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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Puffern von
Gegenständen. Im Besonderen betrifft die Erfindung eine
Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen, die mindestens
einen ersten Förderer und mindestens einen zweiten Förderer,
die zueinander parallel, aber gegenläufig angetrieben sind. Über
den ersten Förderer laufen die Gegenstände in
die Vorrichtung ein. Über den zweiten Förderer
verlassen die Gegenstände die Vorrichtung zum Puffern von
Gegenständen wieder. Entlang einer Linearführung
ist eine Transfereinrichtung parallel zu dem mindestens ersten und
zweiten Förderer verfahrbar, um Gegenstände vom
ersten Förderer auf den zweiten Förderer überzuführen.
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Die
internationale Patentanmeldung
WO 2006/040058 A1 offenbart ebenfalls eine
Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen. Die Vorrichtung
besteht aus zwei parallelen, gegenläufig antreibbaren Förderern.
Ebenso ist eine Linearführung vorgesehen, die eine Transfereinrichtung
parallel zur Transportrichtung der Förderer verfährt.
Mit der Transfereinrichtung werden die Gegenstände vom
einen Förderer zum anderen Förderer übergeführt.
Nachteil bei dieser Vorrichtung ist, dass beim Verfahren der Transfereinrichtung
keine genügende Sicherung vorhanden ist, damit keine Gegenstände
von dem ersten Förderer, bzw von dem zweiten Förderer
herabfallen können.
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Die
internationale Patentanmeldung
WO 2005/118439 A1 offenbart ebenfalls eine
Vorrichtung zum Umleiten von Gegenständen. Hier sind ebenfalls zwei
parallel verlaufende, jedoch gegenläufig angetriebene Förderer
vorgesehen. Mittels einer Umlenkung werden die einlaufenden Gegenstände
auf den auslaufenden Förderer umgelenkt. Mit der verfahrbaren
Umlenkeinrichtung ist ferner eine begrenzte Barriere mit verfahrbar,
die mit dem Förderband verbunden ist, welches die Umlenkeinrichtung
entsprechend entlang des ersten, bzw. zweiten Förderers verfährt.
Mit dieser Vorrichtung ist ebenfalls nicht gewährleistet,
dass einlaufende, bzw. auslaufende Gegenstände vom Förderband
herabfallen können.
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Die
Europäische Patentanmeldung
EP 1726544 A1 offenbart ebenfalls eine Vorrichtung
zum Puffern von Gegenständen. Mit der Verfahreinrichtung
für die Transfereinrichtung ist ebenfalls eine Barriere
verbunden, die somit entlang des Verfahrweges der Transfereinrichtung
mitgeführt wird. Auch diese Vorrichtung kann nicht sicherstellen,
dass keine Gegenstände von dem einlaufenden Förderer, bzw.
auslaufenden Förderer herunterfallen.
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Aufgabe
der gegenwärtigen Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Puffern
von Gegenständen zu schaffen, mit der unabhängig
von der Stellung der Transfereinrichtung gewährleistet
ist, dass keine Gegenstände vom einlaufenden Förderer,
bzw. auslaufenden Förderer herunterfallen. Hinzu kommt,
dass mit der gegenwärtigen Erfindung eine reibungslose Funktionsweise
einer Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen gewährleistet
sein soll.
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Obige
Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Puffern
von Gegenständen, die die Merkmale des Anspruchs 1 umfasst.
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Es
ist für die Erfindung von besonderem Vorteil, eine Steuereinrichtung
vorzusehen, die in Abhängigkeit von der Stellung der Transfereinrichtung ein
an mindestens einer Seite des ersten und/oder des zweiten Förderer
verlaufendes Geländer ein- und/oder ausfährt.
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Die
Steuereinrichtung kann als eine elektronische Steuereinrichtung
ausgebildet sein, die einen Verfahrweg der Transfereinrichtung entlang
der Linearführung ermittelt und damit die Stellung des
Geländers motorisch und/oder pneumatisch steuert.
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Eine
weitere Möglichkeit zur Steuerung der Stellung des Geländers
ist, wenn die Steuereinrichtung mindestens aus einem Kurvenstück
entsteht. Dieses Kurvenstück, bzw. Kurvenelement ist zusammen
mit der Transfereinrichtung entlang der Linearführung verfahrbar
und bewirkt somit die Verstellung des Geländers in Abhängigkeit
von der Stellung der Transfereinrichtung entlang des ersten Förderers, bzw.
zweiten Förderers.
