DE1567961A1 - Verfahren zur Herstellung einer oder mehrerer der Substanzen Kaliumchlorid,Kaliumsulfat und Natriumsulfat aus Rohsalzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer oder mehrerer der Substanzen Kaliumchlorid,Kaliumsulfat und Natriumsulfat aus RohsalzenInfo
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Description
POSCHINPJEDIR
Patentanwälte
MÜNCHENS Dr. B/G
SttJ·»
Donald E. Garrett, 505 West 9th Street, Claremont, Kalifornien (Vv St. JU)
Verfahren zur Herstellung einer oder mehrerer der Substansen Kaliumchlorid, Kaliumsulfat und Natriumsulfat
aus Rohsalsen
Die· Brfindung betrifft die Erzeugung von Kaliumchlorid,
KaliumBUlfat und natriumsulfat aus laugen und ähnlichen,
die Kalium-chloride und -sulfate enthalten, besonders aus
laugen, welche nach Yerdampfung eines oder mehrerer der Kaliumsalze,-die Schoenit, Leonit, Langbeinit, Kainit,
öafnallit und Sylvit enthalten, und wobei diese Laugen
oder ähnliches ebenfalls Natriumchlorid, Magnesiumsalze
und andere Salze enthalten. Obwohl die Verfahrensschritte,
die die vorliegende Erfindung darstellen, die Verwendung einiger bekannten Uiawandlungs« und Verfahrensstufen enthalten* wurde erfindungsgemäß ein Gesamtverfahrcn gefunden,
das "bisher nicht bekannt ist und welches ein bedeutendes
praktisches und wirtschaftliches Verfahren darstellt.
0Ό9 836 /il5 7 4
ORIGINAL Γ*.' \ .Γ~ ^
Kaliumsalze, die während der Verdampfung eulfatischer,
Kalium enthaltender Laugen, wie Great-Salt-Lake-Lauge
oder Seewaaaer, gebildet werden, enthalten außerordentlich
komplexe Mischungen von Kaliumsalzen und anderen Salzen·
Diese Mischungen können Sehoenit, Kainit, Carnallit,
G-laserit, Epsomit* Astrakanit und andere Salae enthaltene
Temperaturvariationeii uric andere klimatische Bedingungen
können nach Verdampfung aiener laugen die Komplexität
der abgeschiedener. SaIze erhöhen oder verringern, wodurch
die Bildung von Leonit, .llanber-Sals und verschiedener
anderer Salze verursachί. wird-
Über eine Zeit von Vielen Jahren würden beträchtliche
Forschungen der Entwieklimg der Behandlung dieser korplexen
Salzmischungen gewidaet, um wertvollem
Kaliumchlorid und Kaliumsulfat νιΛ ar.dere weri.Yo~.l3
Mineralien daraus %i gewinnen. Zu den ,i'etai' bekannter. ;
Verfahren gehören diejenigen, bei welchen ausgedehnte Erwäraungs- öder Abkühloperationen notweridig sind; andere
verwenden die Zugaba verschiedener Chemikalien, ssc. B«
Ausfällungen mit Calciumchlorid,, die Bildung ¥on sogenanntem
"lead syngenit1* als Zwischenprodukt und die Verwendung organischer Gheliermittel, wie Dipicrylamin.
Diese bisher bekannten Verfahren sind ganz allgemein gesagt unangenehm wegen der Schwierigkeit» sie durchzuführen
oder der hohen Kosten^ die mit dar endgültigen
Gewinnung der gewünschter«, wertvoll·:.'·! Mineralsal2ze vexr-
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- BAD OFHGJNAt
bunden aiiid,," Wegen der 'Schwierigkeil; ~jad der Kosten dieser
Verfahren gibt es im wesentlichen keine größen technischen
Verfahrieh,' bei welchen Kaliumchlorid und Kaliumaulfat getrennt gewonnen werden und "besonders, bei denen auch ein
Salzlrtfcheii tila Seil des Gesämtverfahrens gewonnen wird.
Die vorliegende Erfindung schafft ein einfacheres und
weniger kostspieliges Verfahrenzur Verarbeitung dieser
-..: ■ alle SaIF.e:
Salzmiäeiiungs wobei eines oder/ Kaliumchlorid, Kaliumsulfat,
Natriumsulfat und andere Salze gewonnen werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung besonders in Verbindung
mit der Verarbeitung von Great-Salt-Ielce-Lauge brauchbar
ist, iert sie ebeaaeo anwendbar zur Verarbeitung von iin allgemeinen
ähnlichen Laugen oder salzhaltiger Laugen, welche
nach der Verdampfung Doppelsalze von Kalium und Magnesium
abscheide», wie z. Bv Carnallit und Kainit, in Mischung
mit anderen Salzen, zu denen z. B. natriumchlorid, Epsomit
oder andere Hagneslum3ulfathydrate ebenso wie andere Salze
gehören. Die vorliegende Erfindung wird im folgenden in Verbindvmg-mit der Bearbeitung von Great-Salt-Lake-Lauge
beschriebGiij aber es ist selbe tver stänälieh, daß sie nicht
hierauf beaehi-änkt ist. ·
Bei der Durchführung der Si^findung viird, ganz allgemein .
gesagt, die Eohlsuga ain Anfang eingedampft, besonders .
