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DE1435370A1 - Verfahren zum Strecken und Bauschen von synthetischen Garnen - Google Patents

Verfahren zum Strecken und Bauschen von synthetischen Garnen

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Publication number
DE1435370A1
DE1435370A1 DE1964B0079403 DEB0079403A DE1435370A1 DE 1435370 A1 DE1435370 A1 DE 1435370A1 DE 1964B0079403 DE1964B0079403 DE 1964B0079403 DE B0079403 A DEB0079403 A DE B0079403A DE 1435370 A1 DE1435370 A1 DE 1435370A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
delivery
stretching
yarns
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1964B0079403
Other languages
English (en)
Other versions
DE1435370B2 (de
DE1435370C3 (de
Inventor
Anil Chandrakant
Jenkins Donald Glyn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Nylon Spinners Ltd
Original Assignee
British Nylon Spinners Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB4556063A external-priority patent/GB1085239A/en
Application filed by British Nylon Spinners Ltd filed Critical British Nylon Spinners Ltd
Publication of DE1435370A1 publication Critical patent/DE1435370A1/de
Publication of DE1435370B2 publication Critical patent/DE1435370B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1435370C3 publication Critical patent/DE1435370C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
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    • D02J1/229Relaxing

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ΓνΟ. H. FIMCKE
mqnch-ens
J9.N-3v.19o4
U35370
Mappe I9 928
Beschreibung
zum Patentgesuch
der Firma BRITISH NYLOBf SPIKNEHS, LTD.f Pontypool, Monmouthshire,
Grossbritannien
betreffend»
"Verfahren zum Stracken und Bauschen von synthetischen Garnen"
Die Prioritäten der Anmaldung in Grossbritannien vom I9· November I963 und vom 3· Juni I964 werden in Ansprach genommen.
Die Erfindung betrifft das Strecken und Bauschen von synthetischen Polymergarnen.
Zur Herstellung von Bauschgarnen aus ungestreckteh; ästhetischen Polymerfaden, wie sie vom Hersteller gesponnen »erden, i'sVes erforderlich» die Fäden au strecken und au bauschen*
1»·
Bs sind bereite verschiedene Wege bekannt» das Stregk·» 'und·:Kräuseln zu kombinieren, beispielsweise durch normales Strecken eines "falsch geairimten ungestreckten Games und durch Palschzwirnen eines ungestreckten Garnes mit einer zum Strecken ausreichenden Spannung.
Eine andere Methode» das Strecken und Kräuseln am kombinieren, ist besöhriö- ~hen.votd.oni bei dem ein ungestrecktes Garn mit den Quetschwalzen einer
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Stauchkammer-Xräuselvorrichtung gestreckt wird,und das Garn wird gekräuselt und die Kräuselung fixiert t alles in der Eräuselvorrichtungo
Bs vrurde noch eine weitere Eombinationsmöglichkeit für das Strecken tmd Kräuseln \baschrieben, bei der das Garn mittels miteinander kämmender' Zahnräder gekräuselt wirds während es sich unter Spannung zwischen dem Streckstift und der Streckwalze einer normalen Streckeinrichtung für solche synthetische Polymergarne befindetο
In den meisten der bekannten Yerfahren ruhte der Nachdruck auf der Anpassung des Bauschverf ahrens an das übliche Streckverfahrens wobei der wirtschaftliche Vorteil erreicht werden sollte, den Bauschschritt als getrennten Schritt bei der Herstellung von Bauschgarnen zu vermeiden«
Gewisse weitere JJebenvorteile können sieh ebenfalls ergeben« insbesondere bezüglich der Fixierung der während des Bauschens erteilten Kräuselungo In vielen Fällen ist die Streckwärme genügend hoch» so daß irgendeine spezielle Wannefiiüervoriichtung' nicht benötigt' wird· ' "" "
Wirtschaftlich -und technisch sind jedoch nicht alle Argumente günstig für das Bauschen beim Strecken» Die Produktivität bei einer gegebenen Pabrikationsraumgröfie ist manchmal größerp trenn das" Strecken beim Bauschen durchgeführt wird; und die Eaumbegrenzungenj die durch die Anpassung der Bausoheinrichtungen an die Streck-Zwirnmaschinerie erzwungen werden, können vermieden werden, wenn die Anpassung vom entgegengesetzten Ständpunkt aus '
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vorgenommen wird«
In der Präzis kann also ein besseres Bauschgarn wirtschaftlicher dadurch hergestellt werden, daß zunächst ein ungestreoktes Garn heim Bauschen gestreckt wird als beim Bauschen eines Garnes, während es gestreckt wirdo
Sie Erfindung betrifft speziell beides, nämlich Strecken eines ungestreckten Garnes und dann Bauschen desselben« beispielsweise in einer Stauchkaimnor-Kräuselvorrichtungo Ein solches Verfahren, das im folgenden definiert wird, hat nicht nur eigene wirtschaftliche und technische Brauchbarkeit ρ sie ermöglicht auch, daß ein neuartiger Bauschgarntyp hergestellt werden kann, der Gegenstand einer gleichzeitig eingereichten Anmeldung ist.