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Es
ist von besonderem Vorteil, wenn das Geländer aus einer
Vielzahl von einzeln bewegbaren Segmenten besteht. Somit können
die einzelnen Segmente je nach Stellung der Transfereinrichtung entsprechend
gesteuert werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung kann das Geländer
an einer jeweiligen Außenseite des ersten und des zweiten
Förderers vorgesehen sein. Ebenso ist es möglich,
ein Geländer zwischen dem ersten und dem zweiten Förderer
vorzusehen.
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In
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Transfereinrichtung
zusätzlich mit einer Umlenkung versehen. Diese Umlenkung
weist eine gewisse Breite auf, so dass dadurch auch der erste und
der zweite Förderer um diese Breite der Umlenkung zueinander
beabstandet sind. Bei dieser Ausführungsform ist nun an
jeder Innenseite des ersten und des zweiten Förderers ein
Geländer vorgesehen.
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Es
ist von besonderem Vorteil, wenn das Geländer aus einzelnen
Segmenten aufgebaut ist. Die einzelnen Segmente des Geländers
besitzen einen im Wesentlichen vorderförmigen Endabschnitt,
bei dem eine Außenfläche derart ausgeformt ist,
dass die Einzelelemente untereinander eine im Wesentlichen kontinuierliche
Fläche bilden.
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Ist
das Geländer ausgefahren, bzw. befindet sich im ausgefahrenen
Zustand, so erhebt sich das Geländer über eine
durch den ersten und zweiten Förderer definierte Fläche.
Im nicht ausgefahrenen Zustand des Geländers ist die Außenfläche
der einzelnen quaderförmigen Endabschnitte der Segmente des
Geländers im Wesentlichen bündig mit der durch den
ersten und zweiten Förderer definierten Fläche.
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In
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann durch
das Geländer im ausgefahrenen Zustand auch die durch den
ersten und zweiten Förderer definierte Fläche
abgesenkt werden. Diese Ausführungsform des Absenkens des
Geländers auf die durch den ersten und zweiten Förderer
definierte Fläche empfiehlt sich besonders bei dem Geländer, welches
zwischen dem ersten und dem zweiten Förderer angeordnet
werden soll.
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Das
Geländer kann mit einem elastischen Element vorgespannt
sein. Durch dieses elastische Element kann das Geländer,
bzw. die einzelnen Segmente des Geländers in den ausgefahrenen
Zustand überführt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist das elastische Element als eine Feder ausgebildet.
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Die
Transfereinrichtung ist mit mindestens einem Kurvenelement versehen,
das das Geländer, bzw. die einzelnen Segmente des Geländers
von dem ausgefahrenen Zustand in den nicht ausgefahrenen Zustand überführt.
Das Kurvenelement selbst besteht aus einem rechteckigen Abschnitt,
der eine bestimmte Höhe aufweist. An beiden Enden des rechteckigen
Abschnitts des Kurvenelements ist jeweils eine Kurve ausgebildet.
Diese Kurve, bzw. das gesamte Kurvenelement wirkt mit einem drehbaren Element
des Geländers, bzw. einem Segment des Geländers
zusammen. Durch dieses Zusammenwirken wird der gegenüber
dem drehbaren Element angeordnete quaderförmige Endabschnitt
des Geländers, bzw. des Segments des Geländers
in seiner Stellung verändert.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den weiteren
Unteransprüchen entnommen werden.
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Im
Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die erfindungsgemäße
Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen und deren Vorteile
anhand der beigefügten Figuren näher erläutern.
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1 zeigt
eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen.
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2 zeigt
einen Ausschnitt einer Seitenansicht der Vorrichtung zum Puffern
von Gegenständen, wobei der Bereich der Vorrichtung gezeigt
ist, in dem sich gerade die Transfereinrichtung für die
Gegenstände befindet.
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3 zeigt
eine Ansicht der Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen
entlang der Schnittlinie A-A aus 2.
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4 zeigt
eine Detailansicht des in 2 mit Y
gekennzeichneten Kreises.
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5 zeigt
eine Detailansicht des in 3 mit X
gekennzeichneten Bereiches.
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6 zeigt
eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung zum Puffern
von Gegenständen, wobei die Transfereinrichtung mit einem
Kurvenelement versehen ist, welches die einzelnen Elemente des Geländers
nach unten wegzieht.
