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DE1064396B - Maschine zum OEffnen und Reinigen von Fasergut - Google Patents

Maschine zum OEffnen und Reinigen von Fasergut

Info

Publication number
DE1064396B
DE1064396B DEW16967A DEW0016967A DE1064396B DE 1064396 B DE1064396 B DE 1064396B DE W16967 A DEW16967 A DE W16967A DE W0016967 A DEW0016967 A DE W0016967A DE 1064396 B DE1064396 B DE 1064396B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflector
opening
angular position
machine
bars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW16967A
Other languages
English (en)
Inventor
Zoltan Szaloki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Whitin Machine Works Inc
Original Assignee
Whitin Machine Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Whitin Machine Works Inc filed Critical Whitin Machine Works Inc
Publication of DE1064396B publication Critical patent/DE1064396B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G9/00Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
    • D01G9/04Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton by means of beater arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Maschine zum Öffnen und Reinigen von Fasergut Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Öffnen und Reinigen von Fasergut mit zwei nebeneinander und parallel zueinander angeordneten, gleichsinnig rotierenden Schlagwalzen, zwischen denen zum Zuleiten des Fasergutes von der ersten Schlagwalze zur zweiten Schlagwalze sich ein mit keilförmigem Querschnitt versehener, leistenartiger Ablenker befindet, dessen Keilkante in den Zwischenraum zwischen den Schlagwalzen bis nahe an die Kreise heranreicht, welche die äußeren Enden der auf den beiden Schlagwalzen radial angeordneten Reißdorne oder Schlagbolzen beschreiben.
  • Eine solche Maschine erlaubt es, das gewöhnlich zu großen Klumpen geballte Fasergut, welches meist mit einer erheblichen Menge von Schmutz, Laub, Schalenresten oder anderen unbrauchbaren Stoffen vermengt ist, aufzulockern und von den Unreinigkeiten zu trennen, so daß das Fasergut anschließend in einer Krempelmaschine verarbeitet und dann zu Garn versponnen werden kann.
  • Im besonderen ist eine Reinigungsmaschine dieser Art bekannt, bei welcher mehrere Reinigungstrommeln oder -walzen vorgesehen sind, an denen sich Reinigungsbolzen befinden undzwischendenenSchlagnasen oder Ablenker in den eingangs gekennzeichneten keilförmigen Zwischenraum hineinragen. Diese Schlagnasen oder Ablenker sind hierbei an dem die Reinigungswalzen umschließenden Gehäuse fest angebracht.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Arbeitsweise der Maschine mit solchen fest angeordneten Ablenkern nicht in allen Fällen befriedigt und je nach dem gelieferten Material, insbesondere je nach dem Gewicht desselben, unterschiedliche Ergebnisse aufweist. Auch können hierbei unerwünscht große Kräfte auftreten.
  • Die Erfindung bezweckt, in Erkenntnis dieser Tatsache vor allem eine verbesserte Wirkungsweise der Maschine unabhängig von dem Gewicht des durchlaufenden Materials zu erzielen. Die Erfindung besteht bei der eingangs erwähnten Maschine darin, daß die Winkelstellung des Ablenkers einstellbar ist. Hierdurch ist es möglich, in Anpassung an das Gewicht sowie gegebenenfalls an die sonstigen Eigenschaften des Fasergutes eine in allen Fällen einwandfreie geordnete Übergabe desselben von der einen auf die andere Schlagwalze zu erreichen. Nur in diesem Falle kann der Ablenker seine Ablenkaufgabe auch tatsächlich erfüllen. Übermäßige an ihm wirkende Kräfte können vermieden werden, so daß er ohne weiteres auch aus verhältnismäßig dünnem Blech gefertigt werden kann.