durch Yerdampfea an der Sonne, um 'si:erst den· Hauptfehalt^'
an 2Tai;?:-i-;35iii.-."'-rlorid .üuszukris'vallis'Iereru Die übrig bleibende
009836/ I5T4. : '
Lauge wird dann weiter in kontrollierter Art verdampft,
um verschiedene Kaliumsalze grob abzutrennen. So kann die rohe lauge in Stufen verdampft werden, wobei zuerst,
hauptsächlich Schoenit (üblicherweise durch die Formel MgSO..K2SO,.6HgO dargestellt) auskristallisiert, dann
hauptsächlich Kainit (im allgemeinen mit der Formel KCl.1^0..2,75H0O dargestellt) und schließlich in der
Hauptsache Carnallit (üblicherweise mit der Formel KCl.MgCIp.6HgO dargestellt). Diese Doppelsalzprodukte
werden grob voneinander getrennt. Anstelle der Bildung dieser drei Fraktionen, wie oben angegeben, ist es häufig
mehr erwünscht, eine anfängliche Fraktion abzutrennen, die hauptsächlich den größeren Anteil der Sohoenits und
Kainits enthält, und eine Fraktion abzutrennen, die hauptsächlich Carnallit enthält mit oder ohne eine andere
Fraktion, die Zwischenanteile von Schoenit, Kainit und Oarnalliij enthält. Im allgemeinen ist.es vom praktischen
Standpunkt aus üblicherweise erwünscht, eine rohe Trennung in zwei Fraktionen durchzuführen, von denen eine reich
an Kainit ist (der Kainit bildet mindestens 20 $ und mehr, erwünscht ungefähr "55 bis 75 i>
der I'estbestandteile dieser Fraktion) und die don größeren Anteil dieses
Schoenits, wie er in den Salzen vorhanden sein kann, enthält und wobei öie andere reich an Carnallit ist
(wobei der Carnallit mindestens 20 $> oder mehr, erwünscht,
ungefähr 35 bis 75 i° der Festbestandteile dieser Fraktion
öarstollt). Wahlveiso kann in der breiteren Ausführung
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der Erfindung, obwohl dies weniger erwünscht iat, eine
einzige Rohsalzfraktion erzeugt werden, die sowohl an
Kainit als auch an Carnallit reich ist und die im allgemeinen
auch Schoehit enthält- Diese kann durch Verdampfen und Kristallisation aus der konzentrierten lauge nach
anfänglichem Entfernen des Hatriumchlorides aus der
Auagangslauge, wie oben angegeben, hergestellt werden»
Diese -!Fraktion, die reich an Garnallit und Kainit ist,
enthält ingesamt mindestens 20 c/o dieser Salze und-vorzugsweise
mehr dieser Salze, besonders im Bereich von 40 bis 60 oder sogar bis ungefähr 75 $, bezogen auf die
Gesaintfeststoffe dieser Fraktion. In den Fällen, in welchen
Carnallit und lainit nicht in getrennte Hohfraktionen
auseinandergetrennt werden,- sondern in einer !Fraktion in
ungefähr den gleichen Verhältnismengen oder in Mengen vorhanden sind, in welchen der Carnallit - 80 $
oder weniger des Kainits beträgt, ist im allgemeinen das
■Verfahren zur Erzeugung des Kaliums in der Porm seines
Sulfates wirtschaftlich durchzuführen«
In einer typischen G-reat-Salt-lake-Lauge ist die Verteilung
der Kaliumsalse in den Hauptsaison ungefähr in der
Größenordnung von 60 '$» Kainit und 40 fo Carnallit, und
der Gehalt an Kalium beträgt ungefähr 0,6 $, bezogen auf
das Gewicht der lauge. !lach Abtrennung der größeren Menge
des .'Sslaes durch anfängliche Verdampfimg und Kristallisation
nach einem typischen Verfahren dieser Art hat
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BAD ORIGINAL _„
sich, dor iiallumgehalt der übrig bleibenden lauge erhölrt,
z» B. auf den allgemeinen Bereich von 2,2 $>. In einer typischen
Carnallit-reiohen abgetrennten Salzfraktion, die aus
gehalt
dieser Lauge mit verringertem Salz/erzeugt wird, ist der Gehalt an Kalium üblicherweise in der allgemeinen Größenordnung
Yon a ft* XJach. Gewinnung des Kalitmchlorides und
Kaliurasiilfates entsprechend der vorliegenden Erfindung,
wie im folgenden beschrieben, ist der Gehalt an Kalium in dein, ^a man als Bitterlauge bezeichnen kann, üblicherweise
in der Größenordnung von 0,2 bis 0,4 #·
Die an CVu'nallit öler Jiirnallit-Kainit reiche Fraktion
wird getrennt .«ersetzt, um das Kaliumchlorid auf eine bekannte
Art herzustellen, wie es z« B. in der israelitischen
Patentschrift 10 603 oder in der deutschen Patentschrift 10 754 beschrieben iat. Die Rohmischung der Salae aus
dieser Zersetzung Von Carnallit oder CarnalIit-Kainit
kann in einem einstufigen Flotationsverfahren behandelt
werden, wie es z« B. in der USA-Patentschrift 2 968 oder in der deutschen Patentschrift 880 431 beschrieben
ist, oder durch ein zweistufiges Flotationsverfahren,
wie za B. in der ostdeutschen Patentschrift 25 076
oder in "Freibarger Forschung", A 2.671 113-116 (1953),
beschrieben, oder durch andere bekannte Verfahren zur Trennung von festem Kaliumchlorid von natriumchlorid,
Bpsomit -and möglicher v/eis ο Kainit und andere Verunreinigungen«
Das Natriumchlorid mm der üpsoiaitrückstand können
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BAD
dann nach bekannten Verfahren Kur Erzeugung von Salzkuchen
behandelt werden, während das abgetrennte Kainit, wenn ea
vorhanden ist, in den Kaliumsulfatkreislauf zurückgeführt
wird. -
In Pig* 1 v.'ircT schematisch die Anwendung der Erfindung
auf die Herstellung von Kaliumsulfat gezeigt. Die Kaliumealze,
die au? Tümpeln nach Verdampfung in der Sonne geerntet werden, werden auf bekannte Art zerschlagen»
Die zerschlagenen gemischten Kaliumsalze/verden durch
die Leitung 2 in das Reaktionsgefäß 3 gegeben. Eine Mutterlauge
aus einer nachfolgenden Verfahrenestufe wird durch
die leitung 9 in das Reaktionsgefäß 3 gegeben. Diese
Mutterlauge besteht im allgemeinen aus einer wäßrigen
Lösung, öle im allgemeinen die Salze in der folgenden
Grüßenordnung enthalt: 4 ffew.-# Natriumchlorid, 5 G-ew.-%
Kaliumchlorid, 16 Gew.-# Magnesiumchlorid, 6 G-ew«-^
Magnesiumsulfat, Best hauptsächlich Wasser zusammen mit kleinen Mengen anderer Salze. Die Reaktionsteilnehmer
werden gemischt und bei einer Temperatur vorzugsweise im
Bereich von ungefähr 20 bis JO0G oder etwas darüber gerührt,
bis der Carnallit und der Epeomit in den gemisch- · ten Salser! unter Biicung von Kainit reagieren« liach dieser
Reaktion ist das Kaliuni in den gemischten Salzen hauptsächlich in αer Form von Kainit, vielleicht mit* etwas
.Schoenit und anderen Salsen« Die Endlauge aus dieser
Eer-ktion. Viirc. durch die leitung 28 entfernt und wird eine
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Ablauge 51, die entweder verworfen oder au den Tümpeln
für die Sonnenverdämpfung zurückgeführt werden kann«,
. Feste Produkte und Endlauge werden durch die Leitung 4 aus dem Reaktionsgefäß 3 zum Filter 5 entnommen« Dieser
Filter kann eine Zentrifuge oder eine andere übliche Filtervorrichtung sein« Die Endlauge aus dem Filter wird
durch die Leitung 50 entnommen und mit der Leitung 29 vereinigt
und ist Ablauge 31 aus dem Verfahren. Feststoffe
aus dem Filter werden durch die Leitung 6 aum Reaktionsgefäß 7 entnommen, in welchem sie mit einer Mutterlauge
l:]3b einer nachfolgenden Verfahr ens stufe gemischt werden.