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7 zeigt
eine Ansicht der Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen
aus der in 6 eingezeichneten Linie A-A.
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8 zeigt
eine Detailansicht des in 6 mit Y
gekennzeichneten Kreises.
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9 zeigt
eine Detailansicht des in 7 mit X
gekennzeichneten Kreises.
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10 zeigt
eine weitere Ausführungsform der Transfereinrichtung, bei
der zwischen dem ersten Förderer und dem zweiten Förderer
ein Geländer vorsehbar ist.
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11 zeigt
den in 10 mit X gekennzeichneten Bereich,
wobei das Geländer ausgefahren ist.
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12 zeigt
den in 10 mit X gekennzeichneten Bereich,
wobei das Geländer eingefahren ist.
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13 zeigt
ebenfalls eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
der Vorrichtung zum Puffern von Gegenständen, wobei hier
ein Geländer von oben auf die durch den ersten und zweiten
Förderer gebildete Fläche abgesenkt werden kann.
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14 zeigt
eine Frontansicht der in 13 gezeigten
Ausführungsform entlang der in 13 gezeigten
Linie A-A.
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15 zeigt
eine Detailansicht des in 13 mit
X gekennzeichneten Bereichs.
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16 zeigt
eine Detailansicht des in 14 mit
Y gekennzeichneten Bereichs.
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Für
gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identischen
Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber
nur die Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die
für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich
sind.
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Die
Draufsicht auf die Vorrichtung 1 zum Puffern von Gegenständen
ist in 1 dargestellt. Die Vorrichtung 1 zum
Puffern von Gegenständen ist im Wesentlichen tischartig
ausgebildet und weist eine durchgehende Oberfläche 10 auf.
Die Oberfläche 10 der Vorrichtung 1 zum
Puffern von Gegenständen wird im Wesentlichen aus mindestens
einem ersten Förderer 2 und mindestens einem zweiten
Förderer 4 gebildet. In dem Speicherbereich 5 der
Vorrichtung 1 zum Puffern von Gegenständen verlaufen
der mindestens erste Förderer 2 und der mindestens
zweite Förderer 4 im Wesentlichen parallel zueinander.
Der erste Förderer 2 und der zweite Förderer 4 sind
dabei gegenläufig zueinander angetrieben. Über
den ersten Förderer 2 laufen die Gegenstände
in die Vorrichtung 1 zum Puffern der Gegenstände
ein. Über den zweiten Förderer 4 verlassen
die Gegenstände die Vorrichtung 1 zum Puffern
der Gegenstände. Über eine Linearführung 7,
welche der Vorrichtung 1 zugeordnet ist, kann eine Transfereinrichtung 12 linear
auf der Oberfläche 10 der Vorrichtung 1 verfahren
werden. Der Transfereinrichtung 12 können die
Gegenstände in der Vorrichtung 1 von dem ersten
Förderer 2 auf den zweiten Förderer 4 übergeleitet
werden. Die Linearverschiebung der Transfereinrichtung 12 ist
dann erforderlich, wenn mehr Gegenstände über den
ersten Förderer 2 in die Vorrichtung 1 einlaufen, als über
den zweiten Förderer 4 aus der Vorrichtung 1 abtransportiert
werden. Ebenso ist es denkbar, dass eine Pufferung der Gegenstände
mit der Vorrichtung 1 notwendig ist, falls Verarbeitungseinrichtungen
(nicht dargestellt), welche dem zweiten Förderer 4 nachgeordnet
sind, einen Fehler aufweisen. Somit muss gewährleistet
sein, dass die dem ersten Förderer 2 vorgeordneten
Einrichtungen weiterarbeiten können, ohne dass bis zur
Inbetriebnahme der den zweiten Förderer 4 nachgeordneten
Einrichtungen die Betriebsaufnahme der gesamten Anlage wieder möglich
ist. In der hier dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung 1 ist
die Transfereinrichtung 12 mit einer Umlenkung 13 versehen.
Die Umlenkung 13 weist eine Breite B auf, so dass um diese
Breite B ebenfalls der erste Förderer 2 und der
zweite Förderer 4 voneinander beabstandet sind.
