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DE1553303A1 - Schloss mit Zuhaltungs-Sicherungsschiebern - Google Patents

Schloss mit Zuhaltungs-Sicherungsschiebern

Info

Publication number
DE1553303A1
DE1553303A1 DE19661553303 DE1553303A DE1553303A1 DE 1553303 A1 DE1553303 A1 DE 1553303A1 DE 19661553303 DE19661553303 DE 19661553303 DE 1553303 A DE1553303 A DE 1553303A DE 1553303 A1 DE1553303 A1 DE 1553303A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
plates
lock
lock according
comb
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19661553303
Other languages
English (en)
Other versions
DE1553303C3 (de
DE1553303B2 (de
Inventor
Hans Bruegemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1553303A1 publication Critical patent/DE1553303A1/de
Publication of DE1553303B2 publication Critical patent/DE1553303B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1553303C3 publication Critical patent/DE1553303C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloß mit Zuhaltungs-Sicherungsschiebern Zusatz zu Patent .... (Pat.-Aniii. B 85 434 Ic/68a). Das flauptpatent betrifft ein Schloß mit Zuhaltungs-Sicherungsschiebern, bei welchem eine der Anzahl der Zuhaltungs-Sicherungsschiebern ensprechende Anzahl von SperrpIatten zugeordnet sind, bei welchem jedem, vorzugsweise an dem Zuhaltungs-Sicherungsschieber sitzenden Sperrzahn eine eigene entsprechend der zugehörigen Bartstufe des Schlüssels liegende Eintrittsöffnung ail jeder Sperrplatte zugeordnet ist.
  • Die diesbezügliche Ausgestaltung gemäß dem Hauptpatent bringt gegenüber den an sich bekannten Schlössern mit Zuhaltungs-Sicherungsschiebern den Vorteil einer höheren Schließsicherheit und einer größeren Kombinationsmöglichkeit. Auch ist das Schloß herstellungstechnisch und gebrauchstechnisch wesentlich vorteilhafter, wobei für die herstellungstechnischen Vorteile vor allem ins Gewicht fällt, daß ein und derselben Grundtype verschiedene Spe rrplatten zugeordnet werden, die gegebenenfalls zu einem einsetzbaren Block zusammengefaßt sind. In Weiterbildung dieser Ausgestaltung nach dem Hauptpatent schlägt die vorliegende Erfindung vor, daß die Sicherungsplatten quer zur Richtung ihrer Sperrzahneingriffsöffnung ein- und feststellbar sind. Zufolge dieser Ausgestaltung ist erreicht, daß nicht mehr für jede Bartstufenkombination ein gesonderter Satz von Sicherungsplatten gefertigt werden muß, die an geeigneter Stelle die Sperrzahneingriffsöffnung aufweisen. Die Einstellbarkeit der Sicherungsplatten gestattet vielmehr, daß die auch untereinander gleichen Sicherungsplatten zu verwenden und diese dann so.einzustellen sind, daß die Sperrzahneingriffsöffnung an der für die entsprechende Bartstufe des Schlüssels richtigen Stelle liegt. In dieser Stellung wird dann die Sicherungsplatte festgestellt. Die Ausgestaltung ist nicht nur herstellungstechnisch von Vorteil, sondern auch gebrauchstechnisch-. Das Schloß kann durch Lösen der Feststellung dieser Sicherungsplatten und andersartiges Einstellen derselben jederzeit auf eine andere Bartstufenkombination abgestimmt werden, beispielsweise, wenn der entsprechende Schlüssel verloren ging und aus Sicherheitggründen nicht wieder ein Schlüssel mit derselben Bartstufenkombination gewählt werden soll..
  • Eine vorteilhafte Bauform besteht erfindungsgemäß, insbesondere im Hinblick auf die Festellbarkeit darin, daß die Sicherungsplatten in einem kastenförmigen Gehäuse angeordnet sind und einen quer zu den-Sperrza#-ineingriffsausnehmun.gen verlaufenden Sclilitz besitzen, der vor.
