Größenordnung
von etwa 0,25-0,6, was faser- und fadenbildenden Polymeren entspricht.
Es versteht sich natürlich, daß erfindungsgemäß auch
nichtfadenbildende Polyester erzeugt werden können, deren Schmelzviskosität über oder unter dem vorstehend angegebenen .
Bereich liegt. Beispielsweise umfaßt die Erfindung auch Polyester,
die für Überzugsmassen, Lacke und dergleichen geeignet sind.
In der vorliegenden Anmeldung wird die spezifische Viskosität durch die Formel
H - Fließzeit der Polymerlösung; in Sekunden
Fließzeit des Lösungsmittels in Sekunden
ausgedrückt. Die Viskosität der Polymerlösung und des Lösungsmittels
erfolgt, indem diese Lösungen und das Lösungsmittel bei 25 C unter Schwerkraftwirkung durch ein kapillares Viskositätsmeßrohr
fließen gelassen werden. Zur Bestimmung der Viskosität der Polymerlösung wird eine Losung von 0,5 Gewichtsprozent
des Polymers in einem Lösungsmittelgemisch verwendet, das 2 Gewichtsteile Phenol und 1 Gewichtsteil 2,4,6-Trichlorphenol,
sowie 0,5 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht
des Gemisches, enthält.
Aus den erfindungsgemäßen Polyestern können Fäden und
009812/1738 V1n ' ·
BAD
•und Filme durch. Schmelzspinnen erzeugt werden. Sie können
im schmelzflüssigen Zustand gestreckt werden, wobei man Produkte erhält, die anschließend auf ein Mehrfaches ihrer
ursprünglichen Länge kaltgestreckt i^erden können.
Dabei erhält man molekularorientierte Strukturen von hoher
Reißfestigkeit. Bas Kondensationsprodukt kann abgekühlt und
zerkleinert werden und dann eingeschmolzen und zu laden,
Filmen, Formkörpern und dergleichen verarbeitet werden.
Die .erfindungsgemäßen Polyester können auch nach dem
Naßspinnverfahren verarbeitet werden. In diesem "Verfahren
werden die Polyester in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und wird die so erhaltene Lösung durch eine Spinndüse
in ein Bad einer Flüssigkeit gespritzt, die das·Lösungsmittel
aus der Lösung extrahiert. Infolge dieser Extraktion
wird das Polyester zu einem Fadenmaterial ausgefällt. Das
Fällprodukt wird von dem Bad abgezogen und dann gestreckt, um die Reißfestigkeit zu erhöhen und eine molekulare
Orientierung zu erzielen« Die orientierten Fäden können auch
anderen Behandlungs- und Yerarbeitungsmaßnahmen unterworfen
werden. ·
Wenn aus den erfindungsgemäßen Polyestern andere
Formkörper hergestellt werden sollen, die ein anderes Aussehen oder andere Eigenschaften haben, kann man verschiedene
Mixte! dem Polyester vor der Herstellung der Gegenstände zusetzen oder den als Ausgangsmaterialien verwendeten Reaktionspartnern einverleiben. Derartige Zusatzstoffe können Weichmacher, Antistatikmittel, feuerhemmende Mittel, Stabilisatoren
und dergleichen sein.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung und deren
Vorteile werden nachstehende Ausführungsbeispiele beschrieben,, die jedoch nur der Erläuterung der Erfindung dienen,
welche nicht auf diese Beispiele eingeschränkt ist. Sofern
0098 12/173 8 "bad original
1570386
nichts anderes angegeben ist, sind alle Teile und' Prozentsätze auf Gewichtsb&sis angegeben.
Die in den Ausführungsbeispielen verwendete Garnfarbprüfung
bestand aus der Bestimmung der Annäherung an vollständiges Weiß durch Reflexionsmessungen mit Hilfe _ eine.3
Spektrophotometers. Es wurden die "Verfahren angewendet, die
von dem Standard Observer and Coordinate System of the' International Commission on Illumination ( angegeben im
Handbook of Colorimetry, verlegt 1956 bei Technology Press,
Massachusetts Institute of Technology ) empfohlen werden. Bei der Auswertung der Ergebnisse wurde angenommen, daß
die Annäherung an vollständiges Weiß der Annäherung der Werte an die Zahl 100 entspricht, die als Wert für vollständiges
Weiß angesehen wird.
Die in den Beispielen angegebenen Werte für die spezifische Viskosität wurden unmittelbar vor dem Spinnen
bei 250C in einem Gemisch von 133,5 g Phenol, 66,8 g Trichlorphenol
und 1 g Wasser gemessen.
