DE1553185B - Einrichtung zur Ölförderung mit einer Pumpe - Google Patents
Einrichtung zur Ölförderung mit einer PumpeInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur öl- der Druckleitung in die Öffnungsstellung verschiebbar
förderung mit einer Pumpe, insbesondere Zahnrad- sind und daß diese Ventilkörper über Mitnehmer der
pumpe, bei der innerhalb des Pumpengehäuses in der Ventilstange beim Verschieben der Ventilstange zuDruckleitung
ein Rückschlagventil angeordnet ist. sätzlich in die Öffnungsstellung einstellbar sind. Die
Bei einer derartigen Einrichtung verhindert das 5 Ventilstange beeinflußt so die normale Funktion der
Rückschlagventil ein Leerlaufen der Druckleitung bei beiden Ventile nicht, läßt aber eine beabsichtigte
abgeschalteter Pumpe. Um eine derartige Einrichtung Verstellung der Ventile in die Öffnungsstellung zu.
kompakt und betriebssicher aufbauen zu können, wird Um eine dauernde Außerbetriebsetzung der Anlage
das Rückschlagventil innerhalb des Pumpengehäuses zu verhindern, ist vorgesehen, daß die Ventilstange in
in die Druckleitung eingebaut. Es ist eine Zahnrad- io der Öffnungsstellung der Ventile nichtrastend auspumpe
dieser Art bekannt, bei der über einen Schalt- gebildet und durch die Federn der Ventilkörper in
hebel das Rückschlagventil geöffnet werden kann. die Schließstellung rückstellbar ist. Nach dem Ent-Gleichzeitig
wird über einen schaltbaren Kanal die leeren der Pumpe und der Leitungen wird die EinDruckleitung
vor dem Rückschlagventil mit der richtung selbsttätig wieder in die Betriebsstellung ge-Saugleitung
verbunden. Dieser schaltbare Kanal ist 15 bracht.
als Entleerungskanal gedacht, damit die Saugleitung Damit die Ventile auch begrenzt unabhängig vongleichzeitig
als Entleerungsleitung für die Pumpe ver- einander verstellt werden können, ist weiterhin vorwendet
werden kann. gesehen, daß das Axialspiel des Ventilkörpers des
Vielfach wird bei Ölförderungsanlagen die Druck- Rückschlagventils kleiner ist als das Axialspiel des
leitung an einen Druckspeicher angeschaltet. Der 20 Ventilkörpers des Überdruckventils und daß beim
Druck in diesem Anlagenbereich wird durch ein Verschieben der Ventilstange über deren Mitnehmer
Überdruckventil überwacht. Steigt der Druck in der das Rückschlagventil vor dem Überdruckventil in die
Druckleitung und damit in dem Druckspeicher über Öffnungsstellung einstellbar ist. Die axiale Verschie-
einen vorgegebenen Wert an, dann schafft das Über- bung der Ventilstange ist dabei durch einen festen
druckventil einen Überströmkanal, der über eine ge- 25 Anschlag begrenzt, der zweckmäßigerweise durch den
trennte Rücklaufleitung in den Ölvorratsbehälter Einschnitt im Pumpengehäuse für die Feder des
führt. Diese Ölrückführung erfordert also eine dritte Rückschlagventils und diese Feder selbst gebildet ist.
Versorgungsleitung, da das Überdruckventil Vorzugs- Zur Fehleranzeige ist es von Vorteil, wenn die
weise an dem Druckspeicher angebracht ist. Ventilstange eine Markierung aufweist, an der die
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zur 30 Einstellung der Ventile in die Öffnungsstellung er-
Ölförderung mit einer Pumpe, insbesondere Zahnrad- kannt wird.
pumpe, bei der innerhalb des Pumpengehäuses in der Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeich-
Druckleitung ein Rückschlagventil angeordnet ist, zu nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu-
schaffen, welche die Drucküberwachung in der Druck- tert. Es zeigt
leitung selbst übernimmt und ohne zusätzliche Rück- 35 F i g. 1 einen Schnitt durch eine Einrichtung mit
laufleitung einen Überströmkanal zur Saugseite einer Zahnradpumpe, einem Rückschlag- und einem
schafft. Dies wird nach der Erfindung bei einer der- Überdruckventil entlang der Linie A-B der F i g. 2
artigen Einrichtung dadurch erreicht, daß bei einer und
Einrichtung mit einem Überdruckventil, das mit der F i g. 2 die Draufsicht auf die Einrichtung nach
Saugseite der Pumpe verbunden ist, die Druckleitung 40 Fig. 1.
