DE1561003B1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Bedrucken von aufgedornten,zylindrischen Behaeltern - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Bedrucken von aufgedornten,zylindrischen BehaelternInfo
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Description
F i g. 8 eine Endansicht der von links nach rechts
kopf ist erforderlich, um die Behälter auf dem Bedruckungsabschnitt
ihrer Bahn zwangläufig zu steu- 20 gesehenen F i g. 7, ern, damit sie genau registerrichtig bedruckt werden. Fig. 9 einen Schnitt gemäß Linie 9-9 in Fig. 7,
Die Revolverköpfe der bekannten Maschinen ro- Fig. 10 eine vergrößerte Draufsicht im Schnitt auf
tieren um eine Achse, die exzentrisch zum Druck- einen Dornsatz,
zylinder angeordnet ist. Sie werden absatzweise ge- Fig. 11 einen Schnitt im wesentlichen gemäß
schaltet und bringen dabei jeden Behälter nachein- 25 Linie 11-11 in Fig. 10, der einen Dornsatz in der
ander mit dem Druckzylinder in Berührung, um den Druckzone wiedergibt,
Behälter zu bedrucken. Der Revolverkopf bleibt F i g. 12 eine Ansicht im wesentlichen gemäß Linie
dann in einer festen Stellung, bis der Behälter für 12-12 in Fig. 1, welche die Stellung und Anordnung
das Bedrucken eine volle Umdrehung gemacht hat. des Drucktuch- oder Druckzylinders und den Re-Dann
wird der Revolverkopf schnell geschaltet. Er 30 volverkopf zeigt,
entfernt dann den bedruckten Behälter aus der Be- Fig. 13 einen Schnitt gemäß Linie 13-13 in
druckungszone und bringt den nächsten Behälter in Fig. 12; er gibt einen Dornsatz mit dem Revolverdie
Bedruckungsstellung. kopf in der Druckzone wieder,
Diese bekannten Maschinen liefern zwar hoch- Fig. 14 eine Ansicht gemäß Linie 14-14 in
wertige Erzeugnisse, aber ihr Ausstoß ist begrenzt. 35 F i g. 12,
Das ist durch die dynamischen Kräfte bedingt, die F i g. 15 einen vergrößerten Schnitt gemäß Linie
15-15 in Fig. 14,
Fig. 16 eine Draufsicht auf die Mittel zur Betätigung
der Aufnahmedorne auf dem Revolverkopf für den Eingriff und die Freigabe des Dornsatzes beim
Eintritt in die Druckzone bzw. beim Austritt aus
dieser,
Fig. 17 eine Vorderansicht gemäß Linie 17-17 in
Fig. 16,
eine Ansicht gemäß Linie 18-18 in
einen Schnitt
gemäß
Linie 19-19 in
Fig. 19
Fig. 18,
F i g. 20 eine Draufsicht auf die Hebel zur Betäti-
Fig. 18,
F i g. 20 eine Draufsicht auf die Hebel zur Betäti-
durch das absatzweise Arbeiten des Revolverkopfs auftreten. Die Maschinen können daher nur mit begrenzten
Geschwindigkeiten arbeiten. Ihr Ausstoß ist auf ungefähr 200 Stück in der Stunde begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Bedrucken von
aufgedornten zylindrischen Behältern zu schaffen, deren Ausstoß erheblich gesteigert ist.
Dieser Erfolg ist dadurch erreicht, daß der Revol- 45 Fig. 18
verkopf koaxial zum Drucktuchzylinder angeordnet F i g. 12,
ist, endlose, die Dorne tragende Ketten über den
Revolverkopf geführt sind und axial verschiebbare,
sich gegenüberliegende Spindeln am Revolverkopf
zur Steuerung der Dorne für einen registerhaltigen 50 gung der Aufnahmedorne am Revolverkopf; sie erAufdruck gelagert sind. fassen die Dorne, registern und geben sie frei, wenn
ist, endlose, die Dorne tragende Ketten über den
Revolverkopf geführt sind und axial verschiebbare,
sich gegenüberliegende Spindeln am Revolverkopf
zur Steuerung der Dorne für einen registerhaltigen 50 gung der Aufnahmedorne am Revolverkopf; sie erAufdruck gelagert sind. fassen die Dorne, registern und geben sie frei, wenn
Jeder Dorn ist dabei in einem Gehäuse drehbar
gelagert, das um eine zur Achse des Drucktuchzylinders parallele Welle schwenkbar gelagert ist. Eine
Feder hält den Dorn im Abstand von der Druck- 55
fläche des Zylinders. In der Bedruckungszone wird
der Dorn gegen den Drucktuchzylinder durch eine
Nockenbahn und eine Nockenrolle angepreßt. Zur
Steuerung der Dorne weist eine Spindel für die Zentrierung der Welle, die zur Achse des Drucktuch- 60 unmittelbar von einer Formmaschine oder anderen Zylinders parallel schwenkbar gelagert ist, einen kur- Lieferquelle an einer endlosen Kette 11 zugeführt.
gelagert, das um eine zur Achse des Drucktuchzylinders parallele Welle schwenkbar gelagert ist. Eine
Feder hält den Dorn im Abstand von der Druck- 55
fläche des Zylinders. In der Bedruckungszone wird
der Dorn gegen den Drucktuchzylinder durch eine
Nockenbahn und eine Nockenrolle angepreßt. Zur
Steuerung der Dorne weist eine Spindel für die Zentrierung der Welle, die zur Achse des Drucktuch- 60 unmittelbar von einer Formmaschine oder anderen Zylinders parallel schwenkbar gelagert ist, einen kur- Lieferquelle an einer endlosen Kette 11 zugeführt.
vengesteuerten und federbelasteten Hebel auf, eine ~ -- - -
andere Spindel betätigt ein kurvengesteuerter Hebel.
Die vorher erwähnte Nockenrolle ist an einem Steuerarm angeordnet, der über eine Druckschraube an 65 über das Kettenrad 13 läuft, werden die Behälter von dem Gehäuse anliegt, das die Dorne aufnimmt. Diese der Aufgabe- bzw. Zuführungsvorrichtung erfaßt, die Druckschraube dient zum Einstellen des Dorns in ihrer Gesamtheit mit 14 bezeichnet ist. Sie nimmt gegenüber dem Drucktuchzylinder. die Behälter von den Stiften 12 ab und überträgt sie
Die vorher erwähnte Nockenrolle ist an einem Steuerarm angeordnet, der über eine Druckschraube an 65 über das Kettenrad 13 läuft, werden die Behälter von dem Gehäuse anliegt, das die Dorne aufnimmt. Diese der Aufgabe- bzw. Zuführungsvorrichtung erfaßt, die Druckschraube dient zum Einstellen des Dorns in ihrer Gesamtheit mit 14 bezeichnet ist. Sie nimmt gegenüber dem Drucktuchzylinder. die Behälter von den Stiften 12 ab und überträgt sie
sie durch die Druckzone gehen,
F i g. 21 eine schematische Ansicht des Antriebs und
F i g. 22 und 23 vergrößerte Ansichten der Elemente des Schaltmechanismus.
F i g. 1 zeigt eine Maschine gemäß der Erfindung schematisch: Danach werden die zylindrischen Behälter
10, die zu bedrucken sind, der Druckmaschine
Sie ist mit seitlich herausstehenden Stiften 12 versehen, an denen die Behälter hängen. Die Kette bewegt
sich in Pfeilrichtung gemäß Fig. 1. Sobald sie
3 4
auf eine Reihe von Dornen. Die Aufgabevorrichtung ist eine Ausstoßvorrichtung bei 48 dargestellt; sie ist
besteht aus einer Reihe von Greifschlitten 15. Sie im wesentlichen identisch mit der Zuführungsvorsind
zwischen den endlosen Ketten 16 befestigt, richtung 14. Die Ausstoßvorrichtung enthält in ähnweiche
die Schlitten auf einer endlosen, teils ge- licher Weise endlose Ketten 49, die um die Kettenkriimmten,
teils geraden Bahn um die Kettenräder 17, 5 räder 51, 52 und 53 lauf en. Sie sind mit einer Anzahl
18 und 19 herumführen. Wenn sich die Greifschlitten von Ausstoß-Greifschlitten 54 versehen,
im wesentlichen konzentrisch um die Kettenräder 18 Während die Schlitten 54 im Uhrzeigersinne um die
bewegen, schließen sich die Greifer 21 und 22 jedes Kettenräder 53 laufen, werden deren Greifer 56 und
Schlittens. Sie werden dabei durch Nockenbahnen 23 57 mittels der Nockenbahn 58 geöffnet. Sie bleiben
gesteuert und greifen die aufeinanderfolgenden Be- io geöffnet, bis sie den geradlinigen Teil ihrer Bahn erhälter.