  • einer oder u.c>'#l-ireren Feststel-Ischrauben durehsetzt ist. Aach entsprechendem Anziehen der Feststellschrauberi. besteht dabei gleichzeitig noch die Möglichkeit, die #b 41 so zunächst ordnungsgemäß gefesselten SicherungspJatten durch weitere Hilfsmittel, z.13'. durch in Kerben der Platten eintretende Zackenschieber, Bolzen oder dergleiclien endgültig tu sichern, falls dieses geboten ist.
  • Zur leicht-en Um- und Feststellbarkeit ist es gemäß der Lrfindun.51 von Vorteil, wenn sich oberhalb der Feststell-I schraube in der Schloßdecke eine Öffnung zum Durchstecken eines Betäti-ungswerkzeuges befindet. Dieses greift da-in C> z2 an der Feststellschraube der Sicherungsplatten an. Die Kombinationsnöglichkeit und die Schließsicherheit ist noch erheblich dadurch gefördert, wenn erfindungsoeinäß die Sperrzähne von eingesetzten Stahl.-drahtstiften gebildet sind. Die Stalildrahtstifte braLiciien nur einen sehr geringen Durchmesser züi besitzen. Es wurcle gefunden, daß die ausschließlich in ihrer Achsrichtung belasteten Stalildralitstifte säritlichen Beanspruchungen, auch solchen bei unbefugten-Öffnungsversuchen, standhalten. Die Schinalfl.;Ichen der Stahldralitstifte ermöglichen es dabei auch in sehr günstigcr Weise> Verzahnungen auf den Abschnitten zwischen den Sperrzahneingriffsöffnungeil vorzusehen, um in an sich bekannter Igeise den, Abtastverfahren entgegenzuwirken. Um auf dersel-ben Konstruktionsbasis ein UmsteHschloß herzustellen> also ein solches Schloß, welches lediglich rdt jeuljenigen Schl.üssel aufgeschlosseii werden kann, mit welcheri es in die Schließlage gebracht worden ist und welches nit Schlüsseln verschiedener Bartstufenkorfl)inationen jehreils in die SchlIeßlage gebracht werden kann, ist erfin(,un#_#,.sgemäß die Lösung niöglich, daß die Sperrplatten in Sc'liliel")_ stellung, mittels an ihnen angeordne'ter Vorsprünge, die in Schlitze kariimartiger Halteplatten eintreten, in ihrer der Schließkombination des zum Abschließen benutzten Schlüssels festgelegt sind. Bei dieser Bauform sind also die Sperrplatten nicht endgültig und grunds 'Itzlic] festgelegt. Sie sind jeweils nur in der Scliließkombination festgelegt, die den beim Ab- schließen des Schlosses benutzen.Schlüssel entspricht. Line dieser flinsicht vor allem konstruktiv vorteilhafte Bauform besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Vorsprünge an der den Sperrzahneingriffsöffnungen gegenüberliegenden Flanke der Sperrplatten angeordnet sind und die kammartig ausgebildeten Halteplatten nach der beim Abschließen eintretenden Einordnung der Sperrl)latten in die haltende Hochstellung treten. Schließlich ist es gemäß der Lösung der Erfindung noch in einfacher Weise möglich, dem Schloß eine Notschlüsselfunktion zuzuordnen. Das bedeutet, daß das Schloß mit Hilfe eines Notschlüssels geöffnet werden kann, gleichgültig auf welche Schließkombination das Schloß von Hause aus abgestellt ist bzw. - im Falle des Umstellschlosses - mit welchem Schlüssel das Schloß in die Schließlage gebracht worden ist. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch ereicht, daß die Sperrplatten mittels eines im Schloßkasten eingebauten Notschließungsbartes, welcher beim Drehen in seine Wirkstellung die kammartigen Halteplatten auskuppelt, in eine bestimmte Schließkombination verschiebbar sind, die derjenigen eines Notschlüssels entspricht. Bei dieser Bauform wird also zu jedem Schloß meist nur ein einziger Notschlüssel geliefert; dieser weist dieselbe Bartstufenkombination auf wie der Notschließungsbart, der von Hause aus im Schloß ist. Nach in Wirkungsstellungbringen des Notschlüsselbartes kann dann der Inhaber des Notschlüssels das Schloß öffnen.
