DE1568845A1 - Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Ammoniak und Kohlendioxyd - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Ammoniak und KohlendioxydInfo
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Description
' Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Ammoniak
und Kohlendioxyd
Bei der Vereinigung von Ammoniak und Kohlendioxyd in einem Synthesereaktor
bildet sich, über das Zwischenreaktionsprodukt Ammoniumcarbamat, bei genügend hohen Temperaturen und einem entsprechend erhöhten
Druck, Harnstoff unter gleichzeitiger Abspaltung von Wasser. Die Reaktion ist jedoch nur unvollständig, d.h. es wecden nur etwa 50 $ der
Ausgangsprodukte zu Harnstoff umgewandelt, während der Rest in Form von Caruamat und, sofern wie üblich Ammoniak im Überschuss eingesetzt
worden ist, noch freiem Ammoniak in der Synthese-Schmelze gelöst bleibt. Durch Abtrennung vom gebildeten Harnstoff und. Rückführung der
nicht zu Harnstoff umgesetzten Produkte kann jedoch die Ausbeute ,
bezogen auf die Ausgangsprodukte, erhöht werden. Es sind verschiedene Methoden bekannt, wie diese Abtrennung und Rückführung vorgenommen
werden kann. So wird z.B. die Schmelze nach Abzug aus dem Reaktor bis auf Atmosphärendruck entspannt und dabei unter Wärmezufuhr das gelöste
Oarbamat zersetzt«
Die ausgetriebenen Gase, nämlich Ammoniak und Kohlendioxyd, werden
sodann in Wasser absorbiert und als Lösung in den Reaktor zurückgebracht. Zwecks Minderung der Rückführung von Wasser, dessen Gegenwart
im Reaktor die Umsetzung von Carbamat zu Harnstoff bekanntlich bedeutend
vermindert, wird die Entspannung , Zersetzung und Absorption in mehreren Druckstufen durchgeführt.
Diese Arbeitsweise bedingt einen vermehrten apparativen Aufwand. Es
ist daher weiter vorgeschlagen worden, die Abtrennung von Ammoniak und Kohlendioxyd von der Schmelze bei mittleren Drücken von 10 bis
Atmosphären mittels eines Abtreibprozesses mit einem im Kreislauf geführten Inertgas durchzuführen (brit. Patentschrift 853 220). Das -Druckniveau
wird dabei so hoch gev/ählt, dass die abgetrennten Reaktionsgase.sich
nit verhältnismäßig wenig Wasser kondensieren lassen. Der ilachteil dieses Verfahrens besteht jedoch darin, dass erhebliche
Lengen Inertgas umlaufen müssen und es zudem schwierig ist, das beim
Abtreibevorgang aufgenommene Ammoniak bei 'den gegebenen Druck- und
Temperaturverhältnissen wieder auszukondensieren.
Aus einer Arbeit von Prejaeques (Chemie e"t Industrie" _60 (1948),
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Seiten 22 bis 35, insbesondere aus der auf Seite 23 formulierten
Gleichung ist zu entnehmen, dass durch eine Verschiebung der Konzentration in der Gasphase geger>4inen der beiden Grenzfälle (reines
■Ammoniak bzw. reines Kohlendioxyd) der Zersetzungsdruck von Garbamat
ganz bedeutend gegenüber demjenigen bei stöchiometrischer Gaszusammensetzung
erhöht wird. Dabei ist die Verwendung eines Kohlendioxyd-Überschusses wesentlich wirksamer. Dies wird von einer neuen Veröffentlichung
bestätigt (Hydrocarbon Processing 44, No. 7, Juli 1965, Seiten 131-133), in welcher die neueren Harnstoff-Synthese-Verfahren direkt
auf die Gleichung von PrSjacques zurückgeführt werden. Unter Anwendung
dieses Prinzips lässt sich die Synthese-Schmelze weitgehend von Carbamat befreien, indem man sie einem Gegenstrom-Abtreibevorgang mit
einem der beiden Reaktionsgase unterwirft, selbst wenn der Abtreibeprozess bei hohen Drüoken, z.B. beim Druck der Harnstoff-Synthese ,
durchgeführt wird.
Es sind verschiedene Harnstoffsynthese-Verfahren bekannt, bei denen
die Zersetzung des nicht zu Harnstoff umgesetzten Carbamates gemäß dem vorstehend geschilderten Abtreibe-Prinzip erreicht wird(vgl.
deutsche Patentschrift 511 465, US-Patentschrift 2 056 283 und 3046307,
österr. Patentschriften 226 237 und 244 984).
