DE1556269C - Fordereinrichtung zum Befördern kratz empfindlicher plattenförmiger Forderguter - Google Patents
Fordereinrichtung zum Befördern kratz empfindlicher plattenförmiger ForderguterInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung zum Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
Befördern kratzempfindlicher plattenförmiger Förder- eine Fördereinrichtung für kratzempfindliche platten-
güter, z. B. ebener Glasplatten, bei der zwischen den förmige Fördergüter zu schaffen, die es erlaubt,
Fördergütern und einer ruhenden, horizontalen Platten unterschiedlicher Materialien und Gewichte
Fördertischoberfläche durch aus Luftdüsen in der 5 praktisch ohne Verformung und damit ohne die
Fördertischoberfläche ausgeblasene Druckluft ein die Gefahr einer schleifenden Berührung mit harten
Fördergüter tragendes Luftkissen erzeugt wird. Körpern und ohne Anpassung des Luftdüsendurch-
Die Beförderung plattenförmiger kratzempfind- messers oder der Angreifhöhe der Mitnehmerelemente
licher Fördergüter bringt einige spezielle Probleme zu befördern. Hierfür ist die erfindungsgemäße Ausmit
sich, die bei der Förderung von Fördergütern im io bildung darin zu sehen, daß die Fördergüter auf dem
allgemeinen nicht auftreten. Es sind dies die erwähnte Luftkissen in an sich bekannter Weise durch auf einer
Oberflächenempfindlichkeit, die auf jeden Fall eine endlos umlaufenden Kette angeordnete Mitnehmerschleifende
Berührung mit harten Körpern während elemente längsbewegt werden, daß die Mitnehmerdes
Transportes verbietet, und die relativ große elemente aus einem elastischen Material bestehen und
elastische Verformung auf Grund des Eigengewichtes. l5 an den Fördergütern in Höhe von deren im wesent-Insbesondere
diese Verformung erfordert besondere liehen durch den Luftdruck im Luftkissen einerseits
Maßnahmen zur Verhinderung der vorstehend er- uncj durch deren Eigengewicht andererseits bestimmwähnten
schleifenden Berührung mit harten Körpern ten Gleichgewichtslage anliegen und einen Reibschluß
während des Transportes. So ist zwar aus der USA.- erzeugen und daß auf der Fördertischoberfläche eine
Patentschrift 2 984 364 eine Fördereinrichtung be- 20 Von den Luftdüsen durchsetzte Schutzschicht vorgekanntgeworden,
auf der schwere Papierstapel ge- sehen ist. Zweckmäßigerweise ist als elastisches
fördert werden, die mittels hin- und hergehender Material für die Mitnehmerelemente Kunststoff-Mitnehmerstangen
vorwärts bewegt werden. Zur schaum vorgesehen. In einer besonders zweckmäßigen Erleichterung des Transportes sind in der Förder- Anordnung greifen die Mitnehmerelemente seitlich in
tischoberfläche normalerweise verschlossene Luftaus- 25 der Nähe der Ränder oder mittig an den plattenlaßventile
vorgesehen, deren Öffnungsorgane mecha- förmigen Fördergütern an.
nisch durch den Papierstapel selbst betätigt werden Dadurch, daß sich die Platten in der durch ihr
und dadurch ein Luftkissen unter den Papierstapeln Eigengewicht und den Druck im Luftkissen beerzeugen.
