[go: up one dir, main page]

DE1558568A1 - Mauerwerk fuer metallurgische OEfen - Google Patents

Mauerwerk fuer metallurgische OEfen

Info

Publication number
DE1558568A1
DE1558568A1 DE19671558568 DE1558568A DE1558568A1 DE 1558568 A1 DE1558568 A1 DE 1558568A1 DE 19671558568 DE19671558568 DE 19671558568 DE 1558568 A DE1558568 A DE 1558568A DE 1558568 A1 DE1558568 A1 DE 1558568A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bricks
expansion
masonry
brick
furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671558568
Other languages
English (en)
Inventor
Cvetkovic Dipl-Ing Damjan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST ZA BAKAR
Original Assignee
INST ZA BAKAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INST ZA BAKAR filed Critical INST ZA BAKAR
Publication of DE1558568A1 publication Critical patent/DE1558568A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/0003Linings or walls
    • F27D1/0023Linings or walls comprising expansion joints or means to restrain expansion due to thermic flows
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Mauerwerk für metallurgische Öfen Die Erfindung bezieht sich auf das Mauerwerk für metallurgische Öfen, wie Siemens-Martin-Öfen, Flammöfen für Kupfer, elebtrische Öfen, Heizöfen usw. Der Er findung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Lebensdauer des Nauerwerks von metallurigschen Öfen zu erhhhen und eine besondere WärmeausnutzLUig zu sichern. Ausserdem soll das Ersetzen von Ziegen, selbst während des Betriebes des Ofens, ermöglicht werden.
  • Gemäss bisher bekannter Methoden der Ausmauerung werden die Ziegel in vertikaler Richtung der Mauerung und ohne Ausdehnungsspielraum übereinander und in horizontaler Richtung nebeneinander geschlichtet. Auf diese Weise ist keine freie Bewegung der einzelnen Ziegel im Nauerwwk nach allen Seiten verwirklicht worden, sondern das Gegenteil. Infolge der Wärmeausdehnung und des zusätzlichen Quellens infolge der Absorption kommt es zu gegenseitigen Verschiebungen unter den Ziegeln, bzw. zu mechanischen Belastungen am erwärmten Teil, d.h. der Innenfläche des Mauerwerks, wodurch leicht ein Brechen und Abschiefern der Ziegel, bzw. eine Beschädigung der ganzen Wand verursacht wird. Diese Erscheinung tritt bei allen metallurgischen Öfen ein, inabesonders bei denjenigen, welche Temperaturen über 1000°C entwickeln. Bei Ofen, die mit niedrigeren Temperaturen arbeiten, ruft diese gegenseitige Verschiebung der Ziegel an der erwärmten Seite vor allem Krummutigen der Wa'nde bzw. des Ofens hervor, j e nach der Form der Wdnde, der Anzahl und der IntensItdt der Tempera turschwankungen usw.
  • Die Verkrümmung der Wgnde und der Konstruktion kommt auch bei Ofen, die hfheren Temperaturen a lfi 10000C ausgesetzt sind, vor.
  • Die Verkrüwmung der Wände entst ah t Infolge der stärkeren Erwärmung der Innenseite des Mauerwerke:, wodurch sich diese mehr ausdehnt als dis äussere, bedeutend kühlere Seite. Dies verursacht eine gegenseitige Verschiebung der Ziegel an der Innenseite, wodurch
    sich das vertikale, bzw, flache P,i.uerwerk in der Rich-
    tung der weniger erwärmten Seite krümmt, bzw, eine Aus-
    buchtung bekommt. Bogenförmig angefertigte Wunde, z.B.
    Gewölbe» krümmen sich aus denselben Gründen, wobei sich
    aber die Krümmung in Bezug auf den Krümmungsmitte 1-punkt des Gewölbes entgegensetzt ausbildet.
  • Bei den bekannten GewClbekonatruktionen versuchte man auf verschiedene Arten die Ungestörte Bewegung des Materials infolge der Erwgrmung zu sichern. Keine dieser Arten ergab jedoch eine zufriedenstellende Lösung des Problems, weil die gegenseitige Verschiebung der Ziegel doch mehr oder weniger beibehalten wird, und das bedeutet das Auftreten von Spalten bzw. Abschieferung der Wandschichten.