Mit einer Vielzahl von Rollen 14 werden die als Endlosbänder
ausgebildeten mindestens ersten Förderer 2 und
mindestens zweiten Förderer 4 bewegt. Gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung kann die Umlenkung 13 weggelassen
sein, so dass der erste Förderer 2 und der zweite
Förderer 4 nur noch geringfügig voneinander
beabstandet sind. Die Innenseite 2b des ersten Förderers 2 und
die Innenseite 4b des zweiten Förderers 4 liegen
sich dann unmittelbar gegenüber bzw. sind nur gering voneinander
beabstandet.
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In 1 ist
eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung 1 zum
Puffern von Gegenständen dargestellt. Die Vorrichtung 1 umfasst
eine Teleskopanordnung 60, die derart von einer Steuereinrichtung
beeinflusst wird, dass je nach Abstand D zwischen der Umlenkung 13 und
eines Bereichs 60a der Vorrichtung 1, ab dem der
erste und der zweite Förderer 2 und 4 parallel
verlaufen, die Teleskopanordnung 60 ein Geländer 20 entsprechend
weit ausfährt. Durch das Geländer 20 wird
somit sichergestellt, dass keine Gegenstände in den durch
die Umlenkung 13 beanspruchten Raum zwischen dem ersten und
dem zweiten Förderer 2 und 4 gelangen.
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2 zeigt
eine Seitenansicht der Vorrichtung 1 zum Puffern von Gegenständen,
wobei hier lediglich eine Teilansicht der Vorrichtung 1 dargestellt ist.
Die Teilansicht der Vorrichtung 1 umfasst dabei die Transfereinrichtung 12,
welche, wie bereits in der Beschreibung zu 1 erwähnt,
entlang der Linearführung 7 bewegbar ist. Die
Transfereinrichtung 12 weist eine bogenförmige
Führung 15 auf, mit der die Gegenstände
vom ersten Förderer 2 auf den zweiten Förderer 4 übergeleitet
werden können. An einer Seite weist die Transfereinrichtung 12 einen
Führungskörper 16 auf, mit dem die Gegenstände
entsprechend geleitet werden können. Die über
den ersten Förderer 2 einlaufenden Gegenstände
werden somit mit dem Führungskörper 16 sicher
weiter auf den ersten Förderer 2 geleitet. In
der hier gezeigten Seitenansicht der Vorrichtung 1 ist
die Transfereinrichtung 12 mit einer Steuereinrichtung 22 verbunden.
In der hier gezeigten Ausführungsform ist die Steuereinrichtung 22 als
eine Kurve ausgebildet. Die Steuereinrichtung 22 ist dazu
vorgesehen, das Geländer 20 in eine eingezogene,
bzw. eingefahrene Position überzuführen. Das Geländer 20 kann
z. B. entlang der Außenseite 2a des ersten Förderers 2 und/oder
entlang der Außenseite 4a des zweiten Förderers 4 vorgesehen
sein. In der in 2 gezeigten Darstellung besteht
das Geländer 20 aus mehreren Segmenten 25, die
sich entlang der Außenseite 2a des ersten Förderers 2,
der Außenseite 4a des zweiten Förderers 4 oder
zwischen dem ersten Förderer 2 und dem zweiten
Förderer 4 erstrecken. In dem Bereich, in dem
die Steuereinrichtung 22 mit den einzelnen Segmenten 25 des
Geländers 20 zusammenwirkt, werden die Segmente 25 nach
unten gedrückt. Durch das Kurvenelement 22 ist
es somit möglich, die Stellung des Geländers 20 in
Abhängigkeit von der Stellung der Transfereinrichtung 12 zu
steuern. Ebenso ist es denkbar, dass die Steuereinrichtung 22 als
eine elektronische Steuerung (nicht dargestellt) ausgebildet ist.
Hierzu kann z. B. die Stellung der Transfereinrichtung 12 mittels
aus dem Stand der Technik bekannter Wegaufnehmer ermittelt werden.
In Abhängigkeit von der Stellung der Transfereinrichtung 12 können
somit die einzelnen Segmente 25 des Geländers 20 entsprechend
gesteuert werden. Die Steuerung kann z. B. motorisch und/oder pneumatisch
erfolgen.
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3 zeigt
eine Ansicht der Anordnung der Transfereinrichtung 12 in
Bezug auf den ersten Förderer 2, bzw. dem zweiten
Förderer 4 aus der in 2 gezeigten
Schnittlinie A-A. In der hier gezeigten Darstellung ist die Transfereinrichtung 12 mittels eines
Gestells 30 und der Linearführung 7 über
der Oberfläche 10 des ersten Förderers 2,
bzw. zweiten Förderers 4 geführt. In
der hier gezeigten Darstellung ist die Transfereinrichtung 12 mit
einer bogenförmigen Führung 15 versehen.
