DE1564524B2 - - Google Patents
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- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
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- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
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- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
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- Junction Field-Effect Transistors (AREA)
- Thin Film Transistor (AREA)
- Insulated Gate Type Field-Effect Transistor (AREA)
- Element Separation (AREA)
Description
I 564 524
1 2
Die Erfindung betrifft einen Feldeffekttransistor die relativen Lagen der unteren Bandgrenzen der
mit einem Einkristallkörper aus Halbleitermaterial, Leitungsbänder im Isolator und dem Kanal einer
längs dessen Oberfläche zwei einen Stromkanal be- Feldeffekttransistortriode gemäß einem Ausführungsgrenzenden
Elektroden im Abstand voneinander ange- beispiel der Erfindung zeigt,
ordnet sind, und mit einer Steuerelektrode, die durch 5 F i g. 4 ein Energiebanddiagramm, das die relative
einen Isolator von dem Stromkanal getrennt ist. Lage der Energieniveaus in einem typischen Schnitt
Ein bekannter Typ von Feldeffekttransistoren mit durch die Steuerelektrode, den Isolator und den
isolierter Steuerelektrode enthält einen Einkristall- Kanal einer Feldeffekttransistortriode gemäß einem
körper aus einem Halbleitermaterial, an dessen Ober- Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, und
fläche zwei Elektroden angeordnet sind, die im Betrieb io F i g. 5 eine schematische Darstellung einer Reihe
als Quelle und Abfluß arbeiten und zwischen sich von Verfahrensschritten bei der Herstellung des in
einen Stromweg (Kanal) begrenzen, der längs der F i g. 1 dargestellten Bauelements.
Oberfläche des Einkristallkörpers verläuft. In nahem Die Erfindung wird an Hand von Feldeffekttransi-
Abstand von dem Kanal und von ihm durch eine stören des stromdrosselnden Typs (depletion type)
dünne Isolierschicht getrennt befindet sich eine 15 mit N-leitendem Kanal beschrieben, sie ist jedoch
Steuerelektrode. nicht hierauf beschränkt, sondern kann auch auf
Bei den bekannten Bauelementen dieser Art be- Transistoren des stromerhöhten Typs (enhancement
stand der Isolator aus einem gewöhnlich amorphen type) und Transistoren mit P-leitendem Kanal ange-
oder polykristallinen Material, in dem der mittlere wendet werden. Die folgenden Ausführungen gelten
Atomabstand erheblich verschieden vom Atomab- 20 ganz allgemein auch für Bauelemente mit P-leitendem
stand des Materials im Halbleiterkörper ist. Infolge Kanal mit der Ausnahme, daß die Polaritäten aller
der Verschiedenheit der Atomabstände treten an der angelegten Spannungen umzukehren sind.
Grenzfläche zwischen dem Halbleiterkörper und dem Der in F i g. 1 dargestellte Transistor 21 enthält
Isolator Energiezustände auf, die die Arbeitsweise einen Einkristallkörper 23 aus einem Material mit
des Bauelementes ungünstig beeinflussen. 25 Bandlücke und hohem spezifischen Widerstand. Bei
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Oberfläche 22 des Körpers sind zwei Elektroden
einem Feldeffekthalbleiterbauelement der eingangs 25, 27 angeordnet, die aus N-leitendem Halbleitergenannten Art störende Einflüsse der Grenzschicht material bestehen, längs der Oberfläche 22 im Abstand
zwischen Isolator und Halbleiterkörper weitestgehend voneinander angeordnet sind und im Betrieb als
zu beseitigen. 30 Quelle (Elektrode 25) und Abfluß (Elektrode 27)
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- arbeiten. Eine Schicht aus einem kristallinen Isolator
löst, daß der Isolator aus einem Material besteht, 29, die entweder monokristallin oder polykristallin
dessen Atomabstand das 0,9- bis l.lfache des Atom- sein kann und aus einem anderen Material mit Bandabstandes
des Halbleitermaterials beträgt. lücke besteht, befindet sich auf einem Bereich 31 des
Außerdem ist die Leitfähigkeit des Isoliermaterials 35 Körpers 23, der zwischen den Elektroden 25, 27 liegt
vorzugsweise kleiner als das 10~3-fache der Leitfähig- und den Kanal des Transistors bildet. Eine Steuerkeit
des Kanalmaterials, die Bandlücke des Isolier- elektrode 33, die aus einem Metall oder einem gutmaterials
soll vorzugsweise mindestens 1,1 eV be- leitendem Halbleitermaterial (ζ. Β. einem stark dotiertragen
und vorzugsweise mindestens 0,4 eV größer ten Oberflächenteil des Isolators 29) bestehen kann,
sein als die des Halbleitermaterials. 40 ruht auf dem Isolator 29, der die Steuerelektrcd; 33
Das Isoliermaterial ist bei einem derartigen Feld- vom Kanal 31 trennt. Die Steuerelektrode 33 kann
effekttransistor vorzugsweise ein Einkristall, der in sich über den ganzen Kanal 31 oder nur über einen
denselben Kristall eingewachsen oder aufgewachsen Teil des Kanals erstrecken. Dasselbe gilt auch für den
ist, der den Halbleiterkörper bildet. Eine solche mono- Isolator 29. Mit den Elektroden 25, 27 sind ohmsche
kristalline Struktur kann z. B. durch epitaktisches Auf- 45 Anschlüsse 35, 37 verbunden.