Während sich die Schlitten nach dem Schlie- reichen und bis sie mit den benachbarten Dornen 26
ßen der Greifer noch auf einer Bahn bewegen, die fluchten sowie mit der gleichen Geschwindigkeit wie
mit den Kettenrädern 18 konzentrisch ist, werden die diese umlaufen.
Schlitten nacheinander mittels der Nockenbahn 24 Wenn ein Schlitten 54 und ein Dorn 26 überein-
seitlich verschoben. Dadurch werden die Behälter 15 stimmend abwärts durch den geradlinigen Teil ihrer
von den Stiften 12 entfernt. Die Schlitten bleiben in Bahn gehen, schließt die Nockenbahn 58 die Greifer
der seitlich verschobenen Stellung, während sie um 56 und 57 um einen gleichgerichteten Behälter. Dann
das Kettenrad 19 laufen, bis sie beginnen, in den werden die Ausstoßschlitten durch die Nockenbahn
geradlinigen Teil ihrer Bahn nach dem Kettenrad 17 60 in der gleichen Weise wie die Zuführungsgreifer
zu laufen. 20 seitlich verschoben, und dabei wird der Behälter vom
Während des Durchgangs durch den geradlinigen Dorn entfernt. Wie vorher erwähnt, ist die Ausstoß-Teil
der Bahn bewegen sich die Greifschlitten neben vorrichtung im wesentlichen hinsichtlich ihres Aufeiner
Reihe von Dornen 26, die zur Aufnahme der baus und ihrer Arbeitsweise mit der Zuführungsvor-Behälter
bestimmt sind, und zwar mit der gleichen richtung identisch, mit Ausnahme der Greifer; wäh-Geschwindigkeit
wie diese. Die Aufnahmedorne 26 25 rend nämlich die Zuführungsgreifer den Körper der
sitzen in Abständen an endlosen Ketten 27, und diese unbedruckten Behälter erfassen, fassen die Ausstoßführen
die Dorne auf einer gekrümmten Bahn durch greifer nur den mit einem Flansch versehenen Teil
die Druckmaschine. An diesem Punkt verschiebt die der bedruckten Behälter. Dadurch wird das nasse
Nockenbahn 24 die Greifschlitten seitlich in die Aus- Bild auf dem Behälter nicht beschmutzt,
gangsstellung. Dadurch wird jeder Behälter auf einen 30 Während der Dorn um das Kettenrad 47 läuft, wird
Dorn gebracht, der mit ihm in einer Reihe liegt. Dar- der Behälter, der nun vom Dorn entfernt ist, um die
auf werden die Greifer 21 und 22 des Greifschlittens Kettenräder 51 geführt. Der Behälter wird dann mit
durch die Nockenbahn 23 geöffnet und lassen den einem Stift 61 auf der Ausstoßkette 62 in eine Rich-Behälter
los. Sie bleiben offen, während der Schlitten rung gebracht, während der Schlitten um das Kettenum
das Kettenrad 17 läuft, bis sie in diejenige Stel- 35 rad 52 läuft. An diesem Punkt wird der Schlitten 54
lung kommen, in der sie einen anderen Behälter um- seitlich in seine ursprüngliche Stellung zurück durch
schließen. eine Nockenbahn geführt, und dabei wird der Be-
Die Dorne mit den darauf befindlichen Behältern hälter auf einen Stift 61 der Ausstoßkette 62 gescholaufen
mittels der endlosen Ketten 27 um ein Paar ben. Darauf werden die Ausstoßgreifer wieder durch
Kettenräder 28 und dann in entgegengesetzter, ge- 40 die Nockenbahn 58 geöffnet. Der Behälter läuft dann
krümmter Bahn um die Kettenräder 29, die auf der mit der Kette 62 entgegengesetzt dem Uhrzeiger um
Welle 31 befestigt sind. Die gekrümmte Bahn der das Kettenrad 63 zu einem Trockenofen oder der an-Dorne
um die Kettenräder 29 ist die Bedruckungs- schließenden Folgemaschine.
zone im Zyklus. Auf dieser Bahn laufen die Dorne Wie aus dieser allgemeinen Beschreibung ersicht-
konzentrisch um die Druckfläche des Drucktuches 32 45 lieh ist, durchlaufen die Behälter beim Eintritt in die
des Drucktuchzylinders 33 um. Druckmaschine mit einer gleichbleibenden Geschwin-
Der Drucktuchzylinder läuft im Uhrzeigersinne, digkeit stoßfrei eine gekrümmte Bahn ohne Halt und
wie der Pfeil in F i g. 1 zeigt, um die Achse der Welle ohne plötzliche Richtungsänderung. Das ist wichtig.
31 um. Er erhält die farbigen Bilder von den Platten- Denn dadurch wird eine Beanspruchung der Zufühzylindern
34, 35, 36 und 37 und den entsprechend 5° rungs- und Ausstoßvorrichtung oder anderer EIedazugehörigen
Farbwerken 38 bis 41. Der Druck- mente der Mechanik vermieden. Infolgedessen köntuchzylinder
ist mit einer schnelleren Geschwindig- nen die Arbeiten bei wesentlich gesteigerten Gekeit
als die Kettenräder 29 angetrieben. Infolge dieser schwindigkeiten gegenüber den bekannten absatzweise
Differenz der Geschwindigkeiten zwischen der Um- arbeitenden Bedruckungseinrichtungen ausgeführt
fläche des Drucktuchzylinders und den Ketten 27 55 werden.
werden die Dorne um ihre eigene Achse in entgegen- An Hand der Fig. 2 bis 5 werden verschiedene
gesetztem Uhrzeigersinne gedreht, wie die F i g. 1 Elemente der Druckmaschine und ihrer Arbeitsweise
zeigt. Dabei überträgt der Drucktuchzylinder das genauer beschrieben. Diese Figuren zeigen eine beBild
auf die Umfläche des Behälters. Beim Verlassen vorzugte Ausführungsform der Zuführungsgreiferder
Druckzone laufen die Dorne über die Kettenräder 60 schlitten 15. Alle Greifschlitten der Zuführungsvor-42
und dann über die Kettenräder 43, die koaxial mit richtung sind identisch konstruiert und arbeiten übereinem
Lackierungszylinder 44 befestigt sind. Dieser einstimmend. Jeder Schlitten besteht aus vertikal anträgt
eine Lackschutzschicht auf die Behälter auf. geordneten Seitenplatten 65 und 66. Sie sind in
Nach dem Verlassen der Lackierungszone laufen die einem Abstand voneinander angeordnet und durch
Dorne um die Kettenräder 46 und dann abwärts auf 65 eine Rundwelle 67 und eine Vierkantstange 68 mitgeradliniger
Bahn zu den Kettenrädern 47, von denen einander verbunden. Die Welle und die Stange sind
aus ein neuer Arbeitszyklus beginnt. starr in den Seitenplatten befestigt.