Eine Charge mit einem Gehalt von 200 g Terephthalsäure,
400 ml Äthylenglyko1, 0,5 Calciumterephthalat und
0,75 S Zinkhexafluotitanat wurde direkt in einen Polyesterautoklaven
eingebracht. Das System wurde sechs Mal mit dem Stickstoff gespült, wobei der Druck auf 10,5 atü ansteigon
und jedesmal wieder auf den atmosphärischem Druck sinken gelassen wurde. Dann wurde das System so schnell wie möglich
erhitzt. Wenn die Temperatur im Innern der Bombe 100-1250C
erreicht hatte, wurde der Rührer langsam angestellt. Wenn die Temperatur der Außenwandung des Autoklaven etwa 2.5C-- 0
erreicht hatte (während die Innentemperatur etwa 23O-235°C
und der Druck etwa 17»6 atü betrug), wurde das Dampfabzugs-
BAD ORIGINAL
009812/1738
ventil so eingestellt, daß diese Temperatur- mia Druckbedingungen
aufrechterhalten wurden. Beim Auftreten des ersten Destillats mit einem Gehalt von Wasser und etwas" Äthylenglykol
wurde angenommen, daß die Veresterung begonnen hat. Die Drehzahl des Hührers wurde auf I5O U/min eingestellt.
Die Veresterung dauerte "bis zur vollständigen Durchführung,
4-0 Minuten, worauf der Druck des Systems auf den atmosphärischen Druck eingestellt wurde. Dann wurde die Erhitzungsgeschwindigkeit erhöht, bis die Temperatur etwa 280° erreichte.
Während dieser Zeit wurde überschüssiges Äthylenglykol abdestilliert. Wenn die Innentemperatur einen Wert von etwa
260-265° C erreicht hatte, wurde durch eine Einleitungsöffnung eine Aufschlämmung von 'Titandioxyd in Äthyl englylcol
eingeführt. Beim Erreichen einer Innentemperatur von etwa 280° C wurde ein Vakuum aufgesetzt. Die Innentemperatur wurde
auf etwa 280° C und der Druck auf etwa 0,1 Hg gehalten. Die
Polymerisation wurde bis zur Bildung eines Polymers mit der
spezifischen Viskosität 0,285 fortgesetzt. Die Polymerisationszeit
zur Erzeugung des Polymers betrug 23 Hinuten.
Unter Verwendung der üblichen Schmelzspinnverfahren
wurden aus dem vorstehend erzeugten Polymer Fasern gesponnen.
Diese hatten jedoch eine schmutziggelbe Farbe und einen
Weißheitswert unter 45. ' .
Dieses Beispiel zeigt die Verwendung eines bekannten
Polyesterpolymerisationskatalysators zur Erzeugung eines Polymers mit hohem Molekulargewicht in einer kurzen Polymerisationszeit.
Die erzeugte Paser hatte jedoch eine sehr schlechte Weißlieit.
Ein Polyesterautoklav wurde mit 200 g Terephthalsäure,
-4-00 ml Äthylenglykol UiId1O1Io^ g eines-Gemisches beschickt,
9812/173 8 . , BAD ORIGINAL
das aus o-Phenylenantimonat (III) und dem entsprechenden
Chlorid ( das Reaktionsprodukt von Catechol und Antimontrichlorid
) bestand. Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wurde aus diesem Gemisch ein Polyäthylenterephthalat mit
der spezifischen Viskosität 0,441 erzeugt. Die Polymerisationszeit für die Erzeugung des Polymers betrug 100 Minuten.
Aus dem vorstehenden Polymer wurden nach dem üblichen
Schmelzspinnverfahren Fasern mit dem Weißheitswert 73 Se~
sponnen.
Ein Polyesterautoklav wurde mit 200 g Terephthalsäure, 400 ml Äthylenglykol und 0,165 g o-Phenylenantimonat
(III) beschickt. Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wurde aus diesem Gemisch Polyäthylenterephthalat mit der spezifischen
Viskosität 0,301 erzeugt. Die Polymerisationszeit zur Herstellung des Polymerisats betrug 33 Minuten.
Aus dem vorstehenden Polymer wurden in einem üblichen Schmelzspinnverfahren Fasern mit dem Weißheitswert 79 gesponnen.
Mit derselben Autoklavenbeschickung und demselben Verfahren wie im Beispiel 3 wurde Polyäthylenterephthalat erzeugt,
mit dem Unterschied, daß in der Ausgangscharge ein
Phosphit-Polyphosphonat der Formel
^p-O-CH-P-O-CH-P j
S ι ι I \. I
009812/1738 BAD original
enthalten war* Die Polymerisation zur Erzeugung des PoIyäthylenterephthalats
betrug 37 Minuten. Das erhaltene Polymerisat hatte die spezifische Viskosität 0,323·
Aus dem vorstehenden Polymer wurden nach dem üblichen
Schmelzspinnverfahren Fasern mit dem Weißheitswert 88 gesponnen,
Die nach einer Spinnzeit von 30 Minuten aufgewickelten Fasern
hatten den Weißheitswert 87.
