DE2114714A1 - Schließe zum Verbinden zweier Enden eines biegsamen Materials - Google Patents
Schließe zum Verbinden zweier Enden eines biegsamen MaterialsInfo
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Description
Schließe zum Verbinden zweier Enden eines biegsamen Materials
Die Erfindung betrifft eine Schließe zum Verbinden zweier Enden eines biegsamen Materials» welche aus
einem vorzugsweise flach gestalteten Hülsenteil und einem in diesen in Verbindungsriohtung einsteckbaren Sohieberteil besteht, welcher, federnd ausgebildet, mit einem
Sohieberriegel versehen ist und durch Einschnappen in
eine im Hülsenteil vorgesehene Einrastöffnung lagengesichert ist·
Sie Schließe soll insbesondere für Bekleidungsstücke, z.B. Büstenhalter, Korsagen u.dgl· Miederwaren,
sowie in entsprechender Gestaltung und Größe auoh für Oberkleidungsstücke u.a. zur Anwendung gelangen.
Es sind bereits Sohließen dieser Art bekannt
geworden, bei welchen der Sohieberteil aus einem im wesentlichen rechteckigen Rahmen besteht, dessen eine Querleiste
außenseitig eine zum Annähen des Teiles an eines der beiden zu verbindenden Stücke bestimmte öse aufweist und dessen andere Querleiste innenseitig in eine sich innerhalb
des Rahmens gegen die Verbindungsriohtung erstreckend· federnde Zunge übergeht, welche an ihrem Ende einen Absatz aufweist, mit dem der Sohieberteil in der eingeschobenen Lage in eine Durchbrechung des Hülsenteiles federnd
einrastet und sich an einer Wand derselben abstützt· Zum Lösen der beiden feile voneinander wird die Zunge in den
Hülsenteil so weit hineingedrüokt, bis der Absatz der Zunge
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aus dem Bereich der Wand der Durchbrechung gelangt, worauf der Sohieberteil aus dem Hülsenteil herausgezogen
werden kann· Der Nachteil dieser Schließe besteht, abgesehen von der komplizierten Form des Schieberteiles,
darin,, daß der die federnde Zunge umgebende verhältnismäßig dünne Rahmen insbesondere beim Waschen des Bekleidungsstückes leicht brioht und die Schließe unbrauchbar
macht·
Es sind wohl auch zweiteilige Verschlüsse aus elastischem Kunststoff für Büstenhalter u. dgl· bekannt
geworden, bei welchen ein zungenförmiger Verschlußteil in Tollwandiger Ausführung vorhanden ist, sodaß die zuvor erwähnte Bruohgefahr entfällt, dooh ist dieser als
Kupplungsteil mit vor- oder zurückspringenden Teilen versehen, die mit korrespondierenden Teilen eines zweiten ebenfalls als Kupplungsteil ausgebildeten Verschlußteiles zusammenwirken, der nicht als Hülse sondern offenes Formstück ausgebildet ist« Solche Verschlüsse erfordern -komplizierte Spritzgußformen und sind unhandlich zu
betätigen·
Um die angeführten Mängel der bekannten Ausführungen zu vermeiden, wird eine Schließe der eingangs
erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäß der Schieberteil als voller Lappen ausgebildet ist, an
dessen beiden Enden diametral gegenüberliegende Verdickungen vorgesehen sind, von welchen die am freien Ende liegende den Sohieberriegel bildet, während die andere Verdiokung eine Höhe aufweist, die zuzüglioh der Höhe des
Lappens im wesentlichen der lichten Höhe des Hülsenteiles entspricht·
Bei diesem Verschluß entfällt ebenfalls die Bruohgefahr des Sohieberteiles, dooh hat er einfaoh·
Form und kann durch die Anordnung der beiden Verdiokun-
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gen mit dem an sich bekannten, in einfacher Weise herzustellenden Hülsenteil zusammenarbeiten, da die beiden
Yerdickungen im Hülsenteil eine Vorspannung zwischen
Schieber- und Hülsenteil bewirken, derzufolge das Einschnappen des Schieberteiles im Hülsenteil bewirkt wird·
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der den Schieberteil bildende Lappen an seinem
freien Ende an der der Verdickung abgekehrten Seite desselben eine sich über die gesamte Breite des Lappens erstreckende Verjüngung auf. Dadurch wird das
Einführen des Sohieberteils in den Hülsenteil besonders
leicht gestaltet·
In vorteilhafter Weise ist die den Riegel bildende Kante nach innen abgeschrägt· Dadurch wird eine sichere Verbindung der beiden Schließenteile bewirkt, so
daß diese durch einfachen Zug entgegen der Verbindungsrichtung roneinander nicht gelöst werden können·
Schließlich ist es Gegenstand der Erfindung, daß das die Einrastöffnung begrenzende Ende des Hülsenteiles abgesetzt ist, so daß die den Riegel bildende Verdickung über den abgesetzten Teil hinausragt. Dadurch kann
das Eindrücken des Schieberteiles in den Hülsenteil zum öffnen der Schließe einfach durch jeden Fingerballen bewirkt werden und muß nioht durch tiefes Eindrücken mit dem
Fingernagel erfolgen, wie bei der an erster Stelle beschriebenen bekannten Schließe, bei welcher diese Maßnahme nicht
