DE1566649A1 - Automatische Infusionsvorrichtung - Google Patents
Automatische InfusionsvorrichtungInfo
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Description
Stanley Jay Sarnoff
Bethesda, Md., USA
Bethesda, Md., USA
Die Erfindung betrifft eine automatische Infusionsvorrichtung,
mit deren Hilfe einem Patienten ein Medikament mit einem Mindestmaß an ärztlicher Aufsicht und unter ·
verschiedensten Bedingungen verabreicht werden kann.
Es gibt Fälle, in denen eine große Anzahl von Personen Bedingungen ausgesetzt ist, welche die sofortige Verabreichung
großer Dosen eines Medikaments über eine längere Zeitspanne von beispielsweise einer halben Stunde hinweg
erfordern. Diese Verabreichung kann infolge des Einatmens von giftigen Unkraut- oder Schädlingsbekämpfungsmitteln
oder von anderen giftigen Gasen nötig werden, wobei der letztere Pail möglicherweise auf einem Kampffeld vorkommen
kann. Diese Medikamente müssen möglicherweise' einer großen Anzahl von Patienten durch wenige Mediziner
oder andere qualifizierte Personen verabreicht werden.
Zu diesem Zweck schafft die Erfindung eine automatische ·
Infusionsvorrichtung, mit deren Hilfe das Medikament
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einem Patienten unter Druck in festgelegter Lenge und
in Abhängigkeit von der Verträglichkeit des Patienten sowie von dem jeweils verwendeten Medikament verabreicht
werden kann, so daß die maximale Injektionsgeschwindigkeit des Medikaments in die Blutbahn des Patienten gedrosselt
werden kann.
Im folgenden ist die Erfindung in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Infusionsvorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung, wobei
der Deckel der Vorrichtung zur besseren Veranschaulichung der beiden in einem Gehäuse angeordneten
Glaskolben bzw. -zylinder abgenommen ist und sich die Infusionsvorrichtung in gespanntem
Zustand befindet, in welchem sie für die Verabreichung des Medikaments bereitsteht,
Pig. 2 eine perspektivische Ansicht des Gehäuses mit seinem Inhalt, wobei das Verdünnungsmittel vom
ersten Zylinder der Vorrichtung in einen zweiten Zylinder gedruckt worden ist, so daß es sich mit
dem in diesem enthaltenen Medikament vermischt,
BAD OBSGlNAt
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Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses mit
seinem Inhalt, welche ä&o Herausdrücken des Medikaments
aus dem aweiten Zylinder und durch eine einen !'eil der Vorrichtung bildende Subkutannadel
hindurch veranschaulicht,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die beiden Zylinder der Vorrichtung, in welchem weitere zugehörige
Teile der Vorrichtung dargestellt sind,
Fig. 5 einen Einzelheiten zeigenden Schnitt durch das
eine Ende eines Zylinders, in vergrößertem.Maßstab, und
Fitc. 6 eine Schnittansicht einer einen einzigen Zylinder
aufweisenden Infusionsvorrichtung mit der. Kerk-Eialen
der Erfindung, bei welcher in der Zufuhrleitung zwischen dem Zylinder und der Sufckutannadel
eine I)ros se !öffnung vorbestinnnter Größe
vorgesehen ist.
I::. rohrenden Ist der Aufbau der erfindun^sgemäßen Vorrichtung
richer e-rlu.-j.~ert. ' .
JIe Ir. „'.en j?i;;. 1 - 5 dargestellte Ausfü'hrungsforE üer
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erfindungsgemäßen Infusionsvorrichtung weist ein Gehäuse 10 mit einem Deckel 12 und einer sein Inneres in zwei
Kammern unterteilenden lotrechten Trennwand 14 auf. In jeder dieser Kammern befindet sich ein aus Glas o.dgl.
Material hergestellter zylinderförmiger Körper 16 bzw. Im einen Zylinder,16 befindet sich eine ein Verdünnungsmittel
20 enthaltende Ampulle 18, während der andere Zylinder 22 mit einem Medikament gefüllt ist, welches
bei der dargestellten Ausführungsform aus einem in einer Ampulle 26 befindlichen Pulver 24 besteht. Die beiden
Zylinder sind durch eine yuerleitung 28 miteinander verbunden,
an welche als Zweigleitung ein Schlauch 30 angeschlossen ist, der mit einem Absperr- und Einstellventil
32 versehen ist. Wenn dieses Ventil geschlossen ist und die im Zylinder 1b vorgesehene Antriebseinrichtung ausgelöst
wird, wird das Verdünnungsmittel durch die Leitung 28 in die Ampulle 26 hineingedrückt und vermischt ■
sich mit bzw. verdünnt deren Inhalt. Wenn nunmehr das
Eir.stellventil 32 geöffnet und die im zweiten Zylinder 22 vorgesei.GKe Antriebseinrichtung ausgelöst wird, wird
das Medikament durch den Schlauch 3^ und die an seinem
Ende befindliche Subkutannadel 34 herausgedrückt.
Gemäß Fig. 4 besteht der Zylinder 16 aus einem vorzugsweise
aus durchsichtigem Glas oder Kunststoff hergestell-
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ten Außenzylinder 36, der "bei 38 zwischen seinen Enden
mit einer Schulter versehen ist. Die mit Anlage an der Schulter in den Außenzylinder eingesetzte, eine durchsichtige
Wand 40 aufweisende Ampulle 18 enthält das Verdünnungsmittel, das normalerweise durch einen am einen
Ende der Ampulle vorgesehenen Kolben 42 und einen am anderen Ende der Ampulle vorgesehenen Stopfen 44 in
der Ampulle zurückgehalten wird. Der Stopfen ist mit einer dünnen Membran 46 versehen, auf welche das Verdünnungsmittel
bei Betätigung des Kolbens 42 einen Druck ausübt, durch welchen die Membran ausgedehnt und schließlich
aufgebrochen wird.. Ea können auch einen Teil des Ampullen-Endstopf
ens 44 bildende Stachel 48 vorgesehen sein, welche ein Aufbrechen der Membran gewährleisten, wenn
letztere ausgedehnt wird und an die Stachel anstößt. Die Halterung der Ampulle im Außenzylinder erfolgt durch
eine Abschlußkappe 52 mit einem gemäß Pig. 5 bei 55 geschlitzten
Schurz 54, in dessen Innenwand eine Umfangsnut 56 vorgesehen ist, die federnd über halbkreisförmige
Wülste 58 an der Außenwand des Zylinders 36 aufzurästen vermag. Um den geschlitzten Schurz 54 in seiner lage zu
halten und ein Auseinanderspreizen des Schurzteils der Abschlußkappe zu verhindern, ist eine sich in ihrem Inneren
verjüngende, mit Reibsitz über den Schurzteil der Abschlußkappe aufgesetzte Hülse 60 vorgesehen. Die leitung
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28 durchsetzt mit fluidumdichtem Sitz die Abschlußkappe
und ist an ihrem Innenende bei 62 mit einem Plansch versehen, welcher ein Herausrutschen der Leitung aus
dem Stopfen verhindert.
Zum Ausdehnen und Aufbrechen der Membran sov/ie zum Austreiben
der yiÜGsigkeit aus der Ampulle ist ein Kolben
bzv/. Stempel 64 am Ende einer Stempelstange 66 angeordnet, d.ereii hinteres Ende eine in einem zweiten Abcchlußstopfen
70 aus hartem wanerial vorgesehene öffnung 68 von größerem Durchmesser als demjenigen der Stempelstange
durchsetzt. Der Abschlußstopfen dient als Auslösesitz und kann auf beliebige Weise im Zylinder 16 befestigt
sein, beispielsweise mittels Stiften oder Schrauben 69, welche die Zylinderwand durchsetzen und in das Material
des Stopfens eingreifen. Im gespannten Zustand der Teile .greift der Stopfen 70 in eine in der Stempelstange vorgesehene
Kerbe 74 ein und verhindert hierbei, daß sich die Stempelstange und der Stempel 64 unter der durch eine
starke, zwischen dem Stempel und der Innenfläche des Stopfens 70 wirkende Feder 76 ausgeübten Kraft verschieben.
Sine Sicherung in Form eines abgewinkelten Sicherungsstifts 78 hält in in die Öffnung 68 des Stopfens eingestecktem
Zustand die in der Stempelstange vorgesehene Kerbe in Singriff mit dem Stopfen und verhindert somit
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eine unbeabsichtigte seitliche Auslö-sebewegung der
Stempelstange. Wenn der Sicherungsstift 78 aus der Öffnung
herausgezogen ist, kann die Stempelstange seitwärts bewegt werden, so daß die Kerbe 74 vom Stopfen freikommt.
Die Feder 76 vermag nunmehr das Fluidum aus der
Ampulle 18 auszutreiben.
Der zweite S5rlinder 22 und seine zugeordneten Teile
ähneln im wesentlichen dem Zylinder 16 und seinen '!'eilen.
Ein Unterschied zwischen beiden kann in der Stärke der Feder 76 gegenüber der im Zylinder 22 vorgesehenen Feder
80 liefen. Die Feder 76 kann solche Stärke besitzen,
daß sie, wenn sie im Zylinder 16 und in der Ampulle 18 voll ausgedehnt ist, eine größere Kraft ausübt als die
im Zylinder 22 und in der in diesen eingesetzten Ampulle
82 vollständig zusammengedrückte Feder 80.
Diese Anordnung ist eeshalr cetroffen, weil es wünschenswert
sein kann, beim Auslösen eier Feder 80 eine Rückflußwirlcung
su verhindern ur:u den gesamten Inhalt .:er
.•cnpulle 32 in die Leitung 26 ufci niji.ü in die im Zylinder
1o befindliche Ampulle 18 auszutreioen. Dies ist jedoch
nicht uiiLedingo notwendig, da das Fiuiduc:, selbst wenn
es in den Zylinder 16 zurückgetrieben wird, schließlich unter isr Wirkung der Feder 76 ausgetrieben wird. Die
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beiden Federn sind daher vorzugsweise gleich stark.
Die Konstruktion der Einrichtung zum Abdichten des Inhalts der Ampulle 82 gegenüber der Leitung 28 kann ebenfalls
anders sein. Da anfänglich ein Fluidum in die Ampulle 82 eingetrieben wird, kann die in diese Ampulle
miindende Öffnung der Leitung durch eine dünne Membran
84 abgedichtet sein, hinter der sich innerhalb der Ampulle das im vorliegenden Fall als Pulvertablette 86 dargestellte
Medikament befindet, welches jedoch auch ein Fluidum sein kann. Ein Stopfen bzw. Kolben 88 wird mit
Reibsitz in Anlage gegen das Medikament gehalten. Wenn der Sicherungsstift 78 des Zylinders 16 herausgezogen
ist, kann die im Zylinder 16 angeordnete Stempelstange 66 durch Seitwärtsbewegung zum Ausrasten der Kerbe· 74
vom Stopfen der Wirkung der Feder 76 freigegeben werden, so daß die in der Ampulle 18 enthaltene Flüssigkeit mit
beträchtlicher Geschwindigkeit in die Ampulle 82 aus- ' getrieben wird, wodurch das Medikament gründlich mit
dem Fluidum vermischt oder in diesen aufgelöst wird. Der mit Reibsitz gehaltene Stopfen wird hierbei zurückgetrieben.
Infolge dieser Anordnung kann sich keine Luft mit der in die Ampulle 82 eingeführten Flüssigkeit vermischen.
Wenn dann der Sicherungsstift des zweiten Zylinders 22 herausgezogen und die Stempelstange seitwärts bewegt
wird, um den Abschlußstopfen dieses Zylinders außer Ein-
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griff mit der in der Stempelstange vorgesehenen Kerbe zu "bringen, wird der Inhalt der Ampulle 82 über die leitung
28 in den Schlauch 30 ausgestoßen.
Während der Überführung des Fluidums aus der Ampulle
in die Ampulle 82 ist das Einstellventil 32 geschlossen. Beim Austreiben des JPluidums aus der Ampulle 82 und.
möglicherweise auch aus der Ampulle 18 über den Schlauch 30 wird das Einstellventil in dem Ausmaß geöffnet, welches
für die richtige Verabreichung des Medikaments an einen Patienten gewünscht wird.
In der Schlauchleitung zwischen dem Einstellventil und der Subkutannadel kann ein Sicht- bzw. Tropfmesser 90
vorgesehen sein, so daß die Durchflußmenge des Medikaments durch den Schlauch sichtbar angezeigt wird.
In die zum Tropfmesser führende Schlauchleitung ist beispielsweise
zwischen letzterem und dem Einstellventil ein Durchflußmengen-Drosselglied vorgesehen, das zuin
Zweck der Beschreibung der Erfindung in seiner einfachsten Form dargestellt ist. Es besteht aus einem Stutzen
92 mit einem mittleren Außenflansch 94 zum Anschließen der Schlauchabschnitte am Stutzen, wobei die den Stutzen
durchsetzende Öffnung bzw. Düse 96 entsprechend dem zu
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verabreichenden Medikament und der maximalen Durchfluß-•
menge, welche dem Patienten augemutet werden kann, eine vor bestimmte Größe besitzt, liraichtlicherweise können
andere dauerhafte Formen von Düsen-Drosseleinrichtungen vorgesehen sein, indem beispielsweise eine Verengung
in den Schlauch eingegossen wird.
Nachdem die Zylinder mit den Ampullen gefüllt oder nachgefüllt worden sind, indem zuerst die Federn aufgezogen
und die Abschlußkappen der Zylinder entfernt und ausgewechselt
worden sind, können die beiden Zylinder in das für diesen Zweck vorgesehene Gehäuse 10 eingelegt v/erden.
Das Gehäuse besteht vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoff und ist bei 98 in einer Stirnwand zur Aufnahme
der Abzweigung der Leitung geschlitzt. Die gegenüberliegende Stirnwand des Gehäuses ist mit lotrechten
Schlitzen 100 zur Aufnahme der gespannten Stempelstangen und der Sicherungsstifte 78 versehen. Der mit einem
Schurzrand versehene, aus ähnlichem Material wie das Gehäuse bestehende Deckel 12 überliegt das Gehäuse und steht
in Reibungseingriff mit diesem.
Im Gebrauch der Vorrichtung kann das gefüllte Gehäuse an einem beliebigen Ort in der Nähe des Patienten aufgestellt
werden, wobei die Vorrichtung nicht aufgehängt zu werden
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braucht, wie dies bei Gefälle-Infusionsvorrichtungen nötig
ist. Wenn dann der Fluß des Medikaments zum Patienten eingeleitet und reguliert worden ist, kann die Vorrichtung
ur.beaufsichtigt bleiben, da der üui-ciiiluß zur und
uurcj. ulü oubkutannadel so lange stattfindet, wie eich
eine fV>r:er in einem der Zylinder aus ei e mit, und wegen des
äröcst linien -Stutzens nie mit übermäßiger JJurchflußmenge
eri'ol'-t.
Bei dex· abgewandelten Ausführungsform der Erfindung
/jei-iäS Pi rr. 6 wird eine einen einzigen Zylinder aufweisende
Spritze 102 verwendet, welche dieselbe Konstruktion besitzen kann wie die rechte Spritze der Anordnung gemäß
inig. 4 und bei welcher das Verdünnungsmittel durch ein
Medikament ersetzt ist, das auf herkömmliche .W-eitie in
Lösung oder im Gemisch mit einem Verdünnungsmittel vorliegen
kann. An diese Spritse sind der Schlauch 30, das
Einstellventil 32, der Stutzen 92, der Tropfneroer 90
unci die Subkutannadel 5*1- unmittelbar in..der ,-rleicnen Anordnung
angeschlossen, wie sie- bei der zwei Zylinder aufweisender.
Infusionsvorrichtung an pre v: an dt werden kann.
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Claims (14)
1. Automatische Infusionsvorrichtung, gekennzeichnet
durch zwei Behälter, von denen der eine einen medizinischen Stoff und der andere ein Verdünnungsmittel
enthält, eine im einen Behälter angeordnete Antriebseinrichtung
zur Überführung des Inhalts des einen Behälters zum Inhalt des anderen Behälters zwecks
Vereinigung "beider und eine im anderen Behälter vorgesehene
Antriebseinrichtung zum Ausstoßen der vereinigten Behälterinhalte aus dem anderen Behälter.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Überführen des Behälterin-'
halts und sum Austreiben der vereinigten Behälterin- '
halte unter Druckspannung stehende Federn sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dai? die Feder dec Verdünnungsmittel-Behälters in
ihrem entspannten Zustand stärker ist als die im
anderen Lenälter vorgesehene Feder, wenn dieee voll
zugammengedrückt ist.