  • Eine hierbei vorteilhafte Bauform besteht gemäß der Erfindung darin, daß der drehbare Notschlüsselbart sich seitwärts von winkelig zu den Sperrpl-atten verlaufenden, an diesen angeordneten Steuerfortsätzen befindet. Eine solche Bauform fügt sich auch günstig in den Gesamtaufbau des Schlosses ein. Eine besondere Ausgestaltung, um die lialtefunktion der '11alteplatten abzukuppeln, besteht erfindungsgemäß darin, daß die quer zu ihren Kammschlitzen längsverschieblichen- Halteplatten beiderseits von Backen beaufschlagt sind, weiche beim Drehen des NotschlüsseJ-bartes von den Halteplatten wegschwenken und diese zur Längsverschieblichkeit freigeben. Die Halteplatten selbst können dann in Eingriffstellung mit den Vorsprüngen der Sperrplatten bleiben. Jeder Vorsprung einer jeden Sperrplatte ragt in einen Kammschlitz der Halteplatte. Die Ilaltefuri--*.-Z--#---22.n-n der Iialteplatten entfällt jedoch, weil sich die lial-Lz;platten selbst verschieben können beim Einschwenken des Notschlüsselbartes. - Für die sichere Wirkungsweise und eine einfache Konstruktion ist es dabei von Vorteil" wenn erfindungsgemäß die Backen von iiiiteinander käninenden 7ahnsegmenten gesteuert sind, von denen eines auf den Notschlüsselbart sitzt. i;eide Backen werden dann synchron gesteuert. Beim Drehen des Notschlüsselbartes aus seiner Wirkungsstellung. spannen die Backen wieder von beiden Seiten anschlagseitig die Halteplatten in die ortsfeste Lage. Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt. Ls zeigen: Abb. 1 eine Ansicht gegen das Eingerichte des erfindungsgemäßen Schlosses bei abgenommener Schloßdecke in Offenstellung, Abb. 2 einen Schnitt hierzu nach der Linie A-B der Abb. 1, Abb. 3 das Schloß bei eingestecktem Schlüssel in Scliließwirkstellung, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 3, Abb. 5 einen Querschnitt nach der Linie E-F der Abb. 3, Abb. 6 eine Teilansicht auf die zur Einstellung bereitstehenden, im kastenförmigen.Gehäuse angeordneten Sicherungsplatten, c> Abb. 7 eine zweite Ausführung des Schlosses mit Ansicht gegen das einen Notschließungsbart aufweisende Eingericlite in Offenstellung, Abb. 8 einen Schnitt hierzu nach der Linie G-11 der Abb. 7, Abb. 9 dieses Schloß bei eingesteckten Schlüssel in Schließwirkstellun,a, Abb. 10 einen Schnitt nach der Linie I-K der Abb. 9, Abb. 11 einen Querschnitt nach der Linie L-M der Abb. 9, Abb. 12 einen Querschnitt nach der Linie N-0 der Abb. 9, Abb. 13 dieses Schloß mit in Wirkung,gebrachtem Notschließungsbart, Abb. 14 einen Querschnitt nach der Linie P-Q der Abb. 13,. Abb. 15 die dritte Ausführungsform, des ebenfalls mit einem Notsch)ießungsbart ausgerüsteten Schlosses mit Ansicht gegen das Eingerichte in Schließstellung,' Abb. 16 eine Ansicht, teils aufgebrochen, gegen die dem Notschließungsbart zugehörenden Zahnsegmente, Abb. 17 eine Ansicht gegen das Eingerichte bei in Wirkstellung gebrachtem Notschließungsbart, Abb. 18 die Ansicht der verschwenkten Zahnsegmente entsprechend der Abb. 17 und Abb. 19 einen Querschnitt nach der Linie R-S der Abb. 17. Gemäß der ersten Ausführungsform nach Abb. 1 bis 6 besitzt der Schloßkasten das Schloßblech 1, den Stulp 2 und die Schloßdecke 3. Ein Rie-el 4 wird von einem an der Schlüsselbüchse 5 sitzenden Mitnehmer 51 betätigt, welcher auch die Sperrzuhaltung 6 schaltet. Hierzu greift die Sperrnase 61 der Sperrzuhaltung 6 in entsprechende Ausnehmungen 41 des Riegels 4 und blockiert so den Riegel.
