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DE1554533A1 - Plattenfoermiger Beschlagteil zum Befestigen bzw. Aufhaengen von Wandschraenken - Google Patents

Plattenfoermiger Beschlagteil zum Befestigen bzw. Aufhaengen von Wandschraenken

Info

Publication number
DE1554533A1
DE1554533A1 DE19651554533 DE1554533A DE1554533A1 DE 1554533 A1 DE1554533 A1 DE 1554533A1 DE 19651554533 DE19651554533 DE 19651554533 DE 1554533 A DE1554533 A DE 1554533A DE 1554533 A1 DE1554533 A1 DE 1554533A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
bolt
plate
cabinet
fitting part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19651554533
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Zeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1554533A1 publication Critical patent/DE1554533A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B95/00Fittings for furniture
    • A47B95/008Suspension fittings for cabinets to be hung on walls

Landscapes

  • Furniture Connections (AREA)

Description

  • Platten förmiger Beschlagteil zum Befestigen, bzw. Aufhängen von Wandschränken Die Erfindung betrifft einen plattenförmigen Beschlagteil zum Befestigen, bzw. Aufhängen von Wandschränken mit oder ohne Rückwand.
  • Bisher wurde zur hängenden Befestigung solcher Schränke, die nicht auf dem Boden ab,-gestützt sind, eine Deckenleiste im Kasteninnern an.,gebracht und Aufhängelaschen mussten mittels Holzschrauben in der Leiste angeschlagen werdeni Auf diese Weise befestigte Schränke'können nicht stark belastet-werden, da sonst die Holzschrauben ausreissen, bzw. die Deckenleiste zerspringt.
  • Es ist auch möglich, durch die Rückwan d des Schrankes hindurch Befestigungsschrauben in der Tragwand anzubringen, was aber nur zulässig ist, wenn die Rückwand genügend stabil ist, um das Gewicht des Schrankes aufzunehmen. Die sogenannten Bankeisen werden ebenfalls zum Befestigen der Schränke an einer Wand verwendet. Ein einzelnes Beschlagstück zum raschen und bequemen Aufhängen von Wandschranken mit oder ohne Rückwand und ähnlichen Möbelstücken hat bisher jedoch gefehlt.
  • Zum Befestigen von auf dem Boden stehenden Möbeln an einer Wand, insbesondere von längs einerWand in.genauer Flucht auszurichte nden Möbelstücken ist-ein als-Winkelstück ausgebildeter Beschlag bekannti dessen einer Schenkel einen festen Gewindebolzen zum Einschrauben in eine Wand des Möbels trägt und dessen anderer;Schenkel ein mit Innengewinde versehenes Loch aufweist" welches zur Aufnahme einer Gewindehülse bestimmt ist. Zur Befestigung des Möbels an einer Wand wird der Gewindebolzen des einen Schenkels des Winkelstückes in eine Seitenwand des Möbels eingeschraubt. Das auf dem Boden stehende Möbel wird dann mit der Gewindehülse über einen zuvor in die-Befestigungswand eingelassenen Schraubenbolzen gesteckt bis das hintere Ende der Gewindehülse gegen die Befestigungswand anstösst. Darauf wird das Möbel durch Aufschrauben einer Schraubenrautter auf den Schraubenbolzen in seiner Lage gesichert. Dieser bekannte Beschlag kann jedoch nicht dazu verwendet werden, einen Schrank oder anderes Möbelstück an einer Wand frei hängend zu befestigen.
  • Es sind auch schon Vorrichtungen zum. Festhalten von Bildern oder anderen Gegenständen an einer Wand bekannt, um das Verschieben oder Verschwenken der an einem Punkt an der Wand aufgehängten Gegenstände zu verhindern. Diese Vorrichtung ist als Beschlagteil ausgebildet und besteht aus einer Scheibe mit zwei von der Scheibe nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Spitzen, die gegeneinander versetzt sein können, und von denen die eine in den Gegenstand-und die andere in die Wand eingepresst wird. Durch Verwendung zweier solcher Beschlagteile kann das Verschieben oder Verschwenken des Bildes oder andern Gegenstandes an der Wand verhindert werden.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung, die als Kammer zum -lösbaren Befestigen von Gemälden oder Reklametafeln an einem Bilderrahmen ausgebildet ist, besitzt einen an den Rahmen anschraubbaren Beschlagteil mit einer Gewindehülse, in die ein von einer Klemmplatte getragener Gewindebolzen einschraubbar ist. Durch Drehen der Klemmplatte wird der Bolzen mehr oder weniger in die Hülse eingeschraubt und der Spannrahmen des Bildes am Bilderrahmen festgeklemmt.
  • Der erfindungsgemässe Beschlagteil zum Befestigen oder Aufhängen von Wandschränken ist so ausgebildet, dass eine an sich bekannte flache Platte mit daran festem senkrecht zur Platte stehendem Bolzen mit einem zum Bolzen seitlich versetzten Loch versehen ist, wobei der Bolzen zum Eingreifen in eine stirnseitige Bohrung einer Schrankwand auf der Rückseite des Schrankes und das Loch zum Durchtritt einer Befestigungsschraube oder dergl. C., zwecks Anschlagens der Platte an der Wand bestimmt ist.
