DE1560470A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung einer Spulmaschine mit Koetzern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung einer Spulmaschine mit KoetzernInfo
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Description
Patentanwalt
8 Manchen 61, Cosimastra&e 81 . Telefon: (0811) 483820 · Telex. 05-24351
20,10,1966 L 7679 Og/bo
Murata Machinery Ltd., Ochiai-Cho, Kichishoin, Minami-Ku,
Kyoto-Shi, Japan
Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung einer Spulmaschine mit Kötzern
Die Erfindung bezieht sicfr auf ein Verfahren υηφίηβ Vorrichtung
zur automatischen Beschickung einer Spulmaschine mit Kötzern, und zwar insbesondere solchen, die einen sogenannten
spitzen Bund (tip bunch) ohne Rückwindung aufweisen.
Diese Kötzer werden dann den entsprechenden Spuleinheiten einer automatischen Spulmaschine zugeführt und der Garnschwanz der Kötzer wird dann während des Transportes dieser
zu den Spuleinheiten mit dem Packungsende der entsprechenden Spuleinheiten vereinigt.
Im allgemeinen weisen durch" Spinnmaschinen erzeugte Kotier
eine sogenannte Rückwindung (back winding) auf, die von der
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Spitze des Kötzers zu dessen Ansatz grobgängig gewunden
1st, und einen Garnsehwanz, der um den Ansatz des Spulenkörpers
auf gewii+-.:Jc ~ ^t. Fr. εΐχ>1 de^zufoice ein© Vielzahl
von vorbereitenden Arbeitsschritten erforderlich, um so
beschaffene Kötzer einer automatisch arbeitenden Spulmaschine zuzuführen, denn es muss beispielsweise der auf den
Ansatz der Spulenkörper aufgewundene Garnschwanz ergriffen werden, es muss das rückgewundene Garn aufgefunden werden,
mittels Schlagmitteln muss das Garnende der Kötzer vorbereitet werden, es muss dann das Garnende der Kötzer mit dem
Garnschwanz der Packungen verknüpft werden usw. Als weitere vorbereitende Arbeitsschritte wären hier zu benennen die notwendige
Zufuhr von in Behältern angeordneten Kötzern, was im Stand der Technik mittels eines horizontalen Zufuhrplattentuches
erfolgt, die Kötzer müssen dann einzeln mittels horizontaler Träger aufwärts getragen werden und sie werden
dann bei Erreichen der gewünschten Höhe aus ihrer horizontalen Lage in eine vertikale Lage mittels eines drehbaren Sammelbehälters
überführt, was während ihres Transportes zu einem Magazin der automatischen Kötzerbeschickungsvorrichtung
erfolgt.
Es ist demzufolge erkennbar, dass die bekannten automatischen
Kötzerbeschickungsvorrichtungen einen sehr komplizierten Aufbau aufweisen, so dass die Herstellungskosten solcher Vorrichtungen
ausserordentlich hoch sind, ganz abgesehen von dem
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betr. Spulmaschine Blatt
Tatbestand, dass derartige Vorrichtungen einer weiteren Automatisierung des Spulverfahrens hinderlich im Wege stehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun in erster Linie die Aufgabe
zugrunde, ein solches Verfahren und eine Vorrichtung zur Beschickung einer Spulmaschine mit Kötzern zur Verfügung
zu stellen, bei welchem die Kötzer einen sogenannten spitzen Bund ohne Rückwindung aufweisen und bei welchem der Garnschwan:?:
der Kötzer während deren Zufuhr zu den Spuleinheiten einer Spulmaschine mit den Packungsenden der entsprechenden
Spuleinheiten automatisch verbunden wird. Gemäss der Erfindung
werden Kötzer einzeln in einer vertikalen Lage einer Spulmaschine zugeführt, ohne dass sich die einzelnen Kötzer
gegenseitig berühren.
Geiräss vorliegender Erfindung werden also einen sogenannten spitzen
Bund ohne Rückwindung aufweisende Kötzer, die in Behältern in einer vertikalen Lage einzeln angeordnet sind,
einer erfindungsgemässen automatisch arbeitenden Kötzerzufuhrvorrichtung
zugeleitet, die Behälter werden dann nacheinander intermittierend in eine vorbestimmte Lage überführt,
jeder in einem Behälter angeordnete Kötzer wird dann automatisch aus seinem Behälter herausgenommen und Trägern übergeben,
die nacheinander umlaufen, während der von seinem Kötzer entleerte Behälter dem Ausgang der erfindungsgemässen
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betr- Spulmaschine ü
Kötzerbeschickungsvorrichtung zugeführt wird, es wird dann der Spitzenbund des Kötzers durch die Schlagwirkung eines
Schlägers losgebunden,und zwar während der Kötzer durch den Träger befördert wird, und es wird dann der Garnschwanz
des Kötzers mit dem Packungsende der entsprechenden Spuleneinheit mittels eines automatischen Knotenknüpfers verbunden
und die so behandelten Kötzer werden schliesslich den entsprechenden Spuleneinheiten der Spulmaschine zugeführt.
Erfindungswesentliche Merkmale werden nachstehend anhand der
Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erklärende Darstellung zur Veranschaulichung des
Standorts der erfindungsgemässen Kötzer-Beschickungsvorrichtung
in Bezug auf eine automatische Spulmaschine,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die erfindungsgemässe Kötzer-Beschickungsvorrichtung
gemäss Fig. 1,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach der Linie A-A der Vorrichtung
nach Fig. 2,
Flg. 4 eine Teilaufsicht der Vorrichtung gemäss Fig. 2,
den Weg der Kötzer darstellend,
Fig. 5 eine Seitenansicht nach der Linie B-B der Vorrichtung nach Fig. 4,
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Fig. 6 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, nach der
Linie C-C der Fig. 2, die Antriebsmittel der Üfcerführungsrr.ittel
für die Kötzer darstellend, Fig. 7 eine Perspektivansicht des einen Kötzer aufnehmenden
Behälters, '
Fig. 8 eine Teilaufsicht auf die Trägervorrichtung für die
Kötzer,
Fig. 9 und 10 Seitenansichten der Trägervorrichtung nach Fig.
Fig. .11 einen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 2, die
Antriebsscheibe für das Stahlband im Schnitt darstellend,
Fig. 12 eine Aufsicht auf den der Trägervorrichtung zugeordneten Magneten,
Fig. 13 und 14 zwei weitere Ansichten der Trägervorrichtung
Fig. 13 und 14 zwei weitere Ansichten der Trägervorrichtung
nach Fig. 12,
Fig. 15 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles.E auf die erfin-
Fig. 15 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles.E auf die erfin-
dungsgemässe Vorrichtung gemäss Fig. 2, Fig. 16 und 17 eine Auf- und Seitenansicht, teilweise im
Schnitt, der Vorrichtung nach Fig. 15*
Fig. 18, 19 und 20 verschiedene Ansichten des Knotenknüpfers
der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 21 und 22 eine Auf- und Seitenansicht einer Teilvorrichtung, die ein Verwickeln des Garnes verhindert,
Fig. 23 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 22,
Fig. 24 eine Perspektivansicht eines Kötzers mit sogenanntem Spitzenbund ohne Rückwindung,
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betr. Spulmaschine Blatt -β
Fig. 25 eine Perspektiνansicht eines eine Rückwindung aufweisenden
Kötzers mit auf den Ansatz des Spulenkörpers aufgewundenem Bindgarn,
Pig. 26 eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführungsform einer Trägervorrichtung für die Kötzer,
Fig. 27, 28 und 29 verschiedene Teilansichten der Trägervorrichtung
nach Fig. 26,
Fig. 30 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der Stützmittel
für die Trägervorrichtung nach Fig. 26,
Fig. 51 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer weiteren
Ausführungsform einer erfindungsgemässen Teilvorrichtung zum Loslösen des Spitzenbundes der Kötzer,
Fig. 32 eine Aufsicht auf die Kötzerantriebsmittel der Vorrichtung
nach Fig. JtI,
Fig· 33 eine Trägervorrichtung für die Vorrichtung nach
Fig. 31-
Aus den Figuren 1, 2, 3 und 7 ist der Standort der erfindungsgemässen
Kötzer-Beschickungsvorrichtung 2 bezüglich einer automatisch arbeitenden Spulmaschine 1 ersichtlich. Von einer
nicht dargestellten Spinnmaschine erzeugte Kötzer 3» die einen
sogenannten Spitzenbund ohne RUckwindung aufweisen, und die
einzeln in Behältern 4 (s. Fig. 7) angeordnet sind, werden in Richtung des Pfeiles a der Erfindungsgemässen Beschickungsvorrichtung
2 zugeführt, die Kötzer 3 werden dann von dem Be-
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-ψ-
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halter 4 zu der entsprechenden Trägervorrichtung der Beschickungsvorrichtung
2 am Orte b zugeführt und schliesslich automatisch den entsprechenden Spuleinheiten 5 einer
automatisch arbeitenden Spulmaschine 1 weitergegeben,und
zwar am Orte c, wie dies Fig. 1 zu entnehmen ist.
Den Figuren 2, 3 und 6 ist zu entnehmen, dass ein Träger
einem Sauggphäuse 7 zugeordnet ist und dass gegenüber einer
vertikalen Welle 8 der zentrale Teil 10 eines halbkreisförmigen Trägers 9 festgelegt ist. Mit der Bezugsziffer 11
ist ein.Lager bezeichnet, das im rechten Abschnitt (s. Fig. 6)
des halbkreisförmigen Trägers 9 eine drehbare Welle 14 stützt.
