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DE1560584A1 - Spulmaschine mit hin- und hergehendem Fadenfuehrer - Google Patents

Spulmaschine mit hin- und hergehendem Fadenfuehrer

Info

Publication number
DE1560584A1
DE1560584A1 DE19661560584 DE1560584A DE1560584A1 DE 1560584 A1 DE1560584 A1 DE 1560584A1 DE 19661560584 DE19661560584 DE 19661560584 DE 1560584 A DE1560584 A DE 1560584A DE 1560584 A1 DE1560584 A1 DE 1560584A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread guide
speed
winding
gear
winding machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661560584
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Fuerst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Reiners dr-Ing Walter
Original Assignee
Reiners dr-Ing Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reiners dr-Ing Walter filed Critical Reiners dr-Ing Walter
Publication of DE1560584A1 publication Critical patent/DE1560584A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
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    • B65H54/2806Traversing devices driven by cam
    • B65H54/2809Traversing devices driven by cam rotating grooved cam
    • B65H54/2812Traversing devices driven by cam rotating grooved cam with a traversing guide running in the groove
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Mönchengladbach, den 2.-12. 1966
Dr.lng.WalterReiners °755 m/lla Mönchengladbach 1560584 Peter-Nonnenmühien-Alle· 54
Spulmaschine mit hin- und hergehendem Fadenführer
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spulmaschine mit hin- und hergehendem Fadenführer und einem zwischen Spulantrieb und Fadenführerantrieb geschalteten veränderbaren Fadenführergetriebe zur Änderung des Geschwindigkeitsverhältnisses zwischen Auflaufspule und Fadenführer. Derartige Fadenführergetriebe sind bereits seit Jahrzehnten bekannt und haben die Aufgabe, eine Änderung des Steigungswinkels der Fäden beim Spulvorgang zu ermöglichen. Lediglich als eine von zahlreichen Ausführungsmöglichkeiten sei beispielsweise auf die deutsche Patentschrift 141 616 verwiesen, die ein derartiges veränderbares Fadenführergetriebe zwischen Auflaufspule und Fadenführer beschreibt.
Ein erheblicher Nachteil der Spulmaschinen mit hin- und hergehendem Fadenführer besteht darin, daß die Fadenführergeschwindigkeit unter Berücksichtigung
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der an den Umkehrstellen der Bewegung auftretenden Massenkräfte auf einen bestimmten Höchstwert begrenzt ist. Überschreitet die Fadenführergeschwindigkeit diese Höchstgrenze, so führt dies binnen kurzem zur Zerstörung der Maschine. Bei den bekannten Spulmaschinen dieser Art bleibt das eingestellte Verhältnis zwischen Spulgeschwindigkeit und Fadenführergeschwindigkeit bei einer Änderung der Spulgeschwindigkeit erhalten. Um bei hohen Spulgeschwindigkeiten die maximal zulässige Fadenführergeschwindigkeit nicht zu überschreiten, wurde deshalb die maximale Spulgeschwindigkeit entsprechend begrenzt. Dies hatte aber zur Folge, daß auch bei kleineren Kreuzungswinkeln nur eine entsprechend geringe Spulgeschwindigkeit zur Verfügung stand, obwohl in diesem Fall im Hinblick auf die Fadenführergeschwindigkeit höhere Spulgeschwindigkeiten zulässig gewesen wären. Das bedeutete aber für diesen Fall eine schlechte Ausnutzung der Maschine.
Die Aufgabe der Erfindung bestand darin, die vorbeschriebenen Nachteile bekannter Spulmaschinen zu beseitigen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Übersetzungsverhältnis des Faden-
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führergetriebes in. Abhängigkeit von der Spulgeschwindigkeit derart selbsttätig veränderbar ist, daß bei Erhöhung der Spulgeschwindigkeit die Fadenführergeschwindigkeit auf einen vorbestimmten Maximalwert begrenzt ist. Dadurch ist es möglich, im Bereich kleinerer Kreuzungswinkel mit hohen Spulgeschwindigkeiten zu arbeiten, ohne daß bei einer Vergröße- · rung der Kreuzungswinkel, d. h, also bei einer Vergrößerung der Fadenführergeschwindigkeit, diese Fadenführe rgeschwindigkeit unzulässig hohe Werte annimmt .