Neben der geradlinigen Bahn der Dornförderbahn Jede Seitenplatte weist zwei Rollen 69 auf. Sie sind
um Bolzen drehbar, die auf jeder Außenseite einer Platte sitzen. Diese Rollen laufen in Führungsschienen
im oberen bzw. unteren Führungsglied 71 bzw. 72. Sie sind in dem benachbarten Seitenrahmen befestigt,
die aber nicht dargestellt sind. Die Schlitten sind mit den Förderketten 16 durch Schleppglieder 73
verbunden. Diese ziehen den Schlitten auf ihrer gekrümmten Bahn, wie F i g. 1 zeigt.
Die aus den Führungsgliedern 71 und 72 gebilde-
76 axial auf der Welle 67. Eine Feder 93 zwischen dem Stutzen 94 auf dem Gehäuse 76 und dem Auge
96 des in der Seitenplatte 66 befindlichen Bolzens hält die Nockenrolle 92 im Eingriff mit der Nocken-5
bahn 24.
Demnach arbeiten die Greifer der Zuführungsvorrichtung in folgender Weise: Wenn sich ein Schlitten
15 um das Kettenrad 17 bewegt, läuft die Nockenrolle 92 über einen tiefen Teil der Nockenbahn 24.
ten Schienen bilden verständlicherweise eine parallele io Daher befinden sich das Gehäuse 76 sowie die Grei-Bahn
mit der Bahn der Kette 16, so daß die Greif- fer 21 und 22 in Aufnahmestellung für den Behälter,
schlitten längs ihrer ganzen Bahn ein festes Auflager wie F i g. 2 auf der rechten Seite zeigt. Die Nockenhaben,
obwohl das in F i g. 1 nicht dargestellt ist. rolle 87 läuft längs der Nockenbahn 23 (F i g. 3) und
Die Förderketten haben also keine Tragfunktion, hält dann die Greifer 21 und 22 entgegen der Spansondern
nur die Aufgabe, die Schlitten längs der 15 nung der Feder 88 offen.
Bahn zu ziehen. Jede Seitenplatte weist auch eine um Wenn sich der Greifschlitten dagegen auf der Bahn
eine Vertikalachse drehbare Führungsrolle 74 auf, die um das Kettenrad 18 bewegt, nehmen die geöffneten
in einer Öffnung befestigt ist. Sie liegt an der Seiten- Greifer ihre Stellungen gegenüber einem Behälter ein,
wand des Führungsglieds 71 mit geringstem Spiel an. der sich auf einem Stift der Kette 11 befindet. Bei der
Dadurch beschränkt sie eine seitliche Bewegung des 20 weiteren Bewegung des Schlittens rückt die Nocken-Schlittens
bei dessen Lauf in der endlosen Bahn. rolle 87 von der Nockenbahn 23. Dann schließen
Ein Gehäuse 76 sitzt axial verschiebbar auf der sich die Greifer 21 und 22 und greifen den Behälter
Welle 67. Es ist mit einem seitlich hervorstehenden unter dem Einfluß der Feder 88. Unmittelbar nach
Arm 77 versehen. Dieser weist eine Bohrung zur Auf- dem Greiferschluß gelangt die Nockenrolle 92 auf den
nähme einer Greiferbetätigungswelle 78 auf, die par- 25 abgeschrägten Teil der Nockenbahn 24. Dadurch
allel zur Welle 67 angeordnet und drehbar in den werden das Gehäuse 76 und damit die Greifer 21 und
Seitenplatten 65 und 66 gelagert ist. Der Arm 77 hat 22 nach links verschoben, wie F i g. 3 zeigt. Dabei
auch noch eine zweite Bohrung zur Aufnahme eines wird der Behälter von seinem Stift 12, der mit den
Drehzapfens 79. Seine freien Enden sind mit den Stiften besetzten Kette 11 genommen. Der Greif-Rollen
81 und 82 versehen. Diese sind im vertikalen 30 schlitten bleibt in dieser verschobenen Lage, während
Abstand voneinander angeordnet und stehen mit der er um das Kettenrad 19 läuft, bis der Behälter mit
oberen bzw. unteren Fläche der Vierkantstange 68 einem Dorn 26 fluchtet, wie es F i g. 3 in strichim
Eingriff und stabilisieren bzw. führen das Gehäuse punktierten Linien zeigt. Dann läuft die Nockenrolle
bei seiner axialen Bewegung auf der Welle 67. 92 auf einem abgeschrägten Teil der Nockenbahn 24.
Der Greifer 22 (F i g. 5) ist mit Armen versehen, 35 Dadurch wird der Greifschlitten unter der Wirkung
die mit Abstand angeordnet sind. Sie sind durchbohrt der Feder 93 nach rechts verschoben und der Behäl-
und auf der Welle 78 aufgepaßt, auf der der Greifer ter auf einen Dorn gesteckt, weil sich der Greifbefestigt ist. Die Arme sind auf der Welle festgekeilt. schlitten und der Dorn mit gleichen Geschwindig-Daher
dreht sich der Greifer 22 mit der Welle bei keiten bewegen. Wenn dann der Behälter auf den
ihrer Betätigung. Aber der Greifer kann axial auf der 40 Dorn gesetzt ist, läuft die Nockenrolle 87 wieder auf
Welle gleiten, wie später dargelegt wird. die Nockenbahn 23, öffnet die Greifer, und diese
Der Greifer 21 (Fig. 3) ist ebenfalls mit Armen 83
versehen, die im Abstand voneinander angeordnet
sind. Sie sind auf dem Drehzapfen 79 befestigt. Einer
dieser Arme ist mit einem Hebel 84 (Fig. 5) ver- 45
sehen, dessen freies Ende ein Zahnsegment 84 α aufweist. Dieses Segment kämmt mit einem ähnlichen
Zahnsegment 85 α, das am freien Ende des Hebels 85
sitzt, der am Arm 80 des Greifers 22 angebracht ist.
Die Greifer 22 bewegen sich daher in Übereinstim- 50 Dornsätze sind identisch. Sie sind in Abständen an mung mit der Welle 78 bei ihrer Hin- und Herbewe- den endlosen Ketten 27 befestigt, die sie durch ihre gung. Der Greifer 21 wird durch die miteinander gekrümmte Bahn ziehen.
versehen, die im Abstand voneinander angeordnet
sind. Sie sind auf dem Drehzapfen 79 befestigt. Einer
dieser Arme ist mit einem Hebel 84 (Fig. 5) ver- 45
sehen, dessen freies Ende ein Zahnsegment 84 α aufweist. Dieses Segment kämmt mit einem ähnlichen
Zahnsegment 85 α, das am freien Ende des Hebels 85
sitzt, der am Arm 80 des Greifers 22 angebracht ist.
Die Greifer 22 bewegen sich daher in Übereinstim- 50 Dornsätze sind identisch. Sie sind in Abständen an mung mit der Welle 78 bei ihrer Hin- und Herbewe- den endlosen Ketten 27 befestigt, die sie durch ihre gung. Der Greifer 21 wird durch die miteinander gekrümmte Bahn ziehen.
kämmenden Zahnsegmente entsprechend bewegt. Die Jeder Domsatz enthält, wie die Fig. 6 bis 11
Welle 78 wird mit dem Hebel 86 (F i g. 2, 3) bewegt, weiter zeigen, ein Rohr als Hauptträger 97. Es nimmt
der auf die Welle 78 aufgekeilt ist. Der Hebel 86 ist 55 im wesentlichen die volle Maschinenbreite ein. Der
an seinem freien Ende mit der Nockenrolle 87 ver- Hauptträger ist an jedem Ende mit einer Endplatte
sehen. Sie steht mit der Nockenbahn 23 im Eingriff, 98 und 99 versehen. Jede Platte weist zwei Rollen
die das Öffnen und Schließen der Greifer steuert. 101 auf. Sie laufen in Schienen, die durch die obere
Zwischen dem Auge des Bolzens 89 auf der Welle und untere Führungsplatte 102 bzw. 103 gebildet
78 und dem Auge des Bolzens 91 auf dem Vierkant 60 sind. Die Schienen sind auf der ganzen Bahn der För-68
ist eine Feder 88 gespannt (Fig. 2). Sie liefert die derketten angeordnet, und sie geben den Dornsätzen
zum Schließen der Greifer erforderliche Kraft und ein festes Auflager. Jedes Ende eines Dornsatzes ist
hält die Nockenrolle 87 an der Nockenbahn 23. durch ein Schleppglied 104 mit der Förderkette ver-
Der Arm 77 am Gehäuse 76 (F i g. 2 und 3) ist bunden. Jede Endplatte hat auch eine Führungsrolle
gleichfalls mit einer Nockenrolle 92 versehen. Sie ist 65 106 und ist um eine vertikale Achse in den Öffnungen
an der Unterseite des Arms 77 angebracht und läuft 107 (F i g. 8) drehbar, die in den Endplatten angelängs
der kontinuierlichen Nockenbahn 24. Dabei ordnet sind. Diese Rollen liegen an den Seitenflächen
steuert sie die seitliche Verschiebung des Gehäuses der Führungsplatten 102 an und beschränken da
lassen die Behälter los. Der Greifschlitten bewegt sich weiter, um einen neuen Behälter zu fassen, und
der Dorn fördert den Behälter in die Druckzone.