Eine typische Mutterlauge 24 enthält in der allgemeinen Größenordnung 17 $ Magnesiumsulfat, 15 f Kaliumsulfat,
wobei der Rest in der Hauptsache Wasser mit kleinen Anteilen anderer Salze ist. Durch Rühren werden die Reaktionsteilnehmer gut gemischt gehalten,und bei einer Temperatur
von ungei'äjir 500C wird α er Eainit in Gchoenit umgewandelt
auf eine an eich bekannte Art« Rückflußlauge auB dem
Reaktionsgefäß 7 wird die Mutterlauge für vorhergehende Carnallit-Eeaktion und wird durch die Leitung 7« wie oben
angegeben, in das Reaktionsgefäi?. 3 geführt.
Die Feststoffe und der größere Seil der Laijge aus dem
RcaktionygefäS 7 werden durch die Leitung 3 einem Hydr'ojklassierer
10 £vj ge führt. Der Ilydroklr.onicrer trennt eine
im weseE-tlieher" fesvni;o;\ffre± überlauflaugo ab, welche
.'.vrch 3' ~- :;·-;--. \:: .ν-ιΐ.ν;. ;■';;:. ----..νΊ :..L\ u.\j Leitung 9
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vereinigt wird als-Mutterlage zur Überführung in das
Reaktiönsgefäß 5« Diese Lauge wird von dem Auslauf abgetrennt,
welcher im wesentliehen die gesamten Feststoffe
• 7
aus dem Reaktionsgefäß und etwas Lauge aus der Reaktion enthältο Die Auslauffeststoffe; in der Hauptsache bohoenit, fialit und Epsomit sind 9 werden durch die Leitung 11 zur Flotationszelle 13 geführtβ ö-eeignete #lotationsmittel 32, wie sie e,.. E* in der deutschen Patentschrift 945 622s der italienischen .Patentschrift 573 975 und in ■"j.· Applied ßhemΛ XToS.S.RV . j,2, 83.6, 843 (1939)s beschrieben sind, werden zu der Aufschlämmung zugegeben, und die Flotation wird durchgeführt9 um den Schoenit von dem !Natriumchlorid ? Eps omit und anderen Verunreinigungen abzutrennen» Das natriumchlorid.'und der Epsomit sind hauptsächlich in dem Auslauf, der durch die Leitung entfernt wird., und die -Mischung aus Natriumchlorid und Spsomit 28 wird zu einem anderen Seil des Verfahrens-ge«.' · schickt* Der Überlauf aus der .Flotation, der ■ im v/es ent-liehen Schoenit j kleine Mengen liatriumchlorid und Epsomit enthält5 wird durch die Leitung 14 sum Auslaugetank geführt*
aus dem Reaktionsgefäß und etwas Lauge aus der Reaktion enthältο Die Auslauffeststoffe; in der Hauptsache bohoenit, fialit und Epsomit sind 9 werden durch die Leitung 11 zur Flotationszelle 13 geführtβ ö-eeignete #lotationsmittel 32, wie sie e,.. E* in der deutschen Patentschrift 945 622s der italienischen .Patentschrift 573 975 und in ■"j.· Applied ßhemΛ XToS.S.RV . j,2, 83.6, 843 (1939)s beschrieben sind, werden zu der Aufschlämmung zugegeben, und die Flotation wird durchgeführt9 um den Schoenit von dem !Natriumchlorid ? Eps omit und anderen Verunreinigungen abzutrennen» Das natriumchlorid.'und der Epsomit sind hauptsächlich in dem Auslauf, der durch die Leitung entfernt wird., und die -Mischung aus Natriumchlorid und Spsomit 28 wird zu einem anderen Seil des Verfahrens-ge«.' · schickt* Der Überlauf aus der .Flotation, der ■ im v/es ent-liehen Schoenit j kleine Mengen liatriumchlorid und Epsomit enthält5 wird durch die Leitung 14 sum Auslaugetank geführt*
die Leitung 18' wird .Wasser 17 hinzugegeben, und
Dampf 1-9 wirdp um Wärme für das Auslaugen su liefern
(siehe .js. B„ US-Pateate'cliriften 1 939 174 und 3 809
und italienische Patentschrift 559 074)s durch die Lei«
/r 20 in den Aualaugtank gegeben» Es wird
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- .
BAb
BAb
nach einer genügend an Zeit bei einer !Temperatur im allgemeinen
zwischen 40 und 600G ist im wesentlichen der
gesamte Schoenit ausgelaugt, und es bleiben zurück festes
Kaliumsulfat und eine Lauge, die Magnesiumsulfat, Kaliumsulfat, kleine Mengen natriumchlorid und andere Verunreinigungen
enthält. Das Wasser und der Dampf, die zu dieser Reaktion hinsugeg&ben werden, werden vorzugsweise und
leicht kontrolliert, ua eine wirksame Gewinnung von im
wesentlichen reinem Kaliumsulfat zu ermöglichen*
!Feststoffe und -Iu rs .lauglau ge werden durch die Leitung 21
25U einem Filter 22 geführt, in weichem eine Zentrifuge
oder einn anaer e rill, er vorrichtung das feste Kaliumsulfat
von der Lauge abtrennt, die letztere wird darm, durch die
Leitung 24 zum Eeaktion.^gefäß 7 geführt, us als iititberlauge
für die Reaktion in diesem JiaaktionsgefaS verwendet
zu werden» Die Feststoffe werden durch als Leitung 2j5 als
Kaliumsulfatendprodukt 25 auo dem Filter entnc-TJiasiu Dieses
Endprodukt ksrio. durch die Leitung 25 zu einem !Trockner
'.mä einer Lagerirorrichtung 27 geführt werden-
"n Fig« 2 wird schema!lach die Anw^iäung der vorliegenden
Erfindung auf die Irseugung von Kaliumsulfat und Kaliumchlorid
gezeigt.· Wie oben beschrieben, v/erden die Kaliumisalse
in der Roh- oder Aus gangs lan ge zuerst roh getrennt,
rorzugsweise 5;i Soxmfmtüiapeln, und zwar in drs:L 3?eile,
viovon der erste Oob Kalium iiauptailc-.i.li--;h al« Oariiall?'.t,
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-11-: ■..'■■ '
der sweite hauptsächlich als Kainit und dor dritte sowohl
als Carnallit als auch als Kainil? enthält und wobei ;jede
dieser Fraktionen außerdem Natriumchlorid, Epsomit und andere Verunreinigungen enthält«
Die erste oder Carnallit-Fraktion wird auf bekannte Art
.zerschlagen. Die zerschlagene Carnallit-Fraktion 1. wird
durch die Leitung 2 in ein Zersetzungsreaktionsgefäß 3
geführt, in welchem dor Carnallit mit Wasser gemischt
und -gerührt wird oder vorzugsweise mit einer Mutterlauge
50 (weiche üblicherweiee eine Zusammensetzung haben kann,
die im allgemeinen ähnlich der der Mutterlauge 9 von
3fig. 1 ist oder die eines oder mehrerer der Salze
natriumchlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid und
Magnesiumsulfat enthalten kann) sur Zersetzung des
Carnalllts zu Kaliumchlorid in "bekannter Art, wie z. B.