  • Dies alles erfordert das unvermeidliche Ersetzender beschädigten Ziegel oder mindestens die Ummauerung dea Mauerwerkes in verhältnismässig kurzen Zeitabschnitten. Die Lebensdauer des Mauerwerkes ist kurz und die Ummauerung sowie die dam?t verbundene Produkt ionss toc kung erfordern auch materielle Vi:rlus te .
  • Die Erfindung bezweck'L:, die ob@neenannt en Nachteile zu beseitigen und dadurch die Lebensdauer des Kmerwerkes zu verlängern; die Sicherheit bei der Arbeit zu erhöhen, die leichte Vornahme von Reparaturen und Ersatz der Ziegel zu ermöglichen und die Unkosten der Mauerung von neuen0f2n zu verbilligen usw.
  • Die Erfindung besteht in wesentlichen darin, dass zwisc_:en den Ziegeln an dar Innenseite des Ofens Delinungss prielrgume vorgesehen sind, deren Breite nach der Art des--Ofens bestimmt wird und etwa 2®3 der Ziege hänge einnehmen, und dass die Ziegel mit ihrem kürzeren und zur Aussenseite des Ofens gerichteten Teil a ufe inanderliegen.
  • Die Erfindung ist in den anliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig.l einen Schnitt der Wand mit-_quadratischen Ziege 1z, Fig.2 die Innenansicht des Ofene,- Fif:.3 die Aussenansicht der Wand, Fig.4 die ;fand, angefertigt aus besonders geformten Ziegeln mit quadratischem Querschnitt, Fig.5 die Innen- und Pig.6 die Aussenseite der Wand, Fig.7 einen Ziegel mit sechseckigem guersch~itt #uid Fig. 7A und 7B Vorderansichten des Zie,-els nach Fig.7, Fig.8 einen I Ziegel mit rechtwinkeligen Querschnitt, Fig.9 einen Ziegel mit quadratischem Querschnitt, Fig.10 e ßne a ue besonderen Ziegelformen sechseckigen Querschnittes argefertigte Wand, mit möglichen Öffnungen, z.B.zum Ersetzen von Ziegeln sowie f«r andere Bedürfnisse (Tür und dgl.). Fig.ll zeigt einen zusammengebauten Ziegelblock für rädßa 1e Gewölbe und andere ähnliche Teile, wobei Fig. 11A eine Vorderansicht des Montageblockes der Fig.ll ist, Fig.12 .einen zusammengebauten Block für flache Ofenwände, wobei Fig.12B eine Vorderansicht des Blockes der Fig.12 ist. Fig.13 zeigt den mit dünnen Wellblech oder Asbest ausgefüllten Dehnungsspielraum, Fig.14 die .rüllung mit Schaum aua Wasserglaes od. dgl. und Fig.15 die Füllung mit Watte aus Asbest od.dgl. Material.
  • Beim Aufbau von metallurgischen Ofen werden die Ziegel der Wand so geschlichtet, dass ihre Rgnder an der Innenseite des Ofens nirgends in Berührung kommen, wodurch ein ungestörtes Ausdehnen und Schrumpfen des der Wärmeausstrahlung und der Erhitzung ausgesetzten Teiles der Ziegel ermöglicht wird. -Der freie Teil der zur Innenseite des Ofens gerichteten Ziegel nimmt etwa 2/3 der Inge der Ziegel ein, d.h. dass die Belastung az f dem übrigge blie4 nee 1/3 der Ignge des Ziegels ruht und die Bindung der Ziegel a n dem kleine-ren, zur, Aussenseite der Wand gerichteten und direkter EZhJ.tzung nicht unterworfenen Teil der Ziegel erfolgt. Die Dehnungsspielräume an der Innenseite des Ofens können auf verschiedene Art erzielt werden, wie z.B. durch Anwendung; a) von standardisierten Ziegeln, wobei die Ziegel übereinander geschlichtet und mittels der Schicht eines Material nur auf etwa 1/3_ finge der Ziegel an der Aussenzeite der Ward gestutzt werden. Der Starke des zwischen den Ziegeln eingefügten Materials ents-nrechend' wird die Breite des Spielraumes gewonnen (Fig.
