DE1553445B - Zentriereinrichtung an einem Türverschluß für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Zentriereinrichtung an einem Türverschluß für KraftfahrzeugeInfo
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Description
I 553
Die Erfindung betrifft eine Zentriereinrichtung an einem Türverschluß für Kraftfahrzeuge mit einem an
der schwenkbaren Tür befestigten Verschlußteil mit Grundplatte, Anschlagstück und Drehfalle, die in
geschlossenem Zustand der Tür in einen Schließkloben am Fahrzeugrahmen eingreift, wobei eine
Vorrast- und eine Schließstellung der Drehfalle vorgesehen sind.
Eine derartige Zentriereinrichtung an einem Türverschluß dieser Bauart ist bekannt, bei welcher das
Grundblech ein die Drehfalle umgebendes Gehäuse bildet, das einen Schlitz für einen an der Drehfalle
vorgesehenen Schließzapfen aufweist, der mit sägezahnförmigen Einschnitten in einem leistenförmigen
Schließkloben zusammenarbeitet. Der Schließkloben bildet zwar bei dieser Bauart eine Auflage für die
Grundplatte, Herstellungs- bzw. Montagespiele können jedoch nicht ausgeglichen und auftretende
Vibrationen nicht gedämpft werden, nachdem sich Grundplatte und Drehfalle gegenüber dem Schließkloben
frei nach oben bewegen können.
Dabei ist es auch bekannt, als Material für den Schließkloben armierten Kunststoff zu verwenden,
um eine Geräuschdämpfung zu erzielen. Bei dieser Bauart ist bereits eine die Reibung herabsetzende
Rolle vorgesehen, jedoch nicht an der eigentlichen Drehfalle, sondern an einer die Drehfalle betätigenden
Klinke. Die Rolle greift auch nicht in die Einschnitte bzw. Rasten des Schließklobens ein.
Auch ist eine Zentriereinrichtung an einem Tür-Verschluß
mit einem Anschlagstück aus Gummi od. dgl. bekannt. Die Wirkungslinie des elastischen
Einsatzes ist jedoch nicht zur Drehfallenachse hin gerichtet, sondern übt auf diese ein Drehmoment im
Öffnungssinn aus. Auch ist noch ein gesonderter Gleitstein vorhanden, der eine senkrecht nach unten
gerichtete Kraft ausübt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Zentriereinrichtung an einem Türverschluß
der eingangs genannten Bauart zu schaffen, die es ermöglicht, mit einfachen Teilen nicht nur das
bei der Herstellung bzw. Montage von Karosserie und Türen unvermeidliche Spiel durch Zentrierung
der Tür und ihre feste, zuverlässige Halterung auszugleichen, wobei Schwingungen bereits im Keim erstickt
werden, sondern auch die Abnutzung im Beirieb zu verringern.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Anschlagstück in bekannter Weise aus Gummi od. dgl.
ist, seine Wirkungslinie in bei geschlossener Tür zusammengedrücktem Zustand über eine Anschlagfläche
des Schließklobens und seine mit der Drehfalle zusammenarbeitende Schließrast zur Drehfallenachse
hin gerichtet ist und daß an der Grundplatte zwei im wesentlichen parallel zur Schwenkrichtung
der Tür verlaufende Anlageteile vorgesehen sind, die bei geschlossener Tür an zwei an gegenüberliegenden
Seiten des Schließklobens vorgesehenen zugehörigen Führungs- und Anlageflächen anliegen.
Die Zentriereinrichtung ermöglicht es, den Schließkloben in der Schließstellung allseitig festzulegen,
und zwar an vier Anlage- bzw. Anschlagflächen, wobei eine Anschlagfläche, nämlich die des aus
Gummi od. dgl. bestehenden Anschlagstückes, infolge ihrer Elastizität eine Anpreßkraft auf den
Schließkloben ausübt. Dadurch wird jedes Spiel ausgeglichen und etwa auftretende Schwingungen zuverlässig
gedämpft, wobei die Wirkungslinie des Anschlagstückes in bei geschlossener Tür zusammengedrücktem
Zustand über eine Anschlagfläche des Schließklobens und seine mit der Drehfalle zusammenarbeitende
Schließrast zur Drehfallenachse hin gerichtet ist. Es ist auf diese Weise möglich, verhältnismäßig
große Schließkräfte mittels des elastischen Anschlagstückes auszuüben, ohne daß zur Bewegung
der Drehfalle erhebliche Kräfte aufgewendet werden müßten.