Infolge- des mechanischen Kontaktes der stimmten Gleichgewichtslage befinden, liegen sie
Fördergüter mit den Öffnungsorganen der Luftaus- 30 weitgehend plan und kommen nicht mit der Förderlaßventile'
und der Art der Förderbewegung mittels tischoberfläche in Berührung. Durchgeführte Verder
hin-und hergehenden Mitnehmerstangen ist diese suche, die Fördertischoberfläche aus einem weichen,
Fördereinrichtung zur Beförderung kratzempfind- nachgiebigen und luftdurchlässigen Material auszu- ■
licher Platten ungeeignet. bilden, haben gezeigt, daß dadurch zwar die Gefahr
Es ist zwar weiterhin aus der belgischen Patent- 35 des Verkratzens in gewissem Maße verhindert werden
schrift 644113 eine Fördereinrichtung bekannt- kann, daß jedoch die Lebensdauer eines derartigen
geworden, bei der Lasten von einem Luftkissen ge- Materials erheblich herabgesetzt wird. Darüber hintragen
werden, wobei die Vorwärtsbewegung mittels aus setzt es sjch sehr leicht mit Staub zu und bringt
Rollen erzielt wird, die im Reibschluß mit dem Funktionsstörungen mit sich. Durch die erfindungs-Förderboden
stehen. Diese Rollen sind zusammen 40 gemäße Lösung ist es jedoch möglich, einzeln vermit
den sie antreibenden Motoren an den Lasten teilte Luftdüsen in der Fördertischoberfläche vorselbst
angeordnet. Diese Fördereinrichtung ist somit zusehen und die Einwirkung der Mitnehmerelemente
ebenfalls nicht für plattenförmige Güter geeignet. so vernachlässigbar klein zu halten, daß trotzdem
Schließlich ist bereits in der französischen Patent- die Gleichgewichtslage der Platte in unverformtem
schrift 1409115 der Vorschlag gemacht worden, eine 45 Zustand aufrechterhalten werden kann. Durch die
Fördereinrichtung zur Beförderung kratzempfind- erfindungsgemäße Ausbildung ist es möglich, daß die
licher plattenförmiger Güter mit einer schrägen Platte jeweils unbeeinflußt durch die von den Mit-Fördertischoberfläche
zu versehen und je nach der nehmerelementen erzeugten Förderkräfte ihre Gleich-Größe
der zu fördernden Platten, mehrere endlos gewichtslage einnimmt und deshalb auch stets den
umlaufende Bänder über die Fördertischoberfläche 50 ZUm Transport geringstmöglichen Aufwand an Drucklaufen
zu lassen, an denen Zwingen mit Nägeln be- luft verbraucht. Es ist dabei zu betonen, daß die Luftfestigt
sind. Infolge der Schräglage der Fördertisch- kissenförderung außerordentlich empfindlich ist auf
Oberfläche gleiten die zu fördernden Platten auf dem geringfügige Abweichungen der Luftkissendicke zwierzeugten
Luftkissen abwärts und legen sich an den sehen der Platte und der Fördertischoberfläche. Wenn
Nägeln an. Diese Einrichtung hat jedoch neben der 55 beispielsweise die erforderliche Dicke des Luftkissens
Gefahr einer Beschädigung der Platten an ihren 1 mrn beträgt, dann würde die ausgeblasene Druckluft
Rändern durch die Nägel den Nachteil, daß bei bereits bei einem Anheben der Platte um 0,2 mm
unterschiedlichem Plattenmaterial unterschiedliche durch nichtelastische Mitnehmerelemente vollkom-Abströmverhältnisse
unter den schräg stehenden men ihre Tragkraft verlieren, während· sie bei einer
Platten entstehen und daher auch unterschiedliche 60 Stützhöhe von 0,9 mm nicht mehr unter Kontrolle
Auflage- und Mitnahmeverhältnisse an den Nägeln Zu bringen wäre.
