[go: up one dir, main page]

DE1566649A1 - Automatische Infusionsvorrichtung - Google Patents

Automatische Infusionsvorrichtung

Info

Publication number
DE1566649A1
DE1566649A1 DE19671566649 DE1566649A DE1566649A1 DE 1566649 A1 DE1566649 A1 DE 1566649A1 DE 19671566649 DE19671566649 DE 19671566649 DE 1566649 A DE1566649 A DE 1566649A DE 1566649 A1 DE1566649 A1 DE 1566649A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
ampoule
diluent
cylinder
syringe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671566649
Other languages
English (en)
Inventor
Sarnoff Stanley Jay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SARNOFF STANLEY JAY
Original Assignee
SARNOFF STANLEY JAY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SARNOFF STANLEY JAY filed Critical SARNOFF STANLEY JAY
Publication of DE1566649A1 publication Critical patent/DE1566649A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/14Details; Accessories therefor
    • A61J1/20Arrangements for transferring or mixing fluids, e.g. from vial to syringe
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/14Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/14Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
    • A61M5/142Pressure infusion, e.g. using pumps
    • A61M5/145Pressure infusion, e.g. using pumps using pressurised reservoirs, e.g. pressurised by means of pistons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Stanley Jay Sarnoff
Bethesda, Md., USA
Automatische Infusionsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine automatische Infusionsvorrichtung, mit deren Hilfe einem Patienten ein Medikament mit einem Mindestmaß an ärztlicher Aufsicht und unter · verschiedensten Bedingungen verabreicht werden kann.
Es gibt Fälle, in denen eine große Anzahl von Personen Bedingungen ausgesetzt ist, welche die sofortige Verabreichung großer Dosen eines Medikaments über eine längere Zeitspanne von beispielsweise einer halben Stunde hinweg erfordern. Diese Verabreichung kann infolge des Einatmens von giftigen Unkraut- oder Schädlingsbekämpfungsmitteln oder von anderen giftigen Gasen nötig werden, wobei der letztere Pail möglicherweise auf einem Kampffeld vorkommen kann. Diese Medikamente müssen möglicherweise' einer großen Anzahl von Patienten durch wenige Mediziner oder andere qualifizierte Personen verabreicht werden.
Zu diesem Zweck schafft die Erfindung eine automatische · Infusionsvorrichtung, mit deren Hilfe das Medikament
009818/0193
einem Patienten unter Druck in festgelegter Lenge und in Abhängigkeit von der Verträglichkeit des Patienten sowie von dem jeweils verwendeten Medikament verabreicht werden kann, so daß die maximale Injektionsgeschwindigkeit des Medikaments in die Blutbahn des Patienten gedrosselt werden kann.
Im folgenden ist die Erfindung in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Infusionsvorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung, wobei der Deckel der Vorrichtung zur besseren Veranschaulichung der beiden in einem Gehäuse angeordneten Glaskolben bzw. -zylinder abgenommen ist und sich die Infusionsvorrichtung in gespanntem Zustand befindet, in welchem sie für die Verabreichung des Medikaments bereitsteht,
Pig. 2 eine perspektivische Ansicht des Gehäuses mit seinem Inhalt, wobei das Verdünnungsmittel vom ersten Zylinder der Vorrichtung in einen zweiten Zylinder gedruckt worden ist, so daß es sich mit dem in diesem enthaltenen Medikament vermischt,
BAD OBSGlNAt
009818/0193 - 3 -
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses mit seinem Inhalt, welche ä&o Herausdrücken des Medikaments aus dem aweiten Zylinder und durch eine einen !'eil der Vorrichtung bildende Subkutannadel hindurch veranschaulicht,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die beiden Zylinder der Vorrichtung, in welchem weitere zugehörige Teile der Vorrichtung dargestellt sind,
Fig. 5 einen Einzelheiten zeigenden Schnitt durch das eine Ende eines Zylinders, in vergrößertem.Maßstab, und
Fitc. 6 eine Schnittansicht einer einen einzigen Zylinder aufweisenden Infusionsvorrichtung mit der. Kerk-Eialen der Erfindung, bei welcher in der Zufuhrleitung zwischen dem Zylinder und der Sufckutannadel eine I)ros se !öffnung vorbestinnnter Größe vorgesehen ist.