Ein Polyesterautoklav wurde mit 200 g Terephthalsäure,
400 ml Glykoläthylen und 0,165 g eines Gemisches beschickt,
'das aus o-Phenylenantimonat (III) und dem entsprechenden
Chlorid ( dem .ßeaktionsprodukt von Catechol und Antimontrichlorid
) bestand. Polyethylenterephthalat- mit der spezifischen Viskosität 0,334· wurde nach dem Verfahren des Beispiels
1 aus dem Gemisch erzeugt. Die Polymerisationsζext zur Erzeugung
des Polymers betrug 55 Minuten.
Aus dem vorstehenden Polymer wurden nach dem üblichen
Schmelzspinnverfahren Fasern mit dem Weißheitswert 73 gesponnen.
" ■ . :
Beispiel 6 . -
Ein Polyesterautoklav vmrde mit 200 g Terephthalsäure,
400 ml Äthylenglykol und 0,06 g o-Phenylenantimonat (III)
beachickt. Polyäthylenterephthalat mit der spezifischen
Viskosität 0,229 wurde nach dem Verfahren des Beispiels 1 aus diesem Gemisch erzeugt. Die Polymerisations zeit zur Er-^
zeugung des Polymers betrug 4-7 Minuten. ·
Aus dem vorstehenden Polymer wurden nach einem üblichen Schmelzspinnverfahren Fasern mit dem Weißheitsgrad 85 gesponnen.
009812/1738 ' BADORIGINAL
1b70986
Ein Polyesterautoklav wurde mit 200 g Terephthalsäure,
400 ml Äthylenglykol, 0,5 ο-Phenylenantimonat (III) und 0,1 ml eines Polyphosphonats der Formel
400 ml Äthylenglykol, 0,5 ο-Phenylenantimonat (III) und 0,1 ml eines Polyphosphonats der Formel
O O O
Il Il Il
ClC2H4 -P-O-CH-P-O-CH-P
ill«
O
O
CH, O
OC2H4Cl
OC2H4Cl
C2H4Cl C2H4Cl
gewaschen. Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wurde aus diesem Gemisch ein Polyäthylenterephthalat mit einer spezifischen
Viskosität 0,294 erzeugt. Die Polymerisationszeit zur Herstellung dieses Polymers betrug 40 Minuten.
Viskosität 0,294 erzeugt. Die Polymerisationszeit zur Herstellung dieses Polymers betrug 40 Minuten.
Aus dem vorstehenden Polymer wurden nach einem üblichen Schmelzspinnverfahren Fasern mit dem Veißheitswert 80 gesponnen.
Die mit Hilfe der erfindungsgemäßen Katalysatoren erzeugten
Polymere haben anscheinend im Vergleich mit Polymeren, die mit Hilfe anderer Katalysatoren erzeugt worden sind, eiuo
gute Schmelzstabilität. In der nachstehenden Tabelle sind
Werte verglichen, die bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Katalysatoren und anderen Katalysatoren erhalten wurden.
gute Schmelzstabilität. In der nachstehenden Tabelle sind
Werte verglichen, die bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Katalysatoren und anderen Katalysatoren erhalten wurden.
Katalysator
Spezifische Viskosität
(Nsp) des Polymers
(Nsp) des Polymers
Vor dem
Spinnen
Spinnen
Nach einer
Spinnzeit
von 40 min.
Spinnzeit
von 40 min.
Abnahme der spezifischen Viskosität (Nsp) in c/o
♦Zinkglykoloxyd
0,534 0,313
0,331 0,309
0,331 0,295
009812/1738
6,1
6,5
11,0
ßAD ORIGINAL
1b70y86
| *ZnSiF6 | 0,321 | ο, | 301 | ■ 2, | 4 |
| ο -Phenyl enant imo- nat (III) |
"Ό,299 ' | 291 | 0, | 7 | |
| ο-Phenylenantimo- nat (III) |
0,294 | ; ο, | 294 | •1, | 0 |
| Reaktionsprodukt von Catechol und Antimon |
0,33^ ■ | 330 - | 1, | 2 | |
| ο-Phenylenantimo- nat (III) |
0,301 | ο, | 305 | 5 | |
. *) In gedem dieser Versuche v/tirde das Verfahren nach
Beispiel Λ angewendet. - .
In Jedem Versuch wurde der Katalysator in einer solchen
Menge angewendet, daß die Met allmenge der "bei Verwendung von
0*165 g ο-Phenylenantimonat (III) vorhandenen äquivalent war.
