DE1553275C3 - Rotationskolbenmaschine für Flüssigkeiten - Google Patents
Rotationskolbenmaschine für FlüssigkeitenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Rotationskolbenmaschine für Flüssigkeiten, Pumpe oder insbesondere Flüssigkeitsmotor,
mit einem feststehenden innenverzahnten Stator und einem darin exzentrisch kreisenden, einen
Zahn weniger als der Stator aufweisenden außenverzahnten Rotor und mit einer die An- bzw. Abtriebswelle
der Maschine mit dem Rotor drehfest verbindenden Gelenkwelle, die außerdem noch einen koaxialen, über
. den Rotor hinausragenden Verlängerungsteil aufweist, der als Mitnehmerzapfen in eine exzentrische Ausnehmung
eines zum Stator konzentrisch gelagerten Steuerdrehschiebers mit Steuerdurchlässen eingreift,
durch welche in die Zahnlücken des Stators führende Steuerbohrungen funktionsgerecht mit einem Einlaß-
und einem Auslaßanschluß am Gehäuse verbindbar sind.
Bei Rotationskolbenmaschinen der vorbezeichneten Art übt der Rotor zwei sich überlagernde Bewegungen
aus. Zum einen dreht sich der Rotor um seine eigene Achse, und zum anderen bewegt sich der Rotor wie ein
Planet um die Achse des Zahnrings. Die Drehbewegung und die Planetenbewegung des Rotors haben entgegengesetzten
Drehsinn. Wenn der Stator beispielsweise sieben Zähne und der Rotor sechs Zähne hat, wie dies
allgemein üblich ist, umkreist der Rotor die Achse des Zahnrings oder Stators sechsmal, bis sich der Rotor
einmal um seine eigene Achse gedreht hat. Die Umlaufzahl des Rotors auf der Planetenbahn ist daher
wesentlich größer als die Drehzahl des Rotors um seine eigene Achse.
Bei einer bekannten Rotationskolbenmaschine (US-PS 28 21 171) wird der Steuerdrehschieber mit der
Drehzahl der Eigendrehung des Rotors angetrieben.
Der Steuerdrehschieber dreht sich daher mit einer niedrigen Drehzahl. Die vom Steuerdrehschieber
angesteuerten Steuerbohrungen werden daher langsam geöffnet und geschlossen. Es ist jedoch zur Erhöhung
des Wirkungsgrades von großer Bedeutung, daß die Steuerbohrungen so schnell wie möglich vollständig
geöffnet und vollständig geschlossen werden. Ein sehr rasches, vollständiges öffnen und Schließen der
Steuerbohrungen ist deshalb erwünscht, da bei sehr schnellem öffnen und Schließen der Druckabfall an den
Steuerbohrungen minimal ist.
Es wurde daher bei einer Rotationskolbenmaschine der eingangs genannten Art im Rahmen eines älteren
Rechtes (DE-PS 15 03 366) vorgeschlagen, die den Rotor und die Abtriebswelle miteinander verbindende
Gelenkwelle mit einem in der Achse der Gelenkwelle liegenden Mitnehmerzapfen zu versehen, der am
Steuerdrehschieber exzentrisch angreift, um zu erreichen, daß sich die Steuerbohrungen so schnell wie
möglich vollständig öffnen und vollständig schließen.
Das atn Steuerdrehschieber exzentrisch angreifende Ende des Mitnehmerzapfens der im älteren Recht
beschriebenen Rotationskolbenmaschine übt die gleichen Bewegungen wie der Rotor aus. Das freie Ende des
Mitnehmerzapfens dreht sich daher mit der gleichen Drehzahl wie der Rotor um seine eigene Achse und
umkreist mit der Umlaufzahl des Rotors die Achse des Stators. Der Mitnehmerzapfen überträgt nur die
Planetenbewegung des Rotors auf den Steuerdrehschieber, so daß der Steuerdrehschieber mit der hohen
Umlaufzahl angetrieben wird. Aufgrund der dem Steuerdrehschieber erteilten hohen Drehzahl werden
die Steuerbohrungen sehr rasch geöffnet und geschlossen.
Der Steuerdrehschieber dieser Rotationskolbenmaschine hat die Form eines zylindrischen Körpers, dessen
Stirnseiten mit ebenen Flächen zusammenarbeiten, welche die abwechselnd mit dem Ein- und Auslaß zu
verbindenden Steuerbohrungen enthält. Der Steuerdrehschieber ist an seinem Außenumfang zweckmäßig
mittels eines Nadel-Rollenlagers gelagert.
