DE1558678C - Metallgegenstand mit einer Trager schicht und einem Überzug - Google Patents
Metallgegenstand mit einer Trager schicht und einem ÜberzugInfo
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Description
minium-Überzüge. Beispiele für die letztere Art von
Überzügen sind solche aus Al-Si-(Al-IOSi) und
Sn—Al, z.B. Sn—10Al. Keiner dieser Überzüge
liefert jedoch einen während langer Zeitspannen zufriedenstellenden
Oxydationsschutz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Metallgegenstände der eingangs genannten Art zu schaffen,
die während langer Zeitspannen bei Temperaturen bis zu etwa 1093° C einer oxydierenden Atmosphäre
ausgesetzt werden können, ohne daß dadurch die Gefahr einer Oxydation oder Verunreinigung besteht.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Metallgegenstand der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Innenüberzugsschicht im aufgetragenen Zustand vor einer Wärmebehandlung aus
65 bis 75 % Zinn,
11 bis 15% Aluminium,
7 bis 11% Titan,
2 bis 6% Chrom,
0 bis 4% Zink
ZO
und aus 0 bis 3% eines oder mehrerer Alkalimetallhalogenide oder Erdalkalimetallhalogenide besteht
und daß die Außenüberzugsschicht im aufgetragenen Zustand aus
40 bis 50% Zinn,
27 bis 33 % Chrom,
27 bis 33 % Chrom,
14 bis 18% Aluminium,
7 bis 11% Titan
besteht. Die Prozentangaben sind hierbei wie im folgenden Gewichtsprozente.
Metallgegenstände gemäß der Erfindung weisen eine ausgezeichnete Langzeitbeständigkeit gegen Oxydation
und Verunreinigung der Trägerschicht bei Temperaturen bis 1093° C auf. Weiter zeigt der Überzug
der Metallgegenstände auf Grund des Gehalts an Zinn selbstheilende Eigenschaften, die eine Verunreinigung
oder Oxydation der Trägerschicht selbst bei im Überzug aufgetretenen Rissen oder anderen
Defekten verhindern.
Bei der Herstellung eines Metallgegenstands gemäß der Erfindung werden die Innen- und die Außen-Überzugsschicht
beispielsweise jeweils durch ein Sprühverfahren aufgebracht. Hierbei wird die jeweilige
Überzugsmischung in einem verdunstbaren Überzugsmittel in einer Menge dispergiert, die eine Zusammensetzung von versprühbarer Konsistenz ergibt,
wobei ein zugesetztes Bindemittel bewirkt, daß die Partikeln der Überzugsmischung nach dem Aufsprühen
sowohl aneinander als auch an der Trägerschicht bzw. an der zuvor aufgebrachten Innenüberzugsschicht
haften. Sowohl nach dem Aufbringen der Innenüberzugsschicht als auch nach dem Aufbringen
der Außenüberzugsschicht wird der Metallgegenstand jeweils auf eine bestimmte Temperatur erwärmt. Dadurch
wird auf der Trägerschicht ein gleichmäßiger, haftender Überzug erzeugt. Weiter diffundiert während
der Wärmebehandlung Material der Trägerschicht nach außen hin in sowohl die Innen- als auch
in die Außenüberzugsschicht und modifiziert diese. Hierdurch weist der Überzug die gewünschten Eigenschaften
auf.
Wird für den Metallgegenstand eine Trägerschicht aus Niob oder einer Niobbasislegierung verwendet, so
ergibt sich der Vorteil einer Beständigkeit gegenüber flüssigen Alkalimetallen, insbesondere Lithium, selbst
in Anwesenheit von Sauerstoff. Bei Behältern für flüssige Alkalimetalle, wie sie bei Kernreaktoren
verwendet werden, können daher bei der Ausbildung gemäß der Erfindung höhere Temperaturen als seither
zugelassen werden, und es kann grundsätzlich auf die Verwendung der seither erforderlichen Schutzgasatmosphäre
verzichtet oder bei deren Verwendung eine höhere Lebensdauer erzielt werden.
Besonders günstige Eigenschaften zeigen Metallgegenstände
gemäß der Erfindung, bei denen die Trägerschicht aus einer Niobbasislegierung, insbesondere
mit einem Gehalt von mindestens 40% Niob, besteht, die wenigstens 5 % Titan enthält.
Im folgenden wird zur Erläuterung von einem Metallgegenstand mit einer Trägerschicht aus einer
Niobbasislegierung ausgegangen.
Das in der Innenüberzugsschicht enthaltene Aluminium bildet mit dem Niob der Trägerschicht Niobtrialuminid
NbAl3. Diese Legierung bewirkt hauptsächlich den Schutz der Trägerschicht vor Oxydation
und Verunreinigungen. Sie ist nach der Wärmebehandlung in einer Teilschicht der Innenüberzugsschicht
zu einem sehr hohen Anteil enthalten.
