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DE1567012C - Herbizides Mittel - Google Patents

Herbizides Mittel

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Publication number
DE1567012C
DE1567012C DE19631567012 DE1567012A DE1567012C DE 1567012 C DE1567012 C DE 1567012C DE 19631567012 DE19631567012 DE 19631567012 DE 1567012 A DE1567012 A DE 1567012A DE 1567012 C DE1567012 C DE 1567012C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salt
acid
dimethyltridecylamine
amine
herbicidal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19631567012
Other languages
English (en)
Other versions
DE1567012A1 (de
Inventor
Harold Newton Square Pa Nelson Russell Tacoma Wash Miller, ( V St A )
Original Assignee
Pennsalt Chemicals Corp , Philadel phia, Pa (V St A)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pennsalt Chemicals Corp , Philadel phia, Pa (V St A) filed Critical Pennsalt Chemicals Corp , Philadel phia, Pa (V St A)
Publication of DE1567012A1 publication Critical patent/DE1567012A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1567012C publication Critical patent/DE1567012C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

3 4
trationen im Bereich von 3,36 bis 22,4 kg/ha), ohne die Chemikalie mit den ersten 5 oder 10 cm Erde zum Ernte zu beschädigen oder zu zerstören. Geringere Zeitpunkt dieser Anwendung mischen.
Mengen können zur Verzögerung des Unkrautwachs- Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten turns verwendet werden, Gemische, welche die Dialkyl- vorbeugenden Herbizide besitzen die notwendigen tridecylaminsalze enthalten, können als Dispersionen 5 Eigenschaften für eine wirksame Anwendung auf dem in Wasser oder als Wasserlösungen mit oder ohne ein Feld. Im Idealfalle sollte es möglich sein, ein Herbizid geeignetes Benetzungsmittel verwendet werden, welches auf die Bodenoberfläche in der Keimungszone von das Eindringen in die Pflanzen- und Erdoberflächen .Unkrautsamen aufzutragen, welche sich gewöhnlich unterstützt. Durch Zusatz von wasserlöslichen Lö- oberhalb der Zone befinden, in welcher die Pflanzung sungsmitteln, wie z. B. Äthylenglykol, Diacetonalko- 10 erfolgt. Die kleinen Unkrautsamen tauchen gewöhnhol, Methanol, Äthanol usw., lassen sie sich außerdem Hch nur aus den oberen 3 cm der Erde auf. In der noch stärker wasserlöslich machen. Geeignete wäßrige Praxis ist es jedoch unmöglich, eine Trennung der Konzentrate von gering wasserlöslichen Verbindungen Chemikalie und des Pflanzensamens aufrechtzuerhallassen sich durch Mahlen des festen Materials in einer ten, daher sollte ein Herbizid selektiv sein und ohne Kugelmühle in Wasser mit einem geeigneten Benet- 15 bedeutende Beschädigung der Anpflanzung so viele zungs- und Suspendiermittel, wie z. B. einem Lignin- unerwünschte Unkräuter wie nur möglich bekämpfen, sulfonat oder Bentonit, verdünnten Lösungen von Hierzu sind ziemlich einzigartige und äußerst spezi-Methocel usw. herstellen. fische Eigenschaften der Chemikalie erforderlich, da
Die erfindungsgemäßen Präparate lassen sich außer- viele Unkrautarten botanisch vorkommen. Die in
dem als Emulsionskonzentrate für die Verdünnung 20 der vorliegenden Erfindung beschriebenen Amin-
in Wasser für Anwendungen auf dem Feld herstellen. salze entsprechen diesem Erfordernis. Außerdem sind
Diese lassen sich durch Verwendung geeigneter diese Chemikalien beständig gegenüber der Zersetzung
Lösungsmittel wie z. B. Xylol, schweres aromatisches durch verschiedene Faktoren, die in der Boden-
Naphtha und Isophoron unter Zusatz von geeigneten Umgebung anwesend sind, z. B. Absorption durch die
Emulgiermitteln herstellen, welche gewöhnlich Mi- 25 Tonbestandteile des Bodens, Schwankungen im pH-
schungen von verschiedenen Verbindungen mit ent- Wert, mikrobiologische Zersetzung, Ultraviolettstrah-
sprechender Verteilung der Öl- und Wasserlöslichkeits- lung, Flüchtigkeitsverlust usw. Je nach der Dosierung,
eigenschaften und in Anwesenheit der Verbindung Regenfall und Bodentemperatur zeigen die Aminsalze
beständig sind. eine 2 bis 12 Monate anhaltende Unkrautvernichtungs-
Benetzbare Pulver lassen sich durch direktes Mahlen 30 wirkung. Dies ist ein Vorteil, da die stärker beständer trockenen Verbindung mit einer Mischung mit digen Chemikalien bis zur nächsten Saison verschleppt einem geeigneten Dispergiermittel, wie z. B. Atta- werden können, was unerwünscht ist. Die erfindungspulgit, Bentonit, Kieselgur usw., herstellen. Vorzugs- gemäßen Totalherbizide zeigen einen weiten Wirkungsweise sollte eine derartige Mischung in einer Hammer- bereich zur Bekämpfung von Unkraut, was sehr ermühie gemahlen werden, so daß 99% durch ein 35 wünscht ist, da die meisten Anbauten mit vielen Sieb mit Öffnungen von 0,044 mm gehen. Benetzbare Arten von sowohl Gräsern als auch breitblättrigen Pulver lassen sich außerdem durch Absorption einer Unkräutern verseucht sind. Die erfindungsgemäßen Lösung der Verbindung in einem Lösungsmittel wie vorbeugenden Herbizide eignen sich zur Verwendung z. B,. Xylol oder Aceton auf einem pulver- oder bei spezifischen Anbaupflanzen und zeigen eine hohe köriierförmigen Ton wie z.B. Attapulgit oder Di- 40 Toleranz gegenüber allen Arten von Anbauten, atomeenerde herstellen. Alle benetzbaren Pulver- Diese Toleranz zeigt sich bei allen Bodenarten und herstellungen sollten ein Dispergiermittel wie z. B. unter verschiedenen Umgebungsbedingungen, welche ein Ligninsulfonat und ein Benetzungsmittel wie z. B. die Reaktion eines Pflanzenanbaus auf eine Chemieinen Alkylarylpolyätherglycol enthalten. kalie ändern können.
Die erfindungsgemäßen Mittel lassen sich auch als 45 Die Präparate können außerdem auch zur Bekämp-Körner mit einem 5- bis 20 %igen Anteil des fung des Unkrauts nach dem Auftreten der Anbauaktiven herbiziden Anteils' verwenden. Der Ver- pflanzen verwendet werden, wenn letztere genügend braucher kann an Stelle eines Zerstäubers oder Spritz- widerstandsfähig sind. Diese Anwendungen können gerätes eine Anwendvorrichtung für Körner verwen- insbesondere in der Zeit zwischen dem Hervorkommen den, und bekannte, in der Industrie übliche Verfahren 50 und der ersten Kultivierung des Anbaus erfolgen, lassen sich für die Herstellung von körnigen Präparaten doch können Behandlungen auch später vorgenomverwenden. men werden, z. B. nach der letztmöglichen Kultivie-
Wie bereits erwähnt wurde, eignen sich die Präparate rung zur Verhinderung von Unkrautwachstum zur
besonders für die vorbeugende Anwendung auf ver- Erntezeit. ;.
schiedene Kulturen zur Bekämpfung von Unkraut. 55 Bestimmte erfindungsgemäße Präparate lassen sich
Bei diesem Unkrautbekämpfungsverfahren mit einem zur Unterstützung der Ernte verwenden, wobei sie
Herbizid wird die Chemikalie einige Zeit vor dem bei empfindlichen Anbauten die grünen Blätter ent-
Aufgehen der Pflanzen auf den Boden aufgetragen. weder austrocknen oder zum Abfall bringen und
Die Auftragung läßt sich zweckmäßigerweise gleich- außerdem die anwesenden Unkräuter austrocknen,
zeitig mit dem Säen durchführen und schließt 60 um das maschinelle Ernten mit einem Mähdrescher
gewöhnlich die Verwendung eines Spritzvorsatzes im Falle von Saaten oder mit einer Pflückmaschine
zur Pflanzmaschine ein, welche die verdünnte Chemi- bei einem Anbau wie z. B. Baumwolle zu erleichtern,
kälie unmittelbar nach der Bedeckung des Bodens Bestimmte Präparate lassen sich in höheren Dosen
mit dem Samen auf die Erdoberfläche aufträgt. Man verwenden und bewirken dann eine Sterilisierung des
kann nur einen Streifen der Samenreihe mit dem 65: Bodens gegen jegliches Pflanzenwachstum. Die saison-
Hejcbizid behandeln, oder man kann die gesamte i gemäße Bekämpfung von Unkraut in Gebieten wie
Fläche auf einer breiten Basis behandeln. Bei der j ζ. B. Industriezentren und Straßenrändern usw. kann
Verwendung eines Rotokultivators kann man die auf diese Weise unerwünschte Vegetation entfernen.
