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DE1434002C - Gebäude, insbesondere Wohnhaus, mit Wan den aus vorgefertigten, in From von Schaum kunststoffverbundplatten gebildeten Wand platten - Google Patents

Gebäude, insbesondere Wohnhaus, mit Wan den aus vorgefertigten, in From von Schaum kunststoffverbundplatten gebildeten Wand platten

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DE1434002C
DE1434002C DE1434002C DE 1434002 C DE1434002 C DE 1434002C DE 1434002 C DE1434002 C DE 1434002C
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DE
Germany
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wall panels
grooves
supports
buildings
building according
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Expired
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Gebäude, insbesondere nen Ungenauigkeiten des Fundaments die gewünschte Wohnhaus, mit Wänden aus vorgefertigten, in Form Ausrichtung zu geben, so daß bei der Montage der von Schaumkunststoffverbundplatten gebildeten, an Querträger keine Schwierigkeiten entstehen,
ihren Rändern Nuten aufweisenden Wändplatten, Zwar ist in Verbindung mit den obengenannten, zu die an den unteren Rändern auf mit dem Fundament 5 Wänden zusammensetzbaren Plattenelementen (franverbundenen, waagerechten Stützschienen aufgelagert zösische Patentschrift 1 165 670) bekannt, die äußeren und an den lotrechten Rändern durch in den Nuten Plattenelemente solcher Wände durch in randseitige angeordnete Stützen miteinander verbunden und im Nuten eingesetzte Stützschienen mit einer Fundaoberen Bereich durch zwischen den Stützen gegen- mentauflage zu verankern; eine Höhenverstellbarüberliegender Wände verlaufende Querträger abge- io keit der Plattenelemente ist dadurch noch nicht gestützt sind. . ' geben.
Bei einem bekannten Gebäude dieser Art werden Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Er-
die Querträger an wandhoch durchgeführten Stützen findung wird dadurch erreicht, daß die insbesondere
befestigt und auf an den Stützen angebrachten Kon- als U-Profile ausgebildeten Stützschienen oder mit
solen aufgelagert (britische Patentschrift 603 435). 15 den Stützschienen verbundene Abstandshalter der
Diese Konsolen verteuern nicht nur die Herstellung Wandplatten in an sich bekannter Weise durch Zug-
der einzelnen Bauelemente, sondern erschweren die mittel, beispielsweise Drahtseile, mit den Querträgern
Montage des Gebäudes, da sie, um dem Querträger verbunden sind. Bei einem bekannten Gebäude mit
eine waagerechte Lage zu geben, in gleichem Ab- aus Plattenbaukörpern gebildeten Wänden sind als
stand vom Bodenauflager der wandhohen Stützen 20 U-Profile ausgebildete Stützschienen für die Wände
angeordnet werden müssen. durch Zugmittel mit Querträgern des Bauwerks ver-
Es sind ferner Verbundplatten für Wandelemente bunden (schweizerische Patentschrift 159 889). Diese
bekannt, die an ihren Stirnseiten mit durchgehenden Zugmittel dienen jedoch zur Abdichtung der zwischen
Nuten versehen sind, in die eine U-Profilschiene ein- den Plattenbaukörpern befindlichen Fuge/i und erfülgelassen ist (französische Patentschrift 1 165 670). 25.1en somit eine ganz andere Aufgabe als die bei dem
Dabei erfolgt der Zusammenschluß mehrerer Platten- Gebäude nach der Erfindung vorgesehenen Zugmittel,
elemente zu einer größeren Wandtafel für Innen- und die nicht die einzelnen Wandplatten, sondern die
Außenwände durch in die gegenüberliegenden Nuten Stützschienen am unteren Ende der Wandplatten und
aneinanderstoßender Plattenelemente eingesetzte die mit Zapfen in die Nuten der Wandplatten ein-
Massivkörper. Dadurch wird zwar eine Erleichterung 30 greifenden Querträger an deren oberen Ende mitein-
in der Montage der einzelnen Plattenelemente zu ander verbinden.
Wänden erreicht, jedoch die Windsteifigkeit zu einem Ferner hat sich als vorteilhaft ergeben, bei dem Gebäude zusammengesetzter Wände dieser Art nicht Gebäude nach der Erfindung die an den Rändern der gefördert, weil insbesondere keine Abstützung gegen- Wandplatten angeordneten Nuten in an sich bekannüberliegender Wände im oberen Bereich durch in die 35 ter Weise durch Profilschienen auszufüttern, die aus Nuten eingreifende Querträger wie bei dem oben- faserverstärktem Kunststoff, insbesondere aus Glasgenannten, bekannten Gebäude vorgesehen ist. faserpolyester, bestehen, und in die oberen Nuten
Ausgehend von den* erstgenannten, bekannten der Wandplatten in an sich bekannter Weise um das Gebäude liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Gebäude herumlaufende, einen Rahmen bildende ein leichtes Gebäude der eingangs genannten Art zu 40 Leisten einfassen zu lassen, die mit den»in die oberschaffen, das gegen Windlast widerstandsfähig ist halb der Stützen gebildeten Kanäle eingreifenden und dennoch Vereinfachungen bei der Herstellung Zapfenteilen der Querträger formschlüssig verbunder einzelnen Bauelemente zuläßt und Erleichterun- den sind.