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass die Harnstoffsynthese
wesentlich wirtschaftlicher und einfacher durchgeführt werden kann, indem man das Abtreibe-Verfahren bei wesentlich höherem Druck als bisher
und im öegensatz zu allen bekannten Verfahren, mit einem Gasgemisch
durchführt, welches zu einem größeren Teil aus bezüglich der Harnstoffsynthese inerten- Trägergasen, zu einem kleineren Teil aus
einem der Ausgangsprodukte , d.h. aus Ammoniak oder Kohlendioxyd , besteht.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Aufarbeitung des bei der Synthese
von Harnstoff aus Ammoniak und Kohlendioxyd in einem Synthesereaktor bei erhöhtem Druck und erhöhten Temperatur erhaltene Synthesegemisch
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durch :Äbtreibung der darin enthaltenen nicht 'zu Harnstoff umgesetzten
Produkte ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass dieser Abtreibevor-■
jänr; bei einem Brück von 100 bis 300 Atmosphären und mit einem Gasgemisch
durchgeführt v/ird, welches vor Beginn der Abtreioung zu einem
größeren Teil aus bezüglich der Harnstoffsynthese inerten Trägergasen
und zu einem kleineren Teil aus einem der beiden Ausgangsprodükte besteht.
Das eriindungsgemäße ^btreibverfahren kann entweder in einem gesonderter;
Apparat durchgeführt werden, welchem das Synthesegemisch aus dei Reaktor zugeleitet wird, oder im Reaktor selbst.
Das inerte Trägergas kann in Kreislauf geführt v/erden, wobei die aus
dem Synthesegemiscli abgetriebenen, nicht zu Harnstoff umgesetzten Äusgan
'sprodukte in einem nachgeschalteten Absorber-Kondenser wieder abgestreift
v/erden, unter annähernder Total-absorption der einen iieaktioiisKomponente,
während ein Teil der anderen Heaktionskornponente mit dem Trägergas wieder zum Abtreibapparat .zurückgeführt wird. Es kann
selustverständlich ein gesonderter Kreislauf gewählt werden oder aber das Gasgemisch kann der Ai.nnoniaksynthese vor oder nach der teilweisen
Abscheidung des Ammoniaks entnommen werden und nach dem Durchlaufen der Abxreibe- und Absti"eif einrichtung wieder der Amnioniaksynthese als
Einsatzgas zugeführt werden.
Andererseits ist es z.t. auch möglich, das inertgas nur einmal durch
den Abtreibeapparat , d.h. durch die gesonderte Kolonne oder durch den i?,\-"ithoeoruaktor zu führen und es nach dem Durchlaufen des nachgeschalteten
Absorber-Kondenser einem anderen -Prozess zuzuleiten, welcher in einem ähnlichen DruckbereicL arbeitet.
So ist es z.V. vorteilhaft, als Trägergas Wasserstoff bzw. ein Gemisch
aus Wasserstoff un: Stickstoff zu verwenden mit einem geeigneten
Geiialt an Kohlendioxyd, wobei Wasserstoff bzw. das Gemisch '.Tasserstoff-Stickstoff nach dem Abstreifen des Kohlendioxyds und des
Ammoniaks in einem Absorber-Kondenser als Eins- tzgas für die Aminoniak-
*'yr_th<?se verbraucht wird. Diose Verfahrensvariante hat den Vorteil,
data die Aufarbeitung des Harnstoffsyr.thesegeinisches in wirtschaftlich
besonders vorteilhafter 'eise j,iit der Herstellung des für die
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arnstoffsynthese benötigten Ammoniaks verbunden werden kann.