Aluminium weist eine beschränkte Löslichkeit in dem ebenfalls in der Innenüberzugsschicht enthaltenen
Zinn auf. Da Zinn bei relativ niedriger Temperatur schmilzt, trägt es dadurch zur Bildung von
Niobtrialuminid bei, daß es als Träger für gelöstes Aluminium wirkt und dieses mit Niob in Berührung
bringt. Diese Funktion des Zinns spielt sowohl bei der anfänglichen Bildung von Niobtrialuminid als
auch während des Gebrauchs bei hohen Temperaturen eine Rolle, da im Betrieb andernfalls durch Oxydation
des Überzugs ein Aluminid gebildet würde, das eine weniger gute Oxydationsbeständigkeit als Niobtrialuminid
aufweist. Das Zinn ist also als Träger von Aluminium innerhalb des Überzugs anzusehen,
wodurch Aluminium zur Reaktion mit überschüssigem Niob bereitgestellt wird, das bei der Temperatur
der Wärmebehandlung und bei Betriebstemperaturen in den Überzug diffundiert. Zudem weisen auch
Titan und Chrom eine gewisse Löslichkeit in flüssigem Zinn auf. Daher wirkt flüssiges Zinn in der Weise,
daß gegebenenfalls in dem Überzug vorhandene Risse mit den reaktionsfähigen Metallen Aluminium, Titan
und Chrom versorgt werden. Sobald diese reaktionsfähigen Materialien nämlich oxydiert oder durch Reaktion
mit der Trägerschicht verbraucht sind, werden sie durch das flüssige Zinn in gelöstem Zustand
neu herangeführt. Daher verleiht das Zinn dem Überzug die erwähnten Selbstheilungseigenschaften.
Weiter verbindet sich das Zinn mit dem Niob der Trägerschicht zu Nb3Sn. Diese intermetallische Verbindung
bildet sich als. weitere Teilschicht der Innenüberzugsschicht zwischen der Trägerschicht und der
NbAlj-Teilschicht. Die Nb3Sn-Teilschicht hat einen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten, der zwischen dem der Trägerschicht und dem der NbAl3-Schicht
liegt, so daß die Nb3Sn-Teilschicht eine Unempfindlichkeit
des Überzugs gegen Temperaturschocks bewirkt.
Das Vorhandensein von Titan und Chrom im Überzug erhöht wesentlich diejenige untere Temperatur,
bei der die Aluminidpest auftritt, durch die normalerweise Niobtrialuminid im Temperaturbereich
zwischen ungefähr 649 und 871° C zerstört wird. Weiter tragen diese Bestandteile zur Langzeitbestän-
digkeit des Überzugs bei. In der Niobtrialuminid-Gitterstruktur
werden einige Niobatome durch Titanatome und einige Aluminiumatome duch Chromatome
ersetzt. Ferner sind Titan und Chrom in gewissem Maße in Niobtrialuminid lösbar. Nach der
Wärmebehandlung enthält der Überzug schließlich auch geringe Mengen an Titanaluminiden und Chromaluminiden,
die sehr hitzebeständig sind. Aus diesen Gründen ergeben sich Verbesserungen der Eigenschaften
des Überzugs.
Vorzugsweise enthält die Innenüberzugsschicht im aufgetragenen Zustand zusätzlich 1 bis 4% Zink und
1 bis 4% wenigstens eines Alkalimetallhalogens oder Erdalkalimetallhalogens. Das Halogen dient dazu, die
bei der Herstellung der Innenüberzugsschicht verwendeten Metallpulver, insbesondere das Aluminium,
zum Fließen zu bringen und die auf den Metallpulverpartikeln, insbesondere auf Aluminium, vorhandenen
Oxydschichten zu beseitigen, so daß es die Benetzung und die Reaktion des Metallpulvers fördert.
Hierbei hat sich insbesondere die Verwendung von Lithiumfluorid (LiF) als vorteilhaft erwiesen.
Dagegen werden durch das Zink ähnlich wie durch Titan und Chrom verschiedene zu einer Verbesserung
des Überzugs führende Wirkungen erzielt, nämlich eine hohe Oxydationswiderstandsfähigkeit während
langer Dauer, insbesondere auf Grund seiner reduzierenden Wirkung, und eine Förderung der Selbstheilungseigenschaften.
Die Innenüberzugsmischung wird beispielsweise auf die Trägerschicht in einer Menge von etwa 20 bis
25 mg/cm2, am besten von 23 mg/cm2, aufgebracht.
