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DE1544047A1 - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung eines Gasstromes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung eines Gasstromes

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Publication number
DE1544047A1
DE1544047A1 DE1966H0059246 DEH0059246A DE1544047A1 DE 1544047 A1 DE1544047 A1 DE 1544047A1 DE 1966H0059246 DE1966H0059246 DE 1966H0059246 DE H0059246 A DEH0059246 A DE H0059246A DE 1544047 A1 DE1544047 A1 DE 1544047A1
Authority
DE
Germany
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desiccant
chamber
atmosphere
adsorption chamber
reactivation
Prior art date
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Granted
Application number
DE1966H0059246
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English (en)
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DE1544047B2 (de
DE1544047C3 (de
Inventor
Paulson Carl G
Westeren Herbert W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hayes Inc C I
C I HAYES Inc
Original Assignee
Hayes Inc C I
C I HAYES Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Hayes Inc C I, C I HAYES Inc filed Critical Hayes Inc C I
Priority to DE1966H0059246 priority Critical patent/DE1544047C3/de
Publication of DE1544047A1 publication Critical patent/DE1544047A1/de
Publication of DE1544047B2 publication Critical patent/DE1544047B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1544047C3 publication Critical patent/DE1544047C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung eines Gasstromes Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung eines Gasstromcs. Genauer gesagt, die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Entfernung vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen aus einer umlaufenden Atmosphäre.
  • Insbesondere wird die Erfindung angewendet bein@ F@nditionieren von Gasen, deren besondere Verwendung es erforderlich macht, daß sie entweder vdlllg trocken oder frei on bestimmten reagierenden Chemikalien sind. So wird bei einer Anwendungsform eine Wasserstoff enthaltendeAtmospiIre'<:ur Wärmebehandlung von Metallen verwendet. Es ist we@@ntlich, daß bei der Verwendung einer Atmosphäre zur Wä@@eoe@andlung von Metallen, wie Schnelldrehatählen u.ä., @e@ @eit und andere Verunreinigungen, die zu einet:at...r des der Wärmebehandlung unterzogenen Nerkstücka''hrea könnten, aus der Atmosphare entfernt werden. Bisher war es dblich, zur Wärmebehandlung verwendeten Atmosphären die Feuchtigkeit zu entziehen, indem man die Atmosphäre durch eine Trockenkammer leitete, die ein Trockenmittel enthielt, wobei das Trockenmittel die Absorption der Feuchtigkeit oder der Verunreinigungen aus dem Gasstrom bewirkte und in der die Atmosphäre im wesentlichen getrocknet wurde, bevor sie zum Ort der Verwendung gelangte.
  • In Abhängigkeit von bestimmten Faktoren, wie z. B. Strömungsgeschwindigkeit der Atmosphäre, ihr Feuchtigkeitsaehalt und Größe und Temperatur der Trockenkammer, wird das Trockenmittel im Laufe des Atmosphärenbehandlungsprozesses schließlich gesAttigt, und an diesem Punkt muß dann das Trockenmittel durch Entfernen der Feuchtigkeit und der Verunreinigungen reaktiviert werden. Wenn das nicht geschieht, verliert das Trockenmittel offensichtlich die Fähigkeit, weitere Feuchtigkeit aus den durchgeführten Gasen herauszuziehen und wird daher für seinen Verwendungszweck unbrauchbar. Da Trockenmittel bei relativ hohen Temperaturen Feuchtigkeit nicht absorbieren, ode~ festhalten, kann die Regenerierung oder Reaktivierung durch Erhitzen des Trockenmittels erfolgen, wobei es die absorbierte Feuchtigkeit freigibt. Nachdem das erhitzte Trockenmittel durch einen regulierten Gasstrom von seiner Feuchtigkeit befreit ist, wird es gekühlt und kann seine Absorberfunktion wieder aufnehmen.
  • Das Problem bei den bekannten Trocknern besteht in der Reaktivierung oder Regenerierung des Trockenmittels, da ein vorgeschriebener Betriebsablauf erforderlich war-, um das Trockenmittel fUr seine weitere Verwendung im Behandlungsprozeß in geeigneter Weise zu reaktivieren.
  • Infolge seiner schlechten Wärmeleiteigenschaften ist es schwierig, das Trockenmittel in einer angemessenen Zeitspanne wirksam und gleichmäßig zu erhitzen. Außerdem muß das Trockenmittel gekühlt und von seiner Feuchtigkeit befreit werden, aber infolge seiner schlechten Wärmeleitfähigkeit ist eine schnelle Kühlung nur schwer durchführbar. In der US-Patentschrift 2 975 860 sind die bei der bisher bekannten Vorrichtung zum Trocknen von Atmosphären zur Wärmebehandlung auftretenden Schwierigkeiten dargelegt und in der genannten Patentschrift wird eine Vorrichtung beschrieben, die entworfen wurde, um die zur Reaktivierung oder Regenerierung des beim Trockenverfahren verwendeten Trockenmittels erforderliche Zeit abzukUrzen. Die in der Patentschrift beschriebene Vorrichtung weist zwei identische Kammern auf, die zur Behandlung einer Atmosphäre geeignetes Trockenmittel enthalten, wobei die zwei Kammern parallel zum Fluß der durchströmenden Atmosphäre angeordnet sind. Eine mit den Kammern verbundene Ventilanordnung ist so angeordnet, daß eine dieser Kammern zur AtmoRphArenbehandlung verwendet wurde, wAhrtnd die andere zur Reaktivierung oder Regenerierung des darin enthaltenen Trockenmittels dient. Sobald das Trockenmittel in der zur Konditionierung der Atmosphäre dienenden Kammer gesättigt ist, wird die Ventilanordnung betätigt, um den Atmosphärenstrom umzuleiten, worauf die das gesättigte Trockenmittel enthaltende Kammer erhitzt wird, um das gesättigte Trockenmittel zu reaktivieren, während die das reaktivierte Trockenmittel enthaltende Kammer zur Trocknung der Atmosphäre verwendet wird.