  • Über der Sperrzuhaltung 6 sind die Schließplatten 7 gelagert, die von den Bartstufen 81 des Schlüssels 8 (siehe Abb. 3 und 4) parallel zur Sperrzuhaltung 6 verschoben werden können. Zur Führung der Sperrplatte 6 und der Schließplatte 7, die Schlitze 9 aufweisen, dienen im Schloßkasten fest angeordnete Stehbolzen 10 Die Sperrplatte 6 wird mittels der Spiralfeder 11 und die Schließplatten 7 werden von den Federn 12 beaufschlagt. Oberhalb laufen die Schließplatten 7 in eine Schräge 13 aus. Diese Schräge 13 steht in Berührung-mit der entsprechenden Abschrägung der Zuhaltungs-Sicherungsschieber 14, welche bei Anhub der Schließplatten 7 in Richtung auf den Stulp 2 verschoben werden (siehe Abb. 3). Gelagert und geführt werden die Zuhaltungs-Sicherungsschieber 14, mittels der im Schloßkasten angeordneten Bolzen 15. Eine stetige Anlage der Abschrägung der Zuhaltungs-Sicherungschieber i-t' e-,egen die Schräge 13 der Schließplatten 7 wird durch Federn 16 herbeigeführt.
  • Jedem, unterhalb am Zuhältungs-Sicherungsschieber 14 sitzenden Sperrzahn 17, der von einen, eingesetzten Stahldrahtstift gebildet ist, ist eine eigene entsprechend der zugehörigen Bartstufe 81 des Schlüssels 8 liegende Eintrittsöffnung 18 an jeder Sperrplatte 19 zugeordnet. Diese Sicherungsplatten 19 sind in einem kastenförmigen Gehäuse 20 angeordnet und besitzen einen quer zu den Sperrzahneingriffsöffnungen 18 verlaufenden Schlitz 21. Der Schlitz 21 wird von einer Feststellschraube 22 durchsetzt und fesselt die Sicherungsplatten 19 mitsamt dei.,i Gehäuse 20 an die Sperrplatte 6. Eine zusätzliche, das Gehäuse. 20 durchsetzende Schraube 23 sichert-die feste Lage zur Sperrplatte 6. Die Randkante der Sicherungsplatten 19 ist zur Erschwerung des Ilobb'schen Öffnungsverfahrens gezahnt.
  • Oberhalb der Feststellschraube 22 ist eine Öffnung 24 vorgesehen, die ein Durchstecken eines Betätigungswerkzeuges, wie beispielsweise Schraubenzieher gestattet. In Weiterbildung gemäß der zweiten Ausführungsform nach den Abb. 7 bis 14 besitzt das als Umstellschloß ausgebildete Schloß den Riegel 4, dereinen Schlitz 411 zum Eintritt des Notschließungsbartes 25 aufweist. Dieser Schlitz 4" ist entsprechend einem in ihm geführten Winkel 26 erweitert, dessen einer Schenke] 26' sich gegen die Achse des Notschlüsselbartes anlegt und der andere Schenkel 26" teilweise in die eine Ausnehmung 41 des Riegels 4 tritt (siehe Abb. 7). Die an der Schlüsselbüchse 5 sitzenden Mitnehmer 5" betä tigen den Riegel 4, die Sperrplatte 6 und die darüber lagernde Schieberplatte 27.