in der oben erwähnten israelitischen. Patentschrift 10
unö der deutschen Patentschrift 10 754 gezeigt. Die
Reaktionsprodukte werden durch die leitung 4 su einem
HydroklassjLe.rer 5-geführt. Der Überlauf, der im-wesentlichen
mir Lauge enthält;, v/ira durch die Leitung 51 entnommentijsd
ist die Ablauge 53 airs diesem Verfahren» Der
-Auslauf« der ■ im wesentj.ioiion die gssaaten Feststoffe aus
der Camallit«Zersetirung und etwas lauge enthält, wird
durch die Leitung 6 cu einer Plota^ionszelle 7 geführt.
Plotstionsmli"*;?:'. 55 werden zugegeben, und die
n wir^ c-üi ui.:: r"blic]ie /r*-- .'durchgeführt,- um
009836/1574 BAD ORIGINAL
as*!$il
/■Λ
!467961
i mud anderen
feitetoff.il abzutrennen. Der Auslauf 54 «It iatriwachlorid
«ad lpeoMit wird toeh dl· Leiten* 46 w ·ΐη·* ftU d«·
Y.rfahren. ge führt, tmd der tn)trl*«f ω m4W$Xe|l4
wird dnroh dit I-itw 8 «u tUuMiB3rtlr0klB.el.rtr 9 «·-
führt, Ia *ploh** ***** tkifß HÜi ÜoerUuf 52 entfernt
wird tmd ^. ^M(I Jl |
, ΤΟφβ ««««ι
taliuaohlorld
sugegeben, daJ die Verunreinigungen entfernt werden.
Die Leitung 12 trägt fee te toff β und I*uge »Uli filter 13,
Ui welohe· duroh eine Zentrifuge oder andere «ittel dl·
Lauge vom feststoff getrennt wird· Die Lauge wird duroh die Leitung 47 abgeführt und als Teil der Mutterlauge
für die Carnalllt-Zersetzung im ReaktlonsgefttB 3 verwendet.
Das feste Kaliumohloridendprodukt 15 verläßt
die filtervorrichtung durch die Leitung 14 und wird duroh
dit Geltung 16 so ein·« trockner und
tung 17 geführt·
Die «weite Traktion der aus dem Tümpel gewonnenen SaIβθ,
die sowohl Kainit als auch Carnallit enthalten, wird auf die übliche Art 2ermahlen, und die gemahlenen Salze 20
009836/1574 BAD ORfGINAL
-13-
werdnn durch die Leitung 21 zu einem Carnallit-Zersetzungsreaktionagefäß
22 ähnlich dem Heaktionsgefäß 3 geführt.
Mutterlauge 49 wird hinzugegeben, und die Reaktionsteilnohmer
werden gerührt. Der Kainit in den eintretenden Salzen reagiert nicht merklich und wird zusammen mit dem.
Kaliumchlorid und Verunreinigungen durch die Leitung 23 abgezogen» Flotationemittel 56 werden zu der flotationszelle
24 gegeben, und die Flotation wird durchgeführt, um Kaliumchlorid, abzutrennen, welches durch die Leitung 25
entnommen wird und mit der Leitung .:-6 vereinigt wird für
tung ο
dl,:- weitere Yerarbe \·-/' Daa Kaliumchlorid wird von anderen Feststoffen abgetrennt5 die durch die Leitung 26 zum ReaktionsgufSß 29 geführt werden«
dl,:- weitere Yerarbe \·-/' Daa Kaliumchlorid wird von anderen Feststoffen abgetrennt5 die durch die Leitung 26 zum ReaktionsgufSß 29 geführt werden«
Hie dritte Fraktion der Dr.lze, d.ltu v/ie ο bin iN-atce·''U-IXt
Kainit enthält, wird genahlen, urin die gemahlenem, ^v·: / ;_";ü
werden durch die Lei ting 23 zxm £eaktionegefäß 29 gefv^ri·,
W;ifjüi;r. G-"b-3r vorzugüWöise e.ijae a.uT;xt rlauge 40 ' ia allge-.T,eln'-n
ähnlich, der Hutt^rla-jgG 24 von Pig- 1 ">, wird zu
dem L-:eakt:!o*j:.-,;ü;i-"-i'äß 29 gegeben νηύ reagier!; mit den Teot-
ι-:ο£ϊίΏ υ it ;i Umwand j,·,-:t; ue.3 Ka ir.it a zu Sehoenit auf
■'■·.:i-.nnrJ-·^ '.rv, wie z. I>, in der .ii^rtochen Patentschrift
:.- 75^ - :: :·; ita ; len.: T.;ron Pate.v. ;r : :'.;"ten ν39 Cl74,
ϊ·: Γ. :', υ/.-' f.Ai ,:::7Ί υ;., α«?ι ϊί;!· ·;.·■■.'■■.■·:» :..lu νί1^.·: ■·?:·<; i-'.f
009836/1574
BAD ORIGINAL "14~
■„.