I::. rohrenden Ist der Aufbau der erfindun^sgemäßen Vorrichtung richer e-rlu.-j.~ert. ' .
JIe Ir. „'.en j?i;;. 1 - 5 dargestellte Ausfü'hrungsforE üer
009818/0193
erfindungsgemäßen Infusionsvorrichtung weist ein Gehäuse 10 mit einem Deckel 12 und einer sein Inneres in zwei Kammern unterteilenden lotrechten Trennwand 14 auf. In jeder dieser Kammern befindet sich ein aus Glas o.dgl. Material hergestellter zylinderförmiger Körper 16 bzw. Im einen Zylinder,16 befindet sich eine ein Verdünnungsmittel 20 enthaltende Ampulle 18, während der andere Zylinder 22 mit einem Medikament gefüllt ist, welches bei der dargestellten Ausführungsform aus einem in einer Ampulle 26 befindlichen Pulver 24 besteht. Die beiden Zylinder sind durch eine yuerleitung 28 miteinander verbunden, an welche als Zweigleitung ein Schlauch 30 angeschlossen ist, der mit einem Absperr- und Einstellventil 32 versehen ist. Wenn dieses Ventil geschlossen ist und die im Zylinder 1b vorgesehene Antriebseinrichtung ausgelöst wird, wird das Verdünnungsmittel durch die Leitung 28 in die Ampulle 26 hineingedrückt und vermischt ■ sich mit bzw. verdünnt deren Inhalt. Wenn nunmehr das Eir.stellventil 32 geöffnet und die im zweiten Zylinder 22 vorgesei.GKe Antriebseinrichtung ausgelöst wird, wird das Medikament durch den Schlauch 3^ und die an seinem Ende befindliche Subkutannadel 34 herausgedrückt.
Gemäß Fig. 4 besteht der Zylinder 16 aus einem vorzugsweise aus durchsichtigem Glas oder Kunststoff hergestell-
000818/0193 - 5 -
BAD ORIGINAL
ten Außenzylinder 36, der "bei 38 zwischen seinen Enden mit einer Schulter versehen ist. Die mit Anlage an der Schulter in den Außenzylinder eingesetzte, eine durchsichtige Wand 40 aufweisende Ampulle 18 enthält das Verdünnungsmittel, das normalerweise durch einen am einen Ende der Ampulle vorgesehenen Kolben 42 und einen am anderen Ende der Ampulle vorgesehenen Stopfen 44 in der Ampulle zurückgehalten wird. Der Stopfen ist mit einer dünnen Membran 46 versehen, auf welche das Verdünnungsmittel bei Betätigung des Kolbens 42 einen Druck ausübt, durch welchen die Membran ausgedehnt und schließlich aufgebrochen wird.. Ea können auch einen Teil des Ampullen-Endstopf ens 44 bildende Stachel 48 vorgesehen sein, welche ein Aufbrechen der Membran gewährleisten, wenn letztere ausgedehnt wird und an die Stachel anstößt. Die Halterung der Ampulle im Außenzylinder erfolgt durch eine Abschlußkappe 52 mit einem gemäß Pig. 5 bei 55 geschlitzten Schurz 54, in dessen Innenwand eine Umfangsnut 56 vorgesehen ist, die federnd über halbkreisförmige Wülste 58 an der Außenwand des Zylinders 36 aufzurästen vermag. Um den geschlitzten Schurz 54 in seiner lage zu halten und ein Auseinanderspreizen des Schurzteils der Abschlußkappe zu verhindern, ist eine sich in ihrem Inneren verjüngende, mit Reibsitz über den Schurzteil der Abschlußkappe aufgesetzte Hülse 60 vorgesehen. Die leitung
BAD
009818/0193 - 6 -
15686A9
28 durchsetzt mit fluidumdichtem Sitz die Abschlußkappe und ist an ihrem Innenende bei 62 mit einem Plansch versehen, welcher ein Herausrutschen der Leitung aus dem Stopfen verhindert.