Es versteht sich, daß im ßahmen des Schutzumfanges, der
Erfindung Abänderungen möglich sind.
. . ■ BAD
009 8 1? /1=7 3 8
Claims (2)
1. Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen
Polyestern,in dem eine Verbindung der Klasse Dicarbonsäuren und deren esterbildende Derivate sowie
ein Molüberschuß eines Polymethylenglykols der Formel
HO(CHp) OH, in der η eine ganze Zahl von 2-10 ist, unter Verpolyesterungsbedir/gungen umgesetzt werden und die Reaktion
fortgesetzt wird, bis sich ein hochpolymeres Produkt gebildet hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation
in Anwesenheit einer katalytisch wirksamen Menge eines Antimonylderivats eines eine Ortho-Dioxygruppierung
enthaltenden mehrwertigen Phenols durchgeführt wird·
2· Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen Polyestern, in dem eine Verbindung der Klasse Dicarbonsäuren
und deren esterbildende Derivate sowie ein Molüberschuß eines Polymethylenglykols der Formel (H0(CH2)nOH,
in der η eine ganze Zahl von 2-10 ist, unter Verpolyesterungsbedingungen
umgesetzt werden und die Reaktion fortgesetzt wird, bis sich ein hochpolymeres Produkt gebildet hat,
dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation in Anwesenheit von 0,01-05 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht
der genannten Verbindung, eines Antimonylderivate eines
eine Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden, mehrwertigen Phenols durchgeführt wird·
3· Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen Polyestern, in dem eine Verbindung der Klasse Dicarbonsäuren
und deren esterbildende Derivate sowie ein Molüberschuß eines Polymethylanglykols der Formel H0(CH2)n0H, in der η
eine ganze Zahl von 2-10 ist, unter Verpolyesterungsbedin-
009812/1738 Bac>
1670986
gungen umgesetzt werden und die Reaktion fortgesetzt
wird, Ms sich ein hochpolymeres Produkt gebildet hat,
dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation in Anwesenheit von 0,03-0,1 %, bezogen auf das Gewicht der genannten
Verbindung, eines Antimonylderivats eines eine Ortho-Dioxygroppierung
enthaltenden, mehrwertigen Phenols durchgeführt wirdo
Verfahren zur Erzeugung von hochpolyme^.ren synthetischen
Polyestern, in dem eine Verbindung der Klasse Terephthalsäure und deren esterbildende Derivate sowie ein
Molüberschuß eines Polymethylenglykols der !Formel HO(OH2)J1OH, in der η eine ganze Zahl von 2-Lo ist,
unter Verpolyesterungsbedingungen umgesetzt werden und
die Reaktion fortgesetzt, wird, bis sich ein hochpolymeres
Produkt gebildet hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation in Anwesenheit von 0,03-0,1 $,
bezogen auf das Gewicht der genannten Verbindung, eines Antimonylderivats eines eine Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden,
mehrwertigen Phenols durchgeführt wird,
5v Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß o-Phenylenantimonat (III) als Antimonylderivat eines
mehrwertigen Phenols verwendet wird.
β ο Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Reaktionsprodukt von Antymontrichlorid und Catechol als Antimonylderivat eines mehrwertigen
Phenols verwendet wirdo
BAD ORIGINAL 009812/1738
7· Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen Polyestern, in dem eine Verbindung
der Klasse Dicarbonsäuren und deren esterbildende Derivate sowie ein Molüberschuß eines Polymethylenglykols
der Formel HO(CHp)nOH, in der η eine ganze Zahl von 2-10 ist, unter Verpolyesterungsbedingungen
umgesetzt werden und die Reaktion fortgesetzt wird, bis sich ein hochpolymeres Produkt gebildet hat, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polymerisation in Anwesenheit
einer katalytisch wirksamen Menge eines Antimonylderivate
eines eine Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden, mehrwertigen Phenols und einer stabilisierend wirkenden Menge
eines Farbstabilisators durchgeführt wird.