Erfindungsgemäß wird bei einen Verfahren zum Strecken und-Bauschen streckbarer synthetischer Polymergarne ungestrecktes Garn aus einen streckbaren synthetischen Polymermaterial mittels Liefereinrichtungen mit einer vorgegebenen Rate in eine Strackzone geliefert, das Garn wird in dieser Zone mit Streckeinrichtungen gestreckt, die mit einer Streckrate arbeiten» die mindestens doppelt so groß ist wie die erwähnte vorgegebene Bate? das gestreckte Garn wird von der Streckeinrichtung im wesentlichen mit der Streckrate abgeliefert und mit einem geringen Grad einer mechanischen tJber-Lieferung, das heißt nicht mehr als 20 ^, an einen Bauschmechanismus, und das gestreckte Garn wird dann von diesem gebauscht o
Vorzugsweise besieht die Liefereinrichtung: und die Streckeinrichtung aus Walzenanordixungsn; und vorzugsweise wird das Strecken mit einem in der
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BADORiGfNAL
Streokzone angeordneten Streckstift lokalisiert, wo Wärme auf Wunsoh auf das Garn gegeben werden kann» um das Streoken zu erleichtern. Wahlweise können auch die Liefereinrichtungen Quetschwalzen umfassen, die so angeordnet sind, daß sie stromaufwärts van einer zugehörigen Lieferwalzenanordnung wirken, wobei der Zweck der Quetschwalzen darin liegt» Spannungsungleiehmäßigkeiten im Garn in der Lieferwalzenanordnung zu vermeiden. Tatsächlich kann ein geringfügiger ( etwa 0,1 # bis 10 %>) Streckgrad zwischen den Quetschwalzen und der Lieferwalzenanordnung stattfinden»
Mit "mechanischer tiber-Lieferung" soll gesagt werden, daß das Gesehwindigkeitsverhältnis der einzelnen Walzen so gewählt ist» daß eise tiber-Lieferung in der angegebenen Menge stattfindet» wenn auch das frisch gestreckte Garn selbst aufgrund seiner Eigenschaften sich ton einen gleichen. Betrag in Längsrichtung zusammenzieht β
Wird dafür gesorgt, daß das Streoken beendet ist, gerade ehe das Garn am ' Bauschmechanismus ankommt, können die sich aus dieser Bähe ergebenden Vorteile sehr genau kontrollierbar erreicht werden und ohne die Schwierigkeit, beispielsweise eines Schlupfes zwischen den Quetschwalzen einer Stauchkammer und dem Garn, was auftreten kann» wenn solche Walzen als Streckmittel selbst verwendet werden· Eine tJber-Lieferung von mehr ale 20 $> ist wahrscheinlich nicht zu erreichen? und wenn eine Stauchkammer-Kräuselvorrichtung der Bausohmechanismus ist» muß das Über lieferte Garn eventuell erhitzt werden» um die Längenkontraktion zu unterstützen, die sonst nur :ln geringerem Umfange stattfindet, beispielsweise wenn Über-
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BAD ORIGINAL
-5-Lieferungen in der Nähe von 12 $ erreicht werden müssen.
Die folgende Bauschstufo kann beispielsweise aus einer der Arten des Falsohzwirn-Kräuselprozesses bestehen» die von positiver Zulieferung abhängen, Luftstrom-Bauschen, Kantenkräuseln oder Stauchkammer-Kräuseln,,
Bei allen diesen Verfahren ist es für die Art des Kräuseleffektes, der auf das frisch gestreckte Garn ausgeübt wird, wichtig, daß die Spannung in Garn, wie es von den Streckwalzen zur folgenden Verfahrensstufe geliefert wird, genau kontrolliert wird, vorzugsweise auf einem niedrigen Wert« Die Art des frisch gestreckten Garnes, beispielsweise Nylongarn, ist so, daß sie irgendwelchen kleinen Diskrepanzen in der Anpassung der Geschwindigkeit der Streckwalze an die der Walze oder Walzen, die in der folgenden; ·.. Verfahrensstufa verwendet werden, Rechnung trägt«
Das Verfahren ist nioht nur geeignet, eine neue Garnart zu erzeugen, sonde* führt auch in der Braxi3 zur Herstellung von besser zusammengefaßten zusammengesetzten Bauschgarneu aus einer Vielzahl von di&iifreien einzelnen Liefergarnenj verglichen mit denen, die durch Stauohlcammer-Kxäuselung einer ähnlichen Anzahl von gestreckten und verdrallten Liefergarnen ersaugt werden können, weil es eine Möglichkeit ist, drallfreie Garne in einer S£aucakammer zu kräuseln. Solche besser zusammengefaßten Garne , die . im Anschluß an das Bauschen verdrallt werden, sind runder als ihre nachträglich verdrallten Gegenstückes die aus einer Vielzahl von gestreckten und verdrallten Liefergarnen hergestellt werdeno
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Ein neuartiges Garn des Stauchkammer-Typs, das in der gleichzeitig eingereichten Anmeldung beschrieben isty ist durch eine vergrößerte Bauschigkeit gekennzeichnet, einen verbesserten Grad an fixierter Krause·, lung und eine verbesserte Gleichförmigkeit der Kräuselung längs des Garns j verglichen mit bisher hergestellten Bauschgarnen vom Stauchkammer-, Typ» Die dbigen Eigenschaften ergeben sich aus der Näh© der Streck- und Bauschschritte, und. der Kontrollgenäuigkeito die durch das Yerfahren erreicht wird, insbesondere bezüglich der Spannung und Temperatur dee Garnes sowie seines Mo. 1 okularordnungs-Zustands zur Zeit des Kräuseins.