Zum Ausdehnen und Aufbrechen der Membran sov/ie zum Austreiben der yiÜGsigkeit aus der Ampulle ist ein Kolben bzv/. Stempel 64 am Ende einer Stempelstange 66 angeordnet, d.ereii hinteres Ende eine in einem zweiten Abcchlußstopfen 70 aus hartem wanerial vorgesehene öffnung 68 von größerem Durchmesser als demjenigen der Stempelstange durchsetzt. Der Abschlußstopfen dient als Auslösesitz und kann auf beliebige Weise im Zylinder 16 befestigt sein, beispielsweise mittels Stiften oder Schrauben 69, welche die Zylinderwand durchsetzen und in das Material des Stopfens eingreifen. Im gespannten Zustand der Teile .greift der Stopfen 70 in eine in der Stempelstange vorgesehene Kerbe 74 ein und verhindert hierbei, daß sich die Stempelstange und der Stempel 64 unter der durch eine starke, zwischen dem Stempel und der Innenfläche des Stopfens 70 wirkende Feder 76 ausgeübten Kraft verschieben. Sine Sicherung in Form eines abgewinkelten Sicherungsstifts 78 hält in in die Öffnung 68 des Stopfens eingestecktem Zustand die in der Stempelstange vorgesehene Kerbe in Singriff mit dem Stopfen und verhindert somit
BAD ORiQJ
009818/0193 "7 "
eine unbeabsichtigte seitliche Auslö-sebewegung der Stempelstange. Wenn der Sicherungsstift 78 aus der Öffnung herausgezogen ist, kann die Stempelstange seitwärts bewegt werden, so daß die Kerbe 74 vom Stopfen freikommt. Die Feder 76 vermag nunmehr das Fluidum aus der Ampulle 18 auszutreiben.
Der zweite S5rlinder 22 und seine zugeordneten Teile ähneln im wesentlichen dem Zylinder 16 und seinen '!'eilen. Ein Unterschied zwischen beiden kann in der Stärke der Feder 76 gegenüber der im Zylinder 22 vorgesehenen Feder 80 liefen. Die Feder 76 kann solche Stärke besitzen, daß sie, wenn sie im Zylinder 16 und in der Ampulle 18 voll ausgedehnt ist, eine größere Kraft ausübt als die im Zylinder 22 und in der in diesen eingesetzten Ampulle 82 vollständig zusammengedrückte Feder 80.
Diese Anordnung ist eeshalr cetroffen, weil es wünschenswert sein kann, beim Auslösen eier Feder 80 eine Rückflußwirlcung su verhindern ur:u den gesamten Inhalt .:er .•cnpulle 32 in die Leitung 26 ufci niji.ü in die im Zylinder 1o befindliche Ampulle 18 auszutreioen. Dies ist jedoch nicht uiiLedingo notwendig, da das Fiuiduc:, selbst wenn es in den Zylinder 16 zurückgetrieben wird, schließlich unter isr Wirkung der Feder 76 ausgetrieben wird. Die
009818/01 S3
beiden Federn sind daher vorzugsweise gleich stark. Die Konstruktion der Einrichtung zum Abdichten des Inhalts der Ampulle 82 gegenüber der Leitung 28 kann ebenfalls anders sein. Da anfänglich ein Fluidum in die Ampulle 82 eingetrieben wird, kann die in diese Ampulle miindende Öffnung der Leitung durch eine dünne Membran 84 abgedichtet sein, hinter der sich innerhalb der Ampulle das im vorliegenden Fall als Pulvertablette 86 dargestellte Medikament befindet, welches jedoch auch ein Fluidum sein kann. Ein Stopfen bzw. Kolben 88 wird mit Reibsitz in Anlage gegen das Medikament gehalten. Wenn der Sicherungsstift 78 des Zylinders 16 herausgezogen ist, kann die im Zylinder 16 angeordnete Stempelstange 66 durch Seitwärtsbewegung zum Ausrasten der Kerbe· 74 vom Stopfen der Wirkung der Feder 76 freigegeben werden, so daß die in der Ampulle 18 enthaltene Flüssigkeit mit beträchtlicher Geschwindigkeit in die Ampulle 82 aus- ' getrieben wird, wodurch das Medikament gründlich mit dem Fluidum vermischt oder in diesen aufgelöst wird. Der mit Reibsitz gehaltene Stopfen wird hierbei zurückgetrieben. Infolge dieser Anordnung kann sich keine Luft mit der in die Ampulle 82 eingeführten Flüssigkeit vermischen. Wenn dann der Sicherungsstift des zweiten Zylinders 22 herausgezogen und die Stempelstange seitwärts bewegt wird, um den Abschlußstopfen dieses Zylinders außer Ein-
BAD ORIGINAL
009818/0193 - 9 -
griff mit der in der Stempelstange vorgesehenen Kerbe zu "bringen, wird der Inhalt der Ampulle 82 über die leitung 28 in den Schlauch 30 ausgestoßen.
