DE1544275A1 - Herstellung von Halbleitervorrichtungen - Google Patents
Herstellung von HalbleitervorrichtungenInfo
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Description
PATENTANWALT 154427$
DIPL-ING.
6 Frankfurt am Main 70
p 15 44 275.8-43 26. Juli 1969
Sprague Electric Company... Gzu/ko
Herstellung von Halbleitervorrichtungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Halbleitervorrichtungen und dadurch hergestellte Vorrichtungen.
Halbleitervorrichtungen werden durch Bildung von Verbindungsstellen
unterhalb oder auf der Oberfläche monokristalliner Halbleiter-Grundkörper hergestellt, wobei eine solche Verbindungsstelle
entweder eine Grenzschicht darstellt, welche zwei Teile unterschiedlichen leitungsvermögens in dem Körper trennt»
oder den Übergang zwischen einem Metallkörper und dem Halbleiterkörper bildet. Wenn die Leitfähigkeitsarten verschieden
sind, d. h. wenn ein Typ Fehlstellenleitung und der andere
Elektronenleitung besitzt, wird die Grenzschicht zwischen den zwei Teilen des Grundkörpers eine P-N-Verbindung
genannt. Wenn die Leitfähigkelten hinsichtlich ihrer Größe, aber nicht hinsichtlich des Typs verschieden sind, wird die
zwischen den beiden Teilen gebildete Verbindung eise sogenannte
niedrig/hoch«Verbindung genannt.
Die Bildung von Grenzschichten kann durch verschiedene Verfahren, wie z. B. durch Diffusion, Leglerungefoiläung oder
epitaxiales Wachstum erreicht werden. Allen diesen Verfahren sind Vorteile und Grenzen eigen; welches Verfahren jeweils
gewählt wird, hängt von dem zu erreichenden Ziel'afcP
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Νβϋβ Unferfagfö.l /A 7 ύ .. λ. . .!,. 1 C J* 3 d&r, Xncferungsgoi. ν. ·1.
Ein bekanntes Verfahren zur Bildung von Grenzschichten bei
■ dem ein Ionenstrahl auf die Oberfläche eines Halbleiterkäi·«·
pers gerichtet wird, und bei welchem Ionen in den Körper eingebaut werden, vermittelt gewisse Vorteile. Nach einer vorher
gewählten Musterschablone können Grenzschichten gebildet werden, indem entweder der Strahl über die Oberfläche geführ^wird
oder indem geeignete Masken verwendet werden. Mit diesem Verfahren sind jedoch auch gewisse Nachteile verbunden, unter denen die durch den Strahl bewirkte Beschädigte
der Kristallinen Struktur des Halbleiterkörper zu nennen
ist. Dieser Schaden kann durch ei?® gseign^te Tempei-it.u.-behandlung, d. h. beispielsweise duroh Tempern bei t>.;.;■■ er Tm-Ä
peratur, welche genügend niedrig liegte v'-i eins Mxi'u&ions
bewegung der "eingepflanzten" Ionen 5<i ■/- :uJMern, geheilt
werden. Ein anderer Nachteil de*,- .1?:? : ^/,y, iS von Ionen ist
die Schwierigkeit, bis hinaus an Φ$η äußersten Hand des Halbleiterkörpers
eine einheitliche Schicht zu erzielen. Durch diese Schwierigkeit ist das Läppen der Kanten des Körpers
nötig geworden, womit sich wiederum ein zusätzlicher Verfahrensschritt ergibt.