vorliegen. Daraus resultiert die Notwendigkeit, so- In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispielc
wohl den Luftdruck als auch den Düsendurchmesser der Ausbildung gernäß der Erfindung dargestellt. Es
den unterschiedlichen Gegebenheiten jeweils anzu- zeigt
passen. Auch muß je nach der Größe der geförderten 65 Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erste erfin-
Plattcn eine entsprechende Anzahl von Mitnehmer- dungsgemäße Fördereinrichtung,
bändern vorgesehen sein. Fig. 2 einen Querschnitt durch die erste erfin-
Ausgehend von dem vorstehenden Stand der dungsgemäßc Fördereinrichtung,
3 4
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Fördereinrich- des Mitnehmerelementes 8 und seiner belasteten
tung in einem Zustand, in dem eine Platte nicht von Höhe L2, d. h. die Differenzhöhe L3, 5 mm beträgt,
dem Luftkissen getragen wird, Da der Werkstoff des Mitnehmerelementes einen sehr
F i g. 4 einen Querschnitt, bei dem eine Platte kleinen Elastizitätsmodul besitzt, kann die Differenz-
durch das Luftkissen getragen wird, 5 höhe L3 einstellbar in der Größenordnung sein, die
F i g. 5 einen Querschnitt durch die zweite Aus- der Dicke des Luftkissens plus dem Wert des jewei-
führungsform der Fördereinrichtung ähnlich der in ligen Auflagefehlers zwischen der Fördertischober-
Fig 2, jedoch mit Angreifrichtung von oben nach fläche und der Transporteinrichtung entspricht. Wenn
unten, keine Druckluft durch die Luftdüsen geblasen wird,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Teils io ist das Mitnehmerelement 8 auf die Höhe L2 zusam-
der Fördereinrichtung gemäß den F i g. 2, 3,4 und 5, mengedrückt, die somit der obersten Höhe der Schutz-
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Teils der schicht auf der Fördertischoberfläche 1 entspricht.
Fördereinrichtung und In Fig. 4 ist der Zustand dargestellt, in dem aus
F i g. 8 eine Vorderansicht, aus der die Betriebs- den Luftdüsen 2 Druckluft ausgeblasen wird und da-
weise der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung in 15 durch ein Luftkissen von der Schichtdicke L4 entsteht,
einer dritten Ausführungsform — ähnlich der der so daß die resultierende Höhe L5 des Mitnehmer-
F i g. 5 — zu erkennen ist. elementes 8 dem Gleichgewichtszustand entsprechend
Die Fördereinrichtung gemäß Fig. 1 besteht aus der Höhe L2 plus der Schichtdicke L4 des Luftkissens
einer Fördertischoberfläche 1 mit einer Anzahl von entspricht. Zur Herstellung eines Reibschlusses zum
durchgehenden Luftdüsen 2, durch welche aus einer 20 Zwecke der' Weitertransportierung des Fördergutes
Luftkammer 3 unterhalb der Fördertischoberfläche 1 muß die belastete Höhe L., des Mitnehmerelementes 8
Druckluft geblasen wird. Auf der Oberseite der For- geringer als die unbelastete Höhe L1 sein. Durch
dertischoberfläche 1 ist eine Schutzschicht 4 vorge-, diese Anordnung ist es möglich, Lasten unterschiedsehen.
Ein plattenförmiges Fördergut 5 ruht auf der liehen Gewichtes auf der erfindungsgemäßen Einrich-Oberseite
dieser Anordnung. Die Schutzschicht 4 25 tung bei einem größeren Toleranzbereich für den
besteht beispielsweise aus dickem Stoff oder aus Druck der ausgeblasenen Luft zu transportieren.
