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DE1553445C - Zentriereinrichtung an einem Tür Verschluß fur Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zentriereinrichtung an einem Tür Verschluß fur Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1553445C
DE1553445C DE1553445C DE 1553445 C DE1553445 C DE 1553445C DE 1553445 C DE1553445 C DE 1553445C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
locking
rotary latch
centering device
base plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SA
Original Assignee
Regie Nationale des Usines Renault
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Zentriereinrichtung an Anschlagstückes in bei geschlossener Tür zusamme
einem Türverschluß für Kraftfahrzeuge mit einem an gedrücktem Zustand über eine Anschlagfläche c
der schwenkbaren Tür befestigten Verschlußteil mit Schließklobens und seine mit der Drehfalle ζ
Grundplatte, Anschlagstück und Drehfalle, die in . sammenarbeitende Schließrast zur Drehfallenach
geschlossenem Zustand der Tür in .einen Schließ- 5 hin .gerichtet ist. Es ist auf diese Weise möglich, ve
kloben am Fahrzeugrahmen eingreift, wobei eine hältnismäßig große Schließkräfte mittels des elas;
Vorrast- und eine Schließstellung der Drehfalle vor- sehen Anschlagstückes auszuüben, ohne daß zur B
gesehen sind. wegung der Drehfalle erhebliche Kräfte aufgewend
Eine derartige Zentriereinrichtung an einem Tür- werden müßten.
Verschluß dieser Bauart ist bekannt, bei welcher das io Weiterhin ist es zweckmäßig, das Anschlagstück
Grundblech ein die Drehfalle umgebendes Gehäuse der unteren, äußeren Ecke der Grundplatte anzv
bildet, das einen Schlitz für einen an der Drehfalle ordnen, wobei seine Wirkungslinie einen Winkel ve
vorgesehenen Schließzapfen aufweist, der mit säge- in etwa 45° gegenüber der Schwenkrichtung der Ti
zahnförmigen Einschnitten in einem leistenförmigen aufweist. Diese Ausbildung ermöglicht eine einfacl
Schließkloben zusammenarbeitet. Der Schließkloben 15 und raumsparende Anordnung der einzelnen Tei
bildet zwar bei dieser Bauart eine Auflage für die der Zentriereinrichtung, wobei sich das elastisch
Grundplatte, Herstellungs- bzw. Montagespiele kön- Anschlagstück besonders gut und dauerhaft an de
nen jedoch nicht ausgeglichen und auftretende Grundplatte befestigen läßb
Vibrationen nicht gedämpft werden, nachdem sich ' In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispie:
Grundplatte und Drehfalle gegenüber dem Schließ- 20 dargestellt! Es zeigt
kloben frei nach oben bewegen können. F i g. 1 die Aufsicht auf den Verschlußteil m
Dabei ist es auch bekannt, als Material für den Grundplatte, Anschlagstück und Drehfalle und de
Schließkloben armierten Kunststoff zu verwenden, Schließkloben in Schließstellung des Türverschlusse
um eine Geräuschdämpfung zu erzielen. Bei dieser F i g. 2 den Schnitt längs der Linie II-II in F i g.
Bauart ist bereits eine die Reibung herabsetzende 25 Fig. 3 eine schematische Ansicht des einerseits a
Rolle vorgesehen, jedoch nicht an der eigentlichen der schwenkbaren Tür, andererseits am Rahme
Drehfalle, sondern an einer die Drehfalle betätigen- eines Kraftfahrzeugs angeordneten Türverschlusse
den Klinke. Die Rolle greift auch nicht in die Ein- Fig. 4 die Schnittansicht gemäß Fig. 2, wobei d;
schnitte bzw. Rasten des Schließklobens ein. Drehfalle mit einer Rolle versehen ist.