  • l; 2 und 3) ; b) von besonderen Ziegelformen, bei welchen in gewisser Dänge Verdickungen vorgesehen sind., die so breit sind! dass die Dehnungsspielräume an der Innenseite des Ofens bei dessen Aufbau von selbst geschaffen werden] wobei Ziegel mit quadratischem; rechteckigem; sechseckigem oder einem anderen Querschnitt angewendet werden können (Fig. 4, 5 und 6) ; e) von grösseren kammförmigen Blöcken mit im voraus angefertigten Dehnungsspielrg°umen (Fig.ll, 12); d) des Abformens von feuerbeständigen Massen in plastischen Zustand s os dass nach dem Herausnehmen der verhärteten, oder im Laufe der Erhitzung des Ofens verbrannten Formstücke, an der Innenseite deräus feuerbestähdigen Massen gebildeten Wand die nötigen Dehnungs-Spielräume geblieben sind, und die Innenseite wie aus einzelnen Stücken angefertigt aussieht, doh-., wie in Fig.l bis 6 da r (gestellt; e) von Formstücken aus feuerbestandigen Massen in plastischen Zustand oder durch Pressen von halbtro= ckenen feuerbeständigen Massen, in einzelne ziegelförmige Stücke oder grfssere Blfcke; die von_der Aussenseite mehrere gesonderte Stücke verbinden, wie in Fig. 11 und 12 dargestellt, und nach .Abtrocknen, bzw.Abhgrten in die Wand eingemauert werden.
  • In die Dehnungsspielräume können Einlagen aus unbrennbarem Material 19, 20 und 21 eingefügt werden (Fig.13, 14 und 15).Dieses Material kann aus Asbest .in lockerem oder faserigem Zustand oder aus einer sohwammartigen Schicht eines anderen Materials bestehen, kenn aber auch aus Wellblech, aus nichtrostendem Material mit genügend hohem Schmelzpunkt gebildet sein. Diese Einlagen können dann eingefügt werden, wenn die Spie bäume zwischen den Ziegeln grösser -i 1 s 3 mm sind, und zwar bei solchen Ofen, die mit Temperaturen über 12000 C arbeiten. Die Einlagen dürfen durch ihr Verhalten während der Ziegelausdehnung keine Risse in den Ziegeln verursachen, d.h, ihre Härte muss bei gegebener Temperatur bedeutend niedriger sein als diejenige der Ziegel, und der Abstand zwischen den Ziegeln soll nach dem gegenseitigen Verschieben grösser als die Stärke des eingelegten Materials sein. Der Zweck des Einffgens dieses Materials in die Dehnungsspielräume ist die Verhinderung der Wärmeausstrahlung durch die verhgltnismässig grossen Dehnungsspielräume 2 zwischen ' den Ziegeln hindurch, Bei starker Erwärmung des Ofens können sich die Ziegel so ausdehnen, dass sie mit ihren Stirnseiten gegebenenfalls nur in Richtung auf das Innere des Ofens in Berührung kommen, ohne sich gegenseitig aufeinander
    zu verschieben-t bzwo belasten, sodass weder ein Pla-
    tzen noch ein Abschiefern der Ziegel entsteht, wie es
    bisher der Pa 1l war.
    Auf diese Weise wird eine bedeutend grösse-
    re äebensdeuer der WMtade von metallurgischen Aggrega-
    ten und eine gleichmüssigere Lebensdauer der einzelnen
    Ofenteile erzielt, was eine grosse materielle Erspa-
    rung darstellt.
