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DE1559088B - Lenkrolle für fahrbare Gerüste - Google Patents

Lenkrolle für fahrbare Gerüste

Info

Publication number
DE1559088B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
castor
axis
rotation
swivel
swivel castor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Earl Berkeley Calif. Fisher (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Up Right Inc
Original Assignee
Up Right Inc

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Lenkrolle für fahrbare Gerüste, Arbeitsbühnen od. dgl. mit einem etwa U-förmigen Lenkrollengehäuse, in dem ein die Drehachse der Lenkrolle abstützender, um eine zur Drehachse parallele Schwenkachse schwenkbarer Verriegelungshebel angeordnet ist, durch den die Lenkrolle in eine frei bewegliche und in eine gebremste Lage schwenkbar ist, in der am Umfang der Lenkrolle eine gegen Verschieben gesicherte Bremsfläche angreift.
Bei einer bekannten Lenkrolle dieser Art (USA.-Patentschrift 1895150) wird die Lenkrolle mittelseines Verriegelungshebels festgeklemmt, wobei die auf die Lenkrolle ausgeübte Bremskraft von der vertikal oder horizontal auf das Lenkrollengehäuse ausgeübten Belastung unabhängig ist. Dies hat den Nachteil, daß die Lenkrolle bei Belastung durch eine starke Horizontalkraft nicht zuverlässig verriegelt werden kann, sondern ins Rollen kommt, sobald das durch die Horizontalbelastung ausgeübte Drehmoment den Reibungswiderstand zwischen der Lenkrolle und dem Bremselement überschreitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lenkrolle der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der die Bremseinrichtung der Lenkrolle so ausgebildet ist, daß die Bremskraft immer proportional zur auftretenden Belastung ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Verriegelungshebel zwischen einer ersten Stellung, in der die Drehachse der Lenkrolle auf der einen Seite einer lotrechten, durch die Schwenkachse verlaufenden Ebene liegt, und einer zweiten Stellung, in der die Drehachse auf der anderen Seite dieser lotrechten Ebene liegt, .schwenkbar ist, und daß die am Lenkrollengehäuse angeordnete Bremsfläche im gebremsten Zustand der Lenkrolle gegenüber einer Lotrechten durch die Drehachse um X2-Ia1 versetzt angeordnet ist, wobei Oi1 der von dieser Lotrechten und einer im gebremsten Zustand sowohl durch die Drehachse als auch durch die Schwenkachse führenden Geraden eingeschlossene, in gleicher Richtung wie α., gemessene Winkel ist.
Die Lenkrolle und der Verriegelungshebel sind lose um die Schwenkachse drehbar, so daß im gebremsten Zustand der Rolle bei vertikaler und horizontaler Belastung ständig ein Drehmoment erzeugt wird, welches proportional zur Belastung ist und die Lauffläche der Lenkrolle gegen die Bremsfläche preßt. Hierdurch wird es erreicht, daß die Lenkrolle eher auf dem Boden rutscht, als daß eine Drehung der Lenkrolle einsetzen kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Bremsfläche als ein etwa parallel zur Drehachse verlaufender Abschnitt eines gelenkig mit dem Lenkrollengehäuse verbundenen Bremsbügels ausgebildet ist.
Weiterhin empfiehlt es sich, daß der Bremsbügel aus einer Stahlstange angefertigt ist, deren den Steg des Bremsbügels bildende Bremsfläche in die aus Gummi gebildete Rollfläche der Lenkrolle eingreift. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Lenkrolle,
F i g. 2 eine um 90° gedrehte Seitenansicht der Lenkrolle nach Fig. 1,
Fig. 3 den Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, bei dem die Lenkrolle und der Verriegelungshebel fortgelassen sind,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des Verriegelungshebels,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht des Bremsbügels,
F i g. 6 A eine schematische Darstellung der durch eine vertikale Last belasteten Lenkrolle,
F i g. 6 B das Diagramm der auf den Körper der Lenkrolle nach F i g. 6 A einwirkenden Kräfte,
Fig. 6C das geschlossene Vektordiagramm der in Fig. 6B gezeigten Kräfte,
F i g. 7 A bzw. 7 B bzw. 7 C eine schematische Darstellung der Lenkrolle bzw. das Kräftediagramm bzw. das geschlossene Vektorkräftediagramm, bei Einwirkung einer vertikalen Belastung und einer nach rechts wirkenden horizontalen Kraft,
Fig. 7D eine der Fig. 7C ähnliche Darstellung mit einer anderen horizontalen Kraft,
Fig. 8A, 8B, 8C und 8D ähnliche Darstellungen wie in den Fig. 7A, 7B, 7C und 7D mit Einwirkung einer vertikalen Last und einer nach links wirkenden horizontalen Kraft, und
F i g. 9 die Art der Bestimmung des Angriffspunktes der Bremskraft am Lenkrollenumfang.