8, Verfahren zur Erzeugung von hochpolymeren synthetischen
Polyestern, in dem eine Verbindung der Klasse Dicarbonsäuren und deren esterbildende Derivate sowie ein Molüberschuß
eines Polymethylenglykols der Formel H0(CH2)m0K,
in der η eine ganze Zahl von 2-lo ist, unter Verpolyesterungsbedingungen umgesetzt werden und die Reaktion
fortgesetzt wird, bis sich ein hochpolymeres Produkt gebildet hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation
durchgeführt wird in Anwesenheit von etwa 0,01-0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der genannten
Verbindung, eines Antimonylderivats eines eine Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden, mehrwertigen Phenols und
etwa 0,03-0, 3o Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht
der genannten Verbindung, eines Farbstabilisators der
Klasse Phosphit-Polyphosphonatverbindungen der Formel
RO - P
I
R1
I
R1
Il
Ö - CH - P
I I Z R1
♦ O
Il O - CH - P - R1 r ι Z R1
009812/1738
BAD
in der U ausgewählt ist aus der-Idasje Alkyl-, Halogenalkyl-,
Alkenyl-, Halogehalkeuyl--, Alkoxyalkyl-, Aryloxyalkjl-,
Alkpxyalkyl u .d Art!loxyhalogeiaalky!radikale ;.iit 1 - 12
KohlenstOi'i'atomeT-,* Ε1 ausgewählt ist aus der Klasse OR
und aromatische Hydrocarbyl- und Halogenhydrocarbylradikale
mit 6 - 12 Kohle.ißtoi'fatomer., Z ausgewählt iat aus der
Klasse Wasserstoff und H;,drocarb;;!-, Halogeialiydrocarbyl-,
Carboalkoxyh;·. drocarbyl-, Alkylthioliydrocarb;~l-, Alkoxy hy drocarbyl-
und C-auhydrocarbylraäikale mit 1 bis 17■Kohlenstoffatomen,
Furyl- und Thieiiylradikale, und.η eir.e ganze Zahl
mit mindestens dem Wert 1 ist, fer/ie-r Pol;,phosphoiiate der
Formel
in der R ausgewählt ist aus der Klasse Halogenalkyl-,
Halogenalker.yl-, Alkoxyhalogenalkyl lind Aryloxyhalogenalkylradikale
mit 1 - 12 Kohlenstoffatomen R1 ausgewählt ist aus
der Klasse -OR, -O-Hydrocarbyl--und Hydroearbylradikale mit
1 - 12-· Kohlenstoff atomen und aromatische Halogenhydrocarbylradikale
mit; 6-12 Kohlenstoffatomen. 2 ausgewählt ist aus der Klasse ¥assei-stoff, Hydrocarb,,l, Halogenhydroearbyl-,
Cyanhydrocari);:!-,. GartoHlkoxyh:. drocarb;. 1-, Alkoxyhydrocarbyl-.und
Alkylthiohydrocarbylradikale mit 1 - 17 Kohlenstoffatomen,
Thienyl- utid iur^lraükale und i. eir.e Zahl -riit mir-desteiis dem
Wert 1 ist. .'
Verfahre1., zur Erseugu.:g eir.es hochpol;vierer. s-Tithetische:.
Polyester, in dem eiai ReaktiOiisgesisch gebildet vrird aus
0 0 9 8 1 2/17 3 8
BAD OFBQlNAL
einer Verbindung der Klasse Dicarbonsäuren und deren ·,
esterbildende Derivate und eines molaren Überschuß eines Polymethylenglykols der 1-1OrHeI HO(CHg)nOH, in der η eine
ganze Zahl von 2 - Io ist, worauf dieses Reaktionsgemisch iuf eine erhöhte Temperatur erhitzt wird, die genügt, um die
Reaktion zwischen der genannten Verbindung und dem Glykol uu veranlasse:"-, das !Reaktionen auf der erhöhten Temperatur
gehalt e:: .vird, bis die He akt ion im wesentlichen vollständig
durchgerührt ist, die llebenprodukte, in dem I-Iafee, in dem sie
während der Reaktion gebildet werden., durch Destillation Kontinuierlich entfernt v/erde.-, darm die Temperatur des
riea'.ctionsgemischee ir. einen 3ereicli über dem Siedepunkt des
Gl;,kols erhöht wird, uk in deu I-ieaktio.-3gemisch vorhandenes,
überschü33i/?es Glykol su. entferne:-., und das lleaktionsgemisch.
auf ei-iL erhöhte:: I'er/.peratu:-: und unter ein.ly erhöhten Druck
Cslisilten wird, bi- -ich ein hochpolymere;; Produkt gebildet
h .t, ü-jdurch gekennzeichnet, dai3 dio Polymerisation in Anwesen-"■eit
einer katal^tioCxi virksa:: en Henge einee Antimonylderivats
eines eine. Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden, mehrwertigen Phenols.
