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DE2164754C3 - Vorrichtung zum Wickeln von Kreuzspulen - Google Patents

Vorrichtung zum Wickeln von Kreuzspulen

Info

Publication number
DE2164754C3
DE2164754C3 DE19712164754 DE2164754A DE2164754C3 DE 2164754 C3 DE2164754 C3 DE 2164754C3 DE 19712164754 DE19712164754 DE 19712164754 DE 2164754 A DE2164754 A DE 2164754A DE 2164754 C3 DE2164754 C3 DE 2164754C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
loop
thread guide
cross
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712164754
Other languages
English (en)
Other versions
DE2164754A1 (de
DE2164754B2 (de
Inventor
Erwin 3051 Luthe Petersen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG filed Critical Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority to DE19712164754 priority Critical patent/DE2164754C3/de
Publication of DE2164754A1 publication Critical patent/DE2164754A1/de
Publication of DE2164754B2 publication Critical patent/DE2164754B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2164754C3 publication Critical patent/DE2164754C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/38Arrangements for preventing ribbon winding ; Arrangements for preventing irregular edge forming, e.g. edge raising or yarn falling from the edge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2403/00Power transmission; Driving means
    • B65H2403/50Driving mechanisms
    • B65H2403/53Articulated mechanisms
    • B65H2403/532Crank-and-rocker mechanism
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wickeln von Kreuzspulen mit Antrieb der Spulen am Umfang und changierendem Fadenführer, der durch ein aus einer Kreuzschleife mit vorgeschalteter Kurbelschleife bestehendes Kurbelgetriebe angetrieben ist.
Bei derartigen Kreuzspulvorrichtungen wird die Spule mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit angelrieben, während der den Faden verlegende, changierende FadenfC rer ebenfalls mit fast über die ganze Spulenbreite annähernd konstanter Geschwindigkeit hin- und herbewegt wird. Die Windungssteigung des auf den Spulenkörper auflaufenden Fadens ist unabhängig vom Spulendurchmesser immer gleich. Diese Antriebs-Verhältnisse wirken sich insofern nachteilig auf die Spulenbildung aus, als dadurch Randwülste an den Spulenkanten und sogenannte Bildwicklungen verur- $acht werden, die in den nachfolgenden Verarbeitungsttufen zu Störungen führen. Während die Randwülue HUS der endlichen Umkehrbeschleunigung des Fadenführers resultieren, tritt die als Bildwicklung bezeichnete Anhäufung von nebeneinander liegenden, geschlossehen Windungen, bei bestimmten Spulendurchmessern auf.
Es ist allgemein bekannt, dem changierenden Fadenführer in schmalen Randbereichen eine hohe Umkehrbeschleunigung zu erteilen, um der Bildung von Randwülsten entgegenzuwirken. Die Erteilung hoher Umkehrbeschleunigungen verstärkt jedoch beim Antrieb der Fadenführer mittels Kurvenscheiben, die Insbesondere bei Spulenvorrichtungen mit mehreren Spulstellen und einer gemeinsamen Fadenführerstange für die Fadenführer üblich sind, den Schlag an den Umkehrstellen. Dadurch wird das Getriebe stark beansprucht und ist einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt. Auch der Geschwindigkeitsbereich, in dem die Vorrichtung arbeiten kann, ist dadurch begrenzt.
Um den Schlag an den Umkehrstellen des Fadenführers zu vermeiden und einen ruhigen Lauf der Spulvorrichtung zu erzielen, ist es bereits bekannt, den Fadenführer durch ein Schleifkurbelgetnebe zu bewegen, dessen Kurbeldrehpürikt zur Erzielung einer gleichmäßigen Hin- und Herbewegung des Fadenführer periodisch verlagert wird (DE-PS 8 36 906). Eiei dieser Vorrichtung erfolgt die Verlagerung der Schleifkurbeldrehachse mittels eines diese Drehachse tragenden Lenkers, der andererseits Um eine zur Spulenachse /οβ-
winkelrechte Achse drehbar ist und mittels eines Steuerhebels, an dem ein in eine Nut einer rotierenden Tellerscheibe ragender Mitnehmer sitzt, um seine Mittellage hin und her bewegt wird. Mit dieser
ϊ Anordnung, bei der die Kurbeldrehachse bei der Verlagerung einen Kreisbogen beschreibt, ist eine gleichmäßige Bewicklung der Spule und eine Minderung des Schlages an den Umkehrstellen bei höheren Geschwindigkeiten nicht zu erreichen.