Bei einer anderen bekannten Rotationskolbenmaschine (US-PS 13 89 189) ist der in einem feststehenden
Zahnring bewegte Rotor mit einer Kurbelwelle verbunden, deren Kurbelzapfen den Rotor durchdringt
und exzentrisch an einem scheibenförmigen Steuerdrehschieber angreift. Auch hier wird der Steuerdrehschieber
mit der hohen Umlaufzahl der Planetenbewegung des Rotors angetrieben. Der Steuerdrehschieber
ist an seiner Außenumfangsfläche in einer entsprechend bearbeiteten Gehäuseausnehmung gelagert. Da der
Steuerdrehschieber exzentrisch umläuft, wird dessen Lagerung auf dem Kurbelzapfen stark beansprucht.
Durch einen vorzeitigen Verschleiß des Lagers und ein dadurch bedingtes Schlagen des Steuerdrehschiebers
wird aber der Betrieb der Rotationskolbenmaschine erheblich beeinträchtigt.
Ausgehend von dem dem Anmeldungsgegenstand am nächsten kommenden Stand der Technik, nämlich der
US-PS 28 21171, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Steuerdrehschieber mit einer höheren
Geschwindigkeit anzutreiben, so daß die Steuerbohrungen möglichst schnell geöffnet und geschlossen werden.
Außerdem soll der Steuerdrehschieber so ausgebildet werden, daß er mit einer einfachen, problemlosen und
billigen Lagerung versehen werden kann, die einen sehr kleinen Bau des Steuerdrehschiebers gestattet, ohne
dessen sichere Funktionsfähigkeit einzuschränken.
ίΟ
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Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Steuerdrehschieber mitteis eines zum Stator
zentrischen Lagerzapfens gelagert ist.
Der zur Lagerung des Steuerdrehschiebers herangezogene Lager- oder Achszapfen ist einmal äußerst billig
und zum anderen sehr einfach im Gehäuse festzulegen. Durch die Verwendung des Achs- oder Lagerzapfens
braucht bei der Auslegung des Steuerdrehschiebers nur mehr auf die Steuerfunktionen des Steuerdrehschiebers
geachtet zu werden, während kein besonderes Augenmerk mehr auf die Ausgestaltung von Lagerflächen
gerichtet zu werden braucht. Dies bedeutet, daß der Steuerdrehschieber sehr einfach und klein gebaut
werden kann.
Die Lagerung und der ruhige Lauf des Steuerdrehschiebers können dadurch verbessert werden, daß der
Steuerdrehschieber eine Scheibe ist, die als Steuerdurchlässe eine über einen Teil des Umfanges
verlaufende Umfangsausnehmung und eine der Umfangsausnehmung
radial gegenüberliegende Durchtrittsöffnung aufweist, von denen die Umfangsausnehmung
die Steuerbohrungen mit dem Einlaß bzw. Auslaß und die Durchtrittsöffnung die Steuerbohrungen mit dem
Auslaß bzw. Einlaß verbinden. Da die Umfangsausnehmung und die Durchtrittsöffnung einander radial
gegenüberliegen, kann gleichzeitig ein rotationssymmetrischer Massenausgleich erzielt werden, so daß keine
Unwuchtkräfte auftreten.
Im Nachstehenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Drehkolben-Flüssigkeitsmaschine
F i g. 2 eine Stirnansicht der in F i g. 1 dargestellten Flüssigkeitsmaschine längs der Linie 2-2
F i g. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1 F i g. 4 einen Querschnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 1
F i g. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 1.
Das in den F i g. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Drehkolben-Flüssigkeitsmaschine
kann sowohl als Flüssigkeitsmotor als auch als Pumpe verwendet werden. In der nachfolgenden
Beschreibung wird davon ausgegangen, daß die in den F i g. 1 bis 5 dargestellte Drehkolben-Flüssigkeitsmaschine
als Pumpe verwendet wird.