Auch ist eine Zentriereinrichtung an einem Tür- 30 Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist der Türverschlu
' Verschluß mit einem Anschlagstück aus Gummi einen Verschlußteil mit einer Grundplatte 1 un
od. dgl. bekannt. Die Wirkungslinie des elastischen einer Drehfalle 4 an der schwenkbaren Tür auf, di
Einsatzes ist jedoch nicht zur Drehfallenachse hin in geschlossenem Zustand der Tür in einen Schlief,
gerichtet, sondern übt auf diese ein Drehmoment im kloben 16 am Fahrzeugrahmen eingreift. Die Grunc
ÜfTnungssinn aus. Auch ist noch ein' gesonderter 35 platte 1 besteht zweckmäßig aus Blech und ist m
Gleitstein vorhanden, der eine senkrecht nach unten Befestigungsschrauben 3 an der Tür befestigt. D:
gerichtete Kraft ausübt. ■ Drehfalle ist mit einer Drehfallenachse 5 verbünde.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- die in nicht näher gezeigter bekannter Weise ve:
steht darin, eine Zentriereinrichtung an einem Tür- schwenkt werden kann. Die Drehfalle 4 ist mit einet
Verschluß der eingangs genannten Bauart zu schaffen, 40 radialen Verriegelungszapfen 6 versehen, der mit dej
die es ermöglicht, mit einfachen Teilen nicht nur das Schließkloben 16 zusammenarbeitet,
bei der Herstellung bzw. Montage von Karosserie An der Grundplatte 1 ist ein Anschlagstück 1
und Türen unvermeidliche Spiel durch Zentrierung aus Gummi od. dgl. für den Schließkloben 16 vorg'
der Tür und ihre feste, zuverlässige Halterung aus- sehen. Dieses Anschlagstück 13 ist zweckmäßi
zugleichcn, wobei Schwingungen bereits im Keim er- 45 mittels eines Dornes 14 befestigt, der durch eir
stickt werden, sondern auch die Abnutzung im Be- Öffnung 15 der Grundplatte 1 hindurchgeführt i;
trieb zu verringern. Weiterhin sind am Schließkloben 16 zwei im wesen
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das An- liehen parallel zur Schwenkrichtung 26 der Tür ve
schlagstück in bekannter Weise aus Gummi od. dgl. laufende und mit zwei Anlageteilen an der Grum
ist; seine Wirkungslinie, in bei geschlossener Tür zu- 50 platte zusammenarbeitende Führungs- und Anlagt
sammengedrücktem Zustand über eine Anschlag- flächen 21 und 22 an zwei gegenüberliegenden Seite
fläche des Schließklobens und seine mit der Dreh- des Schließklobens 16 vorgesehen. Bei dem gezeigte
falle zusammenarbeitende Schließrast zur Drehfallen- Ausführungsbeispiel besteht der eine Anlageteil a
achse hin gerichtet ist und daß an der Grundplatte der Grundplatte aus einem z. B. aus Blech b<.
zwei im wesentlichen parallel zur Schwenkrichtung 55 stehenden Teil 7 mit Rand 8, der zusätzlich noc
der Tür verlaufende Anlageteile vorgesehen sind, die einen Anschlag 9 zur Begrenzung der Schwenk
bei geschlossener Tür an zwei an gegenüberliegenden bewegung des Verriegelungszapfens 6 aufweist, wäl
Seiten des Schließklobens vorgesehenen zugehörigen rend der andere Anlageteil an der Grundplatte vo
Führungs- und AnJagellächen anliegen. dem umgebogenen Rand 2 der Grundplatte 1 gebildi
Die Zentriereinrichtung ermöglicht es, den Schließ- 60 ist. Mit diesen Anlageteilen arbeiten die Führung1
kloben in der Schließstellung allseitig festzulegen, und Anlageflächen 21 und 22 des Schließklobens 1
und zwar an vier Anlage- bzw. Anschlagllächen, zusammen, derart, daß der mit der Grundplatte 1 ve
wobei eine Anschlagfläche, nämlich die des aus bundene Vcrschlußtei! an der Tür weder nach obi
Gummi od. dgl. bestehenden Anschlagstückes, in- noch nach unten ausweichen kann. Die Festlegung';
UAac ihrer Hlastizität eine Anpreßkraft auf den 65 der Schwenkrichtung 26 der Tür bewirken das A:
Schließkloben ausübt. Dadurch wird jedes Spiel schlagstück Ϊ3 und die Drehfalle 4. nebst Ve
ausgeglichen und etwa auftretende Schwingungen zu- riegeliingszapfen 6.
verlässig gedämpft, wobei die Wirkungslinie des Die Begrenzung des Sciivvenkweges der Drehfa!
im Schließsinne geschieht normalerweise durch den bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel nicht dargestellten Betätigungsteil der Drehfalle. Zur Verdeutlichung ist diese Begrenzung jedoch schematisch durch die Anschläge 10 und 11 und die Schraubenfeder 28 dargestellt, welch letztere das Bestreben hat, die Drehfalle in der Anschlagstellung zu halten.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft die Wirkungslinie R des Anschlagstückes 13 in bei geschlossener Tür zusammengedrücktem Zustand über eine Anschlagfläche 23 des Schließklobens 16 und seine mit dem Verriegelungszapfen 6 der Drehfalle 4 zusammenarbeitende Schließrast 20 zur Drehfallenachse 5 hin. Dies ermöglicht, wie bereits erwähnt, das Öffnen der Tür selbst bei großen Schließkräften. Weiterhin ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel das Anschlagstück 13 in der unteren, äußeren Ecke 12 der Grundplatte 1 angeordnet, wobei seine Wirkungslinie R einen Winkel von etwa 45° gegenüber der Schwenkrichtung 26 der Tür aufweist.
Der Schließkloben 16 besteht in bekannter Weise aus Kunststoff und ist mit einer metallischen Armierung 17 versehen, in der die Vorrast 19 und die Schließrast 20 angeordnet sind. Diese als Einsatz ausgebildete Armierung befindet sich in einer entsprechenden Ausnehmung des Kunststoffteils des Schließklobens 16, in der er durch eine Befestigungsschraube 18 gehalten ist. Die Verwendung von Kunststoff bringt nicht nur den bereits bekannten Vorteil der Geräuscharmut, sondern ermöglicht infolge seiner Elastizität eine gewisse Klemmführung zwischen dem Teil 7 und der als R.and ausgebildeten Führungs- und Anlagefläche 22, was eine noch betriebsgerechtere Halterung der Tür im Türrahmen sowie eine noch bessere Dämpfung ergibt. Die Richtungen, in die das elastische Anschlagstück 13 in der Schließstellung, in der es zusammengedrückt wird, ausweicht, sind mit Pfeilen 27 angedeutet.