    Der bei vertikalen %Ygnden ausgefüllte Teil
    3, 5 dient als Stütze bzw. als Wandträger. Um die Mau-
    erung der vertikalen Wgnde zu erleichtern, werden
    zveischen den Ziegeln an der Ianenaeite während der
    Mauerung in vertikaler Richtung schmi 1e Streifen aus
    festen Material derselben Stürkei, wie diejenige des
    Dehnunge®pielra s sein soll, eingefügt. Diese vor-
    fige Auaffllung verbleibt bis die Wend fertigge-
    stellt Ist. Anschliessend werden die zur Bildung der
    Dehnungsspi--lrgu®e an der Innenseite des Ofens einge-
    s®tzten Streifen herausgenommen, zuvor die Vland an der
    Aussenseite Jedoch so belastet, dass alle Ziegel nach
    dem Herausnehmen der Streifen in derselben La®a bleiben,
    in welcher sie während der Mauerung geschlichtet wor-
    den s ind o
    Die Belastung soll an der Aussenseite der
    Wand und auf dem Teil derselben, v.o sich die Ziegel
    gegenseitig stützen, wenigstens zweinmal so gross sein
    a7.® das Gewicht der in die Rand. eingebauten Ziegel,um
    wie viele Male die auergefüllte Länge der Ziegel kür-
    zer i st p als ihre ganze Io°nge. Wenn die ganze länge
    des Ziegels L ist, die ausgefüllte Länge = 1, das Gewicht des Ziegels g, dann soll die Belastung G an der Aussenseite der Wand, d.h, an den kürzeren Rändern des Ziegels betragen. Wenn z.B. L = 300 mm, 1 = 100 mm, -g = 5 kg iet, denn wird (oder 6 Ziegel). Auf diese Weise wird ein völlig stabilen Gleichgewicht aller Ziegel in der Wand erzielt, und in gewissen Fällen, wo sich die Wand an ihrem Oberteil an der Innenseite an die Gewglbe od.dgl. stützt, kann die Belastung auch betragen: Es ist wicht ßg, dass der Schwerpunkt der Belastung näher der Aussenseite der Wand liegt.
  • Um die volle Stabilität eines auf diese Art gebauten Mauerwerkes zu sichern (mit verkleinerter Stützfläche),müssen die senkrechten Wände verankert und die grösseren Gewölbe aufgehängt werden.
  • Die Verankerung wird auf bekannte Art vorgenommen, und zwar so, dass der Anker mittels in die Ziegel eingelassener Haken an der Aussenseite der Wand im Bereich der ausgefüllten Iänge der Spielräume 3, 5 eingebaut wird.
  • Die Zahl und Anordnung der Anker wird in jedem einzelnen Fall; entsprechend der Grösse der Pfand und dem Verhältnis, in welchen "L" zu "1" steht; bestimmt. Je grösser die Dimensionen der Wand sind; um so grUsser ist L/1 und man braucht mehr Anker und umgekehrt. Neben den angeführten Vorteilen ermdglicht dieses Mauerwerk eine viel leichtere Vornahme von drtlichen Reparaturen der Wände und der Gewdlbe und in®-besonders Reparaturen wfhrend des Betriebes des Ofens, sogenannte heisse Reparaturen. Die Erleichterung bei den Reparaturen besteht darin, dass die Ziegel an ihrer heissen Seite nicht mehr fest zusammenhalten, wie das bisher der Fall war" Dies erleichtert das Herausnehmen und Wiedereinfügen von einzelnen Ziegeln. Die Reparaturen kann man besonders leicht vornehmen, wenn die Ziegel `mit sechseckigem Querschnitt (Fig.7) oder in Form von Blöcken (Fig. 11, 12), welche je mehrere Ziegel vereinigen, hergestellt sind.
  • .Ein sechseckiger Querschnitt.der Ziegel ermUglicht die volle Stabilitgt des verbleibenden Teiles der Wand, az ch wenn ein Teil der Ziegel aus der Wand (Fig.10) entfernt wird, Dies ist bei viereckigem Querschnitt nicht der Fall. Bei der in Pig.-10 dargestellten Aussenfläche der Wand aus sechseckigen Ziegeln sind Üffnungen 13, 14, 15 vorhanden, Der hriggebliebene Teil ist wie eine Brücke oder wie eine vertikale Sgule gespannt, so dass wegen des Gewichtes kein einziger Ziegel sich selbst aus der Brücke lösen kann bzw. in ein labiles Gleichgewicht geraten kann, wie dies bei einer Wand aus viereckigen Ziegeln, der Fall ist.