Die in den F i g. 1 bis 5 beschriebene Pumpe weist ein Gehäuse 50 mit einer Bohrung 51 auf. In der
Gehäusebohrung 51 ist ein mit Innenverzahnung versehener Stator 53 starr befestigt, dessen Achse 54 in
der Gehäuseachse liegt. Im Stator 53 ist ein mit Außenverzahnung versehener Rotor 57 angeordnet, der
einen Zahn weniger als der Stator 53 hat. Der Rotor dreht sich um seine eigene Achse 58 und bewegt sich mit
seiner Achse auf einer Planetenbahn um die Achse 54 des Stators 53. Diese Bewegung wird allgemein als
hypozykloidartige Bewegung bezeichnet. Der Stator 53 weist Zähne 55 und der Rotor 57 weist Zähne 59 auf.
Der Rotor 57 besetzt eine zentrale, mit Keilen und Nuten versehene Bohrung 60. Die zwischen den Zähnen
55 des Stators 53 befindlichen Zahngründe bilden zusammen mit den Zähnen 59 des Rotors 57 Kammern
A, B, C D, E und F. Der sich im Stator 53 bewegende Rotor 57 vergrößert und verkleinert die Kammern
zwischen den Rotorzähnen 59 und den Statorzähnen 55, indem der Rotor in die Zahngründe des Stators
eintaucht oder aus ihnen herausfährt.
Eine Abschlußplatte 62 ist in der Gehäusebohrung 51 auf der linken Seite des Stators 53 und des Rotors 57
angeordnet, wie dies in F i g. 1 zu sehen ist. Die Abschlußplatte 62 schafft einen Abschluß für die
Kammern auf dieser Seite des Rotors 57 und des Stators
53. Auf der anderen Seite des Rotors 57 und des Stators 53 ist in der Gehäusebohrung 51 ein zylindrisches
Einsatzstück 64 angeordnet, das eine zentrale Axialbohrung 65 hat. Die eine Stirnseite des Einsatzstückes 64
liegt an den Stirnflächen des Rotors 57 und Stators 53
ίο an, während die andere Stirnseite des Einsatzstückes 64
an der Stirnfläche eines scheibenförmigen Steuerdrehschiebers 70 anliegt. Der Steuerdrehschieber 70 ist um
eine Achse drehbar, die koaxial zur Statorachse 54 liegt. Die andere Stirnseite des Steuerdrehschiebers 70 liegt
an der Innenfläche einer Endplatte 75, welche mit Hilfe von Schrauben 76 am Gehäuse 50 verschraubt ist und
zum Verschließen des Gehäuses 50 dient. Die Endplatte 75 ist mit einer Einlaßöffnung 78 und einer Auslaßöffnung
79 versehen, die sich in einer allgemein axialen Richtung erstrecken. Wenn die in F i g. 1 dargestellte
Flüssigkeitsmaschine nicht als Pumpe, sondern als Motor verwendet wird, vertauschen die Ein- und
Auslaßöffnungen ihre Rollen, so daß die Einlaßöffnung 78 zur Auslaßöffnuung und die Auslaßöffnung 79 zur
Einlaßöffnung wird.
Das Einsatzstück 64 ist mit einer Mehrzahl von auf dem Umfang gleichmäßig verteilten Steuerbohrungen
81 versehen. Bei der beschriebenen Ausführungsform sind sieben Steuerbohrungen 81 vorhanden. Die linken
Enden der in F i g. 1 dargestellten Steuerbohrungen 81 stehen mit den betreffenden Kammern A bis G in
Verbindung und erstrecken sich dann in einer allgemein axialen Richtung zur anderen Stirnseite des Einsatzstükkes
64. Der Steuerdrehschieber 70 hat die Form einer Scheibe, die eine über einen Teil des Umfanges
verlaufende Umfangsausnehmung 84 und eine der Umfangsausnehmung radial gegenüberliegende Durchtrittsöffnung
83 aufweist. Wenn die in F i g. 1 dargestellte Flüssigkeiismaschine als Pumpe verwendet wird,
verbindet die Umfangsausnehmung 84 die Steuerbohrungen 81 mit dem Auslaß 79, während die Durchtrittsöffnung
83 die Steuerbohrungen 81 mit dem Einlaß 78 verbindet. Die Umfangsausnehmung 84 und die
Durchtrittsöffnung 83 durchdringen den Steuerdrehschieber in axialer Richtung. Die Umfangsausnehmung
84 und die Durchtrittsöffnung 83 haben in Radial- und Umfangsrichtung eine solche Ausdehnung, daß sie mehr
als eine Steuerbohrung 81 umfassen bzw. überdecken. Aus F i g. 8 ist ersichtlich, daß die Umfangsausnehmung
84 und die Durchtrittsöffnung 83 mit je drei der Steuerbohrungen 81 in Verbindung stehen.
