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DE1552710A1 - Scherenlinie zum Besaeumen und Unterteilen von Blechen,insbesondere Grobblechen - Google Patents

Scherenlinie zum Besaeumen und Unterteilen von Blechen,insbesondere Grobblechen

Info

Publication number
DE1552710A1
DE1552710A1 DE19661552710 DE1552710A DE1552710A1 DE 1552710 A1 DE1552710 A1 DE 1552710A1 DE 19661552710 DE19661552710 DE 19661552710 DE 1552710 A DE1552710 A DE 1552710A DE 1552710 A1 DE1552710 A1 DE 1552710A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shear
trimming
dividing
shears
scissors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661552710
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gris
Everard Sigal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Moeller and Neuman GmbH
Original Assignee
Moeller and Neuman GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Moeller and Neuman GmbH filed Critical Moeller and Neuman GmbH
Publication of DE1552710A1 publication Critical patent/DE1552710A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
    • B23D31/04Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines for trimming stock combined with devices for shredding scrap
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/28Associations of cutting devices therewith
    • B21D43/287Devices for handling sheet or strip material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

  • "Scherenlinie zum Besäumen und Unterteilen von Blechen, insbesondere Grobblechen" Die Erfindung betrifft eine Scherenlinie zum Besäumen und Unterteilen von Blechen, insbesondere Grobblechen, bei der innerhalb des Rollganges der Scherenlinie zwei Langmesser-Besäumscheren gegenüberliegend aufgestellt sind:, denen eine Teilschere nachgeordnet ist. Gegenüberliegend aufgestellte Besäumscheren, die u.a. zu einer erheblichen Verkürzung der Scherenlinie führen, sind unter der Bezeichnung "Doppel-Besäumschere" bekanntgeworden. Im Folgenden werden die gegenüberliegenden Besäumscheren als Doppel-Besäumschere bezeichnet.
  • Vor einer Doppel-Besäumschere brauchen die Bleche nur einmal ausgerichtet zu werden und durchlaufen die Doppel-Besäumschere in einer einzigen Einspannung zwischen Treibrollen oder an Spannwagen, um sie kantengerecht zum absatzweisen Besäumen vorzuschieben. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß sich die Aufstellung einer Doppel-Besäumschere nicht-nur - bei Neubauten - wegen der Verkürzung der Scherenlinie und wegen des Wegfalles der doppelten Dirigiervorrichtungen vor den konventione11 versetzt aufgestellten Besäumscher_en lohnt, sondern daß auch die Produktion der Doppel-Besäumscheren an absatzfrei besäumten Blechen so hoch werden kann, daß man beim Betrieb der Teilschere im Bereich kurzer Blechlängen in Zeitnot gerät. Wegen der Einsparung an Einrichtzeit ist nämlich die Produktion einer Doppelbesäumschere so weit zu steigeri,, daß die bedeutend schwerere und somit langsamer schneidende Teilschere, vor der im übrigen die Bleche nach freiem Auslauf ausgerichtet und evtl. angezeichnet werden müssen, die erhöhte Produktion der Doppel-Besäumschere nicht zu verarbeiten vermag.
  • Ziel der Erfindung ist es, den Engpaß Teilschere zu beseitigen, ohne zur Aufstellung einer zweiten Teilschere in einer parallelen Scherenlinie Zuflucht nehmen zu müssen, was naheliegend wäre. Demgegenüber kennzeichnet sich die Erfindung in Lösung der vorbezeichneten Aufgabe durch die Kombination folgender Merkmale: a) Die Teilschere ist in derart kurzem Abstand hinter den Besäumscheren aufgestellt, daß die Bleche ohne freien Auslauf in der Einspannung durch die Führungs- und Vorschubmittel der Besäumscheren unterteilt werden, b) die. Teilschere ist eine Wiegeschnittschere mit geradem oder gebogenem bewegten Schneidmesser, deren Schneidantrieb zwischen zwei zur senkrechten Mittelebene der Schere spiegelbildlich gleichen End-Schräglagen des bewegten Messerträgers, in denen das Blech frei vorgeschoben werden kann, zum Pendelschnitt reversierbar ist.
