DE1559088A1 - Durch eine Belastung abbremsbare Lenkrolle - Google Patents
Durch eine Belastung abbremsbare LenkrolleInfo
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Description
pe. im* KAtL aoiünsiiT · öbwu-iw«. alsiik? βοιμμικ?
2S 81BMtN, ftlDSTfcAMI 24 · HSRNRUF {0421) 4tl7*Ö _
to MtlMeto. BmMr fcwh, fern·» KmM 144t
UP-HIGHO?, MHCi ; ■ ' -
U 76 2t Ire»», «Im 14. Oktober 1965
UP-RIGHT, IKC, Berkeley, Staat· Kalif ornien (V.St.A.)
Durch eine Belastung abbremsbare Lenkrolle -
Die Erfindung betrifft eine Lenkrolle zur Verwendung bei Gerüsten oder anderen, lastaufnehmenden Konstruktionen.
Der Hauptzweck der Erfindung besteht JLn der Schaffung
einer Lenkrolle, die schnell und wirksam bei Drehung um ihre eigene Achse und bei ihrer Verschwenkung um eine
vertikale Achse abgebremst werden kann, wobei die Bremskraft gleich der auf der Lenkrolle ruhenden Last sein,
und von horizontalen, auf die Last einwirkenden Kräfte
nicht beeinflußt werden soll·
Dies ist ein Gegensatz zu einer bekannten Ausführungeform, bei der, wie festgestellt wurde, die auf die Lenk·*,
iöSi*i/öi2§ BÄD
rolle wirkende Bremskraft nur die Hälfte der Belastung
beträgt, wenn, keine horizontalen Kräfte auf das von der Lenkrolle getragene Gerüst einwirken. Horizontalkräfte,
wie sie durch einen sich gegen das Gerüst lehnenden Arbeiter ausgeübt werden können, werden also die Bre·*-
kraft beeinflussen. Beispielsweise wird bei einer Horizontalkraft nach rechts die Bremskraft von einem die
Hälfte der Belastung tragenden Wert erhöht, und die
Horizontalkraft nach rechts kann vergrößert werden, bis
sie einen Wert erreicht, der fast gleich der Belastung mal dem Reibungskoeffizienten zwischen der Lenkrolle
und dem Fußboden ist, bei dem eine Drehung der Lenkrolle
noch nicht auftritt. Wenn die Horizontalkraft nach rechts gleich dem Produkt aus der Belastung und dem Reibungskoeffizienten
ist, gleitet das verriegelte Lenkrad auf dem Fußboden nach rechts. Wenn eine Horizontalkraft nach
links ausgeübt wird, nimmt die Bremskraft von dem Wert, * v/elcher die Hälfte der Belastung beträgt, ab. Wenn die
Iiorizontalkraft auf einen Wert erhöht wird, der größer
als die verminderte Bremskraft mal dem Heibungskoeffi-• zienten zwischen dem Lenkrad und dem Lenkradgehäuse ist,
wird sich das Lenkrad drehen, so daß das Gerüst aus der gewünschten Stellung rollen kann. Die Größe der nach
links gerichteten Horizontalkraft, welche bewirkt» daß
das Lenkrad nach links rollt, ist beträchtlich, geringer als die Horizontalkraft nach röchts, welche »in Gleit·»
109841/0225
BAD OBJOiNAt
des Lenkrads in dieser Richtung bewirkt.
