DE1549672A1 - Druckvorrichtung - Google Patents
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- B41J9/00—Hammer-impression mechanisms
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- Printers Characterized By Their Purpose (AREA)
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Description
2000 HAMBURG 1, 15, 5. 67
BALLINDAMM 2< TELEFON: J3047J
DfcA5ü!?i"D 154967.2
. . HAMlURG
Anelex Corporation Boston, Massachusetts (V.St.A.)
Druckvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf Druckvorrichtungen und insbesondere auf Vorrichtungen, bei denen das Drucken durch
Betätigen von Hämmern zum Zusammenwirken mit ausgewählten Zeichentypenflächen hervorgerufen wird.
Hammberbetätigte Druckvorrichtungen^ verschiedener Arten
sind bekannt, beispielsweise aus der USA-Patentschrift 2 805 620. Gemäß dieser Patentschrift ist ein getrennter
Hammer jeder Zeich^ejstellung entlang der Druckzeile und
einer Drehtrommel zugeordnet, die Reihen und Spalten von Typenflächen aufweist, die kontinuierlich an der Druckzeile
vorbeibewegt werden, um das Drucken zu bewirken, wenn die Hammer betätigt werden.
Um die Kosten von Druckvorrichtungen zu verringern, sind zahlreiche Vorrichtungen vorgeschlagen worden, bei
denen die Anzahl der-erforderlichen Hammer verringert ist,
beispielsweise Vorrichtungen, wie sie in der US-Patentanmeldung Serial Nr. 178 371 vom 8. März 1962 beschrieben sind.
109816/1650 bad original
. Diese Vorrichtungen verwenden breite Hammer, die ein Drucken
in mehreren Zeichenstellungen durch aufeinanderfolgende Betätigung hervorrufen, wenn Typenfläcften an den Zeichenstellungen
vorbeibewegt werden. In diesen Vorrichtungen werden Typenflächen in lediglich einer Zeichenstellung zu
einem Zeitpunkt für jeden Hammer dargeboten, wodurch sich Beschränkungen hinsichtlich des Arbeitens der Vorrichtung
ergeben. Wenn beispielsweise die Typenflächen an der fläche
einer Trommel eingraviert oder angeordnet sind, wobei eine Spalte von Typenfläohen für jede Druckstellung vorgesehen ist,
muß der Umfang der Trommel groß.genug sein, um die gewünschte Anzahl von Typenflächen, multipliziert mit der Anzahl von
Zeichendruokern, die durch jeden Hammer gesteuert bzw. kontrolliert sind, aufzunehmen. Diese Begrenzungen können
ohne Vergrößerung der Anzahl von Hämmern vermieden werden, wenn Hämmer mit einer Breite entsprechend einem einzelnen
Zeichen verwendet werden, und zwar jeweils für mehrere Spalten, und durch4eitlicb.es Verschieben des Dokumentes
durch mehrere Druckkreisläufe, wie es in der US-Patentanmeldung Serial Nr. 426 034 vom 18. Januar 1965 beschrieben
ist.