  • Durch das Zusammenwirken dieser beiden Merkmale wird erreicht, daß sich die Produktion der Scherenlinie allein nach der Produktion der Doppel-Besäumschere richtet und insbesondere beim Unterteilen in kurze Blechlängen der Betrieb der Teilschere nicht zu Aufenthalten Anlass gibt. Durch das Merkmal a) entfällt der Zwang zur neuerlichen Ausrichtung der Bleche vor der Teilschere, weil die Teilschnitte in der Einspannung des Bleches durch die Führungs- und Vorschubmittel der Besäumscheren erfolgen und demgemäß die Teilschnitte zwangläufig rechtwinkelig zu den besäumten Blechkanten sind. Als Nebenwirkung ergibt sich, daß die Baulänge der Scherenlinie noch weite,._, verkürzt wird. Auch fallen die Dirigiervorrichtungen vor der Teilschere fort. Dies ist an sich zum Besäumen und Unterteilen von Blechpaketen bekannt (DRP 526.671), jedoch steht in diesem bekannten Falle die Zusammenfassung von Doppel-Besäumschere und Teilschere zu einer Einheit in keinem Zusammenhang mit dem bei Scherenlinien für Grobbleche bestehendem Problem des Durchsatzes.der erhöhten Produktion einer Doppel-Besäumschere durch eine Teilschere. Dieses Problem entfällt nämlich, wenn mit gegenüberliegenden Besäumscheren durch einen einzigen Schneidhub Blechpakete auf ihrer gesamten Länge fertig besäumt werden.. Blechpakete kommen nicht in so schneller Folge an wie die in einer ausgewalzten Bramme enthaltenen Blechtafeln.
  • Die durch den Durchlaufbetrieb einer zu einer Einheit zusammengefaßten Doppel-Besäumscheren-Teilscheren-Einheit erzielte Zeitersparnis reicht aber in Grobblech-Scherenlinien noch nicht aus, um bei kurzen Teillängen die Produktion der Doppel-Besäumschere .durch die Teilschere zu bringen. Die Erfindung wird daher erst durch das Merkmal b) vollendet, in dem die Mittel angegeben sind, eine Teilschere im sogenannten Pendelschnitt zu betreiben, beidem die Kurbeln des Schneidantriebes keine volle Kreisumdrehungen ausführen, sondern von Schnitt zu Schnitt reversiert werden. Die Zeitersparnis ergibt sich hier aus der Verringerung der während der Schneidhübe durchfahrenen Kurbelwinkel. Dies war bisher aber nur bei Block-, Brammen-oder Knüppelscheren möglich, wenn deren Messer stets parallel zueinander stehen. Wenn jedoch Bleche geschnitten werden sollen, ist die Einstellung eines Schneidwinkels unerläBlich. Eine Teilschere nach dem Merkmal b) trägt dieser Forderung Rechnung und ist trotzdem im zeitsparenden Pendelschnitt betreibbar, wobei dafür Sorge getragen ist, daß sowohl beim Schneiden von links nach rechts als auch von rechts nach links aufgrund der spiegelbildlich gleichen End-Schräglagen des bewegten Messerträgers stets der gleiche Schneidwinkei zum Einsatz kommt.
  • Wie gesagt, kann die Teilschere eine Wiegeschnittschere mit geradem oder gebogenem bewegtem Messer sein. Insbesondere wann. das Messar gebogen ist, empfiehlt es sich, wie bereits vorgeschlagen wurde, daß der Messerabstand unabhängig vom Schneidhub veränderbar ist, um die Teilschere in Anpassung an verschiedene Blechstärken auf verschiedene Eindringtiefen einstellen zu können. Bei einer Doppel-Besäumschere wird normalerweise der Vorschub für die absatzweise zu besäumenden Bleche vom Antrieb der Besäumscheren eingeleitet, wobei der Vorschub auf die jeweilige Messerlänge der Besäumscheren abgestimmt ist. Der Vorschub muß, wie auch bei der Besäum-Teilscheren-Einheit gemäß dem Stande der Technik beim Einleiten von Teilschnitten sowohl willkürlich zum Schopfen der vorderen-und hinteren Blechenden als auch gesteuert von den Signalen einer Längenmeßvorrichtung stillgesetzt werden können, die auf die nach dem Schopfschnitt durchgelaufene gewünschte Blechlänge einstellbar ist. Beim Betrieb der SCh'en-Einheit gemäß der Erfindung werden Verlustzeiten beim Betrieb der Scheren dadurch vermieden, daß die Teilschere sowohl mit dem willkürlichen als auch dem gesteuerten Stillsetzen der Vorschubmittel selbstätig einschaltbar ist.