  • Die in der Patentschrift 2 975 860 beschriebene Vorrichtung arbeitet zufriedenstellend und hat die bei früher bekannten Atmosphärentrockenvorrichtungen auftretenden Probleme weitgehend verringert. Das erfolgreiche Arbeiten des in der genannten Patentschrift beschriebenen Doppel-Atmosphärentrockners hängt jedoch von der wechselweisen Verwendung der Kammern und von der Betätigung der beigeordneten Ventilanordnung ab. Die Erfindung vermeidet die Verwendung von einzelnen Kammern und der zugehörigen Ventile und sieht die kontinuierliche Konditionierung einer Atmosphäre zusammen mit einer kontinuierlichen Reaktivierung oder Regenerierung eines sich bewegenden Trockenmittelbettes vor. ffberführungsmittel in der Form eines neuartigen Elevators wirken mit einer Heiz-oder Regenerierungskammer und einer Absorptionskammer zusammen, um ein geschlossenes System zu bilden, wodurch die bisher erforderliche Notwendigkeit zur Unterbrechung des Betriebs einer bestimmten Kammer vermieden wird.
  • Ein Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung einer Atmosphärentrockenvorrichtung, die kontinuierlich arbeitet und die Notwendigkeit für Gebläse, Wärmeaustauscher, Ventile und sonstige kostspielige und komplizierte Anlagen vermeidet.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Konditionierung einer Atmosphäre, welche ein geschlossenes System aufweist, worin das zur Konditionierung der Atmosphäre verwendete Trockenmittel vor seiner Einführung in die Atmosphärenbehandlungskammer kontinuierlich reaktiviert, gekühlt und gereinigt wird, Außerdem soll ein kontinuierlich arbeitender Atmosphärentrockner geschaffen werden, bei dem ein sich bewegendes Trockenmittelbett in einem zyklischen Arbeitsgang kontinuierlich und aufeinanderfolgend regeneriert oder reaktiviert, gekühlt und gereinigt wird.
  • Ein weiteres Ziel ist die Schaffung eines Verfahrens zur kontinuierlichen Trocknung eines sich bewegenden Trockenmittelbettes, das zur Konditionierung einer durchströmenden Atmosphäre verwendet wird.
  • Weiterhin soll eine Atmosphärentrockenvorrichtung geschaffen werden, die einen neuartigen Elevator aufweist, der Trockenmittel kontinuierlich in eine Absorptionskammer überführt, nachdem dieses Trockenmittel in einer Heizkammer reaktiviert wurde.
  • Weiterhin soll ein neuartiger Elevator zur Verwendung in kontinuierlich arbeitenden Atmosphärentrockensystemen geschaffen werden, der Mittel zur Kühlung eines Trockenmittels nach dessen Reaktivierung aufweist.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Uberführungsvorrichtung, welche ein kontinuierlich rotierendes Schraubenteil aufweist, welches geeignet ist, eine Vielzahl von sphärischen Gegenständen nach oben zu deren Verwendungsort zu befördern.
  • Weitere Ziele, Merkmale und Vorzüge der Erfindung gehen aus der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung hervor ; in diese-zeigen : Fig. 1 einen Aufriß der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen einer durchströmenden Atmosphäre ; Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ; Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 ; Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1 ; Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2 ; Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2 ; Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 2 ; Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 2 ; Fig. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 2 ; Fig. 10 einen Schnitt nach Linie 10-10 der Fig. 2 ; Fig. 11 einen Schnitt nach Linie 11-11 der Fig. 2 ; Fig. 12 einen Schnitt nach Linie 12-12-der Fig. 2 ; Fig. 13 eine vergrößerte, teilweise geschnittene Seitenansicht des Atmosphäreneinlaßkegels nach Fig. 2 und Fig. 14 einen Schnitt nach Linie 14-14 der Fig. 2.
  • Nach der Zeichnung, insbesondere Fig. 1 und 2, umfaßt die Vorrichtung 10 zum kontinuierlichen Trocknen einer Atmosphäre ein Rahmenwerk, das durch eine Grundplatte 12, senkrechte, an der Grundplatte 12 befestigte Stützen 14 und 16 und Querträger 17,18,20 und 22 gebildet wird, die zwischen den senkrechten Stützen 14 und 16 angebracht sind und so ausgeführt sind, daß sie die verschiedenen Komponenten der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung tragen. Die Zuordnung jedes Querträgers 17,18,20 und 22 wird in Verbindung mit den verschiedenen Komponenten der Trockenvorrichtung beschrieben.
