DE1435471B1 - Maschine zum Aufloesen von Spinnerei- und Weberei-Abfaellen und zum OEffnen von hartem Fasergut - Google Patents
Maschine zum Aufloesen von Spinnerei- und Weberei-Abfaellen und zum OEffnen von hartem FasergutInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Fasergutes und eine Auslaßleitung für das Fasergut
Auflösen von Spinnerei- und Weberei-Abfällen und vorgesehen sind, wobei letztere unterhalb des Stachelzum
Öffnen von hartem Fasergut, ζ. B. Sisal. Dabei Zylinders der Stachelwalze und der Zuführungseinist
von einer derartigen Maschine ausgegangen, die richtung angeordnet sind.
mit einer zum Zuführen des Fasergutes dienenden 5 Die vorgesehene Klinge mit messerartiger Schneide
Stachelwalze, die einen Einlauf mit einem Stachel- zerschneidet das Fasergut bei der Übernahme auf den
zylinder bildet und diesem das Fasergut über eine der Stachelzylinder. Dies ist Voraussetzung dafür, daß
Stachelwalze angepaßte und in eine nach unten ge- die Maschine sich auch zur Verarbeitung von härterichtete
Kante auslaufende Führung darbietet, ausge- stern Fasergut eignet. So werden z. B. Bündel von
rüstet ist. io Garn zerschnitten, das so zu einer Masse kurzer
Die Bezeichnung »hartes Fasergut« soll sowohl Garnstücke wird, die danach geöffnet und geführt
Fasergut umfassen, bei dem die Fasern eine natür- wird, bis das Material infolge der Schwerkraft und
liehe Härte oder Rauheit haben, wie beispielswseise der Zentrifugalkräfte vom Zylinder abfällt. Der durch
Sisal, als auch Fasergut, dessen Fasern entweder hart die Drehung des Zylinders erzeugte Luftstrom wird
oder an sich weich sind, das aber gewebt, verfasert 15 dann verwendet, um die zerkleinerten Fasern zum
oder verdreht ist und als Abfallmaterial anzusehen Auslaß der Maschine zu führen, ohne daß die Notist.
Beispiele einer solchen Art von hartem Fasergut wendigkeit besteht, irgendwelche weiteren Abgabesind
Stränge, Garne und Ansätze von Garnen, wie walzen oder andere Mittel vorzusehen, um die geetwa
Enden von Kopsen, Docken, Tuchstücke und kämmten Fasern von dem Zylinder aufzunehmen,
alte Säcke. 20 Die Klinge kann zwischen Halterungsteilen durch
Die Rohware der beiden obengenannten Arten einen mit einer Stellschraube versehenen Keil festharten Fasergutes befinden sich oft in wirrem Zu- stellbar sein.
stand. Das bedeutet, daß das Material zunächst vor- Vorzugsweise beträgt die Stacheldichte auf dem
behandelt werden muß, indem man es kämmt, bevor Stachelzylinder zwischen im wesentlichen 0,63 bis
es verwendbar wird. Statt diese Anfangsbehandlung 25 0,80 Stacheln je Quadratzentimeter Oberflächendurchzuführen,
wird Fasergut dieser Art vielfach als bereich des Zylinders, wobei die Stacheln in einer
Abfall angesehen, obwohl es möglicherweise von metallischen Basis in dem Zylinder eingesetzt sind,
guter Qualität sein kann. Diese Basis kann aus Leichtmetall oder einer Leicht-
Wenn z. B. Spulenenden verarbeitet werden, d. h. metallegierung bestehen, beispielsweise Aluminium,
die restlichen, eng gewundenen Bündel von Garn für 30 Des weiteren kann vorteilhafterweise ein oberer
den Aufbau der Kopse durch hin- und herlaufende Teil der Auslaßleitung eine als Abstreifer zum EntSpulen,
so haben sich Schwierigkeiten ergeben, wenn fernen von Fasergut dienende Kante aufweisen, wo-Kämmaschinen
bekannter Bauart benutzt werden, bei eine Verlängerung dieses oberen Teiles eine Abweil
das Spulenende, wenn es gekämmt wird, sich schirmung mindestens eines Teilbereiches der Stachellockert
und lange Enden von Garn um die mit 35 walze bildet.