Das Lenkrad gemäß der Erfindung unterscheidet sich demgegenüber
dadurch, daß die Bremskraft nicht durch die
Anwendung-von Horizontalkräften in beliebiger Richtung
beeinflußt wird. Das Lenkrad bleibt vielmehr abgebremst, bis die Horizontalkraft· auf einen Wert ansteigt, der
ein Gleiten des Lenkrades auf dem Fußboden verursacht. |
Andere Ziele und Vorteile ergeben sich aus dem nachfolgenden
Teil der Beschreibung. '
In den Zeichnungen, in denen gleiche Teile mit gleichen
Bezugsziffern versehen sind, zeigt bzw, zeigen:
Fig* 1 eine Seitenansicht einer Lenkrolle gemäß
der Erfindung;
Fig. 2 eine Endansicht der Lenkrolle nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
bei dem die Lenkrolle und der Verriege-. lungshebei fortgelassen sind;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Verriegelungshebels;
Fig, 5 eine perspektivische Ansicht des Bremeelementes;
Fig. 6a eine schematische Darstellung der durch,
eine vertikale Last belasteten Lenkrolle;
Fig, 6B ein Diagramm der auf den Körper der Lenkrolle
nach Fig. 6A einwirkenden Kräfte;
Fig. 60 ein geschlossenes Vektor-Kräftediagramm,
der in Fig. 6B gezeigten Kräfte;
Fig. 7A bzw. 7B bzw. 70 eine schematisohe Darstellung
der Lenkrolle bzw. ein Kräfte-*·
diagramm bzw. ein geschlossenes Vektor-Kräftediagramm,
welche die Auswirkung einer vertikalen Belastung und einer nach rechts wirkenden horizontalen Kraft
zeigen;
Fig. 7D eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 70,
in welcher die Einwirkung einer horizontalen Kraft von einem unterschiedlichen
h Wert gezeigt ist;
Fig. 8A, 8B, 80 und 8D ähnliche Darstellungen wie in den Fig. 7A, 7B, 70 und 7D, in
welchen die Einwirkung einer vertikalen Last und einer nach links wirkenden horizontalen
Kraft gezeigt sind; und
Fig. 9 die Art der Bestimmung des Angriffpunktes der Bremskraft am Lenkrollenumfang.
Es wird nunmehr auf die in den Zeichnungen dargestellte, bevorzugte Ausführungsform eines Lenkrades 1o gemäß der
Erfindung Bezug genommen, welches einen Gummireifen 11 aufweist. Das Lenkrad ist drehbar auf einer Hohlachse
gelagert, durch welche sich ein Achsbolzen 13 erstreckt,
der mit Gewinde versehene Enden 14 aufweist, die über
jede Seite des Rades hinaus vorstehen. Das Lenkrad 1o
ist auf der Achse mittels eines U-fö'rmigen Verriegelungshebels 15 festgeklemmt. Der Hebel 15 ist in den Schenkeln
17 mit fluchtenden Löchern 16 versehen, welche die Enden des Achsbolzens 13 aufnehmen, der durch Einklemmen
mittels Verriegelungsmuttern 18 in seiner Stellung be-
109841/0225 bad c*u$inal
festigt ist, welehe auf die Enden des Achsbolzens aufgeschraubt
sind.
DieSchenkel 17des ü-förmigen Verriegeluiigshebels erstrecken
sich mit ihren freien, rückwärtigen Enden aufwärts, um Ansätze 19 zu bilden. Die Ansätze 19 sind mit
sich nach vorn erstreckenden Vorsprüngen 2o versehen, welche für einen noch zu beschreibenden Zweck nach außen I
gebogen sind. .-"...-"
Der Verriegelungshebel 15 ist mit fluchtenden, in den
SchenkelQ vorgesehenen Löchern 21 versehen, so daß er
gegenüber einem im wesentlichen U-f örinigen Lenkrollengehäuse
22 verschwenkbar ist, wobei Zapfen 25 an den gegenüberliegenden Seitenwänden 24 des Lenkrollengehäuses vorgesehen sind, welche in den Löchern 21 desVerriegelungshebels
aufgenommen sind· ^
Das vorzugsweise aus Aluminium hergestellte Lenkrollengehäuse 22 ist am vorderen Ende offen und am oberen Ende
mit einer vertikalen Spindel 25 versehen, die abgestuft
ist, uai eine nach oben gerichtete Schulter 26 zu bilden.
Ein Lager übergreift drehbar die Spindel und stützt sich an der Spindelschulter 26 ab. Ein hohles Stützbein 28
eines Gerüsts übergreift seinerseits teleskopartig das
Lagergehäuse und ist in üblicher Weise mit Reibungseingriff mit diesem verbunden.