lo. Vorfanrc. zur Erzeugung ei: e.: Loehpol; aperen synthetischen
Polyester, i:. ."ij. ei.. Iieakticnsgeiui^c^ gebildet wird aus
^i;.er Verbindung der IZlaase Dicarbonoäuren und deren esterbildende
Derivate- ur.'l, in einer Henge von etv:ä 2 - 2o Hol
pre Hol der gen&i.nten Verbindung, einem Polyuethylenglykol
der ior^cl HO(OII )..On, in der η eii.e ga^se Zahl von 2 - Io
i~i, .,"orauf diese:; P;eaktionsgemi2cli auf eine erhöhte Temperatur
erhitzt v,rird, ;Iie genügt, um die Reaktion zv.'ischen der genannten
Verbindung und dem Glykol zu veranlass en,, das
Heaktion auf der erhshten Temperatur gehalten wird, bis die
neaköicn in v;eigentlichen vollständig durchgeführt ißt, die
Lebenprodukte, in dem Ha2e, in dem sie vränrend der i'ieaktion
009812/1738
- 25 - .'*■.■
gebildet werden, durch Destillation kontinuierlich entfernt
werden, dann die Temperatur des Reaktionsgemisches
- - in einen Bereich über dem Siedepunkt des Glykols erhöht wird,
um in dem Reaktionsgemisch vorhandenes, überschüssiges
Glykol zu entfernen, und das Reaktionsgemisch auf einer erhöhten Temperatur und unter einem erhöhten. Druck gehalten
wird, bis sich ein hochpolymeres Produkt gebildet
. hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation in.'
Anwesenheit von etwa 0,01 bis 0,5 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Gewicht der genannten Verbindung, eines Antimony1«
derivate eines mehrwertigen eine Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden, mehrwertigen Phenols enthält.
11. Varfahreii zur■ Erzeugung eines hoehpοlymeren synthetischen
Polyester, in dem ein Reaktionsgemisch gebildet wird auseiner "Verbindung der Klasse Dicarbonsäuren und deren esterbildende
Derivate und, in einer Menge von etwa 2- 2o Mol pro Mol der genannten Verbindung, einem Polymethylenglykol
der Formel HO(QHp)nOH, in der η eine ganze Zahl von
2 - Io ist, worauf dieses Reaktionsgemisch auf eine erhöhte Temperatur erhitzt wird, die genügt, um die Reaktion ;
zwischen der genannten Verbindung und dem Glykol zu veranlassen, das. Reaktion auf der erhöhten Temperatur ge- ■ ■_
halten wird, bis die Reaktion im wesentlichen vollständig - durchgeführt ist, die ITebenprodukte, in dem Maße, in dem
sie während der Reaktion gebildet werden, durch Destillation
, ' kontinuierlich entfernt werden, dann die Temperatur des
Reaktionsgemisches in einen Bereich über dem- 'Siedepunkt des
Glykols erhöht wird-, um in dem Reaktionsgemisch vorhandenes,
■"■■■ überschüssiges Glykal zu entfernen, und das Reaktionsgemisch auf einer erhöhten Temperatur und unter einem erhöhten
Druck gehalten wird, bis sich ein hoehpolymeres Produkt
' BAD ORIGINAL
00 9812/17 38
gebildet hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation
in Anwesenheit von etv/a 0,03-0,1 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Gewicht der gewählten Verbindung, eines Antimony-lderivats
einer eine Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden, mehrwertigen Phenols enthält.
12. Verfahren zur Erzeugung eines hochpolymeren synthetischen Polyester, ir. dem ein Reaktionsgemische gebildet */ird aus
einer Verbindung der Klasse Dicarbonsäuren und deren esterbildende
Derivate und, in einer i-ienge von etwa ζ - 2o Hol
pro Mol der genannten Verbindung, einem Polymethylenglykol der Pormel HO(CH,). OH, in der η eine ganze Zahl von L ist,
worauf dieses lie akt ions gemisch auf eine erhöhte
üemperatur erhitzt v/ird, die genügt, um die Reaktion
zwischen der genannter Verbindung \χ-:Λ dem G-lykol zu veranlassen,
das Reaktion auf der erhöhte.. lemperatur gehalten
wird, bis die Reaktion im -,res ent liehen vollständig durchgeführt
ist, die IVebenprodukte, in dem ϊ-Iaie, in deir. i.ie ~
v/ährend der Reaktion gebildet v/er den, durch Destillation
kontinuierli'ch entfernt v/erden, dann die Temperatur des
Heakt ions gemische s in einer. Bereich übsr dem Siedepunkt
des GIy-koIs erhöht v/ird, ua in dem Reaktionsgemisch vorhandenes,
überschüssiges Glykol zu entfernen, ur_d das Reaktionsgeni3ch auf einer erhöhten i'enperatur ur.d unter
einem erhöhten Druck gehalten v/ird, bis sich ein synthetischer Polyester mit faserbildenden Eigenschaften gebildet hat,
dadurch gekennzeichnet, da£ die Polymerisation in Anwesenheit
etwa 0,03-0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der
genannten Verbindung, eines Antimonylderivats eines ei.ie
Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden, mehrwertigen Phenols durchgeführt v/ird.