ίο Diese Vorrichtung wurde daher so weiterentwickelt, daß die Kurbeldrehachse des Schleifkurbelgetriebes in der Spulenquermittelebene geradlinig verschiebbar geführt und mittels eines Schubkurbeltriebs mit ortsfester Drehachse gesteuert wird, das mit einem weiteren, an einem rotierenden Antriebsorgan exzen trisch angelenkten Schubkurbelgetriebe gekuppelt ist (DE-PS 9 22 146). Die hierfür erforderliche Vielzahl von Getriebegliedern macht jedoch den Antrieb des Fadenführers kompliziert und aufwendig.
2n Beiden Vorrichtungen ist gemeinsam, daß der Fadenfiihreranifieb eine Kreuzsehieife mit vorgeschaltetem ungleichförmig übersetzenden Kurbelschleifengetriebe aufweist, wobei die Kurbelschleife während annähernd einer Halbperiode den Bereich niedrigster Abtriebsgeschwindigkeit durchläuft. Um eine gleichförmige Fadenführerbewegung im Hin- und Rückhub zu erreichen, wird der Gestellpunkt des Kurbelschleifenabtriebgliedes während des Laufes der angekoppelten Kreuzschleife durch ihre Umkehrlagen derart verlagert,
ίο daß die so erhalrpne gespiegelte Kurbelschleife in der folgenden Halbperiode ebenfalls den Bereich niedrigster Abtriebsgeschwindigkeit durchläuft. Da nur der Bereich niedrigster Abtriebsgeschwindigkeit ausgenützt wird, ist die Beschleunigung des Fadenführers und damit
η die Beeinflussung der Randwulstbildung entsprechend gering. Eine Störung von Bildwicklungen ist mit diesen bekannten Getrieben nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es. ein im Aufbau einfaches Getriebe für den Antrieb des Faüinführers mit hoher Geschwindigkeit zu schaffen, das gleichzeitig die Bildung von Wülsten an den Spuienrändern verhindert und mit dem es möglich ist, der Fadenführerhauptbewegung eine solche Störung zu überlagern, daß es bei keinem Spulendurchmesser zu ausgeprägten Bildwick· lungen kommt.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Kurbelschleife über eine Übersetzung im Verhältnis 1 :2 der Kreuzschleife vorgeschaltet ist und der
V) Kurbeldrehpunkt der Kreuzschlcife in Richtung der Spulenlängsachse bewegbar ist.
Damit ist es nun möglich, bei schlagfreier Arbeit des Getriebes der zu Wulsten führenden dichteren Bewicklung der Spulenkanten in verstärktem Maß entgegenzu· wirken, da nicht nur der Bereich geringster Abtriebsgeschwindigkeit genutzt, sondern auch der Bereich größter Abtriebsgeschwindigkeit durchlaufen und außerdem der Fadenführerhanptbewegung eine changierende Zusatzbewegung überlagert wird, die eine Verlagerung der Spulenkanten sowie Störungen der Bildwicklung bewirkt.
Zweckmäßig erfolgt die Zusatzbewegung durch eine den Kurbeldrehpunkf bewegende Kürbeischwinge. Um die Wickelbreile der Spule einstellen und das Bewegungsgesetz des Abtriebgliedes beeinflussen zu können, ist die Länge der Kurbeln des Kurbelgetriebes verstellbar.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nächste-
21
hend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung
Fig. I einen Fadenführerantrieb mittels Kreuzschleife und vorgeschalteter umlaufender Kurbelschleife sowie bewegbarem Kurbeldrehpunkt der Kreuzschleife, von vorn gesehen;
F i g. 2 eine Geschwindigkeitskurve des Fadenführers.
Auf einer Fadenführerstange 1, die in Lagern 11,12 in Richtung ihr»r Längsachse verschiebbar gelagert ist, sind in bekannter Weise eine Anzahl von Fadenführern (nicht gezeigt) für mehrere parallel angeordnete Spulstellen befestigt. Die durch den Doppelpfeil P gekennzeichnete changierende Bewegung der Fadenführerstange 1, die der Breite der zu bewickelnden Spulen entspricht, wird der Fadenführerstange 1 mittels einer Kreuzschleife und einer ihr vorgeschalteten umlaufenden Kurbelschleife erteilt Der Antrieb erfolgt von einer im Maschinengestell gelagerten Antriebswelle 2 aus, auf der die Kurbel 3 der Kurbelschleife befestigt ist. Das andere Ende der Kurbel 3 ist an einem Gleitstein >o 31 angeienkt, der auf einer Führungsstange 32 verschiebbar ist. Die Führungsstange 32 ist i.af einer im Maschinengestell gelagerten Welle 33 befestigt und mit einem ebenfalls auf der Welle 33 befestigten Zahnrad 4 fest verbunden, beispielsweise mittels eines Zapfens 34. 2r> Mit dem Zahnrad 4 kämmt ein Zahnrad 5, das die Kurbel 6 einer Kreuzschleife antreibt Mit der Kurbel 6 ist ein Gleitstein 61 gelenkig verbunden, der auf einer Stange 62 geführt wird. Die Stange 62 ist an der Fadenführerstange 1 befestigt so