  • Auf der Sperrplatte 6 sind die kammartigen Halteplatten 28 von Paßstiften 29 gehalten. In die Schlitze 30 dieser kammartigen lialteplatten 28 treten in Schließstellung (siehe Abb. 9) die an den Sperrplatten 191 angeordneten Vorsprünge 31, welche an der den Sperrzahneintrittsöffnungen 181 gegenüberliegenden Flanke der Sperrplatten 191 angeordnet sind. Die verschiebbaren Sperrplatten 191 weisen die Schlitze 32 für die an der Schiebeplatte 27 befindlichen Zapfen 33 auf und werden- von Federn 34 beaufschlagt.
  • Winklig zu den Sperrplatten 191 befinden sich Steuerfortsätze 1-911. Gegen diese legt sich beim Drehen in seine Wirkstellung (siehe Abb. 13 und 14) der Notschließungsbart 25.mit seinen Bartstufen 251. Die Abb. 13 zeigt die entkuppelte Stellung der kammartigen lialteplatten 28 und der den Sperrplatten 191 zugeordneten Vorsprünge 31. In dieser Stellung liegt der eine Schenkel 261 des Winkels 26 auf der Abflachung 35 der Achse des Notschließungsbartes 25, und die Sperrplatte 6 weist zufolge Federwirkung ihre Ausgangslage auf. In den Abb. 15 bis 17 ist eine Weiterentwicklung der zweiten Ausführungsform dargestellt. Hier sind die kammartigen Halteplatten 28 auf den an der Schiebeplatte 27 befindlichen Zapfen 291 quer zu ihren Kammschlitzen 30 längsverschieblich gelagert. Zur Läni;sverschieblichkeit weisen die kammartigen Halteplatten 28 die Nuten 36 auf. Gehalten werden die Halteplatten 28 beiderseits von im Schloßkasten gelagerten Backen 37 und 38, die beim Drehen des Notschlüsselbartes 25 in seine Wirkstellung von den Halteplatten 28 wegschwenken (siehe Abb. 17) und diese zür Längsverschieblichkeit freigeben. Dieses synchrone Wegschwenken geschieht mittels der den Backen 37 und 38 zugeordneten Zahnsegmente 39 und 40. Dem Notschlüsselbart 25 sowie der ihm zugehörenden Backe 37 ist das Zahnsegment 39 zugeordnet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: In das in den Abb. 1 bis 6 dargestellte Schloß wird ausgehend von der Offenstellung (siehe Abb. 1) der Schlüssel 8 in die Schlüsselbüchse eingesteckt. Der auf der Schlüsselbüchse 5 sitzende Mitnehmer 51 betätigt den Riegel 4 und die Sperrzuhaltung 6. Entsprechend derb Abstufung der Bartstufen 81 werden die Schließplatten' 7 angehoben und damit die Zuhaltungs-Sicherungsschieber 14 verschoben. Nach dieser Einordnung der Zuhaltungs-Sicherungsschieber 14 steuert der Mitnehmer 51 die Sicherungsplatten 19 in flochstellung, so daß die Sperrzähne 17 in die ihnen zugeordneten Eintrittsöffnungen 18 der Sperrplatten 19 eintreten (siehe Abb. 3). Nach erfol gter Schließung treten die Schließplatten 7 und die.ZWialtungs-Sicherungsschieber 14 in ihre Grundr#_#eIlung zurück (siehe Abb. 1).
  • -Soll das Schloß auf einen neuen Schlüssel eingestellt werden, so wird durch die-Öffnung 24 ein Betätigungswerkzeug eingesteckt, die Feststellschraube 22 gelöst und die Sperrplatten 19 werden durch Längsverschiebung entsprechend-den Bartstufen des neuen Schlüssels ein-und festgestellt.