gen bei der Montage des Bauwerks ermöglicht. Dies Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die in den 45 werden an Hand der Zeichnung nachfolgend be-
lotrcchten Nuten der Wandplatten angeordneten schrieben. In der Zeichnung zeigt
Stützen im Abstand von dem oberen Rand der Wand- F i g. 1 schaubildlich ein eingeschossiges Bauwerk
platten enden und in die zwischen den lotrechten mit einer teilweisen Dachabdeckung und sichtbaren
Nuten benachbarter Wandplatten oberhalb der Stüt- Dachbalken,
zen gebildeten Kanäle lotrechte Zapfenteile der Quer- 50 F i g. 2 eine Wandplatte in Ansicht,
träger eingreifen. F i g. 3 eine Seitenansicht zu F i g. 2,
Dadurch entfällt ein Befestigen der Querträger an F i g. 4 in Grundriß und Querschnitt zwei nebenden zwischen den Wandplatten angeordneten lot- einanderliegende Wandplatten mit dazwischenliegenrechten Stützen. Außerdem werden die Konsolen als den Verbundstreben,
Unterstützungsmittel eingespart. Durch kürzere Aus- 55 F i g. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Grundgestaltung der Stützen und Eingriff der Querträger riß nach dem Zusammensetzen der Wandplatten,
in im oberen Bereich benachbarter Nuten freigelas- F i g. 6 eine Ansicht zweier nebeneinandergesetzsene Kanäle wird ein einfach zu montierendes und ter Wandplatten mit Stützschiene in größerem Maßdennoch biegesteifes Gebäude geschaffen. stab,
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung, die zu 60 Fig. 7 eine ebenfalls vergrößerte Querschnittsciiier weiteren Erhöhung der Windsteifigkeit und Cr- ansieht längs der Linie VII-VII in Fig. 6,
leichterung der Montage beiträgt, lassen sich die die F i g. 8 einen Schnitt an der Stoßstelle zweier zuStützen und Wandplatten tragenden Stützschienen sammengesetzter Wandplatten mit einem aufgesetzten durch höhenverstullbare Schraubenbolzen mit dem Querträger,
Fundament verbinden. Dadurch ist die Möglichkeit 65 F i g. 9 einen Teil einer waagerechten Schnittgegeben, dem zur Aufnahme der Querträger dienen- ansieht einer Gebäudeecke,
den oberen Rand benachbarter, gegenüberliegender Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X.in
Wandelemente unabhängig von eventuell vorbände- F i g. 8,
Möglich ist es auch, über Kreuz verlegte Deckenbalken zu verwenden, die miteinander verbunden sind. Die Balken können aus Betonfertigteilen gebildet sein.
In die oberen Nuten 12 der Wandplatten 11 fassen um das Gebäude herumlaufende, einen Rahmen bildende Leisten 27, die, wie auch die Zapfenteile 26, gegenseitig ausgekerbt sind (Fig. 1, 10, 11 und 12). Außer den Querträgern 25 sind quer zu ihnen ίο liegende Balken 33, die durch Profilträger gebildet sein können, vorgesehen, der lotrechte Zapfenteile 34 wie die Zapfenteile 26 der Querträger 25 zwischen die Nuten 12 der Wandplatten 11 fassen.
Die unteren, beispielsweise ein U-Profil aufweisenweise Asbestzementplatten, eingebrachtem Schaum- 15 den Stützschienen 17 sind durch Zugmittel 36, Nbeistoff 15. Sie sind an der Außen- und Innenseite mit spielsweise Drahtseile od. dgl., mit den Querträgern
Fig. 11 eine Seitenansicht zu Fig. 10 in Richtung des Pfeiles A mit aufgebrochenen Deckplatten und
Fig. 12 eine andere Ausführungsform.
Das in Fig. 1 gezeigte Gebäude 10 besteht aus eine oder mehrere Geschoßhöhen aufweisenden Wandplatten 11, die an ihren mit längs um die Platten 11 laufenden Nuten 2 versehenen Flanschen 13 verbunden sind. Das Gebäude ist skelettlos ausgebildet (F i g. 2, 3).
Die Wandplatten 11 zur Herstellung der Außenwände des Gebäudes 10 bestehen aus starren Schaumkunststoffverbundplatten, sogenannten »Sandwich-Platten«, mit zwischen Deckschichten 14, beispiels-
Verkleidungsplatten 31 und 32 abgedeckt.