wachsen des Isolators auf einen monokristallinen Der Halbleiterkörper 23 und der Isolator 29 beKanal
hergestellt werden. Man erreicht hierdurch stehen aus verschiedenen Materialien mit Bandlücke,
weniger Ausschuß bei der Produktion und stabilere die hinsichtlich des Atomabstandes, der Leitfähigkeit
Betriebseigenschaften. und der Größe der Bandlücke in einer bestimmten
Die Betriebseigenschaften der vorliegenden Feld- 50 Beziehung zueinander stehen.
effekttransistoren sind außerdem erheblich besser als Der Begriff »Halbleitermaterial« soll jedes eigendie
der bekannten Bauelemente dieser Art. So ist z. B. leitende sowie störstellenleitende Element- und Verdas
!//-Rauschen kleiner, und die Kennwerte ändern bindungshalbleitermaterial umfassen,
sich im Verlaufe der Zeit wesentlich weniger als bei Die oben gestellte Forderung hinsichtlich des Abden bekannten Bauelementen. Bei den vorliegenden 55 Standsverhältnisses beruht auf folgenden Überlegun-Bauelementen können auch die hohen Trägerbeweg- gen: Wenn die Abstände zwischen den Atomen der lichkeiten ausgenutzt werden, die gewisse Halbleiter- Materialien, die den Isolator 29 bzw. den Halbleitermaterialien aufweisen, ζ. B. Gallium-Arsenid. körper 23 bilden, nicht übereinstimmen, entstehen im
sich im Verlaufe der Zeit wesentlich weniger als bei Die oben gestellte Forderung hinsichtlich des Abden bekannten Bauelementen. Bei den vorliegenden 55 Standsverhältnisses beruht auf folgenden Überlegun-Bauelementen können auch die hohen Trägerbeweg- gen: Wenn die Abstände zwischen den Atomen der lichkeiten ausgenutzt werden, die gewisse Halbleiter- Materialien, die den Isolator 29 bzw. den Halbleitermaterialien aufweisen, ζ. B. Gallium-Arsenid. körper 23 bilden, nicht übereinstimmen, entstehen im
Die Erfindung wird an Hand einiger Ausführungs- Bereich der Grenzfläche zwischen diesen Materialien
beispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher er- 60 Oberflächenzustände, und zwar jeweils ein Zustand
läutert, es zeigt für jedes überschüssige Atom, das vorhanden ist. Der
F i g. 1 eine Schnittansicht einer ersten Ausfüh- Maximalwert der Abweichung der Atomabstände von
rungsform der Erfindung und einer zugehörigen etwa 10% ergibt sich dann aus der Forderung, daß die
Schaltungsanordnung, Zustandsdichte bei einem guten Feldeffekt-Bauelement
F i g. 2 eine perspektivische, idealisierte Schnittan- 65 kleiner als 1012/cm2 sein soll. Der Atomabstand des
sieht zur Definition verschiedener Parameter, die bei Isoliermaterials soll also zwischen 0,9- und l,lmal so
der Erläuterung der Erfindung verwendet werden, groß sein wie der Atomabstand des Halbleitermaterials.
F i g. 3 ein idealisiertes Energiebanddiagramm, das Bei größeren Abweichungen ergibt sich eine zu hohe
Oberflächenzustandsdichte und ein entsprechend schlechtes Arbeiten des Bauelements.
Die Bedingungen hinsichtlich der Leitfähigkeit und der Bandlücken beruhen auf folgenden Überlegungen:
Der Isolator 29 arbeitet als dielektrische Sperrschicht, so daß die Trägerströme durch den Isolator 29 zwischen
der Steuerelektrode 33 und dem Kanal 31 im Vergleich zu den den Kanal durchfließenden Strömen
vernachlässigbar sind. Zwischen der Steuerelektrode 33 und dem Kanal 31 kann wegen der relativ großen
Dicke der Isolierschicht (etwa 1000 Angstrom oder mehr) nämlich nur ein vernachlässigbarer kleiner
Tunnelstrom fließen. Auch die Eigenleitfähigkeit des Isolators und injizierte Ströme sind klein. Es sei als
erstes die ohmsche Leitfähigkeit senkrecht zur Kanalebene durch den Isolator 29 hindurch mit der Leitfähigkeit
des Feldeffektkanals, in dessen Ebene betrachtet, verglichen. Gemäß F i g. 2 ergibt sich für die
Flächenstromdichte senkrecht zur Kanalebene ji pro
Einheit der Kanalbreite
ji — q · tu
(Vg- Vg)-L
2t
wobei q die Elementarladung, rn die Zahl der Ladungsträger
pro cm3 im Isolator, μι die Beweglichkeit der
Ladungsträger im Isolator, Va die Spannung zwischen
Quelle und Abfluß, V9 die Spannung zwischen Quelle
und Steuerelektrode, L die Kanallänge (F i g. 2) und t die Isolatordicke bedeuten und das Feld
(Vä - V9)
2t
als effektives Feld (Vg < 0) angenommen ist. Die
Flächenstromdichte im Kanals bei Sättigung und
Vg = O beträgt
Js-
ε με
tL
wobei ε die Dielektrizitätskonstante des Isolators, μ8 die Beweglichkeit der Ladungsträger im Halbleiter
und Vp die Abschnürspannung (Pinch-off-Spannurig)
gemäß der derzeitigen MOS-Theorie ist. Vergleicht man dies und fordert man, daß
Js
< 10-3,
so ergibt sich m < 1010cm~3 unter den folgenden
Bedingungen: -^- = K)-1; ε = 10; L = 2 · 10~3cm
/ = 10-5cm; Vd-Vg = 10V;a = 1O12Cm-2 = Oberflächenladungsdichte
des Kanals. Diese Forderung wird für einen Betrieb bei Raumtemperatur von jedem
reinen Material erfüllt, dessen Bandlücke größer als 1,1 eV ist.
Um eine Abschätzung über die zur Verhinderung von Injektionsströmen erforderliche Potentialschwelle
zu erhalten, sei die Leitungsbandsperrschicht betrachtet. Rechnet man die Oberflächendichte von 1012cm~2
in eine Volumendichte von 1018cm~3 um, so erhält
man für die Potentialschwelle den Wert φ >
0,4 eV, wenn die Ladungsträgerdichts auf der Isolatorseite
der Sperrschicht kleiner als der oben verwendete Wert von 1010Cm-3 ist, wie in F i g. 3 dargestellt ist. Da die
Löcherdichte wesentlich geringer ist, kann die Potentialschwelle der Sperrschicht für Löcher entsprechend
kleiner sein. Die an die Sperrschicht zu stellenden Bedingungen hängen wieder von der Temperatur ab
und verringern sich exponentiell bei einem Betrieb mit niedrigen Temperaturen.
Unter Bezugnahme auf F i g. 4 ergibt sich das folgende ungefähre Bild für die Mindestbedingungen, die
für einen Betrieb bei Raumtemperatur an den Isolator zu stellen sind:
«rf
+ 0,4 + 0,2 [eV],
d. h., daß die Bandlücke Egins des Isolators etwa 0,6 eV
größer als die Bandlücke Egcii des Halbleiters und
mindestens 1,1 eV sein soll. Die Steuerelektrode 33 kann aus Metall oder einem Oberflächenteil des Isolators
29, der sehr stark dotiert ist, so daß das Fermi-Niveau nahe der Leitungsbandkante liegt, bestehen.
