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DE2451195A1 - Maschine zum erzeugen von masshaltigen, rechteckigen papierzuschnitten - Google Patents

Maschine zum erzeugen von masshaltigen, rechteckigen papierzuschnitten

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Publication number
DE2451195A1
DE2451195A1 DE19742451195 DE2451195A DE2451195A1 DE 2451195 A1 DE2451195 A1 DE 2451195A1 DE 19742451195 DE19742451195 DE 19742451195 DE 2451195 A DE2451195 A DE 2451195A DE 2451195 A1 DE2451195 A1 DE 2451195A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stacks
stack
support surface
cutting
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742451195
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Louda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742451195 priority Critical patent/DE2451195A1/de
Publication of DE2451195A1 publication Critical patent/DE2451195A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/04Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member
    • B26D1/06Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Erzeugen von maßhaltigen, rechteckigen Papierzuschnitten.
  • Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Erzeugen von maßhaltigen, rechteckigen Papierzuschnitten, insbesondere Scheckformularen, aus streifenförmigen Papierstapeln passender Breite, mit einer Auflagefläche für die Stapel, mit einer die quer zur Transportrichtung angeordneten Stapel schrittweise längs der Auflage fläche einem Schneidbereich zuführenden Transporteinrichtung, mit in einer vertikalen Ebene beweglichen Messern, deren Schneiden durch eine vertikale Flanke und eine dazu im spitzen Winkel verlaufende schräge Flanke gebildet werden, wobei längs der vertikalen Flanken jeweils ein voraneilender Niederhalter beweglich angeordnet ist, und mit den beweglichen Messern zugeordneten Gegenschneiden im Bereich der Auflagefläche.
  • Durch die Einführung der vollautomatischen Datenverarbeitung ist es erforderlich, daß als Datenträger dienende Formulare mit hoher Präzision zugeschnitten sind.
  • So ist beispielsweise bei Scheckformularen eine Toleranz von - 0,2 mm vorgeschrieben. Die Erzeugung derartig maßhaltiger Papierzuschnitte stellt besondere Anforderungen an die hierfür benutzten Vorrichtungen bzw. Maschinen.
  • Zum Zuschneiden von Scheckformularen ist bisher eine Maschine bekannt, bei der ein etwas mehr als die Länge von vier Scheckformularen aufweisender, streifenförmiger Papierstapel auf mehreren aufeinanderfolgenden Stationen zugeschnitten wird. In der ersten Station wird der Streifen an beiden Enden besäumt, worauf der Streifen erneut ausgerichtet wird und dann durch einen Mittelschnitt in zwei Teilstapel zerlegt wird. Hierauf werden die Teilstapel erneut ausgerichtet und dann die Teilstapel wiederum in der Mitte durch einen weiteren Trennschnitt in die insgesamt vier Formularstapel aufgeteilt. Durch das mehrmalige Ausrichten ergibt sich eine Summierung kleiner Ungenauigkeiten, die sich für den gesamten streifenförmigen Stapel auf bis zu 2 mm belaufen können.
  • Ein weiterer Nachteil der Aufteilung der einzelnen Trennschnitte auf meh.rere..Stationen liegt in der aufwendigen und relativ viel Platz benötigenden Bauweise einer derartigen Maschine. Außerdem ergibt sich durch die Anordnung von drei aufeinanderfolgenden Schneidstationen das Problem, daß die Messer an den einzelnen Stationen jeweils präzise in Bezug auf die Messer der anderen Stationen ausgerichtet sein müssen, um die erforderliche Maßhaltigkeit des Endproduktes sicherzustellen. Die Justierung der Messer nach ihrer Montage erfordert bei der bekannten Maschine einen Zeitaufwand von etwa vier Stunden.