geht, wird die Mutterlauge für die.Reaktion
Reaktoren 3 und 22. Der Auelauf, der in alle Feststoffe enthält, wird durch die Leitung
Flotationszelle 33 geführt, in welcher er miVdeH
chen Flotationsmitteln 57 gemischt wird· trennt'Schocnit ale Überlauf vom Natriumchlorid
Epeomit ale Auelauf, wobei der Auelauf durch Al·
zu einem anderen Seil de· Yerfahrens geführt fc
"■■■■·.■ ■ -ii *C' .<
Epeomit ale Yorimreinigungen enthftlt, wird
Leitung 34 zum Auelauftank 35 geführt· Vaeeer
dem ein Teil in der Form von Dampf sein kann, die Leitung 36 zuw Auelaugetank gegeben, in welchem
rührt wird, um eine vollkommene Reaktion su erhalt«**
Anstelle von V/aseer kann eine wäfirige LtJeung von
chlorid ευ dem Sohoenlt gegeben werden· Dieee
Reaktion, wie oben angegeben, ergibt feetes Kaliumsulfat und eine Lauge, w^iehe
tung 38 zum Filter 39 gebraoht werden, littele
trlfuge oder einer anderen Vorrichtung wird 4ie I
entfernt und durch die Leitung 40 abgeführt, um als ;
Mutterlauge für die Reaktion im ReaktionegefaJ 2#
dienen. Bas feste IaIiujaeulfatendprodukt 42 verlifit
Filter durch die Leitung 4t und kann durch dl· Leitung
eu einem trockner und einer Lagervorrichtung 44 gefütet
werden. Anstelle der getrennten Behrndlung der s«ei1ttn
und dritten Fraktion, wie oben beschrieben, können die
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ι .» dritte Fraktion ebeneo nie die eusammengegebenon swei
ten und dritten Fraktionen in der in betrag auf die zweite
Fraktion beschriebenem Art behandelt werden·
, Be ist su bemerken, daß in dem oben beschriebenen Yerfah-, " r«n eine Mischung von Satritimohlorid und Ep β ο mit eben«
: falle gewonnen werden kann (28 in Fig. 1 und 54 in Fig. 2).
Die Brseugung von ßälekuchen dieser Mischungen ist wiohtig,
wenn sie wirtschaftlich eraicIt werden kann, besonders als
lf , oiBi Seil des Oeeaatverfahrena -eur Gewinnung wertvoller
* ν ,JtlairidLMÖAer Balle aus Laugen. Obwohl die Prinsipien
% j Ätr ujuetsung der von Hatriumohlorid und Epeomit unter
» bildung von Aatrakanit (in allgemeinen durch die Formel
Bag80j.MgSO..4BUO dargestellt), welches wiederum mit
. einer geeigneten Lauge eur Bildung von SalsiciKth-m uRgs-setst werden kann, weit bekannt Bind CKaIi und Steinsalz»
JJ, Seiten 85-97, September I960, und "Husalan Jour, of
Inorg. ehern·*, £, 1426 (1964)), ist, soweit bekannt ist,
kein praktisches technisches Verfahren bisher vorgeschlagen worden oder in die Praxis umgesetzt worden.
Fig. $ seift eohteatisch ein Verfahren, um technisch und
wirtschaftlich die Gewinnung eines Salskuchens aus einer
XiBoJnOIg von Hatriunehlorid und Epeomit zu bewirken, wie
er in der vorliegenden Erfindung erzeugt wird oder welcher auf andere Art erseugi wird oder aus anderen Quellen
erhältlich ist.
0C-3Ü36/1-"
BAD OFHGiNAL
Die Mischung aus natriumchlorid und JSpsomit, welche mit
olnev Verfahrenolauge suerst zu einem fließbaren Schlamm
gemacht wird, wird au3 einer Quelle 1 durch die Leitung 2
zu einem Hydroklassiercr" 3"geführt, in welchem eine Grffßentrennung
durchgeführt wird, wobei der Überlauf, der haupt~ sächlich aus Natriumchlorid besteht, durch die Leitung 39
in das Verfahren geschickt wird. Wenn es notwendig ist, eine Fraktion au erhalten, die vorbestiramte Mengen von
Epsomit und Natriumchlorid enthält, wird der Auslauf,
der sov.Ohl Natriumchlorid r<ls auch Epaomit enthält, durch
die L3itung 4· au einer Flotationszelle 5 gebracht, und es
werden Flotationsmittel 38 hinssugegebenu Die Ablenkung
von etv/ao natriumchlorid durch den Hydroklassierer 3 kann
die Wir-'tgchaftlichlceit der Il ο tat ions stufe beeinflussen,
und zv.'ar sowohl durch Herabsetzung d©3 Heagonzienverbrauchee
als auch durch Verringerung der Größe der Vorrichtung. Die Flotation trennt das Natriumchlorid von dem Epsomit,
wobei das Natriumchlorid durch die Leitung 6 zum■ IJydroklassierer
8 gebracht wird. Der Auslauf 9 aus dem Hydroklassierer ist Natriumchlorid und Lauge, die aus dem Verfahren
entfernt wird, und die Überlauflauge, die im wesentlichen
frei von Feststoffen ist, wird aus dem Verfahren durch die Leitung 10 entfernt und als Träger für weiteres
Natriumchlorid und Epsomit, die in das Verfahren eintreten, wieder verwendet, Die Epsomitfraktion aus der Flotation
wird durch die Leitung 7. zum Filter 11 geführtο Daa
Natriumchlorid aus dem Hydroklassiersr 3 v/ird durch die
009836/1574 ...
BADORiGlNAl, ~1 '"
Leitung 39 sum Filter 11 gebracht. Das Natriumchlorid und
das Bpsomit, die in den Filter 11 eintreten, werden aο
kontrolliert, daß geeignete Verhältniamengen erhalten
werden, z. B. in der Größenordnung von 60 # Epsomit und
40 % natriumchlorid und geringere Anteile von Verunreinigungen,
und zwar für die nachfolgende Reaktion im Reaktionagefäß
14.