Wie vorher an Hand der F i g. 1 dargelegt ist, nimmt eine Reihe von Dornsätzen nacheinander die
Behälter von den Zuführungsgreifern, führt sie durch die Druck- und Lackierungszonen zur Ausstoßvorrichtung.
Die Konstruktion und die Arbeitsweise der
durch jede seitliche Bewegung des Dornsatzes, insbesondere an denjenigen Teilen, an denen ein Behälter
auf einen Dorn geschoben oder von ihm abgenommen wird.
Der Träger 97 zwischen den Endplatten 98 und 99 weist die im Abstand angeordneten, herabhängenden
Arme 108 und 109 auf. Darin ist eine mit Zapfen versehene Welle 111 drehbar gelagert. Sie weist je eine
konische Ausnehmung 112 und 113 an jedem Ende auf. Die Welle 111 bildet ein Lager für ein Dorn- ίο
gehäuse 114. Es weist zwei im Abstand angeordnete Arme 116 und 117 auf. Sie sind mit Bohrungen versehen,
die der Welle 111 angepaßt sind. Die Arme 116 und 117 liegen eng an den Außenflächen der
Arme 108 und 109 an. Sie verhindern eine seitliche Bewegung des Gehäuses gegenüber dem Träger 97,
und die Welle 111 ist in den Armen mittels der Bolzen 118 befestigt.
Ein Aufsteckdorn 119 ist drehbar in dem Gehäuse 114 mittels der Lager 121 und 122 gelagert. Dessen
Ende 123 ragt aus dem Gehäuse heraus und bildet einen Träger für einen Dorn 26. Der Dorn 26 ist lösbar
auf dem Aufsteckdorn mittels einer Schraube 124, einer Unterlegscheibe 125 und einem Stift 126
befestigt, der radial in den Aufsteckdorn eingesetzt ist. Der Stift 126 steckt in einer Ausnehmung 127, die
an der Kante des Dorns angebracht ist, und verhindert jede Drehung des Dorns in bezug auf den Aufsteckdorn.
Der Dorn 26 weist eine Ringnut 128 neben seinem Innenende auf und nimmt einen Ring 129 mit
kreisförmigem Querschnitt auf. Der Ring hält den Steuerarm in der Weise geschraubt, daß sie in eine
bearbeitete Fläche 137 des Gehäuses 114 eingreift (Fig. 9). Die Mutter 138 dient zum Feststellen der
Schraube 136 in der jeweils eingestellten Position.
Das Gehäuse 114 und damit der Steuerarm 131 liegen für gewöhnlich unter Spannung an einer Halteschraube
139 am Träger 97 an, und zwar unter dem Druck einer Feder 141 (F i g. 6). Die Feder 141 ist
an einer Stange 142 befestigt, die in der Wand des Trägers 97 verschiebbar ist. Diese Stange ist an einem
Ende an das Gehäuse 114 mittels des Lenkers 143 angebracht. Die Feder wird zwischen der Wand des
Trägers 97 und einer Mutter auf der Stange 142 gehalten. Daher drückt sie das Gehäuse 114 für gewöhnlich
im Uhrzeigersinne, wie F i g. 9 zeigt.
In dieser Stellung wird der Dorn 26 und der darauf befestigte Behälter 10 in einem Abstand von dem
Drucktuch 32 auf dem Drucktuchzylinder 33 gehalten (Fig. 7). Wenn der Dornsatz jedoch in die Druckzone
kommt, wie Fig. 11 deutlich zeigt, kommt die Nockenrolle 133 am Steuerarm 131 in Kontakt mit
einer Führungsschiene 146, die am Maschinenrahmen befestigt ist und die den Dornsatz um die Welle 111
dreht und dadurch den Behälter gegen das Drucktuch 32 auf den Drucktuchzylinder preßt. Die Steuerfläche
147 der Führungsschiene ist konzentrisch zum Drucktuchzylinder gekrümmt, und sie dreht den Steuerarm
131 im Uhrzeigersinne um die Welle 111 (Fig. 11). Infolge des Kontakts zwischen der Druckschraube
136 und dem Gehäuse 114 dreht sich das Gehäuse um die Welle 111 gegen die Spannung der Feder 141
i ■
Behälter mit dem Zuführungsgreifer daraufgesetzt ist. Dieser Ring 129 besteht vorzugsweise aus Gummi
oder einem gleichartigen elastischen Material und hat einen hohen Reibungskoeffizienten. Sein äußerer
Durchmesser ist etwas größer als der Durchmesser des Dcrns und der Innendurchmesser des Behälters.
Demgemäß wird der Ring zusammengepreßt, wenn ein Behälter auf den Dorn geschoben wird. Der dabei
entstehende Reibungskontakt zwischen dem Behälter und dem Ring sichert die Lage des Behälters
auf dem Dorn, bis er von den Ausstoßgreifern abgenommen wird. Dies ist ein verhältnismäßig einfaches
und wirkungsvolles Mittel, um eine axiale Bewegung eines verhältnismäßig wackligen Behälters auf dem
Dorn zu verhindern und um den Behälter vor dem eigentlichen Bedruckungskontakt zu beschleunigen.
Da der elastische Ring ganz im Behälter angeordnet ist, wenn der Behälter auf den Dorn gesteckt ist, ist
es möglich, unmittelbar über dem Ring zu drucken. Daher kann das Bild über die ganze Behälterlänge
gedruckt werden. Mit anderen Worten: Da kein außen angreifendes Haltemittel vorhanden ist, kann
richtig bis zum vorgeformten Behälterflansch gedruckt werden. Dann wird der elastische Ring zusammengedrückt,
dabei überspannt der Zylinderring die Ringnut 128 und liegt fest auf der Dornumfläche auf,
wenn der Behälter sich gegen den Drucktuchzylinder dreht.
Auf der Welle 111 ist auch ein Steuerarm 131 montiert. Er wirkt mit dem Gehäuse 114 zusammen
und weist einen Unterteil 131a auf, der drehbar auf der Welle 111 zwischen dem Arm 109 und einem
Sprengring 132 montiert ist. Der Steuerarm geht seitlieh parallel zum Gehäuse 114 und weist am freien
Ende eine Nockenrolle 133 und eine Drucksteuerungsschraube 136 auf. Diese Schraube ist durch den
Bedruckung.
Die Führungsschiene 146 hält den Behälter an der Druckfläche, während sich der Dornsatz durch die
Druckzone bewegt, bis der Druck beendet ist. Danach verläßt die Nockenrolle 133 die Führungsschiene
146. Die Feder 141 bringt das Gehäuse 114 zurück und damit den Steuerarm 131 gegen die Halteschraube
139.
Die Betätigung des Gehäuses 114 durch den Arm 131 und die Führungsschiene 146 steuern den Druck
zwischen dem Behälter und dem Drucktuch zwangläufig. Dieser Druck kann leicht durch eine Einstellung
der Druckschraube 136 geregelt werde:1..