  • Am Querträger 20 ist eine allgemein mit 24 bezeichnete zylindrische Adsorptionskammer befestigt, die ein im allgemeinen domförmiges Oberteil 26 und ein im allgemeinen kegelstumpfförmiges Bodenteil 28 aufweist, das in ein darunterliegendes Ansatzstück 29 endet. Innerhalb des kegelstumpfförmigen Bodenstücks 28 der zylindrischen Adsorptionskammer 24 ist ein Gaseinlaßkegel 30 angeordnet, der nach den Fig. 11 und 13 hohl ist und in seiner oberen Fläche eine Vielzahl von Löchern aufweist, um die zu konditionierende Atmosphäre in die Adsorptionskammer 24 eintreten zu lassen. Das Innere des Gaseintrittskegels 30 steht mit einem Zuführungsrohr 32 in Verbindung, das die zu konditionierende Atmosphäre vom Verwendungsort zur Adsorptionskammer 24 leitet. Das Zuführungsrohr 32 ist in geeigneter Weise mit einem entsprechenden Gerät verbunden, in dem die Atmosphäre verwendet wird, beispielsweise mit einem Ofen, der zur Wärmebehandlung von Metallen dient. Am oberen Ende des domförmigen Oberteils 26 der Adsorptionskammer 24 und verbunden mit dem vorgenannten Ofen ist ein Abführungsrohr 34 angeordnet, welches die konditionierte Atmosphäre dem Ofen zu ihrer dortigen Verwendung zuleitet. Es ist zu ersehen, daß das verunreinigte oder gesättigte Gas, das konditioniert werden soll, mittels des Rohres 34 und durch den Gaseinlaßkegel 30 kontinuierlich in die Adsorptionskammer 24 geleitet wird. Nach seiner Konditionierung in der Adsorptionskammer 24 strömt das Gas durch das Ableitungsrohr 34 und kehrt zu seinem Verwendungsort zurück. Um die Wände der Adsorptionskammer auf einer verhältnismäßig konstanten Tempaatur zu halten, und die bei der Konditionierung der Atmosphäre entstehende Wärme abzuführen, ist ein ringförmiger Kühlwassermantel 36 vorgesehen, der einen wesentlichen Teil des zylindrischen Teiles der Adsorptionskammer umgibt. Ein Wassereinkßrohr 38 und ein Wasserauslaßrohr 40 sind mit dem Wassermantel 36 verbunden und sorgen fur einen kontinuierlichen Fluß des Kühlwassers durch den Wassermantel 36.
  • Am unteren Ende des Ansatzstückes 29 der Adsorptionskammer 24 ist ein Flansch 44 ausgebildet, der an einem Flansch 46 befestigt ist, der den oberen Teil einer zylindrischen Regenerierungs-oder Reaktivierungskammer 48 bildet, Die Reaktivierungskammer 48 ist am Querträger 18 befestigt und hat im allgemeinen den gleichen Durchmesser wie das verjingte Ansatzstück 29. Ein unterer Flansch 50 ist mit dem unteren Ende der Kammer 48 verbunden und ist an einem Flansch 54 befestigt, der in einem sich nach oben erstreckenden kegelstumpfförmigen Teil 55 gebildet ist, der als Teil eines Leitungsrohres 56 ausgebildet ist. Nach Fig. 2 erstrecken sich mehrere offene Rohre 58, die in der Vertikalen ausgerichtet und getrennt voneinander angeordnet sind, quer durch die Reaktivierungskammer 48 und durchdringen ihre Wände.
  • Durch die Rohre 58 erstrecken sich wendelförmig ausgebildete Heizspulen 60, die durch ein geeignetes, nicht dargestelltes Mittel erregt werden können. An jedem.
  • Rohr 58 sind mehrere Heizrippen 62 befestigt, die nahe beieinander in der Weise angeordnet sind, daß sie sich im wesentlichen durch die Kammer 48 erstrecken. Obwohl die Rohre 58 in der Zeichnung mit offenen Enden dargestellt sind, können sie jedoch auch geschlossen ausgeführt werden, wenn das zur Verstärkung der Wirksamkeit der Aufheizung der Kammer 48 gewünscht wird.
  • Zum Aufheizen der Reaktivierungskammer können auch andere, nicht dargestellte Vorrichtungen und Verfahren verwendet werden. Ein derartiges abgewandeltes Heizverfahren umfaßt die Verwendung eines Hohlleiters, der die Kammer 48 umgibt, wobei in deren Inneren ein Quarzmaterial angeordnet ist. Es kann dann ein elektronisches Gerät verwendet werden, um das Quarzmaterial durch Mikrowellen aufzuheizen und auf diese Weise die vorgescl ebenen Temperaturen in der Kammer zu erreichen.