  • Wenn man bisher trotz der vorstehend beschriebenen Nachteile Maschinen gebaut hat, die den Schneidvorgang in mehreren aufeinanderfolgenden Stationen durchführen, so hat dies mehrere Gründe. Einer dieser Gründe ist darin zu sehen,daß die Messer eine gewisse Breite aufweisen und deshalb beim Schnitt auf die Stapel eine seitlich gerichtete Kraft ausüben, die bestrebt ist, die Stapel auseinanderzudrücken. Ordnet man mehrere hintereinander angeordnete Schneidstationen an, so ergeben sich durch diese seitlichen Kräfte keine Komplikationen. Während des Besäumens können die beiden den Besäumschnitt ausführenden Messer so angeordnet werden, daß ihre vertikalen Flanken gegeneinander weisen, so daß die beiden Messer auf den zwischen ihnen liegenden, zur Weiterverarbeitung bestimmten Stapel keine Seitenkräfte ausüben, sondern die Seitenkräfte lediglich auf den als Abfall abzutrennenden Randbereich einwirken. Wird anschließend der so besäumte Stapel in der Mitte getrennt, so spielt es keine Rolle, daß einer der beiden Teilstapel durch die schräge Flanke seitlich verschoben wird, weil in der gleichen Station gleichzeitig an diesem seitlich verlagerten Teilstapel kein weiterer Schnitt ausgeführt wird und dieser verlagerte Teilstapel anschließend erneut ausgerichtet werden kann. Gleiches gilt auch für die Trennschnitte zur Halbierung der in der zweiten Station erhaltenen Teilstapel.
  • Schließlich ist es sogar erwünscht, daß zwischen den einzelnen Teilstapeln ein gewisser Spalt entsteht, weil die Teilstapel nach dem Trennvorgang einzeln verpackt oder anderweitig weiterverarbeitet werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der anfangs beschriebenen Art so auszugestalten, daß ein streifenförmiger Papierstapel in einer einzigen Schneidstation ineie mehr oder minder große Zahl einzelner Teilstapel aufgeteilt werden kann, wobei nicht nur der bauliche Aufwand und der Platzbedarf der Maschine verringert sondern auch der zur Justierung der Messer erforderliche Zeitaufwand beträchtlich gesenkt werden soll. Außerdem soll die Maschine so beschaffen sein, daß, soweit erforderlich, die einzelnen Teilstapel nach dem Trennvorgang mit Abstand voneinander zur weiteren Bearbeitung oder Verpackung zur Verfügung stehen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß sämtliche Messer mit parallelen Schneiden in einer Reihe auf einem gemeinsamen, vertikal gegen die Auflagefläche beweglichen Messerbalken angeordnet und mit diesem gemeinsam bewegbar sind und daß alle auf dem Messerbalken angeordneten Messer bis auf eines an einem Ende der Reihe mit den schrägen Flanken nach der gleichen Seite weisen, während dieses eine Messer an einem Ende der Reihe mit der schrägen Flanke nach der entgegengesetzten Seite weist.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die Transporteinrichtung aus in Abständen eines Transportschrittes angeordneten, schrittweise hin- und hergehend angetriebenen Schiebern besteht, die während ihres Arbeitshubs längs einer oberhalb der Auflage fläche befindlichen Bahn und während ihres Rücklaufs längs einer unterhalb der Aulagefläche befindlichen Bahn bewegbar sind, und daß von den im Bereich des Messerbalkens angeordneten, für den ersten Transportschritt nach dem Schneidvorgang bestimmten Schiebern jedem nach dem Schneidvorgang vorhandenen Teilstapel jeweils ein Schieber zugeordnet ist und daß diese Schieber in Bezug auf eine in Transportrichtung liegende, den zu trennenden streifenförmigen Stapel halbierende Linie derart symmetrisch angeordnet sind, daß für jeden nicht von dieser Linie geschnittenen Teilstapel der zugeordnete Schieber außermittig in Richtung auf diese Linie versetzt angeordnet ist. Dabei ist es eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung, daß die Versetzung des Schiebers gegenüber der Mitte des zugeordneten Teilstapels mit wachsendem Abstand des jeweiligen Teilstapels von dieser Linie zunimmt.
  • Noch eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung besteht darin, daß der Arbeitshub der im Bereich des Messerbalkens angeordneten Schieber bis in den Bereich von über die Auflagefläche hervorstehenden Führungsleisten für die Teilstapel reicht.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung besteht noch darin, daß im Bereich des Messerbalkens der einen Stirnseite des zu trennenden Stapels ein fester Anschlag und der anderen Stirnseite ein in Richtung auf den anderen Anschlag hin- und hergehend beweglicher, in dieser Richtung einstellbarer Anschlag zum Ausrichten des Stapels zugeordnet ist.
