DE143121C - - Google Patents
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- DE143121C DE143121C DENDAT143121D DE143121DA DE143121C DE 143121 C DE143121 C DE 143121C DE NDAT143121 D DENDAT143121 D DE NDAT143121D DE 143121D A DE143121D A DE 143121DA DE 143121 C DE143121 C DE 143121C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K16/00—Machines with more than one rotor or stator
- H02K16/02—Machines with one stator and two or more rotors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Linear Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gewisse Betriebsbedingungen ergeben Ausführungsformen der Dynamomaschine, bei denen
zwei (oder auch mehr) im allgemeinen gleiche und parallel angeordnete Anker in einem durch
die Feldmagnete gebildeten gemeinschaftlichen Gestelle gelagert sind. Eine solche Ausführungsform
wird beispielsweise angewendet bei Benutzung einer Dampfturbine nach de Laval als Antriebsmotor, deren beide parallele Antriebswellen
mit je einem der Anker gekuppelt sind. Die Durchführung einer derartigen Konstruktion
der Dynamomaschine wird erschwert durch den Umstand, daß der Achsenabstand der Anker sich dem gegebenen Achsenabstand
der Antriebswellen der Dampfturbine anpassen muß, der besonders bei den größeren Turbinen
kleiner ist, als für die Ausbildung der Dynamomaschine erwünscht ist. Dieser Umstand führte
zu der besonderen Form einer Dynamomaschine (vergl. Zeitschrift des Vereins deutscher
Ingenieure 1895, S. 899), bei der die im übrigen ebenfalls magnetisch selbständigen
beiden Feldmagnetsysteme einen geringeren Achsenabstand erhalten durch Anordnung gemeinschaftlicher
Erregerspulen, unter Parallelschaltung der den beiden Ankern zugehörigen magnetischen Kraftflüsse.
In anderer Weise könnte die Verringerung des Achsenabstandes der Anker von Mehrfachmaschinen
auch erreicht werden durch die in verschiedenen Ausführungsformen bekannt gewordenen
Mehrfachmaschinen, die man sich zusammengesetzt denken kann aus zwei oder
mehreren zweipoligen Maschinen, wobei der gesamte magnetische Kraftfluß die Anker in
Hintereinanderschaltung durchsetzt (vergl. beispielsweise die deutsche Patentschrift 23907,
Fig. 13, 16 und 17).
Aus bekannten Gründen ist es indessen wünschenswert, für größere Leistungen Maschinen
mit mehr als zwei Polen zu verbinden, und um in solchen Fällen ebenfalls eine wesentliche Verringerung des Achsenabstandes
der Anker zu erhalten, können die Magnetsysteme der Maschine in der nachfolgend beschriebenen
Art zusammengesetzt werden, die im wesentlichen besteht in der Verkettung
nur eines Teiles der magnetischen Stromkreise, so daß die Anker teilweise von gemeinschaftlichen,
teilweise von selbständigen magnetischen Stromkreisen durchsetzt sind.
Die Figuren geben zwei verschiedene Beispiele der neuen Konstruktionsweise.
In Fig. ι werden die beiden Anker α α der
vierpoligen Maschine von den selbständigen magnetischen Kraftflüssen durchsetzt, die durch die
Ecken der Joche gehen, und von dem durch das gemeinschaftliche Mittelstück m gehenden Kraftflusse,
der die einander zugekehrten Ankerhälften hintereinander, durchsetzt und, sich
teilend, seinen magnetischen Kreis durch die oberen und unteren senkrechten Schenkel und
zugehörigen Jochstücke vervollständigt. Die selbständigen und die beiden Ankern gemeinschaftlichen
magnetischen Kreise sind in der Figur durch punktierte Linien angegeben. Das gemeinschaftliche Mittelstück m, das durch geeignete
Konstruktionsglieder von dem Joche getragen zu denken ist, kann dabei selbst Erregerspulen
bekommen oder nur als magnetischer Leiter dienen, wenn besondere Nähe der Ankerachsen gewünscht ist.
Ersichtlich ist auf diese Weise eine wesentliche Verringerung des Ankerabstandes zu erreichen
gegenüber einer Maschine mit mehreren Ankern, bei der die vierpoligen Joche nur
mechanisch verbunden sind;
Ebenso kann bei einer Zusammenstellung von zwei vierpoligen Maschinen nach Fig. 2
derselbe Zweck erreicht werden, und zwar in besonders einfacher und übersichtlicher Weise,
wobei auch sämtliche Erregerspulen auf den Schenkeln gleiche Form-· erhalten können. Die
beiden vierpoligen Joche sind so miteinander verbunden, daß die Schenkel unter 45° zur
Verbindungslinie der Ankermittelpunkte verlaufen. Infolgedessen entstehen in jedem Anker,
den zugehörigen Schenkeln und Jochteilen je drei selbständige magnetische Kreise und der
gemeinschaftliche mittlere Kreis, der die beiden Anker wieder in Hintereinanderschaltung durchsetzt.
Nach derselben, durch die beschriebenen Beispiele gekennzeichneten Konstruktionsweise
können selbstverständlich unter geeigneten Umständen auch die Magnetgestelle für mehr als
vierpolige Maschinen mit zwei oder mehr Ankern ausgebildet werden.
Die so gebildeten Maschinen ergeben außer dem geringeren Ankerabstande auch eine erhebliche
Ersparnis an Gewicht, wie durch Vergleich mit Maschinen, bei denen die Feldmagnete
nur mechanisch miteinander verbunden sind, leicht ersichtlich wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Dynamomaschine mit zwei oder mehr Ankern, deren gemeinschaftliches Gestell durch Verbindung von je vier- oder mehrpoligen Gestellen entstanden zu denken ist, gekennzeichnet durch teilweise Verkettung der die Anker durchsetzenden magnetischen Kraftflüsse, so daß diese teils unabhängig von den anderen durch je einen der Anker gehen, teils den Ankern in Hintereinanderschaltung gemeinschaftlich sind, zu dem Zwecke, die Achsenabstände der Anker und das Gewicht der Gestelle derartiger Maschinen verringern zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE143121C true DE143121C (de) |
Family
ID=410632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT143121D Active DE143121C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE143121C (de) |
-
0
- DE DENDAT143121D patent/DE143121C/de active Active
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