Während der Überführung des Fluidums aus der Ampulle in die Ampulle 82 ist das Einstellventil 32 geschlossen. Beim Austreiben des JPluidums aus der Ampulle 82 und. möglicherweise auch aus der Ampulle 18 über den Schlauch 30 wird das Einstellventil in dem Ausmaß geöffnet, welches für die richtige Verabreichung des Medikaments an einen Patienten gewünscht wird.
In der Schlauchleitung zwischen dem Einstellventil und der Subkutannadel kann ein Sicht- bzw. Tropfmesser 90 vorgesehen sein, so daß die Durchflußmenge des Medikaments durch den Schlauch sichtbar angezeigt wird.
In die zum Tropfmesser führende Schlauchleitung ist beispielsweise zwischen letzterem und dem Einstellventil ein Durchflußmengen-Drosselglied vorgesehen, das zuin Zweck der Beschreibung der Erfindung in seiner einfachsten Form dargestellt ist. Es besteht aus einem Stutzen 92 mit einem mittleren Außenflansch 94 zum Anschließen der Schlauchabschnitte am Stutzen, wobei die den Stutzen durchsetzende Öffnung bzw. Düse 96 entsprechend dem zu
BAD ORiGINAU
009810^0193
verabreichenden Medikament und der maximalen Durchfluß-• menge, welche dem Patienten augemutet werden kann, eine vor bestimmte Größe besitzt, liraichtlicherweise können andere dauerhafte Formen von Düsen-Drosseleinrichtungen vorgesehen sein, indem beispielsweise eine Verengung in den Schlauch eingegossen wird.
Nachdem die Zylinder mit den Ampullen gefüllt oder nachgefüllt worden sind, indem zuerst die Federn aufgezogen und die Abschlußkappen der Zylinder entfernt und ausgewechselt worden sind, können die beiden Zylinder in das für diesen Zweck vorgesehene Gehäuse 10 eingelegt v/erden. Das Gehäuse besteht vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoff und ist bei 98 in einer Stirnwand zur Aufnahme der Abzweigung der Leitung geschlitzt. Die gegenüberliegende Stirnwand des Gehäuses ist mit lotrechten Schlitzen 100 zur Aufnahme der gespannten Stempelstangen und der Sicherungsstifte 78 versehen. Der mit einem Schurzrand versehene, aus ähnlichem Material wie das Gehäuse bestehende Deckel 12 überliegt das Gehäuse und steht in Reibungseingriff mit diesem.
Im Gebrauch der Vorrichtung kann das gefüllte Gehäuse an einem beliebigen Ort in der Nähe des Patienten aufgestellt werden, wobei die Vorrichtung nicht aufgehängt zu werden
009818/0193 - 11 -
braucht, wie dies bei Gefälle-Infusionsvorrichtungen nötig ist. Wenn dann der Fluß des Medikaments zum Patienten eingeleitet und reguliert worden ist, kann die Vorrichtung ur.beaufsichtigt bleiben, da der üui-ciiiluß zur und uurcj. ulü oubkutannadel so lange stattfindet, wie eich eine fV>r:er in einem der Zylinder aus ei e mit, und wegen des äröcst linien -Stutzens nie mit übermäßiger JJurchflußmenge eri'ol'-t.
Bei dex· abgewandelten Ausführungsform der Erfindung /jei-iäS Pi rr. 6 wird eine einen einzigen Zylinder aufweisende Spritze 102 verwendet, welche dieselbe Konstruktion besitzen kann wie die rechte Spritze der Anordnung gemäß inig. 4 und bei welcher das Verdünnungsmittel durch ein Medikament ersetzt ist, das auf herkömmliche .W-eitie in Lösung oder im Gemisch mit einem Verdünnungsmittel vorliegen kann. An diese Spritse sind der Schlauch 30, das Einstellventil 32, der Stutzen 92, der Tropfneroer 90 unci die Subkutannadel 5*1- unmittelbar in..der ,-rleicnen Anordnung angeschlossen, wie sie- bei der zwei Zylinder aufweisender. Infusionsvorrichtung an pre v: an dt werden kann.
- 12 -
BAD ORIGINAL
009818/0193

Claims (14)

Patentansprüche
1. Automatische Infusionsvorrichtung, gekennzeichnet durch zwei Behälter, von denen der eine einen medizinischen Stoff und der andere ein Verdünnungsmittel enthält, eine im einen Behälter angeordnete Antriebseinrichtung zur Überführung des Inhalts des einen Behälters zum Inhalt des anderen Behälters zwecks Vereinigung "beider und eine im anderen Behälter vorgesehene Antriebseinrichtung zum Ausstoßen der vereinigten Behälterinhalte aus dem anderen Behälter.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Überführen des Behälterin-' halts und sum Austreiben der vereinigten Behälterin- ' halte unter Druckspannung stehende Federn sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dai? die Feder dec Verdünnungsmittel-Behälters in ihrem entspannten Zustand stärker ist als die im anderen Lenälter vorgesehene Feder, wenn dieee voll zugammengedrückt ist.
BAD ORIGINAL
009818/0193 -13-
" 13 " 15666A9
4. Vorrichtung nach.'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, • daß die beiden Behälter durcheine Leitung untereinander verbunden sind, an die als Zweigleitung ein Schlauch angeschlossen ist, in welchem ein Einstellventil vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4f dadurch gekennzeichnet, daß in den Schlauch ein Stutzen mit einer Düse vorbestimmter Öffnungsgröße eingefügt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Schlauchs eine Subkutannadel vorgesehen ist und daß ein Tropfmesser zwischen das Ventil und die Subkutannadel eingeschaltet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse zwischen die Behälter und den Tropfmesser in den Schlauch eingefügt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Verdünnungsmittel enthaltende Behälter mit einer aufbrechbaren Membran versehen ist, die in der Strömungsbahn des Verdünnungsmittels aus seinem zugeordneten Behälter zu dem im anderen Behälter befindlichen Stoff angeordnet ist.
009818/0193
- 14 -
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im anderen Behälter befindliche Stoff zwischen einein neben dem zum Ausstoßen des vereinigten Inhalts dienenden Ende des Behälters angeordneten Teil und einem mit Reibsitz gehaltenen Stopfen eingeschlossen ist, der beim'Eintreiben des Verdünnungsmittels in den anderen Behälter in diesem verschiebbar ist. ■
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Teil eine aufbrechbare Membran ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Schlauches eine Subkutannadel vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Behälter aus einem Zylinder mit einer zwischen seinen Enden vorgesehenen inneren ümfangsschulter besteht, in den eine Ampulle in Anlage an die Schulter eingesetzt ist, daß die Ampulle einen aufbrechbaren Abschlußstopfen aufweist, daß ein Kolben' vorgesehen ist, wobei der Stoff zwischen dem Stopfen und dem Kolben angeordnet ist, daß ein federgetriebener Stempel auf den Kolben einzuwirken vermag, um
den Inhalt der Ampulle durch die aufbrechbare Membran hindurch aus der Ampulle auszutreiben, und daß am einen Ende des Zylinders eine abnehmbare Abschlußkappe zum Festhalten der Ampulle in ihrer Lage vorgesehen ist, wobei der federgetriebene Stempel die eine Antriebseinrichtung bildet.
13. Einrichtung zum Verschließen des Endes eines Rohrs o.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang des Rohrs in einer Weise ausgebildet ist, daß es ungleichförmige Außenabmessungen erhält, daß über das Rohrende der Schurzabschnitt einer Kappe aufgesetzt ist, deren Inneres in einer Weise ausgebildet ist, daß sie mit der am Außenumfang den Rohrs vorgesehenen Ausbildung zusammenzugreifen vermag, und daß über die Kappe eine Hülse aufgeschoben ist, welche den Schursabschnitt zusar.m:enpreßt und einen Eingriff zwischen -.!en Ausbildungen an der Kappe uhd air. Rohr hereΐeilt und somit ein Trennen der Lappe vom Rohr verhindert.
14. Infusionsvorrichtung mit einer ein flüssiges Medikament enthaltenden Subkutanspritze mit Injektionsnadel, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spritze eine Einrichtung vorgesellen ist, welche auf das flüssige Me-
BAD ORIGINAL
009818/0193 " 16 ~
dikament sum Austreiben desselben aus aer Spritze einen Druck auszuüben vermag, und daß die Spritze und die Injektionsnadel durch eine Leitung miteinander verbunden sind, in der eine Düse vorbestimmter üxinuri^Gfjröße und ein 'üropfmesser vorgesehen sind.
Vorrichtung; nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, o.ai; zwischen den; i'ropfmesser und der Spritze ein Ver.*;il zur iJinstcLlimg des i,edikanjntf3-usses durch die Leitun·;: vor'/eser.en ist.
009818/0193 BADOR1O1NAL
DE19671566649 1966-02-07 1967-02-07 Automatische Infusionsvorrichtung Pending DE1566649A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US52539966A 1966-02-07 1966-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1566649A1 true DE1566649A1 (de) 1970-04-30

Family

ID=24093094

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671566649 Pending DE1566649A1 (de) 1966-02-07 1967-02-07 Automatische Infusionsvorrichtung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3451393A (de)
BE (1) BE693765A (de)
CH (1) CH473591A (de)
DE (1) DE1566649A1 (de)
FR (1) FR1510549A (de)
GB (1) GB1114238A (de)
IL (1) IL27371A (de)
NL (1) NL6701783A (de)
SE (1) SE337449B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2721752A1 (de) * 1977-05-13 1978-11-16 Siemens Ag Geraet fuer die zufuehrung von medikamenten zum menschlichen oder tierischen koerper

Families Citing this family (41)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3595232A (en) * 1968-08-19 1971-07-27 Saul Leibinsohn Nongravitational infusion assembly
US3895631A (en) * 1974-02-04 1975-07-22 Alza Corp Liquid infusion unit
US3888239A (en) * 1974-06-21 1975-06-10 Morton K Rubinstein Fluid injection system
US4065230A (en) * 1975-01-17 1977-12-27 Hart Associates, Inc. Reciprocating infusion pump and directional adapter set for use therewith
US4267836A (en) * 1976-11-12 1981-05-19 Whitney Douglass G Injection device and method
US4226235A (en) * 1979-01-25 1980-10-07 Survival Technology, Inc. Plural injecting device
US4410322A (en) * 1979-03-09 1983-10-18 Avi, Inc. Nonpulsating TV pump and disposable pump chamber
US4382753A (en) * 1979-03-09 1983-05-10 Avi, Inc. Nonpulsating IV pump and disposable pump chamber
US4391600A (en) * 1979-03-09 1983-07-05 Avi, Inc. Nonpulsating IV pump and disposable pump chamber