  • Schließlich ist es noch eine vorteilhafte Ausgestaltung, daß die Transporteinrichtung vor dem Schneidbereich für jeden Schritt aus zwei Schiebern besteht, wobei für den in den Schneidbereich führenden Transportschritt einer der beiden Schieber in Transportrichtung einstellbar ist.
  • Anhand der nun folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird diese näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Stirnansicht auf den Schneidbereich einer erfindungsgemäßen Maschine ohne die Transporteinrichtung, Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Auflage fläche mit im Schneidbereich befindlichen Teilstapeln nach dem Schnitt und Fig. 3 einen Detailschnitt im vergrößerten Maßstab durch ein Messer mit Niederhalter und Gegenschneide.
  • Mechanische Einrichtungen zum schrittweisen Transport von auf einer Auflage fläche aufliegenden Gegenständen durch Schieber, die während eines Arbeitshubes oberhalb der Auflagefläche in Transportrichtung bewegt und anschließend unterhalb der Auflagefläche wieder in ihre Ausgangsposition zurückbewegt werden, sind dem Fachmann allgemein bekannt, weshalb eine entsprechende, bei der erfindungsgemäßen Maschine vorhandene Einrichtung nicht näher erläutert ist. Diese Einrichtung befindet sich mit ihren wesentlichen Elementen unterhalb eines von einem geeigneten Gestell oder Maschinenbett getragenen Sockels 10. Durch in der Zeichnung nicht näher dargestellte Stützen wird oberhalb des Sockels 10 eine horizontale Platte 12 getragen, deren Oberseite 14 als Auflagefläche für zu trennende streifenförmige Papierstapel dient. Die in der Zeichnung dargestellte Maschine ist dabei zur Trennung eines Streifens in fünf maßhaltig zugeschnittene, rechteckige Teilstapel ausgebildet.
  • Die nicht näher dargestellte Transporteinrichtung besitzt eine Anzahl von nach oben über die Auflagefläche 14 hervorstehenden Schiebern, wobei die Schieber in in Transportrichtung aufeinanderfolgenden Gruppen angeordnet sind, die jeweils gemeinsam die beschriebene Bewegung ausführen.
  • In Fig. 2 ist mit 16a und 16b eine zwei Schieber umfassende Gruppe dargestellt, die dazu dient, einen quer zur Transportrichtung auf der Auflagefläche 14 liegenden, streifenförmigen Papierstapel 18 in den darauffolgenden Schneidbereich 20 zu bewegen. Dabei ist beispielsweise der in Fig. 2 linke Schieber 16a in der durch einen Pfeil A gekennzeichneten Transportrichtung gegenüber dem rechten Schieber 16b einstellbar, um sicherzustellen, daß der Stapel 18 winkelrecht in den Schneidbereich 20 eingeschoben wird.
  • Auf dem Stapel 18 sind die auszuführenden Schnitte in unterbrochenen Linien dargestellt.
  • Die Platte 12 weist geeignete Durchbrechungen auf, die einerseits den Schiebern den Durchtritt zur Oberseite der Platte und die Bewegung in Transportrichtung gestatten, die andererseits aber auch, wie aus Fig. 1 ersichtlich, Positionierungswerkzeugen und Schneidwerkzeugen die erforderliche Bewegungsfreiheit eröffnen.
  • Zur Ausrichtung des in den Schneidbereich 20 eingeschobenen Papierstapels dient eine feste Anlage 22 in Fig. 1 auf der rechten Seite und eine in Richtung auf diese feste Anlage 22 verschiebbare bewegliche Anlage 24. Die bewegliche Anlage 24 ist beispielsweise durch einen Hydraulikzylinder 26 betätigbar und hinsichtlich ihres Abstandes zur festen Anlage 22 noch durch eine geeignete, lediglich schematisch angedeutete Einstellvorrichtung 28 justierbar.