  • Der Vorteil dieserWand besteht noch darin, dass die Ziegel bei der normalen Anordnung Dehnungsspielräume in Form einer gebrochenen Zicezacklinie ergeben! was bei viereckigen Ziege 1n. nur durch Anordnung der Ziegel in bestimmter gegenseitig versetzter Iege erreicht werden kann. Bei sechseckiger Form der Ziegel sind keine Überlegungen nötig, wie die Ziegel geschlichtet werden sollen, was die Arbeit bei der Mauerung beschleunigt und erleichtert.
  • Der sechseckige Querschnitt der Ziegel hat auch noch andere Vorteile im Vergleich zum viereckigen Querschnitt, unter welchen die folgenden die wichtigsten sind: - Kleinere Ignge des Diagona lquerschnittes im Verhältnis zur Oberfläche des Querschnittes, was bei Temper-iturschwankungen zu kleineren Wgrmespannungen in den Ziegeln beiträgt' Das heisst, dass die Wärmestabilität von sechseckigen Ziegeln grösser ist, als diejenige von viereckigen Ziegeln mit derselben Querschnittsläche.
  • - Der Seitenwinkel bei dpr sechseckigen Form ist 1200, wahrend er bei der viereckigen Form 900 ist, d.h. der sechseckige Querschnitt hat stumpfere Eckenwinkel und ist näher der Kreisform, sodass die Spannungen an den Ecken bei dieser Form kleiner sein werden als bei der viereckigen Form.
  • - Wenn Ofen mit sechseckigen Ziegeln erric]I-tet werden, so sind zur Schaffung von Offnungen in den Wänden keine besonderen Bögen zu bilden (z.B.bei den Ofen zur Anwärmung von Ingots), die bisher den Bau komplizierten. Ausserdem kann es mancbmal zum Abbruch von Wänden oberhalb des Bogens infolge gegenseitigen Schiebens der Ziegel an der heissen Seite und des Anhebons des Bogens bei ErwGrmung und Sen-
    kling bei Abkühlung gegentiber der umgebenden Wand kommen.
    Beim erfindungsgemässen Bau kommt es überhaupt nicht
    zum Abbruch der. Wände oberhalb der Offnungen, nachdem
    die gegenseitigen Schiebung der Ziegel und das Anheben
    der Bogen verhindert sind.
    In den Fig.7, 8 und 9 sind drei Ziegelformen
    dargestellt, die ffr das erfindungegemäese Mauerwerk
    verwendet werden können. Die beste Form ist die sechs -
    eckige, F1$.7. Der sechseckige Ziegel weist einen kür-
    zeren breiteren Teil 8s einen Übergang 9 und den län-
    geren aber engeren-Vorderteil 7 aiü. Xhnlich sind auch
    die Ziegel mit rechteckigem Querschnitt 10, 11 geformt.
    Der quadratische Ziegel 12 ist ohne Absatz. In allen
    Fällen besteht eine Eöglichkeit von Kombinationen des
    Ziegelmterials, z.B. dass nur der längere Teil 7, 10
    aus feuerbeständigem Material hergestellt ist, oder
    deas dieser Teil mit verschiedenen Vertiefungen und
    ehebungen versehen ist, um das Ableiten der Wgrme zu
    erschweren usw.
    Die Block-Ziegel 16, 18(Fig.ll und 12) er-
    möglichen das schnellere und leichtere Bauen. In diesen
    Mlen unterscheiden sich die Block-Ziegel für Flach-
    wättde von denje inigen ittr des Gewölbe. Der Block-Ziegel
    für dan Gewölbe 16 ist bogenförmig und pyramidenstumpf-
    fOrmig aasgebildet. Der Bloc k-Ziegel für Flachwände
    stellt im wesentlichen einen zusammengesetzten Ziegel
    mit Dehnungsspielräumen dar.