Das Lenkrollengehäuse 22 ist mit axial fluchtenden
Zapfen 29, welche sich von den Seitenwänden nahe den oberen hinteren Enden derselben, einwärts erstrecken,
und ferner mit Ansätzen 3o versehen, welche sich von den Seitenwänden nahe den unteren, rückseitigen Enden
derselben einwärts erstrecken. Die Ansätze 3o# sind jeweils
2iit einer Schulter 31 versehen, die nach vorn zur
Vorderseite des Lenkrollengehäuses gerichtet ist.
Sin vorzugsweise aus einer Stahlstange hergestelltes
Bremselement 32 besteht aus einem im wesentlichen rechteckigen
geschlossenen Bügel, dessen Form am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist. Der Bügel hat parallele Seiten
53 und eine .Bremsfläche 34-, die sich zwischen den Seiten
33 an einem Ende des Bügels erstreckt. Die Seiten 33 am anderen Ende des Bügels sind bei 35 gekrümmt,
wobei die Enden 36 der Stange sich zueinander hin erstrecken, um das andere Ende des Bügels zu bilden·
Das Bremselement 32 ist deriirt in das Lenkrollengehäuse
eingesetzt, daß die gekrümmten Abschnitte 35 des Bügele
über die Zapfen 29 des Lenkrollengehäuses greifen, so
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daß die Bügelseiten 33 an den Ansatζschultern 31 angreifen
können, wie dies am besten in Fig»" 3 dargestellt
ist. Bei dieser Anordnung kann der Bügel um die Zapfen 29 im Uhrzeigersinne schwenken, wobei diese .
Schwenkbewegung durch die Schultern 31 begrenzt ist.
'«le-ersichtlich, ist der Verriegelungshebel 15 schwenkbar an LenkroljLengehause 22 um eine horizontale Achse .
abgeordnet, die durch die axial fluchtenden Zapfen 23
des Lenicrollengehäuses gebildet wird. »<enh sich der
Verriegelung,shebel in seiner oberen Stellung befindet,
wie dies in gestrichelten Linien in Fig. 1 angedeutet
ist, befindet sich die horizontale Achse der Lenkrolle rechts von einer vertikalen Ebene, die durch die durch
die Zapfen 23 bestimmte Achse geht. Die Lenkrolle 1o
i^t dann exzentrisch zur vertikalen Spindelachse versetzt
und kann sich um diese Achse drehen, wobei sie ebenfalls eine Drehbewegung um ihre eigene Achse durchführen
kann. Die Vorsprung 2o des Verriegelungshebels greifen reibend an den Seitenwänden des-Lenkrollengehüuses
an, wenn sich der Verriegelungshebel in seiner oberen Stellung befindet, wobei auf diese Weise der
Verriegelungshebel und die Lenkrolle gegen ungewolltes
Freigeben ,in die Verriegelungsstellung gesichert sind,
wenn dies nicht erwünscht ist.
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»Venn es erwünscht ist, die Lenkrolle zu verriegeln,
ist es lediglich notwendig, den Verriegelungshebel in die in vollen Linien gezeigte Stellung abwärts zu
drücken. Hierbei wird die Lenkrolle um die Zapfen 23 verschwenkt, so daß sich die Lenkrollenachse über den
Mittelpunkt zur anderen Seite der vertikalen, durch die Zapfen 23 gehenden Ebene bewegt,
™ Die Schwenkbewegung der Lenkrolle um die Zapfen 23 wird
dadurch angehalten, daß die Lenkrolle an der Bremsfläche 3^ des Bremselements 32 angreift, wobei die
Lenkrolle so ausgerichtet ist, daß die vertikale Achse der Spindel die Lenkrollenachse schneidet. Somit wird
• *
nicht nur die Lenkrolle gegen Drehung durch ihren Eingriff mit dem Bremselement 32, sondern auch gegen Drehbewegung
um die Spindel 25 verriegelt. Die Wirkungsweise der Lenkrolle unter vertikalen und horizontalen Belastun-L
gen kann am besten in Verbindung mit den Fig. 6-8 beschrieben werden. Zunächst sei darauf hingewiesen, daß
diese Figuren eine besondere Ausführungsform des in den Fig. 1-5 gezeigten Erfindungsgegenstandes darstellen.