  • Der Bolzen zum Eingreifen in eine stirnseitige Bohrung auf der Rückseite einer Schrankwandung ist vorteilhaft mit einem Gewind e, z.B. einem flachen Sigengewinde versehen, das ein Einschlagen des Bolzens in die Bohrung der Schrankwandung gestattet'' aber sein Herausgleiten aus der Bohrung verhindert. Um einen Wandschrank mittels dieser Vorrichtung aufzuhängen, werden auf der C2 Rückseite des Schrankes in die Deckwand oder Seitenwände zwei oder mehr Bohrungen gelegt, in welche der Bolzen je eines Beschlagteiles eingeschlagen wird. Der Schrank wird dann mit den Platten der Beschlagteile gegen die Wand angelegt und durch die seitlich versetzten Löcher der Platten werden in vorbereitete Dübel in der Wand beispielsweise Holzschrauben geschraubt.
  • Mit dem erfindungsgemässen Beschlagteil kann ein Wandschrank rasch und mühelos an einer Wan-d hängend befestigt werden. Er ergibt keinen Platzverlu'st und gestattet eine saubere Montagearbeit. Bei SchrJinken mit Rückwand ist der ganze Beschlagteil verdeckt, sichtbar ist nur ein in die Rückwand versenkter Schraubenkopf. Bei Schränken ohne Rückwand ist nur ein Teil der Platte mit dem Schraubenkopf sichtbar, wobei die Platte in die Befestigungswand versenkt angeordnet werden kann, ohne jeden Platzverlust und ohne irgendeinen in das Innere des Schrankes vorstehenden Teil.
  • Gemäss einer weiteren Ausführungsform hat der Bol,zen zum Einschlagen in die stirnseitige Bohrung der Schrankwandung einen runden Querschnitt und am freien Ende eine Querbohrung.. Letztere dient dazu, das Herausrutschen des Bolzens mittels eines durch die Querbohrung gelegten Stiftes oder einer Schraube zu verhindern.
  • Der Bolzen kann auch-einen vieleckigen Querschnitt aufweisen. Ein solcher Bolzen hält ohne weitere Hilfsmittel, wenn der Durchmesser der stirnseitigen Bohrung zum Einschlagen des Bolzens in die Schrank-wand etwas kleiner ist als der Aussendurchmesser des Bolzens.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein an einer Wand getragener Wandschrank in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Schrank mit Rückwand, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Beschlagteils mit Schraubenbolzen, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Beschlagteils mit glattem Bolzen, Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Schrank ohne Rückwand» Der Beschlagteil zum Befestigen eines Wandschrankes an einer Wand besteht nach Fig. 3 aus einer länglichen Platte 1, die am einen Ende einen von der Platte rechtwinklig abstehenden, an der Platte angenieteten oder angeschweissten Bolzen 3 trägt und am andern Ende mit einem gegenüber dem Bolzen seitlich versetzten Loch 2 versehen ist. Der Bolzen 3 gemäss Fig. 3 besitzt Umfangsrippen 4, die ein flaches Sägegewinde bilden. Anstelle.eines Sägezahnprofils kann der Bolzen 5 gemäss Fig. 4 auch eine glatte Wandung von rundem-oder vieleckigem Querschnitt und an seinem freien Ende eine Querbohrung 6 aufweisen.
  • Eine Variante der Vorrichtung nach Fig. 4 kann dar'in bestehen, dass der glatte Bolzen 5 an seinem Ende einen gerippten Schlitz aufweist. Ferner lässt sich anstelle eines massiven Bolzens ein hohler Bolzen verwenden. Letzterer besitzt zweckmässig ein Innengewinde, welches dazu dient, den Bolzen mit einer Schraube an der Platte 1 zu befestigen.
  • Das Anbringen des Beschlages an einem Schrank geschieht nach Fig. 2 in'der Weise, dass durch die Deckenwandung 7 des Schrankes eine stirnseitige Bohrung 8 gelegt wird, die auch die Rückwand 9 des Schrankes durchsetzt. Der Durchmesser der Bohrung 8 ist etwas kleiner als der Bolzendurchmesser gewählt, so dass der mit Sägegewinde versehene Bolzen nach dem Einschlagen fest in der-Oeffnung hält. Der Bolzen 3 kann notfalls wieder aus der Oeff7 nung herausgeschraubt werden. Eine Befestigungsvorrichtung mit glattem Bolzen 6 wird nach dem Einschlagen durch einen Stift gesichert, der durch die Wandung 7 und die,Querbohrung 6 des Bolzens ge#legt wird. Für einen Bo lzen mit geripptem Schlitz kann die Sicherung durch Einschlagen eines keilförmigen Stiftes in den Schlitz bewirkt-werden. Hierdurch wird das Ende des Bolzens gespreizt und noch besser in der Bohrung der Wandung eines Schrankes> ve7rankert.
  • Im Falle der Fig. 5 ist die Befestigungsvorrichtung bei einem Wandschrank ohne Rückwand in gleicher Weise wie in Fig. 2 zu befestigen.
  • Um den Wandschrank an ein-er Befestigungswand 10 zu befestigen, können in bekannter Weise Dübel 11 gesetzt werden. Ihnach ist eine p assende-Holzschraube 12 durch die Oeffnung 2 der Platte 1 und gegebenenfalls durch eine Rückwand 9 zu legen und in den Dübel 11 einzuschrauben.
  • Ein Wandschrank nach Fig. 1 kann durch zwei oder mehr Befestigungsvorrichtungen 13 in der Deckenwandung 7 und zwei oder mehr weitere Befestigungsvorrichtungen 14 in der Bodenwandung 15 gehalten werden.