Die Erfindung schafft die Vorteile der oben beschriebenen Vorrichtungen ohne jedoch die Begrenzungen hinsichtlich des
Arbeitens des Typenträgers aufzuweisen oder einen Mechanismus zum Verschieben des Dokumentes zu erfordern. Dies wird
dadurch erhalten, daß ein Typenträger, der Typenflächen
ORIGINAL 109816/1650
allen Druckstellungen zur gleichen Zeit darbietet (wie gemäß der USA-Patentschrift 2 805 620) in Verbindung mit
einem verbesserten Hammermechanismus verwendet wird. Gemäß der Erfindung enthält jeder Hammermechanismus einen Antriebshammer, der eine Breite entsprechend mehreren Zeichen hat, und
einen Zwischenhammer, der eine Breite entsprechend einem Zeichen hat. Während eines ersten Kreislaufes wird der
Zwiste he nhammer durch den Antriebshammer aktiviert, um in
einer ausgewählten Zeichenstellung zu drucken, wonach der Zwischenhändler zu einer anderen Zeichenstellung bewegt und
wiederum durch den gleichen Antriebshammer aktiviert wird, um das Drucken in dieser Stellung während eines «weiten
Kreislaufea zu bewirken. Bei der bevorzugten Auaführungefona
der Erfindung hat jeder Antriebshammer eine Breite entsprechend
vier Zeichen, eo daß eine gesamte Zeile in vier
Kreisläufen gedruckt wird. Nach Drucken jeder Zeile wird das Dokument bewegt, bo daß die nächste Zeile in die Druckstellung
gebracht wird. Der Zwischenhammer wird in seine erste Stellung zurückgeführt, während das Dokument bewegt
wird. Wenn es gewünscht wird, kann der Zwischenhammer während des Drückens aufeinanderfolgenden Zeilen in entgegengesetzten
Eichtungen bewegt werden, jedoch zu Lasten der Kompliziertheit des Steuermechanismus. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Type an einer Trommel angebracht,
jedoch können mit offensichtlichen Abwandlungen andere Typenträger verwendet werden, beispielsweise Zugtypenträger
109816/1650
oder Kettentypenträger, wenn der gleiche Typensatz an allen
Zeichenstellungen in der Druckzeile vorbeibewegt wird.
Es"ist demgemäß ein Hauptzweck der Erfindung, eine verbesserte
Druckvorrichtung zu schaffen.
Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, *"β1ηβ
verbesserte Druckvorrichtung zu sohaffen, oei welcher Antriebshämm/er
mit einer Breite entsprechend mehreren Zeichen und Zwischenhämmern verwendet werden.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine verbesserte Druckvorrichtung zu schaffen, bei welcher aufeinanderfolgendes
Drucken in einer Gruppe von Zeichen-Stellungen durch die ^Verwendung eines bewegbaren Zwischenhammers
in Verbindung mit einem einzelnen Antriebehammer stattfindet.
Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung gehen aus der
nachstehenden Beschreibung hervor, in welcher eine bevorzugte Ausführungsform der -Erfindung an Hand der Zeichnung
beispielsweise erläutert ist.
Fig. 1 ist ein weggeschnittene/ echematische Ansicht, in
der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung, in welcher Einzelheiten eines Hammermechanismus wiedergegeben
sind, der zur Verwendung bei der bevorzugten üusführungsform
der Erfindung geeignet ist.
Die H^mmereinrichtung gemäß der Erfindung ist in Fig. 1
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in einer Trommeldruckvorrichtung dargestellt, wobei Typenflächen (nicht dargestellt) in Reihen und Spalten auf der
Fläche einer Trommel 11 eingraviert sind. Das zu bedruckende Dokument und das Druckband, die lür größere Einfachheit
direkt unter der Trommel 11 angeordnet sind, sind nicht dargestellt. Während der kontinuierlichen Drehung der Trommel 11
werden Hammermechanismen wahlweise aktiviert, um das Dokument und das Band zum Hervorrufen des Drückens gegen die gewünschten
Typenflächen zu drücken.
Gemäß Fig. 2 weist der Hammermechaniamus eine Mehrzahl
von Antriebshämmdern 13 und Zwischenhämmern 15 auf. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der Antriebshammer 13 eine Breite W, welche gleich der Breite von vier
Druckstellungen an dem Dokument (vier Spalten von Typenflächen an der Trommel 11) ist. Der Zwischenhammer 15 hat
eine Breite entsprechend einer Zeichenstellung (eine Spalte). Wie in Fig. 2 dargestellt, ist der Zwischenhammer 15 nahe dem
am weitesten rechts liegenden Viertel der Fläche des Antriebshammers
13 angeordnet. Nach dem Drucken eines Zeichens an der Trommel 11 wird der Zwischenhammer 15 nach links in
eine der in Fig. 2 wiedergegebenen Stellung benachbarte Stellung verschoben und ein zweites Zeichen wird auf das
Dokument gedruckt. In ähnlicher Weise werden ein drittes und ein viertes Zeichen gedruckt, wenn der Zv/ischenhammer 15
in eine dritte Stellung und schließlich in eine vierte, am weitesten links liegende Stellung bewegt wird. Demgemäß
109816/1650
•werden vier Zeichen auf das Dokument durch vier aufeinanderfolgende
Betätigungen jedes Antriebshammers 13 gedruckt*
• Der Zwischenhammer 15 ist vorzugsweise aus lederstahl mit "zurückgebogener Spitze (wie in Pig» 2 dargestellt) gebildet,
um einen klar begrenzten Hammerbereich zu schaffen. Jedoch können andere harte biegsame Materialien verwendet
werden, beispielsweise rostfreier Stahl, Berylliumkupfer oder Titan.
