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DE1955265B2 - Maschine zum Ausdrucken von Flüssigkeit aus Häuten, Leder o.dgl - Google Patents

Maschine zum Ausdrucken von Flüssigkeit aus Häuten, Leder o.dgl

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Publication number
DE1955265B2
DE1955265B2 DE1955265A DE1955265A DE1955265B2 DE 1955265 B2 DE1955265 B2 DE 1955265B2 DE 1955265 A DE1955265 A DE 1955265A DE 1955265 A DE1955265 A DE 1955265A DE 1955265 B2 DE1955265 B2 DE 1955265B2
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DE
Germany
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press
machine
pair
press roll
hydraulic
Prior art date
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DE1955265A
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English (en)
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DE1955265A1 (de
DE1955265C3 (de
Inventor
Milin Genua Karaghiosoff (Italien)
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CORIARII EST SCHAAN (LIECHTENSTEIN)
Original Assignee
CORIARII EST SCHAAN (LIECHTENSTEIN)
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Publication date
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Publication of DE1955265B2 publication Critical patent/DE1955265B2/de
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/44Mechanical treatment of leather surfaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C15/00Apparatus for chemical treatment or washing of hides, skins, or leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/14Processes or apparatus for setting-out, smoothing, ironing or polishing leather or hides

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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ausdrükken von Flüssigkeit aus Häuten, Leder oder dgl. gemflß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (US-PS 33 495) ist zum Abpressen der Haut ein einziges Preßwalzenpaar vorgesehen, weshalb es erforderlich ist, auf die durchlaufende Haut einen sehr starken Druck auszuüben, wenn eine ausreichend hohe Durchlaufgeschwindigkeit und eine wirtschaftlich vertretbare Produktionsleistung erzielt werden sollten. Es müssen daher auch entsprechend kräftige und aufwendige Anpreßvorrichtungen zum gegenseitigen Anpressen der Preßwalzen vorgesehen werden. Aufgrund des hohen Anpreßdruckes zwischen den Preßwalzen werden jedoch die dazwischen durchlaufenden Filzbänder einem sehr starken Verschleiß unterworfen, so daß r>5 sie sich in verhältnismäßig kurzer Zeit abnutzen und sehr oft mit entsprechend hohem Betriebskostenaufwand ausgewechselt werden müssen. Wenn andererseits, um diese Nachteile zu vermeiden, der Anpreßdruck der Preßwalzen verringert wird, muß auch die bo Durchlaufgeschwindigkeit der Haut entsprechend herabgesetzt werden, wodurch jedoch die Produktionsleistung der Maschine in unerwünschter Weise absinkt.
Weiterhin ist es mit der bekannten Maschine auch nicht möglich, diese mit geringem Arbeitsaufwand an M unterschiedliche Arbeitsbedingungen, beispielsweise an unterschiedlich dicke Häute, anzupassen, da in solch einem Fall, wenn beispielsweise eine dickere Haut abgepreßt werden soll, diese dickere Haut die Maschine mehrmals durchlaufen muß, was sich jedoch auf die gesamte Produktionsleistung der Maschine nachteilig auswirkt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Maschine der gattungsgemäßen Art zur Beseitigung der geschilderten Nachteile derart auszugestalten, daß sie besonders gut an unterschiedliche Arbeitsbedingungen anpaBbar ist und gleichzeitig bei hoher Durchlaufgeschwindigkeit einen nur geringen Verschleiß der endlos umlaufenden Bänder gewährleistet
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst Zweckmäßige Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Der erfindungsgemäß ausgestalteten Maschine liegt der Gedanke zugrunde, nicht nur mindestens zwei in Durchlaufrichtung nacheinander angeordnete, im Anpreßdruck zunehmende Preßwalzenpaare vorzusehen, sondern diese Preßwalzenpaare auch zusammen mit eigenen Drehantrieben und Anpreßvorrichtungen jeweils auf getrennten, untereinander unabhängigen Gestelles zu lagern.