Die bogenförmige Führung 15 erstreckt
sich von einer Außenseite 2a des ersten Förderers 2 zu
einer Außenseite 4a des zweiten Förderers 4.
Die bogenförmige Führung 15 ist als ein
antreibbares, endloses Förderband 17 ausgebildet.
Das antreibbare endlose Förderband 17 wird über
einen Motor 27 angetrieben, um die Gegenstände
vom ersten Förderer 2 auf den zweiten Förderer 4 überzuführen.
In der in 3 gezeigten Ausführungsform
ist zwischen dem ersten Förderer 2 und dem zweiten
Förderer 4 die Umlenkung mit einer Breite B vorgesehen.
Durch diese Umlenkung 13 sind somit der erste Förderer 2 und
der zweite Förderer 4 durch die Breite B voneinander
beabstandet. In der in 3 gezeigten Ausführungsform
sind an beiden Außenseiten 2a, 4a des
ersten Förderers 2 und des zweiten Förderers 4 jeweils
die Segmente 25 für das Geländer 22 vorgesehen.
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4 zeigt
eine Detaildarstellung des in 2 mit Y
bezeichneten Kreises. In der Transfereinrichtung 12 ist
die Steuereinrichtung 22 angebracht. Die Steuereinrichtung 22 besteht
aus einem Kurvenelement. Das Kurvenelement umfasst dabei einen rechteckigen
Abschnitt 34, der an beiden Enden mit einer Kurve 32 versehen
ist. In der hier gezeigten Ausführungsform gelangt je nach
Bewegungsrichtung der Transfereinrichtung 12 die Kurve 32 mit
der Oberfläche, bzw. dem quaderförmigen Endabschnitt 35 des
einzelnen Segments 25 des Geländers 22 in
Kontakt. Dadurch wird das Segment 22 nach unten gedrückt
und von dem rechteckigen Abschnitt 34 der Steuereinrichtung 22 in
der eingefahrenen Stellung gehalten. In der eingefahrenen Stellung ist
die Oberfläche, bzw. die Außenfläche
des quaderförmigen Endabschnitts 35 mit der Oberfläche 10 des ersten
Förderers 2, bzw. des zweiten Förderers 4 bündig.
Die einzelnen Segmente 25 des Geländers 22 sind
mit einem elastischen Element oder einer Feder 37 beaufschlagt.
Dadurch können die einzelnen Segmente 25 wieder
in die ausgefahrene Position gelangen, wenn die Transfereinrichtung 12,
bzw. die mit der Transfereinrichtung 12 verbundene Steuereinrichtung 22 nicht
mehr in mechanischem Wirkzusammenhang mit den einzelnen Segmenten 25 des Geländers 22 sind.
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5 zeigt
eine Detailansicht des in 3 mit X
gekennzeichneten Kreises. In 5 ist ein Segment 25 des
Geländers 22 vergrößert und
in der ausgefahrenen Position dargestellt. Auf der Oberseite trägt
das Segment 25 den quaderförmigen Endabschnitt 35,
der im eingefahrenen Zustand letztendlich mit der Oberfläche 10 des
ersten Förderers 2, bzw. des zweiten Förderers 4 fluchtet
oder bündig ist. In der hier dargestellten Stellung ist
das Segment 25 ausgefahren und der quaderförmige
Endabschnitt 35 erhebt sich über die Oberfläche 10.
Das Segment 25 ist durch ein elastisches Element, hier
eine Feder 37, vorgespannt.
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6 zeigt
eine andere Ausführungsform der Steuereinrichtung 22,
mit der die einzelnen Segmente 25 des Geländers 22 entsprechend
der Bewegung der Transfereinrichtung 12 bewegt werden.
In der hier dargestellten Ausführungsform ist die Steuereinrichtung 22 unterhalb
der Oberfläche 10 des ersten Förderers 2 und
des zweiten Förderers 4 angebracht. Die Steuereinrichtung 22 besteht
ebenfalls aus einem rechteckigen Körper 34, der
an beiden Enden jeweils mit einer Kurve 32 versehen ist.
In der hier dargestellten Ausführungsform wirkt das Steuerelement 22 mit
einer Vielzahl von drehbaren Elementen 40 zusammen. Jedes Segment 25 des
Geländers 20 ist mit einem drehbaren Element 40 versehen.