Wenn bei dieser besonderen Ausführungsform die Lenkrolle
verriegelt ist, ist der Winkel oC 1 zwischen der Linie,
die sich von der Lenkrollenachse vertikal aufrecht erstreckt
und der Linie, die sich von der Lenkrollenachse aufwärts zu der durch die Zapfen 23 gehenden Achse er-
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streckt, 50°, während der Winkel c£ 2 (in derselben
Richtung wie der Winkel oC 1 genommen) zwischen der
sich von der Lenkrollenachse aufwärts erstreckenden . Linie und der sich zwischen der Lenkrollenächse und
dem Angriffspunkt der Bremsfläche 34 am Umfang der
Lenkrolle erstreckenden Linie 240° ist. Die Art und Weise, wie der Winkel <X±2 für einen gegebenen Winkel
c<1 bestimmt wird, wird nachfolgend in Verbindung mit
Fig. 9 noch eingehend beschrieben.■ .
Fig. 6Δ zeigt den lall, bei dem die verriegelte Lenkrolle
nur einer vertikalen Belastung F.- unterworfen
ist. Fig· 6B ist ein Diagramm, in welchem die auf die Lenkrolle einwirkenden Kräfte gezeigt sind. Der vertikalen
Belastung der Lenkrolle wirkt eine gleiche Kraft F* aufwärts gerichtet am unteren Teil der Lenkroll·
entgegen. Die Bremsfläche 54- des Bremshebels übt eine i
Kraft $2 aus, die am Umfang der Lenkrolle unter einem
Winkel von 240° angreift, der sich im Uhrzeigersinne
von der Vertikalen erstreckt, während die durch den Verriegelungshebel 15 vom Lenkrollengehäuse auf die
Lenkrollenachse übertragene Kraft F, abwärts unter $0
von der Vertikalen gerichtet auf die Lenkrolle einwirkt.
Fig. 60 ist eln( Vektordiagramm, welches die auf
die Lenkrolle einwirkenden, relativen Größen der Kräfte
BAD OBiQINAL
' 1098417022S
- 1ο -
darBtellt. Da sich die Kräfte im Gleichgewicht befinden,
ist das Vektordiagramm geschlossen. Wie aus Pig. 60 ersichtlich, ist die Kraft F2 gleich der Kraft J^,
woraus hervorgeht, daß die Bremskraft F2 gleich der
"von der Lenkrolle getragenen Last F* ist#
Fig. 7A zeigt die Lenkrolle in einem Zustand, bei dem
sie wiederum einer vertikalen Belastung F^. und außerdem
einer nach rechts wirkenden horizontalen Kraft FH ausgesetzt
ist. Das Diagramm der an der Lenkrolle angreifenden
Kräfte in Fig* 7B zeigt wiederum die Kräfte F,-, F2 und F,, die unter den gleichen, zuvor beschriebenen
Winkeln an der Lenkrolle angreifen« Der an der Lenkrolle angreifenden horizontalen Kraft, welche die verriegelte
Lenkrolle zu verschieben sucht, wirkt die Reibungskraft Ftt zwischen Lenkrolle und Fußboden entgegen, wobei
die Kraft F™ tangential auf die Lenkrolle am Berührungspunkt
mit dem Fußboden nach links gerichtet einwirkt. Da die Kräfte im Gleichgewicht stehen, wirkt
der Kraft Fg eine gleiche, entgegengesetzt gerichtete
Tangeltialkraft FD entgegen, welche den durch die Bremsfläche
34 an der Lenkrolle erzeugten Reibungswiderstand gegen Drehung darstellt.
Das geschlossene Vektordiagramm der Fig. 7C ist ähnlich
dem der Fig. 6C, wobei die Drehmomentkräfte Frr und Fj.
109841/0225 Bad
hinzukommen. Es Ist wiederum ersichtlich ,daß Pg gleich.
"F* ist, was anzeigt, daß die Bremskraft Fg nicht durch
die horizontale Kraft, die an der Lenkrolle nach rechts
einwirkt, beeinflußt wird. Bei einem Vergleich mit Fig. 6C ist ersichtlich, daß die Kraft F5, d. h. die Kraft,
welche über den yerriegelungshebel 15 zwischen der Achse
der Lenkrolle und den Zapfen 23 des Lenkrollengehäuses wirksam Ist, zusätzlich um die horizontale Kraft, die J
nach reciits auf die Lenkrolle einwirkt, vergrößert wird.
Anders ausgedrückt, Ist ersichtlich, daß die resultierende 'Kraft; der beiden gleichen Kräfte F— und F- der
FIg. ?C eine Kraft ist, welche aufwärts gerichtet an der Lenkrolle durch die Achse derselben entlang derselben
Linie wie die Kraft ?, gerichtet, einwirkt· Wenn somit keine horizontale Kraft vorhanden ist, wirkt
der; ursprünglichen, in Fig. 6C gezeigten Kraft F7, die
resultierende Kraft der Drehmomente Ftt und FD der Fig.
7C entgegen, so daß nunmehr die Kraft F, kleiner ist.
Fig. 7D ist ein geschlossenes Vektordiagramm der Kräfte,
in welchem die relative Größe der Kräfte, dargestellt
ist, wenn eine größere horizontale Kraft Ftt zur Einwirkung
kommt.'Einer größeren Kraft Frr wirkt natürlich
eine größere Kraft F^ entgegen und die größere resultierende
Kraft aus Fn und F^. wird weiterhin die Kraft F-,
verkleinern. Die Kraft Fp bleibt wiederum unbeeinflußt
109841/0225 bad
- 12 und bleibt gleich der Belastung F,-.
Fig. 8A zeigt die Lenkrolle mit einer umgekehrt darauf einwirkenden horizontalen Kraft. Wie aus dem Diagramm
der Fig. 8B ersichtlich, wirkt der horizontalen Kraft nunmehr eine tangentiale Heibungskraft Fg nach rechts
gerichtet entgegen, wobei dieser Kraft Fg eine gleich
große, entgegengesetzt gerichtete Tangeltialkraft Fp
w an der Berührungsstelle der Bremsfläche 34· am Umfang
der Lenkrolle entgegenwirkt. Das geschlossene Vektorkräftediagramm der Fig. 7B zeigt die relativen Größen
der Kräfte. Auch hier wirkt die resultierende Kraft aus Fjj und Fjj entlang denselben Linien als Kraft F»# wobei
jedoch die resultierende Kraft aus F^ und ϊ^ in derselben
Richtung wie F, wirkt, so daß die Kraft F, insgesamt
gegenüber der der Fig. 6C vergrößert wird. Die Kraft Fg bleibt gleich der Kraft F^, was anzeigt, daß
die Bremskraft Fp durch die Einwirkung der Horizontalkraft
auf die Lenkrolle unbeeinflußt bleibt.
Fig. 8D ist ein geschlossenes Vektordiagramm der auf
die Lenkrolle einwirkenden Kräfte, wenn eine größere Horizontalkraft darauf ausgeübt wird. Die Kräfte Ffl
und Fjj nehmen zu und damit auch die Kraft F,, wobei
jedoch Fo die gleiche bleibt.
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BAD OfUGiNAL
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-.15-
Wie. somit ersichtlich, bleibt die Bremskraft Fp konstant
und gleich der Vertikallast, obwohl die Lenkrolle horizontalen. Kräften in beiden Eichtungen ausgesetzt sein kann. „ .
Die Lenkrolle wird sich nicht drehen, es sei denn,
das ausgeübte Drehmoment ist größer als /a 2 χ Fg,
. wobei /U 2 der Reibungskoeffizient zwischen dem Gummireifen
der Lenkrolle und der Stahlbremsfläche ist. Da sich die runde Stange des Bremshebels in den Gummireifen
der Lenkrolle mit der Kraft Fg eindrückt, ist der
Wert ax 2 χ Fp wenigstens etwas größer als der Wert
/u Ax Fm, wobei /U 1 der Reibungskoeffizient zwischen
dem Gummireifen und der üblichen Betonfläche, auf welcher
die Lenkrolle ruht, ist. Hierdurch wird bewirkt, daß eine horizontale Kraft bis zu einem Wert von Ai 2
χ Fp auf die Lenkrolle ausgeübt werden kann, ohne dieselbe
gegen die Bremskraft zu drehen. Eine hori«©atale
Kraft mit dem Wert ,u 2 χ Fg kann jedoch nicht auf die
Lenkrolle ausgeübt werden, da eine geringere Kraft
αχ 1 χ Fg bereits bewirkt, daß die Lenkrolle auf dem
Fußboden rutscht.
