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DE1434857C - Halterung fur einen Behalter mit einem diesen mit Abstand umgebenden Trag ring - Google Patents

Halterung fur einen Behalter mit einem diesen mit Abstand umgebenden Trag ring

Info

Publication number
DE1434857C
DE1434857C DE1434857C DE 1434857 C DE1434857 C DE 1434857C DE 1434857 C DE1434857 C DE 1434857C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
anchor
holder
groove
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wallace Aime Manchester Kudlacik Louis Glastonbury Conn Geiger (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RTX Corp
Original Assignee
United Aircraft Corp
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung für einen Behälter mit einem diesen mit Abstand umgebenden Tragring, an dem der Behälter über an seiner Wandung außen befestigte Ankerteile an mehreren Zuggliedern aufgehängt ist.
Eine bekannte Halterung dieser Art (USA.-Patentschrift 2 916 179) dient der Aufhängung eines wärmeisolierten Lagerbehälters für Flüssigkeiten. Die bekannte Anordnung vermeidet Schäden infolge der Wärmedehnungen bei verschiedenen Tem- ίο peraturen.
Es ist auch eine Halterung für leichte doppelwandige Kugelbehälter bekannt (USA.-Patentschrift 2 981 434), die als in Flugzeugen mitzuführende Gefäße hoher Isolierfähigkeit für flüssigen Sauerstoff ausgebildet sind. Der jeweilige Innenbehälter weist drei Paare oberhalb und unterhalb des Kugelmeridians übereinanderliegender, als Befestigungswinkel ausgebildeter Ankerteile auf, an denen verdickte Köpfe besitzende Zugglieder angreifen.
Mit zunehmendem Gewicht der bekannten Behälter sind die als einzeln stehende Befestigungswinkel ausgebildeten Ankerteile großen Kippmomenten ausgesetzt und bewirken eine ungleichmäßige Temperaturverteilung, was beides an den betreffenden Stellen der Behälterwandung zu erheblichen Spannungen führt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Halterung für besonders schwere Behälter, z. B. für die Druckbehälter von Kernreaktoren, für Gehäuse von Transformatoren, für Kessel, Kondensatoren usw. Hierbei soll gewährleistet sein, daß keine gefährlichen lokalen Spannungen in der Behälterschale auftreten und radiale Beanspruchungen des Behältermantels, z. B. bei unterschiedlichen Temperaturen zwischen dem Behälter und dem Tragring, von der Halterung aufgenommen werden.
Nach der Erfindung sind dazu bei einer Halterung der eingangs genannten Art die Zugglieder als Tragbänder ausgebildet, die mit ihren Enden zwischen den Ankerteilen, die als an der Wandung des Behälters flächig angreifende Ankerplatten vorgesehen sind, hindurchführen und diese mit seitlich vorspringenden Ansätzen untergreifen.
Durch diese Anordnung ist eine selbst für schwerste Behälter geeignete Halterung geschaffen, die wenig Raum in radialer Richtung beansprucht, konstruktiv wenig aufwendig ist und große Vorteile bei der Montage bietet. Der Behälter ist in allen Richtungen sicher gehalten, besitzt aber dennoch so viel Freiheit, daß sich durch seine Aufhängung und durch Temperaturdehnungen keine schädlichen Spannungen aufbauen können.
Zweckmäßig weist jede Ankerplatte unten auf der dem Behälter zugewandten Seite eine Nut von die Dicke der seitlich vorspringenden Ansätze der Tragbänder um einen geringen Betrag überschreitender Breite auf, in die die Ansätze der Tragbänder eingreifen.
Auf diese Weise kann die Anlage der Tragbänder an der Bchälterwandung zusätzlich gesichert werden.
Vorzugsweise weist jede Ankerplatte oben auf der dem Behälter zugewandten Seite eine in der Breite der Dicke der Tragbänder entsprechende Ausnehmutig und in der äußeren Seitenfläche dieser Ausnehmung eine gegen den Behälter gerichtete Nut auf. während die Traubänder eine Querrippe besitzen, die an ihrer Unterseite ebenfalls eine Nut enthält, und durch die Nuten, deren Querschnitte sich etwa dekken, ist ein Festlegeseil geführt.
Mindestens eine der Ausnehmungen kann dabei zur Erleichterung des Einführens des Festlegeseils nach der dem Behälter abgewandten Seite hin offen sein.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einem Reaktordruckbehälter.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Behälters in der erfindungsgemäßen Halterung, wobei zur deutlicheren Wiedergabe Teile weggebrochen sind;
F i g. 2 gibt vergrößert den Angriff der Halterung an den Ankerplatten wieder;
F i g. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2;
F i g. 4 verdeutlicht die Anordnung einer Ankerplatte an der Behälterwandung;
F i g. 5 läßt eine zum Einführen des Festlegeseils besonders ausgebildete Ankerplatte erkennen.
Nach F i g. 1 greift an der Wandung 10 des Behälters eine Mehrzahl von flexiblen Tragbändern 14 an, welche an einem Tragring 12 hängend*-befestigt sind. Der Behälter ist etwa zylindrisch und befindet sich innerhalb des entsprechend kreisförmigen Tragrings 12. Der Tragring 12 selbst wird von einem äußeren Reaktortragzylinder getragen, der nicht wiedergegeben ist.