Claims (1)

  1. Tat entaneprüche
    1.- Mauerwerk ffr metallurgische Ofen, das von me- chm fischen Beanspruchungen infolge Wärmeausdeh- nung befreit ist, dadurch g e k e n n - z e i c h n e t, dass zwis chen d en Ziege 1n(1, 4) beliebigen Querschnitts an der Innenseite des Ofens Dehnungesp@elrgume (2) vorgesehen sind, deren Breite nach der Art des Ofens bestimmt wird und etwa 2/3 der Ziegeliünge einnehmen, und das$ die Ziegel (3.) mit ihrem kürzeren und zur Aussenseite des Ofens gerichteten Teil aufeinan- der liegen. _ 2.- Mauerwerk nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den kürzeren zur Aussenseite gerich- teten Teilen der Ziegel (1) eins Schicht e inee un- verbrennbaren Materials (3)2 deren Stärke nach der Breite der Spielräume (2) bestimmt wird, angeord- net ist. 3.- Mauerwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsspielräume (2) durch die besondere Ziegelform (4,7,11) gebildet sind, wobei die Ziegel . ,'vorzugsweise mit quadratischem oder sechseckigem Querschnitt, einen breiteren Teil (8) zur Auflage in der Wand und einen verengerten Teil (7)s welcher im Ofen nach innen zu liegen ko=t, aufweisen. 4.- Nauer»rk nach. einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dann für die Gewölbe und Wände be -
    sonders geformte Blöcke (16 und 18) mit Dehnungsspielräumen vorgesehen sind, welche aus feuerbeständigen.Massen im plastischen Zustand unter Zuhilfenahme von Formteilen angefertigt werden können, sodass nach Trocknen der Blöcke und Beseitigen der Formteile oder deren Verbrennung in den Wänden und Gewölben Dehnungsspielräume in entsprechender Anordnung und Dimension verbleiben. 5.- Mauerwerk nach einem derAnsprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Dehnungsspielräume (2) zum Zwecke der Abschirmung von Wärmeausstrahlungen unverbrennbares Material geringer mechaniehher Härte aus dünnem Wollblech (19), aus Wasserglasschaum (20) u.dgl., bzw. in Form von "Watte" aus Asbest od.dgl. Material eingefü#t ist.
DE19671558568 1967-07-25 1967-07-25 Mauerwerk fuer metallurgische OEfen Pending DE1558568A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ0034239 1967-07-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1558568A1 true DE1558568A1 (de) 1970-04-09

Family

ID=7205029

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671558568 Pending DE1558568A1 (de) 1967-07-25 1967-07-25 Mauerwerk fuer metallurgische OEfen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1558568A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3035827A1 (de) * 1980-09-23 1982-04-15 Didier-Werke Ag, 6200 Wiesbaden Feuerfester stein zur ausmauerung von drehrohroefen
WO1982004473A1 (fr) * 1981-06-19 1982-12-23 Braunkohlenw Ag Rheinische Revetement d'un foyer de section au moins approximativement circulaire
FR2515800A1 (fr) * 1981-10-30 1983-05-06 Veitscher Magnesitwerke Ag Revetement interieur en briques refractaires pour fours tubulaires rotatifs et brique refractaire concue pour ce revetement
FR2536519A1 (fr) * 1982-11-19 1984-05-25 Elect Meca Et Const Perfectionnements aux fours de cuisson
US4754591A (en) * 1978-06-02 1988-07-05 Hoogovens Ijmuiden B.V. Construction and repair of refractory structures, in particular heated structures
EP0672880A1 (de) * 1994-03-19 1995-09-20 Didier-Werke Ag Verschleissfutter eines Schachtofens und Stein hierfür
DE29917012U1 (de) * 1999-09-27 2001-02-15 D.W. Schulte GmbH & Co. KG, 58840 Plettenberg Feuerfeste Ofenzustellung für Wärmeöfen und Feuerfestplatten hierfür
WO2002025197A1 (de) * 2000-09-18 2002-03-28 Siemens Aktiengesellschaft Hitzeschildstein zur auskleidung einer brennkammerwand, brennkammer sowie gasturbine