Samt, um die Unterseite der Platten 5 beim Trans- In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform port vor Verkratzung zu schützen. Die Schutz- ist die Transporteinrichtung so ausgeführt, daß das schicht 4 besitzt ebenfalls Perforationen, die mit den- Mitnehmerelement 8 nach oben ragt und mit der jenigen in der Fördertischoberfläche 1 korrespon- 30 Platte in Kontakt steht. Gemäß Fig. 5 kann jedoch dieren. Um das Zusetzen durch Staub oder Fasern, auch die Transporteinrichtung so angeordnet sein, die aus der Schutzschicht abgetrennt worden sind daß das Mitnehmerelement nach unten gerichtet ist und damit einen erhöhten Luftwiderstand beim und mit der Oberseite des plattenförmigen Förder-DurchstrÖmen der Luft durch die Luftdüsen 2 her- gutes in Berührung steht. Die mögliche Schichtdicke vorrufen, zu verhindern, erweitern sich die Luft- 35 des Luftkissens zwischen der Tischoberfläche und der dj^!e\zu einer trichterförmigen Bohrung6 an ihrer Oberkante des Mitnehmerelementes beträgt angedfci sowohl innerhalb der Schutzschicht als nähert die unbelastete Höhe L1 minus der Höhe L2. rhalb der Tischoberfläche. Die zugeführte . . Es hat sich gezeigt, daß eine Verkleinerung der ge wird manuell durch öffnen oder Schließen Schichtdicke des Luftkissens als Folge der Belastung üsen nach Bedarf eingestellt. Durch diese 40 durch die Transporteinrichtung und der fiktiven Zu-Matmiahrnj wird das Zusetzen der Tischoberfläche nähme des Fördergutgewichtes nicht meßbar ist. Bei- und diÜMSeeinträchtigung der Luftdurchlässigkeit wir- spielsweise beträgt das Gewicht einer 6 mm dicken kungsvoll verhindert und die Oberfläche weich ge- Glasplatte mit einer Fläche von 1 qm angenähert halten. Es ist einleuchtend, daß bei Verwendung 15 kp. Da der Reibkoeffizient auf dem Luftkissen der nach oben ausgeweiteten Luftdüsen eine Schutz- 45 etwa den Wert von 1X1O~4 hat, wird lediglich eine schicht verwendet werden kann, die lüftundurch- Kraft von 1,5 p benötigt, um die Glasplatte weiterlässig ist, da die Aufrechterhaltung des Luftkissens zutransportieren. In der Praxis hat es sich als zweckdurch die Düsen allein ausreichend möglich ist. mäßig erwiesen, die Last mit 10 ρ zu befördern.
Samt, um die Unterseite der Platten 5 beim Trans- In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform port vor Verkratzung zu schützen. Die Schutz- ist die Transporteinrichtung so ausgeführt, daß das schicht 4 besitzt ebenfalls Perforationen, die mit den- Mitnehmerelement 8 nach oben ragt und mit der jenigen in der Fördertischoberfläche 1 korrespon- 30 Platte in Kontakt steht. Gemäß Fig. 5 kann jedoch dieren. Um das Zusetzen durch Staub oder Fasern, auch die Transporteinrichtung so angeordnet sein, die aus der Schutzschicht abgetrennt worden sind daß das Mitnehmerelement nach unten gerichtet ist und damit einen erhöhten Luftwiderstand beim und mit der Oberseite des plattenförmigen Förder-DurchstrÖmen der Luft durch die Luftdüsen 2 her- gutes in Berührung steht. Die mögliche Schichtdicke vorrufen, zu verhindern, erweitern sich die Luft- 35 des Luftkissens zwischen der Tischoberfläche und der dj^!e\zu einer trichterförmigen Bohrung6 an ihrer Oberkante des Mitnehmerelementes beträgt angedfci sowohl innerhalb der Schutzschicht als nähert die unbelastete Höhe L1 minus der Höhe L2. rhalb der Tischoberfläche. Die zugeführte . . Es hat sich gezeigt, daß eine Verkleinerung der ge wird manuell durch öffnen oder Schließen Schichtdicke des Luftkissens als Folge der Belastung üsen nach Bedarf eingestellt. Durch diese 40 durch die Transporteinrichtung und der fiktiven Zu-Matmiahrnj wird das Zusetzen der Tischoberfläche nähme des Fördergutgewichtes nicht meßbar ist. Bei- und diÜMSeeinträchtigung der Luftdurchlässigkeit wir- spielsweise beträgt das Gewicht einer 6 mm dicken kungsvoll verhindert und die Oberfläche weich ge- Glasplatte mit einer Fläche von 1 qm angenähert halten. Es ist einleuchtend, daß bei Verwendung 15 kp. Da der Reibkoeffizient auf dem Luftkissen der nach oben ausgeweiteten Luftdüsen eine Schutz- 45 etwa den Wert von 1X1O~4 hat, wird lediglich eine schicht verwendet werden kann, die lüftundurch- Kraft von 1,5 p benötigt, um die Glasplatte weiterlässig ist, da die Aufrechterhaltung des Luftkissens zutransportieren. In der Praxis hat es sich als zweckdurch die Düsen allein ausreichend möglich ist. mäßig erwiesen, die Last mit 10 ρ zu befördern.