Es ist zwar schon anderweitig bekannt (DE-PS 6 03 334), wenigstens zwei hintereinander angeordnete, im Anpreßdruck zunehmende Preßwalzenpaar vorzusehen, jedoch betrifft eine derartige Maschine eine völlig andere Gattung, da diese bei der Papierherstellung zur Anwendung gelangt, d. h. zum Ausdrücken von Flüssigkeit aus Papier- bzw. Zellstoffbahnen dient. Darüberhinaus handelt es sich bei den um die Preßwalzen laufenden Bändern nicht um Filzbänder, sondern um einzelne, im Abstand zueinander vorgesehene elastische Gummischnüre. Eine solche Maschine kann jedoch nicht im erfindungsgemäßen Sinn zur Anwendung gelangen, da derartige Gummischnüre einen nachteiligen bleibenden Abdruck auf den abzupressenden Häuten hinterlassen würden. Darüberhinaus weist die bekannte Maschine auch nicht das erfindungsgemäße Merkmal auf, wonach die Preßwalzenpaare zusammen mit eigenen Drehantrieben und Anpreßvorrichtungen jeweils auf getrennten, untereinander unabhängigen Gestellen gelagert sind. Gerade dieses Merkmal trägt aber in Verbindung mit den weiteren erfindungsgemäßen Merkmalen dazu bei. die erfindungsgemäße Maschine besonders gut an unterschiedliche Arbeitsbedingungen, wie verschieden dicke Häute usw. anpassen zu können und gleichzeitig die Gewähr dafür zu haben, daß durch den jeweils eigenen Antrieb und die jeweils eigene Anpreßvorrichtung der Preßwalzenpaare eine feinfühlige Einstellung vorgenommen werden kann und auch kein Walken der betreffenden Bänder von dem jeweiligen Spalt der Preßwalzenpaare auftritt. Es kann daher die durch die jeweilige Maschine gebildete Gesamteinheit nach Wunsch außerordentlich einfach durch entsprechenden Anbau oder Wegnahme von einzelnen Gestelleinheiten verlängert oder verkürzt und damit an die jeweiligen Erfordernisse und Zwecke angepaßt werden. Wenn in diesem Zusammenhang jedes einzelne Gestell aus einem zweischenkligen, einseitig offenen Bügel besteht, ist darüberhinaus die gesamte Maschine von der offenen Seite der Gestelle her leicht zugänglich. Dadurch ergibt sich ein weite-er wesentlicher Vorteil dahingehend, daß bei Bedarf die Bänder außerordentlich einfach ausgewechselt werden können, indem diese lediglich von der Seite her aus der Maschine herausgenommen bzw. in diese wieder eingesetzt werden.
Aufgrund der unterschiedlichen Anpreßdrücke der
einzelnen Preßwalzenpaare kann das Ausmaß des Ausdrückens der Flüssigkeit außerordentlich einfach bestimmt und eingestellt werden, wobei aufgrund der Verteilung des Druckes auf mehrere Prc:ßwalzenpaare nicht nur die einzelnen mechanischen Teile sowie die Bänder selbst geschont werden, sondern auch der jeweils gegebene spezifische Anpreßdruck nicht so hoch ist, da die Durchmesser der einzelnen Preßw alzen kleiner gemacht werden können. Dadurch wird auch die abzupressende Haut durch einen ansonsten gegebenen zu hohen Anpreßdruck nicht beeinträchtigt, und es ist außerdem möglich, eine höhere Durchlaufgeschwindigkeit zu erreichen, weil insgesamt die Flüssigkeit aus den Häuten eher abgepreßt wird.
Durch die erfindungsgemäß mögliche Geschwindigkeitsregulierung jedes Preßwalzenpaares einer Gestelleinheit können die Bänder und auch die abzupressende Haut nach Wunsch gestrafft werden, so daß mit Sicherheit, insbesondere in der abzupressenden Haut, keine Falten entstehen. Schließlich ist es auch möglich, die einzelnen Preßwalzen länger, d. h. beispielsweise bis zu 3 m, auszubilden, weil diese, jeweils einzeln gesehen, geringer beansprucht sind. Dadurch können auch ganze Häute abgepreßt werden, was bisher nicht möglich war.