US4381006A (en) * 1980-11-10 1983-04-26 Abbott Laboratories Continuous low flow rate fluid dispenser
SE427245B (sv) * 1982-01-29 1983-03-21 Sjoenell Goeran Forfarande for blandning av ett emne, t ex cytostatika, forvarat i en med gummiforslutning eller motsvarande forsedd ampull, med ett annat emne, t ex sterilt vatten, likasa forvarat i en med gummiforslutning eller motsv
US4666430A (en) * 1984-12-05 1987-05-19 I-Flow Corporation Infusion pump
US4689042A (en) * 1985-05-20 1987-08-25 Survival Technology, Inc. Automatic medicament ingredient mixing and injecting apparatus
US5318539A (en) * 1986-10-17 1994-06-07 Alexander G. B. O'Neil Liquid feeding apparatus utilizing capillary tubing, and syringe driver
US4857048A (en) * 1987-05-29 1989-08-15 Hewlett-Packard Company IV pump and disposable flow chamber with flow control
US5246347A (en) * 1988-05-17 1993-09-21 Patients Solutions, Inc. Infusion device with disposable elements
US5074756A (en) * 1988-05-17 1991-12-24 Patient Solutions, Inc. Infusion device with disposable elements
US5803712A (en) * 1988-05-17 1998-09-08 Patient Solutions, Inc. Method of measuring an occlusion in an infusion device with disposable elements
US5100389A (en) * 1988-06-21 1992-03-31 Vaillancourt Vincent L Ambulatory infusion pump
US4997420A (en) * 1989-12-28 1991-03-05 Lefevre Robert J Portable drug delivery device including pump with tapered barrel
US5078679A (en) * 1990-11-13 1992-01-07 Reese H William Post-surgical anesthesia at a continuous and progressively decreasing administration rate
US6251098B1 (en) 1992-01-24 2001-06-26 I-Flow, Corp. Fluid container for use with platen pump
US5911716A (en) * 1992-01-24 1999-06-15 I-Flow Corporation Platen pump
US6358239B1 (en) * 1992-01-24 2002-03-19 I-Flow Corporation Platen pump
US20080215029A1 (en) * 1993-01-22 2008-09-04 I-Flow Corporation Platen pump
US5595760A (en) * 1994-09-02 1997-01-21 Delab Sustained release of peptides from pharmaceutical compositions
US5743879A (en) * 1994-12-02 1998-04-28 Science Incorporated Medicament dispenser
GB9611562D0 (en) * 1996-06-03 1996-08-07 Applied Research Systems Device
US6241125B1 (en) * 1996-10-24 2001-06-05 Kenneth H. Jacobsen System and kit accessories for dispensing reactive two component materials
US6234795B1 (en) * 2000-01-21 2001-05-22 Ultradent Products, Inc. Flexible mixer extender
JP4260791B2 (ja) * 2005-11-07 2009-04-30 日本航空電子工業株式会社 コネクタ
US8323237B2 (en) 2006-06-21 2012-12-04 Novo Nordisk Healthcare Ag One-hand operated drug mixing and expelling device
USD578209S1 (en) * 2007-04-30 2008-10-07 Erbe Elektromedizin Gmbh Pump unit
DE102007060131A1 (de) * 2007-12-13 2009-06-25 Technische Universität Dresden Verfahren und Vorrichtung zum luftfreien Befüllen von Gefäßanschlüssen im Medizinbereich
TWI746569B (zh) 2016-06-08 2021-11-21 瑞士商瑞健醫療股份有限公司 計量器具、注射裝置、及其應用
US11253652B2 (en) 2016-11-28 2022-02-22 Shl Medical Ag Device for dispensing a substance
CN115779186A (zh) * 2017-06-20 2023-03-14 曼金德公司 药剂输送装置以及操作药剂输送装置的方法
USD847209S1 (en) * 2018-01-26 2019-04-30 Osaa Innovation Aps Bag pump
CN110585517B (zh) * 2019-09-29 2024-07-02 莲花医疗用品有限公司 一种非重力输液器
JP7630532B2 (ja) * 2020-05-29 2025-02-17 ウィンドギャップ メディカル, インコーポレイテッド 注入器または自動注入器において治療薬を混合するための動的混合および送達システム