3 4
Eine Lenkrolle 10 mit einem Gummireifen 11 ist exzentrisch zur lotrechten Achse des Drehzapfens 25 um eine Drehachse 14 drehbar. Diese ist als Hohl- versetzt und kann sich frei um die Drehachse 14 achse 12 ausgebildet, durch welche sich ein Achs- drehen. Die Anschläge 20 des Verriegelungshebels bolzen 13 erstreckt, der mit Gewinde versehene 15 greifen reibend an den Innenflächen der Seiten-Enden aufweist, die über jede Seite der Lenkrolle 10 5 wände 24 des Lenkrollengehäuses 22 an, wenn sich hinaus vorstehen. Die Lenkrolle 10 ist auf der Hohl- der Verriegelungshebel in seiner oberen Stellung beachse 12 mittels eines U-förmigen Verriegelungs- findet. Auf diese Weise sind der Verriegelungshebel hebeis 15 festgeklemmt, in dessen Schenkeln 17 15 und die Lenkrolle 10 gegen ungewolltes Schwenfluchtende Löcher 16 vorgesehen sind. Diese nehmen ken in die Verriegelungsstellung gesichert,
die Enden des Achsbolzens 13 auf, die durch auf- io Zum Verriegeln der Lenkrolle 10 ist es lediglich geschraubte Verriegelungsmuttern 18 gesichert sind. notwendig, den Verriegelungshebel 15 in die in vollen
Die freien Enden der Schenkel 17 des U-förmigen Linien gezeigte Stellung abwärts zu drücken. Hierbei Verriegelungshebels 15 bilden nach oben gerichtete wird die Lenkrolle um die Lagerzapfen der Schwenk-Ansätze 19. Die Ansätze 19 sind mit nach außen ge- achse 23 verschwenkt, so daß sich die Drehachse 14 bogenen Anschlägen 20 versehen. In jedem der An- 15 der Lenkrolle 10 auf die linke, andere Seite der lotsätze 19 des Verriegelungshebels 15 ist je ein Loch rechten, durch die Schwenkachse 23 gehenden Ebene
21 vorgesehen. In diese Löcher 21 greifen horizontal bewegt. Die Schwenkbewegung der Lenkrolle 10 um angeordnete Lagerzapfen ein, die an den Seiten- die Schwenkachse 23 wird dadurch abgefangen, daß wänden 24 eines Lenkrollengehäuses 22 angeformt die Lenkrolle 10 an die Bremsfläche 34 des Bremssind und eine zur Drehachse 14 der Lenkrolle 10 20 bügeis 32 angepreßt wird. In dieser gebremsten Stelparallele Schwenkachse 23 für den Verriegelungs- lung ist die Lenkrolle 10 so ausgerichtet, daß die hebel 15 bilden. Das Lenkrollengehäuse 22 ist, wie lotrechte Achse des Drehzapfens 25 die Drehachse aus F i g. 2 ersichtlich, im Querschnitt U-förmig aus- 14 der Lenkrolle 10 schneidet. Somit wird die Lenkgebildet und übergreift mit seinen nach unten gerich- rolle nicht nur gegen Drehung durch ihren Eingriff teten Seitenwänden 24 den Verriegelungshebel 15. 25 mit dem Bremselement 32, sondern auch gegen eine Der Verriegelungshebel 15 ist somit gegenüber dem Drehbewegung um die Spindel 25 verriegelt.