Ein anderes bekanntes Verfahren zur Erzeugung einer Grenzschicht nach einer vorgewählten Schablone besteht in der Bildung
einer flachen Schutzschicht, welche an der Oberfläche des Halbleiterkörpers klebt und Teile davon gegen das Eindringen
von Verunreinigungen schützt« Der Ausdruck "Verunreinigungen", wie er hier gebraucht wird, ist so zu verstehen, daß damit
ein Material gemeint wird, welches die Leitfähigkeit des Halbleiterkörper
entweder hinsichtlich der Leitungaart oder der Größe verändert. Wenn man den Körper dem Dampf einer Verun-
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reinigung aussetzt, so dringt letztere" in den Körper an den
unmaskierten Stellen ein und bildet in dem Körper eine Grenzschicht, Grenzschichten, die auf diese V/eise gebildet werden,
unterteilen die Pläche, oberhalb derer sich die Maske befindet»£?ine
Vorrichtung, welche solche Grenzschichten enthält, wird eine Planarvorrichtung genannt. Diese planaren Grenzschichten
trennen eine Zone, in dem Halbleitermaterial von dem übrigen Halbleiterkörper ab. Die wiederholte Anwendung verschiedener
Masken und Diffusionsschritte gestattet die Bildung komplizierterer Grenzschichtanordnungen, bei denen beispielsweise
innerhalb einer Kammer eine andere Kammer entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps gebildet wird. Wenn der Leitfähigkeitstyp
der ersten Kammer dem des Körpers entgegengerichtet ist, wird ein Aufbau erhalten, welcher bei Herstellung geeigneter Kontakte
zu den diffusionsbehandelten Gebieten als Transistor fungieren kann. Die kleinere Kammer stellt einen Widerstand
dar, wenn sie kleine Dimensionen in einer Richtung und in der anderen Richtung ausgedehnte Abmessungen besitzt. In ähnlicher
Weise lassen sich durch diesen planaren Prozeß auch verschiedene andere Anordnungen bilden· Fortschrittliche Vorrichtungen
ergeben sich, wenn diese Anordnungen zusammen in einem einzigen Körper auf engem Raum angeordnet werden, wobei
die Teile auf geeignete Weise miteinander verbunden werden.
Das bekannte Verfahren zur Herstellung planarer Vorrichtung erfordert jedoch gegenwärtig noch die Wiederholung der drei
grundlegenden Schritte: a) Bildung einer anhaftenden Schutzschicht, b) Maskieren mit einer lichtempfindlichen Schicht,
c) Diffusionsbehandlung. Zusätzlich ist ein weiterer Verfahrensschritt
erforderlich, der die Ablagerung eines Metallfilms zur Herstellung von Ohm1schem Kontakt zu den Zonen der Vorrichtung
betrifft und auch die Verbindung der Zonen untereinander herstellt. Daraus ist zu ersehen, daß das bekannte Planar-
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verfahren folgende Nachteile besitzt: die Zahl der Behandlungsstufen ist groß; die Reinigungsstufen, mittels derer verursacht
wird, eine reproduzierbar saubere Oberfläche aufrechtzuerhalten, sind zahlreich; das Verfahren hängt in erheblichem Maße
von dem Maskieren mit einer lichtempfindlichen Schutzschicht ab, wobei offene Diffusionsfenster präziser Abmessungen in
der auf der Unterlage klebenden Schutzschicht erzeugt werden; nach jeder Prädiffusionsbehandlung ist die erneute Erzeugung
einer anklebenden Schutzschicht notwendig, um eine Mas&ergrundlage
für die nächste Diffusionsbehandlung· zu erzeugen; die Diffusionsbehandlung ist ein Verbundprozeß, wobei die
endgültigen Abmessungen der Grenzschicht eine Punktion aller Behandlungsschritte darstellt.
Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß das heutige Verarbeiten
von integrierten Stromkreisen eine sehr große Zahl von Einzelschritten erfordert, von denen die meisten einen
Wechsel der Umgebungsbedingun^en erfordern wie auch ein konsequentes
Einwirkenlassen von Verunreinigungen und Abteaubedingungen. Das Ergebnis dieser Komplexität sind niedrige Ausbeuten,
welche hohe Kosten und geringe Verläßlichkeit hinsichtlich der erzeugten Einzelelemente bewirken.