In der in 6 gezeigten Ausführungsform
werden somit die einzelnen Segmente 25 in Abhängigkeit
von der Stellung der Transfereinrichtung 12 nach unten gezogen.
Nachdem die Steuereinrichtung 22 nicht mehr mit dem drehbaren
Element 40 eines Segments 25 zusammenwirkt, wird
das Segment 25 wieder mittels des elastischen Elements 37 in
die ausgefahrene Position überführt. Die ausgefahrene
Position bedeutet immer, dass sich die Oberfläche des quaderförmigen
Endabschnitts 35 des Segments 25 über
die Oberfläche 10 der aus dem ersten Förderers 2 und des
zweiten Förderers 4 gebildeten Fläche 10 erhebt.
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7 zeigt
die Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
aus Sicht der in 6 gezeigten Schnittlinie A-A.
In der hier gezeigten Ausführungsform ist der erste Förderer 2 und
der zweite Förderer 4 mittels Umlenkung 13 der
Transfereinrichtung 12 voneinander beabstandet. Da die
Umlenkung 13 in Bewegungsrichtung der Förderer 2, 4 eine begrenzte
Ausdehnung besitzt, gilt es hier ebenfalls sicherzustellen, dass
in dem Abstand B zwischen dem ersten Förderer 2 und
dem zweiten Förderer 4 keine zu transportierenden
Gegenstände gelangen. Hierzu ist ebenfalls an jeder Innenseite 2b, 4b des ersten
Förderers 2 und des zweiten Förderers 4 ein Geländer 22 vorgesehen,
das ebenfalls aus einzelnen Segmenten 25 besteht, die in
Abhängigkeit von der Stellung der Transfereinrichtung 12 entlang
der Linearführung 7 entsprechend in ihrer Stellung
bzgl. der Oberfläche 10 des ersten Förderers 2 und
des zweiten Förderers 2 gesteuert werden.
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8 zeigt
eine vergrößerte Darstellung des in 6 mit
Y gekennzeichneten Kreises. Wie bereits erwähnt, ist die
Steuereinrichtung 22 unterhalb der Oberfläche 10 des
ersten Förderers 2, bzw. zweiten Förderers 4 angebracht.
Die Steuereinrichtung 22 wird entsprechend des Verfahrweges
der Transfereinrichtung 12 mitgeführt. Die Steuereinrichtung 22 besitzt,
wie bereits in 4 beschrieben, einen rechteckigen
Abschnitt 34, der an beiden Enden jeweils eine Kurve 32 ausgebildet
hat. In der in 8 gezeigten Ausführungsform
wirkt die Kurve 32 mit einem drehbaren Element 40 zusammen,
welches an jedem Segment 25 des Geländers 20 angebracht
ist. Das drehbare Element 40 ist als fahrbares Lager ausgebildet,
welches entlang der Steuereinrichtung 22 abrollt. Sobald
die Kurve 32 der Steuereinrichtung 22 mit dem
drehbaren Element 40 in Kontakt tritt, wird das entsprechende
Segment 25 des Geländers 22 in eine eingezogene
Position überführt. Sobald das drehbare Element 40 auf
dem rechteckigen Abschnitt 34 die Steuereinrichtung 22 abrollt,
wird jedes Segment 25 in einer konstanten Ebene gehalten,
die im Wesentlichen mit der durch den ersten Förderer 2 und
dem zweiten Förderer 4 gebildeten Ebene 10 bzw.
Oberfläche bündig ist. Wie bereits mehrfach erwähnt,
sind die einzelnen Segmente 25 ebenfalls mit einem elastischen
Element 37 beaufschlagt. Durch das elastische Element 37 kann
somit eine Rückstellkraft erzeugt werden, die das Segment 25 wieder
in die ausgefahrene Position überführt, wenn das
Segment 25 nicht mehr mit der Steuereinrichtung 22 zusammenwirkt.
In 8 befindet sich das rechte Segment 25 in
der ausgefahrenen Position. Der Endabschnitt 35 des Segments 25 erhebt
sich über die durch den ersten und zweiten Förderer 2, 4 gebildete Oberfläche 10.
