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DE1557432C - Zweiteilige Verschlußschnalle - Google Patents

Zweiteilige Verschlußschnalle

Info

Publication number
DE1557432C
DE1557432C DE1557432C DE 1557432 C DE1557432 C DE 1557432C DE 1557432 C DE1557432 C DE 1557432C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
window
tongue
receiving part
transverse web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Cousins, Sydne, New York, N.Y. (V.St.A.)
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine zweiteilige Verschlußschnalle, insbesondere für Kleidungsstücke, bestehend aus einem an einem Kleidungsstückteil zu befestigenden Aufnahmeteil und einem damit zu verbindenden, an einem anderen Kleidungsstückteil zu befestigenden Einsteckteil, bei der das Aufnahmeteil eine Grundplatte, zwei hochgezogene Längsseitenwände sowie eine Deckplatte mit Fensteröffnung aufweist, die am Einsteck-Stirnende von einem Quersteg begrenzt ist und bei der das Einsteckteil als Fensterrahmen ausgebildet ist, an dessen dem Einsteckende zugekehrter Seite federnd eine aus der Fensterrahmenebene herausgebogene Zunge ansetzt, die im Schließzustand federnd in das Fenster des Aufnahmctcils vorsteht und sich mit ihrem freien Zungenende unter dem Quersteg abstützt.
Bei einer Vcrschlußschnallc dieser Gattung ist "aus der Grundplatte des Aufnahmeteils eine Art schmale Brücke herausgestanzt, in die das Einsteckteil eingeführt werden kann, und die oben ein schmales Fenster aufweist, durch welches ein Vorsprung der Zunge hindurchragen kann. Das Einsteckteil ist bei diesem bekannten Verschluß ein flaches, kastenförmiges Blechstanzteil, bei dem aus einer Kastenscite unter Bildung des Fensters die Zunge herausgestanzt ist. Die Zunge läuft von ihrer Ansatzkante zunächst ein Stück gebogen nach unten in das Fenster hinein und hat ein nach oben herausgebogenes freies Zungenende, das ein Stück durch das Fenster des Aufnahmeteils heraussteht. Das Herausstehen ist erforderlich, weil das Fenster an sich erheblich schmaler ist als die Zunge lang ist, so daß eine Betätigung der Zunge nicht möglich wäre, wenn sie nicht mit einem Vorsprung durch das Fenster hindurchstehen würde. Bei dieser Verschlußschnallc ist wegen der geringen Breite der genannten Brücke des Aufnahmetciis eine gute seitliche Führung des Einsteckteils nur bei engen Toleranzen gegeben, die aber naturgemäß bei derartigen Massenartikeln möglichst nicht erforderlich sein sollen. Überdies vermag die beidseitig offene Brücke des Aufnahmeteils das Einsteckteil in Längsrichtung nur in einer Richtung zu sichern. Dabei bringt aber der durch das Fenster des Aufnahmeteils hindurchstehende Vorsprung der Zunge des Einsteckteils die Gefahr einer unbeabsichtigten Betätigung mit sich. Trotz einer verhältnismäßig komplizierten Formgebung ist also bei diesem Verschluß nicht die optimale Sicherheit gewährleistet. Die verhältnismäßig geringe Wandstärke der Zunge bringt auch die Gefahr einer Ermüdung mit sich, und die verschiedenen Biegungen des von der Zunge gebildeten Vorsprunges wirken unter Umständen in unerwünschter Weise als schräge Schubkurvenflächen, die bei Zugbeanspruchung ein Aufgehen des Verschlusses bewirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zweiteilige Verschlußschnalle der eingangs als bekannt vorausgesetzten Gattung zu schaffen, bei der Aufnahme- und Ilinstccktcil von vereinfachter Formgebung sind, dabei aber trotz einer reichlich bemessenen Fingerbetätigungslläche vollständige Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen bei Auftreten von Längskräften in beiden Richtungen oder bei unbeabsichtigter Berührung bieten.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß das Einsteckteil, dessen Rahmen und dessen in einer geneigten Ebene verlaufende Zuiiüc im wesentlichen eine M;iterialstärke aufweisen, die der lichten Höhe der Einstecköffnung im Aufnahmeteil entspricht, vom Quersteg, den Längsseitenwänden und der der Einstecköffnung des Aufnahmeteils gegenüberliegenden Rückwand rings umschlossen ist, wobei in der Ebene des Querstegs verlaufende Fensterrahmenschultern Kanäle zur Führung' des Einsteckteils bilden, dessen Zunge -— gegen unbeabsichtigte Betätigung geschützt — teilweise nach oben in das Fenster hineinsteht.