Danach wird die Innenüberzugsschicht 1 bis 16 Stunden, meist 1,5 bis 4 Stunden, einer Wärmebehandlung
bei einer Temperatur von 1038 bis 1093° C unterzogen. Besonders gute Ergebnisse wurden bei einer
Wärmebehandlung von 12 Stunden bei 1066° C erzielt.
Auf diese Wärmebehandlung folgend wird die Außenüberzugsschicht aufgebracht. Die Außenüberzugsmischung
wird beispielsweise mit einer Menge von etwa 20 bis 35 mg/cm2, am besten von 22 mg/cm2,
aufgebracht. Die Gesamtdicke des Überzugs beträgt dann 76,2 bis 177,8 μΐη, am besten 76,2 bis 127 μτη.
Der Gegenstand wird dann erneut etwa V2 bis 16 Stunden,
meist 1,5 bis 4 Stunden, bei einer Temperatur von 1038 bis 1093° C einer Wärmebehandlung unterzogen,
um die Außenüberzugsschicht fest mit der Innenüberzugsschicht zu verbinden. Wiederum ergibt
eine Wärmebehandlung von 2 Stunden bei 1066° C die besten Ergebnisse.
Zinn und Aluminium in der Außenüberzugsschicht bilden einen Überschuß, welcher die in der Innenüberzugsschicht
gebildeten Niobaluminide modifiziert.
Durch das in der Außenüberzugsschicht enthaltene Titan und Chrom werden ebenfalls die Niobaluminide
der Innenüberzugsschicht modifiziert. Dies bringt die bereits angegebenen Vorteile mit sich. Der Chromgehalt
der Außenüberzugsschicht ist größer als derjenige der Innenüberzugsschicht. Dies ist deshalb möglich,
weil die Außenüberzugsschicht vom Niob der Trägerschicht durch die Innenüberzugsschicht getrennt
ist, so daß eine geringere Diffusion dieses Trägermetalls in die Außenüberzugsschicht erfolgt.
Ein größerer Gehalt an Chrom in der Innenüberzugsschicht würde nämlich nach vollständiger Reaktion
des Chroms mit Niob dazu führen, daß eher Chromaluminide statt der erwünschten Niobaluminide entstünden.
Dagegen trägt ein größerer Gehalt an Chrom in der Außenüberzugsschicht trotzdem bedeutsam zur
Oxydationswiderstandsfähigkeit des Überzugs bei, vor allem bei TemperaturenLyon annähernd 1093° C.
Ein größerer Gehalt als 33 %ist jedoch nicht zulässig, da dann der Überzug nur noch eine unerwünscht
niedrige Fließfähigkeit aufweist.
Die Festigkeitseigenschaften der Trägerschicht können an sich bei bestimmten für die Trägerschicht
verwendeten Metallen durch Titan verringert werden. Dieser Nachteil wird jedoch durch das im Überzug
enthaltene Titan nicht herbeigeführt, da dieses chemisch gebunden vorliegt und auf Grund des geringen
Gehalts nicht in einer solchen Menge in die Trägerschicht hineindiffundiert, daß eine merkliche
Verschlechterung eintritt.
Geringe Mengen an Eisen, Mangan und Bor von bis zu 3 °/o können im Überzug vorhanden sein, ohne
daß eine Verschlechterung der Materialeigenschaften auftritt.
Die in den Überzugsmischungen verwendeten Metallpulver sollen eine geringe Korngröße von
maximal 0,074 mm aufweisen, obwohl größere Partikeln mit einer Korngröße von bis zu 0,149 mm ebenfalls
verwendet werden können. Ausgezeichnete Ergebnisse wurden mit Korngrößen unter 0,044 mm,
vorzugsweise unter 0,0105 mm, erzielt. Der erzielte Überzug ist um so besser, je feiner die verwendeten
Partikeln sind,' da dann eine besonders homogene Mischung erzielt wird und die für die Reaktionsfähigkeit
wichtige relative Oberfläche der Partikeln groß ist.
Die beim Gebrauch bei hohen Temperaturen auftretenden
Gefügeänderungen des Überzugs eines Metallgegenstands gemäß der Erfindung sind in den
Schliffbildern der Fig. 1 bis 6 dargestellt. Die Schliffbilder sind mit 500facher Vergrößerung bei polarisiertem
Licht aufgenommen. Sie zeigen als Teilschnitt durch den Gegenstand zuunterst einen Teil einer
Trägerschicht aus einer Nb-lZr-Legierung und einen Überzug, welche bei einer Temperatur von etwa
1093° C einer ungereinigten Argonatmosphäre ausgesetzt wurden. Das Gasvolumen wurde etwa lOmal
pro Stunde erneuert. Es enthielt bis zu 2,5 ppm Sauerstoff und 5 ppm Wasserdampf.
