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DE1548118C - Start und Stoppmechanismus fur eine Stoppuhr - Google Patents

Start und Stoppmechanismus fur eine Stoppuhr

Info

Publication number
DE1548118C
DE1548118C DE1548118C DE 1548118 C DE1548118 C DE 1548118C DE 1548118 C DE1548118 C DE 1548118C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balance
lever
balance wheel
wheel
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Tatsuya Ichikawa Ogawa Koichi Komaki Shojiro Yamamo to Yoshio Tokio Ishiwara, (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Instruments Inc
Original Assignee
Seiko Instruments Inc
Publication date

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Description

ZEICHNUNGEN BLATTl
Nummer: 1548 118
Int. CL: G 04 f, 7/00
Deutsche KL: 83 d, 1
Auslegetag: 10. Mai 1972
Abb Abt> - 2
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Zahn 21 in die Nut zwischen den Reihen 22 a des Nockens 22 hinein, und der Starthebel kehrt in seine voll ausgezogene Stellung zurück. Demzufolge kehrt auch der Hebel 15 in seine voll ausgezogene Stellung zurück und hebt von dem Herznocken 12 ab. Darauf fängt das Unruhrad, d. h. die Unruh, zu schwingen an, und zwar von einer Stellung aus, die wie die Stellung des vorhergehenden Abstoppens um 180° verschoben ist, und mit einer Anfangsgeschwindigkeit Null. ίο
Wie es oben beschrieben ist, wird die Unruh durch den Hebel 15 abgebremst. Da sich nun der Hebel 15 am Ende gegen die Unruh, d. h. gegen den Herznocken preßt und sie festlegt, so wird senkrecht zur Achse der Unruhwelle 11 eine Druckkraft ausgeübt. Diese Kraft wird zu einer Stoßbelastung, die die Unruhwelle beschädigen kann. Um nun eine solche Beschädigung zu vermeiden, sieht die vorliegende
Erfindung weiterhin eine Vorrichtung vor, die dafür sorgt, daß der oben beschriebene Feststellmechanismus die Unruh sicher festlegt, ohne daß während des Abstoppens der Unruh auf die Unruhwelle eine Stoßbelastung übertragen wird. Das kann durch einen Anschlag 23 erreicht werden, der an der Grundplatte befestigt ist und eine solche Stellung einnimmt, daß er an einer Nase 24 eingreifen kann, die am Ende des Hebels 15 ausgebildet ist, wie es in der Abb. 11 gezeigt ist. Wenn das Festlegen der Unruh beendet ist, schlägt die Nase 24 gegen den Anschlag 23. Die Stirnfläche 10 am Ende des Hebels 15, der so abgestoppt wird, berührt dann gerade den Teil des Herznockens 12, der abgestoppt werden soll, und unterbricht die Drehkraft des Herznockens 12. Demzufolge ist es möglich, die Unruh auf eine sichere Weise festzulegen, ohne auf die Unruhwelle eine Stoßbelastung auszuüben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 520/47

Claims (1)