  • In den Fig. 2 und 4 wird der größte Teil des Leitungsrohres 56 als länglicher Zylinder dargestellt, der gegenUber der Waagerechten geneigt ist. Ein Verteilerkegel 68 ist im kegelstumpfförmigen Teil 55 des Leitungsrohres 56 befestigt und hat die Form eines Tragkreuzes, dessen Arme 69 in Abständen zueinander angeordnet sind und an den Seitenwänden des Kegelstumpfteiles befestigt sind. Der Kegel 68 ist auch geeignet, den Zufluß der Trockenmasse in das Rohr 56 zu steuern, um eine Trichter-oder Kegelbildung des Trockenmittels darin zu verhindern.
  • Ein Abzugstutzen 70 steht mit dem Kegelstumpfteil 55 in Verbindung und weist ein Entlüftungsventil 72 auf, das in die/der Reaktivierungskammer 48 aus dem Trockenmittel ausgezogenen feuchten Gase und Verunreinigungen ausströmen läßt. In dem langgestreckten zylindrischen Rohr 56 ist am oberen Ende eine Klappe 74 angeordnet, die geöffnet werden kann, um das Trockenmittel aus der Adsorptionskammer bzw. Reaktivierungskammer zu entfernen, wenn die Vorrichtung nicht im Betrieb ist. Nach Fig. 2 steht ein zweites Auslaßrohr 75 mit dem länglichen Rohr 56 e'wa in der Mitte zwischen dessen Enden in Verbindung ; an ihn ist ein Entlüftungsventil 76 zum Ablassen der durch den Elevator rückströmenden Reinigungsgase befestigt, wie später beschrieben wird.
  • Die Fig. 2 und 6 zeigen ein Absperrventil 78, das schwenkbar mit dem unteren Ende des Rohres 56 verbunden ist und nach außen geöffnet werden kann, wenn sich die Trockenmittelmasse aus dem Rohr 56 entleert. Nach der Fig. 6 ist eine Verriegelung 80 vorgesehen, welche das Absperrventil 78 in der geschlossenen Stellung sichert, wenn die Vorrichtung abgeschaltet ist, und bewirkt, daß das Trockenmittel im Rohr 56, in der Reaktivierungskammer 48 und in der Adsorptionskammer 24 zurückgehalten wird, wenn der Apparat nicht im Betrieb ist.
  • Wie beim Betriebsablauf der dargestellten Vorrichtung beschrieben wird, ist ein sich bewegendes Bett oder eine sich bewegende Trockenmittelmasse, die in der Fig. 2 unter 81 dargestellt ist, und aus einer Menge von sphärischen Kügelchen besteht, in einem beständigen Umlauf in einem geschlossenen System, das durch die Adsorptionskammer 24, die Reaktivierungskammer 48, das Leitungsrohr 56 und einem allgemein mit 82 bezeichneten Elevator gebildet wird. Das Trockenmittel 81, das verwendet wird, um die Atmosphäre bei ihrem Durchgang durch die Adsorptionskammer 24 zu konditionieren, wird folglich in der Kammer 48 zur Reaktivierung erhitzt und dann durch das Rohr 56 im Elevator 82 abgesetzt, der-wie noch beschrieben wird-das Trockenmittel zum Wiedereintritt in die Adsorptionskammer 24 nach oben befördert. Der Umlauf des Trockenmittels 81 ist kontinuierlich und hängt von dem neuartigen Betrieb des Elevators 82 ab, der-wie später beschrieben wird-die sphärische Form der Trockenmittelkügelchen ausnützt, um das Trokkenmittel von seinem Eintrittsort am unteren Ende des Elevators zur Adsorptionskammer 24 nach oben zu befördern.
  • Nach Fig. 2 weist der Elevator 82 einen unteren Behälter 84 auf, der hohl gebaut und auf einer verkürzten Stütze 86 befestigt ist, die sich af die Grundplatte 12 stützt. Die Achse des Behälters 84 ist gegenüber der Senkrechten geneigt. In einer Seitenwand des Behälters ist eine Beobachtungsöffnung 85 angebracht, durch welche die Bedienungsperson den Betrieb des Elevators 82 durch Beobachtung überprüfen kann. Die Beobachtungsöffnung 85 ist gerade unterhalb einer bffnung in der Wand des Behälters angebracht, durch welche sich das Rohr 56 erstreckt. Das Absperrventil 78, das mit Scharnieren am Rohr 56 befestigt ist, ist im Inneren des Behälters 84 in Arbeitsstellung so angeordnet, daß das Trockenmittel, welches durch das Rohr 56 entleert wird, im Inneren des Behälters auf das untere Ende des Hebemechanismus des Elevators 82 abgesetzt wird. Durch die obere Wand des Behälters 84 erstreckt sich ein zylindrisches Gehäuse 88 nach innen, dessen Achse ebenfalls geneigt ist und welches im wesentlichen im allgemeinen koaxial zum Behälter 84 verläuft. Das Gehäuse 88 ist im Behälter wie gezeigt mit einem geeigneten Mittel, beispielsweise einer Klammer 89, befestigt und wird an seinem oberen Ende in geeigneter Weise abgestützt. Innerhalb des Gehäuses 88 ist ein schraubenförmiges Teil rotierend angeordnet, welches eine hohle Mittelsäule 90 und eine sich schraubenförmig erstreckende, verlängerte Rampe oder Bahn 130 aufweist, die direkt an der Mittelsäule 90 befestigt ist. Eine Hohlwelle 94 ist am unteren Ende der Mittelsäule 90 befestigt und erstreckt sich durch die Bodenwand des Behälters 84 und durch den Querträger 17, auf dem eine Unterstützungslageranordnung 96 befestigt ist. Das äußere Ende der Hohlwelle 94 ist mit einer Drehgelenkkupplung 98 verbunden und steht durch diese Kupplung hinduch mit einem Kühlmittel-Einlaßstutzen 100 in Verbindung, der das Kühlmittel in die Saule 90 einfuhrt. Um die Welle 94 in Rotation zu versetzen, ist ein Zahnradgetriebe angeordnet, das ein mit ihr verbundenes Zahnrad 100 aufweist. Das Zahnrad 100 ist mit einer Schnecke 102 verbunden, die auf einer Welle 104 montiert ist. Auf der Welle 104 ist ein Kettenrad 106 befestigt, und mit einem Antriebsrad 108 durch eine Kette verbunden. Auf der Grundplatte 12 kann ein herkömmlicher Mot^r montiert sein, um das Rad 108 über ein Zahnradgetriebe 111 anzutreiben, die die Welle 94 in die erforderliche Rotation versetzt.