Die tJber-Lieferung an Garn von der Streckeinriehtung ist erforderlich? um die Spannung zu kontrollieren, und insbesondere um im Garn während dee Kräuseins eine höhe Spannung zu verhindern, Die Kon tarolle der Spannung kontrolliert unter anderem die Temperatur, auf die das Garn während des Kräuseins in einer Stauahkammer erhitzt wird» und das ist wegen der Wirkung der Temperatur auf die Kräuselhaufigkeit wichtig: je höher die Temperatur iat, umso höher ist die Kräuselfrequenz«
Die Spannung im laufenden Garn ist das Ergebnis einer Herstellung von Gleichgewichtsbedingungen zwischen der Linearkontraktioh, die im Garn unmittelbar nach der Freigabe aus dar Streckspannung stattfindet g und der Linearrelaxationp die $\m durch den Umstand der mechanischen Über-Lief erung erteilt wird«, Diese Spannung, und der frisch gestreckte Zustand des Garnes, sind für die verbesserte Kräuselneigung des Garnes nach der Erfindung verantwortliche ■
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BADORiCaINAl
Im Falle einer folgenden Stauohkammer-Kriuseletufe wurde festgestellt» daß eine geringe Eingangaspannung» entsprechend einem besoheiden hohen Über-Lieferungsgrad, in gewissem Umfang für eine verbesserte Neigung des Garnes verantwortlich ist« in der Stauohkammer zu kräuseln·
Eine solche verbesserte Kräuselneigung» im besonderen Falle des Stauch« kammer-Kräuselns» ist wahrscheinlich die Ursache dafür» daß eine schmalere Kolonne gekräuselten Garnes erfindungsgemäß bei einem gegebenen Kräuseldruck erzeugt wird» verglichen mit der in einer gewöhnlichen Stauohkainmer erzielten. .ν
Sine schmalere Kolonne aus gekräuseltem Garn in einer Stauchkammer mit ■= gegebenen Innenabmessungen neigt dazu, häufiger zusammenzufallen als eine Säule gowöhttlioher Breite» die die Kammer füllt. Räufiges Zusammenfallen der Kolonne, in ,unregelmäßigen Sichtungen sorgt, für rapide Örtliche Druck-· fluktuationen direkt unter dem Walzenspalt» an dem Punkt» wo die Art der Kräuselung der Fädcm bestimmt wird. Das Garn an diesem Punkt wird in der Ebene parallel zur Achse der Quetschwalzen hin- und hergefaltet» und nur ■. bruchstückhaft später orientieren sie sich neu» wenn die Seitengrenzen der Kräusclkammer» nämlich die Walzenumfänge» sich voneinander trenn«* so daß sie eino Säule aus gekräuseltem Garn bilden» das eine Faltenlage hat» die in der Ebene senkrecht zu den Achsen der Walzen liegt ο
Diese rapiden Druckfluktuationen im Kräuselpunkt rufen einen gewissen Unregelmäßigkeitsgrad für die erzwungene Kräuselform hervor» die
•••A
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.. . ' ■ .. - ; - -8- ■ . . ' ' '..-.■;
insbesondere bezüglich des Bauschgrades des Garnes einige Vorteile hat.