F i g. 1 zeigt Trägerschicht und Überzug im aufgetragenen
Zustand, wobei dem Nb-lZr-Legierungsgefüge der Trägerschicht eine Nb3Sn-Teilschicht an
einer sehr dünnen Subaluminid-Zwischenschicht, die im wesentlichen aus Nb2Al besteht, benachbart ist. Es
folgen eine Niobaluminid-Teilschicht der Innenüberzugsschicht und die zinnreiche Außenüberzugsschicht.
Die Außenüberzugsschicht dient als Vorrat, aus dem Zinn und Aluminium für das Wachstum der NbAl3-
und der NbgSn-Teilschichten der Innenüberzugsschicht
geliefert werden; .:..}:/.:■.:
F i g. 2 zeigt einen gleichartigen Teilabschnitt nach
einer lOOstündigen Wärmebehandlung. Es ist erkennbar, daß die Nb3Sn- und die NbAl3-Teilschicht auf
Kosten der Außenüberzugsschicht etwas gewachsen sind. Auf der Trägerschicht hat sich inzwischen eine
sehr dünne Subaluminid-Zwischenschicht (weitgehend
Nb2Al) ausgebildet; .. . . :
F i g. 3 zeigt einen entsprechenden Teilschnitt nach 500 Stunden. Es ist noch kein bemerkenswertes
Wachstum der Subaluminid-Zwischenschicht auf der Trägerschicht eingetreten, hingegen aber ein stärkeres
Wachstum der Nb3Sn- und der NbAl3-Teilschichten,
wiederum auf Kosten der Außenüberzugsschicht. Der Überschuß an Zinn und Aluminium der Außenüberzugsschicht
ist zum größten Teil erschöpft, obschon die Außenüberzugsschicht zu diesem Zeitpunkt noch
nicht ganz verschwunden ist;
F i g. 4 zeigt wieder einen gleichartigen Teilschnitt nach 1000 Stunden. Die Außenüberzugsschicht ist
nun gänzlich verschwunden, und eine beachtliche Ausdehnung der Subaluminid-Zwischenschicht auf
der Trägerschicht ist eingetreten;
F i g. 5 und 6 zeigen schließlich wieder gleichartige Teilschnitte nach 2500 bzw. 5000 Stunden. Die Bilder
zeigen das schnelle Wachsen der Subaluminid-Zwischenschicht, welche nach dem Verschwinden der
Außenüberzugsschicht beginnt. Sie zeigen ebenfalls die Bildung einer gesonderten Phase in der Subaluminid-Zwischenschicht
am Trägerschicht-Uberzug-Ubergang, die niedrigere Subaluminide (wahrscheinlich
Nb3Al) enthält;
F i g. 6 zeigt deutlich, daß das schnelle Wachsen der Subaluminid-Zwischenschicht nach dem Verschwinden
der Außenüberzugsschicht weitgehend auf Kosten der hauptsächlich vor Oxydation und Verunreinigung
, schützenden NbAlj^Teilschicht vor sich geht. Jedoch kann man erkennen, daß diese
schützende Teilschicht noch nach 5000 Betriebsstunden vorhanden ist und somit noch während einer beträchtlichen
weiteren Zeitspanne ihren Schutz entfaltet. ·
Nachstehend werden einige Beispiele für Metallgegenstände
gemäß der Erfindung erläutert.
Die in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Schnittbilder stammen von Probestücken, die gemäß Beispiel I
hergestellt wurden. Die Trägerschicht wurde aus einem 0,76 mm dicken Nb-lZr-Legierungsblech mit
einer Größe von 15,87 ■ 15,87 mm ausgeschnitten. An einem Ende jeder Probe wurde ein Loch mit
einem Durchmesser von 3,17 mm vorgesehen, um die Probe leichter handhaben zu können. Die Probenstücke
wurden unter Verwendung von Porzellankugeln und Tonerdegries 100 Stunden lang in einer
Kugelmühle bearbeitet, um die Kanten abzurunden. Die Probeiistücke wurden dann zur Beseitigung .von
Oberflächenverunreinigungen 5 Minuten lang mittels einer sauren Ätzlösung geätzt, die 10% HF, 28%
HNO3 und 62% H2O enthielt. Anschließend wurden
die betreffenden Probenstücke einer Wärmebehandlung im Vakuum unterzogen, um Spannungsfreiheit
zu erzielen. Die Wärmebehandlung dauerte etwa 16 Stunden bei einer Temperatur von 981° C.