Claims (2)

  1. P-a t e n ta n s p r U c h e : # -en, bzw. 1. Plattenförmiger Beschlagteil zum Befestic, Aufhängen von Wandschränken mit oder ohne Rückwand, gekennzeichnet C2 durch eine an sich bekannte flache Platte (1) mit daran fest ein - senkrecht zur Platte stehendem Bolzen (3 bzw. 5) und mit einem zum Bolzen seitlich versetzten Loch (2), wobei der Bolzen 3, bzw.5) zum Eingreifen in eine stirnseitige Bohrung (8) einer Schrankwand auf der Rückseite des Schrankes und das Loch (2) zum Durchtritt einer Befestiuungsschraube C12) oder dergl. zwecks Anschlagens der Platte an der Wand bestimmt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (3) mit Gewinde, z.B. einen flachen Sägengewinde (4) versehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (5) einen runden oder-prismatischen Querschnitt und am freien Ende eine Querbohrung (6) aufweist.
DE19651554533 1964-09-18 1965-03-05 Plattenfoermiger Beschlagteil zum Befestigen bzw. Aufhaengen von Wandschraenken Withdrawn DE1554533A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1215064A CH406560A (de) 1964-09-18 1964-09-18 Vorrichtung zum Befestigen von Wandschränken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1554533A1 true DE1554533A1 (de) 1970-01-08

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ID=4380332

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651554533 Withdrawn DE1554533A1 (de) 1964-09-18 1965-03-05 Plattenfoermiger Beschlagteil zum Befestigen bzw. Aufhaengen von Wandschraenken
DE1965Z0009734 Expired DE1953734U (de) 1964-09-18 1965-03-05 Vorrichtung zum befestigen von wandschraenken.

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DE1965Z0009734 Expired DE1953734U (de) 1964-09-18 1965-03-05 Vorrichtung zum befestigen von wandschraenken.

Country Status (3)

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AT (1) AT255061B (de)
CH (1) CH406560A (de)
DE (2) DE1554533A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4754948A (en) * 1986-11-12 1988-07-05 The Tappan Company Range stability device

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010016889U1 (de) * 2010-12-21 2012-03-22 Rehau Ag + Co Möbelbauteil

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US4754948A (en) * 1986-11-12 1988-07-05 The Tappan Company Range stability device

Also Published As

Publication number Publication date
CH406560A (de) 1966-01-31
AT255061B (de) 1967-06-26
DE1953734U (de) 1967-01-19

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