Der Unregslmäßigkeitsgrad hängt vom tJber-Liefergrad ab und ebenso von
der für die Stauohkammer eingestellten Kräusellasto
Je höher die Über-Lieferung im allgemeinen Bereich von 3 $ bis 9 fo ist« umso größer ist der Unregelmäßigkeitsgrad bei geringen Kräuselbelastungen} beispielsweise 454 - 136Ο g ( 1 - 3 lbs.)ο Sine Über-Lieferung 70η etna 5 bis 7 # sorgt für eine erwünschte Unregelmäßigkeit in der Kräuselformo
Eine hohe Kräuselbelastung, beispielsweise 1,82 - 2S72 kg ( 4 - 6 lbs·) sorgt wegen der verbesserten Kräuselneigung des frisch gestreckten« gering gespannten Garnes dafür, das Garn zu überkräuselns das heißt die Kräuselung hat eine, höhere Frequenz und eine größere Regelmäßigkeit als gewöhnlich t so daß ein Bauschgarn erhalten wird, das für. einige Zwecke zu kompakt ist.
Manchmal besteht keine Notwendigkeitp dem Garn während oder nach dem
Kräuseln Wärme zuzuführen, um die Kräuselung zu fixieren9 weil die
Streckwärme so groß istj, daß die Temperatur des Garnes auf einen Wert gehoben ist j der für eine adäquate fixierung der Kräuselung für gewisse
Zwecke sorgt ο Wenn die Stauchkammer-Kräuseivorrichtung jedoch beispielsweise mit Heizeinrichtungen ausgerüstet ist, wie sie das gewöhnlich ist$, ist es dann nur notwendig; sie als Hilfsmittel zur Herabsetzung der Heibung zwischen den Wänden der Kräuselvorrichtung und dem Garn in ihr zu
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. ■ .. . ■ ■ ' BAD ORfGfWAL :
verwenden, und zur schnelleren Erreichung des Temperaturgleichgewichts am Beginn des Verfahrens ο
Es ist möglich, daß das Verfahren kontinuierlich durchgeführt wird, weil das nacheilende Ende eines ungestreckten Liefergarnes zum voreilenden Ende einer frischen Fackung geknotet werden kann.. Solche Knoten können durch die Streckstuf© laufen; und da sie nur einen sehr lokalen Effekt haben, treten sie nicht in Erscheinung,, wenn das Garn gebauscht worden ist. Natürlich ist es erwünscht« irgendeine Anordnung für die kontinuierliche Aufnahme der gebauschten Garne äenso zu verwenden) und eine geeignete Vorrichtung für diesen Zweck ist in der anhängigen Patentanmeldung No ο beschrieben,,
Im Falle ainer folgenden Falschzwirn-Kräuselstufe mit positiver Zulieferung kombiniert die Streckwalze diese Funktion mit derjenigen einer positiven tft>er~Liefsrung in die Zwirn- (und Fixier-)zone von beispielsweise 7 % bis 15 insgesamt ο Der Effekt des Falschzwirn-Kräuselns frisch gestreckten, üher-lieferten Garnes besteht darin, daß gekräuseltes Garn d9r erwünschten Eigenschaften mit größerer Durchsatzrate erzielt wird als bei Verwendung gewöhnlichen gestreckten Garnes als Lieferung ( mit einem beträchtlich geringeren tJber-Liefergrad )·
Beispielsweise können gekräuselte mehrfädige Garne aus Polyhexamethylenadipamid mit einem gestreckten Denierwert von "JO 50 % schneller hergestellt werden, wenn sie mit einem Streckverhältnis von 3»^β unmittelbar vor dem Pal scha wirn-Kräuseln mit einer üblichen Falsohzwirn-Spindel
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mit zugehörigem Heizer gestreokt werden» und das Garn mit der Streckwalze mit einer Über-Lieferung von I3 1/2 überliefert wird, verglichen mit einer Über-Lieferung von 2,7 % » die normalerweise verwendet wird» wenn gestreckte Garne gekräuselt werden» Sie wichtigen Eigenschaften des gakräuselten Garnes» beispielsweise seine Kräuselfestigkeit, werden durch die höhere Geschwindigkeit nicht 'beeinträchtigt, -Fahrend diejenigen von gewöhnlich gestrecktem Garn zur Verwendung als gestrecktes Liefergarn von der Packung unter einen annehmbaren Wert herabgesetzt werden, wenn sie mit der erwähnten Übor-Lieferung'von 2,7 % bei dieser höheren Geschwindigkeit gekräuselt werden*
Wahlweise können noch Luftstrahlen vorgesehen werden» die auf die ungespannte Garnlänge zwischen den Lieferkuehen und den Lieferwalzen der Streokeinriohtung einwirken« oder auf die ungespannte Länge zwisohen der Streckeinrichtung und dem Bauschmechanismus, um eine gewisse Mischung der Fäden eines Einzelgarnes zu erreichen, oder aller Fäden einer Mehrzahl solcher Garne» um damit zu erreichen, daß diese Garne vor dem Bauschen zu einer einheitlichen Ganzheit zusammengefaßt werdem
Stattdessen oder ausätzlichs können solche Luftstrahlen, stromabwärts vom Bausohmechanismua für denselben Zweck eingesetzt werden, zusammen mit der Funktion, die Fäden nach dem Bauschen und vor dem Auf wickeln zu kühlen»
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung noch näher erläutert werden? es zeigen:
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BAD
-IT-
Figo 1 ein schematisches Diagramm des Garnweges und der Streck- und Bausohinstrumente nach der Erfindung mit Bezug auf einen Stauch·