  • Am oberen Ende des Gehäuses 88 ist ein erweiterter Teil 114 befestigt, in dessen unterer Seitenwand eine Offnung 115 angebracht ist, die ein Uberführungsrohr 116 aufnimmt. Das andere Ende des Uberführungsrohres 116 erstreckt sich durch eine Offnung in der Adsorptionskammer 24, wobei das überführungsrohr 116 vom erweiterten Teil 114 zur Adsorptionskammer 24 nach unten geneigt ist, um die Trockenmittelkügelchen in die Adsorptionskammer 24 zurückzuführen. Der untere Teil des überführungsrohres 116 ist ebenfalls verlängert, so daß er im wesentlichen innerhalb des erweiterten Teiles 114 und der Adsorptionskammer 24 aufgenommen wird, und eine Fläche bildet, auf der die Trockenmittelkügelchen am oberen Ende des Elevators 82 abgesetzt werden. Da diese Fläche geneigt ist, rollen die Kügelchen unter der Wirkung der Schwerkraft vom Elevator in die Adsorptionskammer 24 und auf das darin enthaltene Trockenmittelbett.
  • Mit dem oberen Ende der Säule 90 des Elevators 82 ist eine Hohlwelle 118 verbunden, die sich durch die obere Wand des erweiterten Teils 114 erstreckt. Eine Lageranordnung 120 ist auf dem Querträger 22 angebracht und nimmt die rotierende Hohlwelle 118 auf. Die Hohlwelle 118 steht ebenfalls mit einem Abflußrohr 122 über eine Drehgelenkkupplung 124 in Verbindung, wodurch sich die Hohlwelle 118 inbezug auf das Ablaufrohr 122 drehen kann. Es ist ersichtlich, daß das Kühlmittel, beispielsweise Wasser, durch die Welle 94 in die rohrförmige Säule eingeleitet wird und die Saule bis zum Abfluß durch die Hohlwelle 118 durchströmt. Wie noch beschrieben wird, besorgt das Kühlmittel eine wirksame Kühlung der Trockenmittelkügelchen, die von der Reaktivierungskammer 48 in das untere Ende des Elevators 82 laufen. Auf diese Weise werden die Kügelchen fortlaufend zum Kopfende des Elevators befördert und werden wirksam abgekühlt, bevor sie in den oberen Teil der Adsorptionskammer eintreten.
  • Der Elevator 82 hat eine neuartige Konstruktion, die die im wesentlichen sphärische Form der Trockenmittelkügelchen zu deren Überführung vom unteren Ende des Elevators nach seinem oberen Ende und zur Ablagerung in der Adsorptionskammer 24 vorteilhafterweise ausnutzt. Direkt an der Säule befestigt ist eine sich schraubeförmig erstreckende Rampe oder Bahn 130 von im wesentlichen konkavem Querschnitt. Da die Achse der Säule 90 gegenüber der Senkrechten im allgemeinen geneigt ist, ist auch die Achse der schraubenförmigen Bahn 130 geneigt. Man bemerkt, daß der unterste Abschnitt 134 und der darüberliegende Abschnitt 136 der Schraubenbahn 130 gegenüber den übrigen Teilen der Bahn erweitert sind. Offensichtlich dienen die erweiterten Teile zum Auffangen der Trockenmittelkügelchen, wenn diese durch das Ventil 78 strömen und in den Behälter 84 fallen. Die Verbindung der Schraubenbahnabschnitte 130 untereinander ist in den Fig. 7 bis 10 gezeigt, wobei alle Bahnabschnitte, die innerhalb des GehäuAses 88 liegen, mit 137 bezeichnet sind.
  • Aus Fig. 2 ist zu ersehen, daß die Neigung der Schraubenbahn 130 bestimmt werden kann, indem die untersten Kanten eines jeden Abschnitts der Bahn 130, gesehen im Querschnitt, in einer Ebene liegen, die inbezug auf die Vertikale geneigt ist, wobei ein spitzer Winkel von dieser Ebene und der Achse der Säule 90 gebildet wird.