Es ist von Vorteil, wenn der Endabschnitt 35 des Segments 25 quaderförmig
ausgebildet ist. Es ist für einen Fachmann selbstverständlich,
dass die Form des Endabschnitts 35 nicht ausschließlich
auf einen Quader beschränkt sein muss. Es ist lediglich
erforderlich, dass die Oberfläche 35a des Endabschnitts 35 derart
gestaltet ist, dass sich in abgesenktem Zustand der einzelnen Segmente 25 bzw.
des Geländers 22 eine in Wesentlichen kontinuierliche
Fläche ausbildet, die frei ist von Unebenheiten, Stufen
oder Spalten.
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9 zeigt
eine vergrößerte Darstellung des in 7 mit
X gekennzeichneten Kreises. An der Innenseite 2b des ersten
Förderers 2, bzw. an der Innenseite 4b des
zweiten Förderers 4 (hier nicht dargestellt) sind
ebenfalls Geländer 20 vorgesehen, die wie bereits
mehrfach erwähnt, aus einzelnen Segmenten 25 bestehen.
Diese Segmente 25 werden ebenfalls mit einer Steuereinrichtung
gesteuert und von einer ausgefahrenen Position in eine eingefahrene
Position überführt. Die Kraftanlenkung vom drehbaren
Element 40 zu dem quaderförmigen Element 35 des
Segments 25 wird mittels eines geköpften Bauteils 42 bewerkstelligt.
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10 zeigt
eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung 1 zum
Puffern von Gegenständen, sowie die damit verbundene Ausgestaltung
der Beabstandung des ersten Förderers 2 und des
zweiten Förderers 4 voneinander. In der hier dargestellten Ausführungsform
ist zwischen dem ersten Förderer 2 und dem zweiten
Förderer 4 keine Umlenkung vorgesehen. Dadurch
sind die beiden Förderer voneinander nur durch einen geringen
Spalt S voneinander beabstandet. Dieser Spalt S kann nun dazu genutzt werden,
dass darin ein Geländer 20 geführt werden kann.
Dieses Geländer 20 ist ebenfalls wieder in mehrere
Segmente 25 unterteilt und kann in Abhängigkeit
von der Position der Transfereinrichtung 12 in Abhängigkeit
von ihrer Stellung entlang der Linearführung 7 entsprechend
gesteuert werden. Dabei kann das Geländer 20, wie
bereits mehrfach beschrieben, entsprechend der Stellung der Transfereinrichtung 12 ausgefahren,
bzw. eingefahren werden.
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11 und 12 zeigen
den in 10 mit dem Kreis X gekennzeichneten
Bereich in einer vergrößerten Darstellung. Es
ist die Steuereinrichtung 22 zum Verstellen der einzelnen
Stellelemente 25 an einem geköpften Bauteil 42 ausgeführt.
In der in 11 gezeigten Stellung ist das
Segment 25 ausgefahren. Die Steuereinrichtung 22 wirkt
noch nicht mit dem drehbaren Element 40 am Unterteil des
Segments 25 zusammen. Durch das elastische Element 37,
bzw. die Feder, ist das Oberteil 35 des Segments 25 über
dem Niveau der durch den ersten Förderer 2 und
dem zweiten Förderer 4 gebildeten Fläche 10 angeordnet.
In 12 ist die eingefahrene Position des Stellelements 25 dargestellt.
Hier wirkt der rechteckige Abschnitt 34 der Steuereinrichtung 22 mit
dem drehbaren Element 40 des Segments 25 zusammen. Dadurch
bildet das Oberteil 35 des Segments 25 mit der
durch den ersten Förderer 2 und dem zweiten Förderer 4 gebildeten
Oberfläche 10 eine bündige Fläche
ohne irgendwelche Erhebungen oder Kanten, die dazwischen angeordnet
sind. Das Oberteil 35 des Segments 25 passt in
den Spalt S, um den die Innenseite 2b des ersten Förderers 2 und
die Innenseite 4b des zweiten Förderers 4 beabstandet
sind.
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13 zeigt
eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung 1 zum
Puffern von Gegenständen. Hier ist über der Transfereinrichtung 12 eine
Steuereinrichtung 50 vorgesehen, die ebenfalls aus einem rechteckigen
Abschnitt 52 besteht, der an beiden Enden jeweils mit einem
Kurvenelement 54 versehen ist. Hier wird das Geländer 20 von
oben auf die durch den ersten Förderer 2 und dem
zweiten Förderer 4 gebildete Oberfläche 10 abgesenkt,
bzw. von der durch den ersten Förderer 2 und dem
zweiten Förderer 4 gebildete Oberfläche 10 angehoben.