Eine Zentrifuge oder eineandere Filtervorrichtung entfernt
Lauge, welche durch die leitung-13 entnommen und mit der
Leitung 10 vereinigt wird und verwendet wird, um Rohsalze
und Epsomit in daa Verfahren zu führen^ Diese Lauge wird
von festem Natriumchlorid und Epsomit abgetrennt, die
durch die Leitung 12 zum Realrfc ions gefäß 14 geführt werden» Wasser oder vorzugsweise eine Mutterlauge 27 (welche ζ. Β·
eine Zusammensetzung in der allgemeinen Größenordnung von
8 i> .Magnesiumsulfat, 21 ^ Natriumchlorid, ungefähr 0,5 &
Hatriumsulfat, Rest Wasser mit kleinen Mengen anderer
Salze, haben kann) wird hinzugegeben,und nach genügend
Zeit in dem gerührten Reaktionsgefäß 14 werden Natriumchlorid
und Epsoiüit zu As tr akanit umgewandelt» Die Reaktionsprodukte
werden durch die Leitung 1'5 zum Filter 16 geführt, der ein Vakuumdrehpfannenfiltsr oder eine andere Filtervorrichtung
sein kann, welche eine Lauge 17, die zu den Sonnenveräarapfungstiimpeln zurückgeführt oder verworfen
wird, von dem festen Astrakanit abtrennt, welches durch
eine Leitung "18 zum iteaktilonsgefäß 19 geführt wird. Wasser,',
009836/157 4 ^10.
BAD OWGfNAL /"'
15679ΘΙ1
oder vorzugsweise eine andere lauge 35 (welche z. B- im
allgemeinen ungefähr 5 $> Magnesiumsulfat, 10 $6 natriumsulfat,
H $> natriumchlorid, East hauptsächlich Wasaer
und kleine Mengen anderer Salze, enthalten kann) wird . hinzugegeben, und Wasser 21 und Dampf 23 werden etoenfallB
durch die Leitungen 22 "bzw. 24 in das Reaktionsgefäfl gegeben,
3->as Raaktionagefäß wird gerührt und auf einer
genügenden Temperatur (ungefähr 350C) gehalten, um den Astrakaa.it in eine:.-*. Salzkuchen umzuwandeln.
Die Reaktionsprodukte v/erden durch die leitung 20 zu einem
HydroklasHierer 25 gebracht, Der im wesentlichen festatofffreie
Überlauf wird durch die Leitung 27 geführt und wird die Mutterlauge für das Reaktionsgefäß 14· Der Auslauf,
der sowohl den Salzkuchen mit Verunreinigungen als auch Lauge enthält, wird durch die Leitung 26 zum Ayslaugetank
gebracht» Dur oh die Leitungen 30 bzw. 32 werden Wasaer
29 und Dampf 31 zu diesem gerührten Auslaugetank hinzugegeben»
Die Verunreinigungen werden gelöst, und zwar zusammen
nit etwas Salzkuchen, und es bleibt ein. Feststoff,
der im wesentlichen reiner Salzkuchen isto Die Reaktionsprodukte
werden aus dem Reaktionsgefäß durch die Leitung
entferne und zum Pilter 34 geschickt» Eine Vakuumdrehpfannenfilter
oder eine andere Filtervorrichtung trennt die Produkte in eine Lauge und feststoffe. Die Lauge wird
durch die Leitung 55 entnommen und wird die Mutterlauge
009836/1574 _ig_
BAD OFSGtNAL
für die Reaktion im Reaktionsgefäß 19. Der feste Salzkuchen
wird durch die Leitung 36 zu einem Trockner und Lagervorrichtung 37 geführt. Die Beziehungen der verschiedenen
fließenden Ströme im erfindungsgemäßen Gesamtverfahren untereinander, wie sie in den Fig. 1 und 2 dargestellt sind, ermöglichen es, daß verschiedene abgewandelte Verfahren durchgeführt werden können. In der Fig. 4
ist solch ein abgewandeltes Verfahren schematisch gezeigt.
Rohe gemahlene Carnallitsalze 1, wie z. B. die erste
Fraktion, die in Verbindung mit Pig* 2 beschrieben wurde,
werden durch die Leitung 2 zu einem Zersetzungsreaktor 3
geführt. Eine Mutterlauge aus einem anderen Teil des Ver-
von Leitung
fahr ens (ζ. B./48 von Pig. 2) wird unter Rühren au dem Zersetzungsreaktor 3 hinzugegeben, wobei der Oarnallit zumNatriumchlorid zersetzt wird* Die Reaktionsprodukte werden durch die Leitung 4 zu einem Eindicker 5 gebracht, in welchem die Feststoffe konzentriert werden. Die überlauf lauge aus dem Eindicker wird durch die Leitung 38 entfernt und eu den Verdampfern oder Tümpeln für die Sonnenverda'iapfung zurÜJ3kgeführet oder verworfen, während die eingediclEten Feststoffe durch die Leitung 6 zu einem Filter 7 geführt werden. EinKipp-Pfannvakuumfilter oder eine andere Filtervorrichtung trennt die Lauge ab* welche durch die Leitung 27 sum Eindicker 5 gebracht wird. Das rohe Kaliumchlorid wird in einem WiederaufschlämmeT 9* mit einer Lauge 8* aus dem Kristallisationsgefäß H wieder ; auf geschlämmt und durch die Leitung 8 durch den Kondensator
fahr ens (ζ. B./48 von Pig. 2) wird unter Rühren au dem Zersetzungsreaktor 3 hinzugegeben, wobei der Oarnallit zumNatriumchlorid zersetzt wird* Die Reaktionsprodukte werden durch die Leitung 4 zu einem Eindicker 5 gebracht, in welchem die Feststoffe konzentriert werden. Die überlauf lauge aus dem Eindicker wird durch die Leitung 38 entfernt und eu den Verdampfern oder Tümpeln für die Sonnenverda'iapfung zurÜJ3kgeführet oder verworfen, während die eingediclEten Feststoffe durch die Leitung 6 zu einem Filter 7 geführt werden. EinKipp-Pfannvakuumfilter oder eine andere Filtervorrichtung trennt die Lauge ab* welche durch die Leitung 27 sum Eindicker 5 gebracht wird. Das rohe Kaliumchlorid wird in einem WiederaufschlämmeT 9* mit einer Lauge 8* aus dem Kristallisationsgefäß H wieder ; auf geschlämmt und durch die Leitung 8 durch den Kondensator
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BAD ORIGINAL '-■- " ':--
BAD ORIGINAL '-■- " ':--
des Kriatallisationsgefäßes 14 geführt. Obwohl diese
Verfahrensstufe nicht notwendig ist, ist sie vorteilhaft, um die Warmewiedergewinnung des Kristallisationsverfahrens
su verbessernde rohe ICaliumchl or idauf schlämmung wird dann zu einem
Dampf beheizten Auslaugetank 10, der mit einem Rührer versehen ist, geführt. Ein Laugenstrom 21, welcher z. B.
eine Zusammensetzung in der allgemeinen Größenordnung
von 4 $> Natriumchlorid, 8 # Kaliumchlorid, 13 $ Magnesiumchlor
icl, 6 # Magnesiumsulfat, Rest im wesentlichen Wasser
und kleine Mengen anderer Salze, haben kann, wird zu dem gerührten,Dampf beheizten Auslaugetank geführt. Das rohe
kaliumchlorid wird gelöst, wobei die meisten Verunreinigungen nicht gelöst werden» Die Feststoffe und die Lauge
aus dem Auslaugetank gehen durch die Leitung 11 zum Ein·*·
dicker 12. Die Feststoffe setzen sich in diesem Eindicker ab und erzeugen einen kaliumchloridreichen, im wesentlichen
feststoff-freien Laugenüberlauf, welcher durch die Leitung 13 zum Kristallisationsgefäß 14 geführt wird.