Unmittelbar vor dem "Aufbringen des Überzugs wurden die Probenstücke., in. Trichloräthylendampf
entfettet, 5 Minuten lang'in eine 65° C warme Alkali-Reinigungslösung
getaucht, dann in Wasser abgespült, weitere 3 Minuten lang in der erwähnten Ätzlösung
bei Raumtemperatur geätzt, mit Leitungswasser und dann mit entionisiertem Wasser abgespült,
getrocknet und auf Sprühgitter aufgebracht.
Die Innenüberzugsmischuhg wurde hergestellt, indem zunächst Metallpulver in folgender Zusammensetzung
(Gewichtsprozent) trocken gemischt wurden:
70% Sn-Pulver (Korngröße 0,044 mm, Reinheit
mindestens 99,99.%),
13% Al-Pulver (flockenartig oder feiner),
; 9% Ti-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner, Reinheit mindestens 99%), .
13% Al-Pulver (flockenartig oder feiner),
; 9% Ti-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner, Reinheit mindestens 99%), .
4% Cr-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner,
Reinheit mindestens 99,9 %),
2% Zn-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner, Reinheit mindestens 99,9%),
2% LiF-Pulver (Korngröße, 0,044 mm oder
2% Zn-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner, Reinheit mindestens 99,9%),
2% LiF-Pulver (Korngröße, 0,044 mm oder
feiner, chemisch rein).
Ein weiteres Mischen der Metallpulver mit dem LiF erfolgte sodann mittels eines Mischers unter Zugäbe
von Nitrozelluloselack (Nitrozellulose in Amylazetat gelöst). Um eine für ein Sprühen geeignete
Fließfähigkeit zu erzielen, wurden etwa 50 g Trockenpulver pro 40 cm3 Lack miteinander vermischt. Danach
wurde die Innenüberzugsschicht auf die Trägerschicht durch Absprühen einer Menge von 23 mg
Überzugsmischung pro Quadratzentimeter Probenfläche aufgebracht. Die hierdurch erzielte Innenüberzugsschicht
wies eine Dicke von etwa 76,2 μηι auf. Sie wurde dann bei einer Temperatur von etwa
121° C 2 Stunden lang an der Luft mittels einer Heizlampe getrocknet.
Nach dieser Zeitspanne war nahezu das gesamte organische Lösungsmittel aus dem Nitrozelluloselack
verdunstet, und zurückgeblieben war auf der Trägerschicht die Innenüberzugsschicht, bestehend aus
Metallpulverteilen, LiF und Nitrozellulose als Bindemittel. Das LiF-Pulver hatte sich zunächst im Lösungsmittel
des Nitrozelluloselacks gelöst und war bei der Verdunstung des Lösungsmittels wieder ausgefällt
worden, wobei es gleichmäßig in der Überzugsmischung verteilt war.
Die Probenstücke wurden dann in einem Ofen unter Argonatmosphäre auf eine Temperatur von
etwa 107° C gebracht. Der Gasdurchfluß wurde so eingestellt, daß 3- bis lOmal pro Stunde das Volumen
erneuert wurde. Dann wurde die Ofentemperatur relativ schnell — innerhalb weniger als 3 Stunden —
auf 1066° C erhöht und 2 Stunden lang beibehalten. Nach dieser Wärmebehandlung hatte die Uberzugsschicht
eine Dicke von etwa 50,8 μΐη.
Nach der Wärmebehandlung der Innenüberzugsschicht wurden die Proben durch leichtes Abreiben
mittels einer nichtrostenden Drahtbürste von ungebundenen Pulverablagerungen und anderen überschüssigen
Materialien auf ihrer Oberfläche gereinigt und für das Aufbringen der Außenüberzugsschicht
vorbereitet.
Die Außenüberzugsmischung wurde aus folgenden sehr reinen Metallpulvern mit den angegebenen Anteilen
(Gewichtsprozent) hergestellt: .
45 % Sn-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner,
Reinheit mindestens 99,99%),
30% Cr-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner,
30% Cr-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner,
Reinheit mindestens 99,9%),
16% Al-Pulver (flockenartig oder feiner),
9% Ti-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner,
16% Al-Pulver (flockenartig oder feiner),
9% Ti-Pulver (Korngröße 0,044 mm oder feiner,
Reinheit mindestens 99,0%).
Diese Metallpulvermischung wurde ebenfalls in einem Nitrozelluloselack in der oben beschriebenen
Weise fein verteilt. Es wurden etwa 50 g Metallpulver mit je 40 cm3 Lack vermischt. Nach dem Mischen
wurde die Lösung auf die Probenstücke in einer Menge von 22 mg/cm2 Probenfläche abgesprüht. Die
auf diese Weise aufgebrachte Außenüberzugsschicht wies eine Dicke von etwa 76,2 μΐη auf.