Stacheln besetzten Walzen der Kämmaschine ge- Schließlich kann unter dem zylindrischen Sieb zur
wunden werden und die Maschine daher häufig an- Sammlung des Fasergutes ein Förderband angeordnet
gehalten werden muß, um dieselbe zu reinigen. sein.
Die vorliegende Erfindung will eine verbesserte Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
Vorrichtung zum vorbereitenden öffnen von Faser- 40 aus der nachstehenden Beschreibung einer in der
gut, insbesondere von hartem Fasergut entsprechend Zeichnung dargestellten Ausführungsform des Erfinden
vorstehenden Erläuterungen schaffen, um die dungsgegenstandes. Die Zeichnung zeigt schematisch
weitere Verarbeitung des Materials, beispielsweise eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch die. erfin-|
das Karden und Spinnen, zu erleichtern, wobei je- dungsgemäße Maschine.
doch die bei vorbekannten Maschinen, die aus- 45 Bei der neuen Maschine ist an der Vorderseite
schließlich zum Auflösen von Fasergut dienen, auf- derselben eine Zuführeinrichtung 10 angeordnet, die''
tretenden Nachteile vermieden werden sollen. Diese in die Maschine hineinfördert, um das harte Fasergut
bekannten Maschinen haben zwar Riffel- oder zu kämmen. Die Zuführeinrichtung 10 umfaßt ein
Stachelwalzen, die mit einem Stachelzylinder zusam- endloses Förderband 11, das aufwärts geneigt ist und
menwirken, wobei die Riffel- oder Stachelwalzen das 50 das Fasergut zwischen ein Paar ineinandergreifender,
Fasergut dem Stachelzylinder mit Unterstützung mit Nuten versehener Walzen 12 hineintransportiert,
eines Führungsteils zuführen. Dieses Führungsteil ist Das Förderband 11 wird von einer beliebigen geeigjedoch
bei diesen bekannten Vorrichtungen unter neten Kraftquelle angetrieben. Die mit Nuten verFeder-
oder Gewichtsbelastungen elastisch gelagert, sehenen Walzen 12 haben das Bestreben, das zwies
kann also nachgeben, wenn das Fasergut an die 55 sehen ihnen hindurchlaufende Fasergut zu einer
zwischen den zusammenwirkenden Walzen und flachen Bahn zusammendrücken. Sie dienen gleich-Zylinder
ragenden Kanten der Führungsteile anstößt. zeitig als Haltewalzen, um den Durchgang des Mate-Das
führt dann zu den vorstehend genannten Unzu- rials zu steuern.
träglichkeiten. Eine Stachelwalze 13 stellt einen Durchlaß zu
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe, aus- 60 einem Stachelzylinder 14 her, wobei die beiden letztgehend
von der eingangs beschriebenen Maschine, genannten Einrichtungen nahe aneinander hinter den
dadurch, daß bei dieser die Führung als Zerkleine- genuteten Walzen 12 angeordnet sind. Die Dichte der
rungsvorrichtung ausgebildet ist und starr zwischen Stacheln auf den Oberflächen des Zylinders 14 und
der Stachelwalze und dem Stachelzylinder gelagert der Walze 13 liegt zwischen im wesentlichen 0,68
ist und eine Klinge mit messerartiger Schneide auf- 65 und 0,80 Stacheln je Quadratzentimeter Oberflächenweist,
die in einer starren Haltung ein- und feststell- bereich, wobei die Stacheln in eine Leichtmetallbar
gelagert ist, wobei Arbeits- und Reißwalzen ober- oder Leichtmetallegierungsbasis, beispielsweise eine
halb des Stachelzylinders zur Weiterbehandlung des Aluminiumbasis, eingesetzt sind.
Zwischen der Stachelwalze 13 und dem Stachel- 20 zugeführt, und ein Teil läuft auf dem Stachelzylinder
14 ist eine Zerldeinerungsvorrichtung ange- zylinder 14 weiter. Die Arbeitswalze 20 entfernt 30
ordnet. Sie umfaßt eine mit einer messerartigen bis 60% der ihr dargebotenen Fasern. Die von der
Schneide versehene Klinge 15, die sich in den Spalt Stachelwalze 13 kommenden Fasern befinden sich in
zwischen der Stachelwalze 13 und dem Stachelzylin- 5 einem weniger feinverteilten Zustand als die Fasern
der 14 erstreckt, wobei die Klinge aus gehärtetem von der Reißwalze 21. Normalerweise werden die
Stahl hergestellt ist und ausreichend widerstandsfähig weniger feinverteilten Fasern von der Arbeitswalze
gegen den Lauf der Fasern über die Klingenschneide. 20 gesammelt, und die feinen Fasern laufen weiter.
