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DE1177618B - Vorrichtung zum Trocknen von Luft od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von Luft od. dgl.

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Publication number
DE1177618B
DE1177618B DEH41160A DEH0041160A DE1177618B DE 1177618 B DE1177618 B DE 1177618B DE H41160 A DEH41160 A DE H41160A DE H0041160 A DEH0041160 A DE H0041160A DE 1177618 B DE1177618 B DE 1177618B
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DE
Germany
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desiccant
air
chamber
chambers
moisture
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DEH41160A
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English (en)
Inventor
Herbert W Westeren
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Hayes Inc C I
C I HAYES Inc
Original Assignee
Hayes Inc C I
C I HAYES Inc
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Publication date
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Priority to DEH41160A priority patent/DE1177618B/de
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    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description

  • Vorrichtung zum Trocknen von Luft od. dgl.
  • Es gibt eine Vielzahl von Fällen, in denen es erforderlich ist, Luft oder Gase vollkommen zu trocknen. Wo beispielsweise wasserdampfhaltige Luft bei der Warmbehandlung von Schnellstählen verwendet werden soll, ist es unbedingt erforderlich, daß die Luft frei von spürbarer Feuchtigkeit ist, da sonst der bei den hohen Temperaturen auftretende Sauerstoff die zu behandelnden Gegenstände angreifen würde.
  • Normalerweise ist es üblich, Luft oder Gase dadurch zu trocknen, daß man sie durch eine Trockenkammer führt, in der sich ein Trockenmittel befindet, das dem Gasstrom die Feuchtigkeit entzieht, so daß dieser praktisch getrocknet ist, bevor er zu seiner Verwendungsstelle, beispielsweise zu einem Härteofen, gelangt. Auf Grund verschiedener Einflüsse, wie der Strömungsgeschwindigkeit der Luft, dem Feuchtigkeitsgehalt derselben und der Größe und der Temperatur der Trockenkammer, erreicht das Trockenmittel nach unterschiedlicher Zeit seinen Sättigungszustand, bei dem es reaktiviert werden muß, indem man ihm die aufgesaugte Feuchtigkeit wieder entzieht. Unterläßt man diese Reaktivierung, so ist das Trockenmittel nicht mehr in der Lage, weitere Feuchtigkeit aus den durchströmenden Gasen aufzunehmen, wodurch es vollkommen unwirksam wird.
  • Es ist ein bekannte Tatsache, daß Trockenmittel bei verhältnismäßig hohen Temperaturen keine Feuchtigkeit aufnehmen oder halten Deshalb kann das Reaktivieren durch Erwärmen der Trockenkammer erreicht werden, wodurch die aufgenommene Feuchtigkeit aus ihm herausgetrieben wird. Die herausgetriebene Feuchtigkeit wird dann durch einen gesteuerten Gasstrom abgeführt. Nachdem dies geschehen und die Kammer wieder abgekühlt ist, ist das Trockenmittel wieder voll wirksam, also vollständig reaktiviert.
  • Das Problem bei der vorstehend beschriebenen Reaktivierung besteht darin, daß Trockenmittel grundsätzlich schlechte Wärmeleiter sind. Es hat sich daher als äußerst schwierig erwiesen, das Trockenmittel innerhalb angemessener Zeit wirksam und gleichmäßig zu erwärmen. Außerdem muß das Trockenmittel, nachdem es einmal gleichmäßig erwärmt und von seinem Feuchtigkeitsgehalt befreit worden ist, vor seiner Wiederverwendung abgekühlt werden. In diesem Falle erweist sich die geringe Wärmeleitfähigkeit als nachteilig für eine schnelle und wirksame Abkühlung.
  • Es ist bereits eine Anlage zum Trocknen und Reinigen von Gasen oder Flüssigkeiten bekannt, bei der die zu behandelnden und die der Reaktivierung dienenden Stoffe nacheinander durch zwei ein Trockenmittel und Heizspiralen aufweisende Trockenkammern geleitet werden, deren Einlaßöffnungen über ein Zweiwegeventil mit dem Zuleitungsrohr für die zu trocknende Luft verbunden sind. Bei dieser bekannten Anlage sind die Heizspiralen rohrförmig ausgebildet, so daß sie einmal zur Erwärmung des Trockenmittels als Heizwiderstände und zum anderen als Rohrschlangen zum Abkühlen verwendet werden können.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Trocknen von Luft od. dgl. zu schaffen, die so ausgebildet ist, daß die-Wiederherstellung ihrer Wirksamkeit innerhalb einer angemes senen Zeitdauer ohne die Verwendung von kostspieligen und komplizierten Zusatzgeräten, wie etwa Gebläse, Wärmeaustauscher od. dgl., möglich ist. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung sollen vor allem der Aufheiz- und insbesondere der Abkühlvorgang in der bekannten Anlage beschleunigt werden.