kammer-Bausohmeohanismusi Fig. 2 eine um 9O versetzte Ansicht eines Teils der Einrichtung nach
Figur 1f und Flg. 3 ein sohematisohes Diagramm des Garnweges und der Streok- und
Bausohinstrumentc maoh der Erfindung bezüglich eines Falsohzwlrn- Bauaohmechaniswue·
Figuren 1 und 2 zeigen die allgemeine Anordnung eines Verfahrens naoh der Erfindung» bei dem ungestreoktes Garn von einer Packung abgezogen» gestreckt, in einer Stauchkammer gebauscht und schließlich auf gewickelt wird»
üngestrecktes Garn Y wird über das finde einer Packung 1 auf einem Spinnzylinder 3 gezogen, läuft durch einen Fadenführer 5 auf der Achse dee Zylinders 5, und zwar durch die Förderwirkung einer angetriebenen Walze 7 und der komplementären, schwenkbaren Quetsehwalze $e Das Garn läuft um den Umfang der Quetschwalze 9 vom Fadenführer 11 und dann durch den Spalt der Quetschwalze 9 und der Walze 7·
Von der Lieferwalze 7 läuft das Garn in die Streckstufβο Diese Stufe besteht aun Lieferwalze 13 mit Trennwalze 15$ und Streckwalze 17 mit Trennwalze 10» Zwischen der Lieferwalze und der Streckwalze wird das Garn um einen nicht rotierenden Streckstift 21 gewickelt ρ mit dem der Streckpunkt lokalisiert wird.
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Aue dieser Streokstufe läuft das Garn nun mar Bausehetufe. Die Zulieferung zur Stauohkanmer besteht aus Lieferwalze 23» die vom Umfang der Krausei-. «alee 25 angetrieben wirdeSie Lieferwalae 25 ist schwenkbar auf Arm 2? montierte Saohdeo das Garn duroh den Spalt zwischen den Walzen 23 und gelaufen ist, läuft es in Berührung mit dem Umfang der Kräuaolwalse 25 duroh den Spalt avAsohen dieser und der entsprechenden Eräusslwelee 29· Sie SaitenirSnde J1 und 33 der Stauohkammer sind in Figur 2 ebenso wie ihre dünnen Verlängerungen 35» 37 dargestellte
Aus der Stauohkajaaer lauft das gekräuselte Sam in einer säulenartigea Hasse in die belastete Fixierkamoer 39 (Figur 1). Ss ist Birar Torsorge dafür getroffen« die Wände der Fixierkamaer zu heissen* vooßL swar innerhalbe des Mantels 41 s beispielsweise mit elektrischen Wider» standsheizkurperiit diese Heizkörper sind Jedoch in Figur 1 nicht darge« stellt, .
Sie Fixierkaomer sitzt flexibel auf freitragenden Stahlfedern 45* so daß sie sich in ihrer L&ngarioiitung feagrenst relativ zur Stauohkacnser bewegen kaim» und Bewegungen der Fixierksraasr werden als Hilfsmittel dazu verwendet* die Spannung des von der Kammer abgezogenen Garns zu rageine Die Arte den Stauehkasaner-Bausohproaeß zu kontrollieren» bildet nicht Gegenstand der Erfindung» sie trird jedoch nSher beschrieben» um die Beschreibung des Gesamtbetriebes dieser Ausführungafccnn der EcfiBjäung vollständig zu haben»
Die Fixierkammer wird mit Gewicht 47 belastet ρ um den erforderlichen
Rückdruck für das Kräuseln au schaffen» der Austritt des Garnes aus dem . 909819/1055
BAD ORiGiNAL
Abgaheende wird duroh eine eingestellte Verengung dieses Endes behindert« ' so daß die on die Fixierkammer gebrachte Last wirksam wird. Das Gewicht 47 bildet sowohl das Gegengewicht als auch die B^rsuseldruokbelastung« und hängt an einem Seil 49» das um eine Scheibe 51 läuft· Das Auslaßende der Fixierkammer ist in der Front-Hückseite-Ebene der Kammer mit einer Klappe 53 verengt» die mit einer Schraube 55 in der eingestellten Lage gehalten wird. Ein JELkroschalter 57 kann bei kleinen Tertikaibewegungen der Fixiorkammer arbeiten» so daß die' elektrische Regelschaltung der variablen Spanneinrichtung beeinflußtvwLrd, wie noch beschrieben wird·
Das gekräuselte Garn wird nach dem Austritt aus der Fixierkammer zunächst um eine Spannstange 59 geleitet; durch die eine geringe Spannung eingebracht wird, um die Fäden etwas zu begradigen und Knäuel herauszunehmen» ' Anschließend läuft es um einen feil des TJmfangs einer magnetischen ?artikelbxense 61, mit der es im gewünschten variablen Grad gespannt wird. Bas gekräuselte Garn wird in Packung 63 auf Aufwickelwalas · 65 auf.- .J. gewickelt, die peripher mit einer Antriebswalze 67 angetrieben wird* das Garn wird mit einer hin und her gehenden Traversierführung 69 nach Durchtritt durch einen Fadenführer 71 traversierte
Die elektrische Sohaltung, mit der die variable Spanneinrichtung 61 kontrolliert wird» hängt von der Gammenge in der Fixierkammer ab und besteht aus den Anschlüssen 73 für Wechselstrom vom Hetz. Dar Strom wild an die Primärspule eines angezapften Transformators 75 geliefert, zwischen dessen beiden Anzapfungen der Mikrosohalter 57 auswählt» Die ausgewählte
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U35370
-M-
- Auegangsspannung wird im Gleichrichter 77 gleichgerichtet» und der Gleichatroaauegang mit dieser Spannung wird zur variablen Spanneinrichtung, der magnetischen Partikelbremse 61 , geliefert.
