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DE1544345A1 - Verfahren zur Herstellung neuer Benzthiazolylmonoazofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Benzthiazolylmonoazofarbstoffe

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Publication number
DE1544345A1
DE1544345A1 DE19641544345 DE1544345A DE1544345A1 DE 1544345 A1 DE1544345 A1 DE 1544345A1 DE 19641544345 DE19641544345 DE 19641544345 DE 1544345 A DE1544345 A DE 1544345A DE 1544345 A1 DE1544345 A1 DE 1544345A1
Authority
DE
Germany
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parts
water
naphthol
dyes
new
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641544345
Other languages
English (en)
Inventor
Stright Paul Leonard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell International Inc
Original Assignee
Allied Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allied Chemical Corp filed Critical Allied Chemical Corp
Publication of DE1544345A1 publication Critical patent/DE1544345A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/10Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by using carbon paper or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/16Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects for applying transfer pictures or the like
    • B44C1/165Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects for applying transfer pictures or the like for decalcomanias; sheet material therefor
    • B44C1/17Dry transfer
    • B44C1/1733Decalcomanias applied under pressure only, e.g. provided with a pressure sensitive adhesive
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/79Polyolefins
    • D06P3/795Polyolefins using metallisable or mordant dyes, dyeing premetallised fibres

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

Polio 1102 bestimmt zur P 15 44 545.? Offeniegung 22. Oktober 1968 Allied Chemical Com ration. New York. NrY.. U'iA
Verfahren zur Herstellung neuer Benzthia- z olyl-mo.'io azofarbstoffe
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher BenzthLazolylazi;rerbindungen,die sich zum Färben normalerweise fester PoJymerer von a-Olefinsn mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen je Einheit, die ein Werner-Komplexe bildendes Meta.U enthalten; eignen.
In der deuteahan Patentanmaldung A 43 162 IVc/3m der gleichen Anmelderin ist ein Verfahren zum Färben normalerweise fester Polymerer von ct-Olefinen mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen, die ein Werner-Komplexe bildendes Metall enthalten, beschrieben.. Dieses Verfahren besteht darin, daß man das
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Polymere mit einer wäßrigen Dispersion einer Benatiiiasc ι. ;■ : azoverbindung, die wenigstens eine zur Bildung eines Chelate mit dem erwähnten Metall befähigte Gruppe enthält, in Berührung bringt.
Polymere von a-01efinen, wie Äthylen und Propylen, werden seit einer Reihe von Jahren in stetig wachsenden Mengen und Qualitäten hergestellt und haben wagen ihrer wertvollen Eigenschaften, wie mechanischer Festigkeit, hoher Elastizität und Beständigkeit gegenüber Lösungsmitteln und anderen Materialien in der Form von Filmen, Fäden, Garnen, Geweben, Seilen, Preßkörpem u.dgl. viele Anwendungen gefunden· Weil sie chemisch außerordentlich inert und hydrophob sind, haben sie aber nur geringe Affinltät.zu Farbstoffen und Pigmenten, wie sie im allgemeinen für die J&rbung natürlicher und synthetischer Materialien zur Verfügung stehen. So führten Versuche, ct-Olefinpolymere dadurch zu färben, daß man ihnen, beispielsweise in Banbury-Hischern oder Mischextruder^., Pigmente sumischte, zu keinen zufriedenstellenden Ergebnissen, weil ea schwierig ist, eine gute Dispersion des Pigmentes zu erzielen. Disperse Farbstoffe erzeugen helle bis mittlere Farbtöne in Poly-a-olefinen, deren Licht- und Waschechtheit jedoch viel zu wünschen übrig läßt.