  • Der so bestimmte spitze Winkel kann um einige Grad variieren, die besten Ergebnisse werden jedoch erzielt, wenn der Elevator die in der Zeichnung dargestellte Neigung hat. Es ist diese Neigung, die zusammen mit der schraubenförmigen Ausbildung der Bahn 130 die neuartige Zufuhr oder Überführung der Trockenmittelkügelchen bewirkt. Am Absperrventil 78 ist eine als Verlängerung davon ausgebildete Rampe 132 befestigt, die die durch das Ventil 78 eintretenden Trockenmittelkügelchen auf den untersten Abschnitt 136 der schraubenförmigen Bahn 130 leitet. Da die schraubenförmige Bahn geneigt ist, werden die eingeführten Kügelchen nach der am tiefsten liegenden Stelle streben. Die Fig. 2 zeigt, daß die linke Seite der Bahn 130 tiefer liegt als die rechte, deshalb werden die auf der Bahn abgelagerten Kügelchen infolge der Schwerkraft zur niedriger gelegenen, d. h. linken Seite der Bahn rollen. Wie man sieht, wirken die konkave Form der Bahn und die sphärische Form der Kügelchen zusammen, um zu gewährleisten, daß die Kügelchen immer zur linken Seite der Bahn rollen.
  • Die konkave Form der Bahn verhindert auch, daß die Kügelchen über die Kanten der Bahn gleiten, während sie zum Kopfteil des Elevators gehoben werden. Wenn die Elevatorbahn 130 gegen den Uhrzeigersinn rotiert, folgen die Trockenmittelkügelchen ihrer schraubenförmigen Neigung. Da die Kügelchen im allgemeinen sphärisch sind, tritt zwischen ihnen und den Bahnwänden nur eine minimale Reibung auf, und die Kügelchen sind bestrebt, auf der niedriger gelegenen Seite des Elevators zu verharren.
  • Da die Bahn jedoch schraubenförmig ausgebildet ist, müssen die Kügelchen der Bahnform folgen, wenn diese gegen den Uhrzeigersinn rotiert. Die Kügelchen scheinen auf der Bahn nach oben zu laufen und werden somit zum Kopfende der Elevatorbahn befördert, wo sie auf einen Führungsteil 138 gelangen, das sie zum Uberfuhr. gsrohr 116 leitet. Wie man sieht, wird die Uberführungstätigkeit infolge der Neigung der Bahn, der Rotation gegen den Uhrzeigersinn und des Rollens der Kügelchen erzielt.
  • Wenn die schraubförmige Bahn gegen den Uhrzeigersinn rotiert, sind die Kügelchen bestrebt, an der linken oder tiefergelegenen Seite der Bahn zu verharren. Da die Bahn schraubenförmig ausgebildet ist, werden die Kügelchen jedoch nach oben befördert, bis sie in das Führungsteil 138 abgegeben werden.
  • Die neuartige Arbeitsweise des Elevators besorgt die kontinuierliche Trocknung der in die Adsorptionskammer 24 geleiteten Atmosphäre, da das Trockenmittel kontinuierlich reaktiviert und wieder in die Adsorptionskammer 24 geleitet wird. Obwohl der Prozeß der Erhitzung des feuchten Trockenmittels um die Feuchtigkeit und die Verunreinigungen daraus zu entfernen, aus der obigen seschreibung ziemlich klar hervorgeht, so ist der vollständige Betriebsablauf des Systems doch auch abhängig vom Abzug der aus dem reaktivierten Trockenmittel abgetrennten Gase sowie von der Reibigung des reaktivierten Trockenmittels, während es im Elevator 82 gehoben und gekühlt wird.
  • Nachdem das Trockenmittel in der Adsorptionskammer 24 das feuchte Gas oder die feuchte Atmosphäre, die durch das Einlaßrohr 32 dort eintreten, konditioniert hat, sättigt sich das Trockenmittel und muß reaktiviert werden oder regeneriert werden, bevor es wieder wirksam benutzt werden kann. Die Entfernung der Feuchtigkeit aus einer wasserstoffhaltigen Warmebehandlungsatmosphare ist in der Technik wohlbekannt, und Trockenmitteltrockner der bisher bekannten Art wurden zum Trocknen einer Wärmebehandlungsatmosphäre, wie z. B. dissoziiertes Ammoniak, verwendet und arbeiten durch die Absorbierung des restlichen Ammoniaks in einem dissoziierten Gasstrom. Die Abtrennung von Kohlendioxyd und Wasser vom Stickstoff zur Herstellung des sogenannten trockenen Stickstoffs ist ebenfalls bekannt ; die erfindungsgemäße Vorrichtung kann nicht nur dazu verwendet werden, eine Atmosphäre wie dissoziiertes Ammoniak zu konditionieren, sondern auch dazu, Gase aus einer Atmosphäre abzutrennen. Der Reaktivierungsprozeß zum Trocknen eines Trockenmittels, welches bei der Abtrennung von Feuchtigkeit und von Verunreinigungen aus diesen obengenannten Gasen verwendet wird, ist-wie beschrieben-allgemein in der Technik bekannt. Die Erfindung betrifft jedoch die kontinuierlich arbeitende Trocknung und Reaktivierung dieses Trockenmittels, im Gegensatz zu der periodischen Reaktivierung des Trockenmittels, wie sie in den bisher bekannten Vorrichtungen erfolgt.