Die Transporteinrichtung besteht aus einem Stütz- Da der Reibkoeffizient zwischen dem Mitnehmerkörper7,
der an einem nicht gezeigten Rahmen be- so elemente und einer Glasplatte einen Wert von 0,5
weglich befestigt ist. Außerdem ist ein Mitnehmer- besitzt, ist lediglich eine Anpreßkraft des Mitnehmerelement
8 auf dem Stützkörper 7 befestigt, das in elementes von 20 ρ nötig. Die fiktive Zunahme des
direktem Kontakt'mit dem Fördergut steht und dieses Plattengewichtes beträgt bei der Transporteinrichtung
mittels Reibschluß weiterführt. Der Stützkörper7 ist gemäß Fig. 5 somit lediglich 0,1 bis 0,2%. Daraus
gelenkig an einer Kette 9 befestigt, die durch einen 55 resultiert die vernachlässigbar kleine Änderung der
nicht gezeigten Riemenantrieb angetrieben ist. Diese Luftkissenschichtdicke.
Transporteinrichtung kann als Teil·der Antriebsaus- Gemäß der Darstellung in Fig. 7 ist die Gesamtrüstung
durch Antriebsmechanismen, beispielsweise heit der Transporteinrichtung 10 zu einer «eschlosdurch
einen Motor 11 gemäß Fig. 7, angetrieben senen Kette verbunden. Diese Kette wird durch einen
sein. Der Antrieb kann dabei an einem oder an bei- 60 Motor 11 angetrieben. In F i g. 8 ist eine derartige
den Enden oder in der Mitte der Fördereinrichtung Anordnung im Zusamnienhang mit nach unten gevorgesehen
sein. richteten Mitnehmerelementen 8 gemäß F i g. 5 ge-
Das Mitnehmerelement 8 auf dem Stützkörper 7 zeigt. An gegenüberliegenden Seiten unterhalb des
besteht aus einem sehr nachgiebigen Werkstoff, bei- Stützkörpers 7 wird eine Rolle 12 durch Führungsspielsweise
aus geschäumtem Kunstharz. Die Elasti- 65 rollen 13 gehalten und-geführt. Die Rolle 12 läuft
zität des Mitnehmerelementes ist so gewählt, daß die dabei auf einer Führungsschiene 14, die an einem
Dicke des Luftkissens beispelsweise 2 mm betragt Rahmenelement 15 befestigt ist, das wiederum mit
und die Differenz zwischen der unbelasteten Höhe L1 dem Fördertisch verbunden ist. An Stelle der im
Ausführungsbeispiel dargestellten Kette 9 kann für kurze Förderstrecken eine Schubstange mit Kurbeltrieb
eingesetzt werden, an der die Mitnehmerelemente 8 angeordnet sind.
Claims (3)
1. Fördereinrichtung zum Befördern kratzempfindlicher, plattenförmiger Fördergüter, z. B.
ebener Glasplatten, bei der zwischen den Fördergütern und einer ruhenden, horizontalen Förder-"
tischoberfläche durch aus Luftdüsen in der För-■ dertischoberfläche ausgeblasene Druckluft ein die
Fördergüter tragendes Luftkissen erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergüter
(5) auf dem Luftkissen in an sich bekannter Weise durch auf einer endlos umlaufenden
Kette (9) angeordnete Mitnehmerelemente (8) längsbewegt werden, daß die Mitnehmerelemente
(8) aus einem elastischen Material bestehen und an den Fördergütern in Höhe von deren im
wesentlichen durch den Luftdruck im Luftkissen einerseits und durch deren Eigengewicht andererseits
bestimmten Gleichgewichtslage anliegen und einen Reibschluß erzeugen und daß auf der Fördertischoberfläche
eine von den Luftdüsen (2) durchsetzte Schutzschicht (4) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Material Kunststoffschaum
vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerelemente
(8) seitlich in der Nähe der Ränder oder mittig' an den plattenförmigen Fördergütern
(5) angreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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