Der Drehpunkt der Kurbel 6 der Kreuzschleife ist an einen Steg 73 angelenkt, der um die Welle 33 schwenkbar ist. Der Steg 73 ist mit der Kurbel 71, die auf der ortsfest im Maschinengestell angeordneten und mit einem eigenen Antrieb versehenen Kurbelwelle 7 η befestigt ist, durch die Koppel 72 gelenkig verbunden und bildet somit das Abtriebsglied einer Kurbelschwinge·
Beim Antrieb der Kurbel 3 durch die Antriebswelle 2 wird dem Zahnrad 4 eine ungleichförmige Drehbewegung erteilt, die über das Zahnrad 5 und die Kurbel 6 mit dem Gleitstein 61 auf die Führungsstange 62 und die an ihr befestigte Fadenführerstange übertragen wird.
Da die Kurbelschleife 3,31,32 bei jedem Umlauf nur ein Geschwindigkeitsmaxium erreicht, die auf der Fadenführerstange 1 befestigten Fadenführer aber in beiden Umkehrlagen zu beschleunigen sind, werden die Zahnräder 4 und 5 so gewählt, daß ein Übersetzungsverhältnis von 1 :2 erreicht wird. Eine für die Bewicklung der Spule günstige Größe der Ungleichförmigkeit des Antriebes wird erreicht, wenn das Verhältnis zwischen der Länge der Kurbel 3 und dem Abstand der durch die Wellen 2 und 33 gebildeten Gestellpunkte der Kurbelschleife etwa 2,54 ist Mit der aus diesem Kurbelverhältnis errechneten Ungleichförmigkeit ö = 2,3 wird die über den Antriebswinkeln φ der Kurbel 3 aufgetragene Kurve der Geschwindigkeit s des Fadenführers erhalten (F i g. 2), wobei die Kurbel 3 für den Hinlauf und den Rücklauf des Fadenführers je eine volle Umdrehung macht Um das Bewegungsgesetz, nach dem die Fadenführerstange rr'' den Fadenführern angetrieben wird, ändern zu können, ist es zweckmäßig, eine Verstellbarkeit der Länge der Kurbel 3 vorzusehen. Dies kann dadurch geschehen, daß die Kurbel aus zwei Teilen besteht die lösbar miteinander verbunden und gegeneinander verschiebbar sind. Vorteilhaft ist auch die Kurbel 6 in der gleichen Weise ausgebildet, so daß die Größe der Changierbewegung der Fadenführerstange 1 bzw. der Fadenführer entsprechend der Wickelbreite der Spulen eingestellt werden kenn.
Beim Antrieb der Kurbel 71, der periodisch erfolgen kann, wird der Kurbeldrehpunkt 65 der Kreuzschleife 6, 61, 62, 1 annähernd parallel zur Spulenachse verlagert Dadurch wird der Hauptbewegung der Fadenführerstange 1 eine changierende Zusatzbewegung überlagert die eine Verlagerung der Spulenkanten und damit eine noch stärkere Verringerung der Randwulstbildung sowie Störungen der Bildwicklungen bewirkt. Zwecks Einstellung der Größe der Zusatzbewegung kinn die Länge der Kurbel 71, analog wie die der Kurbeln 3 und 6, einstellbar sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche: 11
1. Vorrichtung zum Wickeln von Kreuzspulen mit Antrieb der Spulen am Umfang und changierendem Fadenführer, der durch ein aus einer Kreuzschleife mit vorgeschalteter Kurbelschleife bestehendes Kurbelgetriebe angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelschleife (3,31,32) über eine Obersetzung (4, 5) im Verhältnis 1 :2 der Kreuzschleife (6, 61, 62,1) vorgeschaltet ist und der Kurbeldrehpunkt (65) der Kreuzschleife (6,61,62,1) in Richtung der Spulenlängsachse bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine den Kurbeldrehpunkt (65) bewegende Kurbelschwinge (71,72,73).
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Kurbeln (3,6,71) des Kurbelgetriebes verstellbar ist.
DE19712164754 1971-12-27 1971-12-27 Vorrichtung zum Wickeln von Kreuzspulen Expired DE2164754C3 (de)

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DE2164754A1 DE2164754A1 (de) 1973-07-12
DE2164754B2 DE2164754B2 (de) 1979-05-10
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CZ300588B6 (cs) * 2006-05-22 2009-06-24 Technická univerzita v Liberci Zpusob rozvádení príze pri navíjení príze na cívku a zarízení k provádení tohoto zpusobu

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