  • Nachdem das Trockenmittel 81 die Feuchtigkeit aus der durch die Adsorptionskammer 24 strömenden Atmosphäre entfernt hat, bewegt es sich infolge der Schwerkraft in die Reaktivierungskammer 48, wo es erhitzt wird und ihm die Verunreinigungen und die Feuchtigkeit entzogen werden. Das feuchte Gas, das aus den Trockenmittelkügelchen entfernt wurde, wird dann duch den Abzugsstutzen 70 und das Ventil 72 entfernt. Die Trockenmittelkügelchen bewegen sich kontinuierlich durch das Leitungsrohr 56 in den Elevator 82 und werden auf dem untersten Abschnitt der Bahn 130 abgesetzt. Während die Trockenmittelkügelchen vom unteren Abschnitt der Bahn 130 zum tuberführungsrohr 116 beförclert werden, werden sie durch das in der Säule 90 fließende Kühlströmungsmittel gekühlt.
  • Bekanntlich behtten die Trockenmittelkügelchen auch nach der Wärmebehandlung während der Realctivierungs-oder Regenerierungsperiode noch weitere Überreste an Feuchtigkeit und Verunreinigungen. Um die restliche Feuchtigkeit und Verunreinigungen aus den Kügelchen zu entfernen, wird ein Teil der in der Adsorptionskammer 24 getrockneten Atmosphäre durch das Uberfiihrungsrohr 116 in das Elevatorgehäuse eingelassen. Normalerweise herrscht im Inneren des Elevatorgehäuses ein geringerer Druck als in der Adsorptionskammer 24, wodurch das Strömen eines Teiles der getrockneten Atmosphäre durch den Elevator ermöglicht wird. Die das Elevatcrgehäuse 88 bodenwärts durchströmende getrocknete Atmosphäre reinigt die Kügelchen von der restlichen Feuchtigkeit und von Verunreinigungen. Auf diese Weise wird eine grdßere Reinigungs-und Säuberungswirkung der Trpckenmittelkügelchen erreicht, da die trockne Atmosphäre eine Sptlung der Verunreiniqungen aus dem Trockenmittel bewirkt. Die Trockene Atmosphäre wirkt auch als Abdichtung und verhindert das Eintreten von verunreinigten Gasen in das Elevatorgehäuse durch dessen unteren Teil.
  • Wie oben beschrieben, wird das verunreinigte Gas durch den Abzugstutzen 70 und das Ventil 72 entfernt. Da das trokkene-Gas,'das zur Entfernung der restlichen Verunreinigungen und Feuchtigkeit aus dem Trockenmittel verwendet wurde, als Abdichtung zur Verhinderung des Eintretens von feuchtem Gas in das Elevatorgehäuse 88 verwendet wurde, wird es durch den Abzugsstutzen 75 und das Ventil 76 im Leitungsrohr 56 entfernt.
  • Es ist ersichtLich, daß clie erfindungsgemäße Vorrichtung zur kontinuierlichen Konditionierung einer Atmosphäre durch Entfernung der Feuchtigkeit und Verunreinigungen verwenc : lc. t wird. Das zur KondLtionierung der Atmosphare verwendete Trockenmihtl wird in einem geschlossenen System kontinuierLich in Umlauf gehalten. Das Trockenmittel wird erhitzt, gekühlt und gereinigt, bevor es in die Adsorptionskammer zurückkehrt. Selbstverstaddlich kann der Elevator 82 so gesteuert werden, daß er das Trockenmittel in einer Geschwindigkeit bewegt, diese dessen Durchlauf durch die Adsorptionskammer 24 und die Heizkammer 48 entspricht. Der neuartige Aufbau des Elevators 82, der die Überführung der TrockenmittelkUgelchen von seinem unteren zu seinem oberen Ende besorgt, erfordert nur wenige Teile und hängt lediglich von der Drehung der schraubefiförmigen Bahn 130 ab. Da die Trokkenmittelkügelchen das Bestreben haben, sich an der unteren Seite der geneigten, schraubenförmigen Bahn anzuhäufen, werden sie zu ihrem oberen Ende befördert, um in die Adsorptionskammer 24 entleert zu werden. Das System arbeitet im wesentlichen ohne Ventile, um die freie Strömung des feuchten und des getrockneten Gases zu ermöglichen, ob-wohl die Ventile 72 und 76 vorgesehen sind, um das feuchte Gas bzw. das Reinigungsgas auströmen zu lassen, und das Scharnierventil 78 zur Steuerung des Trockenmittelflusses in den Elevator 82 vorgesehen ist. Der Gaseinströmkegel 30 dient dazu, eine Trichter-oder Kegelbildung der Trockenmittelkügelchen in der Heizkammer 48 zu verhindern und die Kügelchen zu verteilen, damit im oberen Teil der Heizkammer 48 ein gleichmäßiger Fluß entlang den Seitenwanden erzielt wird. Der Verteilerkegel oder das Tragkreuz 68 verhindert ebenfalls eine Trichter-oder Kegelbildung des Trockenmittels beim Fluß aus der Heizkammer 48 in das Leitungsrohr 56. Das Material wird auf diese Weise im Leitungsrohr 56 gleichmäßig verteilt, so daß es glatt und störungsfrei in den Elevator 82 fließt. Durch das Strömen des gereinigten Gases durch den Elevator zum Spülen der restlichen Verunreinigungen aus dem reaktivierten oder regenerierten Trockenmittel wird die Einfuhrung eines zusätzlichen Gasstromes in das System vermieden und eine kontinuierliche und gleichmäßige Arbeitsweise des Systems ermöglicht.

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Behandlung einer umlaufenden Atmosphäre, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Adsorptionskammer, in welche die Atmosphäre eingeführt wird ; ein Trockenmittel, welches sich aufgrund der Schwerkraft kontinuierlich in der Adsorptionskammer bewegt, um Feuchtigkeit und Verunreinigungen daraus zu entfernen ; eine Reaktivierungskammer, die unterhalb der Adsorptionskammer angeordnet ist und mit ihr in Verbindung steht, um das Trockenmittel aufzunehmen, nachdem es die Feuchtigkeit und die Verunreinigungen aus der Atmosphäre entfernt hat ; Mittel zur Erhitzung des gesättigten und verunreinigten Trockenmittels in der Reaktivierungskammer, um die Feuchtigkeit und Verunreinigungen daraus zu entfernen ; Mittel, um das erhitzte Trockenmittel zum Aufstromende der Adsorptionskammer und Wiedereinführung in diese zu fördern ; Mittel, um einen Teil der behandelten und getroclcneten Atmosphäre in das obere Ende des Hebemittels einzuführen und sie dort entgegen dem Fluß des Trockenmittels, welches zur Adsorptionskammer gehoben wird, strömen zu lassen, wobei die getrocknete Atmosphäre das reaktivierte Trockenmittel noch zusatzlich konditioniert und trocknet, während es in den genannten Hebemitteln aufwärts befördert wird ; und Mittel, um das erhitzte Trokkenmittel gleichzeitig während dessen Förderung zu dem Aufstromende der Adsorptionskammer zu kühlen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß unterhalb der Reaktivierungskammer Mittel vorgesehen sind, um die abgetrennte Feuchtigkeit und die Verunreinigungen abziehen zu lassen,
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß Mittel vorgesehen sind, die das untere Ende der Reaktivierungskammer mit den Hebemitteln verbinden, um das reaktivierte Trockenmittel den Hebemitteln zuzuführen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß in den Zuleitungsmitteln Einrichtungen vorgesehen sind, um die getrockneten Gase abzuleiten, die durch die Hebemittel nach unten geströmt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die Hebemittel eine kontinuierliche Bahn in schraubenförmiger Form aufweisen, deren Achse geneigt ist, und daß die schraubenförmige Bahn das am unteren Ende der Hebemittel eingeführte Trockenmittel nach oben zum Kopfteil der Hebemittel zum Wiedereintritt in die Adsorptionskammer befördert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, uaß die Kühlmittel und die Hebemittel aus einer zentralen Kammer gebildet werden, um welche die schraubenförmige Bahn angeordnet ist, und daß ein Kühlmittel kontinuierlich durch diese Kanmer strömt, um das erhitzte Trockenmittel zu kühlen, während es durch die schraubenförmige Bahn der Hebemittel nach oben befördert wird.
  7. 7. Verfahren zur Konditionierung einer Atmosphäre unter Verwendung der Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Atmosphäre in die Adsorptionskammer zur Entfernung von Feuchtigkeit und von Verunreinigungen eingeführt wird ; daß das Trockenmittel in die Adsorptionskammer kontinuierlich eingeführt wird ; daß gleichzeitig das gesättigte Trockenmittel aus der Adsorptionskammer entfernt und nach unten in eine geheizte Reaktivierungskammer zu seiner Reaktivierung befördert wird ; daß das reaktivierte Trockenmittel kontinuierlich zum oberen Ende der Adsorptionskammer befördert und gleichzeitig während seiner Überführung gekUhlt wird ; und daß ein Teil der getrockneten Atmosphäre abgezweigt und nach unten durch das reaktivierte Mittel während seiner Befdrderung zu der Adsorptionskammer geleitet wird, um die restlichen Verunreinigungen im Trockenmittel nach dem Reaktivierungsprozeß auszuspülen.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das reaktivierte Trockenmittel zu einem eingeschlossenen Elevator bewegt wird, um zum oberen Teil der Adsorptionskammer befördertzu werden, und daß die abgezweigte getrocknete Atmosphäre durch den Elevator gegen den Strom des zur Adsorptionskammer aufsteigenden Trockenmittels nach unten geleitet wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die aus dem gesättigten Trockenmittel entfernten feuchten Gase an einer Stelle unterhalb der Reaktivierungskammer abgeleitet werden.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die abgezweigte, getrocknete Atmosphäre an einer Stelle zwischen dem Abzugsstutzen für die feuchten Gase und dem Elevator abgeleitet werden.
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