Die zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses des Fadenführergetriebes maßgebende Spulgeschwindigkeit kann auf die verschiedensten an sich bekannten Arten, beispielsweise durch Drehzahlmesser, ermittelt und der gemessene Wert zur entsprechenden Verstellung des Übersetzungsverhältnisses herangezogen werden. Eine besonders einfache und vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich jedoch, wenn die Verstelleinrichtung für die .Änderung der Spulgeschwindigkeit mit einem Verstellorgan des Fadenführergetriebes verbunden ist. Auf diese Weise wird bei jeder Betätigung der Verstelleinrichtung für
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die Änderung der Spulgeschwindigkeit bereits das Verstellorgan für die Fadenführergeschwindigkeit derart beeinflußt, daß der zulässige Höchstwert der Fadenführergeschwindigkeit nicht überschritten werden kann.
An Hand des in der Figur schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles für den Antrieb einer Fachmaschine sei die Erfindung näher erläutert.
In einem nur strichpunktiert angedeuteten Gestell 1 ist die Auflaufspule 2 in an sich bekannter Weise um die Achse 3 schwenkbar gelagert. Der Antrieb der Auflaufspule 2 erfolgt von der Treibwalze 4. Zur Verlegung des Fadens F dient ein hin- und hergehender Fadenführer 5i welcher im vorliegenden Fall von der Nutentrommel 6 auf der Gleitschiene 7 verschoben wird. Die Geschwindigkeit des hin- und hergehenden Fadenführers 5 ist dabei abhängig von der Drehzahl der Nutentrommel 6.
Der Antrieb der Spulmaschine erfolgt in an sich bekannter Weise von einem Motor 8, welcher üb.er ein veränderbares Getriebe 9 die Welle 10 in Umdrehungen
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versetzt. Das veränderbare Getriebe 9 besteht aus dem auf der Motorachse angeordneten antreibenden Rad 9a, dem keilförmigen Übertragungsmittel 9br wie Keilriemen, Kette oder dergleichen, und dem angetriebenen Rad 9c. Dabei besteht das Rad 9a in bekannter Weise aus zwei Keilscheiben, deren eine unter der Wirkung einer Feder 9d unter dem Einfluß der Spannung des Übertragungsmittels 9b gegen die andere verschoben werden kann. Von der Welle 10 aus wird die Antriebswalze 4- über ein Getriebe 11 und die Nutentrommel 6 über ein veränderbares Getriebe angetrieben, welches wie das veränderbare Getriebe aufgebaut ist. Zur Änderung der Spulgeschwindigkeit, welche der Drehzahl der Welle 10 proportional ist, wurde der Motor 8 in bekannter Weise auf einer Welle 23 schwenkbar gelagert. Dabei ist der Motor an einer Kette 14 aufgehängt, die ihrerseits an einem Rade 15 befestigt ist, welches von der Kurbel 16 mittels des Schneckentriebes 27» 28 verstellt werden kann. Wird das Rad 15 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so wird die Kette 14- langer, der Motor 8 schwenkt unter der Wirkung der Schwerkraft um die Welle .23 im Sinne gegen den Uhrzeiger. Dadurch verstellt das Übertragungsmittel 9b des veränderbaren
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Getriebes 9 die eine Keilscheibe des antreibenden Rades 9a gegen die Kraft der Feder 9d und gelangt auf einen kleineren Durchmesser des antreibenden Hades 9a, so daß die Spulgeschwindigkeit herabgesetzt wird.
Wie bereits erwähnt, ist zwischen den Antrieb der Spule 2 und den Antrieb des Fadenführers 5 ein veränderbares Getriebe 12 geschaltet, durch welches der Kreuzungswinkel der auf die Spule 2 auflaufenden Fäden bestimmt werden kann» Die Verstellung des Getriebes 12 erfolgt ähnlich der Verstellung des Getriebes 9 in ebenfalls bekannter Weise dadurch, daß das Übertragungsmittel mittels einer Rolle 13 mehr oder weniger ausgelenkt und dabei auf einen kleineren oder größeren Durchmesser des antreibenden Rades geführt wird. Diese Rolle 13 ist über einen Doppelhebel 14, 15 um eine ortsfeste Achse 16 mittels eines Handgriffes 17 schwenkbar gelagert. Eine Verstellung in Richtung auf die mit + bezeichnete strichpunktierte Linie bedeutet dabei eine Vergrößerung der Fadenführergeschwindigkeit. Dabei kann der Handgriff 17 vor einer Skala 18 verschwenkt und auf irgendeine Art und Weise arretiert werden, beispiels-