ei der Herstellung von Ammoniak wird nämlich der für die Synthese beötigte
Wasserstoff heute üblicherweise aus der Vergasung von festen rennstoffen, wie z.B. Kohle oder Koks, oder flüssigen Kohlenwassertoffen
oder von gasförmigen Kohlenwasserstoffen durch partielle Oxydaion
mit Sauerstoff bzw. Luft oder mittels eines Dampfumformungsproaesses
us flüssigen oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen oder Raffineriegaseii
ewonnen, wobei in allen Fällen ein Rohgas anfällt, welches zur -üauptache
aus Wasserstoff und Kohlenmonoxyd besteht, Je nach dem angeendeten
Verfahren kann auch bereits ein entsprechender Anteil von tickstoff darin enthalten sein. In einem anschließenden katalytischem,
onvertierungsprozess wird unter Zufügung von Wasserdampf der größte eil des Kohlenmonoxyds in Wasserstoff und Kohlendioxyd umgesetzt. Das
esultierende Konver±gas muss vor dem Einbringen in die Ammoniaksynthese
on dem darin enthaltenen Kohlendioxyd befreit werden, was meist in iner umfangreichen Auswaschanlage durchgeführt wird, z.B. in einer
ottasche-Wäsche, in einer Konoäthanolamin-Wäsche oder in einer Druckasserwäsche
mit anschließender JPeinreinigung . Die Auswaschan.le.gen
jnnen teilweise weggelassen , d.h. wesentlich kleiner oder vereinfachter
asgelegt werden, wenn mindestens ein Teil des für die Ammoniaksynthese
snötigten Konvertgases zuerst für den erfindungsgemäßen Abtreibprouess
ι der Harnstoffsynthese eingesetzt wird. Aus dem/Abtreibapparat verässenden
Grasgemisch , bestehend aus dem ursprünglich eingesetzten Kon-3rtgas und den abgetriebenen (rasen, kann in einer anschließenden Ab-'
treifeinrichtung, beispielsweise in änem Absorber-Kondenser , das kohsndioxyd
und die hauptmenge Ammoniak entnommen werden, so dass ein Gasjmisch
anfällt, welches die ursprünglich im Konvertgas enthalteneu Ineri
ise, d.h. Wasserstoff, etwas Kohlenmonoxyd , gegebenenfalls Stickstoff id einen geringen Rest Ammoniak enthält, ^ach dem Durchlaufen der ohne-
_n benötigten Kohlenmonoxyd-Entfernungsanlage kann dioses Gasgemisch '
mittelbar für die Ammoniaksynthese verwendet werden, d.h. ohne dass
sonst
; dünn die/in der Ainmoniaksyr.these-Anla^e benötigten Kohlendioxyd-^nt- ;rnungsanlag'-.geführt wird, so dass diese letztere Anl.i.re ^unnicest iilweise entfallen kann, wodurch bedeutende Beiriebs- iuui AnI .pekor : eu -ngespart werden. Außerdem hat die Verwenduii,..: eines uVh.·-1.· yes aer —
; dünn die/in der Ainmoniaksyr.these-Anla^e benötigten Kohlendioxyd-^nt- ;rnungsanlag'-.geführt wird, so dass diese letztere Anl.i.re ^unnicest iilweise entfallen kann, wodurch bedeutende Beiriebs- iuui AnI .pekor : eu -ngespart werden. Außerdem hat die Verwenduii,..: eines uVh.·-1.· yes aer —
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Ammoniaksynthese , d.h. eben das' Konvertgases , den Vorteil, dass der
darin enthaltene Anteil an Kohlendioxyd bereits auf dem Druckniveau de«
Konvertierungsprozesses , also bei 25 at oder mehr zur Verfügung steht,
Normalerweise wird das Kohlendioxyd bei der Aufarbeitung des Konvertgases
für die Ammoniaksynthese in der Kohlendioxydauswaschanlage auf
Normaldruck entspannt und muss daher für den Gebrauch in. der Harnstoff-Synthese
von, diesem tieferen Niveau wieder auf den Synthesedruck komprimiert
werden. Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens hingegen kann, jener Anteil Energie,, der für die Komprimierung des Kohlendioxyds,
auf mindestens die ersten 25 at des Harnstoffsynthesedruck benötigt
wird, eingespart werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist nachfolgend an Hand der beiliegende]
Pig. I bis 5 erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Verfahrens, bei welcher das aus
inerten Trägergasen und einem Anteil Ammoniak bestehende Abtreibgemisc]
im Kreislauf geführt wird. Vom Kreislaufgebläse 30 wird das Gas in den
Abtreibeapparat 3 eingeleitet und im Gegenstrom zum Harnstoffsynthesegemisch
zugeführt, welches dem Apparat 3 durch die Leitung 29 zuströmt und über die Leitung 33 wieder abgezogen wird, nachdem es durch Wärmezufuhr
und durch AbtreibeiHwirkung des Gasgemisches weitgehend von
Carbamat befreit wurde. Nach Entspannung auf einen tieferen Druck und
Entfernung des restlichen Gehaltes an Ammoniak , Kohlendioxyd und Wasser in einer bekannten geeigneten Apparatur kann sodann reiner Harn
stoff gewonnen werden..