Die Bildung planarer Grenzschichten durch Einbringen von Ionen mittels des Überstreichens vorgewählter Gebiete der Oberfläche
eines Halbleiterkörpers mit einem Ionenstrahl könnte die Anzahl der Behandlungsstufen gemäß dem bekannten Planarverfahren,
wie es oben beschrieben wurde, herabsetzen, weil das Mas·-
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kieren mit einer lichtempfindlichen Schutzschicht nicht mehr
notwendig wäre. Wegen der oben erwähnten Beschädigung durch das Einführen von Ionen und die damit verbundenen Nachteile
hinsichtlich der liegelung ist dieses verfahren zur Herstellung planarer Vorrichtungen ungeeignet. Es ist außerdem bekannt,
daß, wenn eine Probe durch Ionenbehandlung vorgesättigt wird, sehr komplexe Prozesse während jeglicher nachfolgender Behandlung
mit einem Ionenstrahl eintreten. Ionen, die während einer zweiten Einwirkung eingebracht werden sollen, neigen gern
dazu,in der Nähe der Oberfläche zu verbleiben, wenn nicht genügend
hohe Ionenstrahlenergie angewandt wird, um ihnen ein genügendes Eindringen zu gestatten. Eine zu hohe Ionenstrahlenergie
bewirkt andererseits einen Verlust von Atomen der Probe.
Die Planarmethode kann mit besonderem Vorteil benutzt werden,
wenn zumindest zwei Kammern gebildet werden, wobei eine Kammer teilweise oder ganz die andere überlappt. Hierbei werden vorteilhafterweise
Mittel vorgesehen, um dieselbe Anordnung durch Anwendung von lonenstrahlen zu erzeugen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es9 planare Vorrichtungen
mithilfe des Verfahrens def Ionenstrahleinbringung zu
erssugen« Die neue Erfindung ermöglicht es auch ,innerhalb desselben
BIooIls nach dem Planarverfahren mittels lonenstrahläetieruag
Halblaitez1'. hsrzustelleiio Im allgemeinen werden die
Ziels eier Irfiaclmig duroh ein Yerfahren und durch Mittel ergiisl'ä;
'ä'hl. άοϊι&Ίΐ QiiiQ Vislsahl voa Ioneastrahlfeefasiadlungee. in
2'ji:?&uii'2 Ί':οιτ^.ο'ύ.ο H;Los?£ii?::.'Gh sirä sine Earaüiss? iaae^halö einer
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nachfolgenden Stufen mit lonenstrahlen auf solche Weise "behandelt
werden, daß kein Strahl eine Kante des Körpers "berührt, und daß 5ader der Strahlen ein G-e"biet überdeckt, welches teilweise
oder vollständig ein Gebiet überlappt, welches durch zumindest einen anderen Ionenstrahl überdeckt wird. Die lonenstrahlen
sollen einen Stoff enthalten, welcher in das Innere des Körpers eindringt und hierin einen ieitfähigkeitsweehsel
erzeugt.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Darstellungen
von Ausführungsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung.
Es zeigt:
figur 1 eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
!Figur 2A einen Querschnitt einer Mehrzahl von "eingepflanzten"
Kammern in einem Einzelstück?
Figur 2B eine Flächenansicht der Anordnung von Mg. 2A;
figur 3-4. einen Querschnitt einer Mehrfachkaiamer-Anordnung
eines erfindungsgemäßen 'Widerstands;
figur 3B eine IPlächenansioht der liaoraüiaiig von fflg. 3A|
SPiga.^ 4A-eine Ba^stellimg o,©r Ysrteiluag der TQTVOYr^lnli^ui
g©a. ia θ1ώ.θ5ϊ KaIbIs it^ho^Rszrg wie eT ivj%c,h fea T
y !'j ζί 'i -i. L iJ i ■':■ ■'- -;
BAD ORIGINAL
Figur 4B ein Diagramm, welches die Verteilung der Konzentration
in dem Halbleiterkörper nach der Difftfisionsbehandlung
wiedergibt.
Nach Figur 1 wird die flache Oberfläche eines Halbleiterkörpers 1 des N-Typs zunächst Ionenstrahlen ausgesetzt, welche
eine Kammer 2 bilden; hierdurch wird ein leitfähigkeitswechsel
von N zu P bewirkt. Eine weitere Behandlung mit einem Ionenstrahl, der Ionen einer Verunreinigung des N-Typs enthält,
führt zu einer Kammer 3 des N-Typs innerhalb der Kammer 2, wodurch eine Transistorenanordnung erzeugt wird.