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Die Aufnahmefähigkeit der Polymeren für bekannte Klassen von farbstoffen konnte dadurch erhöht werden, daß man polymere Ketten» die funktioneile Gruppen enthalten, aufpfropfte oder in anderer V.else in das Polymere einbrachte. Solche Maßnahmen sind zwar erfolgreich, erhöhen jedoch die Kosten des erhaltenen Materials»
Mit dan wasserunlöslichen Benzthiazolylazo-farbstoffen der Erfindung werden Polyolefine, die ein Y/erner-Komplexe bildendes Metall enthalten, in tief blauen Tönen von ausgezeichneter Echtheit gefärbt*
Sie Moncazoverbindungen der" Erfindung haben die allgemeine Formel
worin X eine niedrig molekulare Alkoxygruppe, gewöhnlich mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Nitrogruppe oder Halogen, insbesondere Chlor oder Brom ist.
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Diese Verbindungen können nach verschiedenen für die Herstellung von Monoazofarbstoffen an sich bekannten Verfahren hergestellt werden. Vorzugsweise' wird ein diazotierten 2-Aminobenzthiazol der Formel
C-NH2
worin X die oben angegebene Bedeutung hat, mit 2-Naphthole vorzugsweise in einem wäßrig alkalischen Medium, gekuppelt Dai-j Produkt ist praktisch unlöslich in dem Kupplungemedium und kann leicht durch Filtrieren oder entsprechende Maßnahmen davon abgetrennt werden. Das isolierte Produkt kann durch Zumischen von Dispersionsmitteln zu einer "dispersen" Farbstoffmasse verarbeitet werden und in dieser Form in für die Anwendung disperser Farbstoffe bekannter \ eise angewandt werden.
Die neuen Monoazoverbirduni en haben die überraschende Eigenschaft, daß sie normalerweise feste Polymere von ct-Olefinen mit 2 b.is 3 Kohlenstoffatomen, die ein Werner-Komplexe bildendes Metall enthalten, in tief blauen Tönen von ausgezeichneter Licht- und Waschechtheit,
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und Beständigkeit bei chemischer Reinigung färben. Mit Farbstoffen sehr ähnlicher Struktur können keine derartigen Färbungen erzielt werden. So ergeben schon die isomeren 1-Nar)hthol-verbindungen Färbungen mit wesentlich schlechterer Lichtechtheit. WShrend ein mit 1-(6~Kthoxy-2~benzthiazolylazo)~2-naphthol gefärbtes Polypropylentextil in 110 Stunden im Fade-Ometer keine !federung seines Farbtons zeigte, verblaßte das gleiche Textil, das mit der entsprechenden 1-Maphtholverbindung gefärbt war, sohon nach 10 bis 20 Stunden im Fade-Ometer aehr merklich.
Durch eine Änderung dev Struktur der neuen Monoazoverbindungen werden Produkte erhalten, die zwar ebenfalls Polyolefine zu färben vermögen, jedoch Färbungen ergeben, die beträohtliah weniger echt, insbesondere lichtecht, sind. Wenn beispielsweise das als Kupplungskomponente verwendete 2-Naphthol durch 4-t-Arayl-2-naphthol oder 8-Acetamido« 2-naphthol ersetzt wird, so werden Farbstoffe erhalten, die Polypropylen, das ein Werner-Komplexe bildendes Metall enthält, in blauen Tönen von verhältnismäßig schlechter Lichtechtheit färben.
Benzthialzole, die für die Herstellung der neuen Farbstoffe der Erfindung verwendet werden können, sind beispielsweise: 2-Aminp-6-metho>ybenzthiazolj 2-Amino~6-äthoxybensthiazol; 2-Amino-6-butoxybenzthlasol; 2-Amino-6-hexoxyben3thiazol; 2-Amino-6~nitrobenzthiazol; 2-Araino-6-fluorbenzthiazol;
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154Λ3Α5
2-Amino-6-ohlorbenzthiazol und 2-Amlno-6-brombenzthlazol. Jedes dieser Arainobenzthiazole oder äquivalente Derivate können diazotiert und unter Bildung der neuen Farbstoffe der Erfindung in alkalischen Medien mit 2-Naphthol gekuppelt werden.