nach dem Rückschlagventil innerhalb des Pumpen- Die Zahnradpumpe und die beiden Ventile bilden
gehäuses über ein eingebautes Überdruckventil und eine Baueinheit, die in dem aus dem Gehäuseobereinen
im Pumpengehäuse verlaufenden Überstrom- teil 2 und dem Gehäuseunterteil 1 zusammengesetzten
kanal direkt mit der im Pumpengehäuse verlaufenden Pumpengehäuse untergebracht sind. Im Gehäuse-Saugleitung
verbunden ist. Bei diesem Aufbau der 45 unterteil 1 sind ein Stutzen 3 für die Saugleitung und
Einrichtung wird der Druck in der Druckleitung un- ein Stutzen 4 für die Druckleitung eingeschraubt,
abhängig von der Stellung des Rückschlagventils Ferner sind in einer gemeinsamen Ventilachse das
überwacht und ein Überströmkanal mit dem Über- Rückschlagventil 5 und das Überdruckventil 6 andruckventil
geschaltet, der den Pumpenkreis nicht geordnet. Außerdem ist im Gehäuseunterteil eine
beeinflußt. Außerdem kann dieser Überströmkanal 5° Kammer 7 für einen Ölsumpf eingebracht. Diese
beim Öffnen der beiden Ventile gleichzeitig auch als Kammer 7 ist mittels der Platte 8 und des Dichtungs-Entleerungskanal
für die Pumpe ausgenutzt werden. ringes 9 dicht abgeschlossen. Zwischen der Platte 8
Die neue Einrichtung ist nur noch über eine Saug- und dem Gehäuseoberteil 2 ist ein Ring 10 befestigt,
leitung mit dem ölvorratsbehälter und über eine der die Pumpenkammer bildet und die beiden Zahn-Druckleitung
mit dem Druckspeicher zu verbinden. 55 räder 11 der Pumpe aufnimmt. Im Gehäuseoberteil 2
Dies bringt wesentliche Montagevereinfachungen. sind die Kanäle 12 und 13 vorgesehen, die als Ver-
Der Einbau der beiden Ventile in das Pumpen- bindung zur Saugseite und zur Druckseite dienen,
gehäuse wird dadurch erleichtert, daß die Ventil- Außerdem sind in dem Gehäuseoberteil 2 die Wellen
achsen des Rückschlagventils und des Überdruck- 14 für die Zahnräder 11 gelagert,
ventils axial fluchtend angeordnet sind. 60 Das Rückschlagventil 5 und das Überdruckventil 6
Eine Möglichkeit zur Entleerung der Pumpe und sind mit ihren Ventilachsen fluchtend ausgerichtet
der Leitungen wird nach einer Ausgestaltung dadurch und nehmen eine gemeinsame Ventilstange 15 auf,
geschaffen, daß in der gemeinsamen Ventilachse eine die im Gehäuseunterteil 1 axial verschiebbar ist. So-
Ventilstange angeordnet ist, die im Pumpengehäuse wohl der als Ventilteller ausgebildete Ventilkörper 16
axial verschiebbar ist, aus dem Pumpengehäuse ragt 65 des Rückschlagventils 5 als auch der Ventilkörper 17
und mittels einer Handhabe verstellbar ist, daß die des Überdruckventils 6 sind auf dieser Ventilstange
unter Federspannung stehenden Ventilkörper der 15 in ihre Öffnungsstellung verstellbar, so daß durch
Ventile auf dieser Ventilstange über den Druck in diese Ventilstange 15 die normale Funktion dieser
Ventile nicht beeinträchtigt wird. Die Ventilkörper 16 und 17 werden durch die Federn 18 und 19 in der
Schließstellung gehalten. Das Rückschlagventil 5 wird durch den Druck auf der Druckseite der Pumpe geöffnet,
während das Überdruckventil 6 bei einem vorgegebenen Druck am Ausgang zur Druckleitung 4 der
Einrichtung öffnet. Das Überdruckventil 6 zweigt am Ausgang zur Druckleitung 4 nach dem Rückschlagventil
5 ab. Der Ausgang 21 des Überdruckventils 6 führt in einen Überströmkanal, der über die Kammer
7 und ,das Rohr 22 zur Saugseite der Pumpe fi;„hrt. Bei geöffnetem Überdruckventil 6 arbeitet die
Pumpe daher im Kreis.