Der Türverschluß arbeitet wie folgt:
Wie in F i g. 3 angedeutet, ist der Schließkloben 16 an dem in der Figur links angeordneten Fahrzeugrahmen befestigt, während sich der Verschlußteil mit Grundplatte, Anschlagstück, Drehfalle und Anlageteilen an der schwenkbaren Tür befindet. Beim Schließen bewegt sich die Tür in Schwenkrichtung 26, wobei der Schließkloben 16 die Drehfalle 4 bzw. deren Verriegelungszapfen 6 anhebt, und zwar in Pfeilrichtung 25, und die Führungs- bzw. Anlageflächen 21 und 22 zwischen den Rand 8 des Teils 7 und den Rand 2 der Grundplatte 1 eintreten. Dadurch wird die Tür zentriert. Bei weiterer Schwenkbewegung der Tür im Schließsinne fällt der Verriegelungszapfen 6 der Drehfalle 4 nacheinander in die Vorrast 19 und anschließend in die Schließrast 20. Der Gegendruck gegen den Verriegelungszapfen 6 wird dabei von dem zusammengepreßten Anschlagstück 13 hervorgerufen. Bei Verwendung von Kunststoff für den Schließkloben 16 ist eine Schmierung an den Führungs- und Anlageflächen 21 und 22 überflüssig. Die die Vorrast 19 und die Schließrast 20 aufweisende metallische Armierung 17 mindert den Verschleiß zwischen Schließkloben 16 und Verriegelungszapfen 6.
Als zusätzlicher Vorteil ist zu erwähnen, daß der Rand 2 der Grundplatte 1 und der Rand 8 des Teils 7 sowie die Dicke der Drehfalle 4 den Türverschluß praktisch von außen unzugänglich machen, da das Einführen eines Werkzeuges von dieser Seite her zuverlässig verhindert wird.
Beim Öffnen wird die Drehfalle 4 nebst Verriegelungszapfen 6 in Pfeilrichtung 25 bis zum Anschlag 9 verschwenkt, so daß sich die Tür in entgegengesetzter Richtung bewegen kann. Die auf die Drehfalle ausgeübte Öffnungskraft braucht nur gering zu sein.
Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform weist die Drehfalle 4 eine Rolle 29 auf, die auf einer exzentrischen Achse 30 einer Platte 31 gelagert ist, die mit der Drehfallenachse 5 aus einem Stück besteht bzw. mit dieser fest verbunden ist. Die Rolle 29 wird von einem Haltering 32 in ihrer Lage gehalten und kann aus Metall oder aus Kunststoff sein. Im letztgenannten Fall wird die Reibung zwischen der Rolle und der Vorrast 19 bzw. der Schließrast 20 noch weiter herabgesetzt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Zentriereinrichtung an einem Türverschluß für Kraftfahrzeuge mit einem an der schwenkbaren Tür befestigten Verschlußteil mit Grundplatte, Anschlagstück und Drehfalle, die in geschlossenem Zustand der Tür in einen Schließkloben am Fahrzeugrahmen eingreift, wobei eine Vorrast- und eine Schließstellung der Drehfalle vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagstück (13) in bekannter Weise aus Gummi od. dgl. ist, seine Wirkungslinie (R) in bei geschlossener Tür zusammengedrücktem Zustand über eine Anschlagfläche (23) des Schließklobens (16) und seine mit der Drehfalle (4) zusammenarbeitende Schließrast (20) zur Drehfallenachse (5) hin gerichtet ist, und daß an der Grundplatte (1) zwei im wesentlichen parallel zur Schwenkrichtung (26) der Tür verlaufende Anlageteile (Rand 2 und 8 des Teils 7) vorgesehen sind, die bei geschlossener Tür an zwei an gegenüberliegenden Seiten des Schließklobens (16) vorgesehenen, zugehörigen Führungs- und Anlageflächen (21, 22) anliegen.
2. Zentriereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagstück (13) in der unteren, äußeren Ecke (12) der Grundplatte (1) angeordnet ist und seine Wirkungslinie (R) einen Winkel von etwa 45° gegenüber der Schwenkrichtung (26) der Tür aufweist.
3. Zentriereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkloben (16) in bekannter Weise aus Kunststoff besteht und mit einer metallischen Armierung (17) versehen ist, in der Vorrast (19) und Schließrast (20) angeordnet sind.
4. Zentriereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfalle (4) eine in bekannter Weise exzentrisch gelagerte Rolle (29) aufweist, die mit der Vorrast (19) bzw. Schließrast (20) zusammenarbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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