Eine kreisförmige Scheibe 12 zum kontinuierlichen Überführen
neuer Kötzer-Behälter k ist gegenüber dem oberen Ende der Welle I^ und ein Antriebsritzel Ij? ist gegenüber dem unteren
Ende der Welle 14 festgelegt.
Dem oberen Ende der vertikalen Welle P ist nun eine kreisförmige Grundplatte 15 zugeordnet, und zwar derart, dass ihre
obere Fläche seitlich der Welle 8 in der gleichen Ebene liegt wie die obere. Fläche der kreisförmigen Scheibe 12. Mit der
Bezugsziffer 16 ist ein übei Lager 17 gegenüber der Welle R
drehbar gelagertes Ritzel bezeichnet, das, wie aus Fig. 6 ersichtlich, zwischen den Trägern 6 und 9 angeordnet ist.
Dieses Ritzel l6 trägt eine Innenverzahnung Ϊ8, die mit der
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Aussenverzahnung eines Ritzels 20 kämmt, welches am oberen Ende einer Antriebswelle 19 festgelegt ist. Das Ritzel 16
ist ausserdem Träger eines ihm gegenüber festgelegten Ritzels ?1, dessen Verzahnung mit der Verzahnung des Ritzels 13 kämmt.
Die Antriebswelle 19 wird über ein Lager 22 durch den Träger 6 gestützt, diese Antriebswelle wird über ein nicht dargestelltes
Übersetzungsgetriebe durch eine geeignete Antriebskraft derart in Drehung versetzt, dass sie sich im Takte der Spuleinheiten
5 dreht.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass im Mittelteil der kreisförmigen Grundplatte 15 Lager 23 vorgesehen sind, die sich gegenüber
einer vertikalen Welle 25 abstützen. Diese Welle 25
trägt nun in ihrem unteren Teil ein Ritzel 24, dessen vErzahnung ebenfalls mit der Verzahnung des Ritzels 21 kämmt. Mit
der Bezugsziffer 2P ist eine gegenüber dem oberen Ende der
Welle 25 festgelegte Reibungsscheibe bezeichnet, deren Scheibenkörper
27 einen Korkbelag 26 trägt. Mit der Bezugsziffer 29 ist ein Reibantrieb bezeichnet, der drehbar gegenüber dem
oberen Ende der Reibüngsscheibe 2P derart angeordnet ist,
dass die Reibungsscheibe des Reibantriebes dem Korkbelag 26 zugewendet ist, so dass in diesem Bereich eine Rutschkupplung
gebildet wird, die demzufolge aus dem Korkbelag 26, der Reibungsscheibe
27, 2P und dem Reibantrieb 29 besteht. Gegenüber dem Reibantrieb 29 ist nun ein Deckel 30 festgelegt, dessen
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Umfang ein Paar Kötzer überführende Platten 32 im oberen
und unteren Bereich zugeordnet sind, jede dieser Platten 32
ist mit vier einen gekrümmten Kurvenverlauf aufweisenden . Nuten 31 versehen, die in gleichmässigen, gegenseitigen Abständen
derart angeordnet sind, dass jedes Paar von Nuten 31
eine Tasche zur Überführung der Kötzer-Behälter 4 bildet, die Platten 32 sind entgegen Uhrzeigerrichtung frei drehbar,
und zwar mittels der Reibungsscheibe 27, wie dies aus den Figuren 2 und 4 hervorgeht.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist an der gegenüber der Welle 8 festgelegten Grundplatte I5 eine Stützplatte 53 befestigt,
diese Stützplatte 33 ist Träger eines Solenoids 35>
dessen Plunger 34 sich nach oben erstreckt. Dieser Plunger 34 stützt
einen mit ihm kraftschlüssig verbundenen Stöpsel 36, der eine öffnung der Grundplatte 15 durchbricht und durch eine Feder
derart beeinflusst wird, dass sein freies Ende über die obere Fläche der Grundplatte 15 vorsteht. An der unteren Fläche
des Reibantriebes 29 sind nun gleichmässig verteilt vier Rollen 38 od.dgl. angeordnet, diesen Rollen fällt die Aufgabe zu,
das bei Ineingriffkommen einer Rolle 38 mit dem Stöpsel 36
die Reibungsscheibe 27 in Richtung auf die Reibantriebsscheibe 29 schlüpft, so dass als Folge die Platten 32 angehalten werden.
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Betrachtet man nun Fig. 4, so 1st erkennbar, dass über die
Hälfte des Umfanges der die Kötzer-Behälter überführenden
Platte 12 eine Führungsplatte 39 angeordnet ist, die sich
über etwa zwei Drittel des Umfangs der Grundplatte 15 weiter
erstreckt. Mit dem einen Ende dieser Führungsplatte 39 steht
nun im Bereich cfesrxüäxtobe der Platte 1? eine Führungsrinne
mit U-förmigem Querschnitt in Verbindung, diese Führungsrinne steht ihrerseits mit einem nicht dargestell^-r. !""rdcrhpr/i *""■"
die Ketzer-Behälter in Verbindung. Eine weitere Führungsrinne 4]
steht in Verbindung mit dem Endabschnitt der Führungsplatte im Bereich der Grundplatte 15, auch diese Führungsrinne 4!
steht mit einem nicht dargestellten Förderband in Verbindung, um die leeren Kötzerbehälter in den Spinnraum zu befördern.
Mit der Bezugsziffer 4? ist ein Paar gekrümmter Führungsstangen bezeichnet, die sich in horizontaler Richtung im Bereich des
Ausgangs der leeren Kötzerbehälter 4 in gleichem gegenseitigem
Abstand befinden.
Neben dem Träger 6 ist noch ein weiterer Träger 43 gegenüber
dem Sauggehäuse 7 (s. Fig. 2) festgelegt, dieser Träger 43 befindet sich auf der linken Seite des Trägers 6 und sein vorderes
und hinteres Ende trägt je eine querliegende Stützwelle
Durch diese Stutzwellen 44 wird nun ein weiterer Träger 47 abgestützt, gegenüber dessen vorderem und hinterem Ende je
eine vertikale Welle 45 und 46 festgelegt ist·, hierbei ist
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eine solche Anordnung getroffen, dass der Träger 47 frei nach links und rechts gleiten kann. Mit der Bezugsziffer 4P
ist nun eine Peststellschraube bezeichnet, deren Drehung eir Verschieben des Trägers 47 nach links oder rechts bewirkt.
Durch die vertikalen Wellen 45 und 46 werden nun kleine Riemenscheiben
49 und 50 über Lager 51 und 52 abgestützt, diese
Riemenscheiben 49 und 50 sind Teil des Riementriebes, dessen
Antrieb über die Antriebswelle Q und eine grosse Riemenscheibe
16 erfolgt, mit der Bezugsziffer 53 ist das entgegen Uhrzeigerrichtung
bewegte Stahlband des Riementriebes bezeichnet.
Aus Fig. 2 ist weiterhin ersichtlich, dass gegenüber dem Sauggehäuse
7 zwei weitere Träger 54 und 55 festgelegt sind, die
über das Sauggehäuse 7 vorstehen und deren obere Enden eine In Schleifen geführte Führungsschiene 56 kreisförmigen Querschnittes
zusammen mit einem Teil des Umfanges des .-: Trägers
tragen. Eine ebenfalls in Schleifen geführte Führungsschiene quadratischen Querschnittes ist nun durch das untere Ende der
Träger 54 und 55 und einen Teil des Umfanges des Trägers 6
derart abgestützt, dass die Führungsschiene 56 parallel zu
der« Führungsschiene 57 verläuft, um so gemeinsam eine Führungsschiene für die Trägervorrichtung 5P- zu bilden.
Die vorerwähnte Trägervorrichtung 5? ist in den Figuren p, 9
und 10 im Detail dargestellt. Diese Vorrichtung besteht aus
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einer vertikalen Kötzer-Stützrinne 59» die im vorderen Teil
des Trägers 60 angeordnet ist. Ein Paar Führungsrolleη 6l
mit der Führungsschiene 56 entsprechender Wälzfläche ist gegenüber
dem Träger 6O in symmetrischer Anordnung festgelegt und eine weitere Rolle 62, die die gleiche Form wie die Rollen
6l aufweist, ist, bezogen auf die Führungsschiene" 56, den Rollen 6l gegenüber derart angeordnet, dass sie in der
Spitze eines gedachten gleichseitigen Dreieckes liegt, in dessen beiden anderen Ecken die Rollen 6l liegen. Mit der Bezugsziffer
63 ist ein die Rolle 62 stützender Stützarm bezeichnet,
dieser Stützarm 63 steht unter der Einwirkung einer Feder 64, die ihn in Fig. 10 nach rechts zieht, diese Feder
ist an dem Träger 60 festgelegt und ihr fällt die Aufgabe zu, die drei Rollen 6l und 62 gegen die Führungsschiene 56 anzupressen.
Schliesslich laufen noch weitere Rollen 65 auf der Oberfläche der Führungsschiene 56.