Weiterhin ist es zweckmäßig, das Anschlagstück in der unteren, äußeren Ecke der Grundplatte anzuordnen,
wobei seine Wirkungslinie einen Winkel von in etwa 45° gegenüber der Schwenkrichtung der Tür
aufweist. Diese Ausbildung ermöglicht eine einfache und raumsparende Anordnung der einzelnen Teile
der Zentriereinrichtung, wobei sich das elastische Anschlagstück besonders gut und dauerhaft an der
Grundplatte befestigen läßt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Aufsicht auf den Verschlußteil mit Grundplatte, Anschlagstück und Drehfalle und den
Schließkloben in Schließstellung des Türverschlusses, F i g. 2 den Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1,
F i g. 3 eine schematische Ansicht des einerseits an der schwenkbaren Tür, andererseits am Rahmen
eines Kraftfahrzeugs angeordneten Türverschlusses,
F i g. 4 die Schnittansicht gemäß F i g. 2, wobei die Drehfalle mit einer Rolle versehen ist.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, weist der Türverschluß einen Verschlußteil mit einer Grundplatte 1 und
einer Drehfalle 4 an der schwenkbaren Tür auf, die in geschlossenem Zustand der Tür in einen Schließkloben
16 am Fahrzeugrahmen eingreift. Die Grundplatte 1 besteht zweckmäßig aus Blech und ist mit
Befestigungsschrauben 3 an der Tür befestigt. Die Drehfalle ist mit einer Drehfallenachse 5 verbunden,
die in nicht näher gezeigter bekannter Weise verschwenkt werden kann. Die Drehfalle 4 ist mit einem
radialen Verriegelungszapfen 6 versehen, der mit dem Schließkloben 16 zusammenarbeitet.
An der Grundplatte 1 ist ein Anschlagstück 13 aus Gummi od. dgl. für den Schließkloben 16 vorgesehen.
Dieses Anschlagstück 13 ist zweckmäßig mittels eines Domes 14 befestigt, der durch eine
öffnung 15 der Grundplatte 1 hindurchgeführt ist. Weiterhin sind am Schließkloben 16 zwei im wesentlichen
parallel zur Schwenkrichtung 26 der Tür verlaufende und mit zwei Anlageteilen an der Grundplatte
zusammenarbeitende Führungs- und Anlageflachen 21 und 22 an zwei gegenüberliegenden Seiten
des Schließklobens 16 vorgesehen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der eine Anlageteil an
der Grundplatte aus einem z. B. aus Blech bestehenden Teil 7 mit Rand 8, der zusätzlich noch
einen Anschlag 9 zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Verriegelungszapfens 6 aufweist, während
der andere Anlageteil an der Grundplatte von dem umgebogenen Rand 2 der Grundplatte 1 gebildet
ist. Mit diesen Anlageteilen arbeiten die Führungsund Anlageflächen 21 und 22 des Schließklobens 16
zusammen, derart, daß der mit der Grundplatte 1 verbundene Verschlußteil an der Tür weder nach oben
noch nach unten ausweichen kann. Die Festlegung in der Schwenkrichtung 26 der Tür bewirken das Anschlagstück
13 und die Drehfalle 4 nebst Verriegelungszapfen 6.
Die Begrenzung des Schwenkweges der Drehfalle
Schließsinne geschieht normalerweise durch den dem gezeigten Ausführungsbeispiel nicht dareilten
Betätigungsteil der Drehfalle. Zur Vertiichung ist diese Begrenzung jedoch schematisch
ch die Anschläge 10 und 11 und die Schraubenjr
28 dargestellt, welch letztere das Bestreben hat, Drehfalle in der Anschlagstellung zu halten.
Sei dem gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft Wirkungslinie R des Anschlagstückes 13 in bei
Alossener Tür zusammengedrücktem Zustand r eine Anschlagfläche 23 des Schließklobens 16
', seine mit dem Verriegelungszapfen 6 der Dreh- i 4 zusammenarbeitende Schließrast 20 zur Drehenachse
5 hin. Dies ermöglicht, wie bereits ahnt, das Öffnen der Tür selbst bei großen
üeßkräften. Weiterhin ist bei dem gezeigten Ausrungsbeispiel das Anschlagstück 13 in der unteren,
eren Ecke 12 der Grundplatte 1 angeordnet, woseine Wirkungslinie R einen Winkel von etwa
gegenüber der Schwenkrichtung 26 der Tür auf-
>er Schließkloben 16 besteht in bekannter Weise Kunststoff und ist mit einer metallischen Arrung
17 versehen, in der die Vorrast 19 und die üeßrast 20 angeordnet sind. Diese als Einsatz
gebildete Armierung befindet sich in einer entgehenden
Ausnehmung des Kunststoffteils des Iießklobens 16, in der er durch eine Befestigungsraube 18 gehalten ist. Die Verwendung von
nststoff bringt nicht nur den bereits bekannten rteil der Geräuscharmut, sondern ermöglicht inre
seiner Elastizität eine gewisse Klemmführung sehen dem Teil 7 und der als Pvand ausgebildeten
•rungs- und Anlagefläche 22, was eine noch bebsgerechtere Halterung der Tür im Türrahmen
•de eine noch bessere Dämpfung ergibt. Die Richgen, in die das elastische Anschlagstück 13 in der
Heßstellung, in der es zusammengedrückt wird, weicht, sind mit Pfeilen 27 angedeutet.