Figur 2A zeigt einen Querschnitt verschiedener Kammern 4, und 6 des N-Typs, welche durch einen Ionenstrahl in einen
Halbleiterkörper 7 des ?-Typs "eingepflanzt^ wurden. Die Fig. 2B stellt eine Draufsicht der Anordnung gemäß Fig. 2A dar.
Durch eine andere lonenstrahlbehandlung werden ringförmige Kammern 8, 9 und 1o gebildet, um in hohem Maße vagabundierende
Ströme zwischen den Kammern 4? 5 und 6 hintanzuhalten.
Die Fig. 3A und 3B geben eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer Anordnung, welche als Halbleiterwiderstand benutzt
werden kann. Innerhalb eines Halbleiterkörpers 11 vom P-Typ wird eine langgestreckte Kammer vom N-Typ durch einen
ersten Ioneneinpflanzungsprozeß erzeugt. Der eigentliche Widerstand wird innerhalb der Kammer 12 durch Ionenstrahlbehandlunjf
der Kammer 13 gebildet» Die Kammer 12 dient zur
Isolierung des Widerstandselements der Kammer 13 von anderen Teilen des Halbleiterkörpers.
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Die vorliegende Erfindung besteht im allgemeinen in der Anwendung des Einbringens von Ionen mittels Ionenstrahlbehandlung
iur Bildung planarer Anordnungen, wobei .zumindest zwei
aufeinanderfolgende Stufen der Ionenstrahlbehandlung auf solche Art angewendet werden, daß jeder der Ionenstrahlen
ein Gebiet überdeckt, welches teilweise oder vollständig ein durch einen anderen Ionenstrahl überdecktes Gebiet überlappt.
Dieses Merkmal ist im Hinblick auf die Herstellungstechnologie für Halbleitervorrichtungen und integrierte Stromkreise
besonders vorteilhaft. I1Ur den mit der Technik der planaren
Torrichtungen mit integrierten Masken Vertrauten ist es klar, daß die vorliegende Erfindung viele Verfahrensschritte einspart,
welche bisher als unbedingt nötig zur Herstellung der Vorrichtung angesehen worden waren.
Eb ist bekannt, daß Halbleitervorrichtungen durch Bestrahlung
beschädigt werden können. Ob nun diese Strahlung au® den Bedingungen des Experiments entspringt, oder ob diese Strahlung
natürlich ist, spielt keine RoIIe8. Es können gewiss© Eigenschaften
der Vorrichtung durch das Auftreten der Strahlung
verschlechtert werdeno Uach der vorliegenden Erfindung würden
jedoch arbeitsfähige Vorrichtungen sogar erhalttia, wenn die
Beschädigung nicht geheilt worden wär©o Solch® Vorrichtungen
können vorzugsweise dann verwendet ^©rden, wens. Bedingungen
zu erwarten sind, welche zu Strahlungsschäden führsn würden0
In diesem Fall würden die Eigenschaften der Vorrichtung la
keiner Weise verändert.
Weiterhin konnte festgestellt w@rd©ns daß ein©
auf den bei Ionenimplantation entstandenen Schaden erhalten
wird, wenn der Halbleiterkörper während der Ion@nstrahlb©.bani
lung auf höheren Temperaturen gehalten wurde,. Das Äusheilsa
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kann entweder durch zusätzliche Mittel, wie beispielsweise Anbringen des ^albleiterkörpers auf einem beheizten Streifen,
oder durch Anwendung einer Ionenstrahlenergiedichte, welche hoch genug ist, um die Probe durch die Stoßenergie der Ionen
zu erhitzen, bewirkt werden. Die Energiedichte kann in passender Weise durch Verändern auf zwei oder mehreren Parametern
des Ionenstrahls, nämlich der Erhöhung der Spannung, des Stroms oder der Zeit, verändert werden.