Durch Anwendung von Lösungen, Emülsionskonzentraten oder benetzbaren Pulverpräpäraten auf die Erdoberfläche von Beeten im Gewächshaus wurden die erfindungsgemäßen Dialkyltridecylaminsalze von Endothal auf ihre vorbeugenden Unkraütbekämpfungseigenschaften hin untersucht, Diese Beete wurden vor der Behandlung mit Rüben, Erbsen, Sojabohnen, Flachs und Baumwolle, sowie mit Unkrautsamen von Amarathus sp. (röte Wurzel), Chenopodium album, Portulaca sp. (Protulak), Setaria sp. (Fuchsschwanz) und Digitaria sp. (Crabgras) usw. bepflanzt. Die Anwendung des Präparates erfolgte unmittelbar nach dem Pflanzen des Anbaus und des Unkrauts. Die Versuchsbeete wurden dann unter geeigneten Bedingungen in das Gewächshaus gestellt, und nach drei bis vier Wochen wurde eine Zählung des hervorkommenden Anbaus und des Unkrauts vorgenommen. Die Beete wurden gewöhnlich für eine zweite Zählung .aufbewahrt, um sekundäre Wirkungeen auf die wachsenden Pflanzen zu beobachten und die übrige Unkrautbekämpfung weiter zu bewerten.
ίο Die folgenden Tabellen zeigen die Ergebnisse des Vorbeugungsversuches und zeigen die hervorragende Wirksamkeit der Dimethyltridecylaminsalze,
Tabelle I: Vorbeugungsversuch
Teil 1 — Prozentuale Unkrautvernichtung
Aktives Mittel
Verwendete Menge, Mol/ha Fuchsschwanz
Crabgras
Lambsquarter
Amaranthus
Portulak
Dinatriumsalz von Endothal
Neutral. Dimethyltridecylaminsalz von Endothal ...;..;...;
Mono-dimethyltridecylaminsalz von Endothal
Neutral. Sojaaminsalz von
Endothal*)
Neutral. Dimethylsojaaminsalz
von Endothal*) ....;
Neutral. Oleylaminsalz von
Endothal
Neutral. Dimethyloleylaminsalz
von Endothal
Neutral. Dimethylcocosaminsalz
von Endothal**)
60,4 30,2
30,2 15,1
30,2 15,1
30,2 30,2 30,2 30,2
30,2 15,1
0
10
100
100
100
100
15
0
0
0
50
0
40 20
100 85
90 50
65 0
15 0
0 0
60 20
100' 96
100 100
0 60 80
100 60
80
100 100
100 100
20
65
15
80
45
*)Sojaamin hat eine Kettenlängenverteilung von durchschnittlich 84% C-18 und 16% C-16.
**) Kokosamin hat eine Kettenlängenverteilung von durchschnittlich 49 % C-li2,17 % C-IA, 9% C-16,10 % C-18, Rest C-8 und C-IO.
Teil 2 -— Prozentuales Wachstum des Anbaus Zucker^
rüben
Baumwolle Erbsen Soja
bohnen
Flachs
Verwendete
Menge
Mol/ha
87
75
70
75
70
56
70
70
20
100
60
80
100
100
90
100
20
55
85
80
Neutral. Dimethyltridecylamin-
salz von Endothal
Mono-dimethyltridecylaminsalz
von Endothal
30,2
15,1
30,2
15,1
Es wurden ferner Bewertungen nach dem Hervorkommen der Anbaupflanzen vorgenommen durch Anwendung auf Beete, welche 6 bis 8 Wochen alt Unkräuter und Anbaupflanzen enthalten. Die folgende Tabelle II zeigt die Wirkungen bei Anwendung nach dem Hervorkommen verschiedener Unkräuter und Anbaupflanzen.