Die neuen Farbstoffe sind praktisch unlöslich in dem wäßrigen Färbebad, das vorzugsweise bei einem pH vcn 5 oder darunter gehalten wird. Sie werden als wäßrige Dis-, peraionen in der für die Anwendung "disperser" Farbstoffe üblichen Weiße angewandt. Solche Farbstoffe werden in fein verteiltem Zustand eingesetzt, und ihre Anwendung wird gewöhnlich durch innige Zumisehung von Dispergiermitteln und anderen Färbehilfsmittel unterstützt. Die Dispergiermittel können anionisch, kationisch oder, vorzugsweise nicht ionisch sein.
Die Menge an Farbstoff, die im Verhältnis zu der Menge an zu färbendem Polyolefinmaterial verwendet wird, kann in einem weiten Bereich variieren. 3ie hängt weltgehend von der gewünschten Farbtiefe ab. In den meisten Fällen v/erden tiefe Töne schon mit Farbstoffkonzentrationen von 0,5$ erzielt, und diese Töne werden nur wenig verstärkt, wenn die Farbstoffkonzentration auf 2,0$ oder darüber erhöht wird. Helle Töne können bereits mit Farbstoffkonzentrationen von nur 0,05# oder darunter erzielt werden.
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Die Monoazoverbinöungen del- Erfindung sind swar von besonderem Wert für die Mnfärbung von Polypropylen, das ein V.'erner-Koniplfcxo >ilaenös,5 Metal', enthält. Sie können aber auch verwendet werden, um aodere. synthetische Fasern, beispielsweise aus ZelluloGieestern (beiepielsweiee "Arnel")^ Polyestern (beispielsweise "Dacron") und Polyamiden (Wylon") in kräftigen 'fönen zu färben.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. ■leile und Prozentangaben Verziehen sioh auf das Gewicht.»
Beispiel 1
Zu 54 Teilen Nitrosylsehvifeleäure (entsprechend 0,053 Mol HaKOg) wurden 9,7 Teile 2-iimino-6~ä-fchoxyb{mzthiazol zugesetzt* Das dicke Gemisoh wurde mit etwa 25 Teilen Schwefelsäure verdünnt, und die iTaase wurde etwa eine Stunde gerührt« Das Gemisch wurle in atwa 200 Teile Eis gegossen, und die so erhaltene Lösung wur^.e filtriert, um eine geringe Menge eines unlöslichen bräuLlioL«n Niederschlages abzutrennen. Das klare Filtrat wurde zn einer Lösung von 9,2 Teilen 2-Naphthol, 100 feilen Natriumcarbonat und etwa 9»0 Teilen Natriumhydroxjö von 5O0Be in Γ>οθ Teilen Wasser zugegeben. Die Zugabe erforderte etwa eine S cunde, während welcher Zeit die kuppelnde Hasse durch Zugabe vc-n etwa 40 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat alkalisch gehabten
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wurde. Das Gemisch wurde etwa 16 Stunden gerührt und dann filtriert. Der Filterkuchen wurde mit 1500 Teilen 20#-iger wäßriger Katriumchloridlösung, die 1$ Natriumhydroxyd enthielt, gewaschen. Der gewesenem Filterkuchen wurde mit 500 Teilen Wasser, die 5 Teile Natriumhydroxyd enthielten» wieder aufgeschlämmt» Nach Zugabe von 100 Teilen Natriumchlorid werde die Aufschlämmung filtriert und mit 1000 Teilen 20^-igem Natriumchlorid, das 1$ Natriumhydroxyd enthielt, gewaschen. Der Filterkuchen wuzde erneut in 500 Teilen Wasser aufgeschlämmt, und die Aufschlämmung wurde nach Zugabe von Salzsäure von 200Be Vie zur Neutralisation gegen Nitrazingelb filtriert und alt 1000 Teilen Wasser gewaschen. Der gewaschene Filterkuchen wurde getrocknet. Man erhielt 1-'.6-Äthoxy-2-benzthiazolylazo)-2-naphthol der Formel:
C-N=N
in der Form eines aunkelbraunen Pulvers vom F 218-220°C¥ das Polypropylen, das eine Nickelverbindung enthielt, in
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bläulichen Tönen färbte. Das gefärbte Polypropylen war auegezeichnet lichtecht (mehr als 100 Stunden im Fado-C.*«.-ter), wasoheoht, abriebfest und beständig bei chemischer Reinigung. Der Farbstoff erzeugte auch tiefe Töne auf "Hylon", "Arnel11 und "Dacron"»
Beispiel 2
In praktisch der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurde 2-Amino-6~methoxybenzthiazol anstelle von 2-Amino-6-äthoxybenzthiazol diazotiert und mit 2-Naphthol gekuppelt. Man erhielt einen wasserunlöslichen Farbstoff vom F 225-2320C der Formel:
der Nickel enthaltendes Polypropylen in tief bläulichen Tönen von etwas grünerem Ton als der Farbstoff von Beispiel 1 färbte. Sie Färbung besaß ausgezeichnete Echtheit.