IM· Arbeitsweise dieser Kongankontrolleinrichtung ist so» daß kleine Auf- und Abbewegungen der Fixierkammer die dem Garn mit der magnetischen Parti-
j kelbreaee erteilte Spannuni; regulieren, und damit die Menge des in der
■ ' Zeiteinheit aua der FixiejJkammer herausgezogenen Garnes» und zwar in
■ «liwr Weise» die so berechnet ist, daß die Garnmenge in der Kammer in we- ! «entliehen konstant bleibt. Gleichzeitig bleibt der Kräusel-Gogendruok, der durch die Belastung auf der Fixierkanmer erzeugt wird, konstant, und wird wirksam an dor Trenne teile zwischen der Stauchkammer und der Fixierkammer kontrolliert.
Im Betrieb der in Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird ungestreoktes Garn von der Packung mit den Quetschwalzen abg·- aogen, zwischen den Quetschwalzen und den Lieferwaizen leicht (etwa zwisoheii 0,1 jC und 10 i>) gedehnt, zwischen den Lieferwalzen und der Strackwalze duroh Dehnen um wenigstens 200 und wahrscheinlich zwischen 300. und 400 % gestreckt. Der Streckstift ist gewöhnlich nicht beheizt. Von der Streckwalze wird das Garn an die Stauchkasmer mit einem geringen mechanischen Über-Lieferunpfsgrad überliefert, gewöhnlioh kleiner als 10 % der durch die Einstellung der Helatirgesehwindigkeiten der Streckwalze und der Xräutelwalzen der StAuohkammer festgehalten wird. Das gestreckte Garn,
da· noch unter den unmittelbaren Efaohwirkungen des Streckens steht» wird
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unmittelbar durch die Krtuaelwirkung der Stauohkammer gebauscht» und die Bausohung ist permanent, ohne daß normalerweise die Fixierkansser susatslich beheist «erden nuß. Das Oarn wird dann in der üblichen Weise, «ie bereit· beschrieben» auf gewickelt.
Wenn eine höhere neohaaieohe tiber-Lieferung erforderlieh ist als beispieleweiae 10 bei Nylon 66 ( und je größer die tiber-Lieferung ist, umso feiner ist die in der Stauohkammer eraielte Kräuselung), so kann dieee nur zugelassen «erden» wenn die Streckwalze beheist wird, um damit eine beschleunigte Zusaaeueneiehung im gestreckten Qarn au erzielen. Ohne diese Maßnahm· wird das Terfahren unbehevraohbar«
Ia Pigur 3 ist die allgemeine Anordnung eines Terfahrene nach der Srflndung dargestellt, nao» dem ungestreoktes Garn von einer Packung abgesogeny ge~ streckt, in einem Falsohzwirn-Bauscbmeohanismus gebauscht und aufgewickelt «ird·
tJngestreckte Game Y1 und Yg werden von nicht dargestellten LieferpaokusgeiB mit einer Lieferwalzenanordnung 79 aus Quetschwalzen 81 und Trennwalae 83 abgesogen« von der aus sie zur Streckstufe laufen«. Das Strecken findet «wischen der Lieferwalzenanordnung und einer Streokwalzenanordnung 85 statt, die aus Quetschwaisen 87 und einer Trannwalsse 89 besteht 9 wobei der Streokpunkt mit einem nioht drehbaren Streckstift £1 lokalisiert wird, um den die Garne um eine vollständige Windung gewickelt werden»
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Von der Streokstufe laufen die Garne jetzt zur Bausohstufe, die aus einer Falschzwim- und Wäimefixiereinriohtung besteht« Sie Garnwege werden mit Fadenführern 93, 95 getrennt! und die getrennten Garne laufen dann duroh einen elektrischen Kontaktheizer 97· Vom Heiser laufen die Garne veiter zu zv/ei gegensinnig rotierenden Reibungs-Falsehzwirnrohren 98, 99, die den Garnen Falsohawirn in umgekehrten Richtungen erteilen} der Drall läuft in den Garnen durch die WSrmef ixierzone sum Spalt der Streokwalzenanordnung; zurück« Bor Drall wird dann auf der stromaufwärts liegenden Seite der Zwirorohro fixiert! und die Garne werden unmittelbar nach Verlassen der Rohre entdrallt. Sie falschgezwiraten, latent gebauschten Garne werden dann getrennt über Buten in einer frei drehbaren Führungswalze 101 geführt» und werden aus der Bsuschzone mit der Aufnfthoewalsenanordnung 103 herausgezogen» die aus einer angetriebenen Walze 105 und ihrer Trenawala· 107 besteht ο Sie Garne werden dann einer nicht dargestellten Aufwickelanordnung zugeführt·