  • Weiterhin soll in der vorgeschlagenen Vorrichtung die Trockenkammer so ausgebildet sein, daß sie sich rasch abkühlen läßt, nachdem; sie beim Reaktivierungsvorgang erhitzt worden ist.
  • Darüber hinaus soll diese Vorrichtung mit neuen und verbesserten Einrichtungen zum Steuern des Durchflusses von Reinigungsgas durch die Trockenkammer beim Reaktivieren derselben ausgestattet sein.
  • Schließlich soll die vorgeschlagene Vorrichtung in einfacher und wirtschaftlicher, tArt und Weise her stellbar und leicht zu bedienen; sein und einen wirksamen Betrieb gewährleisten.
  • Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, an der Einlaßseite; der Kammern Entlüftungsventile anzubringen und in den Auslaßrohren Rückschlagventile, die in Gegenrichtung einen Teil des gesperrten Luftstromes durchlassen, vorzusehen.
  • Zweckmäßigerweise besteht das Rückschlagventil hierbei aus einer in einer Richtung verschwenkbaren Platte, die eine kleine Öffnung besitzt.
  • Obwohl in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung in erster Linie davon gesprochen wird, daß die Vorrichtung zum Entfernen von Feuchtigkeit aus wasserdampfhaltiger Luft für Warmbehandlung in Öfen od. dgl. bestimmt ist, kann sie auch in Fällen verwendet werden, in denen andere Aufgaben zu lösen sind. Beispielsweise können CO.> und H. O aus Stickstoff entfernt werden, um einen trockenen Stickstoff zu erzielen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht der gesamten Vorrichtung, F i g. 2 einen Längsschnitt in vergrößertem Maßstab durch eine Trockenkammer, Fig. 3 einen Querschnitt zu F i g. 2, Fig. 4 eine teilweise geschnittene schaubildliche Ansicht eines Rückschlagventils in vergrößertem Maßstab.
  • Die zu trocknende Luft bzw. das Gas strömt durch eine Leitung 10 in eine Leitung 12, an deren gegenüberliegenden Enden zwei gleiche Trockenkammern 14 und 16 angeschlossen sind. In die Leitung 12 ist ein Zweiwegeventil 18 eingebaut, das den Luftstrom stets nur zu einer der beiden Kammern 14 und 16 leitet. Wenn sich das Ventil 18 in der durch ausgezogene Linien angedeuteten Lage befindet, wird der Luftstrom zur Kammer 14 geleitet, und die Leitung der Kammer 16 ist gesperrt. Wenn sich hingegen das Ventil in der durch gestrichelte Linien angedeuteten Lage befindet, strömt die Luft zur Kammer 16. An den unteren Enden der Kammern 14 und 16 sind Entlüftungsvorrichtungen 20 und 22, beispielsweise Entlüftungsventile, angeordnet.
  • Nach dem Durchströmen der Kammer 14 bzw. 16 wird die Luft durch eine Leitung 24 in eine Leitung 26 weitergeführt, welche mit einem Sicherheitsventil 28 versehen ist. In die Leitung 24 sind besonders ausgeführte Rückschlagventile 30 in der Nähe der beiden Trockenkammern eingebaut.
  • Die Trockenkammer 14 und ebenso natürlich die Kammer 16 besteht aus einem rechteckigen Gehäuse mit einer Vorderwand 32, einer Rückwand 34, Seitenwänden 36 und 38, einem Deckel40 und einem Boden 42. Um ein schnelles Einfüllen und Entleeren des in ihr verwendeten Trockenmittels zu ermöglichten. ist der Deckel 40 mit zwei zu öffnenden Verschlüssen 44 versehen. Um zu gewährleisten, daß die Kammer beim Gebrauch in ihrer ordnungsgemäßen aufrechten Lage bleibt, sind beispielsweise Konsolen 46 an ihrem unteren Ende vorgesehen.
  • Die Kammer 14 weist eine Einlaßöffnung 48 auf, in die die Leitung 12 hineinragt (Fig. 2). Wenn die Kammern in der in Fig. 1 dargestellten Weise aufgestellt sind, befindet sich die Einlaßöffnung 48 in der inneren Seitenwand 36, während an die äußere Seitenwand 38 das Entlüftungsventil 20 oder 22 etwa gleichachsig mit der Leitung 12 angeschlossen ist.
  • Dieses Entlüftungsventil wird betätigt, um das Reinigen der Trockenkammer zu gestatten.
  • Die Leitung 12 ist zweckmäßig an ihrem in der Kammer liegenden Ende geschlossen und mit einer nach abwärts gerichteten Durchflußöffnung 52 versehen, so daß der Durchfluß der zu trocknenden Luft abwärts gegen den Boden 42 gerichtet ist, von dem sie nach oben durch das Trockenmittel hindurch zurückgeworfen wird. Dadurch wird eine bessere Verteilung der Luft bzw. des Gases erzielt.
  • In einem geringen Abstand oberhalb der Leitung 12 ist parallel zum Boden 42 eine siebartige Trennwand 54 vorgesehen, die beispielsweise an Konsolen 56 befestigt ist. Diese Trennwand 54 dient dazu, das Trockenmittel 58, mit dem die Kammer angefüllt ist, von deren Boden fernzuhalten und gleichzeitig den Durchtritt der Luft nach oben durch das Trockenmittel zu gestatten. Das Trockenmittel 58 besteht aus einem Werkstoff, der die Fähigkeit besitzt, gewisse Bestandteile, wie Feuchtigkeit, aus einem Luft- oder Gasstrom aufzunehmen. Beispiele für Trockenmittel, die üblicherweise verwendet werden, sind aktivierte Tonerde, Kieselsäuregel und Molekularsiebe. Letztere sind zu bevorzugen, da sie eine größere Aufnahmefähigkeit besitzen und in der Lage sind, auch bei höheren Temperaturen Feuchtigkeit aufzunehmen.
  • Quer zur Trockenkammer 14 oder 16 ist von der Seitenwand 36 zur Seitenwand 38 eine Mehrzahl von im Abstand senkrecht übereinander angeordneten und miteinander ausgerichteten Rohren 60 mit offenen Enden vorgesehen, durch die Heizspiralen 62 geführt sind. Auf jedem Rohr 60 ist eine Mehrzahl von Wärmestrahlungsrippen 64 in beliebiger Weise befestigt, und zwar sind diese Rippen in kurzen Abständen nebeneinander angebracht und besitzen eine derartige Ausdehnung, daß sie praktisch die gesamte Breite der Trockenkammern ausfüllen (s. insbesondere F i g. 3). Durch diese besondere Anordnung ist die Möglichkeit geschaffen, die gesamte Masse des Trockenmittels schnell, gleichmäßig und wirksam zu erwärmen. Da die Rohre 60 an ihren Enden offen sind, wird durch Luftzirkulation in ihnen die Möglichkeit geschaffen, das Trockenmittel schneller abzukühlen, nachdem der Erwärmungsvorgang abgeschlossen ist. Obwohl also die Rohre 60 mit den offenen Enden an sich eine verhältnismäßig ungünstige Heizvorrichtung darstellen, hat man doch festgestellt, daß durch die Zufuhr entsprechender Energie zur Heizspirale 62 genug Wärme erzeugt wird, um das Trockenmittel 58 zu reaktivieren, insbesondere im Hinblick auf die wirksame Verteilung der Wärme, die durch die Rippen 64 und deren besondere Anordnung erzielt wird. Gleichzeitig entsteht aus der ungünstigen Wirkung des Heizsystems ein entschiedener Vorteil für das Abkühlen der Kammern, und dies stellt einen wichtigen Punkt dar, da das Trockenmittel nach seiner Reaktivierung erst dann wieder wirksam werden kann, wenn es abgekühlt ist. Die Abkühlzeit ist aber bei den bekannten Vorrichtungen wegen der geringen Wärmeleitfähigkeit des Trockenmittels erheblich lang. Durch die Möglichkeit, den Kühlvorgang zu beschleunigen, erhält man eine leistungsfähige Vorrichtung.
  • Der Spiegel des Trockenmittels 58 liegt etwas unter den Oberkanten der oberen Reihe der Strahlungsrippen 64. Dadurch wird gewährleistet, daß das nach unten durch die Kammern geführte Reinigungsgas etwas vorgewärmt wird, bevor es mit dem Trockenmittel in Berührung kommt.
  • Am oberen Ende der Kammern 14 und 16 ist an der inneren Seitenwand 36 eine Öffnung 66 zur Aufnahme der Leitung 24 vorgesehen. Diese Leitung 24 weist eine abwärts gerichteten Öffnung 68 am inneren Ende zum Einströmen der nunmehr getrockneten Luft auf, um diese nach außen durch das Rückschlagventil 30 (F i g. 4) in die Leitung 26 zu führen.
  • Das Rückschlagventil 30 ist mit einer schwenkbaren Platte 70 versehen, die sich öffnet, um den freien Durchfluß in einer Richtung zu gestatten, die jedoch den Durchfluß in der entgegengesetzten Richtung im wesentlichen verhindert. Die Platte 70 ist aber mit einer kleinen Öffnung 72 versehen, um einen gesteuerten Durchfluß in dieser entgegengesetzten Richtung zu gestatten. Somit gestatten die Rückschlagventile 30 in der Leitung 24 einen freien und ungehinderten Durchfluß der getrockneten Luft aus den Kammern 14 und 16 in die Leitung 24 und einen geringen gesteuerten Durchfluß von Luft in die Kammern aus der Leitung 24 während des Reaktivierungsvorganges.
  • Wenn das Trockenmittel in beiden Kammern 14 und 16 reaktiviert ist, geht der Betrieb folgendermaßen vor sich: Zunächst sind beide Entlüftungsventile 20 und 22 geschlossen, und das Ventil 18 wird in die in Fig. 1 durch ausgezogene Linien angedeutete Lage gebracht, worauf die zu trocknende Luft vollständig durch die Leitung 12 und die Öffnung 52 in die Kammer 14 geleitet wird. Die Luft wird dann vom Boden 42 aus nach oben durch die siebartige Trennwand 54 hindurch und durch das Trockenmittel 58 geleitet. Beim Durchtritt der Luft nach oben wird die in ihr enthaltene Feuchtigkeit durch das Trockenmittel aufgenommen, so daß sie, wenn sie die Austrittsöffnung 68 in der Leitung 24 erreicht, praktisch frei von Feuchtigkeit ist. Sie strömt dann außerhalb, er Kammer durch die Leitung 24, das Rückschlagventil 30 und die Leitung 26 zu ihrer Verwendungsstelle.
  • Die Kammerl4 ist in dieser Phase des Arbeitsganges gekühlt oder besitzt mindestens die Temperatur des sie umgebenden Raumes.
  • Wenn das Trockenmittel 58 in der Kammer 14 mit Feuchtigkeit gesättigt ist, wird das Ventil 18 in die durch strichpunktierte Linien angedeutete Lage bewegt, so daß die eingeführte Luft nur zur Kammer 16 geleitet wird. Gleichzeitig wird das Entlüftungsventil 20 der Kammer 14 geöffnet, und die Heizspiralen 62 dieser Kammer werden eingeschaltet.
  • Durch das Einschalten der Heizspiralen 62 werden die Rohre 60 und die betreffenden Strahlungsrippen 64 erwärmt, wodurch das Trockenmittel 58 schnell und gleichmäßig erwärmt wird. Inzwischen sinkt durch das Öffnen des Entlüftungsventils 20 der Druck in der Kammer 14 ab, wodurch eine kleine Menge der in der Kammer 16 getrockneten Luft in umgekehrter Richtung durch die Kammer 14 strömt, um die Feuchtigkeit aus derselben herauszurücken, die durch die Erwärmung aus ihrem Trockenmittel abgesondert worden ist. Da dieser Zufluß von Reinigungsgas zur Kammerl4 durch die Öffnung72 in der Platte 70 des Rückschlagventils 30 dieser Kammer bedingt ist, kann die Geschwindigkeit dieses Rückstromes leicht durch Verändern der Größe der Öffnung 72 reguliert werden. Durch die Verwendung dieses besonderen abgeänderten Rückschlagventils wird ein einfaches und wirkungsvolles Verfahren zum Steuern des Rückstromes von Reinigungsgas ge- schaffen, und es entfällt die Notwendigkeit, komplizierte Drosselventile od. dgl. zu verwenden.
  • Nachdem die Kammer 14 vollkommen reaktiviert ist, ihr Trockenmittel also praktisch keine Feuchtigkeit mehr enthält, wird der Heizstrom ausgeschaltet und das Entlüftungsventil 20 geschlossen. Der Heizstromkreis und die Entlüftungsventile können auch miteinander gekoppelt werden, so daß die Ventile sich selbsttätig öffnen, wenn die entsprechenden Heizspiralen 62 eingeschaltet werden, und sich wieder schließen, wenn letztere ausgeschaltet werden.
  • Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß das Öffnen und Schließen der Ventile durch Elektromagnete hervorgerufen wird, die durch den Heizstromkreis gesteuert werden. Ebenso können natürlich die Entlüftungsventile einfach von Hand betätigt werden.
  • Sobald das Trockenmittel in der Kammer 14 reaktiviert und das Entlüftungsventil 20 geschlossen ist, tritt der in der Kammer 16 getrocknete Luftstrom vollständig durch die Leitung 26 aus. Ist nun das Trockenmittel in der Kammer 16 mit Feuchtigkeit gesättigt, so wird das Ventil 18 in die in F i g. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückgeschwenkt, so daß der Strom der zu trocknenden Luft wiederum durch die nunmehr reaktivierte Kammer 14 geleitet wird, während gleichzeitig die Reaktivierung der Kammer 16 in der oben beschriebenen Weise erfolgt. Man erhält also einen vollständigen Arbeitszyklus, und es wird von der Vorrichtung stets ein gleichmäßiger Strom getrockneter Luft abgegeben, da der Reaktivierungsvorgang unter normalen Betriebsbedingungen wesentlich weniger Zeit beansprucht, als das Trockenmittel zum Erreichen seines Sättigungsgrades braucht.
  • Der Durchfluß des Reinigungsgases durch jede der Kammern während des Reaktivierens des Trockenmittels erfolgt stets in einer Richtung, die derjenigen entgegengesetzt ist, in der die zu trocknende Luft strömt. Dies ist wesentlich, da dadurch gewährleistet wird, daß der obere Teil des Trockenmittels besser gereinigt und getrocknet wird und daß die feuchte Luft, die anschließend aufwärts durch die Kammer geleitet wird, mit geringerer Wahrscheinlichkeit noch Feuchtigkeit enthält, wenn sie aus der Kammer austritt. Bei der durch Gegenströmung erfolgenden Reinigung des Trockenmittels wird bereits getrocknete Luft oder entsprechendes Gas verwendet, wodurch eine bessere Reinigung und eine wirksame Reaktivierung erzielt wird. Die Erzielung einer wirksamen Reaktivierung wird dadurch gefördert, daß das Reinigungsgas durch die Oberkanten der obersten Rippen 64 vorgewärmt wird, bevor es mit dem Trockenmittel in Berührung tritt. Diese Umstände haben in Verbindung mit der Verbesserten Heiz- und Kühlvorrichtung zur Schaffung einer sehr wirksamen Trockenvorrichtung geführt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Trocknen von Luft od. dgl. mit zwei ein Trockenmittel und Heizspiralen aufweisenden Trockenkammern, deren Einlaßöffnungen über ein Zweiwegeventil mit dem Zuleitungsrohr für die zu trocknende Luft und deren Außlaßrohre über Ventile mit dem Ableitungsrohr verbunden sind, d a d u r c h g ekennzeichnet, daß an der Einlaßseite der Kammern Entlüftungsventilse (20, 22) angebracht und in den Auslaßrohren (24) Rückschlagventile (30), die in Gegenrichtung einen Teil des gesperrten Luftstromes durchlassen, vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (30) eine in einer Richtung verschwenkbare Platte (70) aufweist, die eine kleine Öffnung (72) besitzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 666 183.
DEH41160A 1957-05-03 1960-12-08 Vorrichtung zum Trocknen von Luft od. dgl. Pending DE1177618B (de)

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US656840A US2979828A (en) 1957-05-03 1957-05-03 Atmosphere drying chamber
GB42119/60A GB895547A (en) 1960-12-07 1960-12-07 Atmosphere dryer
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