  • Das in den Abb. 7.bis 14 dargestellte Schloß wird derart geschlossen, daß der eingesteckte Schlüssel 8 ausgehend von der-Offenstellung (siehe Abb. 7) über-die an der Schlüsselbüchse 5 sitzenden Mitnehi Bier 511 den Riegel 4, die Sperrplatte 6 und die Schiebeplatte 27 schaltet. Entsprechend den Bartstufen werden die Zuhaltungs -Sicherungsschieber 14 über die Schlließplatten 7-in Richtung auf den Stulp 2 verschoben. Die Sperrzähne 171 der Zuhaltungssicherungsschieber 14 treten in die Eintrittsöffnungen 181 der Sperrplatten 191 und verschieben diese. Die von der Sperrplatte 6 aufwärts bewegten kammartigen Halteplatten 28 nehmen die an den Sperrplatten 191 sitzenden Vorsprünge 31 in ihren Schlitzen 30 auf. Nach beendetem Schließvorgang treten die.Zuhaltungs-Sicherungsschieber 14 und die Schließplatten 7 in ihre Ausgansposition zurück, während die Sperrplatten 191 mit den kammartigen Ilalteplatten 28 in Kupplungseingriff bleiben. Ein Öffnen ist nur mit einem Schlüssel möglich, der die gleichen Bartstufen besitzt wie der Schlüssel, mit dem abgeschlossen wurde, da die Sperrplatten 191 so eingeordnet sind, wie es der Schließkombination des zum Abschließen benutzten Schlüssels entspricht. Wird der Notschlüsselbart 25 betätigt, also um seine Achse geschwenkt, daß die Bartstufen desselben die Steuerfortsätze 1911 ausrichten" tritt die Sperrplatte 6 mit der ihr zugehörenden Sperrnase 61 tiefer in die Ausnehmung 41des Riegels 4 ein, da der Winkel 26 sich auf die Abflachung 35 der Notschlüsselbartachse gelegt und somit die Ausnehmung 41 des Riegels 4 ganz freigegeben hat. Die kammartigen Halteplatten 29 werden dabei ebenfalls mit der Sperrplatte 6 abwärtsbewegt, so daß die Vorsprünge 31 der Sperrplatten 191 frei stehen (siehe Abb. 13). Die Sperrplatten 191 sind danach entspre'chend der Schließkombination des Notschlüsselbartes 25 eingeordnet. Es kann nur mit einem Schlüssel aufgeschlossen werden, der die entsprechend zum Notschlüssel. aufweisenden Bartstufen besitzt.
  • In den Abb. 15 bis 19 geschieht der Schließvorgang in der gleichen Weise wie in der zweiten Ausführungsform. Der Notschlüsselbart 25 wird mittels eines Bet.ätigungswerkzeuges verschwenkt. Hierbei treten die Bartstufen 251 gegen die Steuerfortsätze 19" und richten die mit den --kainmartigen Halteplatten 28 gekLippelten Sperrplatten 191 entsprechend den Bartstufen 251 des Notschlüssels aus.. da die Backen 27 und 28 synchron mit dem Kämmen der Zahnsegmente 39 und 40 die Halteplatten 28 freigegeben haben (siehe Abb. 17).
  • Das Aufschließen kann jetzt mit eineni dem Notschlüsselbart entsprechenden Schlüssel geschehen.
  • Ein leichter Gang des Schlosses ist begünstigt, wenn die gegebenenfälls ausgebildeten Sperrzähne 171 (vergleiche Abb. 7 bis 19) an ihrem Eintrittsende verjüngt ausgebildet sind, oder sich die Sperrzahneingriffsöffnungen 181 eintrittsseitig leicht erbreitern. Der gleiche Lösungsgedanke ist an den Kammschlitzen 30 durch mündungsseitige Verbreiterung derselben verwirklicht.