Im Betrieb der Ausführungsform der Erfindung nach Figur 3 werden ungestreokte Garne mit der Lieferwalzenanordnung von ihren Packungen abgezogen und dann zwisohen dieser Anordnung tmd der Streokiralzenanordnung gestreckt, indem sie um einige 200 bis 400 $ gedehnt «erden. Aus der Streoknalzenanordnung werden die gestreckten Garne an die Falsohzvirn~Bausohstufe ttber-gelieferts die fiber-Lieferung wird durch die geringere Umfangsgeschwindigkeit der Aufnahmewalzenanordnung im Vergleich zu der der Streckwalzenanordnung eingestellt und dient selbst als die positive Zulieferung zum Falschzwirn-BauschmeGhanienrus· Der Grad der fJber-Lieferung zwisohen der Streckwalzenanordnung und den Falsohzwirnrohren selbst unterscheidet
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siob im allgemeinen von dem zwischen den beiden Walzensätzen» und zwar aufgrund der durch die Falsohzwirarohro erzeugten Spannung« gleichgültig, ; ob diese» wie dargestellt» Sriktionsrohre sind oder üblichen Aufbau haben. Der erzwungene Falschzwim, etwa 31 Windungen/cm ( 80 /Zoll)» läuft an den Spalt der Streckwalzenanordnung zurück und wird mit dem Konfcaktheiser in den Garnen fixiert» der beispielsweise auf 230° 0. für Garne aus Nylon 66 erhitzt ist« Quetschwalzen werden für die Streokwalzenanordnung benötigt» um den Jfelsehzwira aufzuhalten und daran zu hindern» zur Trennwalze zurückzulaufen» wo er sonst zu einer Kollision der Came führen könnte» Ton der Abnahmawalzenanordnung werden die beiden entgegengesetzt gezwirnten Bausohgame positiv an einen Aufwiökelmeohaniemus geliefert) wo die (käme entweder gefacht oder getrennt aufgewickelt werden.· Bine gewisse Überlieferung ist.normalerweise erforderlich» um einer gewissen Eontraktion der Garne vor dem Aufwickeln Rechnung zu tragen.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bauschung in einer Stauohkarnmer wurden drei Liefergarne» jedes ein föfädiges ungestrecktes Polyhexamethylenadipamidgarn (wie gesponnen) mit einem Benierwert von 3 600 Über das Ende von den Spinnaylinder-Paokungen abgezogen» die auf ein Aufsteckgatter montiert wareni das Abziehen wurde mit den Lieferwalzen einer Garnstreokstufe durchgeführt. Bio Garn» wurden an den Lieferwalzen zusammen· . geführt» und von dort wurden sie mit einer oder mehreren Windungen um einen stationären» unbeheizten Streckstift geführt und von dort zu Streckwalzen, mit denen sie mit einem Streckverhältnis von 3»7 gestreckt wurden. Ton den Streckwalzen wurde das kombinierte Garn mit einer Oberlieferung von 5»4 io an die Quetschwalzen einer Stauchkammer-Krauselvorrichtung
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wie in Figur 1 der Zeiohnung dargestellt» geführt; deren Quetschwalze» sich snit einer Umfangsgeschwindigkeit von 305 s/Minute ( 10Q)Fuß/ilimite) drehten. Die Temperatur der Heiser des Fixierkammerteils der Stauohkammer-KrSuselvorriohtung wurde auf 180° C. gehalten! und die Belastung auf diesem TeU9 die den KrSusel-Gegendruok darstellt« "betrug 9IO g ( 2 Sas Bauschgarn, mit einem Denierwert von 3 65O, wurde aus der Kräuselvorrichtung mittels einer Aufwiokelwalae abgezogen^ die vom öbertragungstyp iTarp wie er in der parallelen Patentanmeldung Ho. beschrieben
Bas Verfahren nmr also kontinuierlich» bis irgendein Teil der Maschinerie gewartet werden mußte» Das Garn war hervorragend zur Verwendung als Teppichflor geeignet.