  • Für eine Wiegeschnitt-Teilschere zum Schneiden von Blechen, insbesondere Grobblechen, mit Einrichtungen zum Betrieb im sogenannten Pendelschnitt wird unabhängig von ihrer Aufstellung kurz hinter einer Doppel-Besäumschere Schutz beansprucht.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Scherenlinie kurzer Baulänge gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Doppel-Besäumschere und einer kurz dahinter aufgestellten Teilschere, Fig. 2 eine Draufsicht der in einen Rollgang eingebauten Scheren-Einheit, Fig. 3 a - c eine schematisch:: r@@@-st,ellung des Kurbelantriebes einer WiegescrLni`_-- ".s@;riere für Pendelschnitt, mit drei verschiedener, 3;ellungen des Obermessers, ,- nd Fig. 4 einen elektrischen Schaltplan für das willkürliche und gesteuerte Stillsetzen u der Vorschubmittel.
  • Fig. 1 und 2 zeigen eine innerhalb der Scherenlinie mit den Rollgangsrollen 2"aufgestellte verschiebbare Besäumschere D1 sowie eine ortsfeste Besäumschere D2, die gegenüberliegend aufgestellt eine Doppel-Besäumschere darstellen. Im Bereich der Doppel-Besäumschere werden die Bleche durch Paare von Treibrollen 4 und 6 eingespannt und absolut kantengerecht vorgeschoben, wonach die durchlaufenden Besäumscheren ihre Schnitte ausführen.
  • Kurz hinter der Doppel-Besäumschere ist eine Teilschere T aufgestellt, die hinter der Messerebene ein Treibrollenpaar 8 aufweist, um jeweils das letzte Blechende, wenn es die Treibrollen 6 verlassen hat, noch durchzuziehen. Zumindest die Rollgangsrollen innerhalb der Teilschere T sind nämlich Losrollen. Ein Tastrollenpaar 10 vor der Messerebene, von denen eine Rolle angetrieben ist, dient der Messung der durchlaufenden Blechlänge, wie noch erläutert wird. 12 ist ein Endenabschieber üblicher Bauart. Um die Bleche, wenn sie mit ihren hinteren Enden das Treibrollenpaar 4 verlassen haben, noch kantengerecht vorzuschieben, sind an jeder Besäumschere Ausleger 14 mit Führungsrollen 16 angeordnet. Die Bleche werden also in der Teilschere T in der Einspannung durch die Vorschub- und Führungsmittel 4, 6, 16 der Doppel-Besäumschere unterteilt.
  • Die Teilschere T ist keine Normalschere mit geradgeführtem Schneidmesser, auch nicht eine Wiegeschnittschere, die immer nur aus ein und derselben Ausgangsstellung in einer Richtung z.B. von links nach rechts schneidet, vielmehr ist die Teilschere erfindungsgemäß als Wiegeschnittschere dahingehend weiterentwickelt, daß sie - wie bei Scheren mit parallelen Messerkanten bekannt - im Pendelschnitt, d.h. von rechts nach links und anschließend von links nach rechts -arbeiten kann. Diese Abänderungen werden anhand von Fig. 3 näher erläutert. Hierin sind in schematischer Darstellung das schneidende Obermesser 18, das feststehende Untermesser 20 sowie zwei im Abstand voneinander am Obermesser 18 angelenkte Kurbelstangen 22, 24 zu erkennen, die von Kurbelzapfen 26, 28 angetrieben werden. Die mit 18 und 20 bezeichneten Teile können auch als Messerträger aufgefaßt werden. Während normalerweise bei einer Wiegeschnittschere das Obermesser in Ausgangsstellung parallel zum Untermesser liegt, wird hier von einer Schräglage des Obermesserträgers 18 ausgegangen. Diese Schräglage wird bei gleichlangen Kurbelstangen 22, 24 dadurch erhalten, daß,wenn der Kurbelzapfen 28 etwa in oberer Totpunktlage ist, der Zapfen 26 voreilt. Wenn die Teilschere eingeschaltet wird, so bewegen sich die Kurbelzapfen 26, 28 im Gegen-Uhrzeigersinn entsprechend den eingetragenen Pfeilrichtungen. In Fig. 3b, wo der Kurbelzapfen 26 etwa in unterer Totpunktlage ist, ist der Schnitt fast beendet. Die Kurbelzapfen vollführen keine vollen Kreisumdrehungen, sondern kommen in den Stellungen gemäß Fig. 3e zum Stillstand, d.h. der Kurbelzapfen 26 wird in oberer Totpunktlage stillgesetzt und der Kurbelzapfen 28 zur gleichen Zeit, wo er um den Voreilwinkel des Zapfens 26 vom oberen Totpunkt noch entfernt ist. Zum nächsten Schnitt werden die Kurbelzapfen reversiert angetrieben, so daß die Schere von rechts nach links schneidet und der Obermesserträger 18 in die Lage nach Fig. 3a zurückkehrt. Wesentlich ist es zur Sicherstellung gleicher Schneidbedingungen beim Pendelschnitt unter Schnittwinkel, daß die End-Schräglagen nach Fig. 3a und 3c zur Mittelebene 30 der Teilschere T spiegelbildlich gleich sind, wie.ersichtlich ist. Eine vorteilhafte Betriebsweise der Doppel-Besäumscheren-Teilscheren-Einheit gemäß der Erfindung wird anhand des Schaltplanes nach Fig. 4 erläutert. Hierin bedeuten 32, 34 die Netzleitungen eines Hilfs-Steuerkreises, das Leitungspaar 36 das Netz zum Betrieb der Motoren T der Teilschere und das Leitungspaar 38 das Netz zum Betrieb der Motoren V der Vorschubmittel, d.h. der Treibrollenpaare 4, 6 8 und 10 sowie der angetriebenen Rollgangsrollen 2.