Das mit den abgetriebenen Gasen beladene Trägergas gelangt über die
Leitung 17 in den Absorber-Kondenser , welcher aus einem Partial-Kondenser
4 und einem Wäscher 5 besteht. Im Kondenser 4 wird dem Gasgemisch ein ,Teil, z.B. 25 bis 75 $ der insgesamt abzuführenden Kondensationswärme
auf einem Temperaturniveau entzogen, welches gestattet, diese Wärme entweder durch direkten Wärmeaustausch oder
über eine zwischengeschaltete Erzeugung; von Dampf für den Betrieh
der Wärmeverbraucher im Niederdruckteil des Prozesses zu verwenden. .In diesem Partialkondenser 4 wird der größte Teil des Kohlendioxyds ,
des mitgeführten Wasserdampfes und ein entsprechender Anteil an Ammoniak zu einer hochkonzentrierten Ammoniumcarbamat-, bzw. carbonatlösun.
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:ondensiert.. Das Trägergas mit dem noch nicht kondensierten Anteil an
mmoniak , Kohlendioxyd und Wasser wird im Wäscher 5 im Gegenstrom zu
iner am Kopf durch die leitungen 21 und 24 aufgegebenen Flüssigkeit
eführt, welche aus Ammoniak bzw. aus einem Ammoniak-Wasser-Gemisch beteht
und das im Gasgemisch noch enthaltene Kohlendioxyd auswäscht,
urch Leitung 18 gelangt das Kohlendioxydfreie Gas in den Kondenser 6,
η welchemdas Ammoniak bis auf etwa 5 bis 20 $>
Restgehalt auskondeniert wird, d.h. soweit wie die zur Verfügung stehende Kühlwassertempeatur
erlaubt. Das dabei anfallende flüssige Ammoniak wird über die ßitung 22 abgezogen und mit einem durch Leitung 23 zugeführten Teil
risch-Ammoniak vermischt über die Leitung 24 dem Wäscher 5 als Rückauf
aufgegeben. Im Nachwäscher 7 kann ein weiterer Teil Ammoniak aus sm durch Leitung 19 vom Kondenser 6 zuströmenden Gas ausgewaschen wersn.
Über die Leitung 20 wird der aus dem System zu entferndende Inertisanteil
praktisch frei von Ammoniak abgeführt nach Waschung mit Hilfe 3s über Leitung 36 zugehenden Wassers.
.e im Sumpf anfallende Ammoniak-Wasser-Lösung wird über die Leitung 21
im Wäscher 5 zwecks Auswaschung des Kohlendioxyds zugeführt. Über die
iitung 14 und gegebenenfalls 15 wird das rückzuführende mit 2 bis 15 Promt
Ammoniak beladene Trägergas dem Gebläse 30 wieder zugeführt,
1 einem bekannten ^erfahren , welches mit einem Inertgaskreislauf bei
eferen Drücken arbeitet (brit. Patentschrift 853 220) enthält erfahngsgemäß
das aus dem Kondenser dem ITachwäscher zuströmende Gas je nach
uck - und Kühlwasserbedingungen 50 bis 80. $ Ammoniak. Da es sich geigt
hat, dass ein etwa 15 f> übersteigender Ammoniakgehalt im kreisufgas
ungünstig für die Wirtschaftlichkeit, des Prozesses ist, muss her bei diesem Verfahren zur Reduktion des hohen Eintrittgehaltes eine
deutende Waschwassermenge zugeführt vyerden, welche anschließend in den
aktor gelangt und den Umsatz vermindert. Im Gegensatz dazu beträgt beim
rfahren der Erfindung der Eintrittsgehalt an Ammoniak im Gas zum Nach-3cher
nur 5 bis 20 "/<>, so dass mit nur wenig Waschwasser eine -aus-Waschung
F 2 bis 15 i° Ammoniak möglich ist«
2 im Kondenser 4- anfallende hochkonzentrierte Carbamatlösung wird über
Ltung 25 dem unter dem gleichen Druck stehenden Harnstoff-Reaktor 8
rekt zugeleitet, so dass eine unter diesen Betriebsbedingungen proble-
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. ■ ■ —7—
matisehe Carliaruatpumpe vermieden werden kann. Vom gesamten dem Prozess'
über Leitung 28 zuzuführenden Kohlendioxyd kann ein Teil über die Rohrleitung 28a direkt in den Reaktor 8 und der andere Teil über die
Hohrleitung 28"b in den Kondenser 4 eingeleitet werden.