Diese Ausgestaltung stellt sicher, daß das Einsteckteil in allen Richtungen fast unbeweglich im Aufnahmeteil gesichert ist und nur gelöst werden kann, wenn man Druck auf die geschützt zwischen den Fensterrahmenschultern liegende Zunge ausübt. Da die Zunge in der Fensteröffnung nach vorn hin vollkommen frei liegt und eine genügende Angriffsfläche bietet, brauchen an ihr keine über das Fenster nach außen vorstehende Vorsprünge angebracht zu sein, wie solche bei bekannten Verschlüssen immer wieder die Gefahr eines unbeabsichtigenden ÖITnens mit sich gebracht haben. Da die Zunge an ihrer Ansatzstelle die ungeschwächte Materialstärke des Einsteckteils aufweist, besteht keine Gefahr, daß ihre Federkraft alsbald ermüdet.
Bei dem erfindungsgemäßen Verschluß kann man mit großer Kraft mit einem flachen Gegenstand genau auf den Verschluß drücken, ohne daß dieser aufgehen würde.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß das Aufnahmeteil ein Mehrfaches der Länge des Einsteckteils hat und zur Bildung mehrerer Raststellen mehrere Fenster aufweist.
In der Beschreibung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fi si. 1 eine schaubildliche Darstellung der zusammenwirkenden Teile einer Verschlußschnalle,
Fig. 2 eine Vorderansicht einer geschlossenen zweiteiligen Verschlußschnalle,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der zusammanwirkenden Teile einer anderen Verschlußschnalle und
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der F i«. 4.
Die Verschlußschnalle 10 besteht vorzugsweise aus Nylon oder ähnlichem Werkstoff und hat ein Einsteckteil 20, welches mit einem Aufnahmeteil 30 zusammenwirkt.
Das Einsteckteil 20 besteht aus einem rechteckigen Fensterrahmen 21 mit einer Fensteröffnung 22. Am vorderen Ende des Fensterrahmens 21 ist eine federnde Zunge 23 angebracht, die mit dem Rahmen aus einem Stück besteht und in die Fensteröffnung hineinsteht. Die Zunge 23 ist schmaler als der Rahmen 21, so daß sie, wenn sie in der Ebene des Rahmens liegt, in die Fensteröffnung hineinpaßt. Die Zunge 23 liegt in einer geneigten Ebene und hat an ihrem freien Ende eine Schulter 24 und eine Lippe 25. An das hintere Ende des Rahmens 21 schließt sich ein Hals 15 an, der das Einsteckteil mit einem Befestigungsteil verbindet.
Das Aufnahmeteil 30 ist genügend tief, um das Einsteckteil 20 aufzunehmen und weist eine Grundplatte 31 mit zwei einander gegenüberliegenden l.änsTsseitenwänden 32. 33 und einer dazu recht-
winkligen Rückwand 34 auf, die längs der Kanten der Grundplatte verlaufen. Jede der Wände 32, 33 und 34 hat eine nach innen weisende Fensterrahmenschulter 35. Am vorderen Ende des Aufnahmeteils befindet sich ein Quersteg 36, der die Fensterrahmenschultern 35 der Längsseitenwände 32 und 33 verbindet und mit diesen zusammen auf der Oberseite des Aufnahmeteils eine Deckplatte mit einem Fenster 37 bildet. Am vorderen Ende des Aufnahmeteils 30 befindet sich eine Einstecköffnung 38 für das Einsteckteil 20. Von der Rückwand 34 erstreckt sich ein Hals 16 nach außen, der das Aufnahmeteil 30 mit einem dem erstgenannten Befestigungsteil gegenüberliegenden Befestigungsteil verbindet.
Wenn das Einsteckteil 20 durch die Öffnung 38 des Aufnahmeteils 30 in die unterhalb der Fensterrahmenschultern 35 gebildeten Kanäle eingeführt wird, wird der Rahmen 21 durch die Längsseitenwände 32, 33 des Aufnahmeteils an jeder seitlichen Bewegung und durch die Rückwand 34 an weiterer Vorwärtsbewegung gehindert. Beim Einschieben des Einsteckteils 20 in das Aufnahmeteil 30 wird die Zunge 23 durch den Quersteg 36 nach unten gedrückt, bis die Schulter 24 an der Innenfläche des Quersteges 36 anliegt und teilweise nach oben in das Fenster 37 hineinsteht. Man kann dann einen nach hinten gerichteten Zug auf das Einsteckteil 20 ausüben, ohne es aus dem Aufnahmeteil 30 herauszuziehen. Erst wenn auf die Zunge 23 ein genügender Druck ausgeübt wird, um die Schulter 24 von dem Steg 36 freikommen zu lassen, kann das Einsteckteil aus dem Aufnahmeteil 30 herausgezogen werden.