  • Es wurde bereits ausgeführt, daß die Vorschubmittel in Ableitung von den durchlaufenden Besäumscheren D1 und D2 absatzweise eingeschaltet werden. Hierzu dient eine auf einer Ku'.belwelle der Besäumscheren aufgesetzte Steuer-Nockenscheibe 40, die in dem angedeuteten Drehsinn umläuft und kurz davorsteht, einen Schalter 41 über eine Tastrolle 42 während des Rückhubes der Messer der Besäumscheren zu schließen. Hierdurch wird ein Relais 44 erregt, das den Schalter 46 im Netz 38 schließt und die mit V bezeichneten Motore der Vorschubmittel einschaltet. Der Schalter 41 öffnet sich unter Federdruck selsttätig, wenn die Nockenscheibe 40 den Taster 42 freigibt. Da zunächst das vordere Blechende geschopft werden muß, ist vorgesehen, daß die Vorschubmittel, die normalerweise einen fest eingestellten Vorschubweg entsprechend der Messerlänge der Besäumscheren ausführen, willkürlich stillgesetzt werden können. Dies besorgt ein Druckknopf 48, durch den das Relais 44 stromlos gemacht wird, selbst wenn die Nockenscheibe 40 den Schalter 41 geschlossen hält. Indem der Druckknopf 48 gedrückt wird, öffnet sich zu diesem Zweck nicht nur der Schalter 50, sondern es schließt sich auch der Schalter 52 im Steuerkreis eines Relais 54, das bei Erregung den Schalter 56 im Netz 36 schließt, wodurch die mit T bezeichneten Motore der Teil-
    Mit der Durchführung des ersten Schopfschnittes muß eine Längenmessung beginnen, um eine vorgegebene Blechlänge in die Teilschere vorzuschieben, und zwar unabhängig davon, wieviel Hübe die Doppel-Besäumschere dabei ausführt. Die Vorschubmittel müssen also nach dem Signal einer Längenmessvorrichtung gesteuert stillgesetzt werden können.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ersichtlich, daß eine der Tastrollen 10 mit einem Geber 58 verbunden ist, der in Abhängigkeit von der Anzahl der Umdrehungen Zählimpulse an ein Zähl- und Rechengerät 60 weiterleitet. In das Rechengerät 60 geht von einem Vorwähler 62 auch die Impulssumme einer gewünschten Teillänge ein. Indem im Rechengerät 60 die gezählten Impulse mit den vorgegebenen Impulsen laufend verglichen werden, wird vom Rechengerät 60 über die Leitung 64 ein Signal zum Stillsetzen der Vorschubmittel gegeben, wenn der Vergleich Null ergibt.
  • Zurückkommend auf den Schaltplan nach Fig. 4 ist festzustellen, daß die das Stillsetz-Signal führende Leitung 64 Steuerstrom führt und im Rechengerät 60 durch einen Schalter 66 geschlossen wird, wenn der Wert Null des Impulsvergleiches erreicht, d.h. die gewünschte Blechlänge aufgrund der Voreinstellung im Gerät 62 durchgelaufen ist. Bei geschlossenem Schalter 66 wird das Relais 68 erregt, der Schalter 70 geöffnet und der Schalter 72 geschlossen, der sich in der Schleife 74 der Steuerleitung 76 befindet. Das Öffnen des Schalters 70 hat die gleiche Wirkung wie beim Druckknopfschalter 50, d.h. die Vorschubmittel werden stillgesetzt. Wird der Schalter 72 geschlossen, so wird - wie beim Schließen des Schalters 52 - das Relais 54 erregt und die Teilschere eingeschaltet.
