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Höhenverstellbares Krankenbett Die Erfindung bezieht sich auf ein
Krankenbett, bsi welbhem auf einem Fahrgestell mit feststellbaren Laufrollen der
mit je für sich verstellbaren Liegeflächenteilen versehene Matratzen-oder Bettrahmen
um die Horizontalachse in Schräglagen schwerkbeweglich gelagert ist und die Höheneinstellung
mittels eines durch Hydraulik-Aggregat angetriebenen Kurbeitriebwerkes erfolgt.
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Bei den bekannten Betten dieser Art bereitet die Unterbringung der
Antriebsmittel Schwierigkeiten, zumal dann, wenn ein hydraulischer Antrieb für einige
oder alle zu verstellenden Bett-Teile vorgesehen ist. Dadurch wird die Wirksamkeit
und Betriebssicherheit stark beeinträchtigt oder gar gefährdet. Die unmittelbare
Abstützung des Bettrahmens auf dem Fahrgestell erschwert auch den oft ewünschten
nachträglichen Einhau von hydraulischen @@@@lekemitteln, insbesondere deshalb, weil
die vorhandenen Bauausma#e der Gestelle für die zweckbestimmte Unterbringung der
Aggregate in den überwiegenden Fällen unzulanglich sind. Die dabei auftretenden
ungünstigen Hebel- @zw.
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Übertragungsverhältnisse bedingen beispielsweise bei der Höhenverstellung
des Bettrahmens meist den Einsa@z von zwei Arbeitszylindern. Das verteuert die Vorrichtung
erhe@lich und erschwert die Bedienung der Verstellorgane.
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Aufgabe der Erfindung ist es, duroh zusätzliche Mittel bzw. durch
sinnvolle Anordnung der Verstell- und A@triebsvorrichtungen an Krankenbetten die
Bestehauden Mängel zu beseitigen und deren Betriebssicherheit und Dauerhaftigkeit
zu erhöhen, wobei darauf Bedaoht genommen ist, daß die Verbesserungen auch an allen
vorhandenen Betten naohträglich durchgeführt werden können.
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Erfindungsgemä# erfolgt die schwenkbewegliche Abstützung des Bettrahmens
auf einem den Pahrgestellrahmen tiberlagernden Zwischenrahmen, der seinerseits sich
mit zwei festen Stützenpaaren auf die Kurbel arme eines am Fahrgestellrahmen angelenkten
der Höhenverstellbarkeit dienenden Parallelgetriebes in gelenkiger Verbindung abstUtzt.
Dabei wird der für die Betätigung des die Höhenverstellung des Bettrahmens und Zwischenrahmens
bewirkenden Parallelgetriebes vorgesehene hydraulische Arbeitszylinder einerseits
an einer vornehmlich rechteseitig am Fahrgestellrahmen angebrachten Haltelasche
angelenkt, während andererseits eine Gelenkverbindung mit dem Kurbeltriebarm besteht.
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Die Ausbildung und Anordnung des Parallelgetriebes fUr die Höhenverstellbarkeit
von Bett- und Zwischenrahmen ist so gehalten, daß die beiderseits an den Längsholmen
des Fahrgestellrahmens drehbar gelagerten Kurbeln mit je einem Kurbelarm durch ein
angelenktes Längegestängepaar zusammenwirkend in Verbindung stehen und die zusammenwirkende
Verbindung der beiderseits des Fahrgsstellrahemens angeordneten Kurbelpaare über
je einen Querholm erfolgt.
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Bei der erfindungsgemä#en Gestaltung des Krankenbettes wird ein der
Verstellung der Rückenlehne dienender Arbeitszylinder einerseits über die Haltelzschs
an einem Querholm der Lehne and andererseits am Zwischanrahmen angelenkt.
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Der zur Verstallung der Beinliageteile benützte Arbeits@ylinder wird
einerseits an einem Beimrahmen-Querhclm und andererseits am Zwischanrahmen angslenkt.
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Es gehört zur weiteren erfindungsgemä#en Gestaltung des Krankenbettas,
da# der Bettrahmen sich kopfseitig mittels fester Stützenpaare au5 den Zwischenrahmen
schwenkbar abstützt, während für die fu#seitige Abstützung die am Bettrahmen angelenkten,
duroh fußseitige Handhabe zu betätigenden und an einem Querholm des Zwischenrahmens
einrastenden beiderseitigen Zahngestänge dienen.
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Das zum Antrieb der Kurbelgetriebe dienende Hydraulik-Aggregat ist
in geschützter Anordnung unterhalb des Zwischenrahmens an diesem befestigt. Die
Verbindungsleitungen von Hydraulik-Aggregat zu den Arbeitszylindern sind dabei ebenfalls
gegen äu#ere Einwirkungen geschützt im Innenbsreich des Zwischen- und Fahrgestellrahmens
angebracht.
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Die naoh der Erfindung vorgesehene Anordnung des Zwischenrahmens erbringt
durch sinnvolle Anordnung der Längs- und Querholme keinerlei Vergrö#erung der Bauhöhe
des Bettes.
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Die geringe Au#enbemessung des Zwischenrahmens hat zudem nur eine
unwesentliche Erhöhung des Werkstoffeinsatzes zur Folge, die durch geringere Dimensionierung
der Ubrigen Teile und der Einsparung sonst notwendiger Zusatzmittel ausgeglichen
wird.
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Die Benutzung des Zwischenrahmens bietet den Vorteil, daß fertig vorbereitete
Verstellaggregate zur den Umbau sowohl als auch für vorhandene Krankenbetten serienweise
rationell gefertigt und in Bereitschaft gehalten werden können.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Krankenbettes naoh
der Erfindung dargestellt.
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Es zeigen.
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Fig. 1 die Seitenansicht des höhenverstellbaren Krankenbettes, Fig.
2 die kopfseitige hinsicht des Krankenbettes im Schnitt A-A, Fig. 3 eine schematische
Darstellung des Krankenbettes mit hochgefahrenem Bettrahmen.
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Das Fahrgestell besteht aus dem Rahmen 1, den Fu#stützen 2 und den
Laufrollen 3 mit Feststellvorrichtung 4.
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Der Bettrahmen 5 mit den eingebauten, je für sich verschwenkbaren
Liegeflächenteilen, RUckenlehne 6, Beinliegeteile 7,
stützt sich
kopfseitig mit dem festen Stütsunpaar 8 ßchwenkbar auf dem Zwischenrahmen 9. Fußseitig
ist am Bettrahmen 5 das am Querholm 10 des Zwischenrahmens 9 einrastbare Zahnleistenpaar
11 angelenkt, das durch die Handhabe 12 fußseitig zum Zwecke der Schrägstellung
des Bettrahmens betätigt wird.
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Die extremen Einstell-Lagen der Liegeflächenteile 6, 7 und des Bettrahmens
5 sind in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet. Zur Verstellung der Rückenlehne 6 dient
der hydraulische Arbeitszylinder II, der einerseits an der Haltelasohe 14 des Querholms
13 im Gelenkpunkt 15 und andererseits Uber eine Haltelasche im Drehpunkt 16 an dem
Zwischenrahmen 9 angelenkt ist. Der zur Verstellung der Beinliegeteile vorgesehene
Arbeitszylinder III ist einerseits über die Haltelasche 17 am Querholm 18 des Beinliegerahmens
7 und andererseits über eine Haltelasche im Drehpunkt 19 am Zwischenrahmen 9 angelenkt.
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Beiderseits der Längsholme des Fahrgestellrahmens 1 ist in den Drehpunkten
20, 21 das Parallelgetriebe fUr die HUhenverstellung des Bett- 5 und Zwischenrahmens
9 gelagert.
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Die Kurbeln schließen in den Drehpunkten 24, 24a mit den Schenkeln
22, 22a gelenkig an die festen StUtzenpaare 23, 23a des Zwischenrahmens 9 an. Die
Kurbelschenkel 25, 25a sind durch das Langagestänge 26 in den Gelenkpunkten 27,
27a miteinander gekoppelt. Die beiderseits gegenüberliegenden Kurbeln sind im Bereich
der Drehpunkte 24, 24a durch Querholme 28 miteinander gekoppelt.
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Dem Antrieb des Parallelgetriebes dient der Arbeitszylinder I, der
einerseits an der Haltelasche 29 rechtsseitig des Fahrgestellrahmens und andererseits
im Drehpunkt 30 an dem Kurbelschenkel 25a angelenkt ist.
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Das Hydraulik-Aggregat ist in einem unterhalb des Zwischenrahmens
an demselben befestigten Gehäusekasten 31 untergebracht. Die Zuleitungen 32 für
das Druckmedium sind im
Innenbereich des Zwischen- 9 und Fahrgestellrahmens
1 gegen äußere Einwirkungen geschützt angeordnet.
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In der schematischen Darstellung Fig. 3 ist das höhenverstellbare
Bett mit hochgefahrenem Bettrahmen 5 samt Zwischenrahmen 9 gezeigt. Durch entsprechende
Bemessungen der Stützteile des Bett- und Zwischenrahmens und der Verstellelemente
kann die Ausfahrhöhe ohne Schwierigkeiten den Anforderungen gemäß erweitert under
verkleinert werden.
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Patent ansprüche 1. Höhenverstellbares Krankenbett, bei welchem auf
einem Fahrgestell mit feststellbaren Laufrollen der mit Je für sich verstellbaren
Liegeflächenteile versehene Matratzen-oder Bettrahmen um die Horizontalachse in
Schräglagen schwenkbeweglich gelagert ist und die Höheneinstellung mittels eines
durch Hydraulik-Aggregat angetriebenen Kurbeltriebwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
da# die schwenkbewegliche Abstützung des Bett rahmens (5) au9 einem den Fahrgestellrahmen
(1) überlagernden Zwischenrahmen (9) erfolgt, der seinerseits sich mit zwei festen
StUtzenpaaren (23) au9 die kurbelarms (22) des am Bahrgeßtellrahmer. (1) angelenkten,
der Höhenverstellbarkeit dienenden Parallelgetriebes (25, 26) in gelenkiger Verbindung
abstützt.