Die Wandung 10 weist eine Reihe von auf ihrem Umfang verteilten Ankerplatten 16 auf, zwischen welchen die unteren Enden 18 der Tragbänder 14 hindurchgreifen. Die Ankerplatten 16 sind an der Wandung 10 angeschweißt, wie es F i g. 4 erkennen läßt. Sie weisen jeweils an ihren unteren Enden einen nach unten vorstehenden Ansatz 20 auf, dessen Innenseite 21 Abstand von der Wandung des Behälters besitzt und so eine Nut 22 bildet. Die Enden 18 der Tragbänder 14 weisen auf beiden Seiten je einen seitlich vorspringenden Ansatz 24 und 26 auf, wodurch sie etwa T-Form erhalten. Die Ansätze 24 und 26 fügen sich in die Nuten 22 zweier benachbarter Ankerplatten 16 ein. Die Enden 18 sind so bemessen, daß sie sich lose zwischen die beiden einander benachbarten Ankerplatten 16 einfügen und die Ansätze 24 und 26 mit seitlichem Spiel am Grund 23 der Nut 22 angreifen.
Jede Ankerplatte 16 weist außerdem oben eine hochstehende Berandung 27 auf, die mit der Wandung 10 des Behälters eine Ausnehmung bildet. In der äußeren Seitenfläche dieser Ausnehmung ist über die Breite der Ankerplatte 16 eine im Querschnitt etwa halbkreisförmige horizontale Nut 28 vorgesehen. F i g. 4 zeigt, daß die Nut 28 der Wandung 10 des Behälters zugewandt ist.
Mit der Nut 28 wirkt eine entsprechende Nut 30 zusammen, welche in der nach unten gerichteten Seite einer Querrippe 32 am Ende 18 des Tragbandes 14 vorgesehen ist. Die beiden Nuten 28 und 30 decken sich so. daß beim Eingriff der Tragbänder 14 in die Ankerplattcn 16, wie es Fig. 3 zeigt, die Nuten 28 und 30 einen kreisförmigen Durchlaß durch die einzelnen Teile 16 und 18 bilden. Ein Drahtseil 34 ist durch die Nuten 28 und 30 gezogen und legt die Teile 16, 18 gegeneinander fest. Das Festlegeseil 34 kann über den ganzen Umfang des Behälters reichen oder in kürzere Abschnitte unterteilt sein. Zum Einführen des Festlcgeseils 34 in den durch die Nuten 28 und 30 gebildeten Durchlaß ist wenigstens an einer Anker-
platte 16 oder besser an drei oder vier an verteilten Umfangsstellen des Behälters befindlichen Ankerplatten 16 ein Teil 31 der Querrippe 32 fluchtend mit dem Grund der Nut 30 abgeschnitten und somit die Nut 30 nach der d.er Wandung 10 abgewandten Seite hin offen, wie es gestrichelt in Fig. 5 angedeutet ist.
Bei der Verwendung der Halterung wird der Tragring 12 mit seinen nach unten weisenden Tragbändern 14 von oben über den Behälter geschoben, bis die T-förmigen Enden der Tragbänder 14 sich richtig unter den Ankerplatten 16 befinden. Die Enden 18 der Tragbänder 14 weisen normalerweise infolge einer gewissen Federung der Bänder 14 etwas nach innen, so daß sie bestrebt sind, sich an die Wandung 10 des Behälters anzulegen. Durch entsprechendes Drehen des Tragrings 12 gegenüber dem Behälter fügen sich die Tragbänder 14 zwischen die Ankerplatten 16 ein. Wenn der Tragring 12 nun leicht angehoben wird, legen sich die Ansätze 24, 26 der Tragbänder 14 gegen den Grund 23 der Nuten 22. Die Paare einander benachbarter Ankerplatten 16 ruhen dann auf den Ansätzen 24 und 26 der Tragbänder 14. Die Nuten 28 und 30 decken sich, so daß das Festlegeseil 34 durch letztere gezogen werden kann.
Das Gewicht des Behälters sowie eventuelle Seitenlasten werden von den Tragbändern 14 auf den Tragring 12 übertragen. Eine geringe Aufwärtsbewegung, welcher der Behälter gegebenenfalls unterworfen sein kann, wird von den Tragbändern 14 unter Scherbeanspruchung des Festlegeseils 34 aufgenommen und ebenfalls auf den Tragring 12 übertragen. Die Anwendung der Tragbänder und des Festlegeseils als Halterung beansprucht viel weniger Platz und bedingt einen geringeren Aufwand an Material als vergleichbare Systeme mit Flanschen und Bolzen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Halterung für einen Behälter mit einem diesen mit Abstand umgebenden Tragring, an dem der Behälter über an seiner Wandung außen befestigte Ankerteile an mehreren Zuggliedern aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder als Tragbänder (14) ausgebildet sind, die mit ihren Enden (18) zwischen den Ankerteilen, die als an der Wandung (10) des Behälters flächig angreifende Ankerplatten (16) vorgesehen sind, hindurchführen und diese mit seitlich vorspringenden Ansätzen (24, 26) untergreifen.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ankerplatte (16) unten auf der dem Behälter zugewandten Seite eine Nut (22) von die Dicke der seitlich vorspringenden Ansätze (24, 26) der Tragbänder (14) um einen geringen Betrag überschreitender Breite aufweist, in die die Ansätze (24, 26) eingreifen.
3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ankerplatte ^l 6) oben auf der dem Behälter zugewandten Seite eine in der Breite der Dicke der Tragbänder (14) etwa entsprechende Ausnehmung und in der äußeren Seitenfläche^dieser Ausnehmung eine gegen den Behälter gerichtete Nut (28) aufweist, während die Tragbänder (14) eine Querrippe (32) besitzen, die an ihrer Unterseite ebenfalls eine Nut (30) enthält, und daß durch die Nuten (28, 30). deren Querschnitte sich etwa decken, ein Festlegeseil (34) geführt ist.
4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Nuten (30) zum Einführen des Festlegeseils (34) nach der dem Behälter abgewandten Seite hin offen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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