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4754591A (en) * 1978-06-02 1988-07-05 Hoogovens Ijmuiden B.V. Construction and repair of refractory structures, in particular heated structures
DE3035827A1 (de) * 1980-09-23 1982-04-15 Didier-Werke Ag, 6200 Wiesbaden Feuerfester stein zur ausmauerung von drehrohroefen
WO1982004473A1 (fr) * 1981-06-19 1982-12-23 Braunkohlenw Ag Rheinische Revetement d'un foyer de section au moins approximativement circulaire
FR2515800A1 (fr) * 1981-10-30 1983-05-06 Veitscher Magnesitwerke Ag Revetement interieur en briques refractaires pour fours tubulaires rotatifs et brique refractaire concue pour ce revetement
DE3235490A1 (de) * 1981-10-30 1983-05-11 Veitscher Magnesitwerke-AG, 1010 Wien Aus feuerfesten steinen zusammengesetzte auskleidung von drehrohroefen und dafuer geeigneter feuerfester stein
FR2536519A1 (fr) * 1982-11-19 1984-05-25 Elect Meca Et Const Perfectionnements aux fours de cuisson
EP0110752A1 (de) * 1982-11-19 1984-06-13 Société d'Etudes et de Constructions Electriques et Mécaniques SECEM Industrieöfen
EP0672880A1 (de) * 1994-03-19 1995-09-20 Didier-Werke Ag Verschleissfutter eines Schachtofens und Stein hierfür
DE29917012U1 (de) * 1999-09-27 2001-02-15 D.W. Schulte GmbH & Co. KG, 58840 Plettenberg Feuerfeste Ofenzustellung für Wärmeöfen und Feuerfestplatten hierfür
WO2002025197A1 (de) * 2000-09-18 2002-03-28 Siemens Aktiengesellschaft Hitzeschildstein zur auskleidung einer brennkammerwand, brennkammer sowie gasturbine
US6948437B2 (en) 2000-09-18 2005-09-27 Siemens Aktiengesellschaft Thermal shielding brick for lining a combustion chamber wall, combustion chamber and a gas turbine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1558568A1 (de) Mauerwerk fuer metallurgische OEfen
DE1922679C3 (de) Feuerfeste Decken- oder Wandkonstruktion zum Auskleiden von Industrieöfen o.dgl. und Verfahren zum Einbau
DE2922555C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines feuerfesten Bauwerks
DE1269146B (de) Metallummantelter feuerfester Stein
DE19800559C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer vor Brandeinwirkung geschützten Betonkonstruktion
DE1458890A1 (de) Feuerfester Bauteil
DE2241287B2 (de) Feuerfeste auskleidung fuer industrieoefen aus fertigbauteilen
DE2346687A1 (de) Auskleidungselement und daraus hergestellte feuerfeste auskleidung
DE887561C (de) Gewoelbedecke fuer Feuerungen mit beweglich abgestuetzten Gewoelbeaussenseiten
DE2214641C2 (de) Feuerfeste Auskleidung, insbesondere für Hängedecken in Industrieöfen
DE539590C (de) Feuerraumwand
DE542605T1 (de) Feuerbeständige Trennwand.
AT200493B (de) Feuerfester Stein zur Ausmauerung von Öfen ringförmigen Querschnittes, insbesondere von Drehrohröfen
DE2534134A1 (de) Kaminsteinelement und verfahren zur herstellung desselben
EP0057904B1 (de) Ofen für die Raumbeheizung
EP1361396A2 (de) Trägerelement für ein Betonkerntemperierungsmodul
DE862662C (de) Bauweise
DE586960C (de) Stehende Muffel fuer die Zinkverhuettung
DE1099566B (de) Haengedecke fuer metallurgische OEfen, insbesondere Siemens-Martin-OEfen
DE2724982B2 (de) Koksofenkammertürstopfen aus feuerfesten Steinen
AT337420B (de) Wandverkleidung
DE1759641C3 (de) Behälter zur Lagerung von Stoffen mit tiefen Temperaturen, insbesondere von verflüssigten Gasen und Verfahren zum Herstellen des Behälters
DE1758936B1 (de) Tunnelofen mit einer an ort und stelle aus feuerfesten massen gegossenen haengedecke
DE2604679A1 (de) Verfahren zum herstellen eines tunnelfoermigen ofens mit einer flachen decke
WO2015000598A2 (de) Mauerwerk aus ziegelkörpern