In Abhängigkeit von der Stellung der Transfereinrichtung 12 wird
das Geländer 20 von der durch den ersten Förderer 2 und
dem zweiten Förderer 4 gebildeten Oberfläche 10 angehoben.
Hierzu ist über die gesamte Länge der Vorrichtung 1 zum
Puffern von Gegenständen eine Halterung 56 für
die einzelnen Segmente 25 des Geländers 20 vorgesehen.
Je nach Bewegung der Transfereinrichtung 12 wirkt die Steuereinrichtung 50 mit
den einzelnen Segmenten 25 zusammen und hebt diese entsprechend
von der durch den ersten Förderer 2, bzw. zweiten
Förderer 4 gebildeten Oberfläche 10 ab.
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14 zeigt
eine Ansicht entlang der in 13 gezeigten
Schnittlinie A-A. Nicht nur in dieser Ausführungsform,
sondern auch in allen hier beschriebenen Ausführungsformen
besteht der erste Förderer 2 und der zweite Förderer 4 aus
mehreren einzelnen bandförmigen Einzelsegmenten. Bei der
in 14 gezeigten Ausführungsform sind der
erste Förderer 2 und der zweite Förderer 4 durch
ein bandförmiges Segment der Breite S voneinander getrennt.
Dies hat den Vorteil, dass die durch den ersten Förderer 2 und
den zweiten Förderer 4 gebildete Oberfläche 10 nicht
durch zusätzliche Bauteile gestört ist. Zwischen
dem ersten Förderer 2 und dem zweiten Förderer 4 kann
ein erforderliches Geländer 20 von oben auf die
durch den ersten Förderer 2 und dem zweiten Förderer 4 gebildete
Oberfläche 10 abgesenkt werden. Wie bereits mehrfach
erwähnt, ist das Geländer 20 wiederum
aus einzelnen Segmenten 25 aufgebaut. Jedes der einzelnen
Segmente 25 ist mit einer Feder 37 vorgespannt,
die das Segment 25 somit auf die Oberfläche 10 des
durch den ersten Förderers 2 und des zweiten Förderers 4 gebildeten Oberfläche 10 absenkt,
so dass eine räumliche Trennung zwischen dem ersten Förderer 2 und
dem zweiten Förderer 4 möglich ist.
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15 zeigt
eine vergrößerte Darstellung des in 13 mit
X gekennzeichneten Kreises. In dem Endabschnitt 35 des
Segments 25 ist jeweils ein drehbares Element 40 vorgesehen.
Das drehbare Element 40 wirkt mit dem Kurvenelement 54 der Steuereinrichtung 50 zusammen,
welches die einzelnen Segmente 25 von der Oberfläche
abhebt und auf das konstante Niveau des quaderförmigen
Abschnitts 52 der Steuereinrichtung 50 bewegt.
In dem rechteckförmigen Abschnitt 52 der Steuereinrichtung 50 werden
die einzelnen Segmente 25 auf einem konstanten Niveau gehalten
(siehe hierzu 13).
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16 zeigt
eine vergrößerte Darstellung des in 14 mit
dem mit Y gekennzeichneten Kreis. Das einzelne Segment 25 des
Geländers 20 ist an einer Halterung 25a angebracht,
die sich über die gesamte Länge des Bereichs erstreckt,
in dem der erste Förderer 2 und der zweite Förderer 4 parallel
verlaufen. Ebenfalls ist am Endbereich 25b des Segments 25 ein
drehbares Element 40 unter 90° zur Mittensenkrechten 25c des
Segments 25 angebracht. Das drehbare Element 40 wirkt
dabei mit der Steuereinrichtung 50 zusammen. Das drehbare
Element läuft dabei in Abhängigkeit von der Bewegung
der Transfereinrichtung 12 auf der durch die Steuereinrichtung 50 gebildeten
Fläche 50a ab. Dadurch wird das Segment 25 entsprechend
angehoben oder entsprechend abgesenkt.
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Die
Erfindung wurde unter Berücksichtung bevorzugter Ausführungsbeispiele
beschrieben. Es ist jedoch für einen Fachmann selbstverständlich, dass
Abwandlungen und Änderungen durchgeführt werden
können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden
Ansprüche zu verlassen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - WO 2006/040058
A1 [0002]
- - WO 2005/118439 A1 [0003]
- - EP 1726544 A1 [0004]