Die — bereits erwähnten — Befestigungsteile 50, 51 zur Anbringung des Einsteckteils 20 und des Aufnahmeteils 30 an den voneinander getrennten Bereichen des mit dem Verschluß 10 ausgerüsteten Gegenstandes sind feste Bestandteile des Einsteckteils und des Aufnahmeteils. Die Befestigungsteile können auch an anderen Gegenständen als Kleidungsstücken angebracht werden.
Die weiter dargestellte Ausführungsform der Verschlußschnalle ist einstellbar. Eine solche Verschlußschnalle kann beispielsweise auf der Rückseite eines Büstenhalters als weitenverstellbarer Verschluß Anwendung finden.
Die einstellbare Verschlußschnalle hat ein Einsteckteil 120 mit einem länglichen Fensterrahmen 121 und einer Fensteröffnung 122. Am vorderen Ende des Rahmens 121 ist eine federnde Zunge 123 fest angebracht, die in das Fenster 122 hineinragt. Die Zunge 123 ist schmaler als der Rahmen 121, so daß die Zunge 123 in das Fenster 122 hineinpaßt, wenn sie in derselben Ebene wie der Rahmen liegt. Die Zunge 123 liegt in einer schrägen Ebene und hat am freien Ende eine Schulter 124 und eine Lippe 125.
Das Aufnahmeteil 130 dieser Verschlußschnalle besteht aus einer Grundplatte 131 mit hochgezogenen, sich gegenüberliegenden Längsseitenwänden 132, 133 und einer Rückwand 134, die sich senkrecht zu den Längsseitenwänden erstreckt. Die Wände verlaufen längs der Kanten der Grundplatte 131. Jede der Wände 132, 133 und 134 hat eine nach innen weisende Fensterrahmenschulter 135. Am vorderen Ende des Einsteckteils 130 verläuft parallel zu der Querachse der Grundplatte 131 ein vorderer Quersteg 136. Dieser Quersteg 136 verbindet die Fensterrahmenschultern 135 der Längsseitenwände 132 und und bildet am vorderen Ende des Aufnahmeteils eine Einstecköffnung 138 zum Aufnehmen des Einsteckteils 120. Ein in der Mitte verlaufender Quersteg 139 bildet ein vorderes Fenster 137 und ein hinteres Fenster 137'.
Wenn das Einsteckteil 120 in das Aufnahmeteil eingesteckt wird, dann kann die Zunge 123 in das vordere Fenster 137 eingeführt und durch den vorderen Quersteg 136 gegen Herausziehen gesichert werden. Das Einsteckteil 120 kann aber auch so in dem Aufnahmeteil 130 angebracht werden, daß die Zunge 123 sich in dem hinteren Fenster 137' befindet und durch den mittleren Quersteg 139 gegen Herausziehen gesichert ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Zweiteilige Verschlußschnalle, insbesondere für Kleidungsstücke, bestehend aus einem an einem Kleidungsstückteil zu befestigenden Aufnahmeteil und einem damit zu verbindenden, an einem anderen Kleidungsstückteil zu befestigenden Einsteckteil, bei der das Aufnahmeteil eine Grundplatte, zwei hochgezogene Längsseitenwände sowie eine Deckplatte mit Fensteröffnung aufweist, die am Einsteck-Stirnende von einem Quersteg begrenzt ist und bei der das Einsteckteil als Fensterrahmen ausgebildet ist, an dessen dem Einsteckende zugekehrter Seite federnd eine aus der Fensterrahmenebene herausgebogene Zunge ansetzt, die im Schließzustand federnd in das Fenster des Aufnahmeteils vorsteht und sich mit ihrem freien Zungenende unter dem Quersteg abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckteil (20), dessen Rahmen (21) und dessen in einer geneigten Ebene verlaufende Zunge (23) im wesentlichen eine Materialstärke aufweisen, die der lichten Höhe der Einstecköffnung (38) im Aufnahmeteil (30) entspricht, vom Quersteg (36), den Längsseitenwänden (32, 33) und der der Einstecköffnung (38) des Aufnahmeteils (30) gegenüberliegenden Rückwand (34) rings umschlossen ist, wobei in der Ebene des Querstegs (36) verlaufende Fensterrahmenschultern (35) Kanäle zur Führung des Einsteckteils (20) bilden, dessen Zunge (23) — gegen unbeabsichtigte Betätigung geschützt — teilweise nach oben in das Fenster (37) hineinsteht.
2. Verschlußschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (130) ein Mehrfaches der Länge des Einsteckteils (120) hat und zur Bildung mehrerer Raststellen mehrere Fenster (137, 137') aufweist (Fig. 4 und 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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