Im Bereich des unteren Endes des Trägers 60 ist eine 'Rolle
angeordnet, die der Führung gegenüber der weiteren Führungsschiene 57 dient. Aus Fig. 10 ist demzufolge erkennbar, dass
die Trägervorrichtung 5^ sowohl durch die Führungsschiene 56
über die Rollen 6l, 62 und 65 wie auch durch die Führungsschiene 57 über die Rolle 66 abgestützt bzw. geführt wird.
Quer zu dem Träger 60 der Trägervorrichtung 5^ für die Beförderung
der Kötzer ist ein Arm 67 angeordnet und ein Magnetträ-
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ger 70 mit Dauermagnet 69 ist durch einen in diesen Arm 67
eingefügten Stift 68 verschwenkbar gestützt, derart, dass der Dauermagnet 69 durch das Stahlband 53 erregt wird, wodurch
die Trägervorriohtung 5? ?um Bewegen der Kötzer in Uhrzeigerrichtung
als Folge der Drehung des Stahlbandes 53 bewegt wird. Jede Trägervorrichtung 58 ist mit einem Fallendeckel
im Bereich des unteren Endes der Rinne 59 zur Stützung des Kötzers 3 versehen, dieser Fallendeckel 71 ist am unteren
Ende des Trägers 6O bei 72 angelenkt, der Fallendeckel 71
kann nach unten in Richtung des in Fig. 10 gestrichelt eingezeichneten Pfeiles verschwenken, ohne dass seine Schwenkbewegung
durch irgendwelche Bauteile behindert wird. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang, auch auf die Darstellung in Fig. 3*
in welcher der Klappdeckel 71 in seiner ausgeschwenkten Lage dargestellt ist.
Insbesondere aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Träger 6, 54,
55 und 7^ eine Führungsschiene 73 für den Klappdeckel 71
stützen, diese Führungsschiene 73 erstreckt sich über nahezu die Hälfte der Länge der Führungsschiene 57>und zwar ausserhalb
dieser. Nahe dem Punkt j (s. Fig. 1) verläuft die Führungsschiene 73 gekrümmt, sie geht dann in den schrägen Kurventeil 75
über und in ihrem Endabschnitt 76 verläuft sie parallel zu der Führungsschiene 56 (s. Fig. 2). Aus Fig. 2 ist weiterhin
ersichtlich, dass die Führungsschiene 57 in ihrem Kurvenver-
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lauf bei 77 parallel zu der Kurve 75 der Führungsschiene ?3
verläuft, in ihrem Kurvenzug 78 verläuft sie parallel zu der
Führungsschiene 76» und in ihrem Kurvenzug 79 wendet sie sich
wieder schräg verlaufend zu der Führungsschiene 56 hin, urr
schliesslich wieder unterhalb der Führungsschiene 56 zu verlaufen.
An ihrem dem Endabschnitt 76 abgewandten Ende verläuft die Führungsschiene 73 bei 80 etwas gekrümmt, dieser
Endabschnitt nähert sich der Führungsschiene 57. Es ist noch darauf hinzuweisen, dass der obere Abschnitt der Führungsschiene
73 bei 8l eine Nockenoberfläche bildet, die in ihrer
Höhe stetig bis zum Ende der Führungsschiene 73 abnimmt. Mit
der Bezugsziffer P2 ist eine Seitenwand seitlich der Führungsschienen
56 und 57 bezeichnet, diese Seitenwand erstreckt sich
zwischen den Punkten e und j der Fig. 1 und sie ist in einem solchen Abstand von den Führungsschienen 56 und 57 angeordnet,
dass der Abstand zwischen den durch die Trägervorrichtung 58 gestützten Kötzern 3 und der Seitenwand 82 sehr gering ist,
jedoch keine " Berührung stattfindet.
Mit der Bezugsziffer 83 ist nun in Fig. 2 der Auslass für die Kötzer bezeichnet, dieser Auslass 83 befindet sich im Bereich
der Grundplatte 15 bei e (s. Fig. l). Der Innendurchmesser des Auslasses 83 entspricht dem Innendurchmesser der Kötzerbehälter
4. toit der Bezugsziffer 84 (s. Fig. 3) ist eine Hilfsführungsrinne
bezeichnet, die unterhalb des Auslasses 83 angeord-
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betr. Spulmaschine Blatt
net ist, um so eine sichere Führung zwischen Grundplatte 15
und Führungsring 59 zu bilden.
Ein Solenoid P5 ist unterhalb der Grundplatte 15 angeordnet,
der Kolben R7 dieses Solenoids steht unter der Einwirkung
einer Feder PS. Ein bei Q? schwenkbar gelagerter Kniehebel
ist bei 90 an den Kolben °? angelenkt, sein freies Ende
steht bei 92 mit einem Stöpsel 9I in Verbindung, der frei gleitend
durch den halbkreisförmigen Träger 9 unterstützt wird,
und zwar gemäss Fig. 3 in Richtung nach links und rechts und
geinäss Fig. 2 in Richtung nac*~ ober, un-i unter.. Irr rJchterrectrr.
Zustand des Solenoids Q5 steht nun der Endabschnitt 93 des Stöpsels Pl über den Träger 9 vor, und zwar in Richtung
auf die Bahn der Kötzer-Trägervorrichtung 5^>
um so in Eingriff zu stehen mit einer Rolle 94, die der Trägervorrichtung
5W zugeordnet ist.
Tn der Figurenbeschreibung wurde bereits darauf hingewiesen,
dass in den Figuren ?6, 27, 28, 29 und J>0 ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Kötzer-Trägervorrichtung dargestellt ist. In diesen Figuren ist mit der Bezugsziffer 201 wiederum
einer der bereits beschriebenen Träger für die Kötzer bezeichnet, jeder flieser Träger 201 umfasst einen Träger 202 und eine
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den Kötzer"stützende Führungsrinne 203 U-förmigen Querschnittes,
der sich nach der dem Träger 202 hin abgewandten Seite öffnet. Der Führung des trägers 201 dienen mehrere Rollenci204,
die oberhalb des Trägers 202 angeordnet sind, und ein Verbindungsmechanismus 205, der etwa in der Mitte des Trägers 202
angeordnet ist. Zwei Rollen 207 haben wie in dem bereits besprochenen AusfUhrungsbeispiel eine der Umrissform der Führungsschiene
206 entsprechende Abwälzfläche, gleiches gilt für die dritte Rolle 208, diese Rollen 207 und 208 sind also
in der gleichen Art und Weise angeordnet wie die Rollen 61 und 62 des ersten Ausführungsbeispieles. Es ist auch eine Feder
vorhanden, die gegenüber dem Träger 202 festgelegt ist, diese Feder 210 zieht den die Rolle 208 tragenden Arm 209 nach
rechts (s. Fig. 29), es ist also auch hier gewährleistet, dass die.Rollen 207 und 20^ am Umfang der Führungsschiene 206
eng anliegen. Eine weitere Steigerung der Führung wird durch zwei weitere Rollen 211 erreicht, die auf der Führungsschiene
206 abrollen.
Im Bereich des unteren Endes des Trägers 202 ist eine Rolle 212 angeordnet, die auf der Oberfläche der Führungsschiene 213
abrollt. Aus Fig. 29 ist demzufolge erkennbar, dass der Träger 201 sicher gegenüber den Führungsschienen 206 und 213 geführt
wird.
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Gegenüber dem erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel findet
sich nun bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ein Riementrieb aus Riemenscheibe 214 und Stahlbändern 215 und 215'
zur Bewegung der Träger 201. Zwischen die beiden Stahlbänder 215 und 215* sind zwei Stifte 218 eingefügt, die ein Paar
Verbindungsstücke 21? und 217' tragen, die Stifte 218 und 2l8r durchdringen auch noch eine Platte 219 aus Nylon und
einen Puhrungshebel 220. Jedem Stift 2l8, 218' ist eine Feder
221 zugeordnet, die sich zwischen dem Puhrungshebel 220 und einer Unterlagsscheibe 223 in vorgespanntem Zustand abstützt;
die Unterlagsscheibe 223 ist durch einen Splint 222 gesichert. Durch Bewegen der Stahlbänder 215 und 215' können demzufolge
der Führungshebel 220 und die Stifte «.218, .218' bewegt werden. Mit der Bezugsziffer 224 ist ein dünnes Stahlband bezeichnet,
das zwischen der Nylonplatte 219 und dem Führungshebel 220 angeordnet ist und das durch die Stahlbänder 215 '
und 215' leicht gekrümmt, werden kann. In eine Ausnehmung 225
des Führungshebels 220 fasst ein Stift 226 ein, der gegenüber dem Träger 2o2 festgelegt ist. Am unteren Ende des Führungshebels
220 ist ein Stift 227 angeordnet, der mit dem Kolben
229 eines Solenoids 228 in Wirkverbindung bringbar ist.