Das Verfahren kann weiterhin in Verbindung mit anderen Verfahren solcher Art Verwendung finden, daß nach Anwendung von
zwei oder mehreren Ionenstrahlimplantationen auf den Halbleiterkörper
eine Temperaturbehandlung nachgeschaltet wird, die solange durchgeführt wird, bis ein ausreichendes Eindiffundieren
der implantierten Ionen erreicht wird. Ein solches Verfahren kann mit Vorteil dann angewendet werden,'wenn die implantierten
Ionen verschiedenen.Leitfähigkeitstypen angehören
und hinsichtlich ihrer Diffusionskoeffizienten soweit unterschiedlich sind, daß bei normalen Diffusionstemperaturen und
Diffusionszeiten ein wesentlicher Unterschied hinsichtlieh der Eindringtiefe besteht, wodurch zwei Grenzschichten entstehen.
Weiterhin kann der Salbleiter auf einer solchen Temperatur
während der Ionenimplantation gehalten werden, daß ein verbessertes Eindringen der Implantationsionen stattfindet.
Die Konzentrationsverteilung, welche bei der Ionenimplantation entsteht,, wird durch eine glockenförmige Kurve wiedergegeben«
Bei der Kombination ύοά zweien dieser V-erteilungskurven
können an äen Grenzschichten Gradienten ©rhalte-ß werden,
welche bisher unbekannte Eigenschaften ä©r Ha
richtung erlaubenö
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- ίο -
Die Pig. 4A zeigt die ungefähre Konzentrationsverteilung in
•einem Halbleiterkörper nach zwei aufeinanderfolgenden Ionenimplantationen.
Auf der Abszisse ist die Eindringtiefe (nicht maßstäblich) und auf der Ordinate die Konzentration aufgetragen.
Die horizontale Linie H zeigt den Hintergrund-DotierPegel
des Halbleiterkörpers an. Innerhalb des Rechtecks 15 kann der Hauptteil (etwa 60 #) der implaftierten Ionen enthalten
sein. Nachdem man die Probe einer Diffusionsbehandlung unter den oben geschilderten Bedingungen unterworfen hat, ergibt
sich eine Konzentrationsverteilung wie in Pig. 4B gezeigt. Hier gibt 15A die Konzentrationsverteilung der langsam diffundierenden
Verunreinigung und I5B die Verteilung für die schnell
diffundierenden Verunreinigungen an. Wie zu ersehen ist, werden unter diesen Verhältnissen zwei Grenzschichten 16 und 17
gebildet. Eine solche Anordnung kann nach Herstellen geeigneter Kontakte beispielsweise als Transistor Verwendung finden.
Die größte Eindringtiefe der Ionenstrahlen liegt in der Ho-Richtung.
Sie hängt weniger von der Ebene des Halbleiterkörpers selbst ab, auf welche die Ionenstrahlen gerichtet werden.
Es ist zu verstehen, daß die seitliche Fläche der Kammern, welche durch die Ionenstrahlen erzeugt wurden, dadurch kontrolliert
werden kann, daß die Ionenstrahlen nach bekannten Maßnahmen fokussiert werden.
Die folgenden speziellen Beispiele dienen nur als Erläuterung und sollen den Rahmen der vorliegendes Erfindung in keiner Weise
einschränken«
Ein o,o3 Ohmecm Siliziumsubstrat vom P-=!fypt orientiert in der
Ho-iiichtung wurde mit 80 keV Phosphorionen in. einer Dosis
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1 £', P
von 5 x Ίο Ionen/cm behandelt, wobei eine Grenzschicht
1o,3oo 2. wΛ,rhall) der Oberfläche erzeugt wurde. Es folgte
eine Implantation von 13,3 keV Borionen in einer Dosis von 5 χ 1o Ionen/cm , wobei eine zweite Grenzschicht 262o £
unter der Oberfläche, aber innerhalb des ersten bestrahlten Volumens erzeugt wurde.
Ein o,o3 Ohmocm Silizium vom P-Typ, orientiert in der 1oo-Hichtung
wurde mit 4o Ic©«¥ Phosphorionen in einer Dosis von
5 ι 1o Ionea/em bestrahlt^ wobei eine Grenzschicht 4800 Ä
unter der Ofeerfläeh® erzeugt wurde. Es folgte eine Bestrahlung
mit I3p3 k©lT lorionen Ia einer Dosis von 5 x 1o Ionen/
cm , wobei @in^ ßreazsehieht Innerhalb des ersten bestrahlten
Volumens 443o £ /enter ö©r- Oberfläche erzeugt wurde.