Wenn die Temperatur der Heizer in der Pixierkammer auf 75° G. statt auf 180° C. gehalten wurde» betrug die Belastung 1,8 bis 2,3 kg ( 4 bis 5 lbs.) statt der oben erwähnten 910 g ( 2 lbs.)c
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel dor Erfindung·, dieses Mal einem Bauschen, durch einen Falschswirnmechanismus vom Typ Falsohzwira-Friktionsrohr, wie in Figur 3 dargestellt, wurden awei Liefergarne von ^e 34 ^den aus ungestrecktem Polybexamathylenadipämid über das Ende aus Ihren Spinnzylinderpaokungen abgezogen} die auf ein Aufsteckgatter montiert waren; das Abziehen erfolgte mit den Irieferwalsen einer Gamstreokstufee Die Garne wurden durch die Streckstufe hindurch gotrennt gehalten, einmal um einen stationären, unbcheifsten Streckstift gewickelt und mit einem Streckverhältnis von 2,71 gestreckt (wodurch Denierwerte von 70
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erzielt vrurden). Aus den Strockwalzen morden die beiden Garne getrennt mit T,B $ iind unter einer Spannung von 4 g an die Falsohznirn-Bauaohstufe übor-geliefert. Die tfoer-Lieferung wurde gemessen und zwischen den Streokwalaen (die ale Lieferwalsen für die PalBohewirn-Baueohstufe dienten) und den Abnahmewalzen aufrechterhalten· Xn der Falaohzwim-Bauschatufe wurde jedes Garn getrennt duroh ein Faleolunrirn-Eriktionarohr geliefert» wobei 31,5 Windungen/on ( 80 Windungen/Zoll) WSM-Drall in ein Garn und 31 «5 Vindungen/oiB ( 80 Windungen/Zoll) "2M-l)rall in das andere Garn eingebracht wurden» und zwar zwischen den Bohren und den Streckvraleen· Die auf diese Weise vordrallten Garne wurden in Berührung mit einer beheisten Metallplatte gebraoht» die stromaufwärts von den Bohren angeordnet war und eine Temperatur von 23O0 C. hatte» Sie Gamgesohwindigkeit an den Auf» nahmewalsen betrug 122 m/liinute ( 4OO PuE/liinuta). Schließlich, wurden die Garne zusammen auf einer Drehspindel-Aufwickelung aufgewickelt. Die Garne hatten eine Kräuselfestigkeit von 4I und eine äquivalente Dampffixiertemperatur von 111·
Obwohl nylon das einzige erwähnte synthetische ?olymermaterial istp so ist doch die Erfindung selbetverstöndlich mit allen solchen Materialien in Garnfonn anwendbar 1 die streckbar sind und unmittelbar nach Nachlassen der Streckspa-^aur 5 sioh etwas zusammenziehen.
., /Patentanspruchs 909819/105 5
SAD ORIGiNAL

Claims (4)

  1. H.35370
    to . ■ .. ;
    Patentansprüche
    • -
    ο Verfahren zum Strecken und Bauschen streckbarer synthetischer Folymergaroe> bei dem ungestrecktes Garn aus einem streckbaren synthetischen Polymermaterial mit Liefereinrichtungen in einer vorbestimmten Rate an eine Streckzone geliefert wird, das Garn in der Zone mit Streckeinriohtungen gestreckt wird, die mit einer Streckrate arbeiten, die mindestens doppelt
    j ■ ■-.-.·.
    so groß ist wie die vorgegebene Rate» und das Garn dann la wesentlichen mit der Streckrate in einen Bauschneohanismua geliefert und darin gebauscht wird, dadurch gekennzeichnet, da8 das Garn mit einem geringen Grad mechanischer Über-Lieferung in den Bauachmeohanisinus geliefert- wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bauschmeohaniemus eine Stauchkandner ist und der moohaniBChe Über-Lieferungsgrad zwisöhen 3 # und 9 ?S liegt.
  3. 3. Verfahren naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bauechsneohaniamus ein FalsohawirnneohanisimiB ist und der mechanische tJber-Liaferungsgrad zwischen 7 $> und 15 % liegt. .
  4. 4. Verfahren naoh einem der vorangegangenen Ansprüche, dadaroh gekennzeichnet» daß das Garn vor dem Bauschen erwärmt wirdo
    PATENrANWXUB
    OR.-ING.H.FINCICE DIPL-ΙΝβ.R»OH« x DIPt-INGaSTAIG-!
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    '. :- ■■.,-.■ -BAD'ORIQINÄU
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