Die Klinge 15 ruht in einer starren Halterung und Die Arbeitswalze 20 hat auf diese Art und Weise
kann in dieser so festgestellt werden, daß das Aus- io eine selektive Wirkung. Sie nimmt Fasern aus der
maß des Eindringens der Klinge 15 in den Spalt zwi- Kämmzone zur Reißwalze 21 auf ihrer Außenseite
sehen der Stachelwalze 13 und dem Stachelzylinder mit, die vom Stachelzylinder 14 entfernt ist. Die
14 verändert werden kann bzw. daß man die Klinge Reiß walze 21 entfernt danach Fasern von der Arbeits-
15 vollständig herausnehmen und gegen eine andere walze 20 und bringt sie zurück zum Stachelzylinder 14.
austauschen kann, wenn die alte Klinge abgenutzt ist. 15 Die gesamte Maschine ist in einem Gehäuse 22
Die Halterung umfaßt zwei Halterungsteile 16, 17 untergebracht, das unter dem Stachelzylinder 14 eine
und einen Keil 18, wobei die Halterungsteile sich Öffnung zu einer Auslaßleitung 23 aufweist, die sich
quer zur Maschine erstrecken und starr an den Seiten- im wesentlichen direkt unter der Zuführeinrichtung
rahmen der Maschine angeschraubt sind. Die Klinge befindet. Die Auslaßleitung 23 führt zu einem frei
15 ist zwischen den beiden Halterungsteilen 16 und 17 20 umlaufenden zylindrischen Sieb 24 mit offenen Maangeordnet,
wobei der Keil 18 zwischen einer ent- sehen und einer dazugehörigen Walze 25 am Ende
sprechend profilierten Fläche des Halterungsteiles 16 der Leitung 20 unter dem Sieb 24. Unter dem zylin-
und der Klinge 15 liegt und zwischen diese gepreßt drischen Sieb 24 und der Walze 25 ist ein angetriebeist,
um eine starre Halterung 16, 17 sicherzustellen. nes endloses Förderband 26 angeordnet, um das
Die Stellung des Keiles 18 kann von Hand durch eine 35 Fasergut zu sammeln und abzugeben, nachdem es
Stellschraube 19 verändert werden, deren eines Ende durch die Maschine gelaufen ist.
am Keil 18 befestigt ist, während sie durch eine Ver- Eine Kante 27, die von einem oberen Teil der Auslängerung
des Halterungsteiles 16 hindurchgeschraubt laßleitung 23 gebildet wird, dient als Abstreifer, um
ist und die Drehung der Schraube 19 die Stellung des Fasergut zu entfernen, das auf dem Stachelzylinder
Keiles im Verhältnis zu der Klinge 15 und dem Hai- 30 14 gehalten wird, während der Stachelzylinder 14 an
terungsteil 16 verstellt, um eine Einstellung oder ein der Auslaßleitung 23 entlang in seiner Drehung ver-Herausnehmen
der Klinge zu gestatten. Auf diese Art läuft. Eine Verlängerung 28 dieser Kante ist so aus-
und Weise wird die Klinge 15 starr gegenüber der gebildet, um als Abschirmung mit wenigstens der un-Halterung
befestigt, und die Halterung wiederum ist teren Hälfte der Stachelwalze 13 zu wirken,
starr am Rahmen der Maschine angebracht, so daß 35 Im Betrieb bringt der Arbeiter das zu kämmende
die gesamte Vorrichtung Stoßen Widerstand leisten Fasergut, beispielsweise Spulenenden, auf das Förderkann,
die durch das Vorbeilaufen der Fasern verur- band 10, das das Fasergut zu den mit Nuten versacht
werden. Wegen der äußersten Starrheit der sehenen Walzen 12 führt. Das Fasergut kommt aus
Klinge 15 als Ergebnis ihrer Halterung kann die den mit Nuten versehenen Walzen 12 in Form einer
Klinge näher an dem Stachelzylinder 14 eingestellt 40 abgeflachten Bahn heraus und wird von der Stachelwerden,
als das bisher möglich war, da die Klinge walze 13 ergriffen. Während die Stachelwalze 13 umnicht
in der Lage ist, sich bei Berührung mit dem läuft, wird das Fasergut aufgenommen und von dem
Stachelzylinder zu verbiegen, selbst wenn die Ma- Stachelzylinder 14 gekämmt, der in der gleichen Richschine
unter schwerer Belastung arbeitet und große tung umläuft, wobei die aneinander zugerichteten
Mengen von hartem Fasergut verarbeitet. 45 Oberflächen der Stachelwalze 13 und des Stachel-Unmittelbar
über dem Stachelzylinder 14 befinden Zylinders 14 sich in entgegengesetzter Richtung dresich
mindestens zwei weitere Arbeits- und Reißwalzen hen. Während sich der Stachelzylinder 14 dreht, zieht
20 und 21. Die Arbeits- und Reißwalzen 20 und 21 er das Fasergut gegen die mit einer messerartigen
wirken in folgender Art und Weise: Schneide versehene Klinge 15 der Zerkleinerungsvor-
Die auf den Zylinderstacheln mitgenommenen 50 richtung und bewirkt so, daß das Fasergut zerkleinert
Fasern verlaufen zwischen dem Stachelzylinder 14 wird und irgendwelche langen Fasern in eine leichter
und der Reißwalze 21. Die Stacheln der Reißwalze verarbeitbare Abmessung zerschnitten werden. Das
21 ragen in der gleichen Richtung wie die Bewegung zerkleinerte Fasergut wird dann vom Stachelzylinder
der Fasern auf dem Stachelzylinder 14. An dieser 14 weggeschafft und den Arbeits-und Reißwalzen 20
Stelle setzen die Reißstacheln sich dem Durchlauf 55 und 21 zugeführt, die das Fasergut weiterhin streichen
der Fasern nicht entgegen. Bereits in den Reißstacheln und kämmen, bevor sie es zum Stachelzylinder 14 zubefindliche
Fasern werden vom Stachelzylinder 14 ab- rückführen.
genommen wegen der höheren Umlauf geschwindigkeit Das gekämmte Fasergut wird von dem Stachel-
dieses Zylinders. zylinder 14 unter der Wirkung der Zentrifugalkraft
Fasern sowohl von der Stachelwalze 13 als auch 60 entfernt, die aus dem Umlauf des Stachelzylinders 14
von der Reißwalze 21 nähern sich der Arbeitswalze resultiert, zum Teil auch durch Schwerkraft. Die vor-
20. Die Stacheln der Arbeitswalze 20 setzen den zwi- stehend erwähnte Kante 27 der Auslaßleitung 23 dient
sehen dem Stachelzylinder 14 und der Arbeitswalze auch dazu, Fasergut von dem Stachelzylinder 14 ab-
20 hindurchlaufenden Fasern Widerstand entgegen. zustreifen. Das gekämmte Fasergut wird so vom
Es besteht eine hohe relative Geschwindigkeit zwi- 65 Stachelzylinder 14 entfernt und durch die Auslaß-
schen dem Stachelzylinder 14 und der Arbeitswalze leitung 23 in eine Lage unter dem Zuführmechanis-
20, und die Fasern werden daher zwischen den bei- mus mit Hilfe eines Luftstromes gebracht, der durch
den gekämmt. Ein Teil davon wird der Arbeitswalze die Drehung des Zylinders entsteht. Dieser Luftstrom
bläst das Fasergut gegen das zylindrische Sieb 24 mit den offenen Maschen, das nur den Durchfluß der
Luft gestattet, während das Fasergut vom Sieb 24 abfällt und zwischen der Walze 25, die angetrieben sein
kann, und dem Sieb 24 auf das Förderband 29 ausläuft. Letzteres kann so angeordnet werden, daß es
das Fasergut an jedem beliebigen, geeigneten Punkt abgibt. Das Förderband 10 und die Auslaßleitung 23
sind direkt übereinander angeordnet. Dies erleichtert die Kontrolle und den Betrieb der gesamten Maschine
und des Verfahrens durch einen einzigen Arbeiter. Das Förderband 26 führt die Fasern seitlich
zu einem Behälter, der in geeigneter Art und Weise neben dem Arbeiter angeordnet ist, der die Maschine
beschickt. Dieser Arbeiter kann mit dieser Anordnung sowohl die Beschickung der Maschine als auch
die Abgabe überwachen und kann zusätzlich die Behälter austauschen und das alles mit einem Mindestmaß
an Bewegung. Dies ist bei Maschinen nicht möglich, bei denen die Beschickungsstelle und die Abgäbe
entfernt voneinander liegen und bei denen, wenn beispielsweise die Abgabeseite verstopft ist oder
in anderer Weise versagt, eine beträchtliche Menge an Ausschußmaterial und sogar Schaden am Gerät
entstehen kann, bevor der die Beschickung überwachende Arbeiter den Fehler bemerkt.
Die mit Nuten versehenen Walzen 12 und die Stachelwalze 13 haben verschiedene Oberflächengeschwindigkeiten.
Es besteht stets ein Vorsprung oder eine erhöhte Geschwindigkeit von ungefähr 10% in der Geschwindigkeit einer jeden Walze
gegenüber der Geschwindigkeit der vorangehenden Walze. Das Zuführband 10 wird vom Arbeiter auf
eine geeignete Geschwindigkeit eingestellt, und die Geschwindigkeit der anderen Teile wird entsprechend
angepaßt. Ein Beispiel der ungefähren Oberflächengeschwindigkeiten
der verschiedenen Teile wäre wie folgt, wobei die Geschwindigkeiten in Fuß je Minute
angegeben sind: 15, I6V2 und 18 für das Zuförderband 10, die mit Nuten versehenen Walzen 12 und
die Stachelwalze 13. In diesem Beispiel würden der Stachelzylinder 14 und die Arbeits- und Reißwalzen
20 und 21 Oberflächengeschwindigkeiten von 2000, 50 und 200 Fuß je Minute haben.
Als Ergebnis der vorliegenden Erfindung kann wirres hartes Faser-Abfallmaterial in einen Zustand
versetzt werden, in welchem das Fasergut wieder genutzt werden kann, beispielsweise durch Mischen mit
normaler Rohfaser.
Claims (6)
1. Maschine zum Auflösen von Spinnerei- und Weberei-Abfällen und zum Öffnen von hartem
Fasergut, z. B. Sisal, mit einer zum Zuführen des Fasergutes dienenden Stachelwalze, die einen
Einlauf mit einem Stachelzylinder bildet und diesem das Fasergut über eine der Stachelwalze angepaßte
und in eine nach unten gerichtete Kante auslaufende Führung darbietet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung als Zerkleinerungsvorrichtung ausgebildet ist und starr zwischen
der Stachelwalze (13) und dem Stachelzylinder (14) gelagert ist und eine Klinge (15)
mit messerartiger Schneide aufweist, die in einer starren Halterung (16, 17) ein- und feststellbar
gelagert ist, wobei Arbeits- und Reißwalzen (20 und 21) oberhalb des Stachelzylinders (14) zur
Weiterbehandlung des Fasergutes und eine Auslaßleitung (23) für das Fasergut vorgesehen sind,
wobei letztere unterhalb des Stachelzylinders (14), der Stachelwalze (13) und der Zuführungseinrichtung
(11) angeordnet ist. Λ
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- ^ kennzeichnet, daß die Klinge (15) zwischen den
Halterungsteilen (16 und 17) durch einen mit einer Stellschraube (19) versehenen Keil (18) feststellbar
ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stacheldichte auf dem
Stachelzylinder (14) zwischen im wesentlichen 0,63 und 0,80 Stacheln je Quadratzentimeter
Oberflächenbereich des Zylinders liegt, wobei die Stacheln in einer metallischen Basis in dem
Zylinder eingesetzt sind.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Basis aus Aluminium
besteht.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Teil der Auslaßleitung
(23) eine als Abstreifer zum Entfernen von
Fasergut dienende Kante (27) aufweist, wobei eine Verlängerung (28) des genannten oberen
Teils eine Abschirmung mindestens eines Teil- * bereiches der Stachelwalze (13) bildet. \
6. Maschine nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch ein unter dem zylindrischen
Sieb (24) zur Sammlung des Fasergutes angeordnetes Förderband (26).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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