Die Wandplatten sind lediglich durch in die Nuten 12 fassende, starre Stützen 16 verbunden und unten und oben abgestützt. Die Wandplatten sind unterhalb ihrer Stoßstellen auf höhenverstellbaren Stützschienen 17 (F i g. 6, 7, 8) am Fundament 18 gehalten und durch starre, strebenförmige Stützen 16 gegeneinander abgestützt. Die zwischen den Wandplatten 11 liegenden und in deren Nuten 12 einfassenden Stützen 16 sind als starre Streben aus Schaumkunststoff 16 α mit faserverstärkter Außenfläche 16 b gleichfalls nach Art einer Sandwich-Platte ausgebildet (F i g. 4 und 5). ' ■
Die die Wandplatten 11 abstützenden Stützschienen 17 sind auf Schraubenbolzen 19 unter Verwendung von Muttern und Gegenmuttern höhenverstellbar.
Die lotrechten Fugen zwischen den Wandplatten
11 werden durch elastische Kunststoffe 20, beispielsweise treibmittelhaltiges Polystyrol, ausgefüllt.
Die rund um die Wandplatten 11 angeordneten Nuten 12 sind durch Profilschienen 21 ausgefüttert, die aus Faserkunststoffen, insbesondere Glasfaserpolyester, bestehen.
An den Hausecken sind ebenfalls aus Schaumstoff-Verbundplatten gebildete, rechteckige Wandplatten 11a vorgesehen (F i g. 9).
Die Stützschienen 17 fassen in die unteren Nuten
12 der Wandplatten 11 unterhalb denen Füllstoff 22 eingebracht ist. Über den Stützschienen 17 ist ein als U-Profil ausgebildeter Abstandshalter 23, in die Nuten 12 eingelegt, um den Abstand der Platten voneinander einzustellen. Die Wandplatten 11 können außerdem noch an den Stützschienen 17 durch Befestigungsmittel 24, beispielsweise Bolzen, Schrauben od. dgl., befestigt sein (F i g. 6).
An den oberen Enden der Wände sind zwischen gegenüberliegenden Wandplatten 11 des Gebäudes 10 als Fachwerkträger ausgebildete Querträger 25, be-. stehend aus Obergurt, Untergurt 25 α und Diagonalstreben 256, angeordnet, die nach unten ragende Zapfenteile 26 aufweisen, die oberhalb der Stützen 16 in die Nuten 12 zwischen den Wandplatten 11 von oben eingreifen, wodurch am oberen Ende der Wandplatten 11 eine gegenseitige Abstützung der gegenüberliegenden Gebäudewände erreicht wird (Fig. 1, 8 und 10).
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß an jeder Stoßfuge zwischen zwei Wandplatten Querträger vorgesehen sind. Die Querträger können durch Profilschienen aus Metall oder einem anderen stabilen Werkstoff gebildet sein. Es ist auch nicht notwendig, daß die Querträger fachwerkartig ausgebildet sind.
bzw. Balken 33 verbunden, über die sich die Dacheindeckung 30 des Gebäudes spannt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gebäude, insbesondere Wohnhaus, mit Wänden aus vorgefertigten, in Form von Schaumkunststoffverbundplatten gebildeten, an ihren Rändern Nuten aufweisenden Wandplatten, die an den unteren Rändern auf mit dem Fundament verbundenen waagerechten Stützschienen aufgelagert und an den lotrechten Rändern.durch in den Nuten angeordnete Stützen miteinander verbunden und im oberen Bereich durch zwischen den Stützen gegenüberliegender Wände verlaufende Querträger abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in den lotrechten Nuten (12) der Wandplatten (11) angeordneten Stützen (16) im Abstand von dem oberen Rand der Wandplatten (11) enden und in die zwischen den lotrechten Nuten (12) benachbarter Wandplatten (11) oberhalb der Stützen (16) gebildeten Kanäle lotrechte Zapfenteile (26) der Querträger (25) eingreifen.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stützen (16) und Wandplatten (11) tragenden Stützschienen (17) durch höhenverstellbare Schraubenbolzen (1?) mit dem Fundament verbunden sind.
3. Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Rändern der Wandplatten (11) angeordneten Nuten (12) in an sich bekannter Weise durch Profilschienen ausgefüttert sind, die aus faserverstärktem Kunststoff, insbesondere aus Glasfaserpolyester, bestehen.
4. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere als U-Profile ausgebildeten Stüt/schicnen (17) oder mit den Stützschienen verbundene Abstandshalter (23) der Wandplatten (11) in an sich bekannter Weise durch Zugmittel (36), beispielsweise Drahtseile, mit den Querträgern (25) verbunden sind.
5. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in die oberen Nuten (12) der Wandplatten (11) um das Gebäude herumlaufende, einen Rahmen bildende Leisten (27) einfassen, die mit den Zapfcntcilcn (26) der Querträger (25) formschlüssig verbunden sind.
6. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger (25), insbesondere Dachträger, als Fachwerkträger ausgebildet sind.
7. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß quer zu den Querträgern (25) Balken (33) oder Profilträger angeordnet sind, die mit Zapfenteilen (34) in die zwischen den lotrechten Nuten (12) der Wandplatten (11) gebildeten Kanäle eingreifen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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