Beim Eintritt in die Druckzone wird die Steuerung des Dornsatzes zeitweilig von den nachgiebigen Förderketten
27 auf einen kontinuierlich rotierenden Revolverkopf übertragen. Er kann die Dorne genau mit
dem Drucktuchzylinder registern und den Dornsatz zwangläufig steuern, wenn er durch die Druckzone
geht.
Wie die F i g. 12 und 13 zeigen, quert die Welle 31 die Maschine. Sie ist in den Hauptseitenrahmen 152
und 153 drehbar in den Lagern 154 bzw. 155 gelagert. Sie trägt und treibt die Kettenräder 29 für den
Antrieb der Förderketten 27 an. Sie ist außerdem zwischen den Hauptseitenrahmen in einem Lager 157
des Hilfsrahmens 158 gelagert. Die Welle 31 wird durch ein Zahnrad 159 angetrieben, das an einem
Wellenende sitzt und mit einem Zahnrad 161 auf der Welle 162 kämmt (F i g. 1), welches die Förderkettenräder
28 treibt. Ein zweites Zahnrad 163, das mit dem Zahnrad 161 eine Einheit bilden kann, kämmt
mit einem Antriebsrad 164, das auf einer Antriebswelle 166 befestigt ist; diese ist mit der Welle 31 parallel
und drehbar in den Seitenrahmen gelagert. Der Revolverkopf ist auf der Welle 31 befestigt
009 523/100
ίο
Scheibe 172 auf der Welle 31 zeitlich übereinstimmend
mit der Förderkette 27. Sobald ein Dornsatz in die Bedruckungszone einläuft und anfängt, um die
Welle 31 zu laufen, fluchtet die Welle 111 mit einer Spindel 174 des Revolverkopfes. In diesem Punkt des
Zyklus wird die Nockenrolle 206 durch die Nockenbahn nach rechts bewegt, wie in F i g. 16 die Nockenbahnnut
207 zeigt. Dadurch wird der Hebel 192 im Uhrzeigersinne um den Bolzen 193 gedreht. Entspre-
und dreht sich genau übereinstimmend mit den Kettenrädern 29. Er enthält ein zylindrisches Gehäuse
167. Er ist auf der Welle befestigt und weist an
seinen Enden die Flansche 168 und 169 auf. Am Flansch 168 ist eine Kreisscheibe 172 mit Schrauben
171 befestigt. Die Scheibe 172 ist mit einer Anzahl von Einheiten 173 versehen, die mit einem Ende
jedes Dornsatzes in Eingriff kommen, sobald er in die Druckzone gelangt. Die mit dem Dornsatz im
Eingriff stehende Einheit treibt den Dornsatz zeitlich io chend bewegt sich der Hebel 179 infolge der Feder
übereinstimmend mit der Druckfläche 32 des Druck- 201 und der Verbindungsstange 189. Dadurch vertuchzylinders
33 an. Aus Gründen der Klarheit sind schieben die gegabelten Arme 184 und 185 die Spinin der Fig. 12 nur zwei Einheiten und nur ein Teil del 174 nach rechts, wie Fig. 15 zeigt, infolge der
einer solchen Einheit in F i g. 13 dargestellt. Wie aber Verbindung zwischen den gegabelten Armen und dem
F ig. 14 zeigt sind acht Einheiten bei der dargestell- 15 Bolzen 177. Das konische Ende 212 der Spindel 174
ten Maschine neben der Scheibe 172 angeordnet. dringt dann in die Ausnehmung 112 am Ende der
Alle Einheiten sind identisch konstruiert und ar- Welle 111, wie es F i g. 13 zeigt, und übernimmt die
beiten übereinstimmend. Jede Einheit weist eine Spin- Steuerung des Dornsatzes.
del 174 auf. Sie ist in einem Gehäuse 176 gegenüber Das andere Ende der Welle 111 greift ein und
der Scheibe 172 axial verschiebbar (Fig. 15). Ein 20 steuert in einer ähnlichen Weise die Einheiten, die
Bolzen 177 ist radial durch die Spindel 174 gesteckt allgemein mit der Ziffer 213 in F i g. 12 und 13 be-
und geht durch einen Schlitz 178 im Gehäuse 176.
Der Bolzen kann sich also axial mit der Spindel bewegen. Er verhindert eine Drehung der Spindel gegenüber
dem Gehäuse.
Ein Hebel 179 ist um die Achse eines Bolzens 181 drehbar (F i g. 16 und 17), der zwischen den in Abstand
stehenden Stummelwellen 182 und 183 befestigt ist, die aus der Scheibe 172 hervorstehen. Er
zeichnet sind. Sie sind kreisförmig um eine Scheibe 214 angeordnet, die an dem Flansch 169 des Gehäuses
167 mittels der Schrauben 216 befestigt ist.
Die F i g. 18 bis 20 zeigen die um die Scheibe 214 angeordneten Einheiten 213. Jede Einheit enthält eine Spindel 217. Sie fluchtet genau mit einer Spindel 174, mit der sie zusammenarbeitet, in der Scheibe 172. Jede Spindel 217 ist axial in einem Gehäuse 218 ver
Die F i g. 18 bis 20 zeigen die um die Scheibe 214 angeordneten Einheiten 213. Jede Einheit enthält eine Spindel 217. Sie fluchtet genau mit einer Spindel 174, mit der sie zusammenarbeitet, in der Scheibe 172. Jede Spindel 217 ist axial in einem Gehäuse 218 ver
weist die gegabelten Arme 184 und 185 auf. Sie um- 30 schiebbar, das in der Scheibe 214 befestigt ist. Ein
fassen teilweise das Gehäuse 176 der Spindel 174. Bolzen 219 ist quer durch die Spindel hindurch-Die
gegabelten Arme weisen die Einschnitte 186 und
187 auf. Diese nehmen die hervorstehenden Enden
des Bolzens 177 auf.
187 auf. Diese nehmen die hervorstehenden Enden
des Bolzens 177 auf.
gesteckt. Er sitzt in einer Nut 221 des Gehäuses, Die Spindel kann sich daher axial im Gehäuse bewegen,
aber nicht darin drehen.
Ein Hebel 222 ist um den Bolzen 223 schwenkbar. Dieser ist zwischen den Stummelwellen 224 und 225
auf der Scheibe 214 befestigt und mit den gegabelten Armen 226 und 227 versehen, die das Gehäuse 218
teilweise umfassen. Das Ende jedes- dieser Arme ist
Der Hebel 179 ist am unteren Ende mit einem Arm 188 versehen. Der Arm ist gegabelt und nimmt
ein Ende einer Verbindungsstange 189 auf, die mit einem Bolzen 191 an die Gabel angelenkt ist. Ein
zweiter Hebel 192 ist neben dem Hebel 179 drehbar
um die Achse eines Bolzens 193 montiert, der auch 4° wie bei 228 gegabelt und nimmt das Ende des Bolzwischen
den Stummelwellen 182 und 183 befestigt zens 219 auf. Dadurch wird eine Bewegung des Heist.
Die Achsen der Bolzen 181 und 193 sind parallel. bels 222 auf die Spindel 217 übertragen. Der Hebel
Der Hebel ist mit einem Arm 194 versehen, der im 222 weist am unteren Ende einen Arm 229 auf. An
wesentlichen dem Arm 188 des Hebels 179 parallel seiner Unterseite hängt eine Nockenrolle 231. Sie
ist. Dessen gegabeltes Ende ist der Verbindungsstange 45 gleitet in einer kontinuierlichen Nockenbahn 232, die
189 angepaßt. Wie F i g. 17 am besten zeigt, ist eine in der Umfläche einer Trommel 233 sitzt. Diese ist
U-förmige Gabel 196 drehbar zwischen den abstand- am Rahmenglied 209 mit den Schrauben 211 bebildenden
Enden des Arms 194 auf einem Bolzen 197 festigt. Die Einheiten 213 auf der Scheibe 214 arbefestigt.