)er Türverschluß arbeitet wie folgt: Vie in Fig. 3 angedeutet, ist der Schließkloben 16
dem in der Figur links angeordneten Fahrzeugmen befestigt, während sich der Verschlußteil mit
mdplatte, Anschlagstück, Drehfalle und'Anlagern
an der schwenkbaren Tür befindet. Beim ließen bewegt sich die Tür in Schwenkrichtung
wobei der Schließkloben 16 die Drehfalle 4 bzw. zn Verriegelungszapfen 6 anhebt, und zwar in
!!richtung 25, und die Führungs- bzw. Anlagehen 21 und 22 zwischen den Rand 8 des Teils 7
! den Rand 2 der Grundplatte 1 eintreten. Dach wird die Tür zentriert. Bei weiterer Schwenkegung
der Tür im Schließsinne fällt der Verelungszapfen 6 der Drehfalle 4 nacheinander in
Vorrast 19 und anschließend in die Schließrast Der Gegendruck gegen den Verriegelungszapfen 6
j dabei von dem zusammengepreßten Anschlag- :k 13 hervorgerufen. Bei Verwendung von Kunst-
? für den Schließkloben 16 ist eine Schmierung an Führungs- und Anlageflächen 21 und 22 über-
;ig. Die die Vorrast 19 und die Schließrast 20 veisende metallische Armierung 17 mindert den
xhleiß zwischen Schließkloben 16 und Verelungszapfen 6.
Als zusätzlicher Vorteil ist zu erwähnen, daß der Rand 2 der Grundplatte 1 und der Rand 8 des
Teils 7 sowie die Dicke der Drehfalle 4 den Türverschluß praktisch von außen unzugänglich machen,
da das Einführen eines Werkzeuges von dieser Seite her zuverlässig verhindert wird.
Beim Öffnen wird die Drehfalle 4 nebst Verriegelungszapfen 6 in Pfeilrichtung 25 bis zum Anschlag
9 verschwenkt, so daß sich die Tür in entgegengesetzter Richtung bewegen kann. Die auf die
Drehfalle ausgeübte Öffnungskraft braucht nur gering zu sein.
Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform weist die Drehfalle 4 eine Rolle 29 auf, die auf einer
exzentrischen Achse 30 einer Platte 31 gelagert ist, die mit der Drehfallenachse 5 aus einem Stück besteht
bzw. mit dieser fest verbunden ist. Die Rolle 29 v/ird von einem Haltering 32 in ihrer Lage gehalten
und kann aus Metall oder aus Kunststoff sein. Im letztgenannten Fall wird die Reibung zwischen der
Rolle und der Vorrast 19 bzw. der Schließrast 20 noch weiter herabgesetzt.
Claims (4)
1. Zentriereinrichtung an einem Türverschluß für Kraftfahrzeuge mit einem an der schwenkbaren
Tür befestigten Verschlußteil mit Grundplatte, Anschlagstück und Drehfalle, die in geschlcssenem
Zustand der Tür in einen Schließkloben am Fahrzeugrahmen eingreift, wobei eine Vorrast- und eine Schließstellung der Drehfalle
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlagstück (13) in bekannter Weise aus Gummi od. dgl. ist, seine Wirkungslinie
(R) in bei geschlossener Tür zusammengedrücktem Zustand über eine Anschlagfläche
(23) des Schließklobens (16) und seine mit der Drehfalle (4) zusammenarbeitende Schließrast
(20) zur Drehfallenachse (5) hin gerichtet ist, und daß an der Grundplatte (1) zwei im wesentlichen
parallel zur Schwenkrichtung (26) der Tür verlaufende Anlageteile (Rand 2 und 8 des Teils 7)
vorgesehen sind, die bei geschlossener Tür an zwei an gegenüberliegenden Seiten des Schließklobens
(16) vorgesehenen, zugehörigen Führungs- und Anlageflächen (21, 22) anliegen.
2. Zentriereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagstück
(13) in der unteren, äußeren Ecke (12) der Grundplatte (1) angeordnet ist und seine Wirkungslinie
(R) einen Winkel von etwa 45° gegenüber der Schwenkrichtung (25) der Tür aufweist.
3. Zentriereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkloben
(16) in bekannter Weise aus Kunststoff besteht und mit einer metallischen Armierung (17) versehen
ist, in der Vorrast (19) und Schließrast (20) angeordnet sind.
4. Zentriereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehfalle (4) eine in bekannter Weise exzentrisch gelagerte Rolle (29) aufweist, die mit der Vorrast
(19) bzw. Schließrast (20) zusammenarbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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