Die Außenüberzugsschicht wurde dann 1 Stunde lang bei einer Temperatur von etwa 122° C mittels
9Π9
einer Heizlampe an der Luft getrocknet. Danach war praktisch das gesamte organische Lösungsmittel aus
dem Überzug verdunstet. Die Probe wurde dann unter einer Argonatmosphäre in einem Heizofen in der
bereits beschriebenen Weise Va Stunde lang bei einer Temperatur von 1066° C einer Wärmebehandlung
unterzogen. Die Dicke des gesamten Überzugs betrug danach etwa 76,2 bis 101,6 μηι.
Die so fertiggestellten Probenstücke wurden in Dauerversuchen untersucht, um die Lebensdauer an
der Luft bei einer Temperatur von 650, 871 und 10950C zu bestimmen. Hierzu wurden die Probenstücke
auf geschlitzten Keramikträgern angeordnet und in Öfen eingeführt, in denen die Prüftemperaturen
herrschten. Die Proben wurden während der ersten tausend Stunden täglich auf Raumtemperatur
abgekühlt, um eine Prüfung vornehmen zu können, danach nur noch einmal pro Woche. Als Fehlermerkmal
diente das erste Austreten von Nb-Oxyd auf den Probenstücken.
Von den Proben wurden insgesamt 90 in der oben beschriebenen Weise bei einer Temperatur von
649° C auf das Auftreten von Fehlern untersucht. Die Versuche einer ersten Gruppe von 42 Proben wurden
nach 4464 Stunden abgebrochen, und die 48 Proben der zweiten Gruppe wurden nach 10 000 Stunden
untersucht. 32 der 42 Proben der ersten Gruppe zeigten keine Fehler. Über die Hälfte der Proben der
zweiten Gruppe (25 von 48 Proben) zeigten keine Fehler nach 10 000 Stunden, und 39 der 48 Proben
der zweiten Gruppe wiesen eine Lebensdauer von mehr als 5000 Stunden auf.
91 der Proben wurden an der Luft bei 871° C
untersucht. Die Probenstücke wurden ebenfalls einmal täglich während der ersten 1000 Stunden, danach
einmal pro Woche auf Raumtemperatur gebracht. Die mittlere Lebensdauer dieser Proben betrug
1128 Stunden. Für eine Anzahl von Proben wurde ein Schutz während einer Zeitspanne von mehr als
4000 Stunden erzielt, bei einem Stück ergab sich eine Lebensdauer von 10 000 Stunden.
Vier Proben wurden an der Luft 10930C ausgesetzt.
Bei dieser Temperatur lag die Lebensdauer der Proben zwischen 144 und 720 Stunden.
45
Eine Anzahl von Niob-Trägern, bestehend aus l°/o Zr, 0,1% Kohlenstoff, Rest Niob, wurden gemäß
dem im Beispiel I angegebenen Verfahren vorbereitet und überzogen. Die Proben wiesen vergleichbare
Eigenschaften mit denjenigen gemäß Beispiel I auf.
85 Träger aus einer Niobbasislegierung, bestehend aus 8°/o Titan, 4°/o Molybdän, Rest Niob, wurden
entsprechend der im Beispiel I angegebenen Weise überzogen. Die Proben wiesen vergleichbare Eigenschaften
wie im Beispiel I auf.
42 der Probenstücke wurden an der Luft bei 649° C untersucht; dies geschah in der gleichen Weise wie im
Beispiel I. Keines der 42 Probenstücke zeigte Fehler, nachdem die Versuche bei 4464 Stunden beendet
wurden. Die übrigen 43 Probenstücke wurden auf ihre Lebensdauer an der Luft bei 871° C untersucht;
dies geschah wiederum wie im Beispiel I. Die mittlere Lebensdauer dieser Probenstücke war 3240 Stunden
bei 871° C; 40 dieser 43 Proben wiesen eine Lebensdauer von wenigstens 2400 Stunden auf.
Träger aus einer Niobbasislegierung, bestehend aus 15% Titan, 3% Aluminium, Rest Niob, wurden entsprechend
der im Beispiel I angegebenen Weise vorbereitet und überzogen. Die Probenstücke wiesen wieder
die gewünschten Eigenschaften auf.
94 der überzogenen Probenstücke wurden zu Oxydationsversuchen gemäß Beispiel I herangezogen. Von
den 47 bei 649° C untersuchten Probenstücken wiesen 20 keine Fehler auf, nachdem die Versuche nach
10 000 Stunden abgebrochen wurden. Die mittlere Lebensdauer der bei 649° C untersuchten Probenstücke
betrug 9312 Stunden, und 40 dieser Proben wiesen bei mindestens 6000 Stunden noch keine
Fehler auf.
Die 47 Proben, welche in der im Beispiel I angegebenen Weise bei 871° C untersucht wurden, wiesen
eine mittlere Lebensdauer von 960 Stunden auf.