Die Ventilstange 15 ist aus dem Gehäuseunterteil 1 geführt und trägt eine Handhabe 20. Zur Abdichtung
ist eine Membran 23 vorgesehen, die auf die Ventilstange 15 aufvulkanisiert ist. Die axiale Verschiebung
der Ventilstange 15 ist durch einen festen Anschlag begrenzt, der hier durch den Einschnitt im Gehäuseunterteil
1 für die Feder 18 des Rückschlagventils 5 und diese Feder 18 selbst gebildet wird. Das Axialspiel
des Ventilkörpers 16 des Rückschlagventils 5 ist bei der Verschiebung der Ventilstange 15 kleiner als
das Axialspiel des Ventilkörpers 17 des Überdruckventils 6, so daß das Rückschlagventil 5 vor dem
Überdruckventil 6 öffnet. Die Begrenzung des Axialspieles übernehmen Mitnehmer der Ventilstange 15,
wie z. B. mit dem Absatz 24 der Ventilstange 15 angedeutet ist.
Die Schraube 25 am Gehäuseunterteil 1 dient zur Befestigung .der Einrichtung am Druckspeicher, so
daß der Druckstutzen 4 unmittelbar mit dem Eingang des Druckspeichers verbunden werden kann.
Beim Öffnen des Überdruckventils 6 ist somit ein Überströmkanal geschaltet, der vom Druckausgang
über die Saugseite der Pumpe zum (^vorratsbehälter zurückführt, ohne daß dadurch der Pumpenkreis beeinflußt wird.
Durch die Betätigung der Handhabe 20 werden beide Ventile geöffnet. Damit wird der Druckspeicher
und die Pumpe entleert. Der Überströmkanal wirkt dabei als Entleerungskanal.
Claims (8)
1. Einrichtung zur ölförderung mit einer Pumpe, insbesondere Zahnradpumpe, bei der
innerhalb des Pumpengehäuses in der Druckleitung ein Rückschlagventil angeordnet ist, d a durch
gekennzeichnet, daß bei einer Einrichtung mit einem Überdruckventil, das mit der
Saugseite der Pumpe verbunden ist, die Druckleitung (4) nach dem Rückschlagventil (5) innerhalb
des Pumpengehäuses (1) über ein eingebautes Überdruckventil (6) und einen im Pumpengehäuse
(1) verlaufenden Überströmkanal (7, 21, 22) direkt mit der im Pumpengehäuse (1) verlaufenden
Saugleitung (3,12) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilachsen des Rückschlagventils
(5) und des Überdruckventils (6) axial fluchtend angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der gemeinsamen Ventilachse
eine Ventilstange (15) angeordnet ist, die im Pumpengehäuse (1) axial verschiebbar ist, aus
dem Pumpengehäuse ragt und mittels einer Handhabe (20) verstellbar ist, daß die unter Federspannung
(18, 19) stehenden Ventilkörper (16, 17) der Ventile (5, 6) auf dieser Ventilstange (15)
über den Druck in der Druckleitung (4,13) in die Öffnungsstellung verschiebbar sind und daß diese
Ventilkörper (16, 17) über Mitnehmer (24) der Ventilstange (15) beim Verschieben der Ventilstange
(15) zusätzliche in die Öffnungsstellung einstellbar sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilstange (15) in der
Öffnungsstellung der Ventile (5, 6) nichtrastend ausgebildet und durch die Federn (18, 19) der
Ventilkörper (16,17) in die Schließstellung rückstellbar ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Axialspiel
des Ventilkörpers (16) des Rückschlagventils (5) kleiner ist als das Axialspiel des Ventilkörpers
(17) des Überdruckventils (6) und daß beim Verschieben der Ventilstange (15) über deren Mitnehmer
(24) das Rückschlagventil (5) vor dem Überdruckventil (6) in die Öffnungsstellung einstellbar
ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale
Verschiebung der Ventilstange (15) durch einen festen Anschlag begrenzt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag durch den Einschnitt
im Pumpengehäuse (1) für die Feder (18) des Rückschlagventils (5) und diese Feder selbst
gebildet ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilstange
(15) eine Markierung zur Anzeige der Öffnungsstellung der Ventile (5, 6) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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