Es ist bemerkenswert, daß die Dielektrizitätskonstante des Isolators 29 größer ist als bei den bekannten
Feldeffekttrioden, so daß der Isolator nicht so dünn zu sein braucht wie bisher. Bei den obigen Rechnungen
wurden jedoch übliche Isolatordicken verwendet.
Bei dem vorliegenden Bauelement ist der Kanal 31 monokristallin, und der Isolator 29 kann ebenfalls ein
Einkristall sein. Das neue Bauelement ist stabiler und läßt sich mit einem bemerkenswert kleinen Produktionsausschuß
herstellen. Man kann epitaktisch gewachsene A-III-BV-Verbindungen und Elemente der
Gruppe IV verwenden. So kann man beispielsweise einen GaP-Isolator auf einem GaAs-Kanal, einen
GaP-Isolator auf einem Si-Kanal, einen GaAs-Isolator
auf einem Ge-Kanal oder einen GaAs-Isolator
auf einem InAs- oder InSb-Kanal verwenden und die Vorzüge der hohen Trägerbeweglichkeit in diesen
Kanalmaterialien ausnutzen.
Das in F i g. 1 dargestellte Bauelement 21 kann in einer Schaltung 39 betrieben werden, welche eine die
Quellenelektrode 35 mit Masse 43 verbindende Quellenleitung 41, einen Steuerlektrodenteil mit einer
Steuerelektrodenleitung 45, die die Steuerelektrode 33 über eine Vorspannungsquelle 49 und eine mit dieser
in Reihe geschaltete Signalquelle 47 mit Masse verbindet, und einen Abflußteil mit einer Abflußleitung 51,
die die Abflußelektrode 37 über eine Abflußspannungsquelle 53 und einen mit dieser in Reihe geschalteten
Widerstand 55 mit Masse verbindet, enthält. Das Ausgangssignal kann an Klemmen 57 parallel zum
Arbeitswiderstand 55 abgenommen werden. An den Klemmen 57 steht ein verstärktes Abbild des von der
Signalquelle 47 an die Steuerelektrode 33 gelieferten Signals zur Verfugung. Die in F i g. 1 eingezeichneten
Polaritäten gelten für einen Transistor vom Drosselungstyp (edpletion type), der einen N-leitenden
Kanal hat.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Schaltung ist der Halbleiterkörper 23 des Bauelementes nicht beschaltet.
Gewünschtenfalls kann der Halbleiterkörper 23 jedoch auch an einer Gleich- oder Wechselspannung
liegen, um dem Bauelement ein zusätzliches Eingangssignal zuzuführen. Wenn der Halbleiterkörper dünn
ist und einen verhältnismäßig hohen spezifischen Widerstand hat, kann an der der Steuerelektrode 33
gegenüberliegenden Seite eine nicht dargestellte Hilfssteuerelektrode
angebracht werden, der ebenfalls ein zusätzliches Eingangssignal zugeführt werden kann.
Die beschriebenen Transistoren umfassen Bauelemente mit einem monokiistallinen Kanal 31, z. B.
aus Silizium, Germanium, Gallium-Arsenid, der
direkt in einem Einkristallkörper oder epitaktisch auf einem monokristallinen Träger gebildet ist. Bei
solchen monokristallinen Strukturen kann man den Isolator 29 epitaktisch aus der Dampfphase niederschlagen
oder bei manchen Materialien in situ aufwachsen lassen. Der Isolator 29 kann polykristallin
sein, er ist jedoch vorzugsweise monokristallin. Wie oben erläutert wurde, ist der Atomabstand im Isolator
dem Atomabstand des Kanalmaterials angepaßt. Man läßt den Isolator 29 vorzugsweise direkt auf den Kanal
31 aufwachsen. Bei manchen Ausführungsbeispielen kann das Kanalmaterial auf dem Isolator niedergeschlagen
werden und nicht, wie oben angegeben, der Isolator auf dem Kanal. Die beschriebenen Bauelemente
lassen sich mit ähnlichen Verfahren herstellen, wie sie bei der Produktion bipolarer Transistoren und
anderer elektronischer Festkörper-Bauelemente verwendet werden. Man kann mit einer Diffusion von
Dotierungsstoffen arbeiten, und die Geometrie kann durch Maskierung und fotolithographische Präzisionsverfahren
gesteuert werden.