Träger aus einer Niobbasislegierung, bestehend aus 15% Titan, 5% Vanadium, Rest Niob, wurden in der
im Beispiel I angegebenen Weise vorbereitet und überzogen.
91 Probenstücke wurden in der im Beispiel I angegebenen Weise geprüft. 42 bei einer Temperatur von
649° C geprüfte Proben wiesen eine mittlere Lebensdauer von 8688 Stunden auf, und 17 dieser 42 Proben
wiesen keine Fehler auf, nachdem die Versuche nach 10 000 Stunden beendet wurden. 49 Proben,
welche bei 871° C untersucht wurden, hatten eine mittlere Lebensdauer von 456 Stunden, 21 Proben
hatten eine Lebensdauer von mehr als 1125 Stunden.
Träger aus einer Niobbasislegierung, bestehend aus 20% Titan, Rest Niob, wurden entsprechend der im
Beispiel I angegebenen Weise vorbereitet und überzogen.
35 Proben wurden in der im Beispiel I angegebenen Weise geprüft. 18 Proben, welche bei 649° C untersucht
wurden, zeigten nach Beendigung der Versuche nach 4464 Stunden keine Fehler, und 17 bei 871° C
untersuchte Proben wiesen eine mittlere Lebensdauer von 2400 Stunden auf.
Träger aus einer Tantalbasislegierung, bestehend aus 8% Wolfram, 2% Hafnium, Rest Tantal, wurden
entsprechend der im Beispiel I angegebenen Weise vorbereitet und überzogen. Die Proben wiesen die gewünschten
Eigenschaften auf.
Beispiel VIII
Träger aus einer Molybdänbasislegierung, bestehend aus 0,5% Titan, 0,08% Zirkon, 0,02% Kohlenstoff,
Rest Molybdän, wurden entsprechend der im Beispiel I angegebenen Weise vorbereitet und überzogen.
Die Proben wiesen die gewünschten Eigenschaften auf.
Träger aus einer Wolframlegierung, bestehend hauptsächlich aus Wolfram, wurden in der im Beispiel
I angegebenen Weise hergestellt. Die Proben wiesen die gewünschten Eigenschaften auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Metallgegenstand mit einer Trägerschicht, 13. Metallgegenstand nach Anspruch 1, dabestehend
aus einem hitzebeständigen Metall, wie durch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus
Chrom, Vanadium, Hafnium, Niob, Tantal, 5 Molybdän oder einer Molybdänbasislegi^ung beMolybdän
oder Wolfram, oder aus einer hitze- steht.
beständigen Legierung auf Basis solcher Metalle, /~14;" Metallgegenstand nach Anspruch 1, da-
und einem auf diesem Trägerwerkstoff aufge- durch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus
brachten oxydations- und verunreinigungsbestän- 0,5% Titan, 0,08% Zirkonium, 0,02% Kohlendigen
Überzug, bestehend aus einer Innenüber- io stoff, Rest Molybdän besteht,
zugsschicht auf dem Grundmetall und einer zwei- 15. Metallgegenstand nach Anspruch 1, daten Außenüberzugsschicht, dadurchgekenn- durch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus zeichnet, daß die Innenüberzugsschicht im Wolfram oder einer Wolframbasislegierung beaufgetragenen Zustand vor einer Wärmebehand- steht.
zugsschicht auf dem Grundmetall und einer zwei- 15. Metallgegenstand nach Anspruch 1, daten Außenüberzugsschicht, dadurchgekenn- durch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus zeichnet, daß die Innenüberzugsschicht im Wolfram oder einer Wolframbasislegierung beaufgetragenen Zustand vor einer Wärmebehand- steht.
lung aus , . 15 16. Metallgegenstand nach Anspruch 1, da-
65 bis 75 % Zinn durch gekennzeichnet, daß die Innenüberzugs-
11U· ici/ Ai '· · schicht im aufgetragenen Zustand aus 70% Zinn,
11 bis 15«/. Aluminium, 13o/o AluminTUItl) 90/, Titan, 4% Chrom,
7 bis 11% Titan, 2% Zink und 2% Lithiumfluorid besteht und
2 bis 6 % Chrom, 20 daß die Außenüberzugsschicht aus 45 % Zinn,
0 bis 4% Zink 16% Aluminium, 9% Titan und 30% Chrom besteht.