Lenkrollengehäuse 22 verschwenkbar. Das Vorzugs- Die Wirkungsweise der Lenkrolle unter vertikalen weise aus Aluminium hergestellte Lenkrollengehäuse und horizontalen Belastungen ist am besten an den
22 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, an seinem einen Fig. 6 bis 8 zu ersehen. Wenn bei dem dort gezeig-Ende offen und weist an seiner Oberseite einen ver- 3° ten Ausführungsbeispiel die Lenkrolle 10 verriegelt tikalen Drehzapfen 25 auf, an dessen Ansatz am ist, beträgt der Winkel X1 zwischen der Lotrechten Lenkrollengehäuse 22 eine nach oben gerichtete durch die Drehachse 14 der Lenkrolle 10 und der Schulter 26 vorgesehen ist. Ein Lager übergreift dreh- von der Drehachse 14 aufwärts zu der durch die bar den Drehzapfen 25 und stützt sich an der Schul- Schwenkachse 23 verlaufenden Linie 30°. Der Winter 26 ab. Ein hohles Stützbein 28 eines Gerüstes 35 kel (in derselben Richtung wie der Winkel <xx gemesübergreift teleskopartig das Lager und ist durch Rei- sen) zwischen einer Lotrechten durch die Drehachse bungseingriff mit diesem verbunden. 14 und der zwischen der Drehachse 14 und dem
An den Innenflächen der Seitenwände 24 des Lenk- Angriffspunkt der Bremsfläche 34 am Umfang der
rollengehäuses 22 sind zwei weitere horizontale Lenkrolle 10 verlaufenden Linie beträgt hingegen
Zapfen 29 zur Halterung eines Bremsbügels 32 am 40 240°.
unteren Rand, nahe dem geschlossenen Ende des Fig. 6 A zeigt den Fall, bei dem auf die verriegelte Lenkrollengehäuses 22, und ferner Ansätzen 30 an- Lenkrolle 10 nur eine lotrechte Belastung F1 eingeordnet. Die Ansätze 30 haben zur offenen Seite des wirkt. F i g. 6 B ist ein Diagramm, in welchem die Lenkrollengehäuses gerichtete Anschlagflächen 31 auf die Lenkrolle einwirkenden Kräfte gezeigt sind, für den Bremsbügel 32. Dieser ist vorzugsweise aus 45 Der vertikalen Belastung der Lenkrolle wirkt eine einer Stahlstange hergestellt und bildet einen im gleich große Auflagerkraft F1 am unteren Teil der wesentlichen rechteckigen, geschlossenen Bügel (vgl. Lenkrolle entgegen. Die Bremsfläche 34 des Brems-F i g. 5). Der Bügel hat parallele Seiten 33 und eine bügeis 32 übt eine Kraft F2 aus, die am Umfang der Bremsfläche 34, die sich zwischen den Seiten 33 an Lenkrolle unter einem Winkel von 240° angreift, einem Ende des Bügels erstreckt. Die Seiten 33 an 50 der im Uhrzeigersinn von einer Lotrechten durch die der der Bremsfläche 32 gegenüberliegenden Ecke 35 Drehachse 14 ausgemessen ist, während die durch des Bügels sind gekrümmt, wobei die Enden 36 der den Verriegelungshebel 15 vom Lenkrollengehäuse Stange aufeinander zu laufen und das andere Ende auf die Drehachse der Lenkrolle übertragene KraftF3 des Bügels bilden. Der Bremsbügel 32 ist derart in abwärts unter 30° gegen die Lotrechte auf die Lenkdas Lenkrollengehäuse 22 eingesetzt, daß die ge- 55 rolle einwirkt. F i g. 6 C ist ein Vektordiagramm, krümmten Ecken 35 des Bügels über die Zapfen 29 welches die auf die Lenkrolle 10 einwirkenden, relades Lenkrollengehäuses 22 greifen. Die Seiten 33 des tiven Größen der Kräfte darstellt. Da sich die Kräfte Bremsbügels 32 liegen dabei an den Anschlagflächen im Gleichgewicht befinden, ist das Vektordiagramm 31 der Ansätze30 an (vgl. Fig. 3). Bei dieser An- geschlossen. Wie aus Fig. 6C ersichtlich, ist die Ordnung ist der Bremsbügel 32 um die Zapfen 29 60 Kraft F2 gleich der Kraft F1, woraus hervorgeht, daß schwenkbar, wobei die Schwenkbewegung im Uhr- die normal zur Bremsfläche wirkende Bremskraft F2 zeigersinn durch die An^chlagflächen 31 begrenzt ist. gleich der von der Lenkrolle getragenen Last F1 ist.
Wenn sich der Verriegelungshebel 15 in seiner . Fig. 7A zeigt die Lenkrolle in einem Zustand, bei
oberen Stellung befindet, wie dies in gestrichelten dem sie einer vertikalen Belastung F1 und außerdem
Linien in F i g. 1 angedeutet ist, befindet sich die 65 einer nach rechts wirkenden horizontalen Kraft F^
horizontale Drehachse 14 der Lenkrolle 10 rechts ausgesetzt ist. Das Diagramm der an der Lenkrolle
von einer lotrechten Ebene, die durch die angreifenden Kräfte in Fig. 7B zeigt die KräfteF1,F2 Schwenkachse 23 geht. Die Lenkrolle 10 ist dann und F3, die unter den gleichen, zuvor beschriebenen
Winkeln an der Lenkrolle angreifen. Der an der Lenkrolle angreifenden horizontalen Kraft Fn, welche die verriegelte Lenkrolle 10 zu verschieben sucht, wirkt die Reibungskraft Fn zwischen Lenkrolle und Fußboden entgegen, wobei die Kräftig am Berührungspunkt der Lenkrolle mit dem Fußboden tangential zur Lenkrolle nach links einwirkt. Da die Kräfte im Gleichgewicht stehen, wirkt der Kraft Fn eine dem Betrag nach gleiche Tangentialkraft FB am Angriffspunkt der Bremsfläche 34 entgegen, welche den durch die Bremsfläche 34 an der Lenkrolle erzeugten Reibungswiderstand gegen Drehung darstellt.
Das geschlossene Vektordiagramm der F i g. 7 C ist ähnlich dem der F i g. 6 C, wobei die Tangentialkräfte Fn und FB hinzukommen.
Fig. 7D ist ein geschlossenes Vektordiagramm der Kräfte, in welchem die relative Größe der Kräfte dargestellt ist, die bei einer größeren horizontalen Kraft Fn zur Einwirkung kommen. Das Diagramm zeigt, daß die Bremskraft FB der Größe der einwirkenden Horizontalkraft Fn proportional ist.
F i g. 8 A zeigt die Lenkrolle 10 mit einer von rechts nach links wirkenden horizontalen Kraft, Fig. 8B die dabei auftretenden Kräfte. Das geschlossene Vektordiagramm der F i g. 8 C zeigt die relativen Größen der Kräfte.
F i g. 8 D zeigt ein geschlossenes Vektordiagramm der auf die Lenkrolle 10 einwirkenden Kräfte, wenn eine größere Horizontalkraft Fn ausgeübt wird. Auch hier ist zu erkennen, daß die Bremskraft FB mit zunehmender Horizontalbelastung ansteigt.
Die Lenkrolle 10 könnte sich nur dann drehen, wenn das auf sie ausgeübte Drehmoment größer als μ2 · F2 wäre, wobei μ2 der Haftreibungskoeffizient zwischen dem Gummireifen der Lenkrolle und der Bremsfläche 34, hier Stahl, ist. Da sich die runde Stange des Bremsbügels 32 in den Gummireifen 11 der Lenkrolle 10 mit der Kraft F2 eindrückt, ist der Wert μ2 · F2 immer etwas größer als der Wert μ1 · F1, wobei μί der Haftreibungskoeffizient zwischen dem Gummireifen und der üblichen Betonfiäche, auf welcher die Lenkrolle ruht, ist.
Somit bleibt die Lenkrolle gebremst und unbeweglich, trotz der Einwirkung einer horizontalen Kraft in beliebiger Richtung, bis diese so weit zunimmt, daß die gebremste Lenkrolle auf dem Boden rutscht. Selbst dann bleibt die rutschende Lenkrolle gegen Drehung gesichert.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel Ct1 30°. Die Wahl dieses Winkels ist willkürlich und beruht auf folgender Überlegung: Der Winkel A1 muß größer als 0° sein, damit bei der Bewegung der Lenkrolle 10 zwischen ihrer verriegelten
ίο und unverriegelten Stellung eine Totpunktwirkung erzielt wird. Weiterhin muß der Winkel^ ausreichend größer als 0° sein, damit eine ausreichend große Kraft auf den Verriegelungshebel 15 ausgeübt wird, um die Lenkrolle in die nicht gebremste Stellung zu bewegen und ein ungewolltes Entriegeln zu verhindern, wenn jemand unbeabsichtigt gegen den Verriegelungshebel 15 stößt. Andererseits muß der Winkel Ot1 genügend klein sein, damit die Lenkrolle 10 verhältnismäßig leicht entriegelt werden kann. Es wurde festgestellt, daß ein Winkel Oc1 = 30° zweckmäßig ist.
F i g. 9 zeigt, wie a2 für jeden beliebigen, gewählten Winkel Oi1 gefunden werden kann: Man schlägt einen Kreis mit beliebigem Radius und zieht eine Linie a, die unter dem Winkel A1 zur Lotrechten durch den Mittelpunkt des Kreises geht. Dann wird eine Kraftlinie F1 vom Mittelpunkt des Kreises den Kreis schneidend nach oben gezogen. Durch den Schnittpunkt der Kraftlinie F1 mit dem Kreis wird die Kraftlinie F3 parallel zur Linie α gezogen, wobei diese Kraftlinie F3 den Kreis im Punkt b schneidet. Zwischen dem Punkt b und dem Mittelpunkt des Kreises liegt dann die Kraftlinie F2. Da F2 und F1 Kreisradien sind, sind sie einander gleich. Da die Kraftlinie F3 parallel zur Linie α verläuft, ist der zwischen den Kraftlinien F3 und F1 eingeschlossene Winkel gleich Ct1. Da ferner die Kraftlinie F2 und F1 die Winkel eines gleichschenkligen Dreiecks bilden, ist der zwischen den Kraftlinien F3 und F2 eingeschlossene
Winkel ebenfalls gleich Ct1. Der eingeschlossene Winkel zwischen den Kraftlinien F1 und F2 ist dann gleich 180° — 2 · Ct1. Infolgedessen ist der im Uhrzeigersinn von der Vertikalen bis zur Kraftlinie F, gemessene Winkel gleich 180° + 2 Va1. "
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Lenkrolle für fahrbare Gerüste, Arbeitsbühnen od. dgl. mit einem etwa U-förmigen Lenkrollengehäuse, in dem ein die Drehachse der Lenkrolle abstützender, um eine zur Drehachse parallele Schwenkachse schwenkbarer Verriegelungshebel angeordnet ist, durch den die Lenkrolle in eine frei bewegliche und in eine gebremste Lage schwenkbar ist, in der am Umfang der Lenkrolle eine gegen Verschieben gesicherte Bremsfläche angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (15) zwischen einer ersten Stellung, in der die Drehachse (14) der Lenkrolle (10) auf der einen Seite einer lotrechten, durch die Schwenkachse (23) verlaufenden Ebene liegt, und einer zweiten Stellung, in der die Drehachse (14) auf der anderen Seite dieser lotrechten Ebene liegt, schwenkbar ist, und daß die am Lenkrollengehäuse (22) angeordnete Bremsfläche (34) im gebremsten Zustand der Lenkrolle (10) gegenüber einer Lotrechten durch die Drehachse (14) um x2 = 2«j versetzt angeordnet ist, wobei ^1 der von dieser Lotrechten und einer im gebremsten Zustand sowohl durch die Drehachse (14) als auch durch die Schwenkachse (23) führenden Geraden eingeschlossene, in gleicher Richtung wie α., gemessene Winkel ist.
2. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsfläche (34) als ein etwa parallel zur Drehachse (14) verlaufender Abschnitt eines gelenkig mit dem Lenkrollengehäuse (22) verbundenen Bremsbügels (32) ausgebildet ist.
3. Lenkrolle nach Anspruch 2, dadurch, gekennzeichnet, daß der Bremsbügel (32) aus einer Stahlstange angefertigt ist, deren den Steg des Bremsbügels (32) bildende Bremsfläche (34) in die aus Gummi gebildete Rollfläche der Lenkrolle (10) eingreift.

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