Gemäß Pig. 1 ist eine Gruppe von Antriebshämmern 13 entlang
der- zu druckenden ZedLe ausgerichtet* Der die Antriebshämmer 13 betätigende Mechanismus ist nicht kritisch, jedoch
sind gemäß Pig. 1 zwei Hämmer 13 in jeweils einem Bauelement
oder Modul 1? angeordnet und die Hammer 13 werden elektromagnetisch
betätigt. Geeignete Hammerbeatigungsmechanismen sind in der schwecenden US-Patentanmeldung Serial Hr.
327 201 vom 2. Dezember 1963 bzw. in der USA-Patentschrift 3 266 418 beschrieben.
Alle Zwischenhämmer 15 sind für gleichzeitige Verschiebungsbewegung angeordnet. Bei der bevorzugten ÄusführungB-form,
die in Pig. 1 dargestellt ist,, sind die Zwischenhämmer als
Teil eines einheitlichen Halteelementes 19 gebildet. Die Enden 21 des Halteelementes 19 sind im rechten Winkel ge- ff
bogen und mit der Hinterseite des Hammermechanismus durch Schrauben 23 verbunden. Da das Halteelement 19 aus Pederstahl
gebildet ist, ist die gesamte Zwischenhammereinrichtung für
Verschiebebewegung entlang der Richtung der Linie von
109816/1650
Hämmern frei« Wie oben "beschrieben, werden die Zwischenhäimner'15
zwischen den Druckkreisläufen derart verschoben, daß das Drucken der gesamten Zeile in vier Kreisläufen ausgeführt
wird. Die Zwischenhämmer 15 werden nicht in eine andere Stellung verschoben, bis alle Zeichenstellunge" die
der gegenwärtigen Stellung entsprechen, gedruckt worden sind ■
(jede vierte Stellung entlang der Druckzeile).
„Die Stellung der Zwischenhammereinrichtung wird durch
eine Wickelfederkupplung 25 und einen liockennachlaufmechanismus
27 gesteuert. Ein Eingangselement 29 der Federkupplung
25 wird von einer Welle 31 kontinuierlich gedreht, die in einem Lager 33 angeordnet und von einem Eiemeti 35
auf einer Riemenscheibe 37 angetrieben ist. Ein Auegangselement
39 der Kupplung 25 dreht sich unter der Steuerung eines Schwenkarmes 41 und eines Klinkenrades bzw. Sperrades ■
43. Der Arm 41 wird nach jeder Umdrehung der Trommel 11 um
eine feste Achse außer Eingriff mit dem Sperrad 43 verschwenkt,
und zwar unter der Steuerung üblicher Zeitgeberstromkreise, wie sie beispielsweise in der USA-Patentschrift
3 142 247 beschrieben sind. Vier Sperrflächen bzw. Klinkenflächen sind rund um die Kupplung 25 in gleichmäßigen Abständen
verteilt. Wenn der Schwenkarm 41 zeitweilig gehoben wird, dreht sich das Ausgangselement 39 der Kupplung 25 um
90° und die nächste Sperrfläche wird angetroffen. Der Nöckennachlaufmechanismus
27 wird durch das ^uslangselement 39 der
Kupplung 25 über eine Welle 45 gesteuert, cie an einem Lager (nicht dargestellt) angebracht ist.
1098 16/1650 BAD ORlG'NAt.