und aus 0 bis 3% eines oder mehrerer Alkalimatallhalogenide oder Erdalkalimetallhalogenide
besteht und daß die Außenüberzugsschicht im 25 Die Erfindung bezieht sich auf einen Metallgegen-
aufgetragenen Zustand aus stand mit einer Trägerschicht, bestehend aus einem
An w ^n0/ 7· hitzebeständigen Metall, wie Chrom, Vanadium,
4U ms 3U /0 zjnn, Hafnium, Niob^ Tantal, Molybdän oder Wolfram,
27 bis 33% Chrom, 0(jer aus ejner hitzebeständigen Legierung auf Basis
14 bis 18% Aluminium, 30 solcher Metalle, und einem auf diesem Trägerstoff
7 bis 11 % Titan aufgebrachten oxydations- und verunreinigungsbestän-
, ., ■ ■ digen Überzug, bestehend aus einer Innenüberzugs-
s e ' schicht auf dem Grundmetall und einer zweiten
2. Metallgegenstand nach Anspruch 1, dadurch Außenüberzugsschicht. Als hitzebeständig werden im
gekennzeichnet, daß die Innenüberzugsschicht im 35 vorliegenden Zusammenhang diejenigen Trägerwerkaufgetragenen
Zustand zusätzlich 1 bis 4% Zink stoffe angesehen, deren Schmelzpunkt bei dem von
und 1 bis 4Vo wenigstens eines Alkalimetall- Chrom (18750C) oder höher liegt. Solche Trägerhalogens
oder Erdalkalimetallhalogens enthält. werkstoffe weisen zwar bei hohen Temperaturen noch
3. Metallgegenstand nach Anspruch 1, dadurch gute Festigkeitseigenschaften auf, neigen jedoch in
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus Niob 40 besonderem·Maße zur Oxydation und zur Aufnahme
oder einer Niobbasislegierung besteht. von Verunreinigungen, da sie keine festhaftenden
4. Metallgegenstand nach Anspruch 3, dadurch Oxydüberzüge bilden. So oxydieren beispielsweise
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus Niob, Tantal und Molybdän schon sehr stark, wenn
1% Zirkonium, Rest Niob besteht. sie an der Luft Temperaturen über 538° C ausgesetzt
5. Metallgegenstand nach Anspruch 3, dadurch 45 sin(j. Durch einen Überzug werden Oxydation und
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus Verunreinigung verhindert.
1% Zirkonium, 0,1% Kohlenstoff, Rest Niob Es ist beispielsweise ein Verfahren zur Herstellung
besteht. von Metallgegenständen der eingangs genannten Art
6. Metallgegenstand nach Anspruch 3, dadurch bekannt (USA.-Patentschrift 3 205 090), bei dem die
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus einer 50 Trägerschicht unter Schutzgasatmosphäre in einem
Niobbasislegierung besteht, welche wenigstens aus Aluminiumfluorid und einem Alkalimetall- oder
5% Titan enthält. Erdalkalimetallfluorid bestehenden, erhitzten Bad
7. Metallgegenstand nach Anspruch 1, dadurch mit einem Überzug, versehen, wird. Hierbei erfolgt
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus gleichzeitig eine Wärmebehandlung, da das Bad bei-8%
Titan, 4% Molybdän, Rest Niob besteht. 55 spielsweise eine Temperatur von 1060° C hat. Der er-
8. Metallgegenstand nach Anspruch 6, dadurch zielte Überzug besteht beispielsweise für eine Trägergekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus schicht auf Niobbasis mit einem Gehalt von 1 % Zir-15%
Titan, 3% Aluminium, Rest Niob besteht. konium im aufgetragenen Zustand aus 55% AIu-
9. Metallgegenstand nach Anspruch 6, dadurch miniumfluorid und 45% Natriumfluorid, wobei eine
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus 60 Innenüberzugsschicht auf dem Grundmetall aus
15% Titan, 5% Vanadium, Rest Niob besteht. Molybdän und Aluminium besteht. Wird ein solcher
10. Metallgegenstand nach Anspruch 6, da- Metallgegenstand Temperaturen bei 980° C ausgedurch
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus setzt, so beträgt seine Lebensdauer über 200 Stunden.
20% Titan, Rest Niob besteht. Verschiedene andere Überzüge sind auch schon
11. Metallgegenstand nach Anspruch 1, da- 65 zum Schutz von Metallgegenständen mit einer Trägerdurch
gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus schicht aus Niob und anderen hitzebeständigen Me-Tantal
oder einer Tantalbasislegierung besteht. tallen oder Legierungen verwendet worden. Beispiels-
12. Metallgegenstand nach Anspruch 11, da- weise verwendete man verschiedene Silizid- und Alu-
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US58402266A | 1966-10-03 | 1966-10-03 | |
| US58402266 | 1966-10-03 | ||
| DEU0014151 | 1967-08-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1558678A1 DE1558678A1 (de) | 1970-04-23 |
| DE1558678B2 DE1558678B2 (de) | 1972-06-22 |
| DE1558678C true DE1558678C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
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