Oasselbe gilt für die dem Prozess über Rohrleitung 27 zuzuführende
Menge NEU , welche teilweise über Leitung 26 dem Reaktor 8 bzw. Über Leitung 23 dem Wäscher 5 zugeführt wird. Die Verteilung der Ströme
richtet sich nach den gewählten Temperaturen und Konzentrationen im Reaktor 8 und Kondenser 4 und wird zweckmäßig derart vorgenommen,
dass unter Berücksichtigung der Reaktionswärme der Reaktor ohne Einrichtung für Heizung oder Kühlung betrieben werden kann. Der mit dem
Kohlendioxyd in den Reaktor geurachte Anteil an Inertgas kann über die
Leitung 37 in den V/äscher 5 geleitet werden. Über die Leitung 29 gelan
die .im Reaktor gebildete Harnstoffschmelze zum Abtreibeapparat 3· Bei
den vorstehend erwähnten Verfahren des Standes .der Technik, welche mit
einem Abtreibeprozess mit Kohlendioxyd oder Ammoniak unter Reaktordruc arbeiten, muss dieser so tief gewählt werden (z.B. 120 - 150 at), dass
der Abtreibeprozess ohne extrem hohe Temperaturen, welche eine Zersetzung des Harnstoffes bewirken könnten, arbeiten kann. Mit der Wahl
dieses Druckes ist auch die maximale Temperatur im Reaktor, z.B. 170 - 190 G gegeben. Iai Gegensatz dazu arbeitet beim erfindungsgemäßen
Verfahren der Reaktor bei 150 - 300 Atmosphären, womit bei gleichen Einsat^Verhältnissen höhere Reaktortemperaturen, z.B. I90 - 210 0
und damit auch bessere Umsatzwerte und kürzere Verveilzeiten erreichbar
sind.
Bei!gleichem Druckniveau im neaktor und Abtreibeapparat kann jedoch,
je nach dem Gehalt an Inertgasen, der Partialdruck der kondensier-■b:-":ren
Gaoe trotz des höheren Totaldrucks gleich oder tiefer liegen als im Abtr'eibeapparat der bekannten Verfahren. Das ist besonders
beim Eintritt des Trägergases in den Abtreibeapparat bedeutungsvoll,
indem bei gleicher Temperatur die R«stkonzentration der Schmelze an
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Garbamat und Ammoniak tiefer gehalten werden kann oder eine tiefere
Temperatur anv/endbar ist, ohne dass eine höhere Ablauf konz entration
am Ammoniak und Cartaaat in Kauf genommen werden muss. Dies führt zu
dem weiteren Vorteil, dass dank der tieferen Temperatur die Biuretbildung verminder^Cvird.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,
mit dem "unterschied, dass anstelle γοη Ammoniak Kohlendioxyd
als Ausgangsgasanteil dem Abtreibegasgemisch zugegeben wird. Gegenüber
der Arbeitsweise nach Fig. 1 sind folgende Abweichungen zu erwähnen. Der Ammoniak-Kondenser 5 fällt weg. Stattdessen ist der Wäscher 5,
z.B. mit einem Kühlkreislauf 44 und einem Kühler 43, ausgerüstet, um die Kondensationswärme der im Kondenser 4 nicht zurückgehaltenen Dämpfe
abzuführen. Über Leitung 42 kann dem Wäscher 7 zusätzlich eine Bicarbonatlösung
zugeführt werden, welche bei der Absorption der im Lriederdruck-Teil
ausgetriebenen Restmengen an Cartjfnat gebildet wird. Über
Leitung 21 wird demnach eine I>icarbonatlösung abgezogen, welche die
über die Leitung 42 und 18 zugeführten Ammoniak-Mengen zum Wäscher 5 zurückführto Vom Sumpf des Partialkondensers 4 wird eine hochkonzentrierte
Carbamat-und Mcarbonatlösung bzw. Schmelze durch die Leitung
25 zum Reaktor b geleitet.- Das dem Prozess über Leitung 27 zuzuführende
Ammoniak wird zur Länge· zum Reaktor 8 geleitet, während die Kohlendioxyd-Zugabe
wiederum in die Teilströme 28a und 28b aufgeteilt wird, zwecks Aufrechterhaltung einer optimalen Temperatur im Reaktor 8.
Fig. 3 erläutert eine Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens
mit einmaligem Durchgang des Trägergases. Dem durch die Leitung 11 direkt aus oder nach der Kohlenmonoxyd-Konvertierungsanlage
abströmende Rohgas für die Ammoniak-Synthese wird über die Leitung 12
ein geeigneter Teil vorgängig von Kohlendioxyd befreites Rohgas zugemischt. Das resultierende Gasgemisch, welches unter dem Druck der
Kohlenmonoxyd-Konvertierung (z.B. 25 - 30 at oder mehr) steht und das
z.B. 3-30 Vol.Prozent Kohlendioxyd ,0-15 Vol.Proz. Kohlenmonoxyd und 0-24 Vol.Proz. Stickstoff enthalten kann nebst Wasserstoff und
Inertgasen,wird, durch die Leitung 13 dem Kompressor 2 zugeführt, von
diesem auf einen Druck von 100 - 300 at verdichtet und in den Abtreibeapparat 3 eingeleitet. Im übrigen verlauft der r'rozeus f:en:ii5 _
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Or. MEDIGER
Pig. 3 genau analog wie der in Pig* 1 beschriebene Prozess mit der
Ausnahme, dass das Trägergas,nicht mehr über die leitungen 14 bzw. 15
zum Abtreibeapparat 3 zurückgeführt wird, sondern nach weitgehender Au
waschung des Ammoniaks (je nach den verlangten Bedingungen) zu einer
bekannten, hier nicht gezeichneten Kohlenmonoxyd-Entfernun sanlage, un
von dort zur Ammoniak-Synthese geführt wird. Über die Leitung 28 wird
nur noch der nicht im Trägergas vorhandene Anteil des im Prozess verbrauchten
Kohlendioxyds zugeführt und direkt in den Reaktor 8 eingeleitet. In der Heizvorrichtung 8 kann der dem Reaktor zugeführte Ammoniakr-Teilstrom
26 aufgehazt werden.
ITach einem anderen bekannten Verfahren (brit.Patentschrift 981 265) wir
ein aus Stickstoff, Wasserstoff und Kohlendioxyd bestehendes Gas unter Drucke und Temperaturbedingungen, die für eine Synthese von Harnstoff
geeignet sind, mit Ammoniak zur Reaktion gebracht, indem dieses Gas in
den Harnstoff-Reaktor und im Gegenstrom zu einem absorbierenden Mittel
zugeführt wird, wobei das Kohlendioxyd aus dem Trägergas ausgewaschen wird und sich die resultierende Absorptionslösung auf die Temperatur
der Harnstoffsynthese erhöht. Im Gegensatz zu diesem bekannten Verfahren
wird beim erfindungsgemäßen Verfahren das mit Kohlendioxyd beladene Trägergas für den Abtreibeprozess benützt und anschließend durc
Kondensation von den aufgenommenen Dämpfen befreit, wobei dieser Vorgang,
keineswegs bei Temperaturbedingungen stattfindet, die bei einer
wirtschaftlichen Harnstoff-Synthese angewendet werden. Beispielsweise .
findet die Carbamat-Kondensation bei etwa 150 C statt, während die Har
stofi'synthese bei et v/a 2000C vorgenommen wird. Außerdem enthält das
verwendete Trägergas nur einen Teil des für die spätere Harnstoffbildung,
benötigten-Kohlendioxyds, während der Rest nicht dem Carbamat-Kondenser,
sondern dem Harnstoff-Reaktor zugeführt wird, wodurch die Reaktionsternperatur ohne äußere Y/ärmezufuhr so hoch gehalten werden
kann, dass eine wirtschaftliche Herstellung von Harnstoff möglich ist.
Pig. 4 zeigt eine weitere Variante des Verfahrens mit einmaligem Durch
■ran/1; des Trä^ergt.ses, bei welcher der Druck im Abtreiber 3 um 50 bis
100 Atmosphären tiefer gehalten wird, als im Reaktor 8 und im Absor-
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ber-Kondenserteil 4 bis 7. Damit kann bei gleicher Temperatur iia
Abtreibeapparat die Restkonzentration an Carhamat in der über Leitung
33 ablaufenden Schmelze noch weiter reduziert werden bzw. bei gleicher Kestkonzentratiön kann die Temperatur im Abtreibeapparat gesenkt werden.
Zu diesem Zweck ist in der Verbindungsleitung 29 ein Entspannungsventil 38 vorgesehen, während der Abtreibeapparat 3 mittels der Leitungen
39 und 40 zwischen zwei Stufen bzw. Stufengruppen des Kompressor
2 geschaltet wird. Für die Kompression vom Druck des Abtreibeapparates
3 auf den Druckdes Absorbers 4 ist also kein gsondeptelrkoinpressor notwendig.
Im übrigen entspricht diese Variante genau der Variante nach Fig. 3.
Eine weitere Ausführungsform mit einmaligem Durchgang des Trägergases
ist in Fig. 5 dargestellt. Hier durchläuft das aus Leitung 13 zuströmende Gasgemisch zuerst einen Abtreibeapparat 1, welcher unter
dem Druck der Kohlenmonoxyd - Konvertierung steht und befreit die aus der Leitung 33 vom Abtreiber 3 zugeleitete Schmelze , welche noch
kleine Anteile an Carbamat gelöst enthält, praktisch vollständig von
Kohlendioxyd und Ammoniak, so dass die über Leitung 35 abfließende
Harnstoff-Wasser-Lösung nur noch vom Wasser befreit werden muss. Zusätzliche Apparaturen für die Versetzung und Absorption der ausgetriebenen
Gase können daher wegfallen. Das durch die Leitung 41 den Apparat 1 verlassende Gasgemisch , welches mit einer relativ kleinen
Menge an Ammoniak und Kohlendioxyd beladen ist, wird zum Kompressor 2 geführt und z.B. in einem Vorkühler oder wie gezeichnet, in einem
Zwischenkühler 10, eventuell unter Zugabe einer kleinen Menge V/asser, die im Abtreibeapparat 1 aufgenommene Menge an Ammoniak und Kohlendioxyd-Dämpfen
auskondensiert und das erhaltene Kondensat mittels der Pumpe 31 über die Leitung 32 zum Kopf des Abtreibeapparates 3 gefördert,
während das Trägergas samt der über die Leitung 13 mitgebrach- ■ ten Kohlendioxyd-Menge als trockenes Gas auf den Druck, des Abtreiheapparates
3 komprimiert wird. Im übrigen entspricht der Prozess nach Pig. 5 dem bereits beschriebenen Prozess nach Pig. 3.
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Ein Gasstrom, bestehend aus 110 Mol H2 , 7 Mol GO und 60 Mol CQ2,
welcher über die Leitung 11 unter einem Druck von 30 at direkt aus der CO-Koiivertierung kommt, wird vermischt mit einem in einer COp-Auswasoliai-iage
von COp "befreitem Konvertgas, bestehend aus 125 Hol
H2 und ö KoI CO. Der resultierende Gasstrom in Leitung 13 wird durch
den Gasliompressor 2 auf einen Druck von 250 at gebracht, unten in den
Abtrei ea ,parat 3 eingeleitet und im uegenstrom zur ablaufenden Hernstoff
schmelze geführt. Die aus dem lieaktor 8 abfließende Schmelze besteht
aus 100 Mol -arnstoff. 149 Hol V/asser, 43 Mol Carbamat und
142 1.7oi freiem NH, . Saeh dem Verlassen des Abtreibeapparats 3 "besteht
die Schmelze noch aus 100 Mol Harnstoff, 129 Mol V/asser,10,5
Hol KH, und 8,5 Mol COp, währenu der !-test ΚΉ, , CO2 und Wasser mit
dem. Ab treibe gas- zum Kondenser 4 geführt wird. Durch die Leitung 28
, werden dem Reaktor 8 50 Mol COp und durch die Leitung 26 100 Mol
ITH, zugeführt, während 114,5 Mol NH, über die Leitung 23 der Waschkoloiijie
5 zuströmen. Im Heaktor wird mittels der Heizung 9 eine Temperatur von 2000C aufrechterhalten. Vom Kopf des Wäschers 7 gehen
durch die Leitung 20 235 Hol H2 , 15 Mol CO und 4 Mol NH, zur NH5 Synthese-Änluge,
während über die Leitung 36 29 Mol Waschwasser zugegeben werden.
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Claims (13)
1. Verfahren zur.Aufarbeitung des bei der Synthese'von Harnstoff
aus Ammoniak und Kohlendioxyd an einem Synthesereaktor bei erhöhtem
Druck und erhöhter Temperatur erhaltenen Synthesegemisches
durch Abtreiben der darin enthaltenen , nicht zu. Harnstoff umgesetzten
Produkte mittels eines inerten Trägergases , dadurch gekennzeichnet, dass man diesen Abtreibvorgang bei einem Druck
von 100 bis 300 Atmosphären und mit einem Gasgemisch durchführt, welches bei Beginn der Abtreibung zum größeren Teil aus bezüglich
der Harnstoffsynthese inerten Trägergasen und zu einem kleineren Teil aus einem der beiden Ausgangsprodukte besteht.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Synthesegemisch aus dem Synthesereaktor in eine gesonderte Kolonne
geleitet und dort dem Abtreibprozess unterworfen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'dasε das
Synthesegemisch im Synthesereaktor selbst dem Abtreibprozess unterworfen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den aus dem Synthesegemisch abgetriebenen Gasen beladene,
zur Abtreibung verwendete Gasgemisch in einem nachgeschalteten
Abstreifapparat von den abgetriebenen Gasen befreit und in
seiner ursprünglichen Zusammensetzung im Kreislauf wieder zum · Abtreibapparat zurückgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zu einem kleineren Teil in dem für die Abtreibung verwendeten
Gasgemisch enthaltene Ausgangsprodukt Ammoniak iit.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das»
das zu einem kleineren Teil in dem für die Abtreibung verwendeten
Gasgemisch enthaltene Aus^ati/vsprodukt Kohlendioxid ist.
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-73
7. Verfahren nach Anspruch; 1 bis 6T dadurch gekennzeichnet,
dass das für- die Abtreibung •verwendete Gasgemisch in einer
dem Abtreibapparat naohgeschaltet en Abstreifvorrichtung von
den abge-tri ebenen Gasen sowie von dem ursprünglichen Anteil an
einem Ausgan^sproduifct weitgehend befreit und der verbleibende
Anteil an inerten Trägergasen einem anderen im seiften Pruckbereieh
arbeit end em Prozess als Sins at ζ gas zugeführt wird.
8, Verfahren nach Anspruch 7>
dadurch gelcenazeicnnet t dass das
fur Atotreitang verwendete ©asgemisQü, aus eine»'geeigneten Rohgas
&ur lersteiiuiig van. Asiffioniate bestellt:,- wolle·! der darin enthaltene größere fe-il. an !Srägergas vorwiegend aus Wasserstoff "be
stehtt weleher naoh elem Burehlaufem der Afttreite- und Äftatr^ifelnriehtungen
einer AjBmaniatesynithe«© als linsatzigas zugeführt
wird*
9. Terfabiren.naeh Ajispruch 1 bis 8>
dadurch gelsenniZieiGhnet, dass
das öasgeisisoh vor oder naoh der teilweisen Ahsoheitiung der
Ammoaiaksynthese- entnommen wird und nach dem Durchlaufen; der Abtreibe und AbstreifeinriQhtungen wled.er ^er Ammoniafesynthese als
linsetzgas zugeführt, wird·
10. Verfahren nach Anspruah 1 "bis 9» dadurch gelcennzeiohnet, dass
das zur Abtreibung verv/endete (Gasgemisch 5 bis 30 "Volumenprozent
Kohlendioxid enthält.
11. Yerfahren naoh Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
in dem für die Autreibung verwendeten Gasgemisch nur ein Teil
aes für die Harnstoffsynthese benötigten Kohlendioxyds enthalten,
ist.
12. Verfahren nach Anspruch 1 u±a. 11, dadurch gekennzeichnet,, dass
der Abstreifvorgang bei einem höheren Druck als der Abtreibvorgang
durchgeführt wird«,
13. Verfahren nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
der Abtreibvorgang bei hohem Druck mit einem Abtreibvorgang bei
mittlerem Druck verbunden ist, wobei für die Abtreibung das ' gleiche Gasgemisch verwendet wird»
309816/1617
•Hf
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|---|---|---|---|
| CH499766A CH468356A (de) | 1966-04-05 | 1966-04-05 | Verfahren zur Aufarbeitung des bei der Synthese von Harnstoff aus Ammoniak und Kohlendioxyd in einem Synthesereaktor bei erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur erhaltenen Synthesegemisches |
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|---|---|
| DE1568845A1 true DE1568845A1 (de) | 1972-04-13 |
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Family Applications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2740358A1 (de) * | 1976-09-09 | 1978-03-16 | Snam Progetti | Verfahren zur herstellung von harnstoff |
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- 1967-04-05 GB GB1569767A patent/GB1124868A/en not_active Expired
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| BE684673A (de) | 1967-01-03 |
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| DK118013B (da) | 1970-06-29 |
| AT272360B (de) | 1969-07-10 |
| NL6704780A (de) | 1967-10-06 |
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