  • Erfindungsgemäß ist des weiteren ein Zusammenwirken zwischen dem Ablenker und den Rast- oder Gitterstangen vorgesehen, welche in an sich bekannter Weise der zweiten Schlagwalze zugeordnet sind. Zu diesem Zweck ist die Anordnung derart getroffen, daß zugleich mit der Winkelstellung des Ablenkers auch die Winkelstellung der nachfolgenden Gitterstäbe bzw. zwei derselben dadurch einstellbar ist, daß die um Achsen parallel zur Drehachse des Ablenkers schwenkbaren Gitterstäbe untereinander sowie mit dem Ablenker durch einzelne Lenkerglieder verbunden sind. Eine an sich bekannte Anzeigevorrichtung kann die Winkelstellung des Ablenkers nach außen hin anzeigen, so daß das ordnungsgemäße Einstellen des Ablenkers erleichtert wird.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung nach der Erfindung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine in Richtung des Pfeiles 2 in Fig. 1 gesehene Ansicht in größerem Maßstabe, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind, Fig. 3 eine Seitenansicht, gesehen in Richtung des Pfeiles 3 in Fig. 2, Fig. 4 eine Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Ablenkers, Fig. 5 eine Seitenansicht des Ablenkers, Fig. 6 und 7 verschiedene Ansichten des oberen in Fig. 3 gezeigten Gitterstabes, Fig.8 die perspektivische Ansicht eines Lenkergliedes, Fig. 9 und 10 verschiedene Ansichten des unteren, in Fig. 3 gezeigten Gitterstabes, Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Lenkergliedes, Fig. 12 eine Seitenansicht einer linksseitigen Stützplatte, gesehen in Richtung des Pfeiles 12 in Fig. 2, Fig. 13 eine Ansicht auf die Schmalseite derselben, gesehen in Richtung des Pfeiles 13 in Fig. 12, und Fig. 1-1 und 15 Seiten- und Kantenansichten einer rechtsseitigen Stützplatte.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung umfaßt ein Gehäuse 10, welches mit einer auf dem Gehäuse befestigten und mit einem Abzugrohr 12 verbundenen Staubkappe 11 versehen ist. Ein Sieb oder eine Platte aus durchlochtem Metall kann zwischen dem Inneren des Gehäuses und der Haube vorgesehen sein. Beim Arbeiten der Maschine wird die Hauptmenge des Staubes und auch ein Teil der kleinen Schmutzteilchen durch die Haube 11 und das Rohr 12 abgesaugt.
  • Die Baumwolle oder anderes Fasermaterial wird der Vorrichtung durch einen Kastenspeiser zugeführt, der das übliche Nadellattentuch 20 aufweist, welches das Rohmaterial von einer Mischvorrichtung der ersten Schlagwalze 22 übergibt. Das Lattentuch 20 ist auf drehbaren Trommeln oder Rollen 24 montiert, wobei die obere Rolle 24 auf einer Antriebswelle 25 befestigt ist.
  • Die so beschriebene Vorrichtung ist von herkömmlicher Bauart (beispielsweise wie in der USA.-Patentschrift 2 518 713 beschrieben, worauf zwecks vollständigerer Erläuterung der einzelnen Teile Bezug genommen wird).
  • Eine Reihe von Gitterstäben 30 (Fig. 1) ist an Endplatten 31 befestigt und in der Nähe des Bewegungsbereiches der Reißdorne 32 der Schlagwalze 22 angeordnet. Eine Trennwand 33 (Fig. 1) ist im Gehäuse 10 in der Nähe des Leerlauf- oder Rücklaufstranges des Nadellattentuches 20 vorgesehen, eine zweite Trennwand 35 begrenzt einen Ablagerungs-oder Aufnahmeraum S im unteren Teil des Gehäuses 10, in welchem sich das grobe, unbrauchbare Material, wie z. B. Schmutz, Sand, Laubwerk, od. dgl., sammeln kann.