  • Die feste Anlage 22 und die bewegliche Anlage 24 ragen nach oben über die Oberfläche 14 der Platte 12 hervor.
  • Zur Durchführung des Schneidvorganges dienen Messer 30, die jeweils in eine Ausnehmung 32 eines jedem Messer 30 zugeordneten Messerhalters 34 eingesetzt und durch Schrauben 36 befestigt sind. Die Messerhalter 34 ihrerseits sind durch Schrauben 38 an einem horizontalen, den Schneidbereich 20 überspannenden Messerbalken 40 befestigt.
  • Die Messer 30 weisen eine vertikale Schneide 42 und eine dazu im spitzen Winkel verlaufende schräge Schneide 44 auf.
  • Die Schneidkanten 46 aller Messer 30 verlaufen zueinander parallel und in Transportrichtung des Papierstapels.
  • Längs der vertikalen Schneide 42 ist ein jedem Messer 30 zugeordneter Niederhalter 48 in vertikaler Richtung bebeweglich der nach unten etwas über die Schneidkante 46 hervorsteht und somit eine Voreilung gegenüber dem Messer während der Vertikalbewegung des Messerbalkens 40 aufweist.
  • Der Niederhalter 48 ist mit einem Schaft 50 in einer am Messerbalken 40 durch eine Schraube 52 befestigten Führung 54 vertikal beweglich angeordnet, wobei seine Abwärtsbewegung durch eine am Schaft 50 mittels einer Schraube 56 befestigten Scheibe 58 begrenzt ist, die mit einer geeigneten Schulter 60 der Führung 54 zusammenwirken kann. Zwischen dem Niederhalter 48 und der Führung 54 ist eine den Niederhalter abwärts drückende Druckfeder 62 eingespannt.
  • Von den Messern 30 ist lediglich das in Fig. 1 links außen liegende Messer 30' entgegengesetzt angeordnet, derart, daß seine schräge Flanke 44 nach links weist, während bei allen anderen Messern 30 die schräge Flanke 44 der Schneide nach rechts weist.
  • Jedem der Messer 30 ist eine Gegenschneide 64 an einem Untermesser 66 zugeordnet, wobei jedes Untermesser 66 auf dem Sockel 10 befestigt ist. Die Gegenschneiden 64 schließen bündig mit der Auflagefläche 14 auf der Platte 12 ab.
  • Von den bereits erwähnten Durchbrechungen der Platte 12 sind die beiden äußeren Durchbrechungen 68 größer ausgebildet und ermöglichen nicht nur die Bewegung der Schieber und der Schneidwerkzeuge, sondern ermöglichen auch den Durchtritt der Anlagen 22 bzw. 24 zur Oberseite der Platte 12. Demgegenüber sind die mittleren Durchbrechungen 70 nur so groß bemessen, daß die Funktion der Schneidwerkzeuge 30, 64 und der im Schneidbereich 20 wirksamen Schieber ungehindert erfolgen kann.
  • Der die oberen Messer 30 und die Niederhalter 48 tragende Messerbalken 40 ist auf vertikalen Säulen 72 vertikal beweglich geführt. Die Säulen 72 sind durch ein Joch 74 miteinander verbunden, wobei zwischen dem Joch 74 und dem Messerbalken 40 Hydraulikzylinder 76 zur Betätigung des Messerbalkens angeordnet ist.
  • Die im Schneidbereich 20 wirksamen Schieber der Transporteinrichtung sind in Fig. 2 mit 80a, 80b und 80b' sowie 80c und 80c' bezeichnet, wobei 80a dem mittleren von insgesamt 5 Schiebern kennzeichnet. In Fig. 2 ist weiterhin der im Schneidbereich befindliche Papierstapel gezeigt, der bereits in einzelne Teilstapel 18a, 18b und 18b', sowie 18c und 18c' unterteilt worden ist. Wie nachfolgend noch ausgeführt werden wird, liegen die einzelnen Teilstapel praktisch ohne Zwischenraum nebeneinander. Während des Transports dieser Teilstapel aus dem Schneidbereich 20 soll zwischen den einzelnen Teilstapeln ein Zwischenraum geschaffen werden, der es ermöglicht , die Teilstapel einer Weiterverarbeitung, insbesondere aber der Verpackung zuzuführen. Zu diesem Zweck ist eine besondere Anordnung der Schieber 80a, 80b, 80b', 80c und 80c' gewählt worden, und zwar derart, daß der mittlere Schieber 80a an dem ihm zugeordneten Teilstapel 18a mittig angreift, während die beiden Schieber 80b und 80b' gegenüber der Längsmitte ihrer zugehörigen Teilstapel 18b und 18b' jeweils etwas gegen den Schieber 80a versetzt sind, so daß während des Transportschrittes die Schubkraft auf die Teilstapel 18b bzw. 18b' ein Drehmoment ausübt, das geeignet ist, die in Vorschubrichtung vorn liegenden Endabschnitte der Teilstape 18b bzw. 18b' vom mittleren Teilstapel 18a abzuschwenken.
  • In gleicher Weise sind auch die beiden äußeren Schieber 18c und 18c' gegenüber der Längsmitte ihrer zugeordneten Teilstapel 18c bzw. 18c' etwas gegen den mittleren Schieber 80a versetzt, und zwar stärker als die diesem mittleren Schieber 80a näher liegenden Schieber 80b und 80b', so daß beim Transportschritt die äußeren Teilstapel 18c und 18c' noch stärker verschwenkt werden und ihre vorderen Endabschnitte auch von den benachbarten Teilstapeln 18b und 18b' abgeschwenkt werden.
  • Im Anschluß an den Schneidbereich 20 erheben sich über die Auflage fläche 14 für die Teilstapel Führungsleisten 82a und 82a' , 82b und 82b', sowie 82c und 82c', die in Transportrichtung an Breite zunehmen, und, wie deutlich aus Fig. 2 ersichtlich ist, der weiteren Trennung der einzelnen Teilstapel 18a, 18b, 18b', 18c und 18c' voneinander dienen, so daß am Ende dieser Führungsleisten 82a bis 82c' die einzelnen Teilstapel einen präzisen, vorgegebenen Abstand voneinander aufweisen und daher einzeln beispielsweise vollautomatisch verpackt werden können. Im Bereich dieser Führungsleisten 82b bis 82c' sind in Fig. 2 drei Gruppen 84, 86 und 88 von Schiebern dargestellt, die den weiteren Transport der Teilstapel 18a bis 18c' längs der Führungsleisten übernehmen. Entsprechend der fortschreitenden Trennung der Teilstapel voneinander sind mit Ausnahme der jeweils mittleren Greifer die seitlich gelegenen Greifer zunehmend nach außen versetzt. Entsprechend abgestuft sind auch die für den Durchtritt der Greifer in der Platte 12 vorgesehenen Durchbrechungen 88b, 88b', 88c und 88c' für die seitlichen Greifer ausgebildet, während die mittlere Durchbrechung 88a geradlinig verläuft.
  • Da, wie aus der Funktionsbeschreibung der Schneidvorrichtung noch naher ersichtlich wird, die erfindungsgemäße Maschine keineswegs auf die Trennung eines Papierstapels in fünf Teilstapel oder eine andere ungerade Zahl von Teilstapeln beschränkt ist, sondern auch eine gerade Anzahl von Teilstapeln erzeugt werden kann, ist in einem solchen Falle die Anordnung der im Schneide reich wirksamen Greifer insofern anders zu wählen, als die beiden mittleren Greifer jeweils relativ geringfügig gegenüber der Längsmitte der ihnen zugeordneten Teilstapel in Richtung auf eine in Transportrichtung liegende, den zu trennenden, streifenförmigen Stapel halbierende Linie versetzt sind, während die den sich jeweils nach außen anschließenden, zu dieser Linie 90 symmetrisch angeordneten Teilstapeln zugeordneten Schieber jeweils zunehmend in Richtung auf diese Linie gegenüber der Längsmitte der ihnen zugeordneten Teilstapel versetzt sind. Da von dieser in Transportrichtung liegenden, den zu trennenden, streifenförmigen Stapel halbierenden Linie einer der Teilstapel nur dann geschnitten wird, wenn es sich bei einer ungeraden Teilstapelzahl um den jeweils mittleren Teilstapel handelt, kann mit anderen Worten verallgemeinert gesagt werden, daß alle jene Schieber in Bezug auf die ihnen zugeordneten Teilstapel außermittig gegen diese Linie versetzt sind, die nicht von dieser Linie geschnitten werden.
  • Im Schneidbereich ist die neuartige Funktionsweise der Maschine wie folgt: Wird der streifenförmige Papierstapel 18 in den Schneidbereich 20 geschoben und durch die Anlagen 22 und 24 winkelrecht ausgerichtet, so senkt sich anschließend durch Betätigung der Hydraulikzylinder 76 der Hubbalken 40, wobei zunächst sämtliche Niederhalter 48 auf die Oberseite des Papierstapels auftreffen und dann beim weiteren Absenken des Messerbalkens 40 unter der Wirkung der Federn 62 gegen den Papierstapel gespannt werden.
  • Dabei schieben sich die Messer 30 über die Unterkante der Niederhalter 42 hervor und dringen in den Papierstapel ein, den sie schließlich trennend durchdringen.
  • Wie deutlich aus Figur 1 entnommen werden kann, wird der in Figur 1 links außen liegende Abschnitt des Papierstapels im Bereich des dort zu erzeugenden Teilstapels 18c von zwei Niederhaltern gleichzeitig festgehalten, wobei die diesen links außen liegenden Teilstapel 18c abtrennenden Messer 30 mit ihren vertikalen Flanken 42 gegeneinander gerichtet sind, so daß während der vertikalen Schneidbewegung keinerlei Schub bzw. keinerlei seitliche Kräfte auf diesen Teilstapel 18c ausgeübt wird bzw. werden.
  • Der TeiEtapel 18c behält also unbeeinflußt seine Lage bei.
  • Die durch die den Besäumschnitt ausführenden äußersten Messer 30 abgetrennten Abfallstreifen werden durch die nach außen weisenden schrägen Flanken 44 der äußersten Messer von den außen liegenden Teilstapeln 18c bzw. 18c' weggeschoben. Die übrigen Teilstapel 18d, 18a, 18b' und 18c' werden jeweils an ihrem rechten Rand von den zugeordneten Niederhaltern 48 festgespannt, während ihr jeweils linkes Ende (bezogen auf Figur 1) frei ist und somit unter dem Einfluß der von den zugeordneten schrägen Flanken 44 der jeweils an ihrem linken Ende wirksamen Messer 30 verdrängt werden kann. Diese Schubkräften der Messer 30 ausgesetzten Teilstapel werden sich deshalb während des Schneidvorganges außerhalb ihrer festgespannten Bereiche aufwölben und nach der Rückkehr der Messer 30 in die Ausgangslage nach der Aufwärtsbewegung des Messerbalkens 40 wieder in ihre Ausgangslage zurückkehren, so daß dann sämtliche Teilstapel 18a - 18c' praktisch ohne Zwischenraum in der gleichen Lage auf der Platte 12 angeordnet sind, die sie vorher noch als Bestandteil des ungetrennten Stapels 18 eingenommen haben.
  • Es ist aus dieser Beschreibung der Funktionsweise ersichtlich, daß auf dem Messerbalken auch eine größere oder kleinere Anzahl von Messern angeordnet werden kann um einen streifenförmigen Papierstapel in maßhaltige Teilstapel zu unterteilen, wobei lediglich Voraussetzung für die Erreichung eines präzisen Schnitts eine ausreichende Betätigungskraft für den Messerbalken ist und die erfindungsgemäße Anordnung der Obermesser in der Weise, daß sämtliche Messer mit Ausnahme eines an einem Ende der Messerreihe liegenden Messers im gleichen Sinn ausgerichtet sind.
  • Da sämtliche Messer auf einem gemeinsamen Messerbalken angeordnet sind und durch die entsprechende Ausgestaltung der Ausnehmung 32 der Messerhalter 34 eine rasche und präzise Montage erforderlich ist, kann die Justierarbeit nach dem Auswechseln der Messer 30 auf ca. 15 Minuten begrenzt werden.
  • Nach Vollendung des Trennschnittes werden die einzelnen Teilstapel in der oben bereits erläuterten Weise durch die schrittweise bewegbaren Schieber der nächsten Arbeitsposition, vorzugsweise einer Verpackungsstation zugeführt.

Claims (6)

Ansprüche:
1. Maschine zum Erzeugen von maßhaltigen, rechteckl ç Papierzuschnitten, insbesondere Scheckformularen, aus streifenförmigen Papierstapeln passender Breite, mit einer Auflagefläche für die Stapel, mit einer die quer zur Transportrichtung angeordneten Stapel schrittweise längs der Auflagefläche einem Schneidbereich zuführenden Transporteinrichtung, mit in einer vertikalen Ebene beweglichen Messern, deren Schneiden durch eine vertikale Flanke und eine dazu im spitzen Winkel verlaufende schräge Flanke gebildet werden, wobei längs der vertikalen Flanken jeweils ein voreilender Niederhalter beweglich angeordnet ist, und mit den beweglichen Messern zugeordneten Gegenschneiden im Bereich der Auflagefläche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Messer (30) mit parallelen Schneiden (46) in einer Reihe auf einem gemeinsamen, vertikal gegen die Auflagefläche (14) beweglichen Messerbalken (40) angeordnet und mit diesem gemeinsam bewegbar sind, und daß alle auf dem Messerbalken angeordneten Messer bis auf eines an einem Ende der Reihe mit den schrägen Flanken (44) nach der gleichen Seite weisen, während dieses eine Messer (30') an einem Ende der Reihe mit der schrägen Flanke nach der entgegengesetzten Seite weist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung aus in Abständen eines Transportschrittes angeordneten, schrittweise hin- und hergehend angetriebenen Schiebern (16a, 16b, 80a, 80b, 80b', 80c, 80c', 84, 86, 88) besteht, die während ihres Arbeitshubs längs einer oberhalb der Auflagefläche (14) befindlichen Bahn und während ihres Rücklaufs längs einer unterhalb der Auflagefläche befindlichen Bahn bewegbar sind, und daß von den im Bereich des Messerbalkens (40) angeordneten, für den ersten Transportschritt nach dem Schneidvorgang bestimmten Schiebern (80a, 80b, 80b', 80c, 80c') jedem nach dem Schneidvorgang vorhandenen Teilstapel (18a, 18b, 18b', 18c, 18c') jeweils ein Schieber zugeordnet ist und daß diese Schieber in Bezug auf eine in Transportrichtung liegende, den zu trennenden streifenförmigen Stapel halbierende Linie (90) derart symmetrisch angeordnet sind, daß für jeden nicht von dieser Linie geschnittenen Teilstapel (18b, 18b', 18c, 18c') der zugeordnete Schieber (80b, 80b', 80c, 80c') außermittig in Richtung auf diese Linie versetzt angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung des Schiebers (80b, 80b'j 80c, 80c') gegenüber der Mitte des zugeordneten Teilstapels (18b, 18b', 18c, 18c') mit wachsendem Abstand des jeweiligen Teilstapels von dieser Linie zunimmt.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitshub der im Bereich des Messerbalkens (40) angeordneten Schieber (80a, 80b, 80b', 80c, 80c') bis in den Bereich von über die Auflagefläche (14) hervorstehenden Führungsleisten (82a, 82a', 82b, 82b', 82c, 82c') für die Teilstapel (18a, 18b, 18b', 18c, 18c') reicht.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Messerbalkens (40) der einen Stirnseite des zu trennenden Stapels (18) ein fester Anschlag (22) und der anderen Stirnseite ein in Richtung auf den anderen Anschlag hin- und hergehend beweglicher, in dieser Richtung einstellbarer Anschlag (24) zum Ausrichten des Stapels zugeordnet ist.
6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung vor dem Schneidbereich (20) für jeden Schritt aus zwei Schiebern (16a, 16b) besteht, wobei für den in den Schneidbereich führenden Transportschritt einer der beiden Schieber (16a) in Transportrichtung einstellbar ist.
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