Die Abänderungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Maschine und deren dadurch bedingte Anpassungsfähigkeit können noch dadurch gefördert werde i, daß für den Drehantrieb jeder Preßwalze ein hydraulischer Motor vorgesehen und jedem Preßwalzenpaar ein getrenntes, unabhängiges hydraulisches System für diesen Drehantrieb zugeordnet ist. Jeder hydraulische Motor ist zweckmäßigerweise im Bereich eines Kopfendes der zugeordneten Preßwalze angeordnet und mit dieser unmittelbar oder über ein Untersetzungsgetriebe gekuppelt. Auch ist es von Vorteil, die beiden hydraulischen Motoren jedes Preßwalzenpaares in Reihe mit dem Kreislauf der Pumpe des zugeordneten hydraulischen Systems zu schalten. Dadurch wird mit größerer Sicherheit ein vollkommen synchroner Lauf, d. h. eine identische Umlaufgeschwindigkeit der jeweils miteinander zusammenwirkenden Preßwalzen gewährleistet.
Wenn schließlich jedem Preßwalzenpaar ein getrenntes, unabhängiges hydraulisches System zur Erzeugung des Anpreßdruckes zwischen den Preßwalzen zugeordnet ist, wird in vorteilhafter Weise einerseits die Abänderung des Abstandes und/oder der Anzahl der Preßwalzenpaare erleichtert und andererseits auch die Einstellung von verschieden hohen Anpreßdrücken der einzelnen Preßwalzenpaare ermöglicht. jo
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die erfindungsgemäße Maschine in vertikalem Längsschnitt,
F i g. 2 einen Querschnitt dieser Maschine gemäß Linie 11-11 nach F i g. 1 und
F i g. 3 ein Preßwalzenpaar mit zwei zugeordneten hydraulischen Systemen im Querschnitt.
Die dargestellte Maschine zum Ausdrücken von Flüssigkeit aus Häuten, Leder oder dgl. weist zwei t>o endlos umlaufende, im wesentlichen waagerechte Bänder 1, 2 aus Filz oder anderem porösem und wasserdurchlässigem Werkstoff auf. Die zwei Filzbänder 1, 2 sind um Umlenkwalzen 101, 201, 301, 401 bzw. 102, 202,302,402 geführt und übereinander angeordnet, b5 wobei ihre zueinander gekehrten Trums aufeinanderliegen und sich gleichsinnig mit derselben GeschwindigFilzband 2 ist am Einlaufende der Maschine über das obere Filzband 1 hinaus verlängert und bildet eine freie, etwa waagerechte Auflagefläche 3 für die abzupressenden Häute L
Die beiden aufeinanderliegenden Trums der Filzbänder 1, 2 laufen zwischen zusammenwirkenden, gegeneinander gedrückten Preßwalzenpaaren 11-21, 12-22, 13-23 hindurch, die hintereinander angeordnet sind. Jedes der vorgesehenen drei PreßwaJzenpaare 11-21, 12-22 und 13-23 ist auf einem getrennten, unabhängigen Gestell Fl bzw. F2 bzw. F3 gelagert, das in Durchiaufrichtung A 1 gesehen etwa die Form eines rechteckigen, freitragenden, d.h. also an einer Seite offenen Rahmens aufweist, wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich. Die obere Preßwalze 11, 12, 13 jedes Preßwalzenpaares 11-21, 12-22, 13-23 ist beidseits in Drehlagern 4 gelagert, die hängend am zugeordneten Gestell Fl, F2, F3 befestigt sind. Die untere Preßwalze 21,22,23 jedes Preßwalzenpaares 11-21,12-22,13-23 ist dagegen von zwei Schwinghebeln 5 getragen, die um eine waagerechte, quer zur Durchlaufrichtung A 1 verlaufende Drehachse 105 schwenkbar am zugeordneten Gestell Fl, F3, F3 gelagert sind. Die am Anfang der Maschine vorgesehenen Umlenkwalzer; 101, 201 bzw. 102, 202 der beiden Filzbänder 1, 2 sind im Gestell Fl des ersten Preßwalzenpaares 11, 21 gelagert, wobei die Umlenkwalzen 101, 102 gleichzeitig als Spannwalzen ausgebildet und auf Schlitten 7 bzw. 8 gelagert sind, die in entsprechenden Gleitführungen des Gestells Fl längsverschieblich und feststellbar sind. Die am Ende der Maschine vorgesehenen Umlenkwalzen 301, 401 bzw. 302,402 der beiden Filzbänder 1,2 sind im Gestell F3 des letzten Preßwalzenpaares 13,23 gelagert.