  • Eine zweite Schlagwalze 40 ist, wie in Fig. 1 dargestellt ist, etwas unterhalb und rechts von der ersten Schlagwalze 22 und eine zweite Reihe von Gitterstäben 42 ist in der Nähe der Schlagwalze 40 angeordnet. Die Gitterstäbe 30 und 42 können von einer üblichen einstellbaren Bauart und einige der Gitterstäbe mit Dornen, z. B. entsprechend Fig. 9 und 10, versehen sein. Die zweiteSchlagwalze 40 hat vorzugsweise flache Schlagbolzen 100, während an der ersten Walze 22 zugespitzte Reißdorne 32 verwendet werden.
  • Der Ablenker 60 umfaßt eine Stange oder Welle 62, die sich von der einen Seite des Gehäuses 10 bis zur anderen erstreckt und Tragzapfen 63 und 64 (Fig.4) an ihren Enden aufweist. Ein V-förmig zugeschnittenes :Xletallblech 66 ist angeschweißt oder auf andere `'eise mit der Welle 62 befestigt, so daß es eine Ablenkplatte bildet.
  • Der Tragzapfen 63 an der einen Seite der Welle 62 wird von einer Öffnung 70 (Fig. 14) einer Lagerplatte 71 aufgenommen, welche zugleich mit Gewindelöchern 72 zur Aufnahme von Klemmschrauben 74 (Fig. 2) versehen ist. Die Platte 71 hat ferner Bohrungen 76 zur Aufnahme von weiter hinten beschriebenen Drehzapfen 47 der Gitterstäbe 42a und 44.
  • Eine zweite Tragplatte 80 (Fig. 2) weist eine Öffnung 81 für den entgegengesetzten Tragzapfen 64 sowie eine Gewindebohrung 82 für eine Klemmschraube 83 auf (Fig. 3). Bohrungen 84 sind zur Aufnahme von Drehzapfen 47a an den entgegengesetzten Enden der erwähnten Gitterstäbe 42 a und 44 vorgesehen. Das äußere Ende des Tragzapfens 64 ist, wie an der Stelle 86 in Fig. 5 angedeutet, geschlitzt oder genutet, um einen vorspringenden Teil 87 (Fig. 2) am inneren Ende eines Lageransatzes 88 des Einstellhebels 90 (Fig.3) aufzunehmen.
  • Der Hebel 90 hat einen Zeigerteil 91, der auf eine Gradeinteilung auf einer festen Platte 92 hinweist. Die Teile 90, 91 und 92 bilden zusammen die Anzeigevorrichtung. Der Hebel 90 besitzt außerdem einen segmentförmigen Schlitz 94 zur Aufnahme einer Feststellschraube 95. Eine Schraube oder ein Bolzen 96 ist in das Ende der Welle 62 eingeschraubt und sichert den Hebel 90 auf dem Ende der Ablenkerkonstruktion. Beim Lösen der Schraube 95 und Verstellen des Hebels 90 kann die Winkelstellung des Ablenkers 60 wie gewünscht eingestellt werden.
  • Der obere Gitterstab 42 a (Fig. 6) trägt am einen Ende einen Zapfen 52, welcher durch ein Lenkerglied 54 (Fig. 8) mit einem Zapfen 59 (Fig. 3) am Ablenker 60 verbunden ist. Ein weiterer Zapfen 48 am Gitterstab 42a ist mittels eines zweiten Lenkergliedes 50 (Fig. 11) mit einem Zapfen 48a am Gitterstab 44 (Fig.9) verbunden.
  • Der linke Teil 99 (Fig. 12) der Platte 80 ist ausgenommen bzw. abgeflacht oder in seiner Dicke verringert, um Raum für die Lenkerglieder 50 und 54 zu schaffen, welche den Ablenker 60 mit den Roststäben 42a und 44 verbinden. Der obere Teil des Tragzapfens 64 (Fig. 4) ist aus Raumgründen in ähnlicher Weise abgeflacht.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß eine Winkelverstellung des Ablenkers 60 eine ähnliche Winkelverstellung der Roststäbe 42a und 44 bewirkt. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist ohne weiteres erkennbar.