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ίο -
Beispiel 3
Eine heiße (950C) Lösung von 4f88 Seilen 2-Amino-6-nitrobenzthiazol in 100 Teilen Eisessig wurde portionsweise zu einem kalten (15 bis 200C) Gemisch von 30 Teilen Eisessig und 25 Teilen Mitrosy!.schwefelsäure, hergestellt aus 0,025 Hol Natriumnitrit, zugegeben, und die Ilasse wurde 1 1/2 Stunden gerührt. Pie dunkel orangefarbene Biazolösung wurde langsam innerhalb 1 1/2 Stunden zu einer Lösung von 3,65 Teilen ß-Naphthol in 100 Teilen Eisessig von 15°C zugesetzt. Das Gemisoh wurde eine halbe Stunde gerührt, mit 500 Teilen Wasser und soviel Eis, daß das Geraisch auf 1500C gekühlt wurde, verdünnt, und die Hasse wurde etwa 16 Stunden gerührt»
Sie Aufschlämmung wurde filtriert und mit 2000 Teilen Wasser gewaschen. Der gewaschene Filterkuchen wurden mit 500 Teilen Wasser erneut 11/2 Stunden aufgeschlämmt, und die Aufschlämmung wurde naoh Zugabe von etwa 6 Teilen Alkalihydroxid von 5O0Be noch drei Stunden gerührt. Die Kasse wurde filtriert und mit 250 Teilen feigem wäßrigem Natriumhydroxyd gewaschen.
Der Filterkuchen wurde wieder eine Stunde in 500 Teilen Wasser aufgeschlämmt. Die Aufschlämmung wurde mit Salzsäure von 200Be gegen Nitrazingelb neutraliIialert und dann
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filtriert und mit Wasser gevvasohen. Durch Trockner ίο-Filterkuchen wurde das 1-(6-Kitro-2-benzthittZol;yla»o)· 2-naphthol der Formel:
C - N =
als dunkelbrauner Feststoff vom F 298-310°0 erhalten. Ss färbte Polypropylen, das eine Nickelverbindung enthielt, in blauen Tönen von ausgezeichneter Licht- und Y/aschechtheit, Abriebfestigkeit und Beständigkeit bei chemischer Reinigung.
Beispiel 4
1 Teil des wasserunlöslichen Monoazofarbstoffe von Beispiel 1f 1-(6-Xthoxy-2-benzthiazolylazo)-2-naphthol wurde mit 5 Teilen Diäthylenglycol verrieben, und 0,1 Teil Triton X-100 (Ieooctylphenoläther von Polyoxyäthylenglyool) wurde zugesetzt· Etwa 4000 Teile warmes (400G) V/asser wurden zugesetzt, upä isotaktischeB Polypropylen, das eine Nickelverbindung in einer Menge entsprechend 0,12$ Nickel enthielt, wurde in das Färbebad eingebracht * Das Faserma-
BAD OBJGINAL
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terial wurde in dem Bad bewegt, während dieses allmählich zum Siedtn erhitzt wurde. Das Färben wurde eine Stunde bein Siedtn fortgesetzt. Sann wurde das Paeermaterial aus dtm Bad entnommen, gut in 0,25^-iger Seifenlösung von 6O0C gewaschen, in warmem Wasser gespült und getrocknet·
Das Paeermaterial war in einem kräftigen blauen Ton, der aioh bei 110-ettindigem Belichten in dem ?adt-Ometer beständig erwies« d.ho sich nicht merklich veränderte, gefärbt, ttasoheohtheit, Abriebfestigkeit und Beständigkeit bei chemischer Reinigung waren ausgezeichnet.