Die Gabel 196 weist eine Öffnung 198 auf, beiten also im wesentlichen gleich wie die Einheiten
durch die das verjüngte Ende 199 einer Verbindungs- 50 173 auf der Scheibe 172. Wenn die Scheibe 214 um
stange 189 verschiebbar gesteckt ist. Eine Druck- die Welle 31 rotiert, läuft die Nockenrolle 231 in der
feder 201 ist auf dem Ende 199 der Verbindungs- Nockenbahn 232 und wird nach links in einer dem
stange 189 und zwischen der Gabel 196 und einer Uhrzeiger entgegengesetzten Richtung verschoben,
Unterlegscheibe 202 eingespannt, die auf der Verbin- wie Fig. 20 zeigt, und zwar genau zu der gleichen
dungsstange mit einer einstellbaren Mutter 203 gehal- 55 Zeit, in der die Nockenrolle 206 am Hebel 192 nach
ten wird. Die Feder 201 hält den Bolzen 197 nor- rechts verschoben wird. Die resultierende Bewegung
malerweise in Kontakt mit einem Ende eines Schlitzes des Hebels 222 verschiebt die Spindel 217 axial nach
204 in der Verbindungsstange 189. Der Schlitz 204 links. Dadurch kommt deren konusartiges Ende 234
ermöglicht eine Relativbewegung des Hebels 192 ge- in die Ausnehmung 113, die sich im anliegenden
genüber dem Hebel 179 für einen Zweck, der später 60 Ende der Welle 111 befindet, wie F i g. 13 zeigt. Die
erläutert wird. Nockenbahnen 207 und 232 sind so ausgebildet, daß
Der Arm 194 des Hebels 192 ist mit einer Nocken- die Spindeln 174 und 217 im Eingriff mit der Welle
rolle 206 versehen. Sie läuft in einer kontinuierlichen, 111 während der ganzen Zeit bleiben, in der ein
eine Nockenbahn bildenden Nut 207, die sich in der Dornsatz durch die Bedruckungszone geht. Daher
Umfläche einer Trommel 208 befindet, die mit Schrau- 65 wird der Dorn zwangläufig gesteuert, wenn der darben
211 am Rahmenglied 209 befestigt ist. auf befindliche Behälter bedruckt wird. Am Ende der
Wie aus der vorhergehenden Beschreibung hervor- Bedruckungszone rücken die Nockenrollen 206 und
geht, dreht sich das Gehäuse 167 und damit die 231 nach außen. Dadurch ziehen sie die Spindeln zu-
11 12
rück, und der Dornsatz folgt dann dem durch die des Dorns 119 sitzt. Wie sich aus dieser Beschrei-
Förderketten 27 bestimmten Weg. bung ergibt, bewegt sich das Kupplungsgehäuse 256
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Spindel 217 mit bei seiner konstanten Drehung axial nach rechts mit
der Nockenrolle 231 starr verbunden ist, während die der Spindel 174, wenn die Spindel 174 bei Eintritt in
Spindel 174 durch die elastische Feder 201 gesteuert 5 die Bedruckungszone axial verschoben wird und zum
wird. Daher wird die Spindel 217 nach beiden Rieh- Eingriff mit der Welle 111 eines Dornsatzes kommt,
tungen zwangläufig durch einen festen Abstand be- Dabei berührt die Friktionsscheibe 261 zunächst die
wegt. Die Spindel wirkt also registernd und stellt den Friktionsplatte 269 am Gehäuse 263. Dadurch wird
Dorn 26 in eine genaue Lage zum Drucktuchzylinder dieses Gehäuse auf die Geschwindigkeit des Kupp-33
ein, wie F i g. 13 zeigt. Daher wird der Behälter 10 io lungsgehäuses 256 gebracht. Bei einer weiteren axiagenau
bedruckt. Der vorgeformte Flansch 236 fluch- len Bewegung der Spindel 174 geht die Friktionstet
mit einer Nut 237, die für den Flansch in der Um- scheibe 261 nach links, wie F i g. 15 zeigt, gegen die
fläche des Drucktuchzylinders vorgesehen ist. Die Spannung der Feder 262. Darauf kommt die Kupp-Spindel
174 wird durch die Feder 201 betätigt, und lungsverzahnung am Gehäuse 256 mit der Kuppdie
Nockenbahn 207 bewegt den Hebel 192 etwas 15 lungsverzahnung 268 am Gehäuse 263 in Eingriff,
mehr als notwendig ist, um die Spindel mit der Welle Dadurch wird der Aufsteckdorn 119 zwangläufig an-111
in Kontakt zu bringen. Die Feder 201 dient dazu, getrieben, wenn das Ende 212 der Spindel 174 mit
jede Schlaffheit, die von den Herstellungstoleranzen der Ausnehmung 112 in der Welle 111 in Eingriff
oder Maschinenveränderungen herrührt, zu beseitigen. kommt. Die verschiedenen Antriebsräder haben ein
Sie hält die Welle 111 in engem Kontakt mit der 20 solches Verhältnis zueinander, daß ein Behälter auf
Spindel 217. Während der Dornsatz durch die Be- dem Dorn 26 zwangläufig mit einer Oberflächen-
druckungszone geht, wird der Dorn mit einer Um- geschwindigkeit gedreht wird, die genau mit der
fangsgeschwindigkeit angetrieben, die genau der Um- Oberflächengeschwindigkeit des Drucktuchzylinders
fangsgeschwindigkeit des Drucktuchzylinders 33 ent- übereinstimmt, wenn der Dorn durch die Bedruk-
spricht, und zwar mittels eines Sonnenrads 238, das 25 kungszone geht. Die Verzahnung 254 am Kupplungs-
um die Welle 31 drehbar ist und Planetenräder 239 gehäuse 256 ist genügend weit gemacht, damit die
antreibt, von denen jedes mit einer Einheit 173 auf axiale Verschiebung des Gehäuses den Antrieb nicht
der Scheibe 172 verbunden ist. Das Sonnenrad ist an beeinträchtigt. Das Kupplungsgehäuse 263 ist auf der
einem Gehäuse 241 befestigt und auf den Lagern 242 Welle 111 aber so montiert, daß die mit dem Zahnrad
drehbar um die Welle 31 gelagert. Das Gehäuse wird 30 272 kämmende Verzahnung 271 nicht gestört wird,
mit der gegenüber der Welle erforderlichen Differen- wenn das Dorngehäuse 114 um die Welle 111 ein-
zialgeschwindigkeit durch ein Zahnrad 243 angetrie- schwenkt. Der Drucktuchzylinder 33 ist um die Welle
ben, das am Gehäuse befestigt ist. Das Zahnrad 243 31 neben dem Revolverkopf drehbar, aber er wird
kämmt mit einem Zahnrad 244 auf der Welle 246, die mit einer anderen Geschwindigkeit als die Welle 31
von einem Zahnrad 247 angetrieben wird, das mit 35 und der Revolverkopf gedreht. Er ist daher in den
einem Antriebsrad 248 auf der Antriebswelle 166 Lagern 276 auf einem zylindrischen Gehäuse 277
kämmt. montiert, das auf die Welle 31 aufgeschoben ist. Die
Das Sonnenrad 238 treibt die Planetenräder 239 Enden dieses Gehäuses 277 sind in den Rahmenan.