Die unteren Preßwalzen 21, 22, 23 sind unter Zwischenlage der aufeinanderliegenden Trums der beiden Filzbänder 1, 2 gegen die zugeordneten oberen Preßwalzen 11, 12, 13 gedrückt. Zu diesem Zweck werden die beiden Schwinghebel 5, die jede untere Preßwalze 21,22,23 tragen, durch die Kolbenstange 206 je eines am entsprechenden Gestell Fl bzw. F2 bzw. F3 befestigten Hydraulikzylinders 6 nach oben gedrückt.
Alle Preßwalzen 11, 12, 13, 21, 22, 23 sind zwangsläufig in Durchlaufrichtung A 1 der aufeinanderliegenden Trums der beiden Filzbänder 1,2 angetrieben. Für den Drehantrieb ist sowohl die obere Preßwalze 11, 12, 13 als auch die untere Preßwalze 21, 22, 23 jedes Preßwalzenpaares mit einem eigenen hydraulischen Motor 14 bzw. 24 versehen, der auf der einen Kopfseite der zugeordneten Preßwalze angeordnet und mit dieser entweder direkt oder über ein Untersetzungsgetriebe gekuppelt ist, wie in Fig. 2 und 3 für das Preßwalzenpaar 12,22 dargestellt. Der hydraulische Motor 14 jeder oberen Preßwalze 11, 12, 13 ist auf der Außenseite des Drehlagers 4 der zugeordneten oberen Preßwalze 11, 12, 13 an diesem Drehlager 4 oder an der oberen Traverse des entsprechenden Gestells Fl, F2, F3 befestigt. Der hydraulische Motor 24 jeder unteren Preßwalze 21, 22, 23 ist auf derselben Maschinenseite außen am entsprechenden Schwinghebel 5 der zugeordneten unteren Preßwalze 21, 22, 23 befestigt und zusammen mit diesem Schwinghebel 5 verschwenkbar.
Die mit derselben Umfangsgeschwindigkeit über die zugeordneten hydraulischen Motoren 14,24 angetriebenen und durch die Hydraulikzylinder 6 gegeneinander gedrückten Preßwalzenpaare 11-21, 12-22, 13-23 nehmen die zwischen ihnen durchlaufenden Trums der
keil in der Durchläuffichiun0 A. 1 öevye^en. Oss untere Filzbäncier 1 2 ir! Oiirr>h!!liifr*rihtiintT ^ ' mi* "pd
bewirken dadurch die Umlaufbewegung der beiden Filzbänder 1, 2. Es ist selbstverständlich möglich, zusätzlich auch mindestens eine der Umlenkwalzen 101, 201,301,401 bzw. 102,202,302,402 jedes Filzbandes 1,2 anzutreiben.
Jedem Preßwalzenpaar 11-21, 12-22, 13-23 sind zwei untereinander getrennte, unabhängige hydraulische Systeme zugeordnet, wie in F i g. 3 für das Preßwalzenpaar 12-22 dargestellt. Das eine hydraulische System dient zum Drehantrieb der hydraulischen Motoren 14, 24 und weist eine Pumpe PV mit veränderlicher Förderleistung auf, deren Druckleitung über ein Sicherheits- und Überdruckventil RVi mit einem ölbehälter und über ein Schaltventil V1 mit den beiden hydraulischen Motoren 14, 24 des zugeordneten Preßwalzenpaares 12-22 verbunden ist. Die beiden hydraulischen Motoren 14, 24 sind in Reihe in dem hydraulischen Kreislauf der Pumpe PV geschaltet. Der hydraulische Motor 24 der verstellbaren unteren Preßwalze 22 ist durch flexible Leitungen 9,10 einerseits mit dem hydraulischen Motor 14 der ortsfest gelagerten oberen Preßwalze 12 und andererseits mit dem hydraulischen Kreislauf der Pumpe PV verbunden. Der Rücklauf dieses hydraulischen Ki eislaufs kann über das als Mehrwegeventil ausgebildete Schaltventil Vl erfolgen.