  • Zur Erzielung eines Schlosses mit Hauptschlüsselfunktion können entsprechend der Lösung gemäß Ilauptpatent einen Sperrzahn des Zuhaltungs-Sicherungsschiebers mehrere, an geeigneter Stelle angeordnete Sperrzahneingriffsö-1,2fnungen in der Sperrlage zugeordnet sein.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s_ p r ü c h e 1.) Schloß mit Zigialtungs-Sicherungsschiebern, bei welchem eine der' AnzzOhl der Zuhaltungs-Sicherungsschieber entsprechende Anzahl von Sperrplatten zugeordnet sind und bei welchem jeden, vorzugsweise an dem Zuhaltungs-Sicherungsschieber sitzenden Sperrzahn eine eigene entsprechend der zugehörigen Bartstufe des Schlüssels Eim-trittsöffnung an jeder Sperrplatte zugeordnet nach Patent ... (Pat.-Anm. B 85 4341c/68a), dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsplatten quer zur Richtung ihrer Sperrzahneingrif:#söffnungen (18) ei:n- und feststellbar sind. 2.) Schloa nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da7ßdie Sicherungsplatten (19) in einem kastenförmigen Gehäuse -(20) angeordnet sind und einen quer zu den Sperrzahneingriffsäffnungen (18) verlaufenden Schlitz (21) besitzen,-der von einer oder mehreren Feststellschrauben (22) durchsetzt ist. 3.) ichloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich oberhalb der Festellschraube (22) in der Schloßdecke (3) eine Öffnung (24) zum Durchstecken eines Betätigungswerkzeuges befindet. 4.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrzähne (17) von eingesetzten Stalildralltstiften gebildet werden. 5.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatten (191) in Schließstellung mittels an ihnen angeordneter Vorsprünge (31), die in Schlitze (30) kammartiger Halteplatten (28) eintreten, in ihrer der Schließkombination des zum Abschließen benutzten Schlüssels festgelegt sind. 6.) Schloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (31) an der den Sperrzahneintrittsöffnungen (181) gegenüberliegenden Flanke der Sperrplatten (191) angeordnet sind und die kammartig ausgebilde.ten Halteplatten (28) nach der beim Abschließen eintretenden Einordnung der Sperrplatten (191) in die haltende Ilochstellung treten. 7.) Schloß nach Anspruch 1,-dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatten (191) mittels eines im Schloßkasten eingebauten !4otschließungsbartes'(25), welcher beim Drehen in seine Wirkstellung die kammartigen Iialteplatten (28) auskuppelt, in eine bestimmte Schließkombination verschiebbar sind, die derjenigen eines Notschlüssels entspricht. 8.) Schloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Notschlüsselbart (25) sich seitwdrts von winklig zu den Sperrplatten (191) verlaufenden, an diesen angeordneten Steuerfortsätzen (1911) befindet. 9.) Schloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zu ihren Kammschlitzen (30) längsverschieblichen, kammartigen Halteplatten (8) beiderseits von Backen (37 und 38) beaufschlagt sind, )velche beim Drehen des Notschlüsselbartes (25) von den Halteplatten (28) wegschwenken und diese.zur Längsverschieblichkeit freigeben. 10.) Schloß nach Anspruch 9, dadurch gekeennzeichnet, daß die Backen (37.und 38) von miteinanderkämmenden Zah;isegmenten (39 und 40) gesteuert sind, von denen eines auf dem Notschlüsselbart (25) sitzt.
DE19661553303 1966-04-23 1966-04-23 Sperrvorrichtung für Schlösser mit Zunaltungs-Sicherungsschiebern Expired DE1553303C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DEB0086787 1966-04-23
DEB0086787 1966-04-23

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1553303A1 true DE1553303A1 (de) 1970-11-26
DE1553303B2 DE1553303B2 (de) 1976-01-02
DE1553303C3 DE1553303C3 (de) 1976-11-18

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ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331357A1 (de) * 1982-09-02 1984-03-08 Elkem A/S, Oslo Umkodierbares elektronisches schloss und verfahren zu dessen umkodierung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331357A1 (de) * 1982-09-02 1984-03-08 Elkem A/S, Oslo Umkodierbares elektronisches schloss und verfahren zu dessen umkodierung

Also Published As

Publication number Publication date
DE1553303B2 (de) 1976-01-02

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Legal Events

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)