Jedes Planetenrad ist auf einer Welle 249 be- teilen 158 und 278 montiert. Am Ende des Druckfestigt
(F i g. 15), die in den Lagern 251 drehbar ge- 40 tuchzylinders sitzt das Zahnrad 279. Es kämmt mit
lagert ist. Diese sind in einem Gehäuse 252 auf der mit einem Zwischenrad 281 auf der Stummelwelle
Scheibe 172 montiert. Am anderen Ende der Welle 282. Dieses Zwischenrad wird vom Zahnrad 283 auf
249 sitzt ein Sperrad 253. Es kämmt mit einer Ver- der Antriebswelle 166 angetrieben. Das Zahnrad 279
zahnung 254 auf der Umfläche eines Kupplungs- des Drucktuchzylinders treibt die Plattenzylinder 34
gehäuses 256, das mit den Lagern 257 auf der Spin- 45 bis 37 übereinstimmend mit dem Drucktuchzylinder
del 174 gelagert und um diese drehbar ist. Die Lager an. Jeder Plattenzylinder weist ein Zahnrad auf, so in
257 sind gegen eine axiale Verschiebung auf der Spin- F i g. 13 der Plattenzylinder 36 das Zahnrad 284. Es
del durch Sprengringe 258 gesichert. Das Kupplungs- kämmt mit dem Zahnrad des Drucktuchzylinders. Die
gehäuse ist mit einer Kupplungsverzahnung 259 auf Plattenzylinder sind, wie Fig. 13 zeigt, in den Rahseiner
Stirnfläche und mit einer Friktionsscheibe 261 50 menteilen 158 und 278 drehbar gelagert; jeder Platversehen.
Normalerweise steht ihre Stirnfläche axial tenzylinder weist die Randauflager 280 auf, die auf
vor der Verzahnung 259 des Gehäuses unter der Ein- den Randauflagern 285 am Plattenzylinder anliegen,
wirkung der Spannung der Feder 262. Die Konstruktion des Drucktuchzylinders ist nicht
Die in Drehung versetzten Planetenräder 239 trei- Gegenstand der Erfindung. Der Zylinder kann eine
ben also die Kupplungsgehäuse an, wenn das Sonnen- 55 kontinuierliche Umfläche mit einem einzigen axial gerad
und die Scheibe 172 mit unterschiedlichen Ge- richteten Spalt 286 aufweisen (Fig. 11). Darin sind
schwindigkeiten um die Welle 31 laufen. Das Kupp- die üblichen Befestigungsmittel für das Drucktuch
lungsgehäuse 256 arbeitet mit einem Kupplungsge- angeordnet, wie bei 287 angedeutet. Dann wird ein
häuse 263 auf der Welle 111 zusammen (F i g. 7 und einzelnes Drucktuch 32 um den Drucktuchzylinder
10). Dabei treibt es den Dorn 26 an, wenn er durch 60 gelegt, und dessen Enden werden in dem Spalt 286
die Bedruckungszone geht. Das Kupplungsgehäuse festgeklemmt. Um jedoch den Drucktuchzylinder be-263
ist um die Welle 111 in Lagern 264 drehbar; sie quem instand zu halten und ihn bequem fertig zu
werden in ihrer Stellung durch einen Sprengring 266 machen, wird seine Umfläche in vier gleiche Abgehalten.
Das Gehäuse weist an seiner Stirnseite die schnitte eingeteilt, wie F i g. 1 zeigt, mit einer entspre-Kupplungsverzahnung
268 und die Friktionsplatte 65 chenden Zahl von Spalten, in denen die Befestigungs-269
auf. Das Gehäuse 263 ist außerdem auf seiner mittel für die Drucktücher angeordnet sind. In sol-Umfläche
mit einer Verzahnung 271 versehen. Diese chem Fall weist jedes Segment des Drucktuchzylinkämmt
mit einem Stirnrad 272, das fest auf dem Ende ders die gleiche Länge wie der Plattenzylinder auf. Es
13 14
überträgt ein vollständiges Bild auf die Umfläche des bleiben. Er könnte dann von den Ausstoßgreifern
größten Behälters, für die die Presse bestimmt nicht entfernt werden und würde eine Störung der
ist. Druckvorrichtung hervorrufen.
F ig. 21 zeigt den Hauptantrieb, der auf die An- Um solche Störungen zu vermeiden, sind Mittel
triebswelle 166 und die Zahnräder für die verschiede- 5 vorgesehen, welche die Führungsschiene 146 in eine
nen Fördereinrichtungen sowie die damit zusammen- unwirksame Stellung bringen (Fig. 1); dann bleibt
arbeitenden Elemente wirkt. Danach ist die Haupt- ein unbestückter Dorn in Abstand von der Berüh-
antriebswelle 288 in den hier nicht gezeigten Seiten- rungsfläche des Drucktuchzylinders, wenn er1 durch
rahmen 152 drehbar gelagert. Sie wird von einem die Bedruckungszone geht.
Motor 289 über den endlosen Riemen 291 angetrie- io Diesen Ausrückmechanismus zeigen die Fig. 1,21,
ben. Ein Kegelrad 292 an dem einen Ende dieser 22 und 23. Danach ist eine Scheibe 316 auf einer
Welle treibt die Welle 166 über das damit zusammen- Welle 317 befestigt, die drehbar in dem Seitenrahmen
arbeitende Kegelrad 293 an. Das Zahnrad 164 auf 152 gelagert ist. Ein Stirnrad 318 ist auf dieser Welle
der Welle 166 überträgt die Kraft, wie vorher er- befestigt. Es kämmt mit einem Stirnrad 318 auf der
wähnt, auf das Zahnrad 163 auf der Welle 162, 15 Welle 312. Das Übersetzungverhältnis ist so bemes-
welche die Zahnräder für die Dornführung enthält sen, daß die Scheibe 316 eine volle Umdrehung
und antreibt. macht, wenn ein Dorn einen vollen Zyklus durch die
Das Zahnrad 163 treibt ein Zahnrad 294 auf der Druckvorrichtung läuft. Die Scheibe 316 ist mit einer
Welle 296 an, auf der die Kettenräder 17 für die Zu- Anzahl von Stiften 312 besetzt. Sie sind in einer entführung
sitzen. Dieses Zahnrad 294 treibt das Zahn- 20 sprechenden Anzahl von Büchsen 322 axial zwischen
rad 297 auf der Welle 298 an, auf der das Kettenrad einer normal unwirksamen und einer Ausschaltstel-
13 für den Antrieb der Stiftkette 11 sitzt. Die Stift- lung verschiebbar. In ihrer normalen Stellung stehen
kette 11 wird also übereinstimmend mit der Zufüh- sie auf der Rückseite der Scheibe heraus, und in ihrer
rungskette 16 angetrieben. Das Zahnrad 161 auf der Ausschaltstellung stehen sie auf der Vorderseite her-Welle
162 treibt die Welle 31 über das Zahnrad 159 25 aus. Die Zahl der Stifte auf der Scheibe ist gleich der
an. Dieses Zahnrad 159 treibt ein Zahnrad 299 Anzahl der Dorne 26 auf der Dornförderkette 27. Sie
auf der Welle 301 an, auf der die Kettenräder 42 sind auf einem Kreis nahe dem Umfang der Scheibe
sitzen; das Zahnrad 299 treibt über das Zahnrad 3I6 angeordnet.
303 die Welle 302 an, auf der die Kettenräder 42 Die Stifte werden aus ihrer unwirksamen Stellung
sitzen. 30 in die Ausschaltstellung durch einen Hubmagneten
Die Antriebswelle 288 hat am anderen Ende ein 323 bewegt. Er ist an einer Platte auf dem Seiten-
zweites Kegelrad 304. Es treibt das Kegelrad 306 auf rahmen 152 befestigt. In spannungslosem Zustand ist
der Welle 307 an. Ein Zahnrad 308 auf dieser Welle der Anker 326 des Hubmagneten zurückgezogen, wie
307 treibt ein Zahnrad 309 auf der Welle 310 ar^ Fig. 22 zeigt; er berührt dann die Stifte 321 nicht,
auf der die Kettenräder 51 der Ausstoßvorrichtung 35 Wenn der Hubmagnet jedoch momentan unter
sitzen. Damit wird die Ausstoßvorrichtung zeitlich Spannung gesetzt wird, schiebt der Anker den
genau übereinstimmend mit der Dornfördereinrich- ihm gegenüberliegenden Stift in dessen Ausschalt-
tung angetrieben. Das Zahnrad 309 treibt auch das stellung.