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weise durch eine Klemmschraube 19· Auf der Skala 18 ist dann der Kreuzungswinkel der auf die Spule 2 auflaufenden Fäden ablesbar.
Um zu verhindern, daß bei höchster Spulgeschwindigkeit die zulässige Maximalgeschwindigkeit des Fadenführers 5 überschritten wird, ist das Fadenführergetriebe 12 in Abhängigkeit von der Spulgeschwindigkeit selbsttätig veränderbar. Dies wird beim Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß die Verstelleinrichtung für die Änderung der Spulgeschwindigkeit mit dem Verstellorgan 17 des Fadenführergetriebes verbunden ist. Zu dem Zweck ist ein ebenfalls um die Welle 23 schwenkbarer Hebelarm 26 mit dem Motor 8 verbunden. Wird beispielsweise die Spulgeschwindigkeit herabgesetzt, so wird mit dem Motor 8 auch der Hebelarm 28 aus der Richtung der mit + bezeichneten strichpunktierten Linie in die Richtung auf die mit - bezeichnete strichpunktierte Linie verschwenkt. Der Hebelarm 26 ist mit einer Stange 20 verbunden, welche durch ein am Hebelarm 15 befestigtes Führungsauge 21 geführt ist und an seinem oberen Ende eine Begrenzungsscheibe 22 aufweist· Diese Begrenzungsscheibe 22 verhindert in Verbindung mit dem Führungs-
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auge 21, daß das Verstellorgan 17 über eine gewisse Höhte angehoben wird. Andererseits bewirkt diese Begrenzungsscheibe 22, daß bei einer Vergrößerung der Spulgeschwindigkeit das Verstellorgan 17 selbsttätig im Sinne einer Verkleinerung der Fadenführergeschwindigkeit verstellt wird. Diese Verstellung kann beispielsweise gegen die von der Schraube 19 aufgebrachte Reibkraft erfolgen.
Das in der Figur dargestellte Ausführungsbeispiel dient lediglich zur Erläuterung des Grundgedankens vorliegender Erfindung. Dieser Grundgedanke ist jedoch sowohl bei den verschiedensten Spulmaschinen als auch in den verschiedensten Ausführungsformen anzuwenden. So sei beispielsweise darauf hingewiesen, daß zur Änderung der Spulgeschwindigkeit auch ein drehzahlveränderbarer Motor verwendet werden kann, wobei dann das Verstellorgan für die Änderung der Motordrehzahl mit dem Verstellorgan 17 dee Fadenführergetriebes 12 verbunden werden kann.
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Claims (2)

Mönchengladbach, den 2. 12. 1966 Drlna.WalterReiners 0755 Hä/ha /V-.önchengtadbach «. 54 Pat ent an spräche
1. Spulmaschine mit hin- und hergehendem Fadenführer und einem zwischen Spulantrieb und Fadenführerantrieb geschalteten veränderbaren Fadenführergetriebe zur Änderung des Geschwindigkeitsverhältnisses zwischen Auflaufspule und Fadenführer, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis des Fadenführergetriebes (12) in Abhängigkeit von der Spulgeschwindigkeit derart selbsttätig veränderbar ist, daß bei Erhöhung der Spulgeschwindigkeit die Fadenführergeschwindigkeit auf einen vorbestimmten Maximalwert begrenzt ist.
2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (16) für die .Änderung der Spulgeschwindigkeit mit einem Verstellorgan (17) des Fadenführergetriebes (12) verbunden ist.
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DE19661560584 1966-12-03 1966-12-03 Spulmaschine mit hin- und hergehendem Fadenfuehrer Pending DE1560584A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0044713 1966-12-03

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Publication Number Publication Date
DE1560584A1 true DE1560584A1 (de) 1971-02-11

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US3491960A (en) 1970-01-27
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