Somit bleibt die Lenkrolle verriegelt und unbeweglich,
trotz der Einwirkung einer horizontalen Kraft in belie-
/ i'/noie BAD'ORKSINAL
4 1/0225
biger Richtung,bis diese soweit zunimmt, daß die verriegelte
Lenkrolle rutscht. Selbst dann bleibt die rutschende Lenkrolle gegen Drehung verriegelt.
In der dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist gezeigt, daß der Winkel c<
1 gleich 30° ist. Die Wahl dieses Winkels ist willkürlich und beruht auf folgender Überlegung: Der Winkel oC1 auß größer als
O0 sein, so daß bei der Bewegung der Lenkrolle zwischen
ihrer verriegelten und unverriegelten Stellung eine Totenpunktwirkung erzielt wird. Der Winkel oC1 muß ausreichend
größer als 0° sein, so daß eine ausreichend große Kraft auf den Verriegelungshebel ausgeübt wird,
um die Lenkrolle in die nichtverriegelte Stellung au bewegen und ein ungewolltes Entriegeln zu verhindern,
wenn Jemand unbeabsichtigt gegen den Hebel stößt· Andererseits muß der Winkel <X1 genügend klein sein, so daß
ein Arbeiter die Lenkrolle verhältnismäßig leicht entriegeln kann, wenn dies beabsichtigt ist. Durch Erfahrung
wurde festgestellt, daß ein Winkel c<1 gleich 30°
ein erwünschter Winkel ist.
Wie zuvor bemerkt, kann der Konstrukteur den Winkel 0^.
je nach Wunsch verändern. Gleichgültig, wie groß der Winkel <>C1 gewählt wird, braucht die Bremsfläche 34-
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... '■■'; - 15 - . ■■■"■■
nicnt an eider "besonderen Stelle am Umfang der Lenkrolle
anzugreifen j so daß die Bremskraft 5g gleich, der
Belastung F- ist, wobei die resultierende der Drehmomentkräfte F™ und F* über die Achse der Lenkrolle mit
demselbenWinkel ^1 wie F, wirkt. Fig. 9 zeigt, wie
0C2 für jeden beliebigen gegebenen Winkel O<1 gefunden
werden kann. .Man. schlägt einen Kreis mit. irgendeinem
gegebenen Radius und zieht eine Linie, die unter dem Winkel'Xi zur^^ Vertikalen durch den Mittelpunkt des
Kreises geht. Es wird dann eine Kraftlinie F,. vom Mittelpunkt
des Kreises dea Kreis -schneidend nach oben
gezogen. Durch diesen Schnittpunkt des Kreises wird die Kraftlinie P-4 parallel zur Linie a gezogen, wobei
diese Kraftlinie d0n Kreis am Punkt b schneidet. Der
Punkt b und der Mittelpunkt des Kreises stellen dann
die Eraftlinie Fg dar. Da F2 und F^. beides Radien des
Kreises sind, sind sie einander gleich·
Da die Kraftlinie F- parallel zur Linie a verläuft, ist
der eingesciilossene winkel zwischen den Kraftlinien F^
und -F^ gleich ö<1 s und da die ..Kraftlinie F£ gleich der
Kraftlinie F^ ist ,ι ist der eingeschlosseiie Winkel zwi-6chen»den
Kraftlinien F, und F^, ebenfalls gleich O^I.
.Der einge^ciilosseae Winkel zv/iüchen den Kraftlinien F^
und iVist dann gleich 180° - 2 · oil und infolgedessen
ist der im .Uiirzeigersinne gebildete Winkel von der
109841
Vertikalen bis zur Kraftlinie F2 « 180° + 2 · C<1.