Zahnrad 311 an, das auf der Welle 312 befestigt ist. Ejn. Mikroschalter 327 ist an der Platte 324 auf
Sie enthält und treibt die Kettenräder für die Aus- 40 dem Arm 328 in einer Stellung befestigt, welche die
stoßkette 62 an. Ein zweites Zahnrad 313 auf der Stifte 321 nicht berührt, wenn sie in ihrer normalen
Welle 310 treibt das Zahnrad 314 an. Dieses treibt die Stellung stehen, aber einen Stift berührt, der in seiner
Kettenräder 47 der Dornfördereinrichtung an, die Ausschaltstellung steht. Der Mikroschalter liegt im
auf der Welle 315 sitzen. Stromkreis eines Hubmagneten 329 (Fig. 1), der an
Wie das Antriebsschema zeigt, werden alle Ketten- 45 einem passenden Rahmen befestigt ist und an die
räder der verschiedenen Fördereinrichtungen zwang- Führungsschiene 146 angelenkt ist. Diese pendelt um
läufig durch die Zahnräder angetrieben. Infolgedessen 331 und wird normalerweise in einer Arbeitsstellung
sind die Fördereinrichtungen von jeder Antriebs- gehalten, welche den Dorn mit einer Feder 332 nieder-
aufgabe entlastet und sichern eine genaue Einstellung drückt. Die Feder ist auf der Stange 333 befestigt und
der mit den Behältern zusammenwirkenden Mittel an 50 zwischen dem Block 334 und der Führungsschiene
allen Übertragungspunkten durch die ganze Presse eingespannt.
hindurch. Mit jedem geeigneten Mittel läßt sich das Vor-Falls
ein Behälter abrutscht oder sonstwie nicht handensein eines Behälters auf den Dornen 26 festauf
einen Stift der Stiftkette 1-1 kommt, wird ein Dorn stellen. In F i g. 1 ist beispielsweise bei 336 eine Fotooffenbar
nicht mit einem Behälter bestückt. Der 55 zelle dargestellt. Sie befindet sich an einem Ort, an
Dorn geht dann unbesetzt durch die Bedrückungs- dem sie die Anwesenheit eines Behälters unmittelbar
zone. Es ist dann erwünscht, daß der Dorn nicht mit feststellen kann, nachdem er mit den Zuführungsder
Bedruckungsfläche des Druckzylinders in Beruh- greifern 21, 22 auf einen Dorn gesetzt ist. Diese Konrung
kommt, damit der Dorn nicht während seines trollrnittel sind so beschaffen, daß sie nicht nur die
Durchgangs durch die Bedruckungszone bedruckt 60 Anwesenheit eines Behälters feststellen, sondern auch
wird. Andernfalls wird die Druckfarbe auf den Dorn dessen Lage auf dem Dom, ob also der Behälter voll
aufgetragen, und sie kommt dann auf die Innenfläche · auf dem Dorn sitzt. Das ist deswegen wichtig, weil
des nächsten auf den Dorn gesetzten Behälters. Bis das Bild nicht im Register auf dem Behälter gedruckt
dann dieser mangelhafte Behälter auf geeignete Weise wird, wenn ein Behälter nur teilweise auf dem Dorn
entfernt ist, könnte die Druckfarbe mit dem Stoff in 65 sitzt und darüber hinaus der Behälter das Drucktuch
Berührung kommen, mit dem der Behälter gefüllt ist. beschädigen kann, wenn der Flansch 236 des Behäl-Wenn
die Druckfarbe jedoch teilweise getrocknet ist, ters nicht mit der Nut 237 fluchtet, die im Drucktuchkönnte
der nächste Behälter auf dem Dorn kleben- zylinder für die Aufnahme dieses Flansches vorge-
sehen ist, wie F i g. 13 zeigt. Zum Verständnis der Arbeitsweise der Kontrolleinrichtung und des Ausrückmechanismus
wird man einsehen, daß die Kontrolle zu einem Zeitpunkt geschieht, in dem ein Dorn
26 mit der Fotozelle 336 fluchtet. Dann fluchtet auch ein Stift, der diesem Dorn zugeordnet ist, mit dem
Hubmagneten 323. Der Hubmagnet wird dann nicht betätigt, wenn sich ein Behälter in der richtigen Lage
auf dem Dorn befindet. Wenn aber ein Behälter fehlt oder nur unvollständig auf dem Dorn sitzt, setzt die
Fotozelle den Hubmagneten unter Strom, und dessen Anker schiebt dann den damit fluchtenden Stift 321
in seine Ausrückstellung.
Da der behälterlose Dorn zu dieser Zeit nicht in der Bedruckungszone ist, geschieht weiter nichts, und
der Dorn wandert nach der Bedruckungszone weiter, und der herausgeschobene Stift 321 läuft mit der
Scheibe 316 im Uhrzeigersinne nach dem Mikroschalter 327 zu um. Die Scheibe 316 und die Fördereinrichtung
für die Dorne 26 sind so eingestellt, daß der herausgeschobene Stift 231 mit dem Mikrosschalter
237 in Eingriff kommt, wenn der behälterlose Dorn in die Bedruckungszone einläuft. Dann setzt der
Mikroschalter 327 den Hubmagneten 329 unter Strom. Dadurch wird dann die Führungsschiene 146
in eine unwirksame Stellung gegen die Kraft der Feder 332 gedrückt. In dieser Stellung wirkt die Führungsschiene
146 nicht auf die Nockenrolle 133 auf dem Steuerarm 131 ein, wie es an Fig. 11 erläutert
ist. Daher bleibt der Dorn 26 von der Bedruckungsfläche des Drucktuchzylinders fern. Das Bild auf dem
Drucktuch kann dann also nicht auf den Dorn übertragen werden.
Der Mikroschalter hält den Hubmagneten 329 so lange unter Strom, bis der Dorn die Bedruckungszone
verläßt. Zu diesem Zeitpunkt verläßt der Finger 337 den verschobenen Stift 321, und dadurch wird
der Mikroschalter geöffnet. Der Hubmagnet wird dann stromlos, darauf holt die Feder 332 die Führungsschiene
146 in ihre Arbeitsstellung zurück, so daß der nächste Behälter, der auf einem Dorn sitzt,
gegen den Drucktuchzylinder gepreßt und bedruckt wird.
Die geneigte Fläche 339 am Block 340 schiebt den verschobenen Stift in seine unwirksame Stellung
für den nächsten Arbeitszyklus, wenn sich die Scheibe 316 weiterdreht.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Bedrucken zylindrischer, aufgedornter Behälter mit einem
Drucktuchzylinder und einem Revolverkopf zur Führung der Behälter in der Bedruckungszone,
dadurch gekennzeichnet, daß der Revolverkopf (167 bis 173) koaxial zum Drucktuchzylinder
(33) angeordnet ist, endlose, die Dorne (26) tragende Ketten (27) über den Revolverkopf
geführt sind und axial verschiebbare, sich gegenüberliegende Spindeln (174, 217) am Revolverkopf
zur Steuerung der Dorne (26) für einen registerhaltigen Aufdruck gelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dorn (26) in einem Gehäuse
(114) drehbar gelagert ist, das um eine zur Achse des Drucktuchzylinders (33) parallelen
Welle (111) schwenkbar gelagert ist'.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (141) den
Dorn (26) im Abstand von der Druckfläche des Drucktuchzylinders (33) hält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Nockenbahn (146) und eine
Nockenrolle (133), die den Dorn (26) in der Bedruckungszone gegen den Drucktuchzylinder anpressen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dorn (26) eine Ringnut
(128) und einen darin angeordneten elastischen Ring (129) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Dorne (26)
die eine Spindel (174) für die Zentrierung der Welle (111) einen kurvengesteuerten und federbelasteten
Hebel (179) aufweist, während die andere Spindel (217) ein kurvengesteuerter Hebel
(222) betätigt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenrolle (133) an einem
Steuerarm (131) angeordnet ist, der über eine Druckschraube (136) an dem die Dorne (26) aufnehmenden
Gehäuse (114) anliegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschraube (136) zum
Einstellen des Domes (26) gegenüber dem Drucktuchzylinder (33) dient.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 009 523/100
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |