DE1552070C - Vorrichtung zum hydromechamschen Tief ziehen - Google Patents
Vorrichtung zum hydromechamschen Tief ziehenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum hydromechanischen Tiefziehen mit einem flüssigkeitsgefüllten
Druckbehälter, einem an diesen angeschlossenen, einen Übertragungskolben enthaltenden
Zylinder und einem betätigten Stößel, wobei 5 die Bewegung des beim Eindringen des Stempels
des Stößels in den Druckbehälter in Abhängigkeit vom Arbeitsweg durch die verdrängte Flüssigkeit belasteten
Übertragungskolbens eine Unterstützung der Betätigung des Stößels bewirkt -.-..-
Bei bekannten Vorrichtungen wird der im Druckbehälter und entsprechend am Übertragungskolben entstehende
Druck wieder für den Ziehvorgang nutzbar gemacht, indem mittelbar über ein weiteres hydraulisches
System unter Zwischenschaltung von Hochdruckzylindern und Druckübersetzem unter Verwenr
dung eines Ausgleichskolbens auf den Stößel eingewirkt wird, was einen sehr großen Aufwand erforderlich
macht. Die Druckrückgewinnung erfolgt hierbei auch nur dann, wenn ein bestimmter, ein- ao
geregelter Höchstdruck erreicht ist.
Demgegenüber wird gemäß der Erfindung in einfacher, rein mechanischer Weise ein dauernder
Druckrückgewinn erzielt, und zwar dadurch,, daß der Übertragungskolben über ein mechanisches Ge- as
stange mit dem Stößel verbunden ist.
Die Vorrichtung sowie ihre Arbeitsweise wird ah Hand der ein Ausführungsbeispiel im Querschnitt
darstellenden Zeichnung nachfolgend beschrieben.
Das Werkzeug besteht aus dem mit Flüssigkeit gefüllten. Druckbehälter 6, dem Blechhalter 24 und dem
Ziehstempel 22. Der Druckbehälter 6 ist mit einer Anzahl von Druckübertragungszylindern 8 verbunden.
Die Arbeitsweise ist wie folgt: Ziehstößel 21 mit daran befestigtem Ziehstempel 22 bewegen sich gemeinsam
mit dem Blechhalterstößel 23 und daran befestigtem Blechhalter 24 abwärts. Der Blechhalter setzt sich
zunächst auf die zu verformende Blechscheibe 25 auf. Anschließend drückt der Ziehstößel 21 den Ziehstempel
22 gegen den am Druckregelventil 7 eingestellten Wasserdruck in den Druckbehälter 6 hinein.
Beim Verdrängen des Druckwassers sollen so viel Druckübertragungszylinder 8 mit dem Druckbehälter
6 verbunden sein, daß die Gesamtfläche ihrer Druckübertragungskolben 9 ungefähr 80 e/o der Ziehstempelfläche
beträgt. Es fließen also nur 20% der verdrängten Druckwassermenge über das Druckregelventil
7 ab.
Die Kolben 9 üben über den Balken 10, die Zugstangen 11 und das Joch 12 auf den Ziehstößel 21 5»
eine zusätzlich zum Ziehen nutzbare Kraft aus, deren Größe — gemäß dem Flächenverhältnis zwischen
Gesamtfläche der Übertragungskolben 8 und Ziehstempelfläche — bis zu 80 °/o der zur Überwindung
des Wasserdruckes erforderlichen Ziehstempelkraft beträgt.
Da die rückgewonnene Kraft über die Zugstangen übertragen wird, ist es nicht erforderlich, den
eigentlichen Pressenkörper für die gesamte auftretende Ziehstempelkraft auszulegen.
Die Zugstangen 11 sind in Lagern 14 geführt und sind beim Niedergang des Ziehstößels 21 durch die
Keilbacken 15 verriegelt, so daß Ziehstößel 21, Joch 12, Zugstangen 11 und Balken 10 eine kraftschlüssige
Einheit bilden. Der Stützkolben 13 drückt den Balken durch einen geringen hydraulischen Druck stets
in seine obere Stellung.
Nach erfolgtem Tiefziehen werden die Keilbacken durch die hydraulischen Zylinder 16 zurückgezogen
und somit die Verriegelung aufgehoben. Der Ziehstößel 21 und der Blechhalterstößel 23 laufen
wie üblich in ihre obere Endstellung zurück, während der Stützkolben 13 den'Balken 10 und die Übertragungskolben
9 in ihre obere Endstellung hebt und somit gleichzeitig 80 % der verdrängten Wassermenge
in den Druckbehälter 6 zurückbefördert.
Die Zylinder 8 der Übertragungskolben 9 sind auf einer gemeinsamen Platte 17 montiert, so daß dieselben
auch bei abgesenktem Balken 10 als Ziehkissen bzw. als hydraulischer Auswerfer benutzt werden
können, falls die Presse einfach- oder doppeltwirkend für das klassische Ziehverfahren benutzt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum hydromechanischen Tiefziehen mit einem flüssigkeitsgefüllten Druckbehälter,
einem an diesen angeschlossenen, einen Übertragungskolben enthaltenden Zylinder und
einem betätigten Stößel, wobei die Bewegung des beim Eindringen des Stempels des Stößels in den
Druckbehälter in Abhängigkeit vom Arbeitsweg durch die verdrängte Flüssigkeit belasteten Übertragungskolbens
eine Unterstützung der Betätigung des Stößels bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungskolben (9)
über ein mechanisches Gestänge (10 bis 12) mit dem Stößel (21) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gestänge (10 bis 12)
eine aufhebbare Verriegelung (15,16) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungskolben (9)
durch einen Stützkolben (13) in die für die Aufnahme der Druckkraft erforderliche Ausgangsstellung
anhebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Übertragungskolben
(9) und entsprechende Übertragungszylinder (8) je gemeinsam auf einem Balken (10) bzw. auf
einer abnehmbaren Platte (17) angeordnet sind.
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