In F i g. 5 ist die Herstellung eines Bauelements, das einen GaP-IsoIator auf einem GaAs-Kanal enthält,
schematisch dargestellt. Man geht von einem Einkristallkörper 23 aus P-leitendem Gallium-Arsenid mit
einem spezifischen Widerstand zwischen 10 und 50 Ohm-Zentimeter aus, wie in F i g. 5 A dargestellt
ist. Als nächstes werden unter Anwendung bekannter Maskierverfahren N-leitende Verunreinigungen in
beabstandete Bereiche im Körper 23 eindiffundiert, um die später als Quelle und Abfluß dienenden Elektroden
25, 27 zu bilden, wie F i g. 5 B zeigt. Man kann hierbei beispielsweise elementaren Schwefel in das
Gallium-Arsenid eindiffundieren, indem ein maskierter Kristall etwa 15 Stunden bei etwa 10000C in Schwefeldampf
erhitzt wird. Als nächstes wird ein N-leitender Kanal 31 erzeugt, indem entsprechende Verunreinigungen
in den Oberflächenbereich des Körpers 23 zwischen den Elektroden 25, 27 eindiffundiert werden.
Hierzu wird der entsprechend maskierte Kristall beispielsweise für etwa 1 Stunde erneut in Schwefeldampf
erhitzt. Die zweckmäßigste Erhitzungsdauer, Temperatur und Schwefeldampfkonzentration werden
empirisch festgelegt.
Anschließend läßt man einen Isolator 29 aus reinem Gallium-Phosphid mit Hilfe eines Halogen- oder
Oxyd-Transportverfahrens epitaktisch aufwachsen. Verwendet man beispielsweise ein Halogen-Transportverfahren,
so kann ein dünner Galliumphosphidfilm durch einen Transport von einer reines Galliumphosphid
enthaltenden Quelle zur Oberfläche des Halbleiterkörpers 29 bei einer Temperatur von etwa 700° C
in einer Chloratmosphäre innerhalb einiger Minuten gebildet werden. Nach diesem Verfahrensschritt hat
das Bauelement die in F i g. 5 D dargestellte Struktur und enthält eine etwa 1000 Angstrom dicke Gallium-Phosphid-Schicht
29.
Als nächstes wird die Steuerelektrode 33 auf dem Isolator 29 gebildet. Hierzu wird beispielsweise eine
stark, bis zur Entartung dotierte Schicht 33 aus Galliumphosphid gezüchtet, z. B. unter Verwendung
von stark mit Tellur dotiertem Galliumphosphid oder durch Zusatz eines Dotierungsstoffes, wie Schwefel,
zu der aus Wasserstoff bestehenden Atmosphäre. Die Steuerelektrode 33 und der Isolator 29 werden dann
abgedeckt und geätzt, um die Elektroden 25, 27 freizulegen. Anschließend werden durch Aufdampfen
von Metall Kontakte 35, 37 auf den Elektroden 25 bzw. 27 gebildet. Während des gleichen Verfahrensschrittes kann auch auf die Steuerelektrode noch eine
Metallschicht 38 aufgebracht werden. Das fertige Bauelement ist in F i g. 5 E dargestellt.
Claims (4)
1. Feldeffekttransistor mit einem Einkristallkörper aus Halbleitermaterial, längs dessen Oberfläche
zwei einen Stromkanal begrenzende Elektroden im Abstand voneinander angeordnet sind, ι
und mit einer Steuerelektrode, die durch einen \ Isolator von dem Stromkanal getrennt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Isolator (29) aus einem Material besteht, dessen
Atomabstand das 0,9- bis 1,If ache des Atomabstandes des Halbleitermaterials (23) beträgt.
2. Feldeffekttransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfähigkeit des
Isolators (29) kleiner als das 10-3-fache der Leitfähigkeit
des Halbleitermaterials (23) ist und daß die Bandlücke des Materials des Isolators (29)
mindestens 1,1 eV beträgt und mindestens 0,4 eV größer ist als die Bandlücke des Halbleitermaterials
(23).
3. Feldeffekttransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator (29) aus
einem Einkristall besteht.
4. Feldeffekttransistor nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator aus einer
A-III-BV-Verbindung besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
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| DE1564524B2 true DE1564524B2 (de) | 1970-11-12 |
Family
ID=23780562
Family Applications (1)
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-
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