Wird die Riemenscheibe 214 in Umdrehung versetzt, dann werden dadurch auch die Stahlbänder 215 und 215' bewegt. Durch das
Bewegen dieser Stahlbänder wird auch der Führungshebel 220
bewegt, denn es besteht ja zwischen den Stahlbändern und diesem
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Führungshebel 220 über die Federn 221 und die Verbindungsplatten 217, 217' eine kraftschlüssige Verbindung. Damit wird
aber auch der Träger 202 bewegt, denn es besteht Ja auch
eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Führungshebel und diesem Träger über den Stift 226, mit Bewegung des Trägers
202 wird aber auch der Träger 201 bewegt, der seinerseits über die Rollen 204 und 212 gegenüber den Führungsschienen
206 und 2135 geführt wird. Es ist demzufolge erkennbar, dass bei ungestörtem Betriebsablauf die Träger 201 durch die
bewegten Stahlbänder 215 und 215 ' bewegt werden. Ist es erforderlich,
einen der Träger 201 anzuhalten, dann ist lediglich das Solenoid 228 zu erregen, der Kolben 229 kommt dann in
Eingriff mit dem Stift 227 am unteren Ende der Führungsplatte 220, diese Führungsplatte 220 wird also am Ort des Solenoids
228 angehalten, und zwar entgegen der durch Reibungswiderstand vorherrschenden Vorschubkraft der Stahlbänder 215, 215' und des
Nylonbandes 219. Wird das Solenoid 228 aberregt, dann kommt der Kolben 229 wieder ausser Eingriff mit dem Stift 227, der
zwischen Führungshebel 220 und Stahlbändern 215, 215* vorhanden
gewesene Schlupf wird aufgehoben und der Führungshebel 220 kann nunmehr durch die Stahlbänder 215, 215* weiterbewegt
werden.
Es wäre in diesem Zusammenhang noch darauf hinzuweisen, dass neben den vorbeschriebenen Ausführungen natürlich noch andere
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Ausführungen denkbar sind, so erfüllen beispielsweise geeignete Nockenanordnungen den gleichen Zweck. Den beschriebenen
Ausführungen ist gemeinsam, dass die Träger 201 einzeln angehalten werden können,, und zwar an einem vorherbestimmten
Ort, was als wesentlichstes Kennzeichen vorliegender Erfindung zu werten ist.
Im Folgenden wird nunmehr die in den Figuren 15 bis 17 dargestellte
Teilvorrichtung zum Loslösen des Garnes beschrieben.
In Fig. 15 ist mit der Bezugsziffer 95 eine dem Sauggehäuse 7
zugeordnete Motorhalteplatte bezeichnet, auf der Welle 97 des
Motors 96 ist ein Ritzel 98 festgelegt. Eine der Motorhalteplatte
95 zugeordnete Hülse 99 wird durch eine Welle 100 durchdrungen, diese Welle ist über ein Lager 101 gegenüber der Motorplatte 95 abgestützt. Eine weitere Abstützung der Welle 100
erfolgt über ein in dem Getriebegehäuse 102 angeordnetes Lager 103. Mit dem auf der Motorwelle aufgekeilten Ritzel 98 kämmt
nun ein auf der Welle 100 aufgekeiltes Untersetzungszahnrad 104, gegenüber dem anderen Ende der Welle 100 ist ein Kegelrad 105
festgelegt, das mit einem Kegelrad 106 kämmt, welches auf einer Drehwelle 107 aufgekeilt ist, die auch eine Riemenscheibe IO8
trägt und über nicht näher bezeichnete Lager gegenüber dem Getriebegehäuse 102 abgestützt ist.
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Gegenüber dem Getriebegehäuse 102 ist das Gehäuse I09 des
Riementriebes festgelegt. Stehlager 111 haltern nun parallel zueinander angeordnete Wellen 110, diese Lager stützen auch
die Schläger II3 und 114, welche je mit vier Leisten 112 aus
Polyurethan-Harz versehen sind, diese Leisten 112 sind radial über die Achse der Schläger 113 und 114 vorstehend derart
angeordnet, dass die Leisten beider Schläger in Wirkverbindung mit dem Spitzenbund 3' eines Kötzers J>
kommen. Es wäre noch darauf hinzuweisen, dass die Endbereiche der Leisten im Bereich
des Einlaufes der Kötzer bei 115 abgeschrägt sind, um so ein leichtes Einlaufen der Kötzer in den Zwischenraum zwischen
den SchlägernllJ und 114 zu ermöglichen. Mit den Bezugsziffern 116 und 117 sind Führungsdrähte im Bereich der Einlaufseite
der Kötzer bezeichnet, diese Führungsdrähte sind gegenüber dem Gehäuse 109 festgelegt und ihnen fällt die Aufgabe zu,
den oberen Abschnitt der Kötzer in den Zwischenraum zwischen den Schlägern II3 und 114 zu führen.
Der in dem Gehäuse IO9 angeordnete Riementrieb besteht aus der
bereits erwähnten Riemenscheibe IO8 und weiteren Riemenscheiben II8 und 119, die auf den Wellen der Schläger II3 und 114 aufgekeilt
sind. Weitere Riemenscheiben 120, 121 und 122 dienen der Umlenkung des Bandes 123. Aus den Figuren ist demzufolge erkennbar,
dass durch den Motor 96 zunächst die Welle 100 in Umdrehung
versetzt und dadurch der Riementrieb betätigt wird, der Motor
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dient also dem Antrieb der Schläger 113 und 114, die sich
in Richtung der in Fig. 17 eingezeichneten Pfeile drehen.
Mit der Bezugsziffer 124 ist eine Saugröhre bezeichnet, die
in den Zwischenraum zwischen den Schlägern 113 und Il4 in Form
einer Düse 125 mündet. Aus den Fig. 16 und 17 ist ersichtlich, dass über die Länge der Saugröhre 124 ein Schlitz 126 zur Entfernung
des Garnes gebildet ist. An die Saugröhre 124 ist ein Saugrohr 127 zum Loslösen (retrieving) des Spulen- oder Kegelgarnendes
angeschlossen.
In den Figuren 31 bis 33 ist eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemässen Teileinrichtung zum Loslösen des
Spitzenbundes dargestellt. In den Figuren ist mit der Bezugsziffer 301 die Trägervorrichtung für einen Kötzer bezeichnet.
Der Führung dieser Trägervorrichtung dient wiederum eine Führungsschiene
302, der eigentliche Behälter zur Aufnahme eines Kötzers besteht aus einer winklig gebogenen Seitenplatte 303
und einer Grundplatte 304, wie dies bereits anhand des ersten
Ausführungsbeispieles beschrieben worden ist. Mit der Bezugsziffer 305 ist eine den Kötzer aufnehmende Platte bezeichnet,
diese aus Nylon bestehende Platte ist gegenüber der Grundplatte 304 festgelegt und sie weist eine U-förmige Aussparung
mit dem Durchmesser des unteren Spulenteils 307 entsprechender
öffnungsweite auf. Die öffnung 308 ist nach aussen gerichtet,
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also nach links in der Darstellung gemäss Fig. Jl. Der
Platte 305 resp. deren Aussparung 3O8 fällt die Aufgabe zu,
eine unstabile Bewegung des unteren Spulenteils 307 des Kötzers 3O6 zu verhindern. Eine nicht dargestellte Düse
mündet nun im Bereich des Spitzenbundes des Kötzers 306, hier sind wiederum Schläger 310 und 310' angeordnet, deren
Leisten den Spit-7-enbund 311 des Kötzers 306 im Sinne positives
Loslösen des G?rnendes beeinflussen. Ein endloser Riementrieb
312, dessen Riemenscheiben 313 und 31^ sich im Sinne des
in Fig. 32 eingezeichneten Pfeiles drehen, ist der Trägervorrichtung
derart zugeordnet, dass das endlose Band 312 in Berührung mit dem Kötzer steht, so dass dieser im Sinne Abhaspeln
des aufgewickelten Garnes positiv gedreht wird. Nicht dargestellte Antriebsmittel setzen die Riemenscheibe 313 in
Umdrehung. Gegenüber diesem endlosen Riementrieb ist ein Träger 315 angeordnet, gegenüber welchem ein L-förmig geformter
Hebel 316 im Einlauf der Trägervorrichtung 301 schwenkbar festgelegt ist. Ein U-förmig geformter Hebel 328 ist ebenfalls
schwenkbar gegenüber dem Träger 315 festgelegt, und zwar im Auslauf der Trägervorrichtung 3OI. Die freien Enden beider
Hebel 316 und 318 stehen über einen Stab 321 in Verbindung, dieser Stab 321 kann durch die Betätigung eines Luftzylinders
320 nach rechts in der Darstellung gemäss Fig. 33 verschoben
werden.
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In normalem Betriebszustand haben nun die Hebel 316 und 318
die Tendenz, entgegen Uhrzeigerrichtung in der Darstellung gemäss
Fig. 33 zu verschwenken, was durch eine Feder 322 bewirkt
wird, die gegenüber dem Stab 321 festgelegt ist. Die Hebel 316 und 318 nehmen dann eine Lage ein, wie sie in Fig.
gestrichelt eingezeichnet ist. Wird nun der Luftzylinder 320
betätigt, dann kommen gegenüber den Hebeln 316 und 318 festgelegte
Stifte 323 und 324 in Wirkverbindung mit einer Rolle
325, die der Trägervorrichtung 301 zugeordnet ist.
Es wäre nun noch darauf hinzuweisen, dass ein Antriebsrad 327. ein Stahlband 326 in Bewegung setzt, das seinerseits die Träge
rvorr ic htung 3OI bewegt. Eine Seitenwand 328 ist über die
Länge des Weges der Trägervorrichtung 3OI angeordnet« Hat
die Trägervorrichtung 301 einen neuen Kötzer 306 aufgenommen und erreicht sie den Einlauf der vorbeschriebenen Teilvorrichtung
zum Auflösen des Spitzenbundes des Kötzers, dann findet die Führung des Kötzers 306 einmal durch die Stützung
seines unteren Teiles 307 in der U-förmigen Aussparung 308 der Grundplatte 305, und zum anderen in der Stützung seines
oberen Teiles zwischen den Schlägern 310 und 310f statt.
