[go: up one dir, main page]

DE1561859B - Kugelschreibermine - Google Patents

Kugelschreibermine

Info

Publication number
DE1561859B
DE1561859B DE1561859B DE 1561859 B DE1561859 B DE 1561859B DE 1561859 B DE1561859 B DE 1561859B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
writing
intermediate piece
ballpoint pen
mine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Shea, John H., Scotch Plains, N.J. (V.StA.)

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Kugelschreibermine, bestehend aus einem rohrförmigen Vorratsbehälter für die Schreibpaste und einer in dessen vorderes Ende eingepreßten zylindrischen Schreibspitze.
Kugelschreiber können in zwei grundsätzliche Bauformen unterteilt werden: Bei der einen Bauform, den sogenannten Schreibstiften, wird die Kugelschreibermine in einer Hülse fest angeordnet. Bei der anderen Bauform, beispielsweise bei Druckstiften, wird die Mine in einer besonderen Haltevorrichtung der Hülse gehalten und ist in die Schreibstellung ausfahrbar bzw. aus der Schreibstellung zurückziehbar. Für jede dieser Bauformen ist eine besondere, eine spezielle Ausbildung der Schreibspitze aufweisende Mine erforderlich. Die festen Minen für die sogenannten Schreibstifte erhalten eine kegelförmige Spitze, die in einer Ringschulter ausläuft; an diese Ringschulter schließt sich ein zylindrischer Teil an. Der Schreibdruck wird von der Ringschulter aufgenommen, während der zylindrische Teil in eine Öffnung der Hülse eingesetzt wird und das Herausfallen der Mine verhindern soll.
Für Druckstifte od. dgl. wird eine Mine vorgesehen, die sich zum Ein- und Ausfahren frei in der Schreibhülse bewegen muß. Die Schreibspitze ist innen in das Vorratsröhrchen eingepreßt und besteht in ihrem daraus vorstehenden Teil aus einem dünnen, zylindrischen Ansatz, welcher die Schreibkugel trägt. Die Kosten für die zuletzt genannte Mine betragen etwa ein Zehntel der Kosten der zuerst genannten Mine.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Mine zu schaffen, die für beide Arten von Schreibgeräten, für Schreibstifte und für Druckstifte od. dgl. eingesetzt werden kann und bei der der Vorteil der billigeren Herstellung ausgenutzt wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird bei einer Kugelschreibermine der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zum zum Einsetzen und Halten der Mine in einer Stifthülse ein die Schreibspitze umgebendes Zwischenstück vorgesehen ist, das in seiner äußeren Form der Spitze des Stiftes entspricht, das vordere Ende der Schreibspitze mit der Schreibkugel freiläßt, sich mit einer Ringschulter am vorderen Ende der Hülse abstützt und einen an die Ringschulter anschließenden, zylindrischen, das Minenrohr umhüllenden Teil besitzt, welches durch eine Bördelkante mit der Mine verbunden ist.
Um eine gute Verbindung zwischen dem Zwischenstück und der Mine im Bereich des umhüllenden Teils zu schaffen, ist die Kugelschreibermine zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß das Zwischenstück aus Blech hergestellt ist.
Die das Zwischenstück aufnehmende Hülse kann aus Kunststoff oder aus einem anderen, billigen Material hergestellt sein, welches schwächer ist und leichter bricht als die teueren Kunststoffarten. Um mit einem solchen Material einen guten Sitz des Zwischenstückes zu erreichen, wird nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß die den zylindrischen Teil des Zwischenstückes umgebende Öffnung der Hülse mit sich vorzugsweise in Längsrichtung der Hülse erstreckenden, zusammendrückbaren Rippen versehen ist.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist beispielhaft an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 der Zeichnung ist eine Längs-Schnittansicht einer in eine Hülse eingesetzten Kugelschreibermine erfindungsgemäßer Form;
F i g. 2 ist eine Ansicht der Mine und des mit ihr verbundenen Zwischenstückes; und
Fig. 3 ist eine Kopf ansicht der Rippen aufweisenden Hülsenöffnung.
Gemäß F i g. 1 der Zeichnungen ist in eine Hülse 10 die Mine 20 des Kugelschreibers eingesetzt. Das Minenrohr 22 dient in an sich bekannter Weise zur Aufnahme der Schreibpaste und nimmt am vorderen Ende eine eingepreßte zylindrische Schreibspitze 24 auf. Am Vorderende dieser Schreibspitze ist die Schreibkugel 26 eingesetzt. Eine Patrone bzw. Mine der beschriebenen Form wird im allgemeinen für Kugelschreiber mit zurückziehbarer Kugelspitze verwendet und weist einen Außendurchmesser auf, welcher kleiner ist als der Durchmesser der Hülsenöffnung 12 der die Mine aufnehmenden Hülse 10. Diese Hülse weist gemäß Fig. 1 der Zeichnungen in Richtung des Mittelteils verminderte Wandstärke auf, wodurch ein Hohlraum 16 gebildet ist.
Um die Mine mit vorstehender Schreibspitze zu halten, ist ein Zwischenstück 30 vorgesehen, welches
. ■ '■■ sich über eine Ringschulter 32 am vorderen Ende 14 der Hülse 10 abstützt. An die Ringschulter 32 des Zwischenstückes schließt sich ein zylindrischer, das Minenrohr 22 umschließender Teil 36 an, welcher durch Bördelung bzw. durch Rollen mit dem Minenrohr verbunden ist. Am Vorderende weist das Zwischenstück eine Öffnung 34 auf, durch welche sich die Schreibspitze 24 erstreckt.
Wie vorangehend erwähnt, ist das Zwischenstück mittels Bördelung mit dem Minenrohr verbunden, so durch die beispielhaft in Fig. 1 dargestellte Bördelkante 38 am hinteren Ende des Zwischenstückes. Es ist demzufolge erforderlich, das Zwischenstück aus einem Material herzustellen, welches kalt bearbeitet werden kann. Bevorzugt wird ein Zwischenstück,
welches aus Blech hergestellt und auf einer Hülsenformmaschine geformt ist, verwendet. Das Anrollen bzw. Bördeln des Zwischenstückes zum Zweck der Befestigung mit dem Minenrohr reicht aus, um dem Schreibdruck ohne Beschädigung der Hülse widerstehen zu können.
Durch die Erfindung wurde also eine Kugelschreibermine geschaffen, welche sowohl für Schreibstifte der eingangs erwähnten Art als auch für Druckstifte geeignet ist. Man ist also in der Lage, herkömmliche Schreibpatronen bzw. Minen zu verwenden, anstatt Spezialpatronen mit abgesetzter Metallschreibspitze einsetzen zu müssen, also Schreibspitzen, welche in Stiften mit zurückziehbarer Spitze nicht verwendet werden können.
In F i g. 3 der Zeichnungen ist eine Kopf ansicht einer Hülse 10 a dargestellt, welche aus Kunststoff oder aus einem anderen, billigen Material besteht, das schwächer ist und leichter bricht als die teueren Kunststoffe. Um trotz Verwendung billiger Kunststoffe oder vergleichbarer Materialien einen guten Sitz des Zwischenstückes zu erreichen, wird nach einer zweckmäßigen Weiterbildung vorgeschlagen, daß die den zylindrischen Teil des Zwischenstückes umgebende Öffnung der Hülse mit sich vorzugsweise in Längsrichtung der Hülse erstreckenden, zusammendrückbaren Rippen versehen ist. Die Rippen 40
ίο können leicht zusammengedrückt werden und verspannen demnach elastisch das Zwischenstück in der Hülse. Für einen Innenwanddurchmesser von 4 mm und eine Hülsenwandstärke von 0,79 mm sollten die Rippen 0,4 mm breit sein und etwa 0,1 mm radial von der Hülsenwand vorstehen, was einem Zwischenstück mit einem Durchmesser von 3,9 mm oder etwas weniger Platz bietet. Es sind etwa acht solcher Rippen rund um die Hülsenwand vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kugelschreibermine, bestehend aus einem rohrförmigen Vorratsbehälter für die Schreibpaste und einer in dessen vorderes Ende eingepreßten zylindrischen Schreibspitze, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einsetzen und Halten der Mine in einer Stifthülse ein die Schreibspitze umgebendes Zwischenstück (30) vorgesehen ist, das in seiner äußeren Form der Spitze des Stiftes entspricht, das vordere Ende der Schreibspitze (24) mit der Schreibkugel (26) freiläßt, sich mit einer Ringschulter (32) am vorderen Ende (14) der Hülse (10) abstützt und einen an die Ringschulter (32) anschließenden, zylindrischen, das Minenrohr (22) umhüllenden Teil (36) besitzt, welches durch eine Bördelkante (38) mit der Mine verbunden ist.
2. Kugelschreibermine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (30) aus Blech hergestellt ist.
3. Kugelschreibermine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den, zylindrischen Teil (36) des Zwischenstücks (30) umgebende Öffnung der Hülse (10) mit sich vorzugsweise in Längsrichtung der Hülse erstreckenden, zusammendrückbaren Rippen (40) versehen ist.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2746409C2 (de) Mehrfachschreibgerät
DE3530906C2 (de) Schreibstift
DE1561819A1 (de) Schreibgeraet und Verfahren zum Herstellen eines Schreibstiftes fuer dieses Schreibgeraet
DE1750019A1 (de) Hohlbolzen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2945173C2 (de) Schreibgerät
DE8138696U1 (de) Schreibgeraet
DE3202436A1 (de) Verbundschreibspitze
DE3601676C2 (de)
EP0066541B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer mit flüssiger Tinte gespeisten Kugelschreiberspitze und dadurch hergestellte Spitze
DE2712058C2 (de) Kugelschreibspitze und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3811530C1 (de)
EP0289540B1 (de) Schreibspitze oder aufzeichnungselement
DE2364217B2 (de) Roehrchenschreiberspitze sowie verfahren zur herstellung von roehrchenschreiberspitzen
DE1561859C (de) Kugelschreibermine
DE1561859B (de) Kugelschreibermine
DE3302963A1 (de) Schreibgeraet fuer fluessige schreibmedien
DE871258C (de) Kugelschreiber mit fluessiger Tintenfuellung
DE2854604A1 (de) Kugelschreiber
DE902832C (de) Schreibgeraet, insbesondere Kufwlschreiber
DE2447431B2 (de) Fuellminenstift mit verschiebbarer mine
DE4041315C2 (de) Faserschreibgerät mit Faserschreibspitzen in einem Führungsrohr
DE1998039U (de) Zeichenfuellfederhalter
DE2552975A1 (de) Kugelschreibergehaeuse zur aufnahme mehrerer kugelschreiberminen
DE1561851C (de) Schreibgerät
DE69108509T2 (de) Verbesserte Plotterschreibgerätvorrichtung.