vorhanden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schließe dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht,
Fig· 2 eine Druntersicht der Schließe im getrennten und
Fig. 3 einen mittleren Längssohnitt der Schließe im geschlossenen Zustand·
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if
Die Schließe besteht aus einem Schieberteil in Form eines im wesentlichen rechteckigen vollen Lappens
1 und einem flachen Hülsenteil 2. Beide !Teile besitzen an
gegenüberliegenden Enden je eine öse 5 bzw· 4 zur Befestigung
des Seiles an jeweils einem der beiden durch die
Schließe zu verbindenden Stücke· Der Lappen 1 ist an seinen beiden Enden an verschiedenen Flachseiten mit jeweils
einer als abstehender Absatz ausgebildeten Verdickung 5 bzw· 6 versehen, welche sich als rechteckiger Teil über
die ganze Breite des Lappens erstreckt· Zu der am freien Ende des Lappens 1 angeordneten Verdickung 5 ist am ösenseitigen
Ende des Hülsenteiles 2 auf der Flachseite desselben korrespondierend eine im wesentlichen kongruente
Durchbrechung 7 vorgesehen· Der der Öse 3 abgekehrte Hand
der Verdickung 6 des Lappens 1 ist mit einer geringfügig abstehenden Leiste 8 versehen, deren Höhe zuzüglich der
Dicke der Verdickung 6 und des Lappens 1 im wesentlichen der lichten Höhe des Hülsenteiles 2 entspricht, sodaß bei
einer etwa der Innenweite des Teiles 2 entsprechenden Breite des Lappens 1 dieser beim Einschieben in den Teil 2 in diesem
genau geführt ist und vor dem Einrasten der Verdickung 5 in die Durchbrechung 7 durch die inzwischen in den Teil
2 eingetretene Leiste 8 eine Durchbiegung erfährt, derzufolge
die Verdickung 5 gegen die Wand des Teiles 2 mit der Durchbrechung 7 gedrückt wird und nachfolgend in dieses
einrastet·
Die Höhe der Verdickung 5 ist so gewählt, daß sie im eingerasteten Zustand zumindest im Bereiche der
Kante 9 aus der Durchbrechung 7 um ein geringes Maß z.B. 0,1 - 0,2 mm hinausragt. Zweokmäßig kann die an die Kante
9 anschließende Stirnfläche der Verdickung 5 nach innen abgeschrägt sein, so daß ein widerhakenartiger Verschluß
entsteht·
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Das Zusammenführen der beiden (Delle 1, 2 geht aus der vorangehenden Beschreibung klar hervor. Sollen
die Teile aber aus der in Pig. 3 dargestellten Schließlage gebracht werden, muß vorerst der Lappen 1 mit seiner
Verdickung 5 in der Richtung des Pfeiles A eingedrückt
werden, so daß die Verdiokung außerhalb des Bereiches der die Durchbrechung 7 begrenzenden Wand des feiles 2 gelangt,
worauf die beiden Teile 1,2 auseinandergezogen werden können· Zu diesem Zwecke darf die Höhe der Verdiokung 5 zuzüglich
der Dioke des Lappens 1 die lichte Höhe des Teiles 2 nicht überschreiten und soll eher um ein geringes Maß
kleiner sein· Um die Elastizität baw. die Federkraft des Lappenendes zu erhöhen ist das freie Ende 10 allmählich
verjüngt und abgerundet, wodurch unterhalb des Endes genügend freier Raum zum Eindrücken der Verdiokung 5 besteht·
Um dies zu unterstützen ist auch die an die Verdickung 5 anschließende Fläohe 11 des Teiles 2 abgesetzt, sodaß von
dieser Fläche aus die Verdiokung 5 eine Stufe bildet und leicht abgetastet werden kann, was bei Schließen, die
sich beispielsweise am Rücken einer Trägerin befindet, besonders vorteilhaft ist·
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Claims (1)
- 21U7H ζPatentansprüche:\\J Schließe zum Verbinden zweier Enden eines biegsamen Materials, welche aus einem vorzugsweise flach gestalteten Hülsenteil und einem in diesen in Verbindungsrichtung einsteckbaren Schieberteil besteht, welcher, federnd ausgebildet, mit einem Schieberriegel versehen ist und durch Einschnappen in eine im Hülsenteil vorgesehene Einrastöffnung lagengesiohert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberteil als voller Lappen (1) ausgebildet ist, an dessen beiden Enden diametral gegenüberliegende Verdiokungen (5 bzw. 6,8) vorgesehen sind, von welchen die am freien Ende liegende (5) den Schieberriegel bildet, während die andere Verdiokung (6,8) eine Höhe aufweist, die zuzüglich der Höhe des Lappens (1) im wesentlichen der lichten Höhe des Hülsenteils (2) entspricht·2· Schließe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Sohieberteil bildende Lappen (1) an seinem freien Ende an der der Verdiokung (5) abgekehrten Seite desselben eine sich über die gesamte Breite des Lappens erstreckende Verjüngung (10) aufweist·3· Schließe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Riegel bildende Kante (9) nach innen abgeschrägt ist·4· Schließe naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Einrastöffnung (7) begrenzende Ende des Hülsenteiles (2) abgesetzt ist, so daß die den Riegel bildende Verdickung (5) über den abgesetzten Teil hinausragt·209816/0069 . 6 -23.3.71
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