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4. Vorrichtung nach.'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
• daß die beiden Behälter durcheine Leitung untereinander
verbunden sind, an die als Zweigleitung ein Schlauch angeschlossen ist, in welchem ein Einstellventil
vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4f dadurch gekennzeichnet,
daß in den Schlauch ein Stutzen mit einer Düse vorbestimmter
Öffnungsgröße eingefügt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Schlauchs eine Subkutannadel vorgesehen
ist und daß ein Tropfmesser zwischen das Ventil und die Subkutannadel eingeschaltet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse zwischen die Behälter und den Tropfmesser
in den Schlauch eingefügt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Verdünnungsmittel enthaltende Behälter
mit einer aufbrechbaren Membran versehen ist, die in der Strömungsbahn des Verdünnungsmittels aus seinem
zugeordneten Behälter zu dem im anderen Behälter befindlichen Stoff angeordnet ist.
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9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der im anderen Behälter befindliche Stoff zwischen einein neben dem zum Ausstoßen des vereinigten
Inhalts dienenden Ende des Behälters angeordneten Teil und einem mit Reibsitz gehaltenen Stopfen eingeschlossen
ist, der beim'Eintreiben des Verdünnungsmittels in den anderen Behälter in diesem verschiebbar
ist. ■
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Teil eine aufbrechbare Membran ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende des Schlauches eine Subkutannadel vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Behälter aus einem Zylinder mit einer zwischen seinen Enden vorgesehenen inneren ümfangsschulter
besteht, in den eine Ampulle in Anlage an die Schulter eingesetzt ist, daß die Ampulle einen
aufbrechbaren Abschlußstopfen aufweist, daß ein Kolben' vorgesehen ist, wobei der Stoff zwischen dem Stopfen
und dem Kolben angeordnet ist, daß ein federgetriebener Stempel auf den Kolben einzuwirken vermag, um
den Inhalt der Ampulle durch die aufbrechbare Membran
hindurch aus der Ampulle auszutreiben, und daß am einen Ende des Zylinders eine abnehmbare Abschlußkappe
zum Festhalten der Ampulle in ihrer Lage vorgesehen ist, wobei der federgetriebene Stempel die
eine Antriebseinrichtung bildet.
13. Einrichtung zum Verschließen des Endes eines Rohrs o.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang
des Rohrs in einer Weise ausgebildet ist, daß es ungleichförmige Außenabmessungen erhält, daß über
das Rohrende der Schurzabschnitt einer Kappe aufgesetzt ist, deren Inneres in einer Weise ausgebildet
ist, daß sie mit der am Außenumfang den Rohrs vorgesehenen
Ausbildung zusammenzugreifen vermag, und
daß über die Kappe eine Hülse aufgeschoben ist, welche den Schursabschnitt zusar.m:enpreßt und einen Eingriff
zwischen -.!en Ausbildungen an der Kappe uhd air. Rohr
hereΐeilt und somit ein Trennen der Lappe vom Rohr
verhindert.
14. Infusionsvorrichtung mit einer ein flüssiges Medikament
enthaltenden Subkutanspritze mit Injektionsnadel, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spritze eine Einrichtung
vorgesellen ist, welche auf das flüssige Me-
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dikament sum Austreiben desselben aus aer Spritze einen Druck auszuüben vermag, und daß die Spritze
und die Injektionsnadel durch eine Leitung miteinander verbunden sind, in der eine Düse vorbestimmter
üxinuri^Gfjröße und ein 'üropfmesser vorgesehen sind.
Vorrichtung; nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
o.ai; zwischen den; i'ropfmesser und der Spritze ein
Ver.*;il zur iJinstcLlimg des i,edikanjntf3-usses durch
die Leitun·;: vor'/eser.en ist.
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