  1. Weiterhin kann der Unruhnocken auch weggelassen werden und das Unruhrad so ausgebildet werden, daß es die Funktion des Unruhnockens mit erfüllt. Wenn die Möglichkeit besteht, daß die Amplitude der Unruh 180° nicht erreicht, kann die Zahl der oben beschriebenen ausgeschnittenen Schlitze erhöht werden.
    In dem Mechanismus, der in der A b b. 9 gezeigt ist, ist an dem Unruhrad 6 ein Stift 7 befestigt. Außerdem ist ein Hebel 3 vorgesehen, der an seinem einen Ende gegabelt ist und an den beiden äußeren Enden dieser Gabel mit Federn 8 versehen ist. Der Zustand, der in A b b. 9 gezeigt ist, ist ein Zustand, in dem das Abstoppen zu Ende gebracht wird. Die Unruh ist allerdings noch nicht zur Ruhe gekommen. Wenn jedoch der Stift 7 seine Bewegungsrichtung umkehrt, so wird er am Ort der Feder 8 abgestoppt. Dadurch, daß zwei solcher Federn vorgesehen sind, läßt sich die geforderte Wirkung erzielen.
    Die Abb. 10 zeigt einen Mechanismus, in dem an dem Unruhrad ein Stift 7 derart befestigt ist, daß er von beiden Oberflächen der Unruh hervorsteht. Der Hebel 3 hat einen gebogenen Teil 3 a, der oberhalb des Unruhrades 6 angeordnet ist, sowie einen weiteren gebogenen Teil 3 b, der unterhalb des Unruhrades 6 angeordnet ist. Wenn der Hebel 3 in der Richtung bewegt wird, die durch den Pfeil B angezeigt ist, so bringt der Stift 7 die Unruh dazu, sich um einen bestimmten Winkel entweder im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt dazu zu drehen. Demzufolge ist es möglich, die erwünschte Wirkung zu erzielen.
    Als weitere Methode für das Arbeiten kann jede normale Vorrichtung zum Abstoppen der Unruh verwendet werden. Wenn die Unruh gestoppt ist, so ist es trotzdem möglich, die Unruh zu einer weiteren Drehung zu veranlassen, und zwar beispielsweise durch einen normalen Rücklauf. Dieses Verfahren kann in Verbindung mit den mechanischen Anordnungen verwendet werden, die in den A b b. 7 und 10 gezeigt sind.
    Überträgt man die Erfindung in die Praxis, d. h., sorgt man dafür, daß die Phasenlage des Unruhrades im Augenblick des Startens konstant ist, so ist es notwendig, daß die Abbremsvorrichtung, die das Unruhrad anhält, derart ausgebildet ist, daß sie die Trägheit der Unruh wirksam beherrscht. Dieses Gesichtspunktes wegen sorgt die vorliegende Erfindung für eine Abbremsvorrichtung, die im Zusammenwirken mit der Unruh die Trägheit der Unruh beherrscht und dafür sorgt, daß die anfängliche Phasenlage der Unruh immer konstant ist, wenn die Unruh gestartet wird. Die Einzelheiten der Erfindung werden nun unter diesem Gesichtspunkt an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben.
    Es soll auf die Abb. 11 und 12 Bezug genommen werden. An einer Unruhwelle 11 ist ein Herznocken befestigt, der zum Feststellen der Unruh dient. Die Unruhwelle 11 trägt ein Unruhrad 13, das ebenfalls an der Unruhwelle 11 befestigt ist. An dem Unruhrad 13 ist ein Feststellstift 14 befestigt. Ein Hebel 15, der das Abstoppen und das Freigeben der Unruh steuert, ist um einen Zapfen 9 herum schwenkbar angelenkt. Der Zapfen 9 sitzt auf einer Grundplatte, die nicht gezeigt ist. Die Stirnfläche 10 am Ende des Hebels 15 kann in den Herznocken 12 eingreifen. Die Seitenfläche 15 a des Hebels 15 kann an den Stift 14 der Unruh angreifen. Von einem Körper 16a wird eine Feder 16 getragen. Diese Feder hat eine elastische Kraft, die dazu neigt, die Feder bezüglich des Körpers 16a in umgekehrtem Uhrzeigersinn zu drehen. Dadurch wird das Ende der Feder 16 gegen eine Seite eines erhabenen Teiles 15 a des Hebels 15 gedrückt, der sich dadurch um seinen Zapfen 9 a herum im Uhrzeigersinn drehen möchte. Ein Starthebel 17, der um einen Zapfen 17a herum schwenkbar angelenkt ist, erhält von einer Feder 18 eine elastische
    ίο Kraft im Uhrzeigersinn. Diese Feder 18 ist auf der Grundplatte bei 18 a drehbar gelagert. Dadurch wird das Ende des Hebels 17 elastisch gegen die andere Seite des erhabenen Teiles 15 a des Hebels 15 gedrückt und der Hebel 15 in eine solche Stellung gebracht, wie sie durch eine voll ausgezogene Linie angezeigt ist. Gleichzeitig ist am rückwärtigen Ende des Hebels 17 ein Zahn 21 vorgesehen, der in die Reihen 22 a eingreift, die um einen Nocken 22 herum vorgesehen sind. Der Nocken 22 besteht mit einem Sperrad zusammen aus einem Stück.
    Der Mechanismus der Erfindung, der so aufgebaut und angeordnet ist, wie es oben beschrieben wurde, arbeitet wie folgt: Wenn das Sperrad 20 von einer bekannten Vorrichtung um einen Zahn in entgegengesetztem Uhrzeigersinn weitergedreht wird, wird der Zahn 21 durch die Reihe 22 a des Nockens 22 nach oben gedrückt. Als Folge davon wird der Starthebel 17 in Uhrzeigerrichtung gedreht und nimmt eine Lage ein, die durch eine gebrochene Linie dargestellt ist.
    Demzufolge dreht sich der Hebel 15 gleichzeitig im Uhrzeigersinn, und zwar gemäß der Kraft der Feder 16, um auch seinerseits eine Stellung einzunehmen, die durch eine gebrochene Linie angezeigt ist. Dadurch wird der Hebel 15 gegen den Herznocken 12 gepreßt und stoppt die Unruh ab. In diesem Falle jedoch kommt das Unruhrad 13 in einer Winkellage zur Ruhe, der einem Schwingungswinkel von etwa ±180° entspricht, da das Aneinandergreifen des Profils des Herznockens 12 und der Stirnfläche 10 des Hebels 15 noch eine Bewegung verursacht. Das heißt: Wenn sich die Lage der Unruh zwischen 0 und 360° befindet, kommt die Unruh bei etwa 180° zur Ruhe, befindet sich die Lage der Unruh dagegen zwischen 0 und —360°, so wird das Unruhrad bei etwa —180° abgestoppt. Wenn die Unruh in den zwangläufigen Winkel des Ankers eintritt, so stoppt das Unruhrad in einer Stellung, die etwa 180° in der Richtung beträgt, in der sich das Unruhrad beim Eintreten gerade bewegt. .
    Da nun die Unruh mit einer beträchtlichen Trägheit gegen die Abbremsbewegung des Hebels 15 schwingt, besteht die Möglichkeit, daß zwischen diesen beiden Baustellen ein Schlupf auftritt. Der Herznocken läuft dann über die Stopplage hinaus, und das Abstoppen der Unruh bei dem gewünschten Schwingungswinkel wird nicht mehr möglich. Als Gegenmaßnahme gegen diese Möglichkeit ist auf der Unruh dieses Mechanismus ein Stift 14 vorgesehen. Dieser Stift schlägt gegen die Seitenfläche 15 a des Hebels 15 an, der den Herznocken 12 festhält. Dadurch ist es möglich, jedes überschüssige Weiterlaufen des Herznockens 12 und damit der Unruh wirksam zu unterdrücken. Daher ist die vorliegende Erfindung in ihrem Ziele erfolgreich, die Unruh in einer erforderten Schwingungslage vollständig abzustoppen.
    Wenn das Sperrad 20 um den Winkel des nachfolgenden Zahnes weitergedreht wird, so rutscht der

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