Tabellen: Produkt Kontaktversuch (nach dem Hervorkommen der Pflanzen) Fuchs
schwanz
Crabgras Lambs-
quarter
Zucker
rüben
Baum
wolle
Soja
bohnen
Flachs
Neutral. Endothalsalz von
Dimethyltridecylamin
Mono-dimethyitridecylamin-
sälz von Endothal
Meiige/ha 80
80
50
50
40
40
5
10
60
60
80
40
ioö
100
2,8 kg
2,8 kg
Wie aus den obigen Tabellen hervorgeht, ist die Unkrautbekämpfung mit den Dimethyltridecylaminsalzen von Endothal außergewöhnlich gut und überraschenderweise dem Dinatriumsalz von Endothal oder anderen langkettigen Aminsalzen von Endothal überlegen. Außerdem geht aus Teil 2 der Tabelle I hervor, daß das Wachstum der mit den erfindungsgemäßen Totalherbiziden behandelten Anbauten ziemlich hoch ist und dadurch die gute Verträglichkeit der Dimethyltridecylaminsalze von Endoxohexahydrophthalsäure für die Anbauten zeigt. Tabelle II zeigt die wirksame Unkrautbekämpfung, die sich mit den erfindungsgemäßen Aminsalzen nach dem Auftauchen
der Anbaupflanzen erzielen läßt und die Wirkung auf die Anbaupflanzen. An Stelle der Verwendung der Dimethyltridecylaminsalze kann man auch die erfindungsgemäßen endoxohexahydrophthalsauren Salze von Di-äthyltridecylamin, Di-isopropyltridecylamin, Di-tert.butyltridecylamin mit im wesentlichen gleichen Ergebnissen verwenden.
Außer ihrer Nützlichkeit als vorbeugende und Kontaktherbizide lassen sich die erfindungsgemäßen Mittel auch zur Bekämpfung von anderen Arten von Pflanzenwachstum, z. B. von Wasserunkräutern, verwenden. Sie bewirken zusätzlich die Vernichtung unerwünschter Bodenpilze.
209546/518

Claims (2)

1 , .2
Patentanspruch· der VerbindunS- Es wurde nun gefunden, daß bei
Verwendung des Dimethyltridecylaminsalzes der
Herbizides Mittel, gekennzeichnet »Endothalsäure« als Feldunkrautvernichtungsmittel, durch einen Gehalt an einem Ν,Ν-Dialkyl- insbesondere als vorbeugendes Herbizid, dessen Wirktridecylaminsalz der Endoxohexahydrophthalsäure, 5 samkeit die Wirksamkeit übersteigt, die man von wobei das Ν,Ν-Dialkyltridecylamin die Formel dem herbiziden Säuregehalt erwartet. Es zeigt sich,
daß das Dimethyltridecylammoniumkation zu der
1X herbiziden Wirkung des Anionanteils des Moleküls
-N—CH2 — Ci2Hi5 beiträgt. Infolgedessen ermöglicht die Verwendung
π / ίο der Dialkyltridecylaminsalze der »Endothalsäure« die
2. . Erzielung einer ausgezeichneten vorbeugenden Beaufweist, in der R1 und R2 niedrige Alkylgruppen kämpfung -bei einer großen Anzahl verschiedener darstellen und die Gruppe —■ C12Hi5 e'ne stark unerwünschter Pflanzen in annehmbar niedrigen verzweigte Kette hat: Konzentrationen und bei geringen Kosten.
15 Da die in den erfindungsgemäßen Mitteln vorliegende Säure, die 3,6-Endoxohexahydrophthalsäure
Gegenstand der Erfindung ist ein herbizides Mittel, (Endothalsäure), mehr als eine Carbonsäuregruppe gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem N,N-Di- hat, kann man das Dialkyltridecylaminsalz als Monoalkyltridecylaminsalz der Endoxohexahydrophthal-, salz oder als neutrales Di-Salz verwenden,
säure, wobei das Ν,Ν-Dialkyltridecylamin der For- "20 Die Aminsalze der vorliegenden Erfindung lassen mel sich sehr leicht durch Zusatz von stöchiometrischen
R1. Mengen Dimethyltridecylamin zu 3,6-Endoxohexa-
\ν, £jr CH hydrophthalsäure in An- oder Abwesenheit eines
/ 2 12 i;> gegenseitigen Lösungsmittels herstellen. Bei einem
R2 25 bevorzugten Verfahren braucht man nur stöchio-
metrische Mengen von Dimethyltridecylamin und
aufweist, in der R1 und R2 niedrige Alkylgruppen 3,6-Endoxohexahydrophthalsäure mit oder ohne Didarstellen und die Gruppe —C12Hi5 eine stark'ver-, >:■ spergiermittel (wie z. B. Äthylenglycol) in Wasser zu zweigte Kette hat. geben und zu mischen, bis eine homogene Dispersion