009812/1738
1b70986 - 27 -
3. Verfahren zur Erzeugung eines lio clip ο Inneren synthetischer»,
Polyester, in äem ein rcealrtionsgeinisch gebildet wird aus
einer Verbindung der Klasse Terephthalsäure und deren ■
esterbilde:-..de Derivate und, in einer Menge ?o".x etwa
'2 - 2o i-Iöl pro Hol der .genannte:. Verbindung, einen:
Polymetli;. lenjl,, kol der Formel HO(CH,) OH, in der η eine
ganze Zahl vor ί -: Io ist, v;oraui' dieses Reaktionsge—
misch auf eine erhöhte Temperatur erhitzt wird, die
genügt, um die pLeaktiou zv.ischer. der genannten VerM'-äung
und de;r. Glykol zu veranlascei., das I-leaction aui" de"r er-Uohtώ..
'ieifiperatui gehalten v.rird, bis die iLeaktion ir:;
w.eser tliche voll3tär-üig äurchgefüh;:!· i.-jt, die !.ebö1·;-produivte,
in deiTi KaSe, in dein sie während der Reaktion
gebildet .»-erden, durch Destillation kontinuierlich ent-,
fernt v.-eraeii, dann die 2emperatur des keaktionsgemisches
in -einen Bereich über de-n Siedepunkt des Gl;;kols erhöht
..ird, UT. ±1, de:n Reaktio.iagemisch vorhandenes, über-
:--chiu'.iigeo Glykol zu e..^i"8r-'.er., und da^ ?:eakt-ioii3geri.i.-c;h
au.' -ii,--"-r erli^lrbe-;: Temperatur una unter ein;^ erhöhten
Druci: irenal^e;. viri, bis ^ioh Polyäth'lenterephthalat ■
j.it -•i-ierbildendeu Eigenechafte', gebildet hat, dadurch
geke ..^ei.ch.-et-, ua-! ■ u/i- Pol.i'.eri^atiO:. ii. Ai."»;"e.;5*.ihei-t vo":>
ete C,ü; ui.i 0,1 jre\;ichxsproze..v, benoje au. das ^swich.
Jo;" re .&.:.:te:, 7e?Gi;i:u:.o, eines Äi-tiino:.;'lderiva^::
. ei...-3-ü' oi:-:; Crtho-Diq::t ^erbi„vaung; enthaltende::, aehr-
■ C *. \f -^r- *
.. r.äcli Anspruch l^, daciurch ge..eiinzeicnnet, d;.
o-Phen; le ::i:.timov:at (III) als Antiao.-vlderivau- eineo
;.1τ-ΐβ;-: Phenols verv;&.;ae"t v;ird.
BAD ÖRIG/NAL
0098127 1738
1670986
Verfahren nach Atisprucli 15, dadurch gekennzeichnet,
daii das Seaktionsprodukt von Ai-timontrichlorid und
Catechol ala Antimon; lderivot eines inehrwertigen
Plolb verwendet wird,
16. Verfahre^ zur Erzeugung eines hoehpolymeren synthetischen
Polyester, i.. dem ein Ii.eaktioi.r.gc.jiisch gebildet wird aus
ei.^ir Verbindung der #[la:..c Dioarboncäuren. und dtjioii
estcrbildende Derivat'- uad, i:± filier Ilenge von etv/a
." - Lo KoI pro Hol dei gexi£.:..-ten Verbindung, einem
Polynetli^leugl;kol der ^orael EO(CIL ). OH, in der η
eine gaiize Zahl voi 2 - 16 ist, worauf dieses ßeaktionegeii'iisch
au.- eine ei lichte veuperatur erhitz L .lird, die
genügt, um die IL&aktion zwischen der genannten Verbindung
und dem Gl; kol zu voranlaüoen, da- Reaktion auf der
erhöhten Teiüperatui: gehalten '.rird, biü die iieaktiön im
„esentIieher- vollständig durchgeführt ist, die Nebenprodukte,
in dcr.i Ila.Te, in dem sie während der l-.eaktion
gebildet werden, durch Destillation kontinuierlich entfernt wer den, dann die temperatur doo Reaktionsgeinischeb
iii eiiien Bereich über dem Siedepunkt des Gl;kols erhöht
,.ird, u:.i iu den Iieaktionsgeaisch vorhandenes, überschüssiges
Gl""Lol zu entfernen, und das Reaktions.gemisch
auf eiüer erhöhten temperatur und unter einem erhöhten
Druck gehalten wird, bis sich ein hochpolymeres Produkt
gebildet hat, dadurch gekennzeichnet, dais die Polymerisation in Anwesenheit einer katalytisch v/irksamen Menge eines
Antimony!derivats eines eine Ortho-Dioxygruppierung enthaltenden,
mehrwertigen Phenols und einer stabilisierend ■wirkenden. Henge eines Farbstabilisatbrs durchgeführt
wird.