Das andere, jedem Preßwalzenpaar 11-21, 12-22, 13-23 zugeordnete hydraulische System dient zur Erzeugung des Preßwalzenanpreßdruckes, d. h. also zur Betätigung der Hydraulikzylinder 6 und weist eine Pumpe PF mit konstanter Förderleistung auf, deren Druckleitung einerseits über ein Sicherheits- und Überdruckventil RV2 mit einem ölbehälter und andererseits über ein Schaltventil V2 mit den beiden Hydraulikzylindern 6 verbunden ist. Das Schaltventil V2 kann beispielsweise als Mehrwegeventil mit drei Schaltstellungen ausgebildet sein. In der einen Schaltstellung verbindet es die Förderleitung der Pumpe PF mit den Hydraulikzylindern 6, während es in der anderen Schaltstellung die Verbindung der Hydraulikzylinder 6 sowohl mit der Pumpe PF als auch mit dem Rücklauf zum ölbehälter unterbricht In der dritten Schaltstellung verbindet das Ventil V2 die Hydraulikzylinder 6 mit dem ölbehälter. Dem Schaltventil V2 ist ein hydropneumatischer Druckspeicher 15 nachgeschaltet der unmittelbar mit beiden Hydraulikzylindern 6 in Verbindung steht und aus einem Druckbehälter besteht; dieser ist durch eine Membran 115 oder einen Kolben in eine obere gasgefüllte geschlossene Kammer 215 und in eine untere öigefüllte, mit den Druckräumen der Hydraulikzylinder 6 unterhalb deren Kolben 106 verbundene Kammer 315 unterteilt.
Die beiden, jeweils den einzelnen Preßwalzenpaaren 11-21,12-22,13-23 zugeordneten hydraulischen Systeme sind untereinander unabhängig, d. h. jedes Preßwalzenpaar 11-21,12-22,13-23 weist eine eigene Pumpe PV für den Preßwalzendrehantrieb über die hydraulischen Motoren 14,24 und eine weitere eigene Pumpe PFzum Anpressen der unteren gegen die obere Preßwalze über die Hydraulikzylinder 6 auf. Es kann daher der Anpreßdruck für jedes Preßwalzenpaar 11-21, 12-22, 13-23 getrennt geregelt und eingestellt werden, wobei letzteres derart erfolgt, daß der Anpreßdruck der Preßwalzenpaare 11-21, 12-22, 13-23 fortschreitend in Durchlaufrichtung A 1 von Preßwalzenpaar zu Preßwalzenpaar zunimmt.
Die abzupressende Haut L wird auf der vom unteren Filzband 2 am Anfang der Maschine gebildeten Auflagefläche 3 ausgebreitet und zwischen die aufeinanderliegenden Trums der Filzbänder 1, 2 eingeführt. Die Haut L läuft anschließend zusammen mit den sie beidseits abdeckenden Filzbändern 1, 2 in Durchlaufrichtung A1 zwischen den aufeinanderfolgenden Preßwalzenpaaren 11-21, 12-22, 13-23 hindurch und wird dabei abgepreßt Der von jedem einzelnen Preßwalzenpaar ausgeübte Preßdruck kann verhältnismäßig schwach sein, während die Umlaufgeschwindigkeit der Filzbänder 1, 2 und infolgedessen auch die Produktionsleistung der Maschine sehr hoch sein können. Trotzdem wird dabei das erforderliche Auspressen der Flüssigkeit aus der Haut L erzielt, da diese in einem Durchgang durch die Maschine wiederholt abgepreßt und insgesamt für eine längere Zeit dem Preßdruck unterworfen wird. Gleichzeitig werden die Filzbänder 1, 2 keinem schädlichen, übermäßig hohen Druck bzw. Walken und infolgedessen auch keinem großen Vschleiß ausgesetzt.