Bekanntlich wirken zahlreiche Amine und ihre 30 oder Lösung des Salzes erzielt wird. An Stelle eines Salze auf lebende Pflanzen ein. Wie jetzt gefunden wäßrigen Systems kann man Lösungsmittel, wie z. B. wurde, ist die Wirkung von Ν,Ν-Dialkyltridecyl- aromatische Kohlenwasserstoffe (z. B. Benzol. Toluol, aminsalzen der Endoxohexahydrophthalsäure. auf Xylol), Ester (z. B. Äthylacetat), Alkohole (z. B. Pflanzen überraschend stark, insbesondere, wenn Äthanol) u. dgl., als Medium verwenden, wobei die diese .spezifische Gruppe von Aminen als vorbeu- 35 Reaktionsteilnehmer in dem erwärmten Lösungsgende "Herbizide verwendet werden. mittel gemischt und als fester Niederschlag bei Ab-
Die Alkyltridecylamine werden vorzugsweise aus kühlung gewonnen werden. Eine andere Möglichkeit dem nach dem Oxo-Verfahren erhältlichen Tridecyl- besteht darin, die Reaktionsteilnehmer bei Umgealkohol gewonnen, und zwar wird der Oxo-Alkohol bungs- oder leicht erhöhten Temperaturen zu mischen in der Wärme und unter Druck in Anwesenheit von 40 ohne ein flüssiges Medium außer dem Dimethyltri-Tonerde als Katalysator mit niederem Dialkylamin decylamin selbst,
(z. B. Diäthylamin)' umgesetzt. Nach dem USA.- '■ B e i s ρ i e 1 1
Patent 2 043 965 erhält man so Dialkyltridecyl-
amin. Die Struktur des Amins stimmt insofern mit 1135g 3,6-Endoxohexahydrophthalsäure (Endothal-
den Oxo-Reaktionsprodukten überein, als die;lang- 45 säure, 80°/0 aktiver Bestandteil), 1167g Dimethylkettige Alkylgruppe .über ein primäres Kohlenstoff- .tridecylamin (95°/0 aktiver Bestandteil) und 1512 g atom an das Stickstoffatom gebunden ist (d. h. Wasser werden gemischt und gerührt bis eine homo-CH2 — N), während sie im übrigen ein verzweigt- gene Lösung erzielt ist. Das erhaltene Produkt ist eine kettiger Rest ist. Diese Struktur des Amins ist auf ; wäßrige Lösung des Mono-Dimethyltridecylamindie Tatsache zurückzuführen, daß das Oxo-Verfahren 5° salzes von Endothal mit einer Konzentration von stets zu einem Produkt mit einem größeren Anteil ■ 530 g/l.
von verzweigten Verbindungen führt. Oxo-Tridecyl- Beispiel 2
alkohol ist daher ein polyverzweigter primärer ali-
phatischer Alkohol, der durch das Oxo-Verfahren 908 g Endothalsäure (80°/0 aktiver Bestandteil),
aus Tetrapropylen hergestellt wird und bei Umwand- 55 1861g Dimethyltridecylamin (95°/ς aktiver Bestandlung zum Amin mit beispielsweise Dimethylamin teil), 568 g Wasser und 341 g Äthylenglykol (als ein polyverzweigtkettiges tertiäres Amin mit der For- Dispergiermittel) werden gemischt bis eine homogene mel Lösung erzielt ist. Dieses Produkt ist das neutrale
C^H25 — CH2-N-(CH3), Dimethyltridecylaminsalz von Endothal (d.h. das
60 Diaminsalz), und die wäßrige Mischung enthält das
ergibt. Bei der vorliegenden Erfindung wird das Salz Salz mit einer Konzentration von 660 g/l.
des Ν,Ν-Dimethyltridecylamins bevorzugt. Die erfindungsgemäßen Aminsalze sind außer-
Es ist bekannt, daß herbizide Säuren in Form von ordentlich wirksame Herbizide; sie eignen sich ins-Aminsalzen ausgebracht werden können. Bisher besondere als vorbeugende Herbizide zur Bekämpfung wurden ziemlich große Mengen dieser Salze ver- 65 von Unkraut und zur Vernichtung unerwünschter wendet, und die bei diesen Anwendungen erzielten Vegetation. Sie können bei außergewöhnlich niedrigen herbiziden Wirkungen entsprechen ihrer Größen- Konzentrationen zwischen 3,36 und 112 kg/ha Verordnung nach dem aktiven herbiziden Säuregehalt wendet werden (vorzugsweise liegen die Konzen-
DE19631567012 1962-09-18 1963-09-17 Herbizides Mittel Expired DE1567012C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US22451062A 1962-09-18 1962-09-18
US22451062 1962-09-18
DEP0032598 1963-09-17

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1567012A1 DE1567012A1 (de) 1970-07-23
DE1567012C true DE1567012C (de) 1973-05-30

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