Wie ersichtlich, liegt die resultierende P^8 da die
Tangentialkräfte Fg und F35 immer gleich und entgegengesetzt
gerichtet sind, auf einer Linie, die durch den Mittelpunkt des Kreises mit demselben Winkel wie
die Linie a geht.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich, muß die gezeigte und beschriebene Ausführungsform der Erfolg als bevorzugtes
Ausführungsbeispiel angesehen werden. Offensichtlich können manche Änderungen hinsichtlioh der Form, Größe
und Anordnung der Teile im Rahmen des Erfxndungsgedankens vorgenommen werden·
1098*1/022S
Claims (2)
1. Lenkrolle mit einem einer durch die Lenkrolle abzustützenden Toxriuhtung anbringbaren Lenkrollengehäuse,
in welchem ein Verriegelungshebel schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (15) um eine erste horizontale Achse (25)
schwenkbar ist, und die Lenkrolle (1o) am Verriegelungshebel
(15) um eine einen Abstand zur ersten Achse (25)
aufweisende zweite horizontale' Achse (14) drehbar gelagert
ist; daß der Verriegelungshebel (15) zwischen ( einer, ersten Stellung, in der die Achse der Lenkrolle
(1o) auf der einen Seite einer vertikalen, durch die *
erste horizontale Achse (23) gehenden Ebene liegt und
einer zweiten Stellung, in der die Lenkrollenachse (14)
auf der anderen Seite der vertikalen Ebene liegt, beweglich ist; und daß das LenkrOllengehäuse (22) eine Bremsfläche(54)
aufweist, die am Umfang der Lenkrolle (1o)
BhO
1559068
-je -
angreift, wenn der Bremshebel (32) eine erste Stellung
einnimmt, in der «<2 gleich 180° + 2 · o(i ist, wobei
cO der Winkel ist, welcher, wenn der Yerriegelungehebel
(15) sich in seiner ersten Stellung befindet, zwischen einer sich vertikal aufwärts von der Achse
(14) der Lenkrolle (1o) erstreckenden Linie und einer sich von der Achse (14) der Lenkrolle (1o) durch die
erste horizontale Achse (23) erstreckenden Linie eingeschlossen ist, während der Winkel O^2 der in derselben
Sichtung wie der Winkel c*fi gemessene Winkel
ist, der zwischen der sich vertikal aufwärts von der Achse (14) der Lenkrolle (1o) erstreckenden Linie und
einer sich von der Achse (14) der Lenkrolle (1o) zum Angriffspunkt der Bremsfläche (34) am Umfang der Lenkrolle
(1o) erstreckenden Linie eingeschlossen ist.
2. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Lenkröllengehäuse (22) eine vertikale Spindel
(25) zur Anbringung an einer durch die Lenkrolle (1o)
abzustützenden Vorrichtung (28) angebracht ist, und daß der Verriegelungshebel (15) schwenkbar um die erste
horizontale Achse (23) am Lenkrollengehäuse (22) angeordnet
ist, wobei die Schwenkachse (23) versetzt zur vertikalen Achse der Spindel (25) angeordnet ist»
103841/0'225 bad original
3· Lenkrolle nach Anspruch 1 ,dadj^ch gekennzeichnet,.
daß das Lenkrollengehäuse (22) mit im Abstand angeordneten j sich nach unten erstreckenden Seitenwänden(24)
versehen ist j daß eine vertikale Spindel (2:5) am Lenk-
rollengehäüse (22) zur Anbringung einer durch die Lenkrolle (To) abzustützenden Torrichtung (28) befestigt
istj und daß der Verriegelungshebel (15) U-förmig ausgebildet ist, wobei die Schenkel (i?) desselben zwischen
ihren Enden schwenkbar an &ea Seitenwänden (24·)
des Lenkrollengehäuses (22) gelagert sind,; so daß der
Verriegelungshebel (15) um die horizontal von der vertikalen
Achse der Spindel (25) versetzt© erste horizontale
Achse (23) schwenkbar ist·
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1072249A (en) | 1967-06-14 |
| US3239873A (en) | 1966-03-15 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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