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Beispiel 5
Innerhalb 2 Stunden wurde aus 21,6 Teilen NatriuBinitrit und 2?8 Teilen 100#-iger Schwefelsäure hergestellte Nltrosylsohwefelsäure zu 56,9 Teilen 2-Amlno-6-chlorben3thialzol in 75,5 Teilen Wasser, 32,2 Teilen 100#-iger Schwefelsäure und 1030 Teilen Schwefelsäure von 500Be, die bei 0,50C gehalten wurden, zugesetzt. Das Gemisch wurde dann innerhalb 3 Stunden zu 50,3 Teilen ß-Naphthol und 400 Teilen Natriumcarbonat in 37· Teilen Schwefelsäure von 500Be und 2000 Teilen Wasser, die bei -100C und gegen Brilliantgelb alkaliseh gehalten wurden, zugesetzt. Das Gemisch wurde 18 Stunden gerührt, mit Salzsäure von 20"1Be* »gegen Delta-Papier neutralisiert, filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. 10 Teile des Filtrate, 35 Teile Essigsäureanhydrid und 5 Teile Natriumaoetat wurden 2 Stunden erwärmt, in Eiswasser gegossen, 2 Stunden stehen gelassen und filtriert. Das Produkt wurde aus Benzo-n-hexan umkristallisiert, und 10 Teile des kristallinen Materials wurden durch zweistündiges Koohen am Rückfluß in 500 Volumteilen 0,5n alkoholischer Kaliumhydroxydlösung verseift. Das Gemisch wurde mit 500 Teilen Wasser verdünnt und filtriert.. Der Rückstand wurde in Aceton mit 10,i-iger Salzsäure versetzt, wobei das 1-(6-Chlor~2-benzthiazolylazo)-2-naphthol vom P 220-20C gefällt wurde. Das Produkt wurde vermählen und getrocknet und ergab ein rötlloh-braunes Pulver, durch das nickelhaltiges Polypropylen in einem blauen Ton von ausgezeichneter Llcht- und Waschechtheit und Beständigkeit gegen Chemischreinigen und Abrieb gefärbt wurde- 809828/K8 7

Claims (2)

Patentans pr ii c Ii β
1. Verfahren zur Herstellung einer wasserunlöslichen MonoazoVerbindung der allgemeinen Formel
C-N =
worin X ein niedrig molekularer Alkoxyrest, vorzugsweise ein Methoxy- oder Äthoxyrest, eine Nltrogruppe oder ein Halogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein diazotiertee Amino-benzthiazol der Formel
kA/Λ''
worin 2 die oben angegebene Bedeutung bat, mit 2-Naphthol gekuppelt wird,
9 0 9 8 2 8 / U 8 7
15U345
2. Wasserunlösliche Monoazoverbindung der allgemeinen Formel:
C-NrN.
worin X eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe, vorzugsweise eine Methoxy- oder Äthoxygruppe, eine Nitrogruppe oder Halogen ist.
3* Verwendung einer Monoazoverbindung gemgliS Anspruch 2 als Farbstoff für Poly-α-olefine.
909828/U8
DE19641544345 1963-02-28 1964-02-26 Verfahren zur Herstellung neuer Benzthiazolylmonoazofarbstoffe Pending DE1544345A1 (de)

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