Der Kötzer nimmt nun eine Arbeitskraft in zentripetaler Richtung auf, er erfährt dadurch eine stetige Stützung. Wird nun
das endlose Band 312 in Bewegung gesetzt, und zwar in Richtung
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des in Fig. 32 eingezeichneten Pfeiles, dann wirken die
Aussparung J5O8 und die Schläger 310 und 310£ in der Art
eines Drehlagers für den Kötzer 306, der Kötzer 306 dreht sich also, wie bereits beschrieben, in positivem Sinne, d.h.
im Sinne eines Abhaspeins des auf ihn aufgewickelten Garnes, was eine Folge der Reibung des endlosen Bandes 31? an der Umfangsoberflache
des Kötzers 306 ist.
Fig. 31 ist nun zu entnehmen, dass die Schläger 310 und 310'
positiv in Uhrzeigerrichtung drehen, ihre nicht näher bezeichneten Leisten kommen mit dem losen Teil des Spitzenbundes
während der Umdrehung des Kötzers 306 in Berührung, durch die Umdrehung des Kötzers 306 wird der Ablösevorgang beschleunigt
und das losgelöste bzw. "geöffnete" Garn wird dann von
der nichtdargestellten Saugdüse angezogen, diese Saugdüse mündet, wie vorbeschrieben, oberhalb des Kötzers 306. Indem
nun der L-förmig .geformte Hebel 316 im vorderen Teil des
Trägers 315 schwenkbar gelagert ist, wird der Stift 323 dieses
Hebels mit der Rolle 325 in Wirkverbindung kommen, und
zwar in dem Augenblick, wenn dieser Hebel 316 durch Betätigung
des LuftZylinders 320 die in Fig. 33 in ausgezeichneten Strichen dargestellte Lage einnimmt, in dem Augenblick, in welchem
nun der Hebel 316 mit der Rolle 325 in Eingriff steht, wird die Trägervorrichtung 301 angehalten und es wird nunmehr der
Kötzer 306 in stationärer Lage der Trägervorrichtung 301 durch
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das endlose Band 312 in Umdrehung versetzt. Während der Kötzer 306 in Umdrehung versetzt wird, wird gleichzeitig
sein Spitzenbund durch die Wirkung der Schläger 310 und 310'
gelockert, es ist demzufolge erkennbar, dass sich das endlose Band 312 und die Schläger 310, 310' in ihrer Wirkung gegenseitig
unterstützen.
Dem zweiten Hebel 318, der in Wirkverbindung mit dem ersten
Hebel 316 steht, fällt nun die Aufgabe zu, die Trägervorrichtung
301 in synchronem Lauf mit der Spuleinheit zu halten,
das heisst in dem Augenblick, in welchem das Garn von dem Kötzer 306 vollständig losgelöst ist, hält der Hebel 318 die
Trägervorrichtung 301 noch für einen kurzen Augenblick, um
den nachfolgenden Verknüpfungsvorgang zwischen dem Garnende
des Kötzers 306 und dem Garnende der Packung der Spuleinheit
zu ermöglichen und weiterhin einen neuen Kötzer der folgenden Spuleinheit zuzuführen und hier ebenfalls einen Verknüpfungsvorgang
zu gestatten.
Im Folgenden wird nun der Verknüpfungsvorgang anhand der in den Figuren l8 bis 20 dargestellten Einzeleinrichtung der erf
indungsgemässen Vorrichtung näher beschrieben«, Der eigentliche Knotenknüpfer ist mit der Bezugsziffer 128 bezeichnet. Die-
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ser Knotenknüpfer ist am vorderen Ende des Trägers 129
angeordnet, der über das Sauggehäuse 7 vorsteht, ein sich nach rückwärts erstreckender KnüpferschalthebeC 131 ist gegenüber
einem Knebelhebel 130 derart angeordnet, dass der Knüpferschalthebel 131 einem ihn betätigenden Stift 134
zugekehrt ist, welcher über Schrauben gegenüber einer Hebeplatte 133 festgelegt ist, die durch einen in der Nähe des
Knotenknüpfers 128 angeordneten Luftzylinder 132 gehoben und
gesenkt wird. Gegenüber der Kolbenstange 135 dieses Luftzylinders
132 ist die Hebeplatte 133 festgelenkt, Führungsstangen
136 dienen der Führung der Hebeplatte 133 und eine der Hebeplatte 133 zugeordnete Stellschraube 133* begrenzt mit ihrem
Anschlag an den Führungsträger 137 den Hub der Hebeplatte
133· Es ist also ersichtlich, dass durch Verdrehen der Stellschraube 133' eine Änderung des Hubes der Hebeplatte 133 vorgenommen
werden kann. Mit der Bezugsziffer 138 ist ein an dem ) Träger 137 festgelegter Endschalter bezeichnet, bei dessen
Schliessung durch den Betätigungsstift 139 der Hebeplatte 133 ein nicht dargestelltes Magnetventil zum Ausschub der Kolbenstange
135 betätigt wird.
Aus Fig. 19 ist ersichtlich, dass der Hebeplatte 133 eine vorstehende Garnführung 140 zugeordnet ist, die einen hakenförmigen
Ansatz l40' trägt. Dieser hakenförmige Ansatz verläuft parallel zu dem Weg der Kötzer-Trägervorrichtung 133· Senkt
sich nun die Gasführung l40 mit der Hebeplatte 133» dann wird
ein Garnende Y. der Packung, die zuvor dem hakenförmigen Ansatzl4ö
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betr. Spulmaschine
zugeführt worden war, in den Zwischenraum zwischen dem Knebelhebel I30 und einer heb- und senkbaren Platte l4l
eingeführt, von diesem Zwischenraum wird dann das Garnende Y^
zusammen mit dem Garnende Y2 des durch die Trägervorrichtung
gestützten Kötzers 3 einer nicht dargestellten Knüpferbille zugeführt. Mit dem Luftzylinder 132 stehen nun Luftröhren 142
und 143 in Verbindung. Während des Tätigseins des Knotenknüpfers
128 wird ein Magnetventil durch die Steuerfunktion eines nicht dargestellten Endschalters geöffnet, dieser Endschalter
wird betätigt durch eine gegenüber der Welle 19 festgelegte Nooke. Durch öffnen des Magnetventils wird über
die Luftröhre 142 dem Zylinder 132 Frischluft zugeführt, während
die Restluft des Zylinders I32 über die Luftröhre 143
abgeführt wird. In dem Zeitpunkt nun, in welchem der Knotenknüpf er seine Tätigkeit beendet hat, findet eine umgekehrte
Steuerung statt, d.h. durch den Endschalter 138 wird,wie
vorbeschrieben, die Kolbenstange 135 zum Ausschieben gebracht.
Mit der Bezugsziffer 145 ist eine auf der Welle des Knüpfermotors
144 aufgekeilte Riemenscheibe bezeichnet, die eine gegenüber dem Träger 129 festgelegte Riemenscheibe 146 über
den Riemen 147 in Umdrehung versetzt. Auf der Welle der Riemenscheibe
146 ist desweiteren ein Ritzel 148 aufgekeilt, das mit einem Zahnrad 15Ο kämmt, dieses Zahnrad 15Ο kämmt seinerseits
mit einem nicht dargestellten auf der Welle eines Kupplungs-
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rades 149 aufgekeilten Ritzel. An, dem Knebelhebel 13Ο ist
nun ein mit dem Kupplungsrad 149 in Wirkverbindung stehender
Sperrhaken 15I angelenkt, bei dessen Aussereingriffkommen
mit der Aussparung des Kupplungsrades 149 das Drehmoment
des sich normal drehenden Knüpfermotors 144 auf den Knotenknüpf er 128 übertragen wird.
Mit der Bezugsziffer 152 ist nun in Pig. 18 eine Düse bezeichnet,
die ein Verwickeln des Garnes verhindert und ein Abführen von Abfallgarn gestattet. Diese Düse 152 ist der
heb- und senkbaren Platte l4l zugeordnet und ihr fällt die im Folgenden beschriebene, durch eine Steuereinrichtung bewirkte
Punktion zu. Während des Tätigseins des Knotenknüpfers 128
und im Zeitpunkt unmittelbar vor und unmittelbar nach dessen Tätigwerden saugt die Düse 152 Luft an und sie stösst über
eine bestimmte Zeitspanne diese Luft wieder aus. Mit der Bezugsziffer 153 ist ein über das Sauggehäuse 7 vorstehender
Träger bezeichnet, welchem gegenüber ein über einen Stift 154
schwenkbar gelagerter, gekrümmter Hebel 155 festgelegt ist. Am freien Ende des Trägers 153 ist ein Luftregulierungsraum
159 angeordnet, der aus einem ersten Raum 157 für Frischluft
und aus einem zweiten Raum 158 für Ausstossluft besteht.
Die öffnungen dieser beiden Räume 157 und 158 werden wechselweise durch eine Schllessplatte 156 abgeschlossen, welche
durch die Schwenkbewegung des Hebels 155 verschoben werden
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belri Spulmaschine B|att
kann (s. Figuren 21 und 22). Dem in Fig. 235 gezeichneten
Querschnitt ist zu entnehmen, dass die beiden Räume 157 und 158 parallel zueinander verlaufend nebeneinander innerhalb
des Luftregulierungsraumes 159 angeordnet sind und dass " beide Räume in einem Raum I60 münden. Aus dieser Figur ist
weiterhin ersichtlich, dass die Schliessplatte 156 den Raum I60 von den Räumen 157 und 158 trennt. Mit diesem Raum I60
steht nun eine Röhre Ιοί in Verbindung, die ihrerseits über
einen biegsamen Schlauch I62 mit der ein Verwickeln des Garnes verhindernden Düse 152 in Verbindung steht. Mit den Räumen
157 und 158 stehen Röjiren 163 und 164 in Verbindung, der
Raum 157 ist über einen biegsamen Schlauch I65 an den Auslasskanal,
und der Raum 158 ist über einen biegsamen Schlauch an den Saugkanal eines Gebläses angeschlossen. Die Räume 157
und 158 sind nun nach der Verschiebestellung der Verschlussplatte 156 über eine in dieser vorgesehene öffnung I67 an den
Raum 160 anschliessbar. In der in Fig. 23 dargestellten Lage
der Verschlussplatte 156 steht keiner der Räume 157, 158 mit
dem Raum I60 in Verbindung. Wird nun der Hebel 155 entgegen
Uhrzöigerrichtung in der Darstellung gemäss Fig. 21 verschwenkt,
dann wird eine Verbindung zwischen den Räumen 157 und I60 hergestellt,
bei Verschwenkung des Hebels 155 in Uhrzeigerrichtung,
ist eine Verbindung zwischen den Räumen I58 und I60 hergestellt.
Auf der aus Fig. 6 ersichtlichen Welle 19, die sich im Takt der Bewegung der Spüleinheiten 5 dreht, iat nun ein Nocken
168 festgelegt, der mit einer an dem kurzen Arm des Hebels
festgelegten Rolle I69 in Wirkverbindung steht, dreht nun der
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Nocken 168 in der Darstellung gemäss den Figuren 21 und 22
entgegen Uhrzeigerrichtung, dann wird die Verschlussplatte nach links bewegt, wobei der Nockenabschnitt 168a grossen
Durchmessers (s. Fig. 21) die Rollen I69 betätigt, während in dem anderen Falle beim Bewegen der Verschlussplatte 156
nach rechts der Nockenabschnitt l68b kleinen Durchmessers die Rolle 169 betätigt. Der lange Hebelarm des Hebeis 155 ist bei
170 gabelförmig ausgebildet, mit ihm steht ein gegenüber der
Verschlussplatte 156 festgelegter Stift in Wirkverbindung, so dass auf diese Art und Weise gewährleistet ist, dass die
Verschwenkbewegung des Hebels 155 die Verschiebebewegung der
Verschlussplatte 156 bewirkt. Eine an dem Hebel 155 angreifende Feder 172 drückt die Rolle I69 gegen den Nocken I68 an.
Nachstehend werden nun die Steuermittel zum Überführen der Kötzer von den Trägervorrichtungen zu den Spuleinheiten näher
beschrieben. Ein-~in seiner Funktion der Funktion des in Fig.
dargestellten Sperrhakens 91 entsprechender Sperrhaken 175
ist unterhalb der ,Führungsschiene 56, wie aus Fig. 2 ersichtlich,
in der Nähe des Standortes j (s. Fig. 1) der Abführrinne für die Kötzer derart angeordnet, dass er vor-und rückwärts
bewegt werden kann. Der Antrieb für diesen Sperrhaken 173 ist derselbe wie derjenige des Sperrhakens 91* es ist also
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ebenfalls ein Solenoid 86 vorgesehen. Der Sperrhaken 173
wird also ebenfalls im Takt der Bewegung der Spuleinheiten in seiner über die Führungsschiene 56 vorstehenden Lage gehalten,
wodurch die Kötzer-Trägervorrichtung 58 mit derselben
relativen Geschwindigkeit wie die Vorschubgeschwindigkeit der Spuleinheiten 5 bewegt wird, d.h. zwischen der Vorschubgeschwindigkeit
der Trägervorrichtung 58 und der Vorschubgeschwindigkeit
der Spuleinheiten 5 ist die Geschwindigkeitsdifferenz nahezu Null. Ein gegenüber den Spuleinheiten 5 festgelegter
Sperrhaken 174 dient dem Anhalten der Trägervorrichtungen
58, er ist in Wirkverbindung bringbar mit einer Seitenwandung
der Rinne 59, die durch den Verlauf der Führungsbahn 57 in dem Bahnabschnitt 77 und dem Bahnabschnitt 78 in
einer geneigten Stellung gehalten wird« Ein der Trägervorrichtung
58 zugeordneter Stift175 hält den Klappendeckel 71, jeder Spuleneinheit 5 ist eine Aufnahme Cpag) zur Stützung der
Kötzer zugeordnet, wie dies aus Fig. 18 ersichtlich ist.
Nachstehend werden nun die Steuermittel zum überführen der
Kötzer in die Trägervorrichtungen näher beschrieben. Wenn die automatische Spulmaschine 1 zu arbeiten beginnt, dann dreht
sich die vertikale Welle 1-9 im Takt der Bewegung der Spuleinheiten
5, die Drehung erfolgt mittels eines, Kegelräder aufweisenden Rädergetriebes, einer Querwelle und einer niht dargestellten
Vertikalwelle, die Drehbewegung der Welle 19 wird
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dann auf das Zahnrad 13 über das Zahnrad 20, den Innenzahnkranz 18 des Körpers 16 und das Ritzel 21 (s. Fig. 6) übertragen,
dadurch erfolgt auch gleichzeitig eine Drehung des Zahnrades 24 (s. Fig. 3·) Durch Drehung des Zahnrades 13
dreht sich die Welle 14 in Uhrzeigerrichtung in der Darstellung gemäss Flg. 6, damit dreht sich auch gleichzeitig die am oberen
Ende der Welle 14 festgelegte Kreisförmige Scheiben12 zum Bewegen
der Kötzer, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Drehung des Zahnrades 24 bewirkt eine Drehung der Welle 25 in
Uhrzeigerrichtung, damit wird auch die Reibungsscheibe 27 in Uhrzeigerrichtung gedreht. Kommt nun der Sperrhaken 36 nicht
in Wirkverbindung mit der Rolle 38 (in Fig. 6 ist der umgekehrte
Fall dargestellt), dann wird die Reibantriebsscheibe 27 durch die Reibungskupplung in Umdrehung versetzt, d.h. auch
die Platten 32 zum Bewegen der Kötzerbehälter werden in der
gleichen Richtung wie die Scheibe 12 gedreht. Da jedoch der Sperrhaken 23 normalerweise in einer nach oben vorstehenden
Lage in Bezug auf die Grundplatte 15 gehalten ist, steht er in Eingriff mit einer der vier Rollen 38, die gleichmässig
verteilt über die untere Fläche der Reibantriebsscheibe 29 angeordnet sind, kommt die Rolle 38 ausser Eingriff mit dem
Sperrhaken 36 und bewegt sich die Platte 32 um eine Viertel- ,
drehung, dann werden die in den Platten 32 geformten Führungsrinnen 31 derart in einer bestimmten Lage angehalten, dass
eine der Rinnen 31 unmittelbar oberhalb des in der Grundplatte
vorgesehenen Auslasses 83 für die Kötzer zu liegen kommt.
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betr- Spulmaschine ΚαΚ
Nachstehend wird nun die Wirkungsweise der erfindungsgemässen
Vorrichtung näher beschrieben. Werden in Spinnmaschinen erzeugte Kötzer 3 nach ihrem Eindringen in Behälter 4 der erfindungsgemäss
automatisch arbeitenden Vorrichtung, wie sie vorstehend in der Gesamtheit ihrer Einzelmerkmale näher beschrieben
wurde, zugeführt, dann werden diese Behälter 4 zunächst in Richtung des Pfeiles a (s. Fig. 1) in der Führungsrinne 40 herangeführt. Die Behälter 4 erreichen dann die
kreisförmige Scheibe 12, die normalerweise in Umdrehung versetzt
ist. Die auf der Scheibe 12 angeordneten Kötzer werden dann entlang der Führungsplatte 39 vorwärtsgetragen und erreichen
schliesslich den Standort b. In diesem Standort werden nun die einzelnen Behälter nacheinander durch die Führungsrinnen 31 der die Kötzer bewegenden Platten 32 erfasst, so
dass jeder Behälter 4 einmal den Standort c der tFig. 1 einnimmt .
Nach der vorbeschriebenen Zufuhr werden neue Kötzer am Standort 1 den entsprechenden Spuleinheiten zugeführt, die Trägervorrichtungen
58 werden, wie nachstehend beschrieben, bewegt, währenddessen die Platten 32 um eine Vierteldrehung gedreht
werden und der einen Kötzer 3 enthaltende Behälter 4 von seinem Standort d zu dem Standort e bewegt wird. Gleichzeitig
nimmt eine leere Trägervorrichtung 58 ihre Lage an diesem
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e ein, und zwar unmittelbar unterhalb des in der Platte 15 vorgesehenen Auslasses 83, sie wird hier solange
in stationärer Lage gehalten, bis sie einen Kötzer 3 aufgenommen hat. Ist also die Zufuhr eines neuen Kötzers 3 zu der
entsprechenden Spuleinheit 5 eingeleitet, dann wird das Solenoid 85 für eine kurze Zeit erregt, so dass der Stöpsel
resp. dessen vorderer Teil 93 (s. Fig. 3) nach links in eine Lage unterhalb der Führungsschiene 56 gezogen wird, auch
das Solenoid 35 wird für eine kurze Zeit erregt, so dass der Stöpsel 36 eingezogen wird. Es wäre hier zu erwähnen,
dass im aberregten Zustand des Solenoids 85 der vordere Teil 93 des Stöpsels 91 in dessen Erstreckungsrichtung über
die Führungsschiene 56 vorsteht und dass im aberregten Zustand
des Solenoids 35 der Stöpsel 36 über die Oberfläche der Grundplatte 15 vorsteht.
Wie vorerwähnt, erreicht eine der Trägervorrichtungen 58
eine Lage unmittelbar unterhalb des Auslasses 83, in welcher sie,in stationärer Lage gehalten, zur Aufnahme eines Kötzers
bereit steht. Die Platten 32 werden durch die Welle 25 um
eine Vierteldrehung gedreht, erreicht nun der von ihnen mitgenommene
Behälter 4 den Standort e, dann fällt der in ihm enthaltene Kötzer 3 senkrecht durch die Aussparung 83 der
Grundplatte 15 nach unten und er wird dann von der hier bereitgestellten TrKgervorrichtung 58 aufgenommen. Indem nun
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durch die Welle 19 die Riemenscheibe 16 entgegen Uhrzeigerrichtung
ständig in Umdrehung gehalten wird, wird dadurch auch das über die Riemenscheiben 16, 49 und 50 umgeleitete
Stahlband 53 in Bewegung gehalten, so dass nach Erregung des Solenoids 85 mit den vorbeschriebenen Vorgang auslösender
Punktion die Trägervorrichtung 58 dadurch entlang der Bahn der Führungsschienen 56 und 57 bewegt wird, dass der Dauermagnet 69 mit dem Stahlband 53 in Wirkverbindung kommt. Die
bewegte Trägervorrichtung 58 wird demzufolge von dem Standort e
zu dem Standort f durch den erwähnten Riementrieb bewegt und bei Erreichen des Standortes h wird das Loslösen des Garnes,
beginnend am Spitzenbund des Kötzers 3» eingeleitet. Die leeren Kötzer-Behälter 4 werden durch weitere Drehung in Uhrzeigerrichtung
der Platten 32 bewegt, wobei ihrer Führung die gekrümmten Leitbleche 42 dienen, die Behälter 4 gelangen
schliesslich in die AuslassfUhrungsrinne 4l und werden in Richtung des Pfeiles g dem Spinnraum zur Wiederverwendung zugeführt.
Erreichen die Kötzer 3 den Standort h, dann kommen hier die Schläger 113 und 114 mit ihren Leisten 112 zur Einwirkung
auf den Spitzenbund 3'» d.h.. es beginnt nunmehr der Vorgang
des Loslösens des Garnes. Die Schläger 113 «nä 114 drehen in
Richtung der in Fig. 17 eingezeichneten Pfeile, sie sind angetrieben
durch den Motor 96, dessen Drehzahl über das Unter-
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Setzungsgetriebe der Zahnräder 98 und 104, die Welle 100, die Kegelräder 105 und 106 und den Riementrieb 108, II8, II9
und 120 umgesetzt wird. Kommt also das obere Ende der Kötzer in den Bereich der Führungsträger II6 und 117 und erreicht es
schliesslich den Standort der Schläger 113 und 114, dann wird der Spitzenbund des Kötzers losgelöst und gebrochen. Indem
nun die Saugdüse 125 unmittelbar oberhalb der Schläger 113 und 114 mündet, wird das losgelöste Garnende durch diese Düse
125 angesaugt und schliesslich dem Sauggehäuse 7 zugeführt.
Vorstehend wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Trägervorrichtung
58 nach Verlassen ihres Standortes e in ihrer Bewegung
in Richtung des Pfeiles f bis zum Erreichen des Stand- ortes h, geführt mit Hilfe der Führungsschienen 56 und 57*
frei bewegt wird. An dem Standort h wird zunächst das Garnende' von dem Spitzenbund 3f des Kötzers 3 losgelöst und dieses
Garnende wird dann über die Saugdüse 125 dem Sauggehäuse 7 zugeführt. Wird nun die Trägervorrichtung 58 weiterbewegt,
dann erreicht sie schliesslich eine zu. den Spuleinheiten 5 der automatischen Spulmaschine 1 parallele Lage, da die Rolle 66
gegenüber der Führungsschiene 57 geführt ist und diese in ihrem Abschnitt 77 geneigt verläuft, wird die Trägervorrichtung
58, respektive deren Führungsrinne 59 geneigt. Dieser Neigung der Trägervorrichtung 58 setzen die an der Führungsschiene
56 anliegenden Rollen 61, 62 und 65 keinen Widerstand
entgegen, sie bilden mit der Führungsschiene 56 den Drehpunkt
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für die Trägervorrichtung 58· In ihrer aus Pig. 18 ersichtlichen
geneigten Lage erreicht also die Trägervorrichtung den Standort i, in welchem die Vorwärtsbewegung der an der
Trägervorrichtung 58 festgelegten Rolle 9^ durch den Sperr-
. haken 173 abgestoppt wird., der normalerweise wie der Stöpsel
91 über die Führungsschiene 56 vorsteht. Es ist nun
en
darauf hinzuweisen, dass die Trägervorrichtung/58 üblicherweise
mit einer höheren Geschwindigkeit bewegt werden als die Spuleinheiten 5 der automatischen Spulmaschine 1, um so
eine exakte Übergabe der Kötzer von den Trägervorrichtungen zu den Spuleinheiten zu erreichen. Am Standort i wartet
nun die Trägervorrichtung auf das Ankommen einer leeren Spuleinheit 5* durch die ankommende Spuleinheit 5 wird ein
nicht dargestellter Kontakt geschlossen und es wird auch gleichzeitig das nicht dargestellte Solenoid erregt, so dass
dann der Sperrhaken 173 zurückgezogen werden kann. Nach Zurückziehung des Sperrhakens 173 wird dann die Trägervorrichtung 58 von ihrem Standort i in den Standort j bewegt,
während dieser Bewegung verläuft die Trägervorrichtung par .-allel
zu der vor ihr angeordneten Spuleinhfeit. Aus Pig. 18 ist nun ersichtlich, dass die Trägervorrichtung und damit auch
der Kötzer 3 am Standort j unter dem gleichen Winkel geneigt ·
angeordnet ist wie die Aufnahme 176 einer Spuleinheit 5; dieser Neigungswinkel der Aufnahme I76 entspricht demjenigen
bekannter Spulmaschinen.
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Am Standort j der Trägervorrichtung 58 befindet sich nun
auch der Knotenknüpfer 128, so dass in dieser Lage das dem
Knotenknüpfer zugeführte Garnende Y. mit dem Garnende Y?
verknüpft werden kann. Erreicht also eine Spuleinheit 5 den Standort j, dann bewegt sich die Kolbenstange 135 des Luftzylinders
132 durch Zufuhr von Frischluft über die Zuleitungsröhre 142 nach unten. In der tiefsten Bewegungslage der Kolbenstange
135» d.h. bei Auftreffen der der Hebeplatte 133 zugeordneten
Stellschraube 134 auf den dem Knebelhebel 130 des Knotenknüpfers 128 zugeordneten Knüpferschalthebel 13I
wird der Knebelhebel 130 in der Darstellung gemäss Fig. 18
in Uhrzeigerrichtung verschwenkt, wodurch der Sperrhaken 15I
ausser Eingriff mit dem Kupplungsrad 149 kommt, so dass das
Drehmoment des Knüpfermotors 144 auf das Kupplungsrad 149 über den Riementrieb 145, 146 und 147 und einen Zahnradtrieb
148, 150 übertragen wird, damit wird aber auch gleichzeitig
die nicht dargestellte Knüpferbille betätigt. Indem nun mit
dem Absenken der Hebeplatte 133 auch gleichzeitig die Garnführung l40 abgesenkt wird, wird das Garnende Y. in den Bereich
,unterhalb der heb.-* und senkbaren Platte 141 gebracht.
Das vorbeschriebene Verknüpfen der Garnenden erfolgt während
der Drehung des Kupplungsrades 149. Nachdem sich dieses Kupplungsrad 149 einmal voll gedreht hat, kommt der Sperriegel
wieder in Wirkverbindung mit der Aussparung dieses Kupplungs-
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rades, so dass dieses dann angehalten wird. Durch die
Stellschraube 139 wird der Stromkreis des Endschalters 133 geschlossen und dadurch erfolgt ein Umschalten des Magnetventils,
die Kolbenstange 135 wird dann wieder ausgeschoben, indem Frischluft über die Zuleitung 143 dem Luftzylinder
zugeführt wird. Die Garnführung 140 gelangt damit wieder in ihre in Fig. 18 dargestellte Lage, in welcher sie bereitsteht
für den nächsten VerknüpfungsVorgang.