Der Steuerdrehschieber 70, der im Unterschied zu einem »Umfangs«-Steuerorgan ein »Flächen«-Steuerorgan
ist, ist mittels eines Lagerzapfens 86 drehbar gelagert, dessen in F i g. 1 gezeigtes rechtes Ende an der
Endplatte 75 befestigt ist und dessen linkes Ende in einem Loch 87 des Steuerdrehschiebers 70 aufgenommen
ist. Der Lagerzapfen 86 und das Loch 87 liegen koaxial zur Gehäuse- und Statorachse 54.
Eine Welle 90, die bei einer Verwendung der Vorrichtung als Pumpe die Antriebswelle und bei einer
Verwendung als Motor die Abtriebswelle ist, ist in zweckentsprechender Weise in Lagern 91 im Gehäuse
50 drehbar gelagert. Die Drehachse der Welle 90 liegt koaxial zur Statorachse 54. Die Welle 90 weist eine mit
Keilen und Nuten versehene Ausnehmung 93 an ihrem im Gehäuse 50 gelagerten Ende auf. Das andere Ende
der Welle erstreckt sich aus dem Gehäuse 50 heraus. Im
Gehäuse 50 ist eine Gelenkwelle 95 angeordnet, die einen mit Keilen und Nuten versehenen Teil 96 aufweist,
der in der mit Keilen und Nuten versehenen Ausnehmung 93 der Welle 90 eintaucht. Die Gelenkwelle
95 ist mit einem weiteren mit Keilen und Nuten versehenen Teil 97 versehen, der in die mit Keilen und
Nuten versehene Bohrung 60 des Rotors 57 eingreift. Die Gelenkwelle 95 weist einen in ihrer Achse liegenden
Mitnehmerzapfen 99 auf, der durch die Axialbohrung 65 des Einsatzstückes 64 hindurchgreift. Die Gelenkwelle
95 dient zur Übertragung von Drehbewegungen zwischen der Welle 90 und dem Rotor 57, wobei die
Planetenbewegung des Rotors 57 nicht übertragen wird. Wenn die Rotationskolbenmaschine als Pumpe verwandt
wird, führt der von der Welle 90 angetriebene Rotor 57 weiterhin eine Planetenbewegung aus. Die
Gelenkwelle 95 ist mittels der mit Keilen und Nuten versehenen Teile 96 und 97 gelenkig mit dem Rotor 57
und der Welle 90 verbunden.
Die Achse der Gelenkwelle 95 und des Mitnehmerzapfens
99 ist gegen die Achse 54 des Stators 53 bzw. des Gehäuses 50 geneigt, so daß das freie Ende des
Mitnehmerzapfens von der Statorachse weiter entfernt ist als die Rotorachsc 58. Hierdurch wird das vom Rotor
abgegebene Moment noch verstärkt. Der Mitnehmerzapfen 99 greift exzentrisch am Steuerdrehschieber an.
Der Steuerdrehschieber 70 weist ein exzentrisches Loch 101 auf, in welches das Ende des Mitnehmerzapfens
99 eintaucht. Der Mitnehmerzapfen 99 übt wie der Rotor eine Eigendrehung und eine Planetenbewegung
aus. Da der Mitnehmerzapfen lose in das exzentrische Loch des Steuerdrehschiebers 70 eintaucht, wird die
Eigendrehung des Mitnehmerzapfens nicht auf den Steuerdrehschieber übertragen, sondern ausschließlich
die Planetenbewegung des Mitnehmerzapfens an den Steuerdrehschieber 70 abgegeben.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung als Pumpe wird anhand der F i g. 3 und 4 näher beschrieben. Wenn die
Welle 90 gegen den Uhrzeigersinn angetrieben wird, dreht sich der Rotor 57 gleichfalls gegen den
Uhrzeigersinn um seine eigene Achse 58, jedoch bewegt sich die Rotorachse 58 im Uhrzeigersinn um die
Statorachse 54, wodurch in den Kammern A, B und C (F i g. 4) ein Druckhub und in den Kammern D, E und F
ein Saughub erfolgt und sich die Kammer G in einer Übergangsstellung befindet. Eine Drehung der Welle 90
bewirkt, daß der Rotor 57 eine vollständige Umdrehung um seine eigene Achse 58 ausführt und die Rotorachse
58 sechsmal um die Statorachse 54 umläuft. Die Achse der Gelenkweile 95 beschreibt bei der Übertragung der
Bewegung zwischen der Welle 90 und dem Rotor 57 eine Kegelfläche. Die Kammern A, 5 und Cstehen über
die Steuerbohrungen 81 und die Umfangsausnehmung 84 des Steuerdrehschiebers 70 mit dem Auslaß 79 in
Verbindung (F i g. 3). Die Kammern D, E, Fsind über die Steuerbohrungen 81 und die Durchtrittsöffnung 83 des
Steuerdrehschiebers mit dem Einlaß 78 verbunden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, steht die Durchtrittsöffnung
83 dauernd mit dem Einlaß 78 in Verbindung, während die Umfangsausnehmung 84 ständig mit dem
Auslaß 79 verbunden ist.