Ein o,o3 OhMoOE Silizirarträgermaterial vom P-Typ, orientiert
in Ho-Eichtimg ^a^de iait 8o k©V Phosphorionen bis zu einer
Dosis von 5 s: 1os ' Ion@n/cm~ !bestrahlt, wobei eine Grenzschicht
1o,6oo α unterhalb äer Oberfläche erzeugt wurde. Es folgte
ein® Bestrahlung alt 26,6 k®¥ Borionen in einer Dosis von
1 2 1o Ion©n/em s wobei ®in© ßrgazsohicht innerhalb de«
eisten impIaE^si©rtign Tolmmsas 33o© 2, unter der Oberfläche
il® Anoroaiangen g®mäß äidies1 Irfiadiang zu erzeugen, kann
L··-mTqbtl Y©r^@nö®t w®rä®ng i@r ö®n mit der Technik der
Fachleuten geläufig ist. Tors'ich'feungsanordnungen durch
gebiss©? ?®2?&γ_. _jr9 wie "beispielsweise Beschleunicl®2?
los,©aD Xossskonssiatratlon, Art der Ionen,
BAD
275
Zeit und Ionenstrahldurcbmesser. Die Ionenarten können von Ionenstrahl zu Ionenstrahl verschieden sein. Weiterhin kann
ein Ionenstrahl zwei verschiedene Arten von Ionen zur gleichen Zeit mit unterschiedlicher Diffusionsgeschwindigkeit enthalten. Man kann auch den Strahldurchmesser während des Implan—
tationsprozesses verändern. Weiterhin ist das Halbleitermaterial nicht auf Silizium beschränkt, sondern es kann beispielsweise
auch Germanium oder eine der Ill-V-Verbindungen
sein.
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Claims (7)
1. Verfahren zur Ausbildung von pn-Übergängen in Halbleiterkristallen,
bei dem mit Hilfe eines entsprechend der gewünschten 3?orm einer umzudotierenden Zone fokussierten Ionenstrahles
Ionen des Dotiermaterials in die Oberfläche des Halbleiterkristalls geschossen werden, dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb einer mittels eines ersten Ionenstrahls bestimmter Energie und Ionendichte im mittleren Bereich
des Halbleiterkristalls (1) ausgebildeten umdotierten Zone (2) mittels eines Ionenstrahls niedrigerer Energie und
anderer Ionendichte eine zweite, vollständig in die erste eingebettete Zone (3) ausgebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ionenstrahl andere Ionen als der erste enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Ionenstrahl zwei Ionenarten mit unterschiedlicher Diffusionsgeschwindigkeit enthält.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie und/oder Ionendichte mindenstens
eines der Ionenstrahlen zur Erreichung eines gewünschten Dotierungsprofils während des Beschüsses verändert
wird.
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Neue Unferlu;^, :λ,,. ί ■ . ·,_ , „., s..u 3 Jos ^
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5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie mindestens eines der Ionenstrahlen
ausreichend hoch zur Erhitzung des Kristalls auf eine Kristallgitterschäden ausheilende Temperatur gewählt
ist.
6. Verfahren nach einem ader mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kristall während des oder in an sich bekannter Weise nach dem Ionenbesch-^uß
auf eine das Eindiffundieren der Ionen erleichternde Temperatur erhitzt wird.
7. Nach dem Verfahren der vorstehenden Ansprüche hergestellten Halbleiterbauelement, gekennzeichnet durch eine in den
Halbleiterkristall (7) eingelassene erste umdotierte Zone (6), deren an die Oberfläche des Kristalls (7) tretende
Grenzschicht durch eine zweite ringförmige, in den Kristall
(7) eingelassene Zone (8) abgedeckt ist.
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4*
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1965
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- 1965-12-22 SE SE16690/65A patent/SE325335B/xx unknown
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