GR1010059B (el) * 2020-08-10 2021-08-13 Φαρματεν Α.Β.Ε.Ε. Διαδικασια και συσκευη για την παρασκευη παχυρευστων φαρμακοτεχνικων μορφων

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE419869C (de) * 1924-10-23 1925-10-12 Robert Roehr Dr Schweinerotlauf-Impfbesteck
US2129983A (en) * 1936-04-06 1938-09-13 Bacon Jay Harvey Surgical appliance
US2362025A (en) * 1943-01-26 1944-11-07 Price Alison Howe Apparatus for administering blood plasma
US2496559A (en) * 1945-09-17 1950-02-07 Piechaczek Alojzy Surgical and medical syringes
US2693801A (en) * 1951-01-08 1954-11-09 Forcman Joseph Safety cutoff valve for liquid administering apparatus
US2699167A (en) * 1952-04-25 1955-01-11 Paul A Raiche Hypodermic injector
US2798488A (en) * 1954-09-15 1957-07-09 Merck & Co Inc Syringe unit
US2869543A (en) * 1957-08-23 1959-01-20 Iowa Cooperative Ass Injector
US3048171A (en) * 1958-11-03 1962-08-07 Bio Physical Res Inc Intravenous injection device
US3153414A (en) * 1962-02-02 1964-10-20 Abbott Lab Apparatus for the induced infusion of liquid from a flexible liquid container

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2721752A1 (de) * 1977-05-13 1978-11-16 Siemens Ag Geraet fuer die zufuehrung von medikamenten zum menschlichen oder tierischen koerper

Also Published As

Publication number Publication date
US3451393A (en) 1969-06-24
CH473591A (de) 1969-06-15
BE693765A (de) 1967-07-17
FR1510549A (fr) 1968-01-19
NL6701783A (de) 1967-08-08
IL27371A (en) 1971-07-28
SE337449B (de) 1971-08-09
GB1114238A (en) 1968-05-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1566649A1 (de) Automatische Infusionsvorrichtung
DE69104143T2 (de) Infusionsvorrichtung für Flüssigkeiten.
DE60029556T2 (de) System zur Verabreichung von Arzneimittlen mit einem Arzneimittelbehälter und dessen Halterung
DE69827434T2 (de) Verfahren zum Befüllen von Spritzen
DE69508792T2 (de) Füllgerät für eine nadellose einspritz-ampulle
DE3688736T2 (de) Selbsttätige anordnung zum mischen und einspritzen von bestandteilen von arzneimitteln.
DE69926675T2 (de) Schnittstelle zwischen einem Phiolebehälter und einer stiftförmigen Medikamentenspritze
DE69728190T2 (de) Wiederherstellungsvorrichtung für einspritzbare Medikamente
DE69410126T2 (de) Vorgefüllte Spritze
DE3645245C2 (de) Injektionsgerät
DE69326601T2 (de) Injektionsbehälter mit zwei kammern
CH639856A5 (de) Injektionsspritze.
DE1491819B1 (de) Spritzengestellanordnung
DE8509572U1 (de) Abgabevorrichtung, insbesondere medizinische Spritze, zur Abgabe vorbestimmter, aufeinander folgender Menge einer Medizin
DE1441929B1 (de) Hohlnadel fuer Injektionsspritze mit einer entlang einer Umfangsschwaechung am spritzenseitigen Ende der Hohlnadel abtrennbaren,die Nadel voellig umgebenden Schutzkappe
DE1491788A1 (de) Injektor fuer Medikamente
EP1917055A2 (de) Doppelkammer-behälter ohne bypass
EP1890744A1 (de) Vorrichtung zur verabreichung eines fluiden produkts
DE1070785B (de)
DE69016350T2 (de) Arzneimittelabgabe- und Dosiervorrichtung mit einer doppelten Abgabeöffnung.
EP2214756A1 (de) Injektionsvorrichtung zur nadelfreien injektion eines mediums
DE2617083A1 (de) Spritzampulle und verfahren zu deren fuellung
DE2149550C3 (de) Tülle zum Ansetzen an eine Kolbenspritze
CH397157A (de) Injektionsspritze
DE19532410C2 (de) Injektionseinrichtung