  • Die Vorrichtung ist an oder in der Nähe der Zulieferungsseite eines Kastenspeichers angebracht, wobei die Baumwolle oder anderes Fasermaterial durch das Nadellattentuch 20 in verhältnismäßig großer Menge und in stark verwirrtem und verflochtenem Zustande, also noch wenig geöffnet, angeliefert wird.
  • Das Nadellattentuch 20 passiert den üblichen, nicht dargestellten Abstreifer und übergibt dann eine Fasermenge von im wesentlichen gleicher Menge der ersten Schlagwalze 22. Diese arbeitet in der üblichen Weise, indem sie die Fasermasse öffnet und eine große Menge von Schmutz und Abfall aussiebt, welche durch die Zwischenräume zwischen den Gitterstäben 30 in den Ablagerungsraum S fällt.
  • Nach Passieren der Schlagwalze 22 ist das Fasermaterial gezwungen, über den Ablenker 60 in den Engpaß zu laufen, welcher von den im entgegengesetzten Drehsinn sich bewegenden Reißdornen 32 bzw. Schlagbolzen 100 der beiden Schlagwalzen 22 und 40 durchlaufen wird.
  • Der Weg des Fasermaterials, welches die erste Schlagwalze 22 verläßt, steht unter dem Einfluß der Menge des Fasermaterials, welches durch das @Tadellattentuch 20 laufend geliefert wird.
  • Um die Öffnung und Reinigung der Fasern zu erzielen, müssen diese in das Zentrum der Zone geleitet werden, in der die Reißdorne 32 und Schlagbolzen 100 der Walzen 22 und 40 aneinander vorbeigehen.
  • Man hat so die llöglichl:eit, durch eine geeignete Winkeleinstellung des Ablenkers 60 auch jeweils ein Fasergut von bestimmter Menge und Fasersorte in das Zentrum der Zone zwischen den Wegen der Reißdorne 32 und 100 zu leiten.
  • Nachdem das Fasermaterial die Schlagwalze 40 und die ihm zugeordneten Gitterstäbe passiert hat, wird das gelockerte und gereinigte Material durch eine Öffnung 102 nach unten zu den nachfolgenden Arbeitsgängen abgeführt.
  • Die beschriebene Maschine wird mit Erfolg dazu verwendet, mehrere hintereinandergeschaltete Öffnungsvorrichtungen zu ersetzen, welche bisher hierfür benötigt wurden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Öffnen und Reinigen von Fasergut mit zwei nebeneinander und parallel zueinander angeordneten, gleichsinnig rotierenden Schlagwalzen, zwischen denen zum Zuleiten des Fasergutes von der ersten Schlagwalze zur zweiten Schlagwalze sich ein mit keilförmigem Querschnitt versehener, leistenartiger Ablenker befindet, dessen Keilkante in den Zwischenraum zwischen den Schlagwalzen bis nahe an die Kreise heranreicht, welche die äußeren Enden der auf den beiden Schlagwalzen radial angeordneten Reißdorne bzw. Schlagbolzen beschreiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung des Ablenkers (60) einstellbar ist.
  2. 2. Öffnungs- und Reinigungsmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit der Winkelstellung des Ablenkers (60) auch die Winkelstellung der nachfolgenden Gitterstäbe (42) bzw. zwei derselben, über welche das behandelte Material geleitet wird, dadurch einstellbar ist, daß die um Achsen parallel zur Drehachse des Ablenkers (60) schwenkbaren Gitterstäbe untereinander sowie mit dem Ablenker durch einzelne Lenkerglieder (50 und 54) verbunden sind.
  3. 3. Öffnungs- und Reinigungsmaschine nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Anzeigevorrichtung (90, 91, 92) für die Winkelstellung des Ablenkers (60). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 514 565, 588 194; USA.-Patentschriften Nr. 2 421478, 2 518 713.
DEW16967A 1955-03-15 1955-06-28 Maschine zum OEffnen und Reinigen von Fasergut Pending DE1064396B (de)

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DEW16967A Pending DE1064396B (de) 1955-03-15 1955-06-28 Maschine zum OEffnen und Reinigen von Fasergut

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