009812/1738
17. Verfahren zur Erzeugung eines hochpol-meren. synthetischen
Polyester, in dem ein Reaktionsgemisch gebildet wird
aus einer Verbindung der Klasae Dicarbonsäuren und deren- esterbildeiide Derivate und, in einer Menge, von
etwa 2 - '2.0 Mol pro Mol der genannten Verbindung, einem
Polymetliylenglykol der Formel HO('CHp) OH, in der η
eine ganze Zahl von .2.VIo ist, worauf - dieses Reaktionsgemiseh
auf eine erhöhte Temperatur erhitzt wird., die .
genügt, um die Reaktion zwischen der genannten Verbindung und dem Glykol zu veranlassen, das Reaktion auf der
erhöhten Temperatur gehalten'wird, bis die Reaktion ,.im .
wesentlichen vollständig durchgeführt ist, die l.:eberiprodukte,
in dem Masse, in dem sie während der Reaktion gebildet verdea, durch Destillation kontinuierlich entfernt werden,
dann die Temperatur des Reaktionsgemisches in einen Bereich
über dem Siedepunkt des Glykols erhöht wird, um in dem Reaktioiisgernisch vorhandenes, überschüssiges Glykol zu
entfaraeii, urxd das. Reaktionsgemisch auf einer erhöhten
Ternperätü;: und unter einem erhöhten Druck" gehalten wird,
bis sich ein liochpolymeres Produkt gebildet hat, dadurch
gekennzeichnet, dass die Polymerisation durchgeführt vri.r.d
±u Anv-reseriheit von etwa 0,01 - 0,5 Gewichtsprozent, bezo- . ·
^eii auf das Gewicht der genannten Verbindung, eines Antimonylderivats
eines eine Ortho-Dioygruppieruiig enthalteii-
~det., Hehrv/ertigen Phenols und "etwa 0,03 - 0,30 Gev/ichts—
prozent, bezogen auf das Gewicht der genannten Verbindung, einaü !■'..rbst.abilisators der IQasse Phosphit-Polyphosphonat-.
verbindungen der i'ormel ,-.'.-.
009812/1738
BAD ORiGINAt
1. jj'ornel im Anspruch 17 des er-glischen Ϊexte."j , in der Ii
ausgewählt ist aus der IZlasoe Alkyl-, IIaloc';enalkt 1-,
Alkenyl-, Halogeaialkc^yl-, Alkoxyalkyl-, Ar;,-lo-„ alicyl-,
Alkoxyalk,. 1- und Ar^loxyhalogenalkylraüikale uifc 1 - 12
Eohlenstof :'atoi.ievi, Ii1 aus gewählt ist au"; der blasse
—0Ii und aromatische Ii„ drocarb; 1- und Halogei/ii. drocarb; 1-radikcle
mit 6 - 1,: kohlenstoffatomen, Z ausgewählt ist
aus der ivlaane Was er^boii' ur;d Hydrocarb;·!-, Ilalorenhydrocarb;l-,
Garboallcox.vh, ärocartyl-, All:ylthioh„ drocarbyl-,
Alkoxy1^ drocar oy 1- u^c. CJyaxJiydrocarbylric.iiiüIo :..it 1 IZohlenstoi'i'atouen,
i'uryl- und i'hier.ylr ädik'ilo, und η
eine ganze ZuIaI ;iit mindesteno aen V/ert 1 i:jt, iorner
Polyphospho;.ate der Formel
Z O
ι Η
O - OCH - P
Z O
I Il OCH -P-R'
R·
2.formel im Anspruch 17 des engli3chen 'Jextes in der I: au--gev^ählt
ist aus der IZlasse Hs-logenalkyl-, Halcgenalkenyl-,
Alkoxyhalogenalkyl- und Arylcxyhalogei'ialkylredikale :.:ii:
1-12 Kohlenstoffatoiien, ?J au3gewählt ist au': der ^l^rjce
-0?L, -O-Hydrocarbyl- und Ilyärocarb^'lraLin'ale ".it 1-12
Kohlenstoffatomen und aror-iati-che ITaloge-ih.., ärocarb; lratiikale
mit 6-12 Kohlenstoffato;.ien, Z ausgezahlt ±:~Λ aus der
Klasse Wasserstoff, Hydrocarbyl, Zalogenhydrocarbyl-,
Oyanhydrocarbyl-, Carboalkoxyhydrocarbyl-, Alko:-;yhydrocarbyl-
und Alkylthiohydrocarbylradikale i.iit 1 - 17 Kohlen:.toffatomen,
Thienyl- und Purylradikale, uiid η ei..e Zahl nit mindestens
dem Wert 1 ist,
bad
009812/17 38
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Families Citing this family (9)
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