Der Steuerdrehschieber 70 führt bei jedem vollständigen Umlauf des Rotors 57 eine vollständige Drehung
aus, wobei die sich verkleinernden Kammern stets mit dem Auslaß 79 und die sich vergrößernden Kammern
stets mit dem Einlaß 78 verbunden sind.
Es ist weiterhin ersichtlich, daß die grundsätzliche Funktionsweise der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
auch dann beibehalten wird, wenn eine kinematische Umkehr von Rotor und Stator vorgenommen
wird, d. h. wenn das als Rotor bezeichnete Teil festgehalten und das als Stator bezeichnete Teil in
Umdrehung versetzt wird.
Die Erfindung schafft eine neue und wirksame Einrichtung zum Antrieb eines Steuerdrehschiebers,
wobei die Bewegung eines mit Innen- und Außenverzahnung versehenen Getriebes einer Rotationskolbenmaschine
ausgenutzt wird, die weiterhin eine zweckmäßige und wirksame Ausführung des Steuerdrehschiebers
zuläßt. Es wurde weiterhin eine wirksame Einrichtung zur drehbaren Lagerung des Steuerdrehschiebers
geschaffen, der über einen exzentrischen Antrieb in Umdrehung versetzt wird. Weiterhin ist gezeigt
worden, daß die Eigendrehung des Rotors auf eine Welle übertragen wird, während die Planetenbewegung
des Rotors für den Antrieb des Steuerdrehschiebers verwendet werden kann. Durch die Erfindung wird
weiterhin eine Ausführung geschaffen, bei welcher die Welle keine radialen oder axialen Belastungen auf das
aus Rotor und Stator bestehende Getriebe oder den Steuerdrehschieber ausübt, wobei weiterhin ein im
wesentlichen gerader Durchfluß zum und vom Getriebe geschaffen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Rotationskolbenmaschine für Flüssigkeiten, Pumpe oder insbesondere Flüssigkeitsmotor, mit
einem feststehenden innenverzahnten Stator und einem darin exzentrisch kreisenden, einen Zahn
weniger als der Stator aufweisenden außenverzahnten Rotor und mit einer die An- bzw. Abtriebswelle
der Maschine mit dem Rotor drehfest verbindenden Gelenkwelle, die außerdem noch einen koaxialen,
über den Rotor hinausragenden Verlängerungsteil aufweist, der als Mitnehmerzapfen in eine exzentrische
Ausnehmung eines zum Stator konzentrisch gelagerten Steuerdrehschiebers mit Steuerdurchlässen
eingreift, durch welche in die Zahnlücken des Stators führende Steuerbohrungen funktionsgerecht
mit einem Einlaß- und einem Auslaßanschluß am Gehäuse verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerdrehschieber (70) mittels eines zum Stator (53) zentrischen Lagerzapfens
(86) gelagert ist.
2. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerdrehschieber
(70) eine Scheibe ist, die als Steuerdurchlässe eine über einen Teil des Umfanges verlaufende
Umfangsausnehmung (84) und eine der Umfangsausnehmung radial gegenüberliegende Durchtrittsöffnung
(83) aufweist, von denen die Umfangsausnehmung (84) die Steuerbohrungen (81) mit dem Einlaß
(79) bzw. Auslaß und die Durchtrittsöffnung (83) die Steuerbohrungen (81) mit dem Auslaß (78) bzw.
Einlaß verbinden.
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |