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DE1558989C - - Google Patents

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DE1558989C
DE1558989C DE1558989C DE 1558989 C DE1558989 C DE 1558989C DE 1558989 C DE1558989 C DE 1558989C
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column
platform
rack
pressure blocks
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Description

1. 2
Die Erfindung betrifft eine Fachwerksäule mit lung die horizontalen Haltekräfte der Andruckblöcke Quer-, Vertikal- und Diagonalstreben für eine ins- über einen angrenzenden Zahn der Zahnstange direkt besondere pontonartige Bohrinsel, wobei diese Säule auf die Knotenpunkte gerichtet sind, in welchen die , an mindestens einer Seite eine Zahnstange zur Ver- Quer-, Vertikal- und Diagonalstreben zusammenlaustellung der Säule gegen die Plattform durch eine 5 fen. Hierdurch wird erreicht, daß bei jeder Stellung Hubvorrichtung aufweist, mit der die Säule gegen- der Plattform zu der betreffenden Fachwerksäule über der Plattform oder die Plattform bei auf Grund sichergestellt ist, daß die Halte- bzw. Klemmkraft aufsitzender Säule gegenüber dieser angehoben oder direkt von mindestens einem — eventuell von zwei — gesenkt werden kann, wobei ferner die Betriebsstel- Knotenpunkten aufgenommen wird. Durch die Querlung mittels der Zahnstange und Andruckblöcken io und Diagonalstreben wird die Vertikalstrebe im Begegenüber der Plattform spielfrei festlegbar ist. reich der Knotenpunkte derart abgestützt, daß dort Bei einer Bohrinsel oder Plattform, die mit Fach- eine Verformung nicht möglich ist. Die zwischen den werksäulen der vorgenannten bekannten Bauart aus- Knotenpunkten liegenden Längenabschnitte der Vergerüstet ist, hat man bereits außer den Hubvorrich- tikalstreben werden bei der erfindungsgemäßen Austungen zum Anheben der Säulen gegenüber der Platt- 15 bildung von den horizontalen Halte- bzw. Klemmform bzw. der Plattform gegenüber den Säulen auch kräften praktisch kaum noch belastet, so daß Ver-Andruckblöcke vorgesehen, die in der Lage sind, die formungen dieser Längenabschnitte nicht mehr vorPlattform und die Säulen fest und spielfrei mitein- kommen können. Infolgedessen ist stets eine zuverander zu verspannen, nachdem die Plattform und lässige und sichere Verklemmung der Plattform mit ihre Säulen mittels der Hubvorrichtung in die vor- 20 der betreffenden Fachwerksäule möglich, was für die gesehene Betriebsstellung gebracht worden sind. Die- Sicherheit der gesamten Bohrinsel von besonderer ses Verspannen entlastet die Hubvorrichtung und Bedeutung ist. Außerdem werden, in vorteilhafter bewirkt eine zuverlässige Verbindung zwischen den Weise Störungen beim Anheben und Absenken der Säulen und der Plattform. Hierzu wird von den An- Säule gegenüber der Plattform bzw. der Plattform druckblöcken eine horizontale Klemm- bzw. Halte- as gegenüber der Säule vermieden, da die Hubvorrichkraft auf die Kopfflächen der Zahnstangenzähne aus- tung der betreffenden Säule infolge der völlig gegeübt, so daß diese in horizontaler Richtung beträcht- raden Zahnstange einwandfrei arbeiten kann.
Hch belastet werden. Da die Zahnstangen gleichzeitig Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erdie Vertikalstreben der Fachwerksäulen sind oder findung ist ein durch zwei aufeinanderfolgende Querdoch zumindest mit den Vertikalstreben der Fach- 30 streben begrenzter Säulenabschnitt etwa so groß wie werksäulen ein konstruktiv einheitliches Bauteil bil- das Maß der doppelten Zahnteilung und der Anden, werden durch die horizontalen Klemm- bzw. druckblock besitzt eine Länge, die in jeder Spann-Haltekräfte der Andruckblöcke auch die Vertikal- stellung über drei Zähne der Zahnstange erstreckt streben in horizontaler Richtung erheblich belastet. ist. Eine derartige Bemessung der Zahnteilung und Bei den bekannten Fachwerksäulen für Bohrinseln 35 der Länge des Andruckblockes stellt sicher, daß bei sind zwischen den Knotenpunkten, an denen an den jeder Stellung der betreffenden Säule zur Plattform Vertikalstreben die Quer- und Diagonalstreben zu- die horizontal wirkende Klemm- bzw. Haltekraft sammenlaufen, eine Vielzahl von Zahnstangenzähnen direkt entweder auf einen oder auf zwei Knotenangeordnet, wobei die Zahnteilung ohne Rücksicht punkte einwirkt und nicht auf den zwischen zwei auf die Abstände der Knotenpunkte bemessen ist. Je 40 Knotenpunkten liegenden Längenabschnitt der benach der Stellung der betreffenden Fachwerksäule treffenden Vertikalstrebe.
zur Plattform und damit zu dem oder den betreffen- Die Andruckblöcke werden hauptsächlich nahe den Andruckblöcken üben diese die horizontale des unteren oder oberen Pontonrandes der Bohr-Klemm- bzw. Haltekraft in zahlreichen Fällen gerade plattform angebracht. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn zwischen zwei Knotenpunkten auf die Zahnstange 45 die vertikale Entfernung zwischen diesen Andruckbzw. Vertikalstrebe aus. Die Folge davon ist, daß auf blocken etwa der Hälfte des von zwei Querstreben Grund der notwendigerweise sehr großen horizonta- begrenzten Säulenabschnittes oder einem ganzzahlilen Klemm- bzw. Haltekraft der hierdurch hoch be- gen Mehrfachen dieses halben Säulenabschnittes entlastete Abschnitt der Vertikalstrebe derart durch- spricht.
gebogen wird, daß eine einwandfreie Verspannung 5° In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung
nicht mehr erreichbar ist. Außerdem kommt es hier- beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
bei zu bleibenden Verformungen bzw. zu Beschädi- F i g. 1 einen Längenabschnitt der Säule einschließ-
gungen der Säule, was zur Folge hat, daß auch die in lieh eines Andruckblockes,
die Zahnstange eingreifende Hubvorrichtung im Be- Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie Π-ΙΙ der
reich dieser Säulenabschnitte nicht mehr einwandfrei 55 Fig. 1.
arbeiten kann. Die Säule 1 hat einen fachwerkartigen Aufbau und Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besteht im wesentlichen aus den Vertikalstreben 3 Fachwerksäule für Bohrinseln, Plattformen od. dgl. und den diese verbindenden Querstreben 2. Zwizu schaffen, der die vorerwähnten Nachteile nicht sehen den im Abstand übereinander angeordneten anhaften, sondern deren Formgebung, Bemessung 6° Querstreben sind Diagonalstreben 4 angeordnet. An und Festigkeit so ist, daß derartige Verformungen den Vertikalstreben 3 sind Zahnstangen 5 vor- und Beschädigungen mit Sicherheit vermieden wer- gesehen. Mehrere dieser Säulen dienen zum Tragen den. einer pontonartigen Bohrplattform. Die Säulen grei-Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- fen durch rohrartige Öffnungen der Plattform hinlöst, daß der Abstand zwischen den Querstreben der 65 durch. Die Plattformen tragen außerdem einen mit Säule, die Anzahl und Größe der Zähne der Zahn- den Säulen zusammenarbeitenden Mechanismus, und stange und die Länge der Andruckblöcke derart auf- zwar Hubvorrichtungen, die mit den Zähnen der einander abgestimmt sind, daß in jeder Spannstel- Zahnstangen 5 zusammenarbeiten und ein Heben
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und Senken der Säule oder ein Heben und Senken der Plattform ermöglichen. Letztgenannte Verstellung erfolgt, wenn die Säulen auf festem Grund stehen. Um für die Zeit der Betriebsstellung (d. h. bei örtlicher Fixierung der Lage der Plattform) ein Bewegungsspiel zwischen den Säulen und den Rohrführungen in der Plattform auszuschließen, sind gegen jeden Säulenumfang verspannbare Andruckblöcke in entsprechender Zahl und Versetzung vorgesehen. Einer dieser Andruckblöcke 6 ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Bei der Säule nach der Erfindung sind Fachwerkkonstruktion und Andruckblöcke derart aufeinander abgestimmt, daß mindestens in der Höhe eines jeden von Querstreben, Längsstreben und Diagonalstreben gebildeten Knotenpunktes 7 sich ein Zahn der Zahnstange befindet. Es handelt sich um verhältnismäßig lange Zähne und entsprechende Zahnlücken, wobei die Zahnhöhe etwa so groß ist wie die Hälfte der Länge eines Zahnes. Die Länge des Andruckblockes entspricht mindestens gleich der Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Querstreben 2 oder in anderen Worten, etwa der Länge eines Fachwerkbzw. Säulenabschnittes. Dabei kann die Länge eines solchen Säulenabschnittes etwa der halben Länge einer Querstrebe 2 entsprechen oder auch etwas größer oder kleiner sein. Vorzugsweise ist zwischen den an den Knotenpunkten 7 vorgesehenen Zähnen jeweils ein weiterer Zahn der Zahnstange angeordnet.
Wenn ein Andruckblock in der Nähe des oberen Pontonrandes und ein anderer in der Nähe des unteren Pontonrandes eingebaut werden soll, ist es zweckmäßig, daß die vertikale Entfernung zwischen diesen Andruckblöcken gleich einer ganzen Zahl des von zwei Querstreben begrenzten halben Säulenabschnittes ist. Es wird dadurch immer die maximale Anzahl der Zähne, und zwar drei Zähne, belastet. Für sämtliche Andruckblöcke kann bei dieser Versetzung der gleiche Aufbau beibehalten werden, wodurch die Fertigung vereinfacht ist.
Bei Verwendung der Säule nach der Erfindung wird von jedem Andruckblock bei jeder Stellung der Säule mindestens der in der Höhe eines Knotenpunktes 7 der Fachwerkkonstruktion liegende Zahn belastet, so daß die ausgeübte horizontale Kiemmund Haltekraft immer direkt durch die Querstreben 2 aufgenommen wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fachwerksäule mit Quer-, Vertikal- und Diagonalstreben für eine insbesondere pontonartige Bohrinsel, wobei diese Säule an mindestens einer Seite eine Zahnstange zur Verstellung der Säule gegen die Plattform durch eine Hubvorrichtung aufweist, mit der die Säule gegenüber der Plattform oder die Plattform bei auf Grund aufsitzender Säule gegenüber dieser angehoben oder gesenkt werden kann, wobei ferner die Betriebsstellung mittels der Zahnstange und Andruckblöcken gegenüber der Plattform spielfrei festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Querstreben (2) der Säule (1), die Anzahl und Größe der Zähne der Zahnstange (5) und die Länge der Andruckblöcke (6) derart aufeinander abgestimmt sind, daß in jeder Spannstellung die horizontalen Haltekräfte der Andruckblöcke (6) über einen angrenzenden Zahn der.Zahnstange (5) direkt auf die Knotenpunkte (7) gerichtet sind, in welchen die Quer-(2), Vertikal-(3) und Diagonalstreben (4) zusammenlaufen.
2. Säule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch zwei aufeinanderfolgende Querstreben (2) begrenzter Säulenabschnitt etwa so groß wie das Maß der doppelten Zahnteilung ist, und daß der Andruckblock (6) eine Länge besitzt, die in jeder Spannstellung über drei Zähne der Zahnstange (5) erstreckt ist.
3. Säule nach den Ansprüchen 1 und 2, wobei Andruckblöcke ober- und unterseitig der Plattform angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Entfernung zwischen diesen Andruckblöcken (6) etwa der Hälfte des von zwei Querstreben (2) begrenzten Säulenabschnittes oder einem ganzzahligen Mehrfachen dieses halben Säulenabschnittes entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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