  • Damit die Längenmessung exakt beim erster: ^chopfschnitt beginnt, geht von der Steuerleitung 76 eine Zweigleitung 78 zu einem Vorschaltgerät 80 des Gebers 58, die ein@.n Spannungsimpuls führt, wenn durch Drücken des Druckknopfes 48 zum Auslösen des Schopfschnittes der Schalter 52 in der Leitung 76 geschlossen wird. Dieser Spannungsimpuls bewirkt im Vorschaltgerät 80, daß der Geber 58 die von einer Tastrolle 10 laufend abgegebenen Umdrehungssignale als Zählimpulse während der oder des nächsten von der Nockenscheibe 40 ausgelösten Vorschubintervalles an das Rechengerät 60 weitergibt. Die Schaltung wird zweckmäßig noch dahingehend vervollkommnet, daß das Rechengerät 60 schon kurz vor Beendigung des Soll- Istwert-Vergleiches einen Impuls an ein Relais abgibt, das die Vorschubmittel auf Schleichgang verzögert, damit die Bleche beim endgültigen Stillsetzen nicht noch durch ihre Massenkraft weiterlaufen.

Claims (1)

  1. P A T E.N T A N S P R Ü C H E Scherenlinie zum Besäumen und Unterteilen von Blechen, ins- besondere Grobblechen, bestehend aus beiderseits des Rollganges gegenüberliegend aufgestellten Langmesser-Besäumscheren und einer nachgeordneten Teilschere, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) die Teilschere (T) ist in derart kurzem Abstand hinter den Besäumscheren (Di, D2) aufgestellt, daß die Bleche ohne freien Auslauf in der Einspannung durch die Führungs- und Vorschubmittel (2, 4, 6, 16) der Besäumscheren unterteilt werden, b) die Teilschere (T) ist eine Wiegeschnittschere mit geradem oder gebogenem Messer, deren Schneidantrieb (26, 28) zwischen zwei zur senkrechten Mittelebene (30) der Schere spiegelbildlich gleichen End-Schräglagen des bewegten Messerträgers (18), in denen das Blech frei vorgeschoben werden kann, zum Pendelschnitt rerversierbar ist. 2.) Wiegeschnittschere für eine Scherenlinie,insbesondere nach Anspruch 1, wobei der Antrieb des bewegten Messerträgers über an diesem im Abstand voneinander angelenkten Kurbelstangen durch zwei synchron umlaufende Kurbeln erfolgt, deren eine mit einem konstanten Winkel nacheilt, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine der Kurbeln (26, 28) in den End-Schräglagen des bewegten Messerträgers (18) in etwa ihrer oberen Totpunktlage ist und die Kurbelstangen (22, 24) gleichlang sind. -3.) Wiegeschnittschere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerabstand unabhängig von der Schneidbewegung in Anpassung an die Blechstärke und die Lage des Bleches zur_ senkrechten Mittelebene (30) der Schere veränderbar ist. 4,) Scherenlinie nach Anspruch 1 mit vom Antrieb der Besäumscheren eingeleitetem Vorschub für die absatzweise zu besäumenden Bleche, der auf die Messerlänge der Besäumscheren abgestimmt ist, wobei der Vorschub sowohl willkürlich zum Schopfen der Blechenden als auch gesteuert von den Signalen einer Längenmessvorrichtung stillsetzbar ist, die auf die nach dem Schopfschnitt durchgelaufene gewünschte Blechlänge einstellbar ist, dadurch g e k e n n z ei c h n e t, daB die Teilschere (T) sowohl mit dem willkürlichen als auch mit dem gesteuerten Stillsetzen der Vorschubmittel (2, 4, 6, selbsttätig einschaltbar ist.
DE19661552710 1966-03-23 1966-03-23 Scherenlinie zum Besaeumen und Unterteilen von Blechen,insbesondere Grobblechen Pending DE1552710A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002036294A1 (de) * 2000-11-04 2002-05-10 Sms Demag Aktiengesellschaft Kompakte kreismesserschere

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WO2002036294A1 (de) * 2000-11-04 2002-05-10 Sms Demag Aktiengesellschaft Kompakte kreismesserschere
KR100732680B1 (ko) * 2000-11-04 2007-06-27 에스엠에스 데마그 악티엔게젤샤프트 콤팩트한 원형 커터 전단기

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