Der Auslaufechlamm aus dem Eindicker 12 wird durch die
Leitung 26 zum Eindicker 20 geführt.
Die kaliumchloridreiche Lauge wird im Kuistallisator 14
auf kontrollierte Weise gekühlt, um festee Kaliumchlorid
auszukristallisieren (siehe Eng« and Min. J0, JH56, Nr. 10, ,.
84 (Okt. 1965))» Das feste Kaliumchlorid und die Lauge
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-21-BAD
werden durch die Leitung 15 zum Filter 16 geführt. Eine
Zentrifuge oder andere Filtervorrichtung wird verwendet, um featea Kaliumchlorid oder Lauge abzutrennen, wobei die Lauge
durch die Leitung 19 zum Eindicker 20 gebracht wird* Der
Eindicker 20 schafft Eindickung von Verunreinigungsfeststoff er? und zusätzlich Zeit zum Auflösen von wertvollen Kalium»
salzen« Der -"Überlauf aus dem Eindicker 20 wird durch die
Leitung 21 zum Auslaugetank 10 zurückgeführt, während
die Auslauffeststoffe zu einem Abgangsfilter 23 gesandt
werden-«. Ein Kipp-Pfa&nenvakuumfilter oder eine andere
Filtervorrichtung .trennt die Lauge "von den Feststoffen,
wobei die. Lauge durch die Leitung 44 zum Eindicker 20
zurückgeführt wird und die Feststoffe durch die Leitung verworfen werden» Das Ealiumchloridendprodukt wird durch
die Leitung 17. aus dem Filter 16- entnommen, von wo es
zu- einem Trockner und Lagervorrichtung 18 geführt werden
kann« Eine andere abgewandelte Durchführung3art, die durchgeführt werden ka&n, wenn es erwünscht ist, z» B» um die
Menge des Saliumsulfates in Beziehung zum Kaliumchlorid
zu erhöhen, verwendet die bekannte Metathesis-Reaktion
zwischen-Kaliumchlorid und Schoenit zur Erzeugung ,von
Kaliumsulfat in einer höheren Ausbeute als sie aus Schoenit allein erhalten werden kann (siehe HInd. Eng„ pV
Chem.'S 2ä, 43 (1947) und deutsche Patentschrift 1 145 156).
Dies kann in Beziehung zu der Zusammenstellung von Fig„ 2
erreicht werden, indem ein Seil des Kaliumchlorides aus -der-Leitung" 1'6 aum Aus lauge tank- 35 dirigiert wird» Di« '·
0098 36/157 4 ^^
Metathesis-Reaktion findet im Tank 35 statt und erzeugt
festes Kaliumsulfat und eine Lauge. Diese Produkte werden
durch die Leitung 38 zum Filter 39 geführt, in welohem die Lauge abgetrennt und durch die Leitung 40 als die
Mutterlauge für die Reaktion im Eeaktionsgefäß 29 entnommen wirdc Die verbesserte Ausbeute von Kaliumsulfat
42 wird aus der Filtervorrichtung durch die Leitung 41 entnommen. k-i£ dieae Art kann die Menge dea erzeugten
ο innerhalb weites1 Grenzen variiert werden.
- Patentansprüche -
. -25-009836/1574
BAD
Claims (1)
- Pa t entanspfüche1. Verfahren zur Herstellung einer oder mehrerer der Substanzen Kaliumchlorid, Kaliumsulfat und natriumsulfat aus Rohsalaen, die aus Laugen erhalten wurden, die Kaliumchlorid und -sulfat enthalten, wie z. B. Great-Salt-Lake-Lauge, dadurch gekennzeichnet, daß zu Anfang der größere Anteil von natriumchlorid aus dieeer Lauge durch Verdampfen und Kristallisieren entfernt wird, daß dann die übrig bleibende Lauge eingedampft wird, um daraus eine Rohsalzmischung zu kristallisieren, die mindestens 20 Gew.-$ Carnallit und Kainit und andere Salze, einschließlich natriumchlorid und Epsomit oder andere Magnesiumsulfathydrate, enthält und daß dann diese Rohsalzmischung behandelt wird, um daraus mindestens eines der Salze Kaliumchlorid, Kaliumsulfat und natriumsulfat zu gewinnen, wobei das Kaliumchlorid, wenn es gewonnen wird, aus dem Carnallit gewonnen wird, das Kaliumsulfat aus demKainit gewonnen oder aus dem Carnallit erzeugt wird und das natriumsulfat, wenn es gewonnen wird, aus einer Salzmischung erzeugt wird, die natriumchlorid und den Epsomit oder anderes Magnesiussulfsthydrat enthält,2c Verfahren nach Anspruch "5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampfungen, in Sonnentümpelii durchgeführt werden, die Sonnenenergie sur Verdampfung verwenden.009836/157A 24BAD ORIGINAL5- Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohsalzmischung in Form von grob getrennten Fraktionen erzeugt wird, und zwar Fraktion a, die Kaliumsalze, in deralsHauptsache/Carnallit, enthält, Fraktion b, die Kaliumsalze,als
in der Hauptaache/Kainit, enthält und Fraktion c, diealsKaliunsalze, hauptsächlich/eine Mischung von Carnallit und Kainit, enthält, wobei jede der Fraktionen außerdem natriumchlorid und Epsomit oder andere Magnesiumsulfathydrate enthält, und daß dann die abgetrennten Fraktionen behandelt werden, um aus der Carnallitfraktion Kaliumchlorid und aus der Kainitfraktion Kaliumsulfat zu gewinnen.4· Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung von natriumchlorid und Bpsomlt oder anderes Hagnesiuffißulfathydrat behandelt wird, um daraus einen Salzkuchoii zu erzeugen·5· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohsalzraischung in Form von grob getrennten Fraktionen erzeugt wird, und zwar Fraktion a, die Kaliumsalze, hauptsächlich als Carnallit, enthält und Fraktion b, die Kaliumsalze, hauptsächlich als Kainit, enthält, wobei der Kaliumsalzgehi-lt jeder dieser Fraktionen mindestens 20 °fo des Feststoffteilgehaltes dieser Fraktionen ist und wobei jede dieser Frexrionen außerdem natriumchlorid und Epsomit ■:r':iv ■.:ΐ-:.'Λτ\: ':·-■· ^n ;;u: :·ι·; Ca Shy 6.:--Hi-S enthält und daß dann0 0 9 8 3 6/1574 BAD ORiGiNALdie abgetrennten Praktionen behandelt werden, umaus