Die Zwiscbenhammereinrichtung ist mit einem Steuerarm 47.
verbunden, dessen anderes Ende für Verschiebebewegung in einer Büchse 49 angeordnet ist. Der b'teuerarm 47 ist ge-'brochen
dargestellt, um die Nockennachlaufbauteile zu. zeigen, die zwei Nachlaufräder 51 und eine ITockenflache 53
umfassen, .Sin Nachlaufrad 51 ist auf jeder Seite der Nockenfläche
53 angeordnet und die Bäder 51 sind für Drehbewegung
um zwei Achsen 54 angeordnet, die an dem Steuerarm 47 angebracht sind. Demgemäß bewirkt eine drehung der Nockenfläche
53 unter der Steuerung des Ausgangselementes 39 der Kupplung
25 eine seitliche Bewegung des iirmes 47 in Übereinstimmung
mit der Gestalt der Nöckenfläche 53. ^ie Nockenfläche 53
folgt einer glatten Kurve, welche vier Stellen verbindet, deren Abstand von ihrer Drehmitte sich durch gleiche Inkremente
unterscheidet« D.h., wenn der Nockennachlaufmechanismus 27 sich durch seine vier Stellungen bewegt, die um jeweils
90 voneinander getrennt sind, wie es durch die Sperrflächen
43 bestimmt ist, wird der Arm 47 über drei gleiche Strecken verschoben und dann in seine Ausgangsstellung zurückgeführte
Der ^teuerarm 41 ist durch ein Solenoid oder durch eine andere
Einrichtung gesteuert, um die 90 Drehung des Nockennachlaufmechanismus
27 nach Beendigung jedes Druckkreislaufes hervorzurufen.
Die Federkupplung 25 .und der Nockennachlaufmechanismus 27}
die bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendet
werden, können durch andere bekannte Stelleinrichtungen ersetzt werden»
. 1098 16/1650 BAD original
Claims (2)
1. Druckvorrichtung mit einer Einrichtung zum Darbieten
eines Typensatzes an jeweils einer Mehrzahl .von Zeichen-Stellungen
entlang einer Druckzeile, und mit einem Hammer- " mechanismus, der zum Hervorrufen des Drückens mit 'der dargebotenen
Type zusammenarbeitet, dadurch* gekennzeichnet, daß. der Hammermechanisinus eine Mehrzahl von Antriebshämmern
(13), die entlang der Druckzeile angeordnet sind und jeweils,
eine Breite entlang der Lruckzeile haben, durch welche im
wes.entlic5h.en eine. Mehrzahl von Zeiclienstellungen überspannt
wird, und einem' Zwischenhändler (15) für jeden Antriebshammer
(13) - aufWeis t,- von denen jeder zwischen seinem zugeordneten
Antriebshammer und der dargebotenen Type angeordnet ist,
eine Breite hat, durch die im wesentlichen wenigstens eine
Zeiohenstellung überspannt wird, und in der Richtung der Druckzelle zu jeder der Zeichenstellungen entsprechend dem
zugeordneten Antriebshammer bewegbar ist, und daß eine Einrichtung
zum aufeinanderfolgenden Bewegen der Zwischenhämmer vorgesehen ist, um das Drucken aufeinanderfolgender Zeichenstellungen
zu ermöglichen« " ■"-·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ·
daß die die Typen darbietende Einrichtung eine Trommel" (1.1) ;
ist, die, sich um eine zu der Druckzeile parallele Achse dreht.
■ 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 ader 2, dadurch"gekennzeichnet, daß jeder Antrieb shammer (15)'· eivne' Breite hat, die
etwa dem'Abstand entlang der Druckzeile gleich ist, welcher
' ■ BAD ORIGINAL
109816/1650 BA
vier Zeichenstellungen um. aßt, und jeder Zwiseheηhammer (15)
eine Breite hat, die etwa gleich der Strecke entlang der Druckzeile ist, welche eine Zeichenstellung umfa/Bt.
.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Zwischenhammer (15) aufeinanderfolgend
während des Drückens jeder Zeile in einer ersten Richtung "bewegt und zwischen dem Drucken von Zeilen in der
entgegengesetzten Richtung zurückgeführt wird.
5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1. bis 4f dadurch
gekennzeichnet, daß die Zwischenhäiamer (15) unter der
Steuerung eines Mocicenmechanismus (27) gemeinsam bewegt
sind.
BAD ORIGINAL 10 981671650
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