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DE155838C - - Google Patents

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Publication number
DE155838C
DE155838C DENDAT155838D DE155838DA DE155838C DE 155838 C DE155838 C DE 155838C DE NDAT155838 D DENDAT155838 D DE NDAT155838D DE 155838D A DE155838D A DE 155838DA DE 155838 C DE155838 C DE 155838C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuse
detonator
bolt
bore
movable part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT155838D
Other languages
English (en)
Publication of DE155838C publication Critical patent/DE155838C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
    • F42C15/22Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

PATENTAMT,
Λ*155838 KLASSE 72/.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Aufschlagzünder mit einer Sicherung, welche durch die bei der Drehung das Geschosses auftretende Fliehkraft ausgerückt wird. Die bekannten Sicherungen dieser Art haben den Nachteil, daß sie unmittelbar nach Beginn der Geschoßdrehung ausgelöst werden und infolgedessen eine vorzeitige Zündung bezw. Rohrkrepierer nicht ausschließen, letzteres ίο aus dem Grunde, weil der bewegliche Teil des Aufschlagzünders, wenn er entsichert ist, unter der Reaktionswirkung des beim Schuß auftretenden Stoßes von seiner Unterlage abprallt. Die Erfindung verfolgt nun den Zweck, einen Aufschlagzünder zu schaffen, dessen Sicherung das Scharfwerden des Zünders verzögert und dadurch Rohrkrepierer verhindert. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß der bewegliche Teil der Sicherung derartig zwangläufig geführt ist, daß seine Ausrückbewegung sich aus einer fortschreitenden und aus einer Drehbewegung zusammensetzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen achsialen Längsschnitt des gesicherten Zünders,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des entsicherten Zünders und
Fig. 3 den Schnitt nach 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 und 5 zeigen eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
Der Beschreibung der Einrichtung und Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes wird die Sicherungsstellung (Fig. 1 und 3) zugrunde gelegt.
Der Zünder besteht in bekannter Weise aus dem Zünderkörper A, dem in den Kopf des Zünderkörpers eingeschraubten Zündstiftträger B und dem mit einem zentralen Zündkanal c1 versehenen Pillenbolzen C, welcher in einer zentralen Bohrung al des Zünderkörpers verschiebbar angeordnet ist. Die Bohrung al setzt sich nach dem Boden des Zünders hin in einer zentralen Bohrung a2 des Zünderkörpers fort, deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung a1, so daß ein ringförmiger Absatz ii3 gebildet wird, welcher als Unterlage für den Pillenbolzen C dient. Letzterer ist mit einem in die Bohrung a'2 ragenden Fortsatz c2 in Gestalt eines Hohlzylinderausschnittes versehen, dessen Hohlraum eine Verlängerung des Zündkanals c1 herstellt. Der Fortsatz c2 ist nach rechts offen und besitzt an der dieser öffnung diametral gegenüberliegenden Seite eine Bohrung c3, deren Achse senkrecht zur Längsachse des Zünders verläuft. Der bewegliche Teil der Sicherung wird durch einen Bolzen D gebildet, welcher in einer Bohrung <24 des Zünderkörpers gelagert ist. Diese Bohrung, deren Achse mit der Achse der Bohrung c3 zusammenfällt, erstreckt sich durch die der offenen Seite des Fortsatzes c2 gegenüberliegende Wand des Zünderkörpers und wird außen durch eine den Bodenteil des Zünderkörpers umfassende, mit einer Zündöffnung e1 versehene Blechkappe E abgeschlossen. Der Sicherungs-
bolzen D besteht aus einem zylindrischen Teile d1 und einem im wesentlichen kegelförmigen Teile d'2. Der zylindrische Teil dl des Sicherungsbolzens trägt doppelgängiges Gewinde und greift mit diesem zum Teil in die mit entsprechendem Muttergewinde versehene Bohrung aA des Zünderkörpers ein. Der Steigungswinkel dieser Gewinde ist größer als der Reibungswinkel; außerdem ist
ίο das Gewicht des Sicherungsbolzens so verteilt, daß sein Schwerpunkt exzentrisch zu der mit der Längsachse des Geschosses zusammenfallenden Längsachse des Zünders liegt. Infolgedessen kann bei der beschriebenen Anordnung des Sicherungsbolzens sich letzterer unter der Wirkung der bei der' Drehung des Geschosses auftretenden Fliehkraft selbsttätig in die Bohrung a4 des Zünderkörpers hineinschrauben. Der Teil d'2 des Sicherungsbolzens ragt durch den Fortsatz c2 des Pillenbolzens hindurch in eine Aussparung ah des Zünderkörpers und wird von der Wand der Bohrung c3 umfaßt, so daß der Pillenbolzen C gegen Vorschlagen gesichert ist. In dem unterhalb des Sicherungsbolzens D liegenden Teile der Bohrung α2 ist um den Fortsatz c2 herum eine ringförmig gebogene Blattfeder F angeordnet, welche sich federnd an die Wand der Bohrung a'2 anlegt und mit einer Aussparung/1 (s. auch Fig. 4 und 5) versehen ist. Der Rand dieser Aussparung greift in eine Ringnut d3 des Sicherungsbolzens D ein und hält dadurch letzteren in der Sicherungsstellung fest.
Beim Schusse verschiebt sich zunächst die Feder F unter der Wirkung der Trägheit, so daß der Sicherungsbolzen D freigegeben wird. Letzterer folgt dann der Wirkung der Fliehkraft und tritt mit seinem Gewindeteil so weit in die Bohrung α 4 des Zünderkörpers ein, daß das freie Ende seines Teiles d2 die im Fortsatz c2 des Pillenbolzens C vorgesehene Bohrung c3 verläßt. Der Pillenbolzen ist dann entsichert und der Zünder, scharf (s. Fig. 2). Die bei der Ausrückbewegung des Sicherungsbolzens zwischen dem Gewinde des letzteren und dem Muttergewinde des Zünderkörpers auftretende Reibung wirkt bremsend, so daß das Scharfwerden des Zünders verzögert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Aufschlagzünder mit einer durch Fliehkraft auszurückenden Sicherung, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (D) der Sicherung derartig zwangläufig geführt ist, daß seine Ausrückbewegung sich aus einer fortschreitenden und einer Drehbewegung zusammensetzt, zum Zwecke, das Scharfwerden des Zünders zu verzögern und dadurch Rohrkrepierer zu verhindern.
2. Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (D) der Sicherung durch eine Schraube gebildet wird, deren Steigungswinkel größer als der Reibungswinkel ist.
3. Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Längsrichtung des Zünders verschiebbar angeordnetes Verriegelungsorgan (F) vorgesehen ist, welches in der Sicherungsstellung des bewegliehen Teiles (D) der Sicherung in eine Aussparung (d3) jenes Teiles eingreift und ihn erst dann freigibt, wenn es beim Schuß unter der Wirkung der Trägheit verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT155838D Active DE155838C (de)

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