Kaliumchlorid der Carnallitfraktio:aus der Kainitfraktion zu gewinnen.aus
Kaliumchlorid der Carnallitfraktion und Kaliumsulfat6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung von Natriumchlorid und Epaomit oder anderes läagnesitimsulfathydrat behandelt wird, um daraus einen. Salzkuchen su erzeugen.7- Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaliumsulfat hergestellt wird und daß die Praktionen b und c einzeln oder zusammen mit einer Mutterlauge umgesetzt werden, um den öarnallit zu zersetzen und den Kainit im wesentlichen unumgesetzt zu lassen, wobei diese Mutterlauge eine wäßrige lösung ist, die natriumchlorid, Kaliumchloridf Magnesiumchlorid und Magnesiumsulfat enthält und bei einer nachfolgenden Verfahrensstufe gewonnen wird, daß die !feststoffe entfernt werden, KaliumqhlaricL von dem Kainit in den Feststoffen abgetrennt wird, der feete■■Kainit .mit einer Mutterlauge umgesetzt wird, um üen Xatait in Schoenit -umzuwandeln, wobei diese Mutterlange eine wäßrige Lösung ist,- die Magnesiumsulfat und "Kaliumsulfat- enthält und-aus einer nachfolgenden Ver-^ fahrensstufe gewonnen wird, daß der feste Schoenit und der größere Teil der lauge dieser Reaktionsmischung hydroklassiert werden, um Auslauf feststoffe zu erzeugen,. älö hauptsächlich Schoenit, Haut und Magnesiumsulfat.009836/1574enthalten, daß die Auslauf feststoffβ der Flotation unterworfen werden, um den Schoenit abzutrennen, daß der Schoenit mit Wasser ausgelaugt wird oder daß dem Schoenit Kaliumchlorid zugegeben wird, wodurch, festes Kaliumsulfat zurückbleibt und daß das feste Kaliumsulfat ge- · wonneii wird, wobei die Lauge axis dieser (gewinnung verwendet wird 4 um Cainit in Sekoenit umzuwandeln, wie oben beansprucht.0. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Kaliumsulfat als auch Kaliumchlorid erzeugt wird, wobei die Fraktion a mit Wasser oder einer Mutterlauge uj3geaet-.3fc wird, um den Carnallit in Kaliumchlorid ,umzuwandeln, wobei diese Mutterlauge eine '«aSrige Lösung ist,eines oder alle Salze
die/Katj/inrachlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid und/oder Magnesiumsulfat enthält im& bei einer nachfolgenden Verfahrensstufe gewonnen wird, äaß die umgesetzte Mischimg hydroklassiert wird, um einen Auslauf zu erzeugen, der im wosentlichen die gesamten Feststoffe aus der Carnallitsc-rsetKung und etwas lauge enthält, d&3 diese Aus"-! 3,'ύίTest's toff e der Flotation unterworfen werden, um Kaliumchlorid abzutrennen, woleia.es direkt ein Bndprodukt sein, kann oder weiter gereinigt werden kann, daß die Fraktion b mit einer Mutterlauge gemischt wird, um den Kair.it in Sohoenit umzuwandeln, wobei diese Mütterlauge eine wäßrige Lösung ist, die Magnesiumsulfat u&ä Kaliumsulfat enthält und aus einer liachioAgenüen' Yerfahrenestufe009836/1574 _,>7_ .BAD ORIGINALgewonnen wird, daß die umgesetzte Mischung hydroklassiert wird, um einen Auslauf zu erzeugen, der im wesentlichen die gesamten Feststoffe entMlt, daß die Aus lauf feststoffe der Flotation unterworfen werden, um den Schoenit abzutrennen, daß der Schoenit mit Wasser ausgelaugt wird oder daß dem Schoenit Kaliimciilorid hinzugegeben wird, um den. iichoenit in festes Kaliumsulfat umzuwandeln, wobei die lauge aus dieser Gewiniiaiigsstufe zur Umwandlung des Eainits iii Schoenit, v/ie oben beansprucht, verwendet wirö, daß die Fraktion c mit Wasser oder einer Mutterlauge gemischt wird.? um den. Oarnallit zu Kaliumchlorid su versetzen, wobei diese Mutterlauge eine wäßrige Xösung ist, die Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid und Magnesiumsulfat enthält und bei einer anderen Verfahrensstufe gewonnen wird und daß die umgesetzte Mischung der Flotation unterworfen wird, um Kaliumchlorid als su trennen «r9- Verfahren nach .Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß öiiie Mischixng, die Natriumchlorid und Magnesiumsulf a tk;~ärat enthält, die in dieresi '/erfahren erzeugt wurde, suerst der ,Flotation unterworfen wird, wenn dies notwendig ists "jm eine Praktloii zu erhalten, die vorfcestismte Mengen Hague? ίumstilXathydrat und Natriumchlorid enthält, daß diese Fraktion mit Wasser oder einer Mutterlauge ijögösetst wird, um eine Umwandlung zu festen009836/1574 -25-BADAotrakar'it eu bewirken, wobei diese Mutterlauge eine wäßrige Lösung ist, die Magnesiumsulfat, Natriumchlorid und Natriumsulfat enthält und aus einer nachfolgenden Vcrfahi-enastufe gewonnen wird, daß der feste Astrakanitabgetrennt wird und dann mit Wasser oder mit einer Mutterlauge behandelt wird, die eine wäßrige Lösung ist, die Magnesiumsulfat, Natriumsulfat und Natriumchlorid enthält und aua einer nachfolgenden Verfahrenestufe gewonnen wurde«009836/15 7A BAD ORIGfNAI,-JS-L ee r s e i t e
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