DE250726C - - Google Patents
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- DE250726C DE250726C DENDAT250726D DE250726DA DE250726C DE 250726 C DE250726 C DE 250726C DE NDAT250726 D DENDAT250726 D DE NDAT250726D DE 250726D A DE250726D A DE 250726DA DE 250726 C DE250726 C DE 250726C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/30—Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)
- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M "250726..-KLASSE 21 d. GRUPPE
stehenden Teilen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Einphasenwechselstrommotor, welcher
in bekannter Weise aus zwei getrennten Teilen besteht, welche nur durch die Wickelung
des Ankers und durch dessen gemeinschaftliche Drehungsachse miteinander in Verbindung
stehen, wobei der im Kurzschluß gewickelte Anker von dem magnetischen Induktionsstrom
mehrpoliger Feldmagnete in
ίο einen Elektromagneten verwandelt wird. Das
Anlaufenlassen solcher Motoren geschah nun in der Weise, daß man nur in einen der gewickelten
Feldmagnete den äußeren Strom eintreten ließ und dadurch mit dem Anker zusammen ein Drehmoment erzeugte, wobei
noch dafür Sorge getragen war, die Magnetpole der einzelnen gewickelten Magnetfelder
um einen bestimmten Betrag gegeneinander verdreht anzuordnen. Sobald solche Motoren
eine gewisse Geschwindigkeit erreicht haben, hat infolge der Unveränderlichkeit dieses Verdrehungswinkels
das Drehungsmoment bedeutend abgenommen, so daß alsdann dem Mo-
' tor keine bedeutende Treibkraft mehr mitgeteilt werden kann. Diese Schwierigkeit wird
nun bei dem hier vorliegenden Einphasenwechselstrommotor dadurch vermieden, daß einesteils auch hier die beiden Achsenebenen
der anziehenden magnetischen Felder einen Winkel bilden, wobei man einen der Feldmagnete
mit Wickelung versieht, während der andere Feldmagnet keine Wickelung besitzt, sowie andererseits dadurch, daß der von den
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Feldmagneten bzw. ihren Achsenebenen gebildete Winkel mit zunehmender Drehungsge-
schwindigkeit vergrößert wird, wobei die Wirkung noch durch die eben erwähnte Verschiedenheit
der Beschaffenheit der Feldmagnete selbst unterstützt wird.
Ein solcher Einphasenwechselstrommotor ist auf der beiliegenden Zeichnung in einer beispielsweisen
Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 schematisch
den Aufbau des Motors im senkrechten Längsschnitt ; Fig. 2 ist eine Stirnansicht der Ausführungsform
der Fig. 1.
Der im Kurzschluß gewickelte Anker α kann ein gewöhlicher mit Käfigwickelung versehener
Anker sein. Er besteht aus zwei Abteilungen mit einer ohne Eisenkern ausgebildeten Zwischenzone
b. Die Enden des verhältnismäßig langen Ankers werden von den Feldmagneten
umgeben, von welchen der eine m. gewickelt ist, während der andere Erregermagnet η
überhaupt keine Wickelung besitzt. Beide Magnete sind nebeneinander angeordnet. Ihre
Achsenebenen sind jedoch um einen gewissen, in der Zeichnung beispielsweise mit h bezeichneten
Winkel in der Anlaufrichtung gegeneinander verschoben. Durch irgendeine, mit dem Motor verbundene mechanische Vorrichtung
kann man diesen Winkel verschieden einstellen. Magnete und Anker sind zweckmäßig
in der üblichen Weise aus geteiltem Eisen gebildet.
Das Anlaufenlassen geschieht dadurch, daß
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man einen Strom durch die Wickelung de? Magneten m. hindurchschickt. Dabei kann der
nicht gewickelte Teil η eine Drehung ausführen. Die Wirkung geht nun in folgender
Weise vor sich:
Der durch den Induktionsstrom im Feldmagneten m erzeugte Wechselstrom bringt in
der Wickelung des Ankers α induzierte Ströme hervor. Diese Ströme werden in einigen
ίο Ankerstäben von hinten nach vorn und in
anderen Stäben von vorn nach hinten fließen. Die beiden Abteilungen der Außenfläche des
Ankers, in welchen der Sinn der peripherischen Ströme der gleiche ist, werden voneinander
durch eine diametrale Symmetrieebene getrennt. Die vor den Polen des nicht gewickelten
Magneten η kreisenden induzierten Ströme erzeugen ihrerseits ein magnetisches
Kraftfeld, und da die induzierten Ströme nicht symmetrisch mit Bezug auf die Mittelebene
des Magneten η verteilt sind, so erzeugen sie ihrerseits ein Kräftepaar, das die Drehung
des Ankers verursacht.
Beim Anlaufenlassen des Motors ist die Verteilung der induzierten Ströme derart, daß
die sie in der oben erwähnten Weise trennende diametrale Ebene mit der Achsenebene des
Magneten m zusammenfällt, gleichviel, um welchen Betrag die induzierten Ströme gegen
die Phase des magnetischen Kraftfeldes zurückbleiben. Es ist am einfachsten, um beim
Anlaufenlassen ein möglichst großes Drehungsmoment zu erzielen, daß man den von den
beiden Feldmagneten gebildeten Winkel in bekannter Weise zu 45 ° annimmt.
. In dem Maße nun, wie der Motor weiter anläuft und seine Geschwindigkeit zunimmt,
wird nun infolge des Zurückbleibens der induzierten Ströme die Symmetrieebene in der
Bewegungsrichtung voreilen. Außerdem entstehen durch die Verschiebung der Umfangswindungen
in beiden magnetischen Feldern andere elektromotorische Kräfte; infolge der
Symmetrie ist jedoch immer eine diametrale Ankerebene vorhanden, welche die Ströme
zweier verschiedenen Richtungen in den Ankerstäben trennt.
Der Winkel, welchen diese diametrale Ebene mit der Mittelebene des ungewickelten Feldmagneten
bildet, bestimmt die Größe des von dem Kräftepaar erzeugten Drehungsmoments. Hierbei tritt die günstigste Wirkung bei 45 °
ein. Ein weiteres gewisses Kräftemoment entsteht, wie es gewöhnlich bei asynchronen
Einphasenmotoren der Fall ist, sobald die Geschwindigkeit sich dem Synchronismus nähert.
Um die Geschwindigkeit des Motors während des Anlaufenlassens zu vergrößern, ist
es demnach erforderlich, durch die beschriebene Vorrichtung den von den beiden Magnetachsenebenen
gebildeten Winkel zu vergrößern.
Claims (1)
- Pate NT-An SPR υ ch:Einphasenwechselstrommotor, bestehend aus zwei getrennten, nur durch die Wickelung des Ankers und durch eine gemeinschaftliche Drehungsachse miteinander in Beziehung stehenden Teilen, wobei der im Kurzschluß gewickelte Anker durch die Erregung eines der ihn umgebenden, einen Winkel miteinander bildenden Feldmagnete in einen Elektromagneten verwandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem gewickelten Feldmagneten (m) mit dem anderen, nicht gewickelten Magneten (n) gebildete Winkel mit zunehmender Drehungsgeschwindigkeit vergrößert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250726C true DE250726C (de) |
Family
ID=509228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250726D Active DE250726C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250726C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5645689A (en) * | 1994-11-10 | 1997-07-08 | Voith Sulzer Papiermachinen Gmbh | Multilayer headbox |
-
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- DE DENDAT250726D patent/DE250726C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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