Während des vorgeschilderten Verknüpfungsvorganges gelangt
sowohl die Trägervorrichtung 58 wie auch die ihr zugeordnete
Spuleinheit 5 von dem Standort j zu dem Standort k, in welchem
dann der Kötzer 3 der Aufnahme 176 der Spuleinheit 5 übergeben wird. Es soll in diesem Zusammenhang klargestellt sein,
dass die Trägervorrichtung 58 an dem Standort k die gleiche
Lage einnimmt wie an dem Standort j, was leicht aus Fig. 2 erkennbar ist, da dort dargestellt 1st, dass die Führungsschiene
57 in ihrem Kurvenlauf 78 parallel zu der Kurvenschiene
^56 verläuft. An diesem Standort k findet sich nun
nicht mehr die Führungsschiene 73* so dass der Klappdeckel durch das Gewicht des in der Führungsrinne 59 eier Trägervorrichtung
58 angeordneten Kötzers 3 geöffnet werden.kann, die Aufnahme 176 einer Spuleinheit 5 kann also in den Kötzer 3
eingeschoben werden. Indem in dem Klappendeckel 71 die Aus-
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sparung 177 vorgesehen ist, wird weder das Einschieben der Aufnahme 176 verhindert, noch wird ein Ausschwenken des
Klappendeckels 71 behindert.
Ist das Garnende des Kötzers 5 mit dem Gf-rnende der Packung
verknüpft und ist der Kötzer nach beendetem Verknüpfungs-■vorgang
durch die Aufnahme I76 einer Spuleinheit aufgenommen, dann wird die Verschlussplatte I56 in der Darstellung gemäss
Pig. 21 nach links verschoben, denn der auf der sich im Takt der bewegten Spuleinheiten drehenden Welle 19 aufgekellte
Nocken bewirkt ja über seinen Nockenabschnitt 168a ein 'Verschwenken
des gekrümmten Hebels 155· Durch die Verschiebung der Verschlussplatte 156 wird eine Verbindung zwischen den "
Räumen 158 und I60 über die in der Verschlussplatte vorgesehene öffnung 167 hergestellt, so dass die im 1 Bereich des
Knotenknüpfers mündende Düse einen Saugdruck ausübt, dieser
Saugdruck bewirkt ein Einziehen des im Bereich des Knotenknüpfers 128 losen Garnes in die Düse 152, wodurch ein Verwickeln
des Garnes während des VerknüpfungsVorganges und
während des Ausstossens des Kötzers auf die Aufnahme 176 verhindert wird. Ist der Kötzer der Aufnahme 176 übergeben,
dann wird der gekrümmte Hebel 155 entgegen Uhrzeigerrichtung durch den Nockenabschnitt I68 b verschwenkt, die Verschlussplatte
156 wird also nach rechts bewegt, so dass nunmehr die Räume 157 und 160 über die öffnung 167 in Verbindung stehen.
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Als Folge dieser Verbindung wird nun die Düse 152 nicht .
mehr Saugdüse sein, sie stösst vielmehr über den Raum 157 eingeführte Luft aus und diese Luft entfernt dann den Garn-.abfall,
der sich im Bereich des Knotenknüpfe.rs 128 durch den Verknüpfungsvorgang angesammelt hat.
Nach Entfernen des Kötzers wird nunmehr die entleerte Trägervorrichtung
58 mit noch ausgeschwenktem Klappdeckel 71 durch das Stahlband 55 weiter bewegt, aus ihrer geneigten Lage wird
sie zunächst wieder in eine senkrechte Lage überführt und der Klappendeckel wird dann verschlossen, wenn die Trägervorrichtung
in den Bereich des Endabschnittes 80 der Führungsschiene 73 kommt. Mit verschlossenem Klappendeckel 71 erreicht
die Trägervorrichtung schliesslich wieder ihre Ausgangsposition am Standort e, wodurch der geschilderte Kreislauf ihrer
Bewegung beendet ist.
Die Fig. 24 und 25 zeigen schliesslich Kötzerformen in Perspektivansicht
j der in Fig. 24 dargestellte Kötzer ist ein solcher mit sogenanntem Spitzenbund ohne Rückwindung und
der in Fig. 25 dargestellte Kötzer ist ein üblicher Kötzer.
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Claims (1)
- betr. """^ Spulmaschine BlattPatentansprüche1. Verfahren zur Beschickung einer Spuleinheiten aufweisenden Spulmaschine mit Kötzern, dadurch gekenn zeichnet , dass die Kötzer einzeln in Behältern angeordnet, dann mit diesen Behältern nacheinander in eine Ausgangslage bewegt und in dieser Trägervorrichtungen übergeben werden, die die Kötzer einzeln nacheinander über eine in Schleifen gelegte Führungsbahn weiterbewegen und sie schliesslich in einer zweiten Lage der entsprechenden Spuleinheit der Spulmaschine übergeben, wobei während des Transportes eines Kötzers dessen Garnende losgelöst und mit dem Gernende der Packung seiner zugeordneten Spuleinheit verkühpft wird und wobei die Behälter nach Übergabe der Kötzer zu den Trägervorrichtungen aus dem eigentlichen Kreislauf herausgenommen werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Kötzern mit sogenanntem Spitzenbund ohne Rückwindung vor dem Loslösen des Garnendes der Spitzenbund aufgeschlagen wird.j5.~ Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass als Behälter zur Aufnahme der Kötzer zylindrische Hülsen verwendet werden, die weder einen Deckel noch einen Boden aufweisen.209811/0377belr< Spulmaschine BIatt4, Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Kötzer enthaltenden Behälter durch Ausnehmungen aufweisende, sich absatzweise um je eine Vierteldrehung drehende Führungsschienen in eine Lage bewegt werden, in welcher sie zur übergabe des Kötzers an die bereitstehende Trägervorrichtung stationär angehalten werden.5· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Trägervorrichtung und zugeordnete Spuleinheit während der Übergabe des Kötzers synchron weiterbewegt werden.6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g*e kennze lehnet, dass der Kötzer während des Loslösens des Garnendes um seine Achse im Sinne eines Abhaspeins des Garnes gedreht wird.7. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bewegung der Drehvorrichtungen mindestens ein sich über die Länge ihrer Führungsbahn erstreckendes endloses bewegtes Stahlband vorgesehen ist, das in magnetischer Wirkverbindung mit den Trägervorrichtungen steht.209811/0377betr. Spulmaschine Blatt8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungsbahn der Trägervorrichtungen aus mindestens einer Führungsschiene besteht, die sich mindestens im Bereich der Übergabe der Kötzer izu den entsprechenden Spuleinheiten der Spulmaschine parallel zu der Bewegungsbahn der Spuleinheiten erstreckt.9. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch oder 2 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Ausgangslage eine die Behälter mit Kötzer bewegende, absatzweise um je eine Vierteldrehung drehbare Kreisscheibe vorgesehen ist, welcher vier Führungsschienen zur Aufnahme je eines Behälters mit Kötzer zugeordnet ist, und dass unter dieser Kreisscheibe eine weitere, eine öffnung aufweisende Scheibe angeordnet ist, durch welche öffnung der Kötzer einer stationär gehaltenen Trägervorrichtung übergeben werden kann.10. Vorriehtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass zum stationären Anhalten der Trägervorrichtung unterhalb der öffnung der Scheibe ein durch ein erregbares Solenoid betätigbarer Sperrhaken vorgesehen ist.209811/0377betr. Spulmaschine Blatt11. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , dass jede der Trägervorrichtungen eine den Kötzer stützende, verschwenkbare Bodenklappe aufweist.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliess- und Offenstellung der Bodenklappe über einen in Wirkverbindung mit einer sich über die Länge der Führungsbahn der Trägervorrichtung erstreckende Führungsschiene stehenden, der Bodenklappe zugeordneten Nocken bewirkt wird.13. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung von zwei Führungsschienen parallel übereinander mindestens eine der Führungsschienen mindestens im Bereich der Übergabe der Kötzer zu den entsprechenden Spuleinheiten der Spulmaschine geneigt verlaufend, derart angeordnet ist, dass die Achse des Kötzers in einer imaginären Verlängerung der geneigten Aufnahme der zugeordneten Spuleinheit liegt.14. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10, gekennze ich-, net durch das Anhalten der Trägervorrichtung im Takt der Drehung der Kreisscheibe steuernde Mittel.209811/0377betr. Spulmaschine Blatt15. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Übergabe des Kötzers an die zugeordnete Spuleinheit ein durch ein erregbares Solenoid betätigbarer Sperrhaken vorgesehen ist, der die Trägervorrichtung solange stationär anhält, bis die zugeordnete Spuleinheit in eine dazu parallele Lage gelangt ist.16. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch und Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein während des Aufschiagens des Spitzenbundes und des Loslösens des Garnendes an der Umfangsflache des Kötzers angreifendes,bewegtes, endloses Band.17. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch zwei auf den Spitzenbund der Kötzer einwirkende und diese führende Schläger.18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 - 17 # dadurch gekennzeichnet, dass der Einrichtung zum Verknüpfen der Garnenden eine mit Saugluft arbeitende, ein Verwickeln des Garnes verhindernde Vorrichtung zugeordnet ist.PatentanwaltDipl.-Ina. Heinz LesserMünchen 61 Cosimastr.aß· 8t209811/0377Lee rs e i te
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Legal Events
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