Beim Durchlaufen der Haut L durch jedes Preßwalzenpaar 11-21,12-22,13-23 ermöglicht der zugeordnete, mit dem Hydraulikzylindern 6 verbundene hydropneumatische Druckspeicher 15 kleine abgefederte Senkbewegungen der Hydraulikzylinderkolben 106 und somit auch jeder darauf abgestützten unteren Preßwalze 21 bzw. 22 bzw. 23, auch wenn die Verbindung zwischen den Hydraulikzylindern 6 und der Pumpe PF bzw. dem Rücklauf zum Ölbehälter in der mittleren Stellung des Schaltventils V2 unterbrochen ist Dadurch wird der ungestörte Preßwalzendurchlauf von verschieden starken Häuten bzw. von Häuten örtlich unterschiedlicher Dicke unter Beibehaltung eines im wesentlichen gleichen Preßdrucks ermöglicht
Über der Auflagefläche 3 ist eine Ausbreiterwalze 16 mit von der Walzenmitte entgegengesetzt nach außen schraubenförmig gewundenen Rippen angeordnet die in dem zur Durchlaufrichtung A 1 entgegengesetzten Drehsinn A 2 angetrieben und mit Hilfe von Schwinghebeln 17 auf- und abbewegbar am Gestell Fl des ersten Preßwalzenpaares 11-21 gelagert ist Die Ausbreiterwalze 16 kann somit in die in F i g. 1 strichpunktiert dargestellte angehobene Ruhestellung gebracht werden, in der sie die Einführung der abzupressenden Haut L zwischen die Filzbänder 1, 2 unter die Umlenk- und Spannwalze 101 des oberen Filzbandes 1 zuläßt Sobald die Filzbänder 1, 2 das vordere Ende der Haut L ergreifen und diese in Durchlaufrichtung A 1 mitnehmen, wird die Ausbreiterwalze 16 in die in F i g. 1 mit vollen Linien dargestellte Wirkstellung abgesenkt, in der sie mit der Haut L in Berührung kommt und diese vor ihrem Eintritt zwischen die Filzbänder 1, 2 ausbreitet
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Ausdrücken von Flüssigkeit aus Häuten, Leder oder dgl, mit zwei übereinander angeordneten, endlos umlaufenden Bändern aus saugfähigem Werkstoff, wie Filz, deren aufeinanderliegende, gleichsinnig und mit derselben Geschwindigkeit bewegte Trums zusammen mit der dazwischen eingeführten Haut zwischen zusammenwirkenden Preßwalzen durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei in Durchlauf richtung (A 1) nacheinander angeordnete und im Anpreßdruck zunehmende Preßwalzenpaare (11-21, 12-22,13-23) zusammen mit eigenen Drehantrieben (14, 24) und Anpreßvorrichtungen (5, 6) jeweils auf getrennten untereinander unabhängigen Gestellen (Fi, F 2, F3) gelagert sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Drehantrieb (14, 24) jeder Preßwalze (11, 12, 13, 21, 22, 23) ein hydraulischer Motor vorgesehen isL
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Preßwalzenpaar (11-21, 12-22, 13-23) ein getrenntes, unabhängiges hydraulisches System (PV) für den Drehantrieb (14, 24) der Preßwalzen zugeordnet ist
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Preßwalze (21, 22, 23) jedes Preßwalzenpaares (11-21,12-22,13-23) auf Schwinghebeln (5) gelagert ist.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Preßwalzenpaar (11-21,12-22,13-23) ein getrenntes, unabhängiges hydraulisches System (PF) zur Erzeugung des Anpreßdruckes zugeordnet ist.
DE1955265A 1968-11-08 1969-11-03 Maschine zum Ausdrücken